Ja, ich finde schon, dass wir wochentags zum ArbeitnehmerInnenschutz eine Begrenzung der Öffnungszeiten auf 22 Uhr brauchen.
20 Uhr finde ich für ArbeitnehmerInnen, die lange arbeiten müssen zu früh und 23 oder 24 zu spät und somit ist 22 Uhr eine gute Uhrzeit!
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Simon (Verbraucher/in)26. Januar 2012
Ich finde, dass Öffnungszeiten zwischen 22 und 6 Uhr nicht unbedingt nötig sind. Für Notfälle gibt es in dieser Zeit die Tankstellen und wenn dadurch mehr ArbeitnehmerInnen früher nach Hause können, umso besser.
Als Verbraucher finde ich es aber praktisch, auch bis 22 Uhr einkaufen zu können. Dieses Angebot nutze ich regelmäßig.
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Hans (Verbraucher/in)26. Januar 2012
Die Ladenöffnungszeiten sollten beibehalten werden. es gibt keinen Anlass zur Regulierung. Es ist wirklich nicht nötig, dass der Staat alles reguliert, was die einzelnen Beteiligten (Konsumenten, Ladeninhaber) besser selbst regeln können.
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Günter (Verbraucher/in)26. Januar 2012
Es gibt keinen Anlass an der derzeitigen Regelung etwas zu ändern! Wir haben jahrzehntelang um eine Liberalisierung gekämpft um diese regulierenden Fesseln endlich loszuwerden. Und ich wäre sehr dagegen daran wieder rumzufummeln. Die Beteiligten haben sich Gott sei Dank nach Anlaufschwierigkeiten sehr gut einreguliert. Dass bei einer neuen Reduzierung auch wieder Arbeitskräfte auf der Straße stehen würden ist auch ganz klar. Gerade das können wir in der jetzigen kritischen Lage (EU/€) überhaupt nicht gebrauchen
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Andreas Mohr (Verbraucher/in)26. Januar 2012
Als Arbeitnehmer im Bürobereich, der auch bis 18.30 Uhr arbeitet finde ich es vollkommen ausreichend, dass Geschäfte bis 20 Uhr geöffnet bleiben. Längere Öffnungszeiten finde ich Arbeitnehmerunfreundlich. denn auch hier gilt, Schutz für Angestellte und Familie.
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Moritz (Verbraucher/in)26. Januar 2012
Hans und Günter ist uneingeschränkt zuzustimmen. Die derzeitige Regelung hat sich bestens bewährt. Eine Begrenzung auf 22:00 Uhr halte ich für kontraproduktiv. Gerade diese zeitliche Begrenzung wirkt sich negativ auf den Arbeitsschutz aus. Denn bei rund um die Uhr geht es um Rentabilität und Tarifvertrag. Bis 22 Uhr können Angestellte zu normalem Lohn gezwungen werden, danach MUSS Nachttarif gezahlt werden, wie es in den USA auch immer war. Zudem müssen echte Nachtschichten organisiert werden, weshalb praktisch kein Laden diese Möglichkeit nutzt.
Besonders ärgerlich machen mich diese Heuchler, die mit Tankstellen und Bahnhöfen kommen. Wer dort beschäftigt ist, dessen Gesundheit ist uns egal? Im Gegenteil, wir müssen sämtliche Vergünstigungen, vor allem die Sonntagsöffnung für Tankstellen und Bahnhöfe abschaffen!
Niemand hat mehr Umsatz durch längere Öffnungszeiten erwartet. Doch in der Praxis wird auch nirgendwo rund um die Uhr geöffnet. Wenn doch, besteht auch Bedarf. Ich liebe Sonderveranstaltungen, wo Harry Potter ab 0:00 ausgeliefert wird. Warum sollten wir solche Happenings erschweren?
Schafft die Verkaufsoffenen Sonntage ab und gut is.
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Frank Müller (Verbraucher/in)26. Januar 2012
Die Flexibilisierung, die generell seit Jahren auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten ist, macht es nötig, dass Supermärkte & Co. auch flexibler sind. Noch vor gar nicht so langer Zeit war oft um 18.30 Uhr Ladenschluss – damit hätten aber viele Berufstätige heute arge Probleme.
Ein Ladenschluss um 22 Uhr scheint mir aber ein gangbarer Weg, 24/6 nicht wirklich nötig.
Andererseits kann man sich durchaus fragen, ob das gesetzlich geregelt werden muss.
Verkaufsoffene Sonntage müssen meinetwegen auch nicht sein. Wobei auch hier der Hinweis gestattet sei, dass es Sonntagsarbeit in ziemlich vielen Branchen gibt …
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Tinchen (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich denke, dass das bestehende Gesetz völlig ausreichend ist. Zum Schutz der Beschäftigten im Einzelhandel fände ich eine Begrenzung der Öffnungszeiten bis 22 Uhr wichtig: Aber genauso wichtig finde ich es, dass die Geschäfte zum teil bis 22 Uhr auf haben.Da ich mit zwei kleinen Kindern beruftsätig bin, genieße ich es, dass ich anch der Arbeit erst mal zeit mit den Kleinen verbringen kann und dass wenn die Kinder im Bett sind (so gegen 20.15) mein Mann oder ich ganz in Ruhe und stressfrei abends den Einkauf erledigen können.Konsumgüter wie Kleidung, Multimedia usw. kaufen wir ebenfalls grundsätzlich Samstags zwischen 18 und 22 uhr ein, da wir da Babysitter haben. Ergo: Begrenzung bis 22 Uhr, aber bitte nicht noch weiter eingrenzen!!!!
Siehst Du das genauso? +28
Frank (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich wäre an Wochentagen für die derzeitige Regelung. Auch ich arbeite mitunter bis 20.00 oder 21.00 Uhr und bin froh, ggf. noch die Möglichkeit zu haben, ein offenes Geschäft zu finden.
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konstanze Kubath (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich denke, wer in der Lage ist, logistisch vorzugehen, einen Vorratsplan zu haben, der/die kommt auch (wie früher, wie haben diese Menschen nur überlebt!?) mit Einkaufszeiten bis 20 Uhr aus. Der Kampf um die Märkte ist von den kl Einzelhandelsgeschäften nicht zu schaffen, das Personal muss auch mal Ruhezeiten haben. Die gute Nachbarschaft ist auch dazu da, mal auszuhelfen, falls wirklich mal dringend ein Teil im Haushalt fehlen sollte. Das spart auch die Fahrt zur “Tanke” und somit unnötige Ressourcen ;-)
Außerdem werden auf diese Weise soziale Kontakte mehr gepflegt!
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Stefan (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Zunächst mal, ich persönlich bin nicht betroffen, weil hier ohnehin alles um 22 Uhr schließt. Ich bin für Beibehaltung der Öffnungszeitn. Es ist heuchlerisch auf Tankstellen und Bahnhöfe zu verweisen und es ist unökologisch wegen der längeren Anfahrtswege. Und es gibt Arbeitnehmer, die wollen so spät arbeiten.
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manfred (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Der Einzelhandel ist ein ganz
großer Frauenberuf. Dort arbeiten die Frauen auch für
sehr wenig Geld.Sie werden
dafür bestraft und müssen lange arbeiten,man vergießt
auch das Sie Familien haben,
auch Kinder. In meinen Augen haben Sie einen24Std.
Job.Nach meiner Meinung
reicht es aus von Mo-Fr 20.00Uhr Sa 18.00Uhr und
Sontage begrenzt.
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Lutz Baumgarten (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Die Freigabe der Ladenöffnungszeiten an Werktagen hat in weiten Bereichen zu einer Selbstregelung geführt, die im wesentlichen mit den von den Grünen vertretenen Vorstellungen übereinstimmt.
Warum soll man dann per Gesetz etwas regeln, was sich selbst gut regelt. Das halte ich für eine völlig überflüssige politische Bevormundung.
Im übrigen spielen die Ladenöffnungszeiten, nach meiner Wahrnehmung, in der öffentlichen Diskussion keine Rolle mehr. Die Grünen versuchen sich hier mit Antworten zu profilieren zu den keine Fragen existieren.
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Ludger (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich hinterfrage die Arbeitszeiten der nicht im Einzelhandel Beschäftigten, die es – so die Argumentation – notwendig machen, erst nachts einkaufen zu gehen! Liebe Leute: weg mit den Überstunden! Weg mit der Rund-Um-Die-Uhr-Alles-Für-Meinen-Arbeitsplatz-Opfer-Praxis!
Die unbeschränkten Öffnungszeiten der Läden (fundamentale Systemänderungen fangen immer zuerst beim Handel an!) wird langsam aber sicher dazu führen, dass Arbeitnehmer/Innen mit Vollzeitstellen durch 400 € Jobber ersetzt werden! Beim Ersatz einer Vollzeitstelle durch vier bis fünf 400 € Jobber spart jeder Unternehmer/in ca. 35% Personalkosten! Und wesentlich flexibler wird der Personaleinsatz auch noch.
Falls dieser Trend dann weiter in allen Branchen ausgebaut wird (was zu 100% zu erwarten ist!) werden in allen Branchen demnächst nur noch 400 € Jobber eingesetzt, die dann an 24 Stunden am Tag super variabel arbeiten dürfen!
Logische Schlussfolgerungen:
Auch in den kommunalen und städtischen Betrieben werden dann 24 Stunden Öffnungszeiten (Dienstzeiten) mit der Zeit der Regelfall sein/werden und viele Vollzeitstellen müssen dann zu 400 € Jobs umgewandelt werden! Da eine Stelle als 400 € Jobber/In nie ausreicht um über die Runden zu kommen, dürft ihr dann zwei bis drei Jobs annehmen und meistens zeitlich unbeschränkt arbeiten.
Die Vorstufen der totalen freien Marktwirtschaft nach dem amerikanischen Modell sind dann in Deutschland nach AGENDA 2010 zu 100% endlich vollzogen.
Da 400 € Kräfte/Jobber keine Sozialabgaben und fast keine Steuern zahlen ist der Konkurs einer nimmersatten und gierigen Konsumgesellschaft unumkehrbar für immer vorprogrammiert! Eine Rente für 400 € Jobber gibt es nicht und wird es auch nie geben!
Die Frage wird sein, woher sollen dann die Gelder für die Grundsicherung kommen, wenn keiner mehr Steuern zahlt?
Es wird immer wieder argumentiert, dass Sie oder Er bis 20 Uhr oder später arbeitet und deshalb länger geöffnet bleiben sollte. Diese Leute haben sicher die Möglichkeit vor Arbeits-beginn einzukaufen. Wofür also spätere als 20 Uhr Ladenschlusszeiten? Deshalb Werktags inclusive Samstags bis 20Uhr!
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Bettina Fischer (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich höre immer nur Schutz der Verkäufer/innen. Wer denkt denn an Krankenschwestern/Krankenpfleger, Ärzte, Polizisten, Mitarbeiter/innen Alten- und Pflegedienst, Feuerwehr, Rettungsdienst, …???
Und warum muss alles durch Gesetz geregelt werden?! Schafft das Gesetz ganz ab! Die Beteiligten sind mündig genug, es nach ihren Bedürfnissen zu regeln.
Außerdem gibt es auch viele Menschen, die gerne abends arbeiten, wenn die Kinder im Bett sind.
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Andreas Grüderich (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Lieber Sven,
vielen Dank für die Möglichkeit, an der Umfrage teilzunehmen. Ich möchte aber einiges zu bedenken geben:
- wir machen Ladenschlusszeiten ja nicht nur für Grüne Parteimitglieder sollen für alle
- deshalb also Vorsicht mit Umfragen!!!
- warum nehmen wir uns nicht ein Beispiel an Frankreich, wo große Ketten eher schließen müssen als kleine Einzelhändler?
- brauchen wir überhaupt Ladenschlusszeiten?
- wir erziehen (ich bin Lehrer und Schulleiter) zum mündigen Bürger; kann der nicht selbst entscheiden, wann er einkaufen und wann er im Einzelhandel arbeiten will?
- meine Schüler freuen sich über jeden Job an der Kasse oder im Kino, besonders am Abend, wenn die Hausaufgaben erledigt sind
Bitte, bitte keine Diskussion, weil die Gewerkschaften sich profilieren wollen; die überwiegende Mehrheit der Bürger ist mit dem gegenwärtigen Zustand wirklich zufrieden,
jede Veränderung kostet Sympathie bei der Bevölkerung; die paar Gewerkschafter, die nicht zufrieden sind, wählen eh SPD oder Linke
Bitte keine Vorschriften, wann ich einkaufen gehen darf und wann nicht!!! Die wenigen verkaufsoffenen Sonntage sind total stressig, weil sich tausende von Leuten in die Viertel stürzen oder in die Läden, die geöffnet haben; ich bin für Freigabe der Ladenöffnungszeiten ab Sonntag um 13 Uhr; alles andere wird selbstbestimmt!
Grüne Grüße
Andreas Grüderich
Schulleiter Burgau-Gymnasium, Düren
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Tom (Beschäftigte/r)27. Januar 2012
Also würde Begrüßen wenn die Öffnungszeiten wieder zurückgefahren würden, dann fände auch wieder ein einigermaßen normales Familien Leben statt.
Verstehe auch nicht wieso
alle sich so entrüstet geben, es gibt in Köln nur wenige Supermarkt Filialen, die überhaupt bis 24 Uhr öffnen die meisten schließen spätestens um 20 Uhr und die Anwohner solcher Läden wären bestimmt auch froh, wenn sie in Ihrem zu Hause dann ihren Abend in ruhe verbringen können und nicht sich die lärmende Jugend anschauen muß weiß wo von ich rede sehe es ja allabendlich live Kurzum Läden sollten um 22 schließen.
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Marc Becker (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Mir persönlich ist es wichtig auch spät noch einkaufen zu können weil ich meistens sehr lange arbeite und vor der Arbeit das nicht schaffe.
Bei uns im Einzugsgebiet wohnen circa 100.000 Menschen, die meisten Geschäfte haben bis 20 Uhr geöffnet, einige bis 22 Uhr (Rewe, Real, Kaufland) und ein einziges bis 24 Uhr (Edeka) Rund um die Uhr keines! Ich denke das passt bei uns (Grevenbroihc und umgebung) so ganz gut, 24h brauchen wir nicht und eines bis 24 Uhr wird gerne und gut angenommen. Es muss ja jedes Geschäft selber wissen wie lange es öffnet, von daher finde ich eien beschränkung von Gesetz her unnötig, der Markt reguliert so etwas selber. In einer Millionen Metropole ist denke ich auch ein 24h Geschäft angebracht.
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Henry Löz (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Mir erschließt sich einfach nicht der Sinn dieses Vorstoßes. Mal abgesehen davon, dass alle mittlerweile happy sind mit der aktuellen Situation in NRW oder sich zumindest damit arrangiert haben: Hier wird genau den Bevölkerungsschichten DAS passieren, wovor die aktuell regierenden Landtagsfraktionen diese vorgeblich schützen wollen. Die Unternehmen werden das Zurückdrehen der Ladenöffnungszeiten zu einem Stellenabbau nutzen und damit argumentieren, dass ihnen gar keine andere Wahl bleibt. Insofern werden die Leid tragenden am Ende genau die vermeintlich armen Beschäftigten sein, für die man sich jetzt so engagiert.
Daher muss man einmal mehr feststellen, dass die Sozialdemokraten auch hier zynisch agieren.
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Die GRÜNEN NRW27. Januar 2012
Hallo Henry,
der “Sinn des Vorstoßes” ist ganz einfach: Schwarz-Gelb hat damals mit dem Gesetz verabschiedet, dass eine Auswertung nach fünf Jahren erfolgen muss. Das ist nun passiert. Die Gewerkschaften sehen großen Änderungsbedarf, die Unternehmerverbände sind zufrieden. Wir wollen nun wissen, was die BürgerInnen denken und sie an unserer Entscheidungsfindung beteiligen.
Henry Löz (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Es spricht auch nichts gegen eine Auswertung. Diese wäre ja tatsächlich sinnvoll. Wenn es allerdings nur darum ginge, haben beide Parteien aber derzeit ein großes Kommunikationsproblem. Denn sie/Sie erwecken ganz klar den Eindruck, dass sie/Sie auf jeden Fall die Zeit zurück drehen wollen und eben nicht nur eine ergebnisoffene Diskussion anstoßen wollen.
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Die GRÜNEN NRW27. Januar 2012
Das tut uns leid, wenn da ein falscher Eindruck entsteht. Denn genau aus diesem Grund haben wir ja diese Plattform erstellt – um eine ergebnisoffene Diskussion anzustoßen.
Wolfgang (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Die Frage ist ja was wir höher bewertet:
Die Möglichkeit jederzeit alles kaufen zu können oder
den Arbeitnehmerschutz.
Beide extreme sind – so finde ich – nicht zeitgemäß.
Weder muss man rund um die Uhr alles kaufen können, noch finde ich die alte Regelung – ein Ladenschluss um 18:00 Uhr gut.
Faktisch haben sich in meinem Umfeld die Öffnungszeiten kaum verändert – Nur ein EDEKA am Ort hat nun länger (21:00 Uhr) auf – was ich zugegebenermaßen manchmal nutze.
Auch an manchen Sonntagen würde ich gerne entspannt mit der gesamten Familie einkaufen – hier allerdings eher Möbel und dergleichen.
Dies ist an Werktagen durch Schule und Beruf faktisch nicht möglich.
Ich kaufe deswegen aber nicht mehr, nur zu einer anderen Zeit ein.
Deswegen stellt sich mir die Frage, ob wir hier eine gesetzliche Einschränkung benötigen. Denn ich finde es gut, wenn einige Geschäfte z.B. an Veranstaltungen länger öffnen können. Sie müssen es ja nicht. Können es aber momentan.
Ich arbeite zwar nicht im Einzelhandel habe aber auch flexible Arbeitszeiten, die sich manchmal auch aus den Notwendigkeiten ergeben. Wir habe Weltweit Kunden und die haben nun mal eine versetzte Zeit. Und das finde ich auch gut so.
Siehst Du das genauso? +40
Eli (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Wenn alle mal wieder ein wenig mehr planen würden, könnten viele Spontaneinkäufe unterbleiben. Aber die Mentalität “Ich habe JETZT ein Bedürfnis und will das sofort befriedigen” erfordert natürlich Öffnungszeiten rund um die Uhr. Downshiften auch in diesem Bereich, dafür mehr Unternehmungen mit Familie und Freunden ist sicherlich befriedigender als Konsum rund um die Uhr. Aber dazu muss man eben auch gemeinsame Zeit finden, das wird immer schwieriger, wenn Arbeitszeiten rund um die Uhr zur Regel werden
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +51
Taube (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich finde es, dass die Regelung überflüssig. Siehe USA, dort entscheidet die Geschäfte selbstständig. Und wir müssen nach Gesetz richten, wann wir hingehen dürfen. Wo haben die Kunden “Verbraucherfreundlich” gesehen? Also bitte lass unsinnige Diskussion weg. Man kann kein vernünftige Lebensmittel in der Internet bestellen ;-)
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karmen (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Was mir in der Umfrage völlig gefehlt hat, ist der Gedanke einer Mittagspause. Wer kauft denn in der Woche zwischen 12 und 14 Uhr ein?
Eine Deckelung der Ladenöffnungszeiten auf 21 oder 22 Uhr finde ich auch sehr sinnvoll. Aus meiner Sicht wird durch die “Selbstregulierung” nur das Oligopol der wenigen großen Ketten noch unterstützt. Ein kleiner Betrieb kann es sich vielleicht nicht unbedinkt leisten, auszuprobieren, ob nach 21 Uhr noch genug Kunden kommen. Den Einwurf von Herrn Grüderich (große Ketten müssten früher schließen als kleine Unternehmen) finde ich in diesem Sinne unterstützenswert. Außerdem finde ich auch, dass eine Einschränkung der Ladensöffnungszeiten langfristig Leute wie Frank davor schützen würde, bis 21Uhr zu arbeiten. Dies ist sicher auch nicht gesund. (Es sei denn Sie beginnen erst mittags.)
Siehst Du das genauso? +16
Peter Weiss (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich finde es nicht so sinnvoll, der Tankstellen- bzw. Mineralöl-Lobby auf den Leim zu gehen und somit die eigentlich relativ gut eingependelte Regelung des derzeit gültigen Gesetzes restriktiv einzuschränken.
Politisch geht es ja realistischerweise im Wesentlichen um den Zeitraum zw. 22-24 Uhr. Wer in dieser Zeit einkaufen geht, erledigt ohnehin meist eher kleine Besorgungen (ob nun Snacks und Bier oder auch mal Toilettenpapier sei dahingestellt und sollte mit Sicherheit auch in der Freiheit des Einzelnen liegen ;)
Üblicherweise sind zu dieser Zeit nur noch wenige Supermärkte geöffnet, in der Regel mit 2-3 Angestellen Besetzung, häufig Studierende als Aushilfen oä.
(Wer lieber zu einer anderen Zeit arbeiten will und kann, wird im Supermarkt kaum Probleme haben die 15 Stunden vorher eigeteilt zu werden, eher im Gegenteil.)
Im gleichen Zeitraum arbeitet eine Vielzahl bspw. an oben genannten Tankstellen.
Diese würden sich natürlich sehr über eine neue, restriktivere Gesetzgebung zu den allgemeinen Ladenöffnungszeiten freuen.
Ich laufe also lieber – nebenbei auch noch ökologisch korrekt – zum Supermarkt um die Ecke und hole dort noch, was vermeintlich oder tatsächlich fehlt, anstatt mit dem Auto zur Tankstelle und dort (für den 2-3fachen Preis des normalen
Supermarktes) einzukaufen.
Darum geht es letztendlich.
Wer nun zu welcher Zeit genau und aus welchen Gründen auch immer was genau einkauft, sollte nun wirklich im Ermessen des Einzelnen liegen.
Soviel Freiheit darf es schon sein.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +84
Seeburg19 (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Mir scheint, dass nur die Mineralölkonzerne und die Gewerkschaften hier gerne was ändern würden, ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ich habe meinen Laden (Eiscafé) in der Saison von 9-21h auf und begrüße es sehr, danach noch einkaufen zu können! Also: kein Handlungsbedarf und vor allem: keine neuen Vorschriften, wir werden schon genug gegängelt!
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Axel (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Es ist doch kaum nachvollziehbar warum diese Diskussion nach 6 Jahren wieder von vorne beginnen soll. Oder ist der Wähler tatsächlich so vergesslich?
Alle seinerzeit genannten Gegenargumente haben sich (Gottseidank) nicht bewahrheitet.
Sollte es tatsächlich so sein, dass der Arbeitsschutz nicht greift, muss die Ursache also der Arbeitsschutz geändert werden aber doch nicht die Öffnungszeiten!
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +71
Die GRÜNEN NRW27. Januar 2012
Hallo Axel,
die Diskussion kommt jetzt, weil schwarz-gelb damals mit der Liberalisierung der Öffnungszeiten beschlossen hat, dass nach fünf Jahren eine Auswertung der Regelung erfolgen muss. An diesem Punkt stehen wir jetzt und wollen gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam über die Auswirkungen sprechen.
Günter H. (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Häufig wird “das Ausland” mit seinen 24h Öffnungszeiten als positives Beispiel benannt.
Was ist daran positiv?
Ladenöffnungszeiten sollten sich- wie möglichst alle gewerblichen
Betätigungen – an menschlichen Bedürfnissen orientieren. Es ist seit
Generationen wissenschaftlich bewiesen, daß Schichtarbeit krank
macht. Sie aber ist bei langen Öffnungszeiten unabdingbar. Warum
sollen also Menschen geldgeilen Unternehmen sowie notorischen
Vergessern und/oder Lust-Shoppern zuliebe ihre Gesundheit zu Markte tragen?
Wenn – wie z: B. Ärzte, Kankenschwestern/-pfleger, Feuerwehr, Rettungsdienste etc. zu ungünstigsten Zeiten arbeiten müssen, ist das schlimm genug, dient aber der Hilfe in Not.
Ansonsten:
Die Gepflogenheiten des Auslandes sollten uns kalt lassen, im Gegenteil,
wir sollten ein Beispiel geben für humanen Umgang mit Arbeitskräften
und deren Umfeld.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +53
Werner K. (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich sehe das so: Die früheren Ladenschlusszeiten bis 18.30 waren zu kurz, die jetzigen sind zu lang. Also würde ich 20.30 oder 21 Uhr sagen. Wenn ich mir zum Beispiel den real markt im Rheincenter Neuss anschaue, ist dort ab 20 Uhr nix mehr los. Warum? Weil die Geschäfte drumherum um 20 Uhr schließen, nur der arme real hat noch offen.
Siehst Du das genauso? +31
Michael Körber (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich bin richtig froh, das der Ladenschluß endlich freigegeben ist. Ich habe endlich ausreichend Zeit zum Einkaufen.
Dieser Reglementierungswahn mußte mal ein Ende haben. Ich lebe in einer Lebenspartnerschaft und wir sind beide berufstätig. Früher konnten wir nur überhastet am Samstag Vormittag einkaufen. Das ist dann kein Vergnügen, durch die Geschäfte zu hasten. Jetzt können wir in Ruhe abends und am Samstag einkaufen.
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J.H. Stahl (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Die Regelungswut von Grünen, SPD und Linken nervt unendlich. Lasst die Leute einkaufen und rauchen, wann und wo sie wollen.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +59
Anonymous (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich meine, wir brauchen keine Einschränkung der Ladenöffnungszeiten.
Mein Eindruck ist, daß das Einkaufen seit der Liberalisierung 2006 sehr viel entspannter geworden ist. Die Beteiligten – Kunden ebenso wie Verkäufer – sind weniger gestreßt, weil sie nicht mehr gegen die Uhr kämpfen. Das sollte so bleiben.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +100
Bernd (Beschäftigte/r)27. Januar 2012
ich finde wochentags reicht 19uhr,und samstags 16uhr.alle anderen zeiten sind nicht familien freundlich.müssen denn samstags familien mit kinder in supermärkte oder kaufhäuser rumlaufen,da gibt es doch bestimmt schöneres für kinder.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +62
Jurgen Barry (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Warum soll alles reglementier werden? Warum soll nicht der mündige Bürger selbst entscheiden? Was passiert denn in der Konsequenz wenn es mit den Öffnungszeiten wieder zurück in die Steinzeit geht? ALDI und Co bauen wieder Arbeitsplätze ab, die viele dieser Teilzeitmitarbeiter als CHANCE wahrnehmen etwas dazuverdienen zu KÖNNEN!
Stoppt doch endlich eure Pseudosozial”fürsorge” und schaut euch mal um: samstags 21uhr bei Real Kaufland usw. Sind die Läden rappelvoll!Würde die Nachfrage nicht bestehen hätte der Einzelhandel längst schon selbst zurückgerudert! Und tut doch nicht so als müssten die “armen Verkäuferinnen” von morgens 8 bis abends um 22 im Laden stehen!Es sind Schichtzeiten,wie in jedem vieler anderer Berufe auch!
Dieselben die jetzt hier für “familienfreundliche Arbeitszeiten mit früher Ladenschlussregelung” plädieren, erwarten aber ganz normal die Kellnerin am Sonntag im Cafe oder Restaurant, der Busfahrer der auch Samstagabend sie natürlich fährt und die Krankenschwester die selbstverständlich nachts in der Notaufnahme ihren Dienst tut…!
Übrigends…ich selbst bin Busfahrer und im Schichtdienst tätig- und habe das nie zu einem “Problem” gemacht oder werden lassen!
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +116
Die GRÜNEN NRW27. Januar 2012
Lieber Jurgen,
genau damit die Bürger mitentscheiden können, haben wir diese Plattform geschaffen. Hier wollen wir gemeinsam mit allen Beteiligten zu einer Position kommen, die wir als GRÜNE im Moment noch nicht haben. Deshalb freuen wir uns über die vielen Debattenbeiträge.
Andreas (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich bin sehr überrascht, wie viele Kommentare sich auf das Thema “Familienunfreundlichkeit” beziehen. Gibt es wirklich massive Beschwerden von Mitarbeitern im Einzelhandel, dass Ladenöffnungszeiten nach 22 Uhr familienunfreundlich sind? Welches Kind ist denn um 22-24 Uhr noch auf und nicht im Bett? Wenn Mutter oder Vater abends arbeiten, haben sie doch viel mehr Chancen, ihre Kinder tagsüber zu betreuen. Ich gehe oft nach 22 Uhr einkaufen. Ich habe dort noch nie einen einzigen Mitarbeiter im Laden gesehen, der älter ist als 26. Zu der Uhrzeit arbeiten nur Studenten und Singles und die wurden alle neu eingestellt, als die Ladenöffnungszeiten verlängert wurden…Denen wurde übrigens schon mitgeteilt, dass Ihre Verträge gekündigt werden, wenn eine Änderung des Ladenschlusses kommt.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +83
Mareike Wingerath (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich bin immer noch auf die alten Ladenschlusszeiten getaktet.Nur Samstags kauf ich manchmal noch zwischen 14.00 und 16.00 Uhr was ein.
Da alle Läden unterschiedliche Öffnungszeiten haben, merk ich mir das auch nicht extra pro Laden. Sonntags kauf ich aus Prinzip nicht ein.
Wenn es keine Zäsur mehr in der Woche gibt, ist unterschiedslos Alltag. Wenn die Läden zu lange auf haben, ist erst sehr spät “Feierabend”. Nach 20.00 Uhr erreiche ich meine Hausgemeinschaft und mein Büdchen zu Fuß. Bis zum dann noch geöffneten Laden brauch ich 15 Minuten mit dem Fahrrad.
Für mich reicht Wochentags 20.00 Uhr und Sonntags nie!
Siehst Du das genauso? +47
Dieter (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Das Thema Ladenschluss wird leider wie so viele Themen in unserem Lande emotionsgeladen und mit „religiösem“ Eifer ausgetragen. Die Medien tragen das ihre dazu bei und bestimmen die Meinungslandschaft durch Betonung der Nachteile der flexiblen Ladenschlusszeiten, indem bevorzugt Einzelschicksale wie z. B. alleinerziehende Mütter, die zu späten Abendstunden als Verkäuferin arbeiten müssen, dargestellt werden. Die Befürworter werden als gleichgültige und egoistische Singles an den Pranger gestellt. Keiner redet mehr von den Vorteilen der flexiblen Ladenschlusszeiten:
- Sie schaffen neue (Teilzeit-) arbeitsplätze auch für Menschen, die sonst keine (zeitliche) Möglichkeit für einen Vollzeitjob haben (z. B. Studenten oder Mitmenschen, die sich etwas dazu verdienen wollen / müssen).
- Sie verringern den Einkaufsstresses für die Kunden (und damit auch für die Verkäufer), die aus beruflichen Gründen nur abends oder am Wochenende einkaufen können.
- Sie erhöhen die Attraktivität des Handels und dessen Konkurrenzfähigkeit gegen das online shopping. Eine Einschränkung der Öffnungszeiten würde dazu führen, dass nicht nur die zusätzlichen (Teilzeit-) Arbeitsplätze wegfielen, sondern auch „normale“ Arbeitsplätze im Handel verloren gehen würden, weil noch mehr Kunden sich dem online shopping zuwenden würden und so dem normalen Handel als Kunden verloren gehen.
- Sie machen unser Berufs- und Freizeitleben flexibler, indem man nicht mit ständigem Blick auf die Uhr und in Stress einkaufen muss.
Flexible Öffnungszeiten haben aber auch etwa mit Freiheit zu tun. Freiheit für die Kunden (jeder von uns ist Kunde), einzukaufen wann er will. Freiheit für den Handel, zu bestimmen, wann er seine Läden öffnet. Möglichkeit für Mitmenschen, Teilzeit zu arbeiten und / oder etwas (hinzu-) zu verdienen (auch eine Art von Freiheit). Aber nein, wir Deutsche können ja mit Freiheit nichts anfangen, sondern rufen nach immer neuen Regeln und Gesetzen, um die Freiheit (des Mitbürgers!) immer weiter einzuschränken
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +96
Ernst (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich finde es schon ein starkes Stück, daß uns mündigen Bürgern jetzt auch durch die Landesregierung, die SPD ist ja auch beteilgt, vorgeschrieben werden wird, wie, wo und wann ich einkaufen soll und muß. was wollen Sie noch endscheiden und uns zumuten.
Außerdem, der Unternehemer der sieht, daß er in den Nachtstunden keinen Umsatz mehr hat, schließt von alleine.Der verpulvert bestimmt keinen Cent von seinem Profit. Er braucht keine Rot/Grüne Regierung in D-dorf dafür, die ihm das erst per Gesetz verbietet. Was soll uns noch alles vorgeschrieben und verboten werden. Ich kenne genug Frauen und Männer, die froh sind, daß sie in den Abend/Nacht Stunden einer Tätigkeit nachgeheen können. Wo von sollen die bitte in Zukunft ihr, und das Leben der Familie, finanzieren.Zahlt die Regierung den dann Arbeitslosen einen Ausgleich? Der anstehend Wahlkampf läßt grüßen. Hoffentlich bekommen Sie dann die Quittung
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Jurgen Barry (Verbraucher/in)27. Januar 2012
@ Bernd- natürlich gibts schöneres was man mit den Kindern machen könnte…z.B.Ausflüge mit dem Bus machen,in den Freizeitpark gehen oder ins Fast Food…- denn da arbeiten dann ja natürlich nur “die anderen”..!
Siehst Du das genauso? +25
Stefanie (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Die Umfrage hat sich selbst überholt. Der Verbraucher, der einkauft hat sich doch entschieden! Alle reden davon, dass man die Familie schützen muss, dass die Mutti zu Hause ist und nicht arbeiten muss. Ich bin froh, dass ich nach der Arbeit bei meinen Kindern zu Hause sein kann, um dann Stress frei einzukaufen, wenn sie im Bett liegen und der Vater zu Hause ist. Andere Mütter, die ich kenne sind froh, dass sie arbeiten können, wenn der Partner bei den Kindern ist, d. h. Abends und am Wochenende. Schluss mit der Gängelung der Menschen durch Gesetze!
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Ulrich (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich frage mich, warum immer wieder über ein Ladenschlussgesetz diskutiert wird und nicht zum Beispiel über ein Büroschlussgesetz, ein Fabrikschlussgesetz, ein Restaurantschlussgesetz, etc.
In allen Bereichen gibt es ArbeitnehmerInnen, deren Arbeitszeit nicht über ein solches Gesetz geregelt werden.
Man sollte so etwas den Tarifpartnern überlassen – ich bin gegen eine Eingrenzung de LADENSCHLUSSGESETZES.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +88
Sarah Struhs (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Warum kann eingentlich nicht jeder öffnen wie er es für richtig befindet. Was soll die ständige Bevormundung des Verbrauchers? Ich möchte einkaufen wann immer es mir passt. Die Ladenöffnungzeiten gehören freigegeben und nicht beschränkt. So könnte jeder Händler seine Nische finden.
Es soll so bleiben wie es ist, keinesfall soll es ein Zurück geben, eher noch mehr Liberalisierung!
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +86
Jens S (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Abstimmung mit den Füßen:
Wenn zwischen 22 und 6 Uhr eh kaum einer kommt, bzw der Nachtschichtzuschlag den Geschäften zu teuer ist, bleiben die Geschäfte zu, mit und ohne Gesetz.
Manche Tankstellen verkaufen ne Kiste Bier auch nach 22 Uhr als “Reiseproivant”, dazu braucht dann man kein Auto, weil es am Steuer eh verboten ist.
Im Internet gibt es “kaufen rund um die Uhr” 24/7, nur dauert die Lieferung dann meist mindestens 2 Werktage.
Den Euro den ich am Morgen ausgegeben habe, kann ich am Abend nicht ein zweites mal ausgeben. Nur wenn sich mein reales Einkommen erhöht kann ich mehr kaufen.
Siehst Du das genauso? +12
Birgit (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich bin davon überzeugt, wenn die Ladenöffnungszeiten bis 24 uhr wären, dann würde das auch genutzt werden. Da gibt es auch nichts zu jammern. Man sollte mal an die Leute denken, die im Wechseldienst arbeiten. Da verkürzt ja auch niemand die Zeiten. Die Krankenstation muss rund um die Uhr belegt sein. Das ist ja auch eine Selbstverständlichkeit. Ich bin auch der Meinung, das man damit doch Arbeitsplätze schafft. Wieviel Leute würden ihren job verlieren, wenn man plötzlich wieder die Geschäfte früher schließt. Allerdings finde ich die verkaufsoffenen Sonntage überflüssig.
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Anonymous (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Der Staat plustert sich wieder mal als Regulator auf. Nun lasst doch die Öffnungszeiten wie sie sind. Wir waren damals doch froh, dass sie gelockert wurden. Rin in die Kartoffeln und nun wieder raus aus “die°” Kartoffeln. Es kann doch jeder Einzelhändler selbst entscheiden, ob er öffnet oder nicht. Wen stört es ausser die Kirchen? Wer den Feiertag heiligen will, der kann es doch tun. Wer nicht, der kann einkaufen gehen.
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Die GRÜNEN NRW27. Januar 2012
Vielleicht wurde dieses Angebot falsch verstanden – wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die bisherigen Ladenöffnungszeiten auswerten und dann hier gemeinsam diskutieren ob Änderungsbedarf besteht. Da es aktuell auch keine GRÜNE Position zum Thema besteht, kann von “Regulation” keine Rede sein.
Simon (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich begreife nicht, warum unsere derzeitige rot-grüne Minderheitskoalition den Anschein erweckt, das bisher gut angenommene Ladenöffnungsgesetz in NRW stärker reglementieren zu wollen.
Wenn es sich tatsächlich nur um eine von der Vorgängerregierung festgelegte Überprüfung der aktuellen Lage nach 5 Jahren handeln würde – wie es von den Grünen behauptet wird – dann wäre eine Diskussion und Befragung unter den Bürgern völlig unnötig! Was bringen euch die Ansichten der Verbraucher und Beschäftigten? Das Argument: Frau XYZ aus Musterhausen denkt, eine stärkere Reglementierung wäre dringend nötig o.ä. ist doch kein Argument, welches euch zu einer Gesetzesänderung veranlasst. Letztlich werden es die Argumente des Verbraucherschutzes und Einzelhandels sowie der Gewerkschaften und Kirchenverbände sein, die eure Entscheidung beeinflussen.
Die Befragung der Bürger empfinde ich von euch als Augenwischerei.
Ihr wollt dem Bürger suggerieren, er hat es mitentschieden. Denn eine Änderung und einhergehende Gängelung des Verbrauchers geht zu Lasten der Wählergunst, das wisst Ihr sehr gut!
Ihr könnt Euch nun bei Bedarf auf ein Votum stützen, welches nicht repräsentativ ist und die unterschiedlichen Ansichten der Bevölkerung widerspiegelt. – Dann heißt es nämlich bei einer strengeren Reglementierung, dass Ihr schließlich die Bürger befragt habt und es zumindest berücksichtigt habt. Sündenbock dürfen dann SPD und Linke sein.
Naja, aber wie will eine Koalition, die nicht einmal die Mehrheit der Bürger vertritt (Minderheitskoalition) auch sonst eine solche Entscheidung Rechtfertigen, ohne dabei noch an Wählergunst zu verlieren?
Wenn Ihr was für die Beschäftigten im Einzelhandel machen wollt, dann schützt sie mit verbesserten Kündigungsschutz, Mindestlohn und dergleichen. So helft Ihr der einen Seite ohne die andere zu gängeln!
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Die GRÜNEN NRW27. Januar 2012
Lieber Simon,
wo erwecken wir denn den Anschein, dass wir die Öffnungszeiten reglementieren wollen?
Die Evaluierung des Gesetzes steht an und wir wollen alle Bürgerinnen und Bürger an der Auswertung und den möglichen Konsequenzen daran beteiligen. Es gibt aktuell keine GRÜNE Position zu diesem Thema und diese Beteiligungsplattform zeigt doch, dass wir ergebnisoffen den Dialog suchen.
Also sollte es wohl eher heißen: “Beteiligung statt Gängelung”.
Hansi (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich finde die Aktion von Ihnen für mehr als blödsinnig.
Wir werden in Deutschland doch wohl von der Politik genug “gegängelt”.
Überlasst doch den Händlern wie lange sie die Öffnungszeiten festlegen, so wie es in Frankreich seit -zig
Jahren möglich ist.
Hierfür brauchen wir keine Parteibonzen.
Die “Grünen” sollten sich um wichtigere Dinge kümmern – es gibt genug davon.
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ighg (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Für mich ist die Idee eine Schnapsidee. Der mündige Bürger soll gegängelt und zum Weltbild der Grünen umerzogen werden. Ich möchte einkaufen wenn ich möchte. Ich möchte in die Kneipe gehen wenn ich möchte. Soll es in Zukunft für die Keipen die gleiche Öffnungszeiten geben wie im Einzelhandel. Ach ja, wenn der Ladenschluss von den Grünen uns befohlen wird muss halt im Internet eingekauft werden. Oder sollen zukünftig auch Onlinezeiten verordnet werden?
Warum hinkt Deutschland den Amis immer soweit hinterher?
Weil immer und immer wieder alles bis ins kleinste Detail diskutiert werden muss. Zudem ja wohl auch jeder für sich selbst entscheiden kann, wie lange er seinen Laden öffnet. Außerdem kenne ich eine Menge Leute, die lieber nachts als tagsüber arbeiten. Deutschland hat sicher wichtigere Probleme als die Ladenöffnungszeiten.
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Frank (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich arbeite mit einem flexibelen Zeitfenster von 08.00-21.00, ebenso am Wochenende von 09.00-19.00. Vor der Arbeit kann ich aufgrund des Anfahrtweges nicht einkaufen gehen und es besteht auch nicht die Möglichkeit meine Einkäufe (insbesondere die verderblichen Artikel) im Büro zu lagern. Also bleiben mir oft nur die Randzeiten am Abend. Auf Vorrat kaufen ? Nie mehr. Weiß ich am Samstag auf was ich am Mittwoch Lust habe? Essen hat auch etwas mit Spontanität zu Lebensqualität zu tun und frische Waren sind mir lieber als Dosenfutter.
Verzichten kann ich auf Einkäufe an einem Sonntag aber ansonsten möchte ich auf Einkaufen am Abend nicht verzichten. Der Bedarf scheint ja da zu sein denn welches Unternehmen öffnet seine Tür wenn es keinen Gewinn erwirtschaftet?
Wer eine Regulierung der Öffnungszeiten fordert muss grundsätzlich darüber nachdenken ob er dann nicht auch alle anderen Arbeitszeiten auf den Prüfstand stellt. Oder geniesst der Einzelhandel besondere Privilegien?
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Rainer (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Meine antwort auf die frage lautet: nein, wir brauchen keine begrenzung.
Sie dient nur der bevormundung durch die politiker.
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Andreas (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Also ich finde die ganze Diskussion überflüssig. Ich arbeite in der EDV und dort ist üblich Donnerstags zu erfahren, daß man sich das WE ab Freitag 13:00h mal wieder um die Ohren schlagen muß. Alles zum Wohl des Kunden – trotz eines starken Betriebsrates. Es gibt eh schon eine totale Felxibilisierung nach amerikansichem Vorbild in allen Bereichen und Jobs also wozu die Diskussion – oder aber dann bitte konsquent sein und die Änderungen/Flexibilisierungen der Arbeitszeiten für Alle auch wieder komplett zurückdrehen – das macht dann vielleicht Sinn. Ich habe also derzeit zumindest auch noch den Vorteil, daß ich dann bei meinem Job auch noch was einkaufen kann wenn mal wieder alles drunter und drüber geht – und das ist beileibe häufiger der Fall. Also lasst alles so offen und frei wie möglich. Die arbeitsrechtlichen Regelungen sollen also auch bitte die beteiligten Parteien unter sich ausmachen. Wenn also Rot-Grün das hier jetzt nicht vernünftig hinkriegt – ich bin bisher immer noch überzeugter SPD-Wähler ; schöne Grüße an Frau Kraft – dann muß ich mir überlegen ob ich in Zukunft nicht was anderes wähle – alles zum Wohle der Familie – hahahaha das ich nicht lache. Darauf nimmt doch nirgendwo mehr Rücksicht drauf, selbs bei den Beamten nicht – also hört endlich auf zu lügen und zu heucheln und seid mal ehrlich zum Wählervolk.
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MissSunny (Beschäftigte/r)27. Januar 2012
Aus der Sicht eines Arbeitnehmers im Einzelhandels kann ich nur sagen, dass nach 20 Uhr fast nix mehr in den Läden passiert….es sind nicht mehr Kunden, es verschiebt sich nur. Was also hat der Einzelhändler dann davon? Früher ist auch keiner verhungert, wenn die Läden um 18 Uhr geschlossen haben. Ich finde es völlig ausreichend, wenn bis 20 Uhr geöffnet ist.
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Jurgen Barry (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ja, dann schliesst doch eure Geschäfte wenn ihr wollt,nichts dagegen,solange das keine gesetzliche Regelung sein muss! Dann kaufe ich doch statt bei X eben bei Y…-doch dass lässt ja euer Futterneid dann auch nicht zu: “wenn ICH bitte schön Feierabend mache darf/soll der andere aber auch nichts verdienen!”…und hört doch auf mit dem Geschwafel wie : “auch früher ist keiner verhungert und man kann den Euro nur einmal ausgeben…”- es stellt sich doch letztendlich nur die Frage: bei WEM gebe ich meine Euros aus…! Mit Sicherheit nicht in geschlossenen Läden…und: soetwas nennt sich einfach nur “Wettbewerb”!
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Warn (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Viele Bürger sind Single oder Doppelverdiener, oder benötigen das einige Auto für die Arbeit und wohnen auf dem Dorf und kommen aufgrund von Pendelverkehr nicht vor 20:00 Uhr nach Hause.
(Nicht unbedingt freiwillig.)
Sollen diese dann immer bei Tankstellen oder Trinkhallen einkaufen?
Wer hat in modernen Wohnungne schon noch eine Vorratskammer, um den Familieneinkauf am Samstag zu schaffen und einlagern zu können?
Von oben beschränkte Ladenöffnungszeiten passen einfach nicht mehr in unsere moderne Arbeitswelt und Lebensorganisation.
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Norbert (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Die liberalisierte Regelung hat sich bewährt, sie soll so bleiben wie sie ist. Auf Familien mit Kindern und Arbeitnehmer mit unregelmäßigen Arbeitszeiten hat sie eine entspannende Wirkung.
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GE, 38 J, 2 Kinder (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Die ganze Diskussion ist überflüssig. Die Ladenschlusszeiten sollten vollständig liberalisiert werden, also völlig freigegeben werden. Ich arbeite übrigens auch im Schichtdienst im Callcenter bis 23.00 Uhr, Nachtschichten würde ich auch liebend gern übernehmen, aber dafür ist meine Arbeitszeit zu kurz, denn ich arbeite gern nachts. Abgesehen davon, ist die Bezahlung besser. Ich habe auch schon als Verkäuferin gearbeitet als es noch bis 18.30 Uhr ging. Die Kunden waren total genervt, weil sie sich abhetzen mussten, die Schlangen an der Kasse endlos, und die Kassiererin total gestresst, weil die Kunden gestresst waren. Samstags war es noch schlimmer als nur bis 14.00 Uhr auf war, endlose Schlangen an den Kassen, die sich durch den Laden zogen, auch wenn alle Kassen auf waren… Im Moment bin ich nur Verbraucherin, aber die Kunden sind einfach entspannter und ebenso die Kassierer, da sich der Ansturm mehr über den Tag verteilt. Wenn ich wieder im Einzelhandel arbeiten würde, würde ich liebend gern die späte Schicht übernehmen. Bin letztes Jahr von Bayern nach NRW gezogen und genieße die längeren Öffnungszeiten, vor allem weil die Läden dann nicht mehr so brechend voll sind.
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Frank (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich begrüße und geniesse die existierende Regelung sehr. Die Weinerei bzgl. Arbeitnehmerschutz halte ich für völlig überflüssig und unberechtigt. Fahren die Gegner der Regelung auch nur bis 20:00 Uhr Taxi/Bahn etc., erwarten Verfügbarkeit an Tankstellen nicht im aktuellen Rahmen, verzichten auf Hotlines, Rufbereitschaften im medizinischen Bereich (übrigens gibt es inzwischen auch Arztpraxen, die Sonntags und spät Abends reguläre Termine vergeben!).Und ein wenig weniger Weltfremdheit und ein Blick über den deutschen Tellerrand zeigen im europäischen Bereich attraktive Regelungen, die sich nicht mehr erst bewähren müssen.
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Heiko (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich finde die Ladenöffnungszeiten sollen die Einzelhändler selber bestimmen. Wer länger auf haben will, sollte das auch weiterhin dürfen.
Die Kunden bestimmen wie lange ein Geschäft öffnet.
Wenn z.b. nach 20 Uhr kaum noch Kunden in den Laden kommen, dann wird sich das Unternehmen überlegen ob sich das finanziell lohnt, oder nicht und sein Geschäft nicht länger öffnen.
Für die Mitarbeiter muß eine faire Bezahlung in den Abendstunden gewährleistet sein.
Die Arbeitszeiten der Mitarbeiter kann man flexible gestalten.
Wer in der Industrie arbeitet muß auch Früh, Spät und Nachtschichten machen.
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Jurgen Barry (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Danke den GRüNEN für das Forum! Ich glaube die Beiträge zeigen den Bürgerwille eindeutig…!Hatte aber mit mehr Negativresonanz der “Betroffenen” gerechnet…aber: vielleicht arbeiten die meisten noch…!? :))…
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SR (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Als ich vor 15 Jahren nach mehrjährigem Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurückkehrte, dachte ich, ich wäre in der Steinzeit gelandet. Samstagnachmittags waren die Geschäfte zu, unter der Woche waren die Geschäfte um 19 Uhr geschlossen. Zum Glück hat sich das jetzt geändert. Ich arbeite als Selbstständiger immer sehr lange, auch am Wochenende, und habe deshalb wenig Zeit untertags einkaufen zu gehen. Wenn jetzt die Uhren wieder zurück gestellt würden, wäre dies für mich wieder die Steinzeit. Außerdem sollte bedacht werden, dass durch die längeren Öffnungszeiten auch Jobmöglichkeiten für Studenten und Elternteile verloren ginge. Auch fände ich es richtig, dass die Geschäfte auch an jedem Sonntag ab 13 Uhr geöffnet haben können.
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Rita (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Der Status Quo ist genau richtig! Ich lebe in einem Ballungsgebiet, bin beruflich gezwungenermaßen Pendler, und kaufe deshalb in erster Linie dort ein, wo von 7-24 Uhr geöffnet ist. Und ich glaube, dass das auch für eine gesundere Ernährung von Vorteil ist – früher hatte nämlich nur noch “der Grieche” oder der “McD” auf wenn ich nach 20 Uhr nach Hause kam. Jetzt kann ich mir immerhin auf dem Heimweg noch Gemüse kaufen!!!
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Harald (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Für: Beibehaltung der derzeitigen verbraucherfreundlichen Regelung an Wochentagen, die sich bewährt hat und mit der mittlerweile auch die Angestellten im Einzelhandel zurechtkommen.
Gegen: ausufernden Konsum an Sonntagen – einen Tag der Ruhe, und sei es nur ohne den Einkaufstress, müssen wir uns und der Gesellschaft bewahren.
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Jay (Beschäftigte/r)27. Januar 2012
Ich bin selbst im LEH beschäftigt und stelle mir ernsthaft die Frage, wieso immer der Arbeitnehmer-schutz hier “vorgeschoben” wird.
Es gibt genug Arbeitnehmer, die darauf angewiesen sind zu arbeiten und denen die späten Arbeitszeiten sogar gelegen kommen. Hier im Markt um die Ecke arbeiten zwischen 20-0Uhr viele Studenten, die tagsüber wegen Uni keine Zeit haben und froh sind, wenn sie sich trotzdem etwas fürs Studium dazu verdienen können und dafür nicht in einer verqualmten Bar bedienen müssen. Es gibt auch Menschen die so lange arbeiten (da gehöre ich selbst dazu), dass für sie in der Woche 20Uhr auch durchaus mal zu knapp zum Einkaufen ist (arbeite nicht IN einem Markt, sonst wäre das sicher leichter).
Wieso die Zeiten des LEH beschränken, wenn Kneipen (zumindest hier in der Stadt) in der Woche noch länger aufhaben dürfen?
Es gibt genügend Jobs, bei denen während dieser Arbeitszeiten gearbeitet werden muss: Arzt, Pflegepersonal/Sani, Taxifahrer, Busfahrer, Lokführer, Kneipenpersonal, Sicherheitsdienst, Polizei, diverse Notdienste usw.
Es gibt haufenweise Industrieunternehmen mit Nachtschichten. Aber sicher, “das ist was anderes” ;-)
Das steht alles nicht zur Diskussion und ja, kann es teilweise auch nicht. Weiß ich.
Nun ist es aber auch noch so, dass man sich in vielen Berufen meist nicht aussuchen kann, ob man nachts arbeiten gehen möchte oder nicht. Im LEH hingegen hat man oft die Wahl, denn es gibt durchaus viele die gern die späte Schicht übernehmen (es mag sicher Ausnahmen geben, aber die gibt es in anderen Berufen ebenso).
Ich finde, dies wird bei der ganzen Diskussion außer Acht gelassen.
24Uhr muss für mich nicht zwingend sein, aber bis 22Uhr wäre aufgrund meiner Arbeitszeiten mehr als nur vorteilhaft. Denn es gibt auch Lebensmittel, die man nicht für eine ganze Woche auf Vorrat kaufen kann oder möchte.
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dietmar (Beschäftigte/r)27. Januar 2012
bis 20 uhr würde auf jeden Fall reichen. Denn die arbetnehmer können sich in der regel nicht wehren wenn deren Chef wegen zunemenden Konkurenzdruck den Laden immer länger aufmachen will oder muß.
Die angeblichen mehr einstellungen sind fast ausschlieslich aushilfen auf 400€ basis die auch benutzt werden,um Stammpersonal unter druck zu setzen oder gar mittelfristig aus dem unternehmen zu mobben! Auf diese art von job´s kann man getrost verzichten.
auch ökologisch sind zu lange öffnungszeiten nicht zumutbar,denn es fördert lebendsmittelüberproduktion,da der verbraucher immer volle regale verlangt….
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Bürger (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Wovon soll die künftige Überwachung einer staatlich angeordneten Verkürzung der Ladenöffnungszeiten bezahlt werden? Wird dafür eine neue Steuer für die Bürger erfunden? Könnten die Bürger in Folge einer solchen staatlichen Reglementierung möglicherweise den Einzelhandel in NRW einfach boykottieren und vollständig in den Niederlanden einkaufen? Dann würde sicher sehr schnell klar werden, dass die Politik nicht alle Lebensbereiche der Bürger kontrollieren und regulieren kann.
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Svegal (Beschäftigte/r)27. Januar 2012
Ich bin selber im Einzelhandel tätig, allerdings nicht im Lebensmittelbereich sondern in der Unterhaltungsbranche. Unser Einkaufszentrum hat die Öffnungszeiten eigentlich optimal geregelt: Mo-Mi 7:00 bis 20:00 Do-Sa 7:00 bis 21:00. Schaue ich ein paar Straßen weiter, sehe ich Öffnungszeiten von 6:00 bis 24:00 Uhr – was soll das? Früher sind wir auch nicht verhungert und da gab es nicht einmal die Vielfalt im Nahrungs- und Genußmittelbereich. Ich bin sehr froh, das ich maximal bis 20:00 arbeiten muss, würde samstags aber auch gerne um 18:00 Feierabend machen, wer um Himmels Willen muss noch um kurz vor Mitternacht in den Supermarkt – Lebensnotwendig kann das doch nicht sein. Wenn man eine ordentliche Planung hat, dann reicht es oft sogar aus 1 x pro Woche den Supermarkt zu stürmen. Ich mache mir Beispielsweise einen Plan, was ich die Woche brauche, gehe dann los und kaufe all das ein. Lediglich beim Bäcker, bin ich desöfteren zu finden, dann aber zu humanen Zeiten. Ich möchte mit keinem Menschen tauschen, der bis spät am Abend oder gar in die Nacht hinein hinter der Kasse oder dem Tresen sitzen muss. Es ist unnötig und öffnet der Ausnutzung von Arbeitnehmern Tür und Tor. Mo,Di, Mi & Fr: 7:00 bis 20:00, Do: 7:00 bis 21:00, Sa 7:00 bis 18:00 sonntags grundsätzlich zu – das würde ich begrüßen!
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Ute (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich bin sehr erleichtert über den größten Teil der Kommentare. Wir sind doch ein Land der vernünftigen, freiheitsliebenden Menschen.
Die meisten wollen, dass es so bleibt wie es ist. Jeder Unternehmer darf selbst entscheiden, wann er öffnet, jeder Arbeitnehmer darf entscheiden, wann er arbeiten möchte und jeder Verbraucher darf entscheiden, wann und wo er einkauft.
Dafür brauchen wir keine Gesetze!
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Thomas Jeschke (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Ich verstehe nicht, warum die Ladenöffnungszeiten begrenzt werden sollten. Welche wirklich lebenswichtigen Gründe sprechen dafür? Wenn es doch Unternehmen gibt, die ihre Läden rund um die Uhr öffnen wollen und Mitarbeiter, die das mittragen, warum sollte man es ihnen dann verbieten? Als Nachtmensch wäre ich froh, auch einmal nachts durch Ladenpassagen streifen und einkaufen zu können. Aber ich wäre in meiner freien Einkaufs- und Uhrzeitwahl sehr eingeschränkt, wenn man die Zeiten wieder regelmentieren würde. Die Diskussion dazu ist für mich also ziemlicher Quatsch! Wer öffnen will, sollte das auch dürfen! Und wer weiß, vielleicht gehen sogar mehr Menschen sonntags in die Kirche, wenn sie anschließend noch im Supermarkt frische Lebensmittel einkaufen könnten…
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B.Dröge (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Warum soll die Arbeitszeit im Einzelhandel beschränkt werden aber in der Gastronomie nicht?
Haben Menschen die gefrorene Pizza verkaufen mehr rechte als Arbeitnehmer die warme Pizza verkaufen?
Niemand muss verhungern wenn die Gastronomie um 18:30 schließt.
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Tobias Kirch (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Meiner Meinung nach könnte man doch wieder einen oder zwei “Lange xy-Tage” einführen, wie es das mit dem langen Donnerstag schon einmal gab.
Also grundsätzlich wieder auf 20 Uhr begrenzen, und für die, für die es beruflich später besser ist, gibt es dann den Langen Dienstag und Donnerstag, wo es bis 24 Uhr erlaubt ist. Somit wäre für beide Seiten etwas dabei. Man kann weiterhin spät einkaufen, aber die Verkäufer/innen haben wieder mehrere Tage, wo sie halbwegs pünktlich wegkommen.
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Heribert Kruell (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Selbst in Großstädten sind nur vereinzelt Geschäfte zu finden die wirklich bis 24:00 geöffnet haben. Eben nur da wo auch ein Bedarf gesehen wird. Beschäftigt sind in vielen Geschäften zu den sehr späten Zeiten sehr oft Aushilfen die sich speziell diese Zeiten ausgesucht haben. z.B. in unserem R… Markt in der Nähe ist abends niemand mehr von dem Personal da, die den Tagesdienst abdecken. Das die Auswirkungen von einmal verabschiedeten Gesetzen nach einiger Zeit überprüft wird sollte bei allen Gesetzen normal sein. Ich persönlich sehe hier aber im vorliegenden Fall keinen Änderungsbedarf. Und Bitte fragt auch in Zukunft wieder die Betroffenen das finde ich wirklich gut.
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Kara (Verbraucher/in)27. Januar 2012
Für Verbraucher/innen ist es natürlich praktisch, wenn man länger einkaufen kann. Jedoch sollte man auch an die (meist schlecht bezahlten) Beschäftigten denken, die spätabends noch arbeiten müssen und gegebenenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt, ist das ein Problem. Früher, als die Öffnungszeiten noch beschränkt waren, hat auch alles wunderbar geklappt und niemand musste verhungern, weil die Läden nicht bis 22 oder 24 Uhr geöffnet waren. Außerdem geht es hier in diesem Forum einigen Leuten gar nicht um die Öffnungszeiten, sondern um Anti-Grüne Propaganda. Diejenigen, die ständig von Bevormundung reden, sind auch diejenigen, die am liebsten auch das Rauchverbot aufheben würden. Ich sage JA zur Begrenzung von Öffnungszeiten an Werktagen.
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Wolfgang Schaefer (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Gewerkschaften halte ich für wichtig und unverzichtbar. Die Aufgabe, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, wird nie beendet sein, da immer neue Herausforderungen zu meistern sind. Dass Nachtarbeit auf Dauer die Gesundheit schädigen kann, ist bekannt. Dies trifft jedoch sehr viele Arbeitnehmer (Feuerwehr, Polizei, Krankenhaus, Rettungswesen, Gastronomie, Unterhaltung, Rundfunk, etc.). Somit halte ich es für heuchlerich, wenn die Warenverteilung nachts eingeschränkt werden soll, obwohl ein Bedarf vorhanden ist. Zweifellos wird dieser Bedarf hauptsächlich in Metropolen nachgefragt und eher kaum im ländlichen Bereich. In Köln sind jede Nacht zigtausend Menschen unterwegs, für die es ein Stück Lebensqualität ist, wenn sie um 24 Uhr noch einkaufen können. Solange die Mitarbeiter nachts freiwillig arbeiten weil es gut in deren Lebensplanung passt, sollte es keine Einschränkung geben, da dies zu einer win win Situation führt. Die Gewerkschaften sollten sich jedoch um gute Arbeitsbedingungen für Nachtarbeiter im Einzelhandel kümmern.
Siehst Du das genauso? +43
Thomas (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Freie Ladenöffnungszeiten bedeuten für mich ein Stück Lebensqualität. Seit die Reglementierung zurück genommen wurde, ist für mich ein persönlicher Zeitdruck weg gefallen.
Wichtig ist natürlich, dass die Rahmenbedingungen und Sozialvorschriften für Arbeitnehmer stimmen und eingehalten werden.
Ich habe erst jetzt wahrgenommen, dass die derzeitige Diskussion der vorher schon geplanten Überprüfung des Gesetzes dient (das geht bei manchen Berichten unter).
Nun hoffe ich, dass es nie wieder eine generelle Gängelung der Menschen durch Begrenzung der Öffnungszeiten gibt.
In meinem Umfeld reguliert sich die Verteilung der Zeiten nach meinem Eindruck gut.
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Gisela Mertens (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich finde es super, dass wir Wähler gefragt werden, bevor in unserem vermeintlichen Interesse Gestze erlassen werden. Die sachliche und reflektierte Art der Beiträge wird meines Erachtens, dass Plattformen wie diese zu einer besseren Kommunikation zwischen Politik und Wähler führen. Super emacht. Weiter so!
Siehst Du das genauso? +18
Frisi (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Keiner ist gezwungen rund um die Uhr zu öffnen. Dort wo es sich nicht lohnt, sind die Geschäfte früher geschlossen.
Kümmert Euch stattdessen um die Ausweitung der Zeitarbeit, den Niedriglohnsektor und den immer höher werdenden Anteil an 400 € Jobs.
Siehst Du das genauso? +35
Jurgen Barry (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Mich nervt dieses dümmliche Argumentieren von eingen sehr mit den sterotypen Sprüchen : “früher,mit Ladenschlussregelung ist auch niemand verhungert..”-natürlich,wenn die Gastronomie um 19 Uhr schliesst wird man auch noch feiern können…wenn die Tanke um 18 uhr dicht macht rollen die Autos trotzdem noch…und der ÖPNV muss auch nicht zwingend nötig nach 19 Uhr fahren…Radfahren ist doch gesund..!Überlegt doch erst einmal wie ihr argumentiert bevor ihr solche Stammtischparolen zum Besten gebt!
Siehst Du das genauso? +38
Tobias (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Hallo,
ich finde, das man am jetzigen Ladnenschlussgesetz nichts ändern sollte. Die Kunden und die einzelnen Geschäfte haben es doch gut geregelt. Man denkt wieder nur an die Verkäufer und Verkäuferinnen, bei denen mal wieder die Freizeit und Familienleben zu kurz kommen könnten. Wenn das Ladenschlussgesetz geändert wird, sollte man auch an alle anderen Berufzweige denken, die Tag und Nacht, und auch an Sonn- u. Feiertagen arbeiten müssen. Bei dennen kommt die Friezeit und das Familienleben wirklich zu kurz.
Im überigen schließe ich mich den Ausführungen meines Vorredners Jurgen Barry (28.01.2012) an, der treffend viele Branchen aufzählt, wo das “Ladenschlussgestzt” nicht greift und rund um die Uhr der Verbraucher bedient wird und die Verbraucher (inklusive Verkäufer/innen) das auch wünschen.
Denkt mal darüber nach wenn Ihr nach 22 Uhr einen Dienst in Ansprucht nehmt.
Siehst Du das genauso? +32
Tobias (Verbraucher/in)28. Januar 2012
zum Beitrag von Siom 26.01.2012:
Er findet es nicht nötig das zwischen 22 und 6 Uhr ein Laden auf hat, aber er möchte dennoch einkaufen gehen können und dazu soll dann eine Tankstelle offen sein. Das wiederspricht sich doch irgendwo, oder?
Siehst Du das genauso? +16
Martin (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Warum alles reglementieren?
Wenn wirklich ab 22 Uhr nicht genügend Kunden kommen, wird der Inhaber alleine sein Geschäft schliessen.
Siehst Du das genauso? +45
Guenter Winkelmann (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Die Aufgabe der Volksvertreter kann es nicht sein, für uns mündige Bürger – ihre Auftraggeber – gesetzlich vorzuschreiben, wann wir einkaufen und wann ein Geschäftsmann seine Waren anbietet. Mit gesundem Menschenverstand erkennen beide Seiten, wann ihnen der Einkauf bzw. die Öffnung des Geschäftes den größten Nutzen bringt. Wenn wir alle immer nur nach dem wirtschaftlichen größten Profit streben, werden wir bald unsere Gesellschaftstruktur vernichtet, die Erde ausgebeutet und uns selbst damit die Lebensgrundlage entzogen haben.
Siehst Du das genauso? +25
Joachim Tuss (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich finde es reich langsam mit der Gängelung der Bürger durch die Politiker. Jeder Gewerbetreibende sollte selber entscheiden wann und wie lange er arbeitet, bzw. wie lange er seinen Betrieb öffnet.
Siehst Du das genauso? +41
Stefan (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Wir befinden uns in einer Dienstleistungsgesellschaft. Wer wieder zurück ins Mittelalter möchte, kann natürlich gerne die Öffnungszeiten verkürzen. Speziell an den Randgebieten von NRW wird es unser Einzelhandel jedoch schwer haben. Dort fährt man einfach ins Nachbarbundesland. Für den normalen Arbeiter ist es heute fast nicht möglich bis 18:30 Uhr alles eingekauft zu bekommen, wenn er bis 17 Uhr arbeiten muss und noch eine Stunde Fahrt hat. Aber unsere Politiker haben ja eh keine Ahnung was es heißt zu arbeiten….
Siehst Du das genauso? +32
Thomas Korbes (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Es bleibt jedem Bürger selbst überlassen ob er dieses Angebot animmt oder nicht.
Soviel verstand und Entscheidungsfähigkeit sollte man den Menschen schon zutrauen.
Wie man sieht ist auch die Mehrheit der Bevölkerung dafür die derzeitigen Öffnungszeiten so zu lassen wie sie sind.
Die Partei “Die Grünen” sollten doch andere Themen haben die wichtig sind und sich nicht als “wir müssen alles vermiesen Partei” dastehen.
Diese Kampagne im Verbund mit den Kirchen, den Gewerkschaften und natürlich den Linken ist doch nur wieder ein weiterer Schritt zur Gängelei und Bevormundung durch Politiker die mit dem realen Leben kaum Erfahrung haben.
Liebe Grüne……lasst es bleiben, ihr macht Euch damit nicht beliebter.
Hände weg vom Ladenschluss!!!!
Siehst Du das genauso? +30
brigitte (Beschäftigte/r)28. Januar 2012
Toll, ich lese aus den Kommentaren heraus das hier nur Menschen schreiben die viel Zeit haben und sich die Einkaufszeit eigentlich aussuchen können. Wer denkt denn mal daran das die Verkaufskräfte sich nicht aussuchen können wann sie arbeiten möchten. Sie haben bei einer Öffnungszeit von 7.00 bis 24.00 Uhr flexibel zu sein. Polizei,Krsankenschwestern usw haben über Wochen hinaus einen Dienstplan. Wir hingegen können weder in einem Verein eintreten noch bei der VHS einen Kurs belegen oder an einer von der Krankenkasse
bezahlte Primärprävention teilnehmen.
Siehst Du das genauso? +40
Klaus Lüdemann (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich bin für eine Begrenzung in der Woche auf 22:00 Uhr (schon als Kompromiss). Als Gewerkschafter bin ich für 20:00 Uhr mit Rücksicht auf die Beschäftigten.Samstag könnte z.B. auch als Kompromiss um 20:00 Uhr Schluß sein. Durch die Ausweitung der Landeöffnungszeiten sind die Kioske und Trinkhallen in ihrer Existenz bedroht. Das Bier nach 20:00 Uhr wird inzwischen viel beim Discounter gekauft.
Siehst Du das genauso? +10
Torsten (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Was habe ich mich gefreut, als die letzte Landesregierung eine liberalisierung des Ladenschlussgesetzes vorgenommen hat. Für mich war das ein Zeichen, dass sich endlich etwas in diesem Land bewegt. Ich finde, hier in Deutschland wird viel zu viel reguliert.
Ich kann ausserdem nicht verstehen, warum grade die Beschäftigten im Einzelhandel einen besonderen Schutz bedürfen. Es gibt so viele andere Berufe, in denen es völlig normal ist, dass auch Abends oder sogar Nachts gearbeitet wird. Ich selbst arbeite im IT-Bereich und auch dort ist es normal, dass Systemwartungen am Wochenende durchgeführt werden. Als Ausgleich für diese Einsätze kann ich mir dann an anderen Tagen freinehmen.
Und daher auch mein Vorschlag: Wenn ihr schon etwas regulieren wollt, warum macht ihr das so starr? Setzt euch doch dafür ein, dass es für Arbeit am Abend, in der Nacht oder am Wochenende einen vernünftigen Ausgleich geben muss. Zum Beispiel mindesten zwei freie Tage pro Woche. Ausserdem könntet ihr durchsetzen, dass die Leute für diese Einsätze fair entlohnt werden.
Ich kenne viele, die sich freuen, dass sie sich Abends und am Wochenende etwas hinzuverdienen können. Ausserdem haben sich in dem Bereich der langen Öffnungszeiten Nieschen gebildet, die von kleinen selbstständigen Unternehmern genutzt werden, die zum Beispiel ihren kleinen Laden jetzt am späten Abend geöffnet halten. Eine erneute Einschränkung würde für viele dieser Läden das Aus bedeuten.
Ich kann auch nicht sehen, dass die liberalen Regeln von den grossen Unternehmen ausgenutzt werden. Viele Geschäfte schliessen freiwillig schon um 20:00 oder 22:00 Uhr. Aber wo es sich lohnt, sollen sie meiner Meinung nach auch länger öffnen dürfen.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +105
A.Schaefer (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Wir Grünen treten für die Freiheit ein. Dies sollte auch in der Arbeitswelt gelten. Viele “Frauen” oder Männer möchten gerne abends noch arbeiten, wenn der Partner zu Hause ist und den Haushalt oder die Aufsicht für Kinder übernimmt. Gleiches gilt für das Einkaufsverhalten. Viele Familien und Singles möchten auch nach 22 Uhr oder Sonntags in der Nähe und in “Deutschland” locker einkaufen können und nicht erst über die Grenzen ins Ausland fahren!!!!!
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Eckhard (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Die früheren Ladenschlusszeiten waren schrecklich und ich bin froh, dass sie nun liberalisiert sind. Wenn man kaputt von der Arbeit nach Haus kommt, kann man auch erstmal etwas ausruhen und muss nicht sofort planen, was man alles braucht um noch vor Ladenschluss alles nötige zu bekommen. Das vermeidet eine Menge Stress.
Grade auch bei größeren/teureren Anschaffungen kommen meine Frau und ich doch nur abends und am Wochenende dazu, uns Gedanken darüber zu machen, was wir haben wollen, und dann in den Geschäften zu gucken, was wir denn kaufen könnten.
Wenn die Geschäfte dann geschlossen sind, ja dann stöbern wir natürlich im Internet und bestellen da. Das finde ich aber eher suboptimal, denn man kann doch besser entscheiden, wenn man die Sachen vor sich liegen sieht und angucken kann.
(Oder wir fahren über die Grenze, dort hin, wo wir einkaufen können – angesichts des Spritverbrauchs ist das aber extrem unökologisch.)
Lasst die Beteiligten frei entscheiden! Weg mit den einschränkenden Gesetzen!
Der Handel ist eine Dienstleistung wie Kino und Restaurant auch. Und wie diese ist er eine Dienstleistung, die von Verbraucher nun einmal nur in der Freizeit wahrgenommen werden kann. Also muss er eben auch entsprechende Öffnungszeiten haben. Es beschränkt doch auch keiner Kinos, Restaurants und Diskotheken auf die Zeit von 07:00 bis 21:00 – macht ja auch keinen Sinn.
Ein Lob muss ich aber unbedingt noch loswerden: Ich finde es echt gut, dass die Grünen nun die Meinung der Bürger wissen wollen. Das muss auch sein, schließlich ist Basisdemokratie seit Gründung der Grünen ein Programmpunkt. Würdet ihr hier die tollen Möglichkeiten des Internets verschlafen, so werden euch die Piraten in dem Punkt abhängen und euch große Teile der Wählerschaft wegnehmen. Ohne die könntet ihr immer noch bei über 20% liegen.
Also lernt draus, und nutzt konsequent alle Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung, grade auch übers Internet.
Diese Aktion hier zum Ladenschluss ist ein guter Anfang, damit seid ihr auf dem richtigen Weg. Aber ruht euch nicht darauf aus, sondern macht weiter so!
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Dirk (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ein kleiner Tipp an dieser Plattform.Könntet ihr auch mal ein Gefällt mir nicht hin machen.Man sieht ja kein vergleich.Das wäre ja noch spannender wie die Leute über ein Kommentar denken.
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Die GRÜNEN NRW28. Januar 2012
Lieber Dirk, danke für das Feedback. Technisch wäre es kein Problem, wir haben uns aber im Vorfeld dazu entschlossen, ausschließlich ein “Positiv”-Voting zu erlauben.
Horst (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich halte 22.00 Uhr an Werktagen und 18.00 Uhr am Samstag für völlig ausreichend. Dann müsste zwar der ein oder andere bisher planlos lebende Mensch mal wieder nachdenken, wann er zum Einkaufen geht, aber das täte der Gesellschaft ja auch mal wieder gut.
Wichtiger wäre für mich aber eine Einheitlichkeit. Wenn der eine Laden um 22.00 Uhr schließt, andere dafür aber um 20.00 Uhr, oder ein Unterschied von einer zur anderen Stadt besteht, halte ich das für weniger sinnvoll und bringt auch den Läden mit längerer Öffnungszeit bzw. der Belebung der Fußgänger- und Einkaufszonen nichts.
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Michael Schmidt (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich kann mich noch gut erinnern, dass die Geschäfte um 18.30h geschlossen haben, es war ein Horror als arbeitender Mensch, zeitig noch was zu bekommen.Heute entspannt bis 22h einkaufen zu können, Lebensmittel ist sehr gut und richtig.Wer das kippt, den wähle ich NIE MEHR.
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martinus (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Kann es sein, dass hier auf Teufel komm raus geheuchelt wird.
- Millionen arbeiten rund um die Uhr, was wir wohl auch benötigen und allg. anerkannt scheint.
- in einer – sozialen – Marktwirtschaft jemanden vorzuschreiben, wann er nicht zu arbeiten hat Blasphemie
- ich war eigentlich froh, dass wir einen kleinen Bereich hatten, in dem die elenden Vorschriften mal gelockert würden und mir nicht schon wieder gesagt wird, wie blöd ich bin und ich das eigentlich nicht selber entscheiden kann
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Tim (Beschäftigte/r)28. Januar 2012
Was ist eigentlich mit den Beschäftigten im Einzelhandel, die nicht in Supermärkten arbeiten und daher gegen 20.00 Uhr Feierabend haben? Wo und wann sollen die Lebensmittel nach Feierabend kaufen? Sollen die dann wieder morgens vor der Arbeit zum Supermarkt fahren, ihre Einkäufe zuhause abliefern und dann zur Arbeit? Was ist mit denen, die Kinder haben?
Wir reden immer vom Schutz von Angestellten im Einzelhandel. Aber so einfach ist das nicht, denn viele Vollzeitbeschäftigte im Einzelhandel (wahrscheinlich sogar die meisten) profitieren von der langen Öffnung in der Woche. Nur relativ wenige Angestellte arbeiten nach 20.00 Uhr. Und wenn ich mir die Besetzung in den lokalen Supermärkten ansehe, sind das fast ausschliesslich Studenten. Ohne lange Öffnungszeiten dürften die ihren Job los sein (selbst wenn ihre Arbeitgeber ihnen alternative Schichten anbieten, denn tagsüber müssen sie ja in die Uni).
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Janna (Beschäftigte/r)28. Januar 2012
Ich lese hier recht oft “früher ist auch keiner verhungert”.
“Früher” waren die Arbeitszeiten aber auch tendenziell kürzer. Die Lebensmodelle haben sich in den letzten Jahren zunehmend verändert.
Ich finde es wichtig, dass die Öffnungszeiten an die Lebensumstände und den Bedarf angepasst bleiben
(auf dem Land ist doch sowieso meist um 20Uhr Schluss, mancherorts sogar früher).
Ich muss mir (wie viele andere Menschen auch) meinen Lebensunterhalt Vollzeit alleine selbst verdienen, wenn ich keinem auf der Tasche liegen will. Dafür arbeite ich länger als die Angestellten in unsren Lebensmittelläden. Bei einer generellen Beschränkung der Öffnungszeiten von 8-20Uhr habe ich keine Möglichkeit mehr in der Woche an frische Lebensmittel zu kommen. Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich nach einem langen Arbeitstag mit Fertigfraß vollzustopfen (ja okay, who cares? Ist ja mein Problem).
Samstag wird sowieso der Hauptteil eingekauft, zwischen 7:00-8:30, denn ich hab auch keine Lust, mich Samstagvormittag mit allen andren um den Warenbestand zu prügeln, während ich an diesem Tag noch genügend andere Dinge zu tun habe, die in der Woche auf der Strecke bleiben müssen. Denn viele von denen, die die Woche über den ganzen Tag genügend Zeit hätten, ihre Einkäufe zu erledigen, rennen trotzdem Samstag los, weil das “schon immer ihr Einkaufstag war” (ist bei meiner Mum nicht anders).
Für frisches Fleisch, Salat. etc. reicht mir aber 1x die Woche Einkauf nicht.
Wer die Öffnungszeiten im LEH auf 20Uhr beschränken möchte, der soll bitte meine Arbeitszeiten bei vollem Lohn verkürzen und auf jeden Fall auch die gesamte Gastro spätestens (!) um 22 Uhr und bitte auf jeden Fall auch Sonntag dicht machen. Ist ja schließlich auch noch keiner dran gestorben, wenn er nicht bis 3Uhr nachts oder nicht Sonntags nach dem Gottesdienst in der Kneipe einen Trinken kann! Ist auch noch keiner dran gestorben von der Kneipe zu Fuß nach Hause zu gehen statt ein Taxi zu nehmen (obwohl, wer weiß ;-)). Braucht auch nicht jeder dieses Angebot!
Bitte auch auf JEDEN FALL der Lebensmittel-, Automobil- und jeglicher sonstiger Industrie die Nachschicht streichen, dann werden sich einige mal ganz schön umschauen ;-)
Sehr belustigend finde ich übrigens die Spekulationen, wer gegen die Reglementierung wettere, wäre weder Grünwähler noch Nichtraucherschutz-Befürworter. Wie putzig :-D
Ich wusste noch gar nicht, dass man hierfür in Schubladen denken muss und in keinem Punkt von der Meinung anderer anweichen darf… aber danke für den Hinweis, ich werde es mir merken.
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trollman (Verbraucher/in)28. Januar 2012
@ Brigitte
Die “armen” Dienstleister . Wo bleibt denn die Gastronomie ? Der Feuerwehrmann (frau), der Stahlarbeiter etc. Ja, manche haben Zeit andere sind aber gebunden, um auch noch abends einkaufen zu können. Du bist im Einzelhandel beschäftigt, fragst aber nicht wie andere es machen. Das ist Klagen auf ganz hohen Niveau. Abends wird die Anwesenheit von Personal gewaltigt abgespeckt, d.h. wenige arbeiten abends im Einzelhandel und es wird gewechselt wie in einem Schichtbetrieb. Post, Verkehr hatten schon immer mit “längeren Schichtzeiten” zu tun. Aber nach dem Motto: Wasch mir den Pelz, aber mach mich n i c h t nass.
Also auch mal an die “Schichtarbeiter” denken und nicht nur jammern.
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Martina Jeskolka (Beschäftigte/r)28. Januar 2012
Es ist ja alles gut und schön,wenn dann auch zu einer abendlichen Zeit mehr Leute eingestellt würden,wie man es vor Jahren angekündigt hat.Aber dieses passiert ja nicht,es wird weiterhin auf dem Rücken derer ausgetragen die ohnehin schon als Ganztagskraft arbeiten.Wenn der Partner dann auch noch im Geschäft arbeitet,bleibt da keine Zeit mehr,für Familie und Freunde,weil dann durch längere Arbeitszeiten man sich überhaupt nicht mehr sieht,denn jede Filiale setzt seine Mitarbeiter ein wie er ihn braucht.Wir haben jetzt schon keine Freunde und Bekannte mehr,geschweige Zeit für die Familie.20 Uhr fände ich angemessen,und wenn länger auf,dann stellt für Abends die Leute ein,die dann arbeiten wollen.
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Dieter Bruns (Verbraucher/in)28. Januar 2012
…Es soll alles so
bleiben, wie es zur
Zeit ist, also bei
den jetzt geltenden Ladenschlußzeiten !!!
Warum diese ständigen
Änderungen ???
Nachher läuft es doch so, wie mit dem Nichtrauchergesetz !
Totales Chaos !!!
Wir haben doch andere Sorgen, Geldwertstabilität,
Schuldenbegrenzung,
unsägliche Wulff-Debatte … etc.
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carlchen99 (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich habe früher bis 17:00 Uhr
gearbeitet und musste an-
schließend unter Streß zum
Laden flitzen um bis 18:00 h
meinen Einkauf unter den gestrengen Augen der Belgschaft, bis zum Ladenschluß in den Korb zu bekommen.
Das ist nun vorbei, “Gott sei
Dank”! Heute fahre ich ge-
mütlich nach hause und kann dann in Ruhe zum Ein-
kauf gehen. Bevormundet jetzt nicht wieder die Menschen in unserem schö-
nen NRW
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Martin (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich bin zunächst sehr zufrieden mit dem Stück Demokratie auf dieser Plattform und hoffe, dass die Meinungen mit adäquater Bewertung den Weg in die Entscheidungen der Verantwortlichen finden.
Ich schließe mich der Meinung an, dass der Staat nichts regeln sollte, was die freien Kräfte regeln können, zu mindestens wenn diese nicht unfair stärker oder schwächer sind. Am Ende entscheidet der Verbraucher was passiert, weil sein Bedarf das Angebot regelt. Diesen Verbraucher (also uns alle) können Kirchen und Gewerkschaften genauso gut erreichen wie die anbietenden Unternehmen. Es mag vielleicht einfacher sein, über Lobbyarbeit die Politik zu bewegen, den Bürger zu etwas zu zwingen, das entspricht aber nicht meinem Verständnis von Demokratie.
Ich gehe davon aus, dass jede Änderung eines Gesetzes und die folgende Umsetzung Geld kostet, was NRW nicht hat und im Zweifel in anderen Projekten sinnvoller einzusetzen wäre.
Selbst wenn ich den Forschungsergebnissen glauben würde, dass das aktuelle Gesetz nichts gebracht habe (was ich aus entgegengesetzter eigener Erfahrung nicht tue), so hat sich auch nicht ergeben, dass es irgendwem geschadet habe.
Daher halte ich jeden über gebührlichen Aufwand in die Sache und jede Änderung für einen Fehler, habe allerdings jetzt gelernt, die 5 Jahre sind um, wir müssen prüfen und handeln. OK, bitte zügig und kostengünstig.
Ansonsten macht gerne so weiter mit Demokratie, auch wenn wir damit noch keine repräsentative Volksentscheidung hinkriegen, ist es ein Schritt in die richtige Richtung.
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Wolfgang (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Wie angesprochen gibt es viele Berufe die Schichtarbeit verrichten müssen. Diese stehen aber im öffentlichen Interesse.
Ich habe nichts dagegen wenn einige glauben rund um die Uhr einkaufen zu müssen weil sie ihr Leben nicht organisieren können. Diese Herschaften müssten dann auch bereit sein nach 18 Uhr einen Aufpreis zu zahlen der den arbeitenden Menschen zu gute kommt.
Ein weiterer Punkt ist, dass diese Menschen vom kulturellen Leben weitgehend ausgeschlossen werden.
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Jurgen Barry (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Wo,bitte schön,liegt die Arbeit eines Stahlarbeiters oder Bergmannes im Schichtdienst im “öffentlichen Interesse”? Oder die Tatsache dass Fastfood Restaurants und Freizeitparks abends oder/und an Sonn- und Feiertagen geöffnet haben?
Im Umkehrschluss wäre es dann auch “öffentliches interesse” zu den jetzt geltenden Ladenschlusszeiten einkaufen zu können! Wie wird denn hier “öffentliches Interesse” definiert???
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Reinhard (Beschäftigte/r)28. Januar 2012
Hallo,
ich finde, das wir eine Begrenzung der Ladenöffnungszeiten brauchen.
Werktags bis 20 Uhr ist völlig ausreichend und jeder hat genug Zeit einzukaufen.
Es wird auch Energie gespart, was letzlich auch der Umwelt zugute kommt.
Außerdem tut das den kleinen Geschäften gut, weil diese meist gar nicht die Möglichkeit zu langen Öffnungszeiten haben und der Verbraucher dann nicht stärker auf große Ketten ausweicht.
Man sollte auch an die Beschäftigten im Einzelhandel denken.
Als ich im Handel anfing war um 18:30Uhr werktags und Samstags um 13 Uhr Schluß und jeder hatte genug Zeit einzukaufen.
Im übrigen sollte am Samstag eine Begrenzung auf 18 Uhr erfolgen und die Sonntage sollten auf vier pro Jahr gedeckelt werden und auch keine Sondergenehmigungen zugelassen werden.Der sonntag sollte der Familie vorbehalten sein.
Ich finde es gut, das sich die Politik damit beschäftigt und bitte die Abgeordneten eine vernünftige Lösung zu finden.
Liebe Grüße
Reinhard
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Ulla (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Es sollte so sein wie der Verbraucher es bestimmt. Jeder Geschäftsinhaber, sei es der einer Kette oder Einzelhändler weiß am Besten wann sein Geschäft am lukrativsten ist, ob um 7 in der Frühe oder um22 in der Nacht. Ich denke auch jeder, der zu diesen Zeiten beschäftigt ist hat seine ganz persönlichen Gründe und die sind zu respektieren. Es gibt viele Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber die zu unwirtlichen Zeiten ihren Job machen müssen. Wieso sollten die Beschäftigten im Einzelhandel da eine Ausnahmestellung haben?
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Ralph (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Wenn wir Öffnungszeiten begrenzen wollen, muss man auch Shopping im Internet einkaufen die gleichen Öffnungzeiten gelten !!! Z.B. Ebay Amazon nur bis 18 Uhr werktags wie die Geschäfte und Centers 18uhr statt ohne Ladenschluss ! Chancengleichheit herstellen wie es im Grundgesetz steht!!!
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Wolf (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Laßt es wie es ist !!!
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Lieschen Müller (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Hier auf dem Land machen die Geschäfte schon länger wieder um 20:00 Uhr zu. Damit komme ich zurecht, allerdings nur, weil ich selbständig bin und an weniger frequentierten Wochentagen nachmittags mit dem Einkaufen anfangen kann. Aber auch da wird es oft knapp, bis 20:00 Uhr alles zu schaffen.
Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich wäre Pendler, wie die meisten meiner Nachbarn, gäbe es nur noch wenige Möglichkeiten, bis 20:00 Uhr alle Einkäufe zu erledigen. Ok, bei den meisten meiner Nachbarn ist die “Haufrau” dafür zuständig, die schlechtestensfalls auf 400-Euro-Job Rücksicht nehmen muss. Ansonsten bleibt nur noch der Kampf am Samstag, möglichst früh in den Läden zu sein, um noch alles zu bekommen, um dann ewig an der Kasse anzustehen.
Bei meinem Vorredner Wolfgang gehe ich davon aus, dass er selbstverständlich auch bereit ist, ab 18:00 Uhr an der Tankstelle pro Liter Benzin mehr zu bezahlen, in Restaurants ab 18:00 Uhr einen höheren Preis zu zahlen und höhere Telefongebühren bei Hotlines für Auskünfte nach 18:00 Uhr, einen höheren Fahrpreis für den Öffentlichen Nahverkehr nach 18:00 Uhr. Selbstredend auch für alle anderen Leistungen, die er nach 18:00 Uhr noch in Anspruch nimmt.
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Jürgen Weidemann (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich erinnere mich noch an die Zeiten, wo ich um 18.00 Uhr Feierabend hatte und bis 18.30 Uhr meine Einkäufe erledigen musste. Ich wünsche mir solche Zeiten nicht mehr zurück. Lasst alles so wie es jetzt ist und kümmert Euch um Dinge die wichtiger sind.
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Janna (Beschäftigte/r)28. Januar 2012
Weiter oben schrieb jemand man solle doch vor Arbeitsbeginn einkaufen, wenn man es bis 20Uhr nicht schafft.
Dumm nur, wenn der Arbeitsbeginn um 8 Uhr ist und man auch noch entsprechend Anfahrt zur Arbeit hat.
Bitte, bitte aufwachen! Es gibt auch Menschen, die zu ihrer Arbeitsstätte fahren müssen und die auch nicht nach einer 8-Stunden-Schicht nachmittags den Bleistift fallen lassen können, sondern durchaus bis abends arbeiten. Es ist ja schön für euch, wenn das bei euch anders ist, aber seid doch bitte nicht blind für andere Lebenssituationen, denn dieser lange Arbeitsalltag betrifft immer mehr Menschen.
Es hat auch nicht jeder jemand anderen an der Hand, der alles für ihn erledigt.
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Sven (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Hallo
Ich finde und fand schon immer, dass jedes Geschäft, jeder Händler völlig frei entscheiden dürfen müsste wann er öffnet und wann er schließt. Ganz egal ob rund um die Uhr oder auch an Sonn- und Feiertagen. Es finden sich für jede Arbeitszeit bestimmt interessierte Leute oder auf die anderen Beschäftigten zu verzichten.
Ich bin Busfahrer und muss auch Samstags, Sonn- und Feiertags arbeiten (nicht immer, aber öfter). DAS interessiert komischerweise keinen…
Siehst Du das genauso? +40
Hans (Beschäftigte/r)28. Januar 2012
Längere Öffnungszeiten kosten
Arbeitsplätze,weil bei gleichem Personalkostenansatz
höhere Betriebskosten und höhere Lohnkosten(zuschlagspflichtige Zeiten)durch weniger Personal gegenfinanziert wird.Vollzeitstellen von Verkäufern werden gesplittet in Teilzeit- oder Geringfügigbeschäftigte , um längere Arbeits- und auch Leerlaufzeiten zu überbrücken(weniger qualifiziertes Personal mit nur geringen Verdienstmöglichkeiten).Arbeitszeiten von 50 Wochenstunden und mehr sind bei Marktleitungen die Regel.
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Thomas (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Meine frau hat genau wegen der längeren Öffnungszeiten einen Job gefunden. Sie findet es gut auch mal abends zu arbeiten.
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B.Dröge (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Das Problem mit den Minijobbern wurde in Rahmen der Agenda 2010 absichtlich von ROT-Grün geschaffen.
Daher ist es verständlich das die Rot/Grüne Minderheitsregierung an den Symptomen (längere Öffnungszeiten dank Minijobber) rumdoktern anstatt das eigentliche Problem zu lösen.
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Peter Schrick-Hildebrand (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Durch die grenzenlose Einkaufsmöglichkeit hat sich unser zeitliches Einkaufsverhalten nicht verändert. Zudem bin ich für eine Begrenzung der Öffnungszeit Mo-Fr. längstens bis 22h. Und am Wochenende sollte der Schwerpunkt auf Samstag liegen.
Ich versprechen mir von einer Begrenzung einen größeren Schutz kleiner Läden im Stadtteil und mehr Freizeit für die Einzelhandelsmitarbeiter.
Es muß doch wohl möglich sein tatgsüber einzukaufen.
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Nils (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Die Gewerkschaften sollen sich um die Belange der Arbeitnehmer kümmern; der Bürger soll nicht bevormundet werden.
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Jurgen Barry (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich hatte neulich zwei Mitglieder der Zeugen Jehovas vor der Haustüre…liess mich auf eine Diskusion mit ihnen ein und erkannte alsbald ihre Taktik dass,egal welche eigentlich einleuchtende,logische Gegenargumente ich vorbrachte, sie immer wieder auf den Ausgangspunkt zuruckkamen und quasi bei “Adam und Eva” wieder anfingen….-und so entwickelt sich dieser Threat ähnlich,als ob sich die Katze in den Schwanz beisst! Die Scheinargumente mit “mehr Familienfreundlichkeit,soziales Mitleid,Ausbeutung und Regelung und Bevormundung mündiger Bürger” sind doch schon zig Mal mit gesundem Menschenverstand widerlegt worden! Einfach nur mal die Postings durchlesen und nicht immer wieder dasselbe von vorne hochziehen und gebetsmühlenartig wieder durchkauen!
Nochmal: JA,das Einkaufsverhalten hat sich sehr wohl im Vergleich zu früher verändert…und NEIN, nicht jeder schafft es “tagsüber” einzukaufen…auch wenn es “doch wohl möglich sein müsste”-ist es eben nicht immer…einfach mal Lesen was die anderen so anführen!
Siehst Du das genauso? +22
Tom (Beschäftigte/r)28. Januar 2012
Klasse was manche für Vorstellungen haben, also ich arbeite zufälligerweise öfters bis 24 Uhr und das nicht weil es mir so einen Spass macht sondern weil ich muß, da kann man sich nix aussuchen wie alle glauben oder schließen Studenten oder Schüler die Läden ab ???? Liebe Grüne habt den mum und ändert die Ladenöffnungszeiten auf 22 Uhr und übrigens Thema Ausland Holland Belgien usw schon mal gerechnet was der Sprit dahin kostet geschweige den der Zeitaufwand?
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Gerhard (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Wir haben ja viel Blödsinn in den letzten 15 Jahren ertragen müssen, von Agenda 2010, Hartz IV bis zum Euro, aber die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten fand ich sehr gut : Ich hoffte auf eine abendliche Belebung der Innenstadt ( Düsseldorf ). Die Idee abends einkaufen zu gehen vielleicht bis 21h ,und das noch mit essen, trinken, Kino usw. zu verbinden.
Aber nix. Um 18.30 h ist fast alles dicht, evtl. mit Ausnahme der Vorweihnachstzeit, und die Innenstadt nahezu menschenleer.Wer hat denn überhaupt länger auf ? Kaufhof, Karstadt,P & C, Aldi bis 20h, dann noch ein paar Lebensmittelgeschäfte wie Edeka, Penny, Lidl die zwischen 21 h und 22h dicht machen und dann noch 5-10 Rewemärkte die bis 24 h offen sind ?
Dafür sollen jetzt wieder die Gesetze geändert werden ?Unverständlich !
Das gleiche gilt auch für die Antirauchergesetze .Lasst die wenigen Raucherplätze doch bestehen .
Siehst Du das genauso? +16
xxxxxxx (Beschäftigte/r)28. Januar 2012
Auch wenn es die Krankenpfleger,Busfahrer etc.auch betrifft ist es aber bei diesen Berufsgruppen schon immer der Fall gewesen Spätschichten zu haben.Wir im EH wurden dorthin getrieben von allen die nichts besseres zu tun haben als rund um die Uhr zu shoppen.Morgens ist es extrem ruhig und ab 16.00 Uhr fängt das treiben an. Also haben doch alle die Gelegenheit schön auszuschlafen ….., aber was machen die Verkäuferinnen ….. die stehen da und warten auf Kunden. Und bitte, mir kann niemand erzählen, dass er die ganze Woche von 7.00 uhr – 20.00 Uhr durchgehend arbeiten muss und somit,so gar keine Zeit findet um einzukaufen. Das wären ja dann 78 Std. die Woche…..vielleicht etwas Pause abgezogen…
Tja, da muss dann wohl der Arbeitschutz mal was tun, denn mehr als 10.Std. darf man nicht arbeiten.
Siehst Du das genauso? +28
Claus (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Es soll ja auch Arbeitnehmer im Einzelhandel geben, die abends lieber länger arbeiten, um tagsüber frei zu haben.
Wenn man also eine Grenze festlegen will, dann wäre 24.00 Uhr sicher angemessener.
Siehst Du das genauso? +11
Otto (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich glaube, dass der Markt die Öffnungszeiten alleine regelt. In unserer Kleinstadt gibt es ein Geschäft, dass bis 22:00 Uhr geöffnet hat und viele Geschäfte, die bis 20: Uhr geöffnet haben. Hier haben offensichtlich wir Kunden entschieden und das ist gut so. Die Landesregierung sollte sich um wichtige Dinge wie Fracking, Bildung usw. kümmern. Hier ist mehr Handlungsbedarf.
Siehst Du das genauso? +25
Mark (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Als nächstes sollten wir die Arbeitszeiten für Ärzte regeln. Keine Samstags- und Sonntags- und Nachtarbeit für das gesamte medizinische Personal bei Notärzten und in Krankenhäusern oder Altersheimen. Bei ausreichender Planung kann man auch innerhalb der Woche erkranken und dann still vor sich hin leiden.
Gleiches gilt für die Polizei. Auch die brauchen nicht am Wochenende arbeiten.
Siehst Du das genauso? +21
Ralf (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Vielleicht sollte man die Öffnungszeiten richtig reglementieren: Alle Geschäfte haben nur morgens 3 Stunden und Nachmittags 4 Stunden geöffnet. Morgens dürfen dann nur die Rentner einkaufen und nachmittags nur die Berufstätigen. Ausnahmen nur mit Bestätigung durch den Arbeitgeber.
Die Mittagsschicht muss halt eine Woche vorher einkaufen gehen.
Siehst Du das genauso? +18
Ferdi (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Jeder soll seinen Laden öffnen können wann er will. Jeder soll einkaufen können wann er will.
Je mehr Möglichkeiten um so mehr Arbeitsplätze gibt es.
Schließlich könnte sogar jeder arbeiten wann er will (aber hier muss man sich schon miteinander arrangieren).
Jede Freiheit, die nicht auf Kosten anderer geht
(wie z.B. Lärm, Rauchen, Rücksichtslosigkeit im Verkehr,…) ist wünschenswert und sollte nicht reguliert werden.
Siehst Du das genauso? +21
Bürger (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Wenn sich die Bürger noch besser organisieren würden bräuchten die Geschäfte auch nur Mittags ca 2-3 Stunden öffnen und alle Bürger könnten ihre Einkäufe in der Mittagspause erledigen. Man könnte auch abends eine generelle Restaurantöffnungzeit von ca 2 Stunden einführen z.B. von 19 – 21 Uhr. Dann könnten die Angestellten in diesem Sektor auch weniger arbeiten. Man könnte dann auch im öffentlichen Nahverkehr einsparen etc.etc. Damit alle Bürger in den Genuß der verkürzten Öffnungszeiten kommen sollte diese auch gut überwacht werden. Mittel dafür könnten aus einer neuen Steuer kommen. Zum Beispiel einer monatlich zu zahlenden Steuer zum Schutz der Bürger vor dem Einzelhandel.
Siehst Du das genauso? +25
Jurgen Barry (Verbraucher/in)28. Januar 2012
@ bürger
Guuut und genau treffend!!!
Siehst Du das genauso? +9
Silvia (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Es ist keiner verhungert bei Ladenöffnungszeiten bis 18:30 Uhr von Mo – Fr. und es wird auch heute keiner verhungern.
Selber bin ich Vollzeit berufstätig und habe auch noch nie eine Sonntagsöffnung genutzt. 20 Jahre war ich im Einzelhandel beschäftigt und kann nur sagen zumindest im Lebensmitteleinzelhandel ist es ein Knochenjob.
Mir haben die Öffnungszeiten immer ausgereicht und ich kaufe immer noch innerhalb der alten Ladenschlusszeiten ein.
Siehst Du das genauso? +22
C.J. Volkmer (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Keine Änderung der Ladenöffnungszeiten. Nicht noch mehr unsinnige Reglementierungen. Es scheint mir, dass die Mündigkeit der Menschen und unsere Fähigkeit, mit dem eigenen Verstand zu denken und Entscheidungen zu treffen immer stärker untergraben wird. Beachte die unsinnigen EU- Verordnungen ( Glühbirnenverbot, aktuell Arbeit an Durchflussmenge der Wasserhähne, obwohl in D bereits jetzt einige Abflussrohre mit Frischwasser gespült werden müssen, damit die braunen Massen abfliessen können. Wir sollten wachsam sein und uns gegen diesen Wahn wehren.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen? +112
jette (Verbraucher/in)28. Januar 2012
ganz ehrlich:
ich schaff das nicht mehr alle Kommentare zu lesen und auch nicht zu bewerten.
Wie wärs mit nem Button oder mehreren? – sinngemäß: ich kann wählen
1) LÖG soll so bleiben wie es ist
2) Öffnung 7Tage/24Stunden
3) Begrenzung der jetzigen Öffnungszeiten
Bevor hier der >Hinweis kommt: die Umfrage hab ich schon gemacht.
Einige Anmerkungen hierzu: die Frage wann ich einkaufe, kann nicht zutreffend beantwortet werden. Ich kaufe doch nicht IMMER Montags bis Freitags zur gleichen Zeit ein. Da mindestens hätte man mehrere Klicks machen können sollen. Und ob ich wenigstens hin und wieder Nachts einkaufe hat auch nicht interessiert.
Siehst Du das genauso? +14
Marco (Verbraucher/in)28. Januar 2012
Ich halte es für sehr wichtig, dass wir eine Begrenzung der Öffnungszeiten haben. 22 Uhr halte ich für eine gute Lösung, dass alle Berufstätigen es schaffen einzukaufen. Längere Öffnungszeiten halte ich für absolut unnötig sowohl für Arbeitnehmer im Einzelhalndel als auch für Konsumenten. Einzig und allein profitieren von späteren Öffnungszeiten die Jugendlichen um Alkohol zu kaufen.
Siehst Du das genauso? +6
Jurgen Barry (Verbraucher/in)28. Januar 2012
@ SilviIa
Die immer wieder beliebte “verhungert-version”hatten wir schon mehrmals…und auch die Gegenargumente…s.o.
Und wiederbeisst die Katze sich in den Schwanz…!
Siehst Du das genauso? +8
Oliver (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Nein !!!
I.Es klingt jetzt sehr konservativ, aber es gilt Angebot und Nachfrage und wenn die Nachfrage da ist , was definitiv der Fall ist, sollen Geschäfte selbst eintscheiden können,wie lange sie öffnen.
II. Freie, mündige Bürger einer Demokratie müssen nicht vom Staat in all ihren Handlungen bevormundet und bestimmt werden.
III. Regelt doch lieber verplichtend, dass der Handel verplichtet wird für längere bzw. komplett neue Öffnungszeiten neue Mitarbeiter ein zustellen.
IV.Arbeitsschutz ist ein vorgeschobenes Argument. erstens weiss jeder der im Handel arbeitet, dass er dort auch mal Abends usw. arbeiten muss und zudem es gibt soviele Berufe,die auch am Wochenende, in der Nacht etc. arbeiten, z.b. Krankenschwester, Feuerwehrleute, Polizisten…
Zudem wo gibt es bitte Lebensmittelgeschäfte die Einzelhändler sind?Somit zählt das Argument auch nicht!
V. Aber wenn sich SPD und Grüne an überkommenden Werten festhalten wollen und den Blick lieber in die Vergangenheit als in die Zukunft richten wollen. Fande schon schade, dass gerade die Konservativen damals gerade eine so moderne Idee, wie die liberalisierung der Öffnungszeiten durchgesetzt haben, aber wenn Parteien, wie die Grünen sowas nun zurück nehmen wollen: Schade!
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Bill (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Generell kann es kaum eine von allen Seiten akzeptierte Lösung geben. Parteipolitisch ist das Problem ohnehin nicht lösbar. Es wäre jedoch einen Versuch wert, die maximale Öffnungsdauer als Stellschraube z.B. auf 13 Std. zu beschränken und dazu eine feste (zB 22:00 Uhr) Ladenschlußzeit. Das böte Flexibilität und sogar Rewe und Co kämen gut damit zurecht.
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CrazyMum (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Man sollte bei den Öffnungszeiten in erster Linie an das Personal denken, das hauptsächlich aus Hausfrauen und Müttern besteht. —-
Wer abends noch berufstätig ist und einkaufen möchte, hat ja in den Vormittagsstunden die Möglichkeit, sich mit allem Möglichen einzudecken. Im Allgemeinen hat jeder Arbeitnehmer einen 8-Stunden Arbeitstag und muß nicht in den Nachtzeiten einkaufen gehen.
So einfach ist das!!!! — Und man kann jeden Euro auch nur einmal ausgeben.
Siehst Du das genauso? +18
johny (Beschäftigte/r)29. Januar 2012
Guten morgen
ich bin im Leh(REWE )beschäftigt und bin überzeugt das sich die Arbeitsbedingungen bei uns so wie bei vielen anderen Berufen weiter verschlechtern werden .Wenn mann so liest was hier von Aussenstehenden geschrieben wird könnte man glauben wir wollen nicht arbeiten ,dem ist nicht so.Es gibt sehr viele Menschen die eine Guten job im Einzelhandel machen (wie sehr viele in allen anderen Berufen ebenso),aber wenn sich wie bei uns alle paar jahre die Wochenöffnugszeiten (Arbeitszeiten )ändern zb 74 Stunden dann 81 Stunden kurz danach 84 stunden und jetzt 90 Stunden Wochenöffnungszeiten und glauben sie mir es wurde kein mehr umsatz gemacht (das ist bewiesen denn die menschen haben nicht mehr geld in der tasche).
-Mehr Personal wurde nur im 400 euro bereich eingestellt die regelmässig wechsel den(fast) niemand erträgt auf dauer die absolut unregelmässigen Arbeitszeiten die es nun mal bei uns gibt
Zum Thema Studenten und Hausfrauen die gerne abends oder nachts arbeiten die gibt es leider nicht so viele und wenn dann nicht lange was die erfahrung zeigt.
Von mir aus können die läden rund um die uhr auf machen aber bitte bezahlt das personal entsprechend und Haltet euch an Arbeitsschutzvorschriften .
-Im Lebensmitteleinzelhandel ändern sich die Arbeitszeiten wöchentlich in der regel ,das heisst jede woche neu sein Familien leben planen .
Wochenarbeitszeiten bei VOllzeitkräften von 45 -48 stunden sind absolut normal .Selbstverständlich werden 37,5 abgerechnet.
-Ich möchte das jeder Mensch der Arbeitet vernünftige Arbeitsbedingungen vorfindet in jeder branche .
-Das jeder Händler selbst enscheiden kann wann er auf und zu macht ist richtig aber in der Praxis sieht es so aus (Lebensmitteleinzelhandel)in
deutschland bestimmen wenige Ketten wann die Geschäfte öffnen und wenn der Markt nebenan Öffnen machen wir das auch ob es sich lohnt oder nicht dann wird das Personal(mal 1-2 std mehr ) gestrekt und fertig
Auch wir im LEh wissen das sich das Einkaufs und Freizeitverhalten geändert hat wie hören es ja aus erster Quelle aber das Argument man schaft es vor lauter Arbeit nicht einzukaufen hören wir selten eher schon :schön erst den rasen mähen,schwimmen ,auto waschen spazieren gehen usw aber auch dafür bringen wir selbstverständlich Verständnis auf und sind für sie da immer freundlich selbstverständlich.
Zu dem Argument Polizei Krankenhaus ,Feuerwehr Stadtwerke Kellner GAstro.usw die Personen haben meine Hochachtung für ihre Leistung aber jeder von ihnen wusste am Beginn seiner Tätigkeit welche Arbeitzeiten auf ihn zukommen ,bitte verstehen sie das viele Mitarbeiter im Leh sich erst darauf einstellen müssen das sie von morgens 4 Uhr bis 24,30 zur verfügung zu stehen haben natürlich nicht durchgehend .
Damit mich niemand falschversteht aber es war mir wichtig mal insider wissen zu vermitteln aber ich weiss auch das die meisten denken ist mir egal ihr habt für mich da zu sein egal wann und es wird sich nichts verbessern wir leben nun mal in einer zeit die für viele menschen Veränderungen bringen wird .Also alle Schranken fallen lassen und Arbeit rund um die Uhr aber dann auch alle denn warum erreiche ich nachts um 3 keinen auf dem Amt oder bei der Stadt und warum beantwortet der architekt mir nicht meine fragen wenn ich um 24 feierabend habe ,denn ich wir sind für ihn 95 stunden erreichbar ………
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brigitte (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Trollman
Schichtarbeiter wie mein Mann arbeiten immer eine Woche eine Schicht durch. WQir im Einzelhandel wechseln täglich unsere Arbeitszeit. Kurz: Bei einer Stunde anfahrzeit zur Arbeitsstelle. 1.Tag 19.00 bis 24.00 Uhr. 2.Tag 6.00 Uhr aufstehn, Kind zur Schule, 11.00 bis 15.30 Uhr arbeiten, zu Hause schlafen,essen fertigen, sclafen. 3. Tag arbeiten von 6.30 bis 12.00Uhr. was hat dasd mit Schichtarbeit zu tun.
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Bernd (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Hallo erstmal :-)
Ich bin gegen jegliche staatliche Regelungen und wenn ich mich recht erinnere, war das auch mal die Haltung der Grünen. Jeder soll selber entscheiden, ob und wann er sein Geschäft aufmacht. Es gibt so viele Gutmenschen (das Wort ist nicht schön, aber es trifft diese Menschen perfekt), die sich ihre eigenen Meinung bilden und meinen, diese Meinung müsse nun Allgemeingut werden. Ich kenne auch viele Leute, die im Einzelhandel beschäftigt sind, die froh sind über die langen Öffnungszeiten. So gibt es dort eine Art Schichtbetrieb und viele junge Leute machen lieber Spätschicht und schlafen aus, als Frühschicht zu machen. Auch Personen mit Kindern können so besser eine Betreuung sichern. Muss denn immer alles geregelt werden??? Wenn überhaupt, dann sollte ein Mindestlohn existieren und der 400 €-Basis – Ausbeutung ein Riegel vorgeschoben werden. Ich persönlich bin gegen jegliche Einschränkung: ob es Ladenschlussgesetz ist oder Helmpflicht für Radfahrer oder Tempo 100 oder radikale Rauchverbote (obwohl ich Nichtraucher bin).
Gruß
Bernd
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helmut g. (Verbraucher/in)29. Januar 2012
haben denn die grünen nichts anderes im kopf,als alles gesetzlich zu regeln?zurück in die steinzeit?gibt es keine größere,wichtigere probleme? wie wäre es mal mit sparen und gelder kontroliert ausgeben.im ausland lacht man über so eine diskussion.
was ist denn mit den krankenschwestern,altenpflegerinnen,polizisten,feuerwehr,gastronomiepersonal,kino,theater,fernsehen,fabrikarbeiter im schichtbetrieb,hotelpersonal,transportwesen wie busse,bahnen,flieger …..diese liste läßt sich noch weiter vervollständigen.in diesen berufen wird schon immer im 3 schichtbetrieb,sowie samstag und sonntag,und an allen feiertagen gearbeitet….also was soll der ganze quatsch,der nur ideologisch begründet ist ??? alles so lassen wie es ist.der markt regelt das von ganz alleine,und viele haben erst dadurch die möglichkeit einen job zu bekommen.
das was die grünen produzieren sind arbeitslose….und davon brauchen wir nicht mehr…..was wir brauchen sind weniger politiker,die sich sowieso nur bedienen…siehe 500 €= über 5% erhöhung aufs gehalt aufschlagen…auch keine sozialträumer,sondern welche die vernünftig,mit beiden beinen auf dem bodenstehende politiker die nicht nur quatschen,sondern handeln….im sinne der gesamten bevölkerung
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Wolfgang (Beschäftigte/r)29. Januar 2012
Ich bin seit knapp 35 Jahren im Einzelhandel beschäftigt.
Ich habe also die ganzen Veränderungen in den Öffnungszeiten erlebt.
Von 18:30 Uhr wochentags und Samstag 14 Uhr auf jetzt von Mo-Sa 0-24 Uhr.
Hätte dies wirklich mehr Umsatz in den Handel gebracht, wären vielleicht auch neue Beschäftige zu tariflichen Bedingungen eingestellt worden.
Aber die Realität sieht leider anders aus. In meiner Filiale waren bei meiner Einstellung knapp 1300 Beschäftigte, jetzt sind es noch gut 150 Beschäftigte.
Der Umsatz hat sich halbiert, die Öffnungszeiten sind stark ausgeweitet.
Auswirkungen für meine Person. Die Freizeitgestaltung hat stark verändert. Nach einem ca.11 Stundentag an 4 Tagen in der Woche fehlt abends einfach die Power noch gross irgend wohin zu gehen. Ich will einfach die Beine hochlegen und abschalten.An den freien Tagen versucht man sich zu erholen und Familie, Haushalt und Besorgungen zu erledigen. Gerade für meine kleine Tochter habe ich dadurch nicht genug Zeit. So geht es auch fast allen meiner Kolleginnen und Kollegen im Haus. Sie wollen nicht abends und Sonntags arbeiten, aber der Laden muss laufen also wird in den sauren Apfel gebissen.
Wären die Bedingungen damals schon so gewesen, hätte ich den Beruf nicht gewählt und ich liebe den Beruf trotz aller Veränderungen immer noch.
Der Einzelhandel in NRW leidet seit Jahren an Umsatzverlusten und meiner Schilderungen sind kein Einzelfall. Sie lassen sich leicht auf viele Firmen übertragen.
Viele Firmen gibt es schon garnicht mehr oder haben Probleme: Hertie, Kaufhalle, Weymeiher, Karstadt, Strauss, Schlecker.
Die Aufzählen ist nicht abschliessend.
Neue Firmen am Markt halten meist nicht die tariflichen Mindestbedingen ein und bschäftigen nur in Teilzeit. Tariflicher Stundenlohn liegt nach 6 Berufsjahren bei 13.52€.
Da wird es in Teilzeit schwierig von nur einem Job zu Leben. Deshalb kann auch Sonntagsarbeit ein Thema werden, da es dort 120% Zuschlag gibt. Wirkliche Freiwilligkeit sieht anders aus.
Die jetzigen Öffnungszeiten sind politisch gewollt und werden je nach Tag bis 18 und 20 Uhr ganz gut angenommen. Von dem versprochene Zuwachs an sozialpflichtigen Beschäftigen will erst nicht garnicht sprechen, da er nicht statt gefunden hat.
Minijobber ja, Midijobber ein paar Wenige. Aushilfen auch mal immer wieder. Studenten für abends gibt es auch. Im Handel gibt es ca. 600000 Beschäftigte und sie haben Familie und Freunde (auch wenn es durch die Öffnungszeiten bedingt weniger geworden sind).
Für mich ist das Gefühl der Verbraucher, der grenzenlosen Freiheit beim Einkaufen nachvollziehbar.
Aber es ist nur ein Gefühl.
Öffnungszeiten rund um die Uhr werden kaum geboten.
Selbst bis 24 Uhr nicht. Bis 22 Uhr fast nur von REWE und EDEKA. 20 Uhr hat einigermaßen durch gesetzt und 19 Uhr und 18:30 Uhr gibt es immer noch. Samstags bis es auch noch 13, 14 und 16 Uhr.
Auch heute könnte jeder noch bis 18:30 Uhr wochentags und Samstags bis 14 Uhr seinen Einkauf erledigen, wenn er wollte oder müsste.
Jeder hier sollte sich fragen wann er den wirklich wo einkauft und bei späten Zeiten, ob es so auch wirklich sein muss. Einzelfälle gibt es immer. Wir haben Kunden die kommen erst eine halbe Stunde vor Schliessung ín unseren Laden, egal wann wir schliessen. Begründung wir bieten die Möglichkeit, Notwendigkeit besteht nicht.
Ich glaube wirklich nicht, das durch eine Neuregulierung der Öfffungszeit Umsatz im Einzelhandel NRW messbar verloren geht. Beispiel ist für Bayern, dort ist ist Öffnungszeit noch reguliert.
Die Mehrheit der Beschäfigten wird eine deutliche Begrenzung der Öffnungszeit begrüßen.
Ich merke beim Runderschreibung gehen mir noch viele Gedanken durch den Kopf, für Heute war es das erst mal.
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Charly (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Ich bin für die Abschaffung jeglicher Ladenöffnungszeiten. 7 mal 24 ist zeitgemäß. (So geht es übrigens auch den Krankenpflegern/Schwestern)
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Thorsten (Beschäftigte/r)29. Januar 2012
Die aktuelle Regelung ist ungesund, belastend und absolut nicht Familienfreundlich!Was wurde denn seinerzeit bezweckt mit der Ladenschlussausweitung? Es sollten Arbeitsplätze entstehen und versprochen! Und?
Ich kann nur aus Erfahrung sprechen, da ich selber im Einzelhandel tätig bin, dass es absolut nicht so ist! Die Arbeitnehmer werden einfach anders verteilt. Da fängt man als Vollzeitkraft um 06.00 Uhr an, den anderen Tag um 08.00 Uhr, dann vieleicht um 11 oder um 12.00 Uhr oder gar um 14 oder 15.00 Uhr- Das soll gesund sein? Was ist mit den Wochenenden wenn man bis 22 oder gar bis 24.00 Uhr arbeiten muss und Montags wieder um 06.00 Uhr auf der Matte stehen und vieleicht noch einen Arbeitsweg von 1 Stunde in Kauf nehmen muss? Verträglicher wäre es auf jeden Fall wenn man eine Woche auf geregelter Frühschicht und die nächste Woche auf geregelter Spätschicht arbeiten könnte- Ein Familienleben findet doch für Einzelhändler kaum noch statt- Ja, die Kritik ist berechtigt- Den Job hat man sich ja ausgesucht! Aber! Es gibt auch genügend die es seinerzeit unter anderen Voraussetzungen getan haben! Und außerdem gibt es genügend, die die Einstellung haben dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen und wo bekommt man leichter einen Job als im Einzelhandel? Was ist mit der Kundenzufriedenheit? Der Kunde will bei seinem Einkauf vieleicht beraten werden aber ist es nicht so das wenn man mal jemanden zu Beratung sucht keiner da ist oder 5 andere Kunden um ihn rum stehen? Das liegt daran, dass die Kollegen erst später kommen weil die ja bis 24.00 Uhr arbeiten müssen. Wäre nur noch bis 20.00 Uhr auf, wären die Kollegen 5 Stunden eher da! Den Spätschichtzuschlag muss man ja auch noch berücksichtigen. Und die Umsätze? Klar als Unternehmer gucke ich, so und soviel haben wir nach 20.00 Uhr erzielt, aber ist es nicht vieleicht genau der Umsatz der früher bis 20.00 Uhr mehr erzielt wurde? Der Kunde hat doch seinen Einkauf nur verlagert! Und Sorry, wen sieht man den wirklich im Laden nach 20.00 Uhr rum laufen? Jedenfalls zu 80% keine Berufstätigen!! Und was ist mit dem Umweltschutz? Den Energiekosten? Längere Öffnungszeiten bedeuten auch hier eine höhere Belastung! Wer zahlt das? Der Verbraucher! Ich kann nur sagen die rund 440.000 Beschäftigten im Einzelhandel/ NRW sind auch Wähler und alle mit wenigen Ausnahmen würden begrüßen wenn Wochentags um 20.00 Uhr und Samstags spätestens um 18.00 Uhr Schicht am Schacht wäre und man den Sonntag nur noch für sich hätte! In 2 oder 3 Bundesländern gibt es solche Regelungen und dort ist noch niemand verhungert! Pleite sind die Händler erst recht nicht! Und die Drohungen der Unternhemer das Arbeitsplätze gefährdet sind, brauch auch keiner ernst nehmen, schließlich sind bis auf Minijobs auch keine neuen seit 2006, nur wegen der längeren Öffnungszeiten, entstanden! Im Gegenteil, wieviele Trinkhallen und Kioske haben denn seitdem geschlossen bzw. sind Pleite gegangen? Oder wieviele Geschäfte stehen denn in einer X beliebigen Fußgängerzone leer? Schluß mit dem langen Ladenschluss!!!
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Bernd (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Öffnungszeiten bis 20 Uhr sind für alle Verbraucher die auch an das Verkaufspersonal denken, lange genug.3-4 verkaufsoffene Sonntage reichen auch völlig aus. Als Vollwechselschichtler, der 21 Jahre lang nur 1 freies Wochenende im Monat hatte, weiß ich , wie man
seine Einkaufsgewohnheiten
vernünftig koordinieren kann. Unserer “Spaßgesellschaft”
interessiert ja die Arbeitszeit
anderer Mitmenschen einen
Dreck. Wer ländlich wohnt so wie ich, kann ohne ein eigenes Fahrzeug nicht auskommen,da die öffentlichen Verkehrsmittel ab 21 Uhr den Betrieb einstellen.
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Lars (Verbraucher/in)29. Januar 2012
besonders an den aktuellen Beitrag von Karsten gerichtet.
Auch wenn Leute in der Woche länger als 20.oo Uhr arbeiten müssen, habe Sie doch sicherlich Zeit morgens um 08.00-10.00 Uhr einkaufen zu gehen. Ist sogar deutlich weniger los.
Ich bin absolut dafür, dass um 20.00 Uhr Mo-Fr. Schluss sein muss. Es ist doch gar nicht mehr mit der Familie bzw. sozialem Kontakt vereinbar. Und am Samstag wäre ich für Schlusszeiten um 16.00 Uhr oder alle 2 Wochen um 18.00 Uhr.
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Lars (Verbraucher/in)29. Januar 2012
…es sei noch hinzuzufügen, dass doch wohl keiner mehr kauft bzw. isst und trinkt, nur weil die Läden länger auf haben. So ein Schwachsinn…
Und mehr Mitarbeiter sind auch nicht beschäftigt. Nur mehr Teilzeitkräfte und dass in den Morgen- und Abendstunden weniger Personal da ist und man automatisch länger an Kasse und Theke anstehen muss.
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Frank (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Ich finde, dass es keine Begrenzung fürs Einkaufen geben muss. Der Markt hat in den vergangenen Jahren schon geregelt, dass 22 Uhr fast überrall Schluss ist. Und ich sehe nicht ein, wieso ich in besonderen Situationen an eine Tankstelle fahren muss, um dort einzukaufen. Die haben tw. rund um die Uhr geöffnet, das muss im Einzelfall doch auch ein 24/7-Laden anbieten dürfen.
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Frank (Verbraucher/in)29. Januar 2012
habe gerade die Befragung abgeschlossen und finde die Kategorien für Antworten teilweise ziemlich verengt auf den Arbeitnehmer alter Schule mit festen Arbeitszeiten und Arbeitsorten. Für mich dreht sich die Arbeitswelt mehr um Anforderungen meiner Kunden und ich reagiere auf deren Bedürfnisse. Damit sind Fragen wie “arbeiten Sie am Wochenende” bzw. “wann kaufen Sie normalerweise ein” komplett an meinem Alltag vorbei. Normal ist Flexibilität und ständig andere Zeiten.
Geht das Parlamentarieren nicht auch so? Welches Bild von “normalität” habt ihr – ist das evtl. von gestern?
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Martin (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Ich würde alles so lassen wie es ist. Die Geschäftsinhaber sollen zusammen mit den Beschäftigten entscheiden, wann (außer sonntags) sie öffnen wollen. Der Sonntag sollte geschützt bleiben.
In meiner Nähe gibt es einige Supermärkte, manche schließen um 20 Uhr, manche um 22 Uhr und einer um 24 Uhr. Je nach dem, wann ich abends noch was brauche, kaufe ich dort ein, wo noch geöffnet ist. Das ist sehr praktisch und kommt mir entgegen.
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Reiner (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Gehen die Öffnungszeiten zurück, gehen auch die Arbeitsstellen zurück (dann haben die Verkäufer-inen auch wieder mehr Zeit aber auch kein Job mehr!!!)
Und für mich als Schichtdienstler (arbeite bis 22 Uhr) kann mir dann das zu Essen holen worauf ich Hunger habe.
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Markus (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Meiner Meinung nach müssen die derzeit bestehenden Regelungen beibehalten werden. Als freier Mensch möchte ich schon gerne selbst entscheiden, wie ich mein Leben gestalte und wann ich einkaufen möchte. Warum will der Staat eigentlich immer alles regulieren? Der Markt regelt das auch alleine. Wenn kein Bedarf besteht, werden die Läden auch nicht öffnen. Im Übrigen ist das mal wieder ein Zeichen dafür, wie die Politiker sich von der Realität entfernen. In den Ballungsräumen (in meinem Fall Köln) ist auch um 23:30 Uhr noch eine Menge in den Geschäften los, vor allem in zentrumsnahem Gebieten.
Sollte es jedoch zu einer Regulierung kommen, empfehle ich der Fairness wegen jedoch, auch die Öffnungszeiten von Tankstellen, Kiosken, Bahnhöfen, Flughäfen, TV- und Radiosendern, Cafes, Bars, Diskotheken, Restaurants, Hotels etc. anzupassen! Oder sind die Beschäftigten dort Arbeitnehmer zweiter Klasse? Oder arbeiten dort nach Meinung der Grünen sowieso nur Freaks, die sowieso nichts besseres zu tun haben? Ist ja auch alles nicht wirklich nötig, sollten die Leute doch sehen, dass sie rechtzeitig nach Hause kommen und Ihre Dinge erledigen. Hätte auch den Vorteil, dass die meisten Menschen nicht mehr die Ausrede “Ich arbeite selbst und schaffe es vorher nicht” nicht mehr nutzen können.
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Timo Bader (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Ich hatte mich sehr gefreut, als das Ladenschlussgesetz werktags endlich aufgehoben wurde. Für meinen Alltag stellen Öffnungszeiten bis 24 Uhr eine erhebliche Erleichterung dar.
Allerdings müssen ein paar Dinge klar sein:
- wer behauptet, der Handel würde dadurch mehr Umsatz machen, irrt. Woher soll das Geld den kommen? Ich kaufe nicht mehr und nicht weniger ein. Gut, vielleicht weniger Konserven und mehr Frischware…
- klar ist außerdem, dass der Handel ebenfalls nicht mehr Geld aufbringen kann oder will, um das zusätzliche Personal vernünftig zu bezahlen
Trotzdem finde ich, sollte die Freiheit des Ladenschlusses beibehalten werden. Schlechte Arbeitsbedingungen oder gar Arbeitsschutz sind Dinge, die sehr wichtig sind, aber nicht durch Ladenschlussgesetze reguliert werden sollten, sondern als separater Vorgang betrachtet werden müssen.
Gäbe es strengere Gesetze und Kontrollen zum Thema Arbeitsbedingungen, würden die Unternehmen von selbst überlegen, ob sie rund um die Uhr geöffnet haben können oder nicht.
Ein weiterer Aspekt ist für mich als Verbraucher nicht allein die Öffnungszeit, sondern auch die Qualität der Ware und des Services.
Ich kaufe sehr viel auf dem lokalen Markt, auch wenn dieser nur bis 13.30 Uhr geöffnet hat.
Die Dinge, die ich auf dem Markt nicht bekomme, oder wenn ich es mal wieder nicht schaffe, kaufe ich aber sehr gerne dann, wenn ich Zeit dazu habe, und das ist bei mir, beruflich bedingt, häufig nach 20 Uhr.
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Ellabella (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Ich persönliche finde das eine Ladenöffnung bis 20.00 Uhr völlig ausreichend ist. Durch die verlängerten Öffnungszeiten sind nicht mehr Arbeitsplätze geschafft worden. Die Arbeitszeit wurde doch nur anders auf das Personal verteilt. Und wenn man bis 20.00 Uhr arbeiten muss, kann man am morgen einkaufen gehen.Denn niemand der im Einzelhandel arbeitet, muss von 6.00 – 20.00 Uhr arbeiten. Es bleibt also genügend Zeit zum einkauf. Durch die verlängerten Öffnungszeiten kommt das Familienleben viel zu kurz.
Eine Sonntagsöffnung der Geschäfte halte ich für völloigen Blödsinn. Wie haben wir denn nur zu unserer Kinderzeit überlebt?? Ist da jemand am Wochenende verhungert oder verdurstet wenn die Geschäfte am Samstag schon um 13.00 bzw.14.00 Uhr geschlossen hatten?? Nein!!! Wir leben alle noch. Auch die Oma hatte Sonntags ihre Blümchen zum Geburtstag, und das obwohl samstags mittags das Blumengeschäft um 13.00 Uhr geschlossen haben.Wie haben wir das nur geschafft???
Ich frage mich doch allen Ernstes, wo bleibt das Familienleben, wenn die Geschäfte bis 22.00 Uhr auf haben.Ich verbringe Abends nach Feierabend lieber die Zeit mit meiner Familie und unseren Freunden als irgendwo spät einkaufen zu gehen.Und der Sonntag gehört für mich sowieso der Familie.
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Rolf (Beschäftigte/r)29. Januar 2012
Als ich 1987 den Beruf des Kaufmanns im Einzelhandel wählte, konnte ich mit den Arbeitszeiten Mo – Fr bis 18.30h und Sa bis 14h gut leben, was dann kam, ist der absolute Murks, NICHT mehr Geld kam aufgrund der verlängerten Öffnungszeiten in die Kasse, im Gegenteil, Vollzeitstellen wurden abgebaut, weil Zeiten, in denen Leerlauf war, sich vergrößerten, die Betriebskosten für Personal und Strom, etc aber stiegen. Alle tuen so familienfreundlich, der EH ist aber hauptsächlich von Frauen besetzt, d.h. weniger bis gar keine Zeit mit Kindern, Familie oder Partner/in. Wenn alle Kunden wieder einmal etwas mehr Disziplin walten lassen würden und auch samstags früher aufstehen würden, könnten auch alle ihre Einkäufe tätigen und das Personal im EH würde nicht bis mittags nur rumstehen… Etwas mehr Rücksicht auf andere Mitmenschen!!!!! Auch ich schaffe es, vor oder während der Dienstzeit in der Pause einzukaufen. Dann muß man sich mal ein wenig beeilen, diese Gesellschaft ist viel zu bequem geworden…Meine Meinung: Regelung Mo bis Fr 6-19h, Sa 6 bis 14h. Das schont auch die Personaldecke des EH, denn die Kunden möchten ja auch immer gern bedient werden und nicht Verkaufspersonal suchen müssen, daß dann ja auch IMMER unfreundlich, zuwenig und schlecht gelaunt ist. Die Angestellten müssen auch noch abends oder nachts nach hause mit meist öffentlichen Verkehrsmitteln… Ja ja, Servicewüste Deutschland…wie es in den Wald reinruft, so schallt es zurück…. Übrigens findet man kaum mehr geeignetes gutes und gebildetes Personal, wenn die Bewerber diese Arbeitszeiten ableisten sollen.
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Heinke undFriedrich (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten empfinden wir als wohltuend,weil hier endlich mal erkannt wurde,dass bei uns vieles sinnlos überreglementiert ist. Es ist anmaßend,wenn die Politik in Bereichen,in denen wir selbst entscheiden können,glaubt vorschreiben zu müssen,was gut für uns ist und was nicht.Dies gilt gleichermaßen für den sogenannten Nichtraucherschutz in Gaststätten. Jeder kann selbst entscheiden,wo er sein Bier trinkt.
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Frank (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Erklär mir mal einer, worin der Vorteil liegen soll, dass ich 24 Stunden in einer Tankstelle einkaufen darf, aber nicht in einem Laden.
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Erich (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Wir brauchen keine Öffnungszeiten rund um die Uhr.
Als Anwohner eines gut besuchten großen Supermartes kann ich beobachten, dass sich der Parkplatz spätestens ab 20:00 Uhr rapiede leert. Zwischen 21:00 und 22:00 Uhr kommen dann sporadisch nur noch Nachzügler, die in der Regel mit Vollgas über das Gelände zum Eingang preschen – häufig mit Sportauspuff und möglichst voll aufgedrehter Bassmusik.
Nach dem Einkauf wird das Gelände in entsprechender Weise auch wieder verlassen. Rücksichtnahme – Fehlanzeige. Nicht auszudenken, wenn dies die gesamte Nacht so zuginge.
Insgesamt vermisse ich in der Diskussion auch die Hinweise auf die gestiegene Lärmbelastung durch verlängerte Öffnungzeiten.
In NRW wird Umweltschutz groß geschrieben: Nichtraucherschutz, Umweltzonen, Lärmkataster, Studien über krankmachende Lärmbelastung, Nachtflugverbot, usw..
Die Abschaffung des Ladenschlußgesetzes war kein Wahlgeschenk an die Wähler, sondern an die Lobby der großen Supermarktketten, die sich Wettbewerbsvorteile und größere Gewinne erhofften. Auflagen für die Unternehmen, z. B. bezüglich Lärmschutz der Anwohner in den Nachtstunden, sucht man in dem Gesetz vergebens – würde ja auch den erhofften Profit der Unternehmen schmälern.
Mein persönliches Fazit zu den verlängerten Öffnungszeiten:
a) nur ein geringer Teil der Gesamtkundschaft nimmt sie war
b) sie dienen nur den Interessen der großen Handelsketten und zwar zu Lasten der Beschäftigten und der Anwohner.
c) Ladenschluß um 20:00 Uhr und ein verlängerter Kaufabend pro Woche wären völlig ausreichend
d) und wenn schon verlängerte Öffnungszeiten, dann bitte auch entsprechende Auflagen für die Unternehmen zusätzliche Lärbelastung zu verhindern – Wer die Musik bestellt, sollte sie auch bezahlen und nicht unbeteiligt Dritte.
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Tom (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Ganz klares NEIN.
Für mich sind die Menschen freie, erwachsene, selbstbestimmte und mündige Bürger! Daher sollte das Ergebnis durch Angebot und Nachfrage geregelt sein. Da, wo es sich lohnt, öffnen die Geschäfte und da, wo es sinnlos ist, wird kein Unternehmen den Laden offen lassen. Die Politik sollte die Menschen nicht unnötig gängeln und bevormunden. Viele Politiker glauben, sie wüssten am besten,was gut für die Menschen ist – so als ob sie intelligenter wären als ihr Volk. Das nervt! Bei den Arbeitnehmern gibt es beide Ansichten: die einen wollen kürzere Öffnungszeiten wegen der Familie, die anderen schätzen die 18-0h-Schichten, z.B. weil sie Studenten sind oder weil sie in der Zeit 2-3x pro Woche gut arbeiten können, da der Partner dann auf das Kind aufpassen kann (die Alternative wäre: kein Zuverdienst). Viele Menschen arbeiten mehr als 8h und zu ganz verschiedenen Zeiten. Warum soll ein Medienmitarbeiter in Köln, der bis 22h arbeitet, gezwungen werden, bis 20h oder 22h einzukaufen? Lasst den Menschen die Freiheit: Wer bis 18h einkaufen will, soll das tun (das verbietet ihm ja auch kein Anhänger der langen Öffnungszeiten). Wer um 23:30h einkaufen will, sollte das auch dürfen – ohne von paternalistischen Politikern oder zwanghaften Mitbürgern, die alle bevormunden wollen, in seiner Lebensgestaltung gegängelt, entmündigt und schikaniert zu werden. Das gleiche gilt auch für den Samstag (und auch für den Sonntag, wenngleich mir der Sonntag persönlich weniger wichtig ist). Als Politiker zu behaupten, dass spät abends nur saufende Jugendliche einkaufen würden, ist eine bewusste Täuschung und gegenüber den noch spät arbeitenden Menschen eine Frechheit. Wer sonntags keine Lust auf “Konsumterror” hat, muss ja nicht einkaufen. Es wird keiner davon abgehalten, sonntags in die Kirche zu gehen. Aber zu einer freien Gesellschaft gehört für mich,dass jeder möglichst auch das tun kann, wonach ihm ist – und dass mit Einschränkungen hierbei sehr bedacht umgegangen werden sollte, auch wenn diese teilweise nötig sind (z.B. kein zu großer Lärm in der Nacht).
Vielleicht haben Politiker Angst, überflüssig zu werden, wenn sie die Menschen als freie Bürger begreifen, die nicht ständig bevormundet und zurechtgewiesen werden wollen? Menschen, die viel arbeiten, ihr Leben im Griff haben, viele Steuern zahlen, Kinder erziehen etc. sollte auch zugetraut werden, dass sie keine Bevormundung benötigen, da sie diese als Anmaßung empfinden.
P.S. Ich hoffe wirklich, dass die Grünen offen an das Thema rangehen. Die Erklärungen von Frau Schneckenburger klingen recht einseitig.
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Simon (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Fakt ist: Wenn ich bei einer Umfrage auf Basis von Radiobuttons gefragt werde zu welchen Zeit ich am ehesten einkaufen gehe, dann reflektiert das nicht meine Meinung, ob ich eine Neureglementierung befürworte oder nicht.
Ihr erhaltet so ein Abbild vom Einkaufsverhalten der Verbraucher, welches eh bekannt ist. Klar kaufe ich nicht so häufig von 22-24 Uhr ein, wie von 20-22 Uhr. Doch trotzdem nutze ich auch das Angebot nach 22 Uhr und möchte diese Freiheit auch nicht mehr missen.
Die Möglichkeit hier etwas zu posten und in den Dialog zu treten, ist ebenfalls kein Entscheidungskriterium.
Es ist schließlich bekannt, dass das Ladenöffnungsgesetz sehr unterschiedlich betrachtet wird. Gänzlich durchlesen werden sich diejenigen, die es letztlich in der Hand haben, diesen Schlagabtausch in Stammtischmanier sicherlich auch nicht.
Letztlich heißt es dann aber: Wir haben euch abstimmen lassen… Und das ist für mich Augenwischerei
Ihr erhaltet so ein Abbild vom Einkaufsverhalten der Verbraucher, welches eh bekannt ist. Klar kaufe ich nicht so häufig von 22-24 Uhr ein, wie von 20-22 Uhr. Doch trotzdem nutze ich auch das Angebot nach 22 Uhr und möchte diese Freiheit auch nicht mehr missen.
Die Möglichkeit hier etwas zu posten und in den Dialog zu treten, ist ebenfalls kein Entscheidungskriterium.
Es ist schließlich bekannt, dass das Ladenöffnungsgesetz sehr unterschiedlich betrachtet wird. Und gänzlich durchlesen werden sich diejenigen, die es letztlich in der Hand haben, diesen Schlagabtausch in stammtischmanier sicherlich auch nicht.
Letztlich heißt es dann aber: Wir aben euch abstimmen lassen… Und das ist für mich Augenwischerei
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Bernd (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Warum soll man denn alles gesetzlich regeln? Der eine kauft zu der einen Zeit ein, der andere halt zu anderen Zeiten. Da soll niemand anderen Vorschriften machen. Und kein Geschäft wird offen gehalten, wenn es sich nicht lohnt. Hier in Remscheid schließen die meisten Geschäfte um 20 Uhr, nur Rewe, Penny, Kaufland, Kaufpark und von Donnerstag bis Samstag auch Real haben länger geöffnet – Kaufpark bis 21 Uhr, Rewe bis 24 Uhr und der Rest bis 22 Uhr.
Es ist mal wieder typisch Deutschland, dass man immer nach dem Gesetzgeber ruft, wenn man sich benachteiligt fühlt! Warum gründen denn die im Einzelhandel Beschäftigten keinen Betriebsrat (oftmals sogar bereits vorhanden) und kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne anstatt per Gesetz die Möglichkeit des Einkaufens zu beschränken.
Ich finde, dass das Gesetz nicht geändert werden muss. Einem Alkohol-Verkaufsverbot zwischen 22 und 5 Uhr stimme ich allerdings zu, insbesondere am Wochenende (Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag) sowie vor Feiertagen. Wie viel Müll und gefährliche Scherben landen oft vor spät oder nachts geöffneten Verkaufsstellen? Ich habe mir schon oft einen Plattfuß am Rad geholt, weil ich durch Scherben gefahren bin. ;-(
Siehst Du das genauso? +22
Heiner (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Warum müssen sich die Politiker der Rot-Grünen Regierungspartei eigentlich immer und ausschließlich damit beschäftigen, die Beschlüsse der Vorgängerregierung rückgängig zu machen ? Die Aufhebung der Studiengebühren hat dem einzelnen Studenten nur eingebracht, dass Einführungsseminare, Anfängertutorien und Mentorenveranstaltungen aus Geldmangel wieder eingestellt wurden. Glückwunsch zu dieser ” Bild-ungsanstrengung” !
Können die Ladenöffnungszeiten nicht einfach einmal so bleiben, wie sie sind und m. E. auch gut sind und die Damen und Herren Politiker kümmern sich um wichtigere Dinge (Schutz der Bevölkerung vor Überfällen, Diebstahl, Beraubung, Mord.) ?
Wie wäre es mit einer Halbierung der Klassenstärken in den Schulen, damit endlich – fast 70 Jahre nach dem Krieg- guter,effektiver Unterricht für Alle stattfinden kann und die Defizite sehr vieler Kinder der Unterschicht verringert werden können .
Siehst Du das genauso? +19
Thomas M. (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Was mich an dieser Grünen Debatte vor allem stört, ist, dass hier wieder ein weiterer Beitrag zur Grünen-Verbotskultur geschaffen werden soll. Aktuell DÜRFEN die Läden rund um die Uhr öffnen, nach dem Willen der Grünen MÜSSEN sie zu bestimmten Zeiten schließen. Warum haben die Grünen nur so ein großes Problem mit persönlicher Freiheit und individuellem Entscheidungswillen? Warum muss nach Grünem Duktus alles verboten werden? Ich habe selten eine Ansammlung derart intoleranter Meschen erlebt. Persönliche Freiheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität. Dieser intolerante missionarische Eifer zur Durchsetzung der eigenen Grünen Moral geht mir mächtig auf die Nerven. Lasst den Menschen doch die Möglichkeit, ihr Leben selbst gestalten zu können und zu entscheiden, wann sie was tun. Als erwachsener Mensch will ich keine Grüne Bevormundung!
Siehst Du das genauso? +26
Die GRÜNEN NRW30. Januar 2012
Hallo Thomas,
zuerst einmal: Dass es in Deutschland vor dem Jahr 2006 eine Beschränkung der Ladenöffnungszeiten gab, ist nicht auf uns GRÜNE zurückzuführen.
Schwarz-Gelb hat damals beschlossen, dass nach 5 Jahren eine Auswertung erfolgen muss – die ist nun erfolgt. Wir möchten gerne daran alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen und erst nach dieser Debatte entscheiden, was zu tun ist.
Dein Beitrag geht davon aus, dass wir eine bestimmte Meinung vertreten. Wie wir überall auf dieser Website schreiben, ist die Diskussion ergebnisoffen – eine GRÜNE Beschlusslage existiert nicht. Deshalb würden wir uns über einen konstruktiven Kommentar deinerseits freuen, der sachlich deinen Standpunkt begründe und nicht von falschen Behauptungen (“Die GRÜNEN wollen dies und das”) ausgeht.
Vielen Dank!
Michael (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Es gibt wichtigere Regulierungsaufgaben als die der Ladenöffnungszeiten, wenn ich an die Finanzmärkte denke. Ansonsten tragen lange Öffnungszeiten zum Beispiel im Lebensmittelhandel nach meinem Eindruck zur Entzerrung des Einkaufsgeschehens bei. Im Übrigen dürfte sich manche/r Student/in über die Nebenjobmöglichkeit im Spätdienst freuen.
Siehst Du das genauso? +22
Reiner (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Ich finde, wir müssten eigentlich noch viel grundsätzlicher diskutieren. Wollen wir eine Gesellschaft, in der alles völlig individualisiert ist, oder wollen wir eine, in der es auch Wert geschätzt wird, wenn es für möglichst viele Menschen so etwas wie gemeinsschaftliche Zeiten gibt. Wir müssen uns klarmachen, dass die totale Individualisierung von Zeit dazu führt, dass es immer schwieriger wird, gemeinschaftliche Zeiten zu organisieren – z. B. für Sportvereine, Chöre oder auch politisches Engagement innerhalb und außerhalb von Parteien. Deshlab bin ich dafür, auch Arbeitszeiten zumindest zum Teil gemeinschaftlich zu organisieren, denn daraus ergibt sich erst die Chance, auch gemeinschaftliche Freizeit zu haben. Deshlab bin ich für eine stärkere Regulierung der Ladenöffnungszeiten, mir reicht bis 20 Uhr, aber von mir aus auch 21 oder 22 Uhr, aber dann muss es auch gut sein.
Siehst Du das genauso? +17
Thomas M. (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Wenn Reiner Ladenöffnungszeiten bis 20:00 Uhr reichen ist das schön – für Reiner. Es gibt aber auch Menschen, denen das nicht reicht. Ich mus 60 km zur Arbeit fahren, meine Frau 75 km. Wenn wir im Sommer Frischprodukte am Arbeitsort einkaufen, sind die schlecht, wenn wir zu Hause sind. Daher ist es gut, dass wir nach 20:00 Uhr noch einkaufen können. Gemeinschaftliche zeit für Sport und politische Tätigkeit schaufeln wir uns unterhalb der Woche auch noch frei. Sport um 20:30 Uhr und politische Tätigkeit ab 19:30 Uhr. Da wir beide fühestents zwischen 18:00 und 18:30 Uhr (oft auch später!) zu Hause sind, ist Reiners Ansicht nciht mher als eine nette Theorie – so wie die meisten Grünen “Verbesserugen”. Die Lebenswirklichkeit Vieler sieht ganz anders aus. Daher sollten unsere Gesellschaft und einige politische Strömungen liberalen Individualismus nicht weiter bekämpfen – auch wenn er ihnen Angst bereitet. Individualismus und Liberalität sind die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft.
Siehst Du das genauso? +25
Frank (Beschäftigte/r)29. Januar 2012
Ich fände es völlig ausreichend, wenn man bis 19.00 Uhr einkaufen könnte. Niemand kann mir erzählen, das er von morgens 8.00 Uhr bis abends um 20.00 Uhr arbeiten muß. Das sind sicherlich absolute Ausnahmen. Wenn man wirklich bis 20.00 Uhr arbeiten muß, dann hätte man doch sicherlich die Möglichkeit morgens einzukaufen. Ich arbeite seit fast 30 Jahren im Einzelhandel und habe mir meine Arbeitszeiten nicht ausgesucht. Als ich anfing machten wir Samstags noch um 14.00 Uhr den Laden dicht. Verhungert ist niemand und die Umsätze waren auch nicht weniger.
Liebe Leute denkt mal an die vielen Frauen und Familienväter die bis nachts in den Läden stehen und immer weniger Zeit für Ihre Familien haben.
Noch eine kleine Frage:
Warum haben Behörden oder Banken denn schon so früh Feierabend? Hat das etwas mit Gerechtigkeit zu tun.
Gruß,
Frank
Siehst Du das genauso? +43
Walter (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Das wahre Leben liegt im Wechsel zwischen Ruhe und Bewegung.Die Natur macht es uns vor.Wenn die Gesellschaft nur noch rennt, rast und hetzt, geht sie zugrunde. Schon der alte Fritz bemerkte vor 300 JAhren: Ziehst Du dem Menschen den Sonntagsrock aus, wird er zum Tier.Die alten Öffnungszeiten waren ok, die meisten Beruftätigen die auf lange Öffnungszeiten pochen haben Schichtdienst und können auch einmal vormittags einkaufen
Denkt mal nach und macht die Augen auf.
L G Walter
Siehst Du das genauso? +18
Dirk (Einzelhändler/in)29. Januar 2012
Die liberalisierten Öffnungszeiten haben sich leider nicht bewährt und hier besteht absoluter Handlungsbedarf. Ich hoffe, dass die Landesregierung sich zu folgenden Öffnungszeiten durchringen kann: Mo-Sa 6.00(7.00)-20.00 Uhr.
Die Vielfalt an Einzelhändlern geht verloren und letztlich können unter diesen Bedingungen nur Ketten überleben. Das ist ein klarer Nachteil für den Verbraucher.
Der erwartete Mehrumsatz ist nicht eingetreten, wie denn auch, der Verbraucher hat ja nicht mehr Geld zum Ausgeben.
Das erwartete “Jobwunder” ist auch ausgeblieben. Letztlich werden die Mitarbeiter mehr auf die Öffnungszeiten verteilt bzw. Vollzeitstellen werden durch Geringverdiener ausgewechselt. Der Verbraucher hat weniger Beratung bzw. Ansprechpartner um bedarfsgerecht bedient zu werden.
Man muss mal beobachten, wer nach 20.00 Uhr einkaufen geht. In der Regel sind es Jugendliche bzw. junge Erwachsene die sich noch günstig mit Alkohol oder Zigaretten eindecken wollen. Selbst wenn es in dieser Zeit zu Umsätzen kommt, Deckungsbeiträge werden nicht erzielt. Letztlich gereicht es aus wirtschaftlichen Gründen der Gesellschaft als Nachteil, da wie gesagt der Mehrumsatz nach Abzug der Kosten zu einem fetten Minus führt.
Wer nach 20.00 Uhr einkauft, der hat i.d.R. nur noch eine limitierte Auswahl an Frischware bzw. die Ware ist schon alt, aber eine Neubestückung findet nicht statt.
Mitarbeiter im Einzelhandel arbeiten bei Öffnungszeiten bis 22.00 Uhr teilweise mehr als 10 Stunden und das zu wechselnden Arbeitszeiten in einer Woche. Dies führt zu einer höheren Unfallgefahr, Fehlern – hier müssen insbesondere Kassier(innen) die Fehlbeträge ausgleichen.
Letztlich wird das Privatleben stark eingeschränkt, denn Partnerschaften gehen öfter auseinander und Kinder sind besonders schulisch benachteilligt, da die Eltern sich weniger um die Kinder kümmern können.
Mitarbeiter werden vom gesellschaflichen Leben ausgschlossen. An ein Vereinsleben kann man faktisch nicht mehr teilhaben, da man an Übungs- bzw. Trainingsabende nicht mehr teilnehmen kann. Sport bzw. Veranstaltungen sind fast nicht mehr realisierbar.
Meine Öffnungszeiten würden lauten:
Montag – Samstag
07.00 – 20.00 Uhr
Hier kommt es zum paritätischen Ausgleich aller Bedarfsgruppen.
Wenn liberalisieren, dann bitte für alle Gruppen. Banken, Versicherungen, Schulen, Stadt- und Gemeindestellen, Autohäuser usw.
Siehst Du das genauso? +39
Hanne (Verbraucher/in)29. Januar 2012
Schaffe leider auch nicht mehr alles zu lesen, finde aber, dass 24Std 3 x 8 Std. Vollzeit wären. Ich wüde auch ohne Zulage nachts arbeiten. Das ist besser als keine Arbeit zu haben. Wenn mehr Leute arbeiten dürfen, können auch mehr Leute mehr Geld ausgeben.
Siehst Du das genauso? +16
Bernd (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Wie ich sehe, sind viele, die für eine Beschränkung sind, Einzelhändler.
Leute, der Einzelhandel ist ein Dienstleistungsbetrieb und Dienstleistung kommt von “Dienen” und “Leisten”. Im Klartext bedeutet das, dass man zum Dienste des Kunden seine Leistung erbringen muss. Wenn es die Kunden verlangen, soll das Geschäft auch bis Mitternacht geöffnet sein. Die Kunden lassen nämlich auch Geld da und sichern euch somit euren Arbeitsplatz. Wer also nach dem Gesetzgeber ruft, damit die Kunden zu bestimmten Zeiten “aus dem Laden geworfen” werden können, der sollte sich m. E. einen anderen Job suchen.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie das rüberkam, als man bei Aldi noch vor 10 Jahren die Kunden samstags um 14 Uhr aus dem Laden warf und die Angestellten als “Türsteher” fungierten, damit nur kein Kunde mehr rein kommt. 2003 öffnete Aldi dann samstags bis 16 Uhr, 2004 bis 18 Uhr und seit 2006 (bis heute) bis 20 Uhr.
Wollen wir wirklich zu solchen Zeiten zurück? Dann könnte ich auch die Prospekte, die ich samstags verteilen muss, gleich in den Müll werfen, weil ich absolut keinen Bock habe, samstags zu arbeiten. Nur leider habe ich weder die Politik noch die Gewerkschaften hinter mir und könnte mir, wenn ich das machen würde, gleich am Montag meine Papiere holen! :-(
Siehst Du das genauso? +21
Ralf Niehaus (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Borrrrr…ich glaub das alles nicht…HALLO LEUTE..wie haben es unsere Mütter nur geschafft,pünktlich zu unserem Geburtstag einen Kuchen zu backen???egal auf welchen Tag der viel.Ist irgend jemand in der vergangenheit von Euch nackend rum gelaufen,weil die Geschäfte zu waren???Nein wohl kaum…das konsum Klima hat sich durch die längeren Arbeizszeiten und Öffnungszeiten verändert,aber nicht der Verbrauch……..nach dem Motto erst mal “ausschlafen”erst mal “Frühstücken”erst mal sms “Schicken”erst mal weiter schlafen….und plötzlich ist 18 Uhr na sowas ,wie die Zeit rennt(die Verkäuferinnen und Verkäufer sind bereits seit 10 Stunden auf den Beinen um IHREN HAUSHALT UND BEDÜRFNISSE DER FAMILIE AUFRECHT ZU ERHALTEN…aber wem kümmert das schon???Haben die Verkäuferrinnen und Verkäufer kein Recht mehr ihr Leben zu gestalten nach ihren Wünschen???gerade im Sommer…..nööö da wird nicht dran gedacht…erst mal ausschlafen,erst mal ins Freibad,erst mal ein eis essen…und ach 18 Uhr ???Hilfe der Kühlschrank ist leer…..Hilfe ich bin Nackig
Nur wenn man dann mal nach 18 Uhr in die Läden geht,was findet man da??
Genau….nichts…weil die Regale leer sind…weil die Deutschen Bürger längst ihre Einkäufe getätigt haben…..ein paar verirrte auf der Suche nach das was der tag nicht gebracht hat,die findet man in den Läden,schreiende Kinder die längst hätten ins Bett gemußt….wie traurig ist das denn??
Ich könnte noch stunden schreiben…aber mich ekelt diese Debatte im Namen der Verkäuferinnen und Verkäufer einfach nur an,viele sagen ja,die haben halt den beruf gewählt,aber nicht die älteren…da war noch 18 Uhr werktags Samstag 14.00 da konnten die Familien die im Einzelhandel arbeitenden wenigsten noch planen.
UND DIE,DIE AM LAUTESTEN SCHRIEN…bestellen jetzt im Internet…oder wie ist das aus von Schlecker,Wirtschaften,Penny usw zu bewerten???
Bei uns macht ein Laden nach dem anderen zu…ich würde im Parlament auf einen 36 Stunden tag pledieren,egal ob ein Tag 24 Stunden hat…können die Verkäuferinnen und Verkäufer wenn sie um 22 oder 24 Uhr von der Arbeit kommen auch ihren Reisepass oder so verlängern??Nicht???WIESO NICHT???Die müssen doch aus Zeitmangel am nächsten Tag im Urlaub fliegen…..aber keine Bange Ihr Beamten ,das können die eh sich nicht leisten,zeitlich nicht und finanziell erst recht nicht….denkt alle mal drüber nach…..würde mich freuen
FAZIT…..Wochentags 18 Uhr
samstags 14 Uhr,dann könnten auch alle wieder besser planen….es ist zum heulen dies Läden-Sterben zu sehen aber immer wieder das Geschrei nach längeren ÖFFNUNGSZEITEN….naja..der EGOISMUSS hier im Lande stirbt zu letzt……
wünsche allen viel Spaß beim nächseten Einkauf und mal ein bisschen mehr freundlichkeit den Verkäuferinnen und Verkäufern gegenüber wäre schön
mfg Ralf Niehaus
Siehst Du das genauso? +28
Ralf Niehaus (Verbraucher/in)30. Januar 2012
und….Der Egoismuss hier im Land kennt keine Grenzen……..Wie sollen denn die Verkäufreinnen und Verkäufer heile nach hause kommen??? In die etwa ach so bewachten S-Bahnen??U-bahnen???Busse???
nööööööööööö die haben ja das Geld fürn Taxi….
Sind ja noch nicht genug Um gekommen auf Bahnsteigen ….aber fleißig Kerzen aufstellen wenn es mal wieder soweit ist…ich könnte kotzen…aber der Egoismuss hier im Lande kennt nun mal keine Grenzen..hauptsache ich kann einkaufen nur weil ich zu BLÖDE war es vorher einzukaufen.
Siehst Du das genauso? +24
Xyz (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Also so langsam denke ich das FDP Und CDU Wähler hier so richtig auf den Putz Klopfen es braucht keiner um 23 Uhr durch irgend einen rewe zu juckeln nur weil es spass macht 6/24 befürworter sollen mal ehrlich sein wie viele Läden das den anbieten von dennen hat eh kaum einer eine Konzision für die spätöffnungen alles nur geduldet aber vielleicht beschweren sich ja mal die Anwohner und siehe da macht der laden früher zu.
Siehst Du das genauso? +8
Heinz Josef (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Von Hamburg bis München, überall das gleiche Bild: H & M, Zara, Benetton etc.. Die Innenstädte veröden, werden austauschbar, weil die kleinen pfiffigen Familienbetriebe sich nicht 12 -14 Std. in den Laden stellen können. Draußen vor der Stadt werden riesige EKZ gebaut und produzieren Verkehr – eine tolle Entwicklung!!
Siehst Du das genauso? +17
Joachim Drewe (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Meiner Meinung nach reicht ein Ladenschluss zu 20 Uhr an Wochentagen und 16 Uhr an Samstagen völlig aus. Der Sonntag muss zum Schutz der EH Beschäftigten und ihrer Familien uneingeschränkt ein Ruhetag sein. Mit diesen Ladenschlusszeiten lässt sich ein weiteres Ausufern der Teilzeitjobs im EH verhindern. Es könnten wieder mehr Vollzeitjobs geschaffen werden.
Siehst Du das genauso? +23
Jurgen Barry (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Bisher,so fand ich, lief die der Meinungsaustausch zwar kontrovers,aber doch in fairen,geordneten Bahnen…
Seitdem hier aber ein Ralf Niehaus seine agressiven Beleidigungen ergiesst gehts mit dem Niveau hier in den Keller! Ausserdem heisst es “DER Arsch” und dann folgerichtig”DEN ich (kenne???)”…!
Siehst Du das genauso? +5
Die GRÜNEN NRW30. Januar 2012
Vielen Dank für diesen Hinweis.
Wir sind ebenfalls um einen zwar kontroversen, aber sachlich Austausch bemüht. Beleidigungen haben hier keinen Platz, dementsprechend haben wir die betreffenden Kommentare gelöscht.
Manfred (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Ich finde die befragung toll,aber wenn mann überall
wo steht siehst du das auch so und jeder klickt das an,so wird sich die Meinung sich so verschieben das es keine normale Ausarbeitung möglich ist. Man dürfte nur eine Stimme haben. Ich will hoffen das die Bewertung nicht dafür benutzt wird das man die Ladenöffnungzeit beibehält. Ich bleibe dabei Mo bis Fr 20.00 Sa bis18.00 und So nur bedingt.
Siehst Du das genauso? +15
Dario (Verbraucher/in)30. Januar 2012
ich möchte gerne auf einen Punkt hinweisen, der meiner Meinung nach bei der Diskussion bisher gar nicht angesprochen wurde.
Seit Einführung der erweiterten Öffnungszeiten haben sich die Ladenöffnungszeiten nicht nur verlängert! Im Gegenteil: viele Läden machen auch erst viel später auf! Wohl gemerkt, ich rede hier nicht vom Lebensmittelhandel sondern von den übrigen Dingen des täglichen Lebens.
Mein Problem ist folgendes: seit sich die Öffnungszeiten immer weiter in die Nacht verschoben haben, kann man Dinge wie z.B. T-Shirts oder Elektrogeräte morgens kaum mehr vor 10 Uhr kaufen (es sei denn, man ist mit der Discounterqualität zufrieden), manche Läden öffnen gar erst um 11 Uhr oder um 12 Uhr. Sie haben also gar nicht länger auf sondern ihre Öffnungszeiten einfach verschoben. Da ich aber 2 Midijobs habe – den einen nachts und den anderen tagsüber in Wechselschicht – kann ich nur vormittags einkaufen (denn irgendwann muss ich zwischen den Jobs auch mal schlafen und meine Familie sehen und vielleicht auch mal mit Freunden reden). Meine Möglichkeiten einzukaufen haben sich extrem verschlechtert; da ich 6 Tage in der Woche arbeite, zieht bei mir auch nicht das Argument des Samstagseinkaufs. Und am Sonntag einkaufen – da weigere ich mich strikt, denn das ist der einzige Tag, an dem ich mal die ganze Familie sehen kann, Freunde treffen kann, usw.
Der Einzelhandel soll bitte bei seiner Argumentation für die freigegebenen Verkaufszeiten bei der Wahrheit bleiben und auch zugeben, dass sie ihre morgendlichen Öffnungszeiten einfach entweder komplett gestrichen haben oder zumindest stark reduziert haben, was Menschen wie mich eben auch diskriminiert.
Ich habe nichts gegen die Freiheit des angeblich so mündigen Bürgers – meine Freiheit wird allerdings im Bezug auf Einkaufen seit einigen Jahren mit Füßen getreten, mein Geld will morgens jedenfalls kaum einer mehr haben.
Siehst Du das genauso? +11
Anonymous (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Ich bin sehr kundenorientiert, muss mich an Fahrtzeiten und Kundenzeiten halten. Somit habe ich nur zu Zeiten vor 8 Uhr und nach 20 Uhr Zeit einzukaufen. Sollte die “mittelalterliche” Regelung wieder eingesetzt werden, bin ich arbeitslos und habe keine Möglichkeit mehr anderen Menschen zu helfen. Ich werde keine Partei mehr wählen, die so menschenverachtend agiert.
Jeder Mensch kann sich doch selbst aussuchen dürfen zu welchen Zeiten er gerne arbeiten will und jeder Unternehmer weiss, zu welchen zeiten er Gewinn erzielen kann. das ist in einem Dorf anders als in einer Stadt. Ladenschlusszeiten sollten komplett aufgehoben werden. Damit erspart man sich teuere Kontrollen durch das Ordnungsamt und die Polizei. die könnten sich dann um wichtigere Dinge kümmernwie z.B. den Schutz von Menschen vor Kriminellen. Das ist vorrangig!
Siehst Du das genauso? +20
Timo Bader (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Ich verstehe die Mitarbeiter im Einzelhandel vollkommen. Schlechte Arbeitsbedingungen ist etwas, was man keinem wünschen möchte – und ich glaube, das tut hier auch keiner.
Aber es ist nunmal ein Punkt, den man losgelöst von den Öffnungszeiten sehen muss. Es gibt ja genug Berufsgruppen, die eine mindestens genauso umfangreiche Verfügbarkeit stemmen müssen. Polizisten, Ärzte, Bahnangestellte, Journalisten, Musiker, Pflegedienstleister, Schichtarbeiter und und und.
Diesen gegenüber ist es doch ungerecht, wenn man eine Berufsgruppe bevorteilt. Sie können nämlich nicht darauf hoffen, dass man einfach die Dienstleistungszeiten bis 20 Uhr beschränkt.
Von daher bin ich der Meinung, wichtiger, als einfach stumpf nach kürzeren Ladenöffnungszeiten zu rufen, ist es, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, und damit die Ursache im Kern zu bekämpfen. Verlängerte Ladenöffnungszeiten sind nämlich nicht die Ursache, sondern die Arbeitgeber, die die Mitarbeiter ausbeuten bzw. die Mitarbeiter, die es nicht schaffen, sich dagegen zu wehren. Vielleicht auch, weil sie viel zu abhängig von ihrem Job sind und sich gar nicht wehren können. Hier wäre also eher eine rigorose Gesetzesinitiative zu den Arbeitsbedingungen notwendig, und nicht bei den Öffnungszeiten – da wird das Problem definitiv nicht an der Wurzel gepackt.
Die Auswirkungen auf bessere Arbeitsbedingungen werden aber auch die Freiheitsliebenden treffen, nämlich in höheren Preisen, dort, wo man länger einkaufen kann. Das wäre aber auch fair und in Ordnung, jeder könnte dann ja selbst entscheiden, ob er günstiger, dafür aber kürzer oder später, dafür ein bisschen teurer einkaufen möchte. Im Prinzip ist das ja mit den Tankstellen nichts anderes…
Und noch eine Bemerkung zu dem immer wieder aufkommenden Argument, früher hätte man ja auch keine Probleme mit dem Einkaufen gehabt:
Erstens, viele Leute, die ich kenne, hatten sehr wohl ordentlich Probleme, bis 18.30 Uhr alles besorgen zu können. Es arbeiten eben nicht alle nur als Büroangestellte. Für diese, mich eingeschlossen, bedeutet es einfach nur eine extreme Steigerung der Lebensqualität, sich nicht nur von Konserven und H-Milch ernähren zu müssen.
Zweitens, die Gesellschaft hat sich verändert. Es gibt weniger Hausfrauen, der Arbeitsmarkt flexibilisiert sich, das Fernsehprogramm läuft auch nach 23 Uhr. Das muss man nicht gut finden, aber man muss es berücksichtigen und kann die Zeit nicht so einfach zurückdrehen.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden – ich bin gegen die totale Liberalisierung der Märkte, bin sogar Grünen-Stammwähler und werde diese Partei auch weiterhin wählen, weil sie viele sehr gute Ansätze hat.
Das Ladenschlussgesetz zurückzudrehen ist aber meiner Meinung nach falsch und ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die lange Arbeitszeiten oder Schichtbetrieb haben und keine gesetzliche Öffnungszeit genießen können, und greift zu sehr in die heute größer den je zu schreibende persönliche Freiheit ein. Zudem behebt es die Probleme der Ladenmitarbeiter nicht an der Wurzel. Es MUSS auch anders gehen!
Siehst Du das genauso? +15
Alfred E. Neumann (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Komisch, die sich darüber aufregen, finden es in Ordnung dann in Tankstellen etc. einzukaufen, wo ist der Unterschied?
Ich arbeite auch spät am Abend und auch Sonn und Feiertags, zwar im Gaststätten/Disco-Betrieb, verdiene recht gut und hab dadurch Freizeit, wo “normale” Arbeitnehmer arbeiten müssen, soll man das auch abschaffen?
Meine Meinung ist, wo es eine Nachfrage gibt, sollte es auch ein Angebot geben.
Wie viele Läden haben denn rund um die Uhr auf, obwohl es möglich wäre?
Die ganze kirchliche Scheinheiligkeit nervte mich schon immer, ob man Sonntags einen freien Tag hat oder irgendwann, wo ist der Unterschied?
Siehst Du das genauso? +19
ich weiss auch nicht (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Davon mal abgesehen, das so eine Umfrage eher lächerlich ist, einmal ein Botnet angeworfen und ich könnte bestimmen was Sache ist, oder noch einfacher kurz ein Programm was mir E-Mail Adressen generiert+ die Antworten die mir gefallen.
Sollten die ip´s wirklich nicht überprüft werden, wirds ja wirklich einfach…
Was mich aber wirklich nervt, ist das bestimmte “Berufsgruppen” dazu aufgefordert werden, in eine gewisse Richtung zu stimmen.
Ich sag mal nur “Gewerkschaften” den Rest kann sich jeder denken…
Siehst Du das genauso? +5
Die GRÜNEN NRW30. Januar 2012
Hallo “ich weiss auch nicht”,
wie kommst Du zu der Annahme, dass bestimmte Berufsgruppen (welche?) dazu aufgefordert werden, in eine gewisse Richtung (in welche?) zu stimmen?
Lothar Irrgang (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Ich fand schon die alten Öffnungszeiten von 8 – 18 Uhr völlig ausreichend. Wer nicht in der Lage ist, in den Zeiten seine Einkäufe zu erledigen, hat ein Selbstorganisationsproblem, dass er auf andere auslagert. Das Argument, auch andere Berufe müsste arbeiten, greift nicht. Im Einzelahndel werden keine Menschenleben gerettet und es ist auch kein Pflegeberuf. Es wird auch nicht mehr Umsatz gemacht, er wird nur weiter konzentriert auf wenige Unternehmen – aber darum geht es ja auch nur. Es muss endlich verstanden und Konsens werden, dass Wirtschaft sich den Bedürfnissen des Menschen Konsumenten wie auch Arbeitnehmern unterzuordnen hat – nicht dem Profitstreben.
Siehst Du das genauso? +28
Michael (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Aus meiner Sicht reichen Öffnungszeiten bis 22.00 Uhr in der Woche und Samstags bis 20.00 Uhr vollkommen aus.
Ich selber nutze die langen Öffnungszeiten so gut wie nie und nach 20 Uhr war ich seit Änderung des Gesetzes noch nie einkaufen.
Siehst Du das genauso? +7
Ludger (Verbraucher/in)30. Januar 2012
na, da kommt doch allmählich ein hübscher Strauß an Argumenten und Erfahrungen zusammen, und hin und wieder eine interessante zusätzliche Idee – die Diskussion lohnt sich also!
Siehst Du das genauso? +3
becker (Einzelhändler/in)30. Januar 2012
ich finde diese diskusion einseitig. natürlich wollen aldi und konsorten noch länger auf haben. natürlich gibt es leute die es nutzen.
ich aber als einzelhändler kann das nicht schaffen und das hat nichts damit zu tun das ich nicht genügend arbeite. ich muss die preise von diskountern mitgehen und die lafenöffnungszeit auch. ich als familienvater kann das auf dauer nicht schaffen. ich habe das mal für mich und meine familie ausgerechnet. mit hartz IV hätte ich mehr zeit für meine familie aber fast genauso viel geld. der nachteil ist sogar weil ich arbeiten bin ich gezwungen meine kinder betreuen zu lassen das mir ein immer grösseres loch in die tasche frist. einstellen geht garnicht. denken sie bitte an die vielen hundertausend einzelkämpfer die immer weniger werden. im übrigen finde ich unsere vergleichbareren innenstädte hässlich. wo ist den noch eine schöne innenstadt wo mann nicht nur rossman dm douglas oder irgendeine kette findet. einkaufen heute ist doch übrall gleich. das ist globalisierung. nein danke
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Beate Erwien-Schrotmann (Verbraucher/in)30. Januar 2012
1. Jeder kann sein Geld nur einmal ausgeben. Das Einkommen vermehrt sich schließlich nicht durch häufigeres Einkaufen.
2. Vermutlich werden mit den liberalisierten Öffnungszeiten ohnehin nur die animiert, die sich unnötige Ausgaben gar nicht leisten können.
3. Auch der Einkauf ist eine Frage guter Organisation. Daher sollte man wirklich einmal an das Personal denken und sich überlegen, ob es für einen wirklich erforderlich ist, dass es spätabends oder sonntags für mich parat stehen muss.
Siehst Du das genauso? +19
Inga C. (Beschäftigte/r)30. Januar 2012
Auch meinen Dank für diese Möglichkeit.
Mir scheint ein Großteil der Befürworter der langen Öffnungszeiten ein wenig naiv zu sein, und es auch bleiben zu wollen, was die Realität von Einzelhandelskräften angeht. Sicher gibt´s auch Überarbeitungsbedarf in vielen anderen Berufsgruppen, unbedingt !!!, aber hier geht´s grad´ mal um den Einzelhandel. Ist das „böse“ ? Soweit ich es wahrnehme, ist in dem Laden in dem ich arbeite, nicht mal die Öffnungszeit bis 21 Uhr sinnvoll, und nein der Arbeitgeber fährt die Arbeitszeit nicht zurück, …. Warum wohl? Und nein, wir sind jetzt auch nicht mehr Kräfte, freie Samstage gibt es aus diesem Grunde nur, wenn man artig „bittet“, und wie oft man das versucht, kann sich auch jeder denken. Ca. 1 Mal im halben Jahr. Statt dessen jeden zweiten Samstag bis 20 oder 21 Uhr. Die Arbeitszeiten z.T. recht willkürlich etc. … Mir ist aufgefallen, daß häufig die Menschen, die das für zumutbar halten, höchst empört sind, wenn sie ausnahmsweise mal Samstags arbeiten müssen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß mein Sozialleben seit der Verlängerung ganz erheblich zusammengeschrumpft ist. Zu erklären, wie diese Dynamik von statten geht, spare ich mir jetzt mal. Aber ich möchte JEDEM Ladenbesitzer mal ans Herz legen, wirklich ehrlich zu sich zu sein, … ob er wirklich bereit wäre, diese Arbeitszeiten in ALLER!!! KONSEQUENZ selbst zu leben. Ob er dann wirklich immer noch Wert auf diese so vielbeschworene „Liberalität“ legt. Zwei Tage in der Woche länger, ansonsten bis 20 Uhr und Samstags bis 18 Uhr sind meiner Meinung nach völlig gangbare Möglichkeiten.
Und bitte, liebe Kollegen und Kolleginnen, beteiligt Euch hier!!! Hier braucht Ihr Euch schließlich nicht zu verbiegen oder gar heucheln.
Siehst Du das genauso? +41
W aus G (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Als Verbraucher ist das Spätöffnungskonzept für mich unbrauchbar, da ich gern den Haushalt erledigt habe, somit auch das Einkaufen. Nach den Erledigungen möchte ich meine Freizeit genießen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. -Will ich Samstags in der Stadt etwas besorgen, muss ich warten bis es 10:00 Uhr ist, dann bin ich zwangsläufig mit vielen unterwegs und vergeude kostbare Zeit mit Anstehen und Warten.
Als Mitbetroffener erinnere ich mich,
wie schön doch die Zeit war, als noch am Samstag um 14:00 Uhr die Läden geschlossen haben, man konnte mit der Frau gemeinsam etwas unternehmen, auch gemeinsam mit Freunden etwas planen. Oder in der Woche, wenn um 19:30 Uhr die Läden geschlossen haben, man konnte sich mit anderen nach Feierabend verabreden, um gemeinsam essen zu gehen.
Heute, Montags Spätschicht, Dienstags Mittelschicht, Mittwochs Frühschicht, Donnerstags frei, Freitags Früh- oder Mittelschicht, Samstags Früh- oder Spätschicht.
Fällt jemand aus, wird der Pan schnell umgestrickt, also auf jeden Fall die Spätschicht. Da ist eine Planung mit Freunden recht schwer möglich.
Zum guten Schluss, ich versteh die Kiddis, die vor 22:00 Uhr schnell noch Chips und Getränke, die älteren uner Ihnen auch Alkohol kaufen. Aber Pärchen die durch einen REWE-Markt spazieren und mit staunenden Augen sich die Lebensmittel anschauen mit Ohh, Aaah ?!? So laufe ich bei Herrods in London oder bei Lavayette in Paris rum, aber das auch vor 18:00 Uhr.
Mein Vorschlag: Nehmt die alten Ladenöffnungszeiten. Es wird keiner verhungern. Aber die Betroffenen, die im Gegensatz zum Feuerwehrmann, der Krankenschwester oder dem Polizisten nicht wussten, dass Lebensmitteleinkauf zum Notfall werden würde, könnten wieder ein normaleres Leben leben.
Siehst Du das genauso? +22
Heinz (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Gute Idee, eine Diskussion in dieser Form zu machen. Habe fast alle Beiträge gelesen und auch ggf. kräftig zugestimmt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich für mich schon mal zusammenfassen: es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Vielleicht wäre ergänzend eine Art Abstimmung für vorgegebene Kategorien/Modelle der Ladenöffnungszeiten als Tendenz oder Endergebnis aufschlussreich.
Siehst Du das genauso? +3
Suppe (Beschäftigte/r)30. Januar 2012
Als ich damals Kaufmann im Einzelhandel lernte gab es keine “langen” Öffnungszeiten.
Mo-Fr. 9-18 Uhr und Sa. bis 13 Uhr. Das war mein Berufsbild und deswegen habe ich mir den Beruf ausgesucht. Ich verstehe nicht wieso man uns Einzelhändler immer mit Krankenschwestern usw. vergleicht ? Diese haben das Berufsbild ja selber gewählt und wussten vorher was auf sie zu kommt (und dafür danke ich ihnen auch ausdrücklich !).
Ladenöffnungszeiten sollten Mo-Fr. 8-20 Uhr und Sa. 8-16 Uhr sein. Sonntags geschlossen.
Siehst Du das genauso? +40
Lisa (Verbraucher/in)30. Januar 2012
es wird immer schlimmer. was soll die ganze regulierungswut?? ich bin schon jenseits der 60 aber mit meinen freunden und nachbarn der überzeugung, dass sich dinge von selbst regeln. kein unternehmen öffnet länger als nötig, wenn der bedarf (umsatz) nicht da ist. ich möchte in einem land leben, in dem der mündige bürger priorität hat und nicht politiker, die sich nicht mehr um wesentliches kümmern
Siehst Du das genauso? +24
Andreas (Verbraucher/in)30. Januar 2012
wozu die ständige Gängelei,
lass die Leute arbeiten, wann sie wollen und die Geschäfte öffnen, wann sie wollen. Es regelt sich alles von selbst. Niemand wird gezwungen spät zu öffnen oder zu arbeiten.
Das nennt man Freiheit !!
Siehst Du das genauso? +26
Harald (Beschäftigte/r)30. Januar 2012
Mir ist es zwar nicht egal wann die Geschäfte schließen, bevor ich die Zeiten verändere würde ich erst einmal die Unternehmen kontrolieren. Die Bedingungen die mitlerweile herrschen, sind Bedingungen aus dem vorherigen Jahrhundert.Arbeitsverträge die noch nicht einmal auf einem Papier stehen, Arbeitszeiten die spoten jedem Gesetz.Meine Vorfahren und auch ich haben einen bestimmten Standard erkämpft in den letzten 60 Jahren der auch etwas gekostet hat. In den letzten 10 Jahren wurde schleichend vieles umgedreht. Einige erfinden, für sich, Deutschland neu
Wenn man nicht zu späteren Uhrzeiten arbeiten möchte, sollte man sich einen anderen Job suchen. Ich weiß, dass das kurz- bis mittelfristig oft nicht leicht ist, aber langfristig sollte eine entsprechende Umverteilung stattfinden können. Darüber hinaus sollten die Arbeitnehmer langfristig eine entsprechend höhere Entlohnung für die ungewöhnlichen Arbeitszeiten durchsetzen können. Eins sollte jedem Einzelhändler, vielleicht abgesehen von den Lebensmittelhändlern, klar sein: Eine Beschränkung der Öffnungszeiten zu weiteren Umsatzverlusten an den Onlinehandel führen!
Siehst Du das genauso? +21
Egon R. (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Es ist keine staatliche Regelung notwendig. Die Nachfrage regelt die Öffnungszeiten. Wer verlängerte Öffnungszeiten nicht will, der gehe zu den normalen Zeiten einkaufen, wer die anderen Zeiten nutzen will, der nutze sie. Bei entsprechendem Bedarf werden die Läden länger geöffnet sein, bei zu geringem Bedarf nicht. Das soll der Ladenbesitzer selbst entscheiden. Die Verlängerung der Öffnungszeiten war ein Fortschritt. Geht nicht wieder einen Schritt zurück!
Siehst Du das genauso? +25
Anita (Beschäftigte/r)30. Januar 2012
das ladenschlussgesetzt was 2006 auf ein ladenöffnungesgesetzt geändert wurde hat für alle mitarbeiter im einzelhandel verschlechterungen gebracht.
ja es wird argumentiert was ist mit krankenschwestern, polizisten, bus-und bahnfahrern, ja ok sie haben noch schlechtere arbeitszeiten, aber sie wussten es wie sie ihren beruf gewählt haben.
nur wer im einzelhandel vor 40 jahren angefangen hat ( so wie ich ) hatte geregelte arbeitszeiten mo-fr von 8.00-18.30 und sa von 8.00-14.00.
die öffnungszeiten wurden scheibchenweise verändert.
es waren zeiten von mo-fr von 9.00-20.00 und sa von 9.00-16.00.
dann wurden die öffnungszeiten frei gegeben, so das jeder einzelhändler nun die möglichkeit hatte von mo-sa von 6.00-24.00 seinen laden zu öffnen.
somit wurden den mitarbeitern im einzelhandel auch immer wieder scheibchenweise ein stück seiner freizeit abgenommen.
es wird überall behauptet es wurde mehr personal für diese zeiten eingestellt.
doch die wahrheit sieht anders aus, das können denke ich viele kollegen aus dem einzelhandel hier bestätigen.
fakt ist einfach es wird noch mehr abgebaut an personal im einzelhandel, und was bleibt übrig fahrige beratung in fachabteilungen, lange wartezeiten an den kassen, das sehen unsere kunden denke ich genau so.
das soziale leben von menschen im einzehandel ist so eingeschränkt wurden das die familie darunter leidet, das man kein vereinsleben mehr leben kann, das arztbesuche oder der gang zum amt zu einer herausfordeung werden.
weil dort gibt es starre besuchszeiten, die mit dem ladenöffnungsgesetzt in keinster weise geändert wurden.
auch im nah und fernverkehr wurde dieses alles nicht berücksichtigt.
und das ist was nicht richtig ist.
im einzelhandel arbeiten überwiegend frauen denen man die möglichkeit wieder geben sollte abends ab 20.00 Uhr und samstags ab 16.00 mit ihrer familie den feierabend geniessen können.
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Jürgen Schulz (Beschäftigte/r)30. Januar 2012
Mir scheint der Begriff der Liberalität in der Debatte wenig angebracht, denn die einzigen Gewinner der längeren Ladenöffnungszeiten sind grosse Konzerne, viele inhaberbetriebene Geschäfte müssen sich zwangsläufig beteiligen, um nicht ganz vom Markt abgeschnitten zu werden und beuten sich zwangsläufig selbst aus!
Auch der befürchtete Verlust von Arbeitsplätzen im Handel bei Einschränkung ist nicht zu sehen, die Erweiterung der Ladenöffnungszeiten haben in der Summe nicht mehr Arbeitsplätze gebracht, sondern lediglich dazu geführt, dass immer mehr Vollzeitarbeitsplätze in Teilzeitarbeitsplätze und 400 Euro – Stellen umgewandelt wurden. Der Arbeitsdruck auf die Beschäftigten jedoch ist immens gestiegen!
Den Handel mit Feuerwehr und Krankenhaus zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen: Es gibt gesellschaftlich notwendige Arbeiten, doch ob das Einkaufen zu späten Zeiten wirklich gesellschaftlich notwendig ist wage ich zu bezweifeln!
Liebe Leute, Arbeitszeiten nach 21 Uhr sind nachweislich gesundheitsgefährend, warum dass immer mehr Menschen zumuten? Zudem haben auch über 3 Millionen Einzelhandelsbeschäftigte ein Anrecht auf gesellschaftliche Teilhabe wie Sportvereine und Theater etc. Und immer noch sind es überwiegend Frauen, die unter den Öffnungszeiten leiden, oder wollen wir nun auch, dass die Kingertagesstätten bis 22.00 Uhr geöffnet bleiben und überhaupt, warum sollen denn dann nicht alle Berufsgruppen gleich rund um die Uhr arbeiten, damit ich auch um 24.00 Uhr noch meinen Ausweis verlängern kann, ich muss ja sonst so lange arbeiten……………..
Ich wünschte mir zuweilen ein bisschen mehr Nachdenklichkeit und Ehrlichkeit in der Debatte und nicht einfach nur Sprüche, wie soll doch jeder machen was er will………….. Ein Betroffener
Siehst Du das genauso? +42
Monika Dannenberg (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Aus Ökologischen Gründen bin ich für eine 20 Uhr Schließung, da die Supermärkte für die Beleuchtung Unmengen Strom verbrauchen. Da kann eine Menge Strom gespart werden und wir könnten auf ein Stromkraftwerk verzichten. Samstags sollte um 16 Uhr Schluß ein. Bei früherem Ladenschluss würde unsere Co2 Bilanz deutlich verbessert. Dies sollten die Grünen Politiker nicht nur im Fernsehen, fordern sondern auch in der praktischen Politik umsetzen.
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Tobi (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Ich halte die aktuelle Regelung für gut und würde daran nichts ändern. Außerdem sollte man sich Gedanken um die Arbeitsplätze machen, die durch eine Regulierung der Öffnungszeiten wegfallen würden. Viele Einzelhändler haben genau für diese Schicht Personal eingestellt. Dafür gibt es entgegen der hier geäußerten Meinungen zig Beispiele. Diese Menschen wären sicherlich nicht begeistert wenn ihnen der Job flöten geht, wenn der Staat meint sie schützen zu müssen. Und kommt mir nicht mit Argumenten wie “Früher hats das auch nicht gegeben und wir haben überlebt”. Früher gabs auch kein Internet uvm. Ich arbeite bis spät abends und auch am Wochenende (bin selbständig und werde dazu nicht gezwungen). Wenn die Läden wieder um 22 Uhr oder sogar um 20 Uhr schließen sollten wäre das für mich extrem unvorteilhaft und die gewonnene Flexibilität wäre dahin. Daher, bitte lassen wie es ist.
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chris (Beschäftigte/r)30. Januar 2012
Ich bin der Meinung das dringend an den Öffnungszeiten gearbeitet werden muss. Ich bin auch Vollzeitbeschäftigt in einer Führenden Position mit ca.43-45 Std in der Woche und trotzdem schaffe auch ich es meinen Einkauf in den normalen Zeiten zu erledigen. Ja und auch ich muss pendeln 70 Km am Tag und ich habe trotzdem frische Ware- die nicht schlecht ist wenn ich zu Hause bin!!! Es ist alles eine reine Organisationssache!Ich bin auch der Meinung das man uns nicht ständig mit anderen Berufsgruppen vergleichen sollte. Wir haben keine geregelten Wochenschichten-Nein heut mal früh morgen dann mal spät- Es ist nicht wie bei den anderen Berufen die jede Woche im Wechsel ihre geregelten Zeiten haben. Nein wir müssen immer flexibel sein! Mehr Arbeitsplätze sind dadur auch nicht entstanden. Im Gegenteil- es werden Stellen abgebaut und gegen 400€ Kräfte getauscht oder es werden Leiharbeiter eingesetzt. Ist das im Krankenhaus etc. auch so? jeder redet von Umweltschonung, Rauchverboten, Umweltzonen usw. Aber was ist mit dem Energieverbrauch den jeder Laden hat in den späten Abendstunden hat in denen fast keine Kundschaft mehr da sind? Der umsatz ist nicht gestiegen durch die geänderten Zeiten. Arbeitsplätze sind dadurch auch nicht mehr entstanden. Nein es hat sich alles nur verlagert!!! Durch längere Öffnungszeiten haben die Menschen doch auch nicht mehr Geld- Im Gegenteil die ganzen Unkosten die den Unternehmen entstehen zahlt der VERBRAUCHER. Macht euch doch mal ernsthafte Gedanken darüber wie die Lebenshaltungkosten für 5 Jahren waren und wie sie es heute sind!
Öffnungszeiten von 8-20UHr von Montags bis Freitags und Samstags von 8-16 Uhr sind ausreichend!
Siehst Du das genauso? +43
Thomas M. (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Liebe Redaktion dieses Diskussionsforums,
zunächst einmal danke ich Ihnen für die “Belehrung”. Mir war aber auch vorher durchaus bewusst, dass nach § 14 des LÖG-NRW die Landesregierung die Auswirkungen der liberalisierten Öffnungszeiten bis zum 31.12.11 überprüfen soll. Wie Sie sagen, wollen Sie die Debatte ergebnisoffen führen. Warum tun Sie es dann nicht? Allein die Tatsache, dass in diesem Forum die Einträge der Einzelhandelsmitarbeiter sowie der Einzelhändler (also derjenigen, die kürzere Öffnungszeiten wollen) farblich hervorgehoben werden, zeigt mir schon in welche Richtung die Grüne Tendenz geht. Ebenso Ihre Fragestellung “Brauchen wir werktags eine Begrenzung der Öffnungszeiten?) deutet an, dass hier wieder Raum für Grüne Regulierungswut erkannt worden ist. Laut Gesetz wird lediglich eine Untersuchung der Auswirkungen verlangt – also nur eine Analyse des Ist-Zustands. Jetzt schon darüber zu diskutieren, ob die Öffnugzeiten wieder staatlich eingeschränkt werden sollen, ist schon mehr als nur auszuwerten oder zu analysieren wie sich die Liberalisierung der Öffnungszeiten ausgewirkt hat. Auch das zeigt mir, dass Ihre Bürgerbeteiligung eigentlich doch nur ein Deckmäntelchen ist. Sie werfen anderen Parteien immer wieder nur all zu gerne Lobbypolitik vor – und spielen sich jetzt zum Lobbyisten der Einzelhandelsmitarbeiter auf. Wenn Sie den Stimmen in den hervorgehobenen Beiträgen dieses Forum folgen, und dann die Begrenzung der Öffnungszeiten mit “Bürgerwillen” begründen, ist das nur Augenwischerei. Auch ich bin Bürger und will, so viele viele andere, die sich hier zu Wort gemeldet haben, nicht, dass etwas reguliert wird, was gar nicht reguliert werden muss.
Es stimmt natürlich, dass es nicht auf die Grünen zurückzuführen ist, dass die Ladenöffnungszeiten in Deutschland vor 2006 strenger reguliert waren. Es war aber die Schwarz-Gelbe Koalition, die erkannt hat, dass sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen signifikant geändert haben. Die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten trägt diesem Umstand Rechnung. Arbeitnehmer müssen heute flexibel sein. Ich selbst wohne in einer niederrheinischen Kleinstadt und habe in meinem weitläufigen Bekannten- und Freundeskreis kaum jemand, der hier arbeitet. Die meisten sind in Düsseldorf, Essen, Krefeld, Köln, Mönchengladbach und Neuss beschäftigt und haben eine tägliche Fahrtstrecke zur Arbeit von bis zu 85 km. Jeder von uns ist froh, dass wir in unserem Ort noch einkaufen können, wenn wir spät von der Arbeit kommen. Das sichert in unserem kleinen Ort Arbeitsplätze und auch die Existenz einiger kleiner Ladenbesitzer. Bei uns hat keiner 24 Stunden am Tag geöffnet und jeder schließt seinen Laden wann er es für richtig hält; manche um 18:30 Uhr, manche um 19:00, andere um 20:00 uhr usw. Liberale Öffnungszeiten geben dem Handel Entscheidungsfreiheit und die sollten wir ihm auch lassen. Somit ist ist diese ganze Diskussion einigermaßen unnötig und dient einzig dazu, dass die Grünen ihr vermeintliches Interesse am Bürger zur Schau tragen können. Das wiederum ist natürlich auch aus Ihrer Sicht verständlich, denn wenn der Rot-Grüne Schuldenhaushalt nicht durchkommt, muss man ja schon beizeiten die Wähler für sich gewinnen.
Abschließend möchte ich Ihnen noch einen Tipp geben. Wenn Sie schon ein überparteiliches Diskussionsforum eröffnen, wäre es nett, wenn Sie berücksichtigten, dass sich auch Menschen daran beteiligen, die nicht gerade Grün sind. Die plumpe Duzerei, so wie unter Genossen üblich, ist in anderen Parteien nicht verbreitet. Es wäre daher ein Zeichen des respektvollen Umgangs mit Andersdenkenden, wenn Sie darauf verzichteten.
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Nick (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Wir sind mündige Bürger, daher sollten die Bürger mit ihren Füßen abstimmen, bis wieviel Uhr sie einkaufen gehen wollen.
Daher sollte der Ladenschluss in der Woche und am Samstag freigegeben werden.
Bitte solche Art von bürgerbeteiligungen öfter, nicht nur zu zweitrangigen Themen .
Auch in der Bildungs Diskussion (kita/schule) währe es besser gewesen, wenn wir alle unsere Meinung hätten sagen können.
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Stephan T (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Warum eine Regel, wo es keinen Regelbedarf gibt? Lasst die Leute doch einfach selbst entscheiden, wann sie einkaufen wollen. Und traut den Geschäftsleuten zu, dass sie selbst einschätzen können, wann es sich lohnt, ein Geschäft zu öffnen. Die Landesregierung hat nach Medienberichten selbst festgestellt, dass gerade einmal 60 Läden in NRW nach 22.00 Uhr geöffnet haben. Wenn es um Arbeitnehmerschutz geht, dann ändert etwas an den Regeln für 400€-Jobs, macht Nachtzuschläge zur Auflage… Für viele Menschen ist es aber auch eine Chance, einen 400€ Job auszuüben oder nachts zu arbeiten. Das sollte mal nicht vergessen werden. Wer nur bis 20.00 Uhr einkaufen will, der kann das ja tun. Aber warum müssen diese Leute dann anderen vorschreiben, dass das ausreicht? Ich komme selbst oft erst zwischen 20.00 und 21.00 Uhr von der Arbeit und bin froh, dann noch einkaufen gehen zu können. Man kann seine Freizeit sehr viel besser planen, wenn man weiß, dass man auch noch später einkaufen gehen kann. Was soll denn als nächstes kommen? Kneipen um 1.00 Uhr nachts zu. Würde ja manchen Leuten vielleicht auch ausreichen. Ach ja: Und Arbeitnehmer, in deren Betrieben Sonntagsarbeit normal ist, haben gerade mal Anspruch auf 15 freie Sonntage. Und da ist es unzumutbar, wenn Verkäufer an höchsten 4 Sonntagen arbeiten sollen? Komisch. Vor allem: Wegen längerer Öffnungszeiten, muss doch keine Verkäuferin mehr Stunden oder Tage arbeiten. Seltsam auch, dass die Diskussion angeblich ergebnisoffen sein soll, aber führende Grüne ziemich deutlich machen, dass es zu einer starken Einschränkung kommen wird. Und die Kirchen? Warum dürfen die denn schon wieder mitreden? Wer sonntags in die Kirche will, soll das doch tun. Wer darauf aber keine Lust hat und lieber shoppen will: Warum muss man ihm oder ihr das verbieten? Die Kirchen kann man fragen, wenn man wiedergeboren werden will. Ansonsten eher nicht. Oder machen die Grünen ihre Politik für Familien, Frauen und Homosexuelle demnächst auch von der Meinung der Kirchen abhängig? Na prima!
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Freiheitsliebender Wutbürger (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Hallo,
müsst ihr uns wieder gängeln?
Lasst doch die Leute die Läden öffnen, wenn es sich lohnt und schließen, wenn es sich nicht lohnt.
Scheinbar lohnt es sich ja nicht, rund um die Uhr zu öffnen, obwohl es das Ladenschlussgesetz erlaubt.
Ich kenne keinen Lebensmittelladen, der dies tut.
Wenn Ihr die armen Arbeitnehmer schützen wollt, was ist dann mit Kellnern, Köchen, Hotelangestellten, Tankwarten, Schauspielern, Musikern? Wann dürfen Kneipen nur noch wochentags bis 20:00 Uhr öffnen?
Ich bin Familienvater und arbeite selbst ein Wochendende (auch sonntags) im Monat, dafür habe ich in der Woche Ausgleichszeit. Das finde ich prima, frage mich allerdings, wann ich an Wochenenden Arbeitsverbot aufgrund übertriebenem grünen Regulierungsaktionismus bekomme.
Bitte, bitte, bitte, lasst uns doch einfach nur unsere Freiheit (und denkt an die nächsten Wahlen)!!!!!!
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OliverM (Beschäftigte/r)30. Januar 2012
Man sollte nicht vergessen, daß Angestellte im Einzelhandel kaum noch Freizeit, Freunde, Bekannte haben. Zeit für diese und Familie sehr sind begrenzt. Und angedachte Schichtsysteme werden regelmäßig unterwandert, private Planung somit schlecht möglich. Man sollte folglich mehr die soziale Komponente mit berücksichtigen als nur auf ökonomische Gesichtspunkte, welche eh zu hinterfragen sind (mehr Umsatz wird nicht gemacht, das Gegenteil ist eher der Fall) zu achten.
Es wird Zeit,dass für den Dienstleistungsbereich vernünftige Entlohnung bezahlt wird. Dann ist auch ein Einkaufen nach 20.00 Uhr auch für die Verkäuferinnen und Verkäufer lukrativ. Festgelegt werden muss ,dass das Personal vernünftige Arbeitszeiten sprich maximal 40 Stunden Woche,bezahlte Überstunden und ausreichende Erholungsphase mindestens 48 h haben sollten. Es ist nicht einzusehen,dass Verkaufspersonal wie Sklaven behandelt werden, siehe Schlecker und Lidl Mitarbeiter die kaum Recchte haben. Ein menschlicher Umgang mit dem Verkaufspersonal käme auch in der Gesellschaft besser an. Schlecker ist nicht Pleite gegangen weil er der Zeit hinter sein sollte, sondern weil die Kundschaft dieses Sklaventum nicht unterstützen wollte. Um eines klar zustellen ich arbeite nicht im Einzelhandel.
Siehst Du das genauso? +16
Urmel (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Es reicht doch auch an einem Tag in der Woche bis 22 Uhr zu öffnen. Außer Samstags. Da sollte spätestens um 16 Uhr der Hammer fallen.
Siehst Du das genauso? +22
Wolfgang (Verbraucher/in)30. Januar 2012
Viel wurde bisher gesagt. In den Diskussionen über ungünstige Arbeitszeiten wurden zwar Krankenschwestern, Polizisten usw. usw. genannt, aber es gibt weiterhin die Beschäftigten zahlreicher Betriebe, die einfach nur aus wirtschaftlichen Grunden oder aus technisch zwingenden Gründen rund um die Uhr arbeiten müssen, die aber in den bisherigen Beiträgen ungenannt blieben. Kennt sie niemand? Sind diese weiteren Beschäftigten Arbeitnehmer 2. Klasse?
Es gibt keinen vernünftigen Grund eines speziellen Ladenschlusses, der von sonstigen gewerblichen Regelungen der Arbeitszeit abweichen muss. Arbeitsschutz ist Sache des Arbeitschutzgesetzes, Arbeitszeit ist Sache des Arbeitszeitgesetzes, und die Überwachung der Gesetze ist originäre Aufgabe des Staates. Dass wir in solchen Bereichen Vollzugsdefizite in Nordrhein-Westfalen zu Lasten von Beschäftigten haben, ist kein Geheimnis. Die Arbeitsbedingungen sind Sache der Gewerkschaften, aber wenn sich die Beschäftigten nicht organisieren und die Gewerkschaftsfunktonäre zu faul oder zu dumm (oder beides) sind, um sich darum zu kümmern, dann darf man sich als Beschäftigter im Einzelhandel nicht beklagen. Wenn alle Beschäftigten eines Unternehmens gemeinsam für Ihre Interessen handeln, ist deren Entlassung mit hohen Risiken für das Unternehmen verbunden. Man muss nur geschickt seine Interessen vertreten. Für ein Ladenschlussgesetz mit der Begründung des Schutzes der Beschäftigten gibt es daher keinen Bedarf.
Daher bin ich der Meinung, an Werktagen (Samstag ist ein Werktag!!!) keinerlei Beschränkung der Öffnungszeiten vorzusehen. Die Ladenöffnungszeiten (=Arbeitszeiten eines Gewerbebetriebes) müssen Angebot und Nachfrage selbst regeln!
Eine Beschränkung am Sonntag kann ich nachvollziehen, die alte uns aus dem Orient überlieferte Taktung 6 Tage Arbeit und 1 Tag Ruhe scheint unserer menschlichen Natur angemessen, oder, wie die evangelische Kirche sagt: »Ohne Sonntag ist alles nur Werktag«. Aber da kann man ja in die Gewerbeordnung sehen, was dort geregelt ist und das Gesetz über Sonn- und feiertage NW anpassen!
Nachsatz: Das Frageschema mit seiner Antwortstruktur ist völlig ungeeignet, die tatsächliche und individuelle Meinung der Befragten abzubilden, vielmehr unterstützt es die Fragesteller, ihre eigene Meinung bestätigt zu sehen.
Siehst Du das genauso? +15
Michael (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Nein, wir brauchen keine Begrenzung der Ladenöffnungszeiten. Ich geniesse die Freiheit, dass Läden endlich auch nach 18:30 Uhr geöffnet haben. Man soll nicht nur auf die Verkäufer schauen, denn auch die sind gleichzeitig Verbraucher. Die Rechte der Arbeitnehmer sind tarifvertraglich zu regeln, die der Verbraucher (leider) gesetzlich. Ich bin für eine völlige Freigabe, auch des Sonntags. Ein Ladeninhaber wird nur dann öffnen, wenn er auch Umsatz generieren kann. Das kann je nach Wohngebiet sehr unterschiedlich sein. Das regelt sich dann von selbst. Leere Kirchen wird es auch nicht geben, die gibt es in Deutschland auch mit dem Ladenschlussgesetz. In den USA sind die Kirchen voll, trotz völliger Freigabe der Öffnungszeiten.
Wie gesagt, die Arbeitnehmerrechte sind durch Tarifvertrag zu regeln. Der Gesetzgeber soll sich da raushalten.
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Michael (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Mein Kommentar zu vielen der obigen Beiträge:
Ich verstehe nicht, warum ausschließlich das Argument: Schutz der Arbeitnehmer” angezogen wird. Ich habe ein anderes Verständnis davon, wofür der Staat erforderlich ist und wo er eingreifen sollte.
Beispiel: Regelarbeitszeit 40 Wochenstunden, Mindestlohn, maximale Tagesarbeitszeit 10 Stunden (ist heute schon so). Diese Rahmenbedingungen sind vom Gesetzgeber vorzugeben. Viele Debattenbeiträge tun so, als ob bei einer Freigabe der Öffnungszeiten die armen Arbeitnehmer rund um die Uhr arbeiten müssten (also 24 Stunden). Das ist natürlich Unfug. Sie arbeiten nach wie vor 8 bis 10 Stunden (mit ganz seltenen Ausnahmen mehr / versetzt). Sie arbeiten zu anderen Zeiten, nicht mehr “beamtenhaft” von 8:00 bis 16:00. Ja! Das ist aber gewollt!
Der Schutz der Arbeitnehmer innerhalb des vom Gesetzgeber gegebenen Rahmens (siehe oben) ist durch Tarifvertrag zu regeln, nicht durch Gesetz.
Siehst Du das genauso? +14
Bernadette Meiendresch (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Ich bin vollberufstätig, versorge einen 4 Personen Haushalt mit einer pflegebedürftigen Mutter. Für mich sind die Ladenöffnungszeiten morgens ab 7:00 Uhr und abends nach 20:00 Uhr perfekt, eine große Hilfe und Unterstützung. Diese “Freiheit” möchte ich nicht mehr missen. Einen verkaufsoffenen Sonntag brauche und nutze ich nicht. Wenn doch, dann vielleicht zu Weihnachten mal.
Siehst Du das genauso? +13
Moritz (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Mittlerweile wiederholen sich fast alle Argumente. Die Mehrzahl der Verbraucher will die jetzige Regelung, die Mehrzahl der im Handel tätigen will eine Beschränkung. Von daher halte ich ein Gesetz zur Regelung der Öffnungszeiten für den falschen Ansatz. Vielmehr braucht es ein Gesetz zum ArbeitnehmerInnenschutz. Einzelhändler, die alleine ihren Laden schmeißen gibt es nur wenige. Diese müssen gesetzlich vor dem Druck von Werbegemeinschaften geschützt werden, lange öffnen zu MÜSSEN. Ein fester Kundestamm gewöhnt sich an die Zeiten einzelner (Fach-)Betriebe. Bei allen anderen können die Verkäufer so verteilt werden, dass niemand mehr als 38-40 Stunden tätig sein muss. Statt die Kunden auszusperren, müssen die im Handel beschäftigten geschützt werden. Diese Regelung muss praktikabel sein. Die Neuregelung muss also im Arbeitsrecht/Arbeitsschutz stehen, statt einer starren Regelung der Öffungszeiten. Denn nicht diese Zeiten sondern die Tarifverträge im Einzelhandel und die Möglichkeit unter Umgehung der Tarifverträge einstellen zu können, haben die Lebensqualität der Verkäufer verschlechtert.
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Pascal (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Ja, länger als 16.00 Uhr muß kein Geschäft offen haben. Wenn wir so große Individualisten wären, dann brauchen wären wir auch nicht abhängig von längeren Öffnungszeiten.
Lebensqualität hoch = Öffnungszeiten runter
Dann lieber mehr Lebensqualität!
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Susanne (Beschäftigte/r)31. Januar 2012
Da ich selber im Einzelhandel bin kann ich hier aus eigener Erfahrung berichten, dass die Verlängerung der Arbeitszeiten keine Arbeitsplätze geschaffen haben. Es wurden sogar Arbeitsplätze, Festangestellte sowie, Vollzeitkräfte, abgebaut. Zeitarbeit- Unternehmer haben die Gunst der Stunde genutzt um Arbeitnehmer zu knechten! Meine Meinung: Aus dem Mittelalter wieder zurück in die Neuzeit zu fairen Arbeitsbedingungen. Im übrigen glaube ich nicht, dass die Umsätze im Einzelhandel wirklich spürbar gestiegen sind. Kioskbesitzer sowie Tankstellenbetreiber sind hier die Leidtragenden! Meine Meinung: Ladenöffnungszeiten wieder zurück auf ein vernünftiges Maß! Angestellter im Einzelhandel zu sein bedeutet die eigene Familie vernachlässigen zu müssen und das zum Teil bei schlechter Bezahlung und erst Recht wenn man das Pech hat keine Festanstellung in einem Einzelhandelsunternehmen zu bekommen, keine Vollzeitbeschäftigung hat und sich mit der Arbeitnehmerüberlassung zufrieden geben muß. Teilzeitbeschäftigung heißt aber nicht das hier Freizeit im Überfluss herscht. Gearbeitet wird oftmals dann, wenn die eigene Familie und der Freundeskreis seine Freizeit genießt. Es entsteht somit auch ein Stück soziale Isolierung!
Siehst Du das genauso? +39
Peter (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Auch wenn es schon mehrfach geschrieben wurde, es muss doch wirklich nicht alles reglementiert und eingegrenzt werden. Die Sache läuft doch und eine Diskussion gab es doch auch nicht mehr.
Und warum reißt es in der Politik immer mehr ein, die Gesetze und Regelungen der Vorgängerregierungen aus ideologischen Gründen möglichst zügig ändern zu wollen (nur um dann später doch fest zu stellen, dass die Regelung gar nicht so schlecht war).
Siehst Du das genauso? +11
Gerhard (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Ich möchte nur das von anderen Menschen erwarten, zu dem ich auch selbst bereit bin. Ich freue mich über geregelte Arbeitsbedingungen, mit grantiert freiem Samstag und Sonntag. Zusätzlich habe ich noch das Glück, meinen Arbeitstag durch eine freundliche Gleitzeitregelung zu einem guten Anteil selbstbestimmt zu gestalten. Wie kann es zu planbaren und verlässlichen gemeinsamen Familienzeiten kommen, wenn alles total flexibiliert ist? Und warum muss dies gerade in traditionell schlecht bezahlten Berufen wie im Einzelhandel der Fall sein?
Ich halte deshalb 5 Arbeitstage bis 20 Uhr, Samstag bis 18 Uhr und sonntags/feiertags an maximal 4 Tagen á 8 Stunden im Jahr/Stadt bzw. Kommune für ausreichend. Es gibt bereits genug Berufe wo eine solche Regelung nicht möglich ist (Heil- und Pflegeberufe, Teilbereiche der Lanwirtschaft usw.)
Siehst Du das genauso? +20
B.Dröge (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Ist schon seltsam:
Für die Mitarbeiter im Einzelhandel wird extra ein Gesetz zu Reglung der Arbeitszeiten geschaffen während der Schutz eines Gastronomiemitarbeiters im Arbeitszeitgesetz eingeschränkt wird.
Ich begrüße es, daß diese Umfrage + Diskussionsforum gestartet wurde. Leider ist die Umfrage so angelegt, daß ein schiefes Bild entsteht; beispielsweise fehlt bei den Veränderungswünschen die Option “Überflüssiges Gesetz abschaffen – Öffnungszeiten regeln sich durch Verbraucherverhalten und Tarifparteien!”
Auch die Frage nach den aktuellen Einkaufsgewohnheiten gibt eine Tendenz vor: Sehr viele Verbraucher / innen kaufen nicht nach 20:00 oder 22:00 Uhr ein, weil die meisten Geschäfte dann schon zu sind. Mit Sicherheit würden mehr Leute nach 22:00 einkaufen, wenn das Angebot vorhanden wäre; die Frage sollte also lauten: “Würden Sie noch nach 22:00 einkaufen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten?”
Siehst Du das genauso? +15
Anonymous (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Menschen wurden geschaffen um geliebt zu werden.
Dinge wurden geschaffen um benutzt zu werden.
Der Grund warum die Welt im Chaos liegt ist,
das Dinge geliebt und Menschen benutzt werden.
Siehst Du das genauso? +8
Christian (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Wie bei so vielen andere Dinge auch sehe ich bei diesem Thema keinen Bedarf für eine staatliche Regelung!
Der Ladenschluss muss fallen, da die Lebensumstände, die früher mit den Öffnungszeiten harmonierten (Hausfrau geht tagsüber einkaufen, Mann geht arbeiten), nicht mehr existieren.
Siehst Du das genauso? +21
Marianne (Verbraucher/in)31. Januar 2012
Warum lange Öffnungszeiten? Vor nicht allzu langer Zeit galt 18:30 Uhr als Ladenschluss. Und das auch schon zu Zeiten, als die 48 Stunden Woche normal war. Niemend ist damals verhungert, weil er nicht Einkaufen konnte. Die zweite Frage lautet: Wenn es keine gesetzlichen Regelungen gibt, wie können die Schwachen der Gesellschaft geschützt werden? Wenn nur der Markt ohne Spielregeln regieren würde, wären Kinderarbeit, Kinderporniografie, Zwangsprostitution, das Verkaufen von Organen wie Leber, Lunge usw. auch von lebenden Menschen in Deutschland normaler Alltag. Wollen wir das?
Siehst Du das genauso? +22
OliverM (Beschäftigte/r)31. Januar 2012
Warum arbeiten eigentlich Banken, Versicherungen, Behörden nicht bis 22.00 Uhr oder länger, oder gar noch am Samstag? Darüber sollte man auch mal nachdenken, oder?
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Egal (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Und ein weiterer Schritt der Grünen in den Behüterstaat. Irgendwann werde ich aufwachen, und die Grünen werden mir sagen wo (im Bioladen), was (vegetarisch) und wann (zwischen 10.00 und 18.30 Uhr) ich einkaufen muss. Ich freue mich schon drauf!
Siehst Du das genauso? +18
Nasty (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Ich finde, dass der Ladenschluss komplett abgeschafft werden sollte.
Beruflich bin ich sehr viel unterwegs, insbesondere auch im Ausland.
Kaum in einem anderen Land ist es so, dass die Innenstädten sich abends so schnell entvölkern wie in Deutschland.
Die Politik sollte endlich aufhören auf konservative Werte zu setzen und die Bevölkerung zu bevormunden.
Auf der einen Seite wird gejammert, dass der Ladeneinzelhandel immer mehr zurück geht und die großen Filialisten nur noch Geschäfte machen, doch genau durch derartige Entscheidungen wie die Einschränkung von Öffnungszeiten nimmt sie kleinen Händlern die Möglichkeit, sich dem Publikum zu präsentieren und diese Publikum arbeitet meist in der Woche, so dass es für Individual-Einkäufe keine Zeit hat.
Zum anderen ist es offensichtlich, dass die gute wirtschaftliche Position von Deutschland in erster Linie vom bisher rech gut laufenden Export abhängig ist. In Zeiten wo gerade diese Einseitigkeit durch Ratingabwertungen von Ländern und eventuelle Kursschwankungen gefährdet wird, sollte man eher die politische Verantwortung für das eigene Land wahrnehmen und den Binnenmarkt stärken!
Auch von ökologischer Sicht ist ein gleichmäßiger Besucherstrom in einer Stadt weitaus sinnvoller als die üblichen rush-hour-bedingten Verkehrsströme.
Siehst Du das genauso? +17
Oliver (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Bloss nicht wieder den Ladenschluss verschärfen. Von mir aus sollte man auch den Sonntag nicht regulieren. Die Argumente der Kirche sind scheinheilig. Ich Arbeite im Büro, aber oftmals bis 21: Uhr oder länger, ich bin FROH wenn die Supermärkte dann noch aufhaben. Jedes geschäft soll selber entscheiden wann es öffnet. Was soll diese Bevormundung? Wenn es hier um Arbeitnehmerschutz geht, dann soll entsprechend ein Gesetzt zum Schutz der Arbeitnehmer geschaffen werden, aber FINGER weg von den liberalisierten Öffnungszeiten. Ich würde auch Samstags oder Sonntags im Büro arbeiten gehen, wenn ich dafür an anderen tagen frei haben. Was soll das ganze? Absolut nicht mehr zeitgemäss.
Siehst Du das genauso? +20
Frank (Beschäftigte/r)1. Februar 2012
Eure Uhr zeigt meine Meinung um 22 Uhr fällt der Hammer Konsum muß auch Grenzen kennen.
Siehst Du das genauso? +11
Fritz (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Die lagen öffnungszeiten kann mann nur Machen, wenn genug 400 Euro Kräfte hat.
Meine Schwägerin ist seit Dreisig Jahre im Einzelhandel,
und sagt immer wieder das sie mitunter Zwei bis Drei Kunden sich in den Laden Verlaufen.
Die Öffnungszeiten :
Von 7.00 Uhr-20.00 Uhr
dürften reichen.
Samstag bis 15.00 Uhr somit auch.
Welche Famielie kann noch ein Wochenende verbringen und einen Ausflug machen.
Was wären die Läden ohne
die Geringverdiener.
Schöne Grüsse aus Köln
——————————
Siehst Du das genauso? +16
V. (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Ich möchte nicht damit anfangen, welchen Berufsgruppen man wie selbstverständlich Nachtarbeit und Sonntagsarbeit zumutet. Ich bin allerdings darüber verwundert, dass es viele Befürworter des freien Sonntages gibt, die gerne auf Kioske, Tankstellen oder Bahnhöfe verweisen. Sind denn die Geschäfte in Bahnhöfen etc. kein Teil des Einzelhandels und haben die Mitarbeiter dort, im Gegensatz zu den Mitarbeitern in normalen Supermärkten, kein Recht auf freie Sonntage?
Man sollte zunächst darüber diskutieren, ob ein Bedarf besteht und wenn ja, ob man möchte, dass dieser gedeckt wird. Wenn ja, sollte es jedem der möchte erlaubt sein diesen Markt zu befriedigen und nicht nur Kiosken und Tankstellen. Als berufstätiger Verbraucher muss ich zugeben, dass ich gerne regelmäßig sonntags die Möglichkeit hätte Kleidung zu kaufen, da das meist mehr Zeit in anspruch nimmt, als eine Tüte Milch zu kaufen. Man muss aber sonntags keinen Anzug kaufen, genauso wenig wie man tanken muss. Es ist halt bequem. Man könnte auch einfach am Samstag tanken.
Siehst Du das genauso? +9
heinervater (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Dem Einzelhandel sollte klar sein, dass seine Kunden ihr Geld nur einmal ausgeben können. Unter den vielen Billiglöhnern leidet häufig der Service, das Familienleben und die Gesundheit.
Den Verbrauchern ist zu sagen, dass sie sich mit Rücksicht auf das Veraufs-perrsonal selbst besser organisieren müssten. Wer abends lange arbeiten muss, hat dafür zu anderen
Gelegenheiten Zeit zum Einkaufen. Das “rund um die Uhr”-Gedusel ist wieder eine der unüberlegten US-Importe!
Siehst Du das genauso? +14
Jörg Thiele (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Braucht man wirklich immer alles zu jeder Zeit?
Darüber sollte jeder für sich nachdenken und entsprechend entscheiden.
Der Markt sollte sich Werktags selbst regulieren, meine ich.
Doch habe ich den Eindruck, dass die Läden nicht mehr Umsatz machen, weil sie bis 24 Uhr geöffnet haben. Wenn ich mal spät einkaufe, sehe ich kaum einen Verbraucher, der einen “normalen” Einkauf tätigt. Eher sind es dann Genussmittel wie etwa Süßigkeiten, Salzgebäck und Alkoholika die im Einkaufswagen landen. Muß man dafür wirklich die Läden lange auflassen? Und zudem ist ab 20:00 Uhr ohnehin kaum Kundschaft in den Läden.
Für meinen Grundbedarf brauche ich die langen Öffnungszeiten nicht, finde es aber ganz praktisch, wenn ich nach meiner Arbeit auch später einkaufen kann.
Eine Regulierung der Öffnungszeiten von 6:00 bis 22:00 Uhr halte ich für optimal.
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Gisela Ernst (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Warum wieder Vorschriften?! Haben wir nicht genug davon? Schließlich m u s s keiner rund um die Uhr öffnen. Jeder Geschäftsmann soll selbst entscheiden, wann und wie lange er geöffnet hat. Die Öffnungszeiten ins Schaufenster stellen und gut ist’s. Ich finde, diese Freiheit, die es in anderen Ländern schon immer gibt, sollte auch bei uns nicht wieder abgeschafft werden.
Auf jeden Fall war es damals eine gute Enscheidung, den Ladenschluss abzuschaffen!!!
G. Ernst
Siehst Du das genauso? +14
Maria (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Ich bin wie viele andere auch gegen jede Reglementierung der Ladenöffnungszeiten.
Die Gewerkschaften haben, bezogen auf dieses Thema eine Einstellung, die nicht nur völlig überholt und unzeitgemäß ist, ihre Argumente zum (vermeintlichen) Schutz von Mitarbeitern im Einzelhandel sind zudem seit 20 Jahren unverändert.
Und noch als Ergänzung dazu, die Mehrheit der Bevölkerung setzt sich meines Wissens nach nicht überwiegend aus “armen Verkäuferinnen” zusammen. Es gibt heute genug andere Berufe mit unregelmäßigen Arbeitszeiten, um hier nicht immer diese Berufsgruppe als (falsches) Argument für eine Reglementierung besonders herauszustellen.
Es stellt für mich eine staatliche (und unakzeptable) Bevormundung dar, sowohl dem Einzelhändler, den Filialisten, Supermarktketten und schließlich mir als Verbraucher vorzuschreiben, wann sie öffnen oder ich einkaufen “dürfen”.
Es besteht keinerlei Notwendigkeit für überhaupt irgendeine Regelung der Ladenöffnungszeiten. Die Arbeitnehmer sind durch Regelungen geschützt (was auch richtig und wichtig ist) und die Geschäftsinhaber können selbst am besten einschätzen, wann sie öffnen oder schließen.
Bleibe schließlich ich als Verbraucher, der aus beruflichen, aber auch aus Gründen die eigene Lebensqualität betreffend, selbst entscheiden möchte, wann ich wo was einkaufe.
Fazit: Die jetzige Regelung sollte beibehalten werden, wenn eine vollständige Freigabe (nicht nur werktags) – noch – nicht möglich ist.
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Mike (Verbraucher/in)1. Februar 2012
Ich arbeite in einer Branche, in der 7×24 Stunden und Arbeit am Wochenende/Feiertagen selbstverständlich sind und von unseren Kunden erwartet werden. Ich kann nicht verstehen, wieso gerade um den Ladenschluss so hewftif diskutiert wird. Wer spricht denn z.B. über Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Fernsehen, Radio, Paketdienste, Post, Telefon- und Handyhotline, um nur einige Beispiele zu nennen?
De Facto öffnen die Geschäfte ja doch nicht 24 Stunden, aber meinen Lebensmitteleinkauf erledige ich gerne abends um 22:00 Uhr. Später wäre auch ok. Arbeit und Reisezeit mit Bus und Bahn verhindern nachhaltig das Einkaufen zu “normalen” Zeiten, auch 20:00 Uhr wird da schon hektisch. Midnight Shopping im Möbelhaus hat auch seinen Reiz, in der Woche ist es sonst quasi unmöglich, entspannt einkaufen zu gehen. Mir graut vor dem Gedanken, dass die Geschäfte wieder um 18:30 schließen könnten und Samstags um 14:00. Bitte lasst den Ladenschluss in NRW so wie er ist, und mischt euch nicht überall ein. Ich möchte auch bei der nächsten Wahl noch grün wählen können!
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Jürgen (Verbraucher/in)2. Februar 2012
Wer geht denn da so spät am Abend noch einkaufen? Voll sind die Läden spät abends nun wirklich nicht und die einkaufende Klientel besteht hier überwiegend aus, von Langeweile geplagten, Rentnern und Sozialhilfeempfängern! Letztere gingen früher zur Tankstelle um die Ecke welche heute das Nachsehen hat und auf diese paar Euro Umsatz verzichten muß. Das ist dann die große Umsatzsteigerung durch die verlängerten Ladenöffnungszeiten. Die arbeitende Bevölkerung ist doch hier eher die Ausnahme wenn es sich darum geht Abends einkaufen zu gehen. Diese sind Abends viel zu gestreßt und geschlaucht um noch einkaufen gehen zu wollen! Erledigungen dieser Art werden geplant und mit einem minimalen Zeitaufwandt erledigt! Ich brauche diese langen Öffnungszeiten definitiv nicht!
Im Einzelhandel tätig zu sein bedeutet die Familie und den Freundeskreis zu vernachlässigen. Sicherlich ist dies auch für Polizei, Feuerwehr oder Krankenhauspersonal der Fall. Allerdings handelt es sich hierbei um hoheitliche Aufgaben und z.T. um Lebenswichtige Aufgaben. Sie wussten im übrigen auch auf was sie sich einließen, im Einzelhandel wußte dies vor mehreren Jahren noch niemand. Also kein Vergleich zu einer dringenden Notwendigkeit verlängerter Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel.
Die versprochenen Arbeitsplätze sind auch ausgeblieben. Im Gegenteil, es wurden Vollzeitstellen und Festanstellungen abgebaut. Die Hände haben sich hier nur die Arbeitnehmerüberlassungen gerieben, welche man auch nett als Dienstleister, oder wie ich sie lieber nennen würde Frondienstleister, umschreibt! Für kleines Geld werden die Mitarbeiter hier geknechtet, wer nicht spurt fliegt raus! Da im Einzelhandel ohnehin schon traditionell schlecht bezahlt wird sollte den Arbeitnehmerüberlassungen dringend Einhalt geboten werden. Festanstellung zu fairen Bedingungen müssen hier geschaffen werden. Gute und motivierte Mitarbeiter müssen auch entsprechend bezahlt werden. Ich wundere mich nicht über z.T. schlecht gelaunte Kassiererinnen. Verurteilen würde ich diese schon garnicht sondern mir ehrlich die Frage stellen wie es wohl um meine Laune bestellt wäre wenn ich zu diesen Bedingungen dort sitzen müßte!!
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Silke (Beschäftigte/r)2. Februar 2012
Hallo,
ich arbeite jetzt schon eine weile im Einzelhandel und bin als 400€ kraft eingestellt worden, ich finde es super das ich von 20-24 Uhr arbeiten kann, weil mein kleiner Sohn dann zuhause vom Papa versorgt werden kann, damit ich unserer familie etwas finanzielle unterstützung ermöglichen kann! Auch wenn mein Sohn mal Krank ist, kann ich trotzdem arbeiten gehen! Ich würde mal sagen, man sollte es so lassen wie es ist, mir macht die Arbeit spass und die Uhrzeit macht mir auch nichts aus, so kann ich den Tag mit meinem Sohn verbringen. Stattdessen würde ich mal besser die Lohnsteuer verbessern so das es möglich währe auch mehrere minijobs anzunehmen ohne einen hungerlohn dafür zu bekommen und auch die Krankenkassen könnten die freibeträge heruntersetzen, damit es leichter wird! Und in unserem Unternehmen sind dadurch tatsächlich mehr arbeitsplätze entstanden, auch wenn es nur Minijobs sind!
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Christian (Verbraucher/in)2. Februar 2012
Ich verstehe nicht wo das Problem ist bis 20 Uhr eingekauft zu haben.Ich selber arbeite im kulturellen Bereich und habe sehr oft eine 6Tage Woche.Da die Veranstaltungen ausschliesslich am Abend stattfinden, muss ich mich wundern, wie Besucher dann nicht verhungern, denn vor 22Uhr endet selten eine Veranstaltung.Ich selber gehe immer so einkaufen, dass ich meine wenigen freien Abende und freien Wochenenden mit Freizeit und Familie ausfüllen kann. Es fällt mir schwer zu glauben,dass jemand der viel arbeiten muss,seine wenige und kostbare Freizeit abends und an den Wochenenden zum einkaufen nutzt, statt sie mit Familie,Freunden,Hobbys oder Ausflüge zu füllen.
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L aus H (Verbraucher/in)2. Februar 2012
Die Argumente der EH-Beschäftigten machen es immer wieder deutlich. Speziell in Lebensmittelgeschäften betrachtet man sich als Teil des Staate, Teil der Obrigkeit, der die Waren großmütig zuteilt. Der Kunde hat gefälligst seinen Tagesablauf so zu organisieren, dass es für den Verkäufer kommod ist.
2 harte Kriegs- und teilweise noch härtere Nachkriegsphasen haben diese Einstellung bis heute geprägt. (Und die 40 Jahre DDR, mit permanenter Versorgungskrise, haben es auch nicht besser gemacht).
Aber die Zeiten ändern sich. Lebensmittel und tägliche Gebrauchsgegenstände sind, zum Glück, nicht mehr knapp. Die Menschen sind immer weniger vom natürlichen Tagesrhythmus abhängig und nutzen, jeder individuell, die ganzen 24 Stunden. Für manchen gehört es zur Lebensqualität, nach dem Spätkrimi um 21:45 noch kurzfristig und spontan etwas einkaufen zu können. Auch die Arbeitswelt mit internationalisierten Märkten hat ihren Anteil.
Und jetzt mal im Ernst: Wie viel Promille aller EH-Beschäftigten arbeiten denn tatsächlich nach 20:00, oder gar nach 22:00 ? Das lässt sich doch kaum berechenen. Wenn es dort Probleme mit den Arbeitsbedingungen insgesamt gibt, dann muß man das entsprechend gesetzlich regeln und durchsetzen. Aber nicht die Ladenschlußgesetze als Trostpreis verwenden. Das ist untauglich und schadet dafür anderen.
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Gisela (Beschäftigte/r)2. Februar 2012
Ich finde es unerträglich immer zu hören, daß die Öffnungszeiten rund um die Uhr sein müssen. Ich arbeite in einem großen SB-Warenhaus und muß feststellen, daß nach 20.00 Uhr nur noch eine handvoll Kunden im Laden sind. Dann frage ich mich, wo sind die alle, die unbedingt rund um die Uhr einkaufen wollen. Leider wurde für die längeren Öffnungszeiten keiner eingestellt, sondern nur die Arbeitszeiten verlagert. Da muß sich auch keiner wundern, wenn er keinen Verkäufer mehr findet.
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napo01 (Verbraucher/in)2. Februar 2012
Warum glaubt die Politik uns immer vorschreiben zu müssen was wir zu tun oder zu lassen haben.
Ein Unternehmer sollte selber entscheiden können wann er öffnet oder nicht.
Er wird es nur dann tun wenn es sich lohnt.
Und warum meint man die Arbeitnehmer immer beschützen zu müssen?
es gibt soviel Arbeitsbereiche wo es gang und gäbe ist Wochenende und Nachts zu arbeiten.
Das nennt man Schichtarbeit-
Warum sollte da der Einzelhandel ausgenommen werden?
Es wird wahrscheinlich immer Leute geben die das gerne machen.
Dafür sollten Sie natürlich bezahlt werden.
Auch hat sich die Arbeitswelt gewandelt.
Und dies hat der Einzelhandel bisher auch gemacht.
Und es funktioniert doch wunderbar.
Und jetzt wollen die ewiggestrigen die Zeit zurückdrehen?
Das kann es nicht sein.
Die Politik sollte sich da nicht einmischen und es den arbeitgebeern,arbeitnehmern und den Betriebsräten überlassen.
Immer wenn die Politik meint sich in die Wirtschaft einzumischen ist die Kontraproduktiv.
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Marcel (Beschäftigte/r)2. Februar 2012
Es arbeitet kein Mensch in Deutschland rund um die Uhr.
Wenn die Geschäfte als von Mo. – Sa. von 8 – 20 geöffnet wären, wäre das eine gesamtstundenzahl von 72. Der normale Bürger arbeitet aber “nur” 40 stunden die Woche, also bleiben noch ganze 32 Stunden in der Woche zum Einkaufen. Mehr als genug.
Wir können gerne den Amerikanern alles nachmachen. Fangen wir doch mal dabei an, dass fast alle unsere Kinder dann eine Waffe bei sich tragen, weil sie es per Gesetz dürfen. Schaffen wir doch den Sozialstaat in dieser Form ab wie wir ihn kennen und lassen wir jeden arbeitslosen verhungern und Rentner hatten ihr lebenlang Zeit Geld fürs Alter anzusparen. Lassen wir doch jedes noch so schrottreife Auto auf unseren Strassen fahren. Schicken wir doch unsere Kinder für den Profit mit dem Vorwand ” Demokratie ” ind andere Länder und gucken, dass der Tank immer billig befüllt werden kann.
Nein soweit dürfen wir es nicht kommen lassen. Wer nachts einkaufen will muss halt zur Tanke oder dem Büdchen. Somit sichert aber jeder Beteiligte eine Existenz. Und an deren Existenz hat die FDP damals auch nicht gedacht. Somit sind wieder viel mehr Menschen vom Staat abhängig als früher. Ausserdem gibt es auch im Einzelhandel Pendler und das mit dem ÖPNV. Dieser hat sich aber auch nicht angepasst sowie Bankfillialen, Ämter etc. Warum plädiert dort keiner für längere Geschäftszeiten. Scheinbar schaffen es also alle zur Bank, aber nicht zur gleichen Zeit in den Laden zu rennen. Hinzu kommt, dass der Mitternachtseinkauf noch sehr sehr oft von ganzen Familien mitsamt Kleinkindern und sogar Säuglingen durchgeführt wird. Wir bewegen uns in eine furchterregende Zukunft. Die Gewerkschaften und die Politik sollten sich vermehrt für Arbeitnehmer einsetzen Auch Verkäufer sind Arbeitnehmer mit Interessen und Privatleben und keine Maschinen. Deren leben ist nicht weniger Wert als das aller anderen Menschen.
Mfg Marcel
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Frank (Beschäftigte/r)3. Februar 2012
Wieso soll ich 3 mal die Woche leiden, nur weil es einige nicht hinbekommen zu normalen Zeiten einzukaufen, bis 22 Uhr ist Vollkommen ausreichend.Und ich denke schon das wir im Handel auch ein Recht auf einen normalen Feierabend haben den wir arbeiten bestimmt nicht freiwillig bis 24 Uhr !!!
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Jens (Verbraucher/in)3. Februar 2012
Einer Begrenzung der Öffnungszeiten durch den Geseztzgeber bedarf es meiner Ansicht nach nicht. Warum lässt man (wie bei der bisherigen Regelung) nicht den Verbraucher entscheiden? Kaufen zu wenige Verbraucher zu den diskutierten Zeiten ein, wird auch kein Einzelhändler öffnen. Werden längere Öffnungszeiten angenommen, werden diese wohl auch benötigt, weil vom Verbraucher gewünscht. Einer Regelung bedarf es in keiner der beiden Fälle. Es findet ja keine Diskussion über einen Öffnugszwang statt – im gegenteil; eine Regelung wäre eine unzulässige Gängelung des mündigen Konsumenten.
Warum Angestellte im Einzelhandel eine schützenswerte Spezies (im Vergleich zu Krankenschwestern, Polizei, Feuerwehr, Hotel etc. ect.) sein sollen leuchtet mir auch nicht ein. Wer im Servicebereich arbeitet (ich selbst im übrigen auch) weiß, daß der Service zu erbringen ist, wenn der Kunde es wünscht.
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wolfgang (Verbraucher/in)3. Februar 2012
Es geht schon los was ich bin. Gibt es nur die 3 angebotenen Möglichkeiten? Wenn es nur diese 3 Möglichkeiten gibt können die Antworten ja auch so einfach sein, oder? Wir führen eine Diskussion der Vergangenheit und das ist das Problem. Wir haben, oder wollen nicht begreifen, dass sich die Zeiten schneller ändern als wir geeignete Antworten finden. Warum will die Politik uns immer wieder sagen oder vorgeben wie wir uns zu verhalten haben, oder was gut oder schlecht ist. Wissen unsere gewählten Volksvertreter besser als wir, was gut oder schlecht für uns ist. Ich möchte schon gerne die Entscheidungen für mein Verhalten und mein Leben selbst übernehmen und das gilt für alle Belange des tägl. Lebens. Nur den sogenannten mündigen Bürger den wollen wir ja anscheinend nicht, warum sonst meinen denn sonst so viele Organisationen für uns sprechen zu wollen oder zu können. Ich will mich nicht bevormunden lassen und hoffe wir behalten das bisschen Freiheit welches wir noch haben, reguliert ist schon genug.
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Inga C. (Beschäftigte/r)3. Februar 2012
Lieber Andreas Grüderich,
mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen.
Sie bedanken sich für die Möglichkeit, an der Umfrage teilnehmen zu können, warnen im Folgenden aber vor genau dieser Umfrage. Da sie in der Begrüßung auf der Webseite ihres Gymnasiums mehrfach die Wichtigkeit der Diskussionsbereitschaft ihrer Schüler betonen, nehme ich jetzt mal nicht an, dass dieser (sicherlich nur scheinbare) Widerspruch bedeuten soll, dass die Beschäftigten des Einzelhandels womöglich durch Wahrnehmung ihres gesetzlich verankerten Rechtes auf Meinungsfreiheit den von Ihnen angestrebten verkaufsoffenen Sonntag ab 13Uhr gefährden könnten.
Sie hinterfragen, ob wir überhaupt Ladenschlusszeiten benötigen, und heben die Jobmöglichkeit für ihre Schüler hervor. Wie edel. Da müsste man dann vielleicht aber das Jugendschutzgesetz ein bisschen lockern, damit ihre Schüler somit auch in den Genuss der sehr späten und nächtlichen Schichten kommen können, die dann nämlich vermehrt entstünden…auf denen aber andere als Ihre Schüler hängen bleiben werden.
„die paar Gewerkschafter, die nicht zufrieden sind, wählen eh SPD oder Linke“… geht´s Ihnen darum???
Nebenbei bemerkt, eine gewagte Analyse, – ich dachte, die soll erst nach Auswertung dieser Umfrage vorliegen. Die überwiegende Mehrheit der Bürger, die mit dem gegenwärtigen Zustand wirklich zufrieden ist, wie Sie sagen, rekrutiert sich innerhalb ihres Wahrnehmungsfeldes nicht zufälligerweise überwiegenderweise aus einem ganz bestimmten Umfeld?
Sie sagen, Sie erziehen zum mündigen Bürger, der selbst entscheiden können soll,…,…und wann er im Einzelhandel arbeiten will. Die Beschäftigten im Einzelhandel haben schon jetzt in aller Regel wenig Einfluss auf dieses „wann“, und werden es durch freigegebene Ladenöffnungszeiten noch weniger haben. Und ich fürchte, dass wissen Sie auch ganz genau. Meine Zweifel an manchen „Grünen“ entstehen genau hier.
Grüße von einer mündigen Bürgerin!
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Lotta (Beschäftigte/r)3. Februar 2012
Hallo,also meiner Meinung nach reicht es in den ,,Großstädten” bis 22 uhr….und in den kleinen städten bis HÖCHSTENS 20 Uhrfrüher hat das auch geklappt ich meine wenn mann einkaufen muss dann gibt es da auch einen Weg…oder mann schickt den Partner einen Weg gibt es immer niemand muss hungern ich denke heut zu tage sind die Leute einfach zu verwöhnt..ich zb.muss von Montag bis Samstag arbeiten uns Samstags auch mal bis ) völlig unnötig denn ich sehe so gut wie immer die selben Leute…..die einfach zu bequem sind vielleicht schon um 7 Uhr einkaufen zu gehen das ist für mich nur noch ein zeit absteherei von 20-21 Uhr also hoffen wir das sich was an den Öffnungszeiten ändern…Lotta
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Dieter (Verbraucher/in)3. Februar 2012
Wird das Internet dann in Zukunft auch geschlossen oder ist eine “Wettbewerbsverzerrung” gewollt? Ich weiß, dass das provokant gefragt ist, wünsche mir aber, dass mal über die Frage nachgedacht wird. Die Internetanbieter bezahlen geringere Mieten (irgendwo auf der “grünen” Wiese) und auch geringere Gehälter (Lager statt Handel)…und sie können 24 Stunden anbieten und verkaufen…
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MARIO (Verbraucher/in)3. Februar 2012
da schreibt mann die
wahrheit und schon wird es gelöscht
armes deutschland
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Jürgen Kamenschek (Verbraucher/in)3. Februar 2012
Ein weiterer Aspekt: In Düsseldorf tut sich vor allem der REWE-Konzern mit Öffnungszeiten bis 24.00 Uhr hervor; abgesehen davon, daß den klassischen Büdchen dadurch ihre Existenz abgegraben wird, entsteht ein zusätzliches Problem:
Es bilden sich um die Nachtläden herum soziale Brennpunkte. – Teilweise etablieren sich dort harte Säufercliquen, sehr junge Leute versorgen sich vor allem mit Alkohol und die Umgebung solcher (natürlich a priori zentral gelegener Läden) kommt herunter.
Seitdem am Rande der Düsseldorfer Altstadt ein solcher REWE-Markt täglich bis 24.00 Uhr geöffnent hat, ist dort eine solche Szene mit allen Begleiterscheinungen, wie zunehmende Pissecken, Müll und Sachbeschädigungen; und nach 22.00 Uhr wird dort scheinbar nur noch Alkohol verkauft … mittlerweile haben die sogar zwei Wachmänner im Laden ! – Scheint sich für REWE aber noch immer zu rechnen. Mittlerweile wird diese Umgebung ab etwa 22.00 Uhr von “normalen Leuten” eher gemieden …
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Nada (Verbraucher/in)3. Februar 2012
Es gibt ein Arbeitszeitgesetz, in dem klar uns ausgiebig für alle ArbeitnehmerInnen geregelt ist, zu welchen Zeiten gearbeitet werden soll / darf, wie Ausnahmen zu behandeln sind und vieles mehr.
Dieses Gesetz funktioniert wunderbar in den vielen anderen Branchen, in denen auch Abends/Nachts/Rund-um-die-Uhr gearbeitet werden muss, von Polizei, Krankenhäusern, Notdienste und Hotlines aller Art, Servicebetriebe, Gastronomie, Transportwesen, etc. etc.). Mir will absolut nicht einleuchten, warum es darüber hinaus für eine einzelne Branche ein eigenes Gesetz geben soll.
Wenn Gewerkschaften in einzelnen Branchen etwas Eigenes vereinbaren, ist das in Ordnung, aber m.E. muss der Gesetzgeber hier nicht mehr eingreifen als er es über das Arbeitsrecht (neben Arbeitszeitgesetz auch Bundesurlaubsgesetz, Arbeitsschutzgesetz etc. ) schon in absolut ausreichendem Maße tut.
Die Öffnungszeiten selber werden sich von ganz alleine anhand einerseits der Nachfrage vor Ort und andererseits den verfügbaren Arbeitskräften regulieren – ebenso wie die daraus ggf. resultierenden Schichtdienste. Ich finde, hier bedarf es keiner weiteren Regelung.
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Rolf Matecki (Verbraucher/in)3. Februar 2012
Ich bin der Meinung, dass der Markt dies regelt. In den meisten Lagen wird der Händler von sich aus um 22 Uhr schließen, weil danach kein nennenswerter Umsatz mehr stattfindet. Deshalb bin ich für eine völlige Freigabe der Öffnungszeiten. Man sollte nicht vergessen, dass Amazon und Co. auch 24/7-Öffnungszeiten haben. Rückschritte bei den Ladenöffnungszeiten werden automatisch zu Umsatzverschiebungen in den Internethandel führen. Merke: Wann immer Umsatz stattfindet, haben Bürger mit den Füßen (und dem Geldbeutel) dafür gestimmt, dass just zu diesem Zeitpunkt geöffnet sein soll.
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Anonym (Verbraucher/in)3. Februar 2012
Und darum müßten um 22 spätestens die Läden schließen bestellt eure Lebensmittel doch mal um 23 Uhr denke nicht das sie euch die immer so lange arbeiten jemand um 24 Uhr lieferen wírd.Es ist reine bequemlichkeit, wenn man so spät einkaufen geht
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Roland (Verbraucher/in)3. Februar 2012
Bei den länderspezifischen Feiertagen sehen wir, dass nach Hessen oder in die Niederlande gepilgert und wie wild gekauft wird. Irgendwie hat das was!?
Ziel der Verkaufsoffenen-Sonntage ist es diese Kaufkraft abzuschöpfen, ohne Rücksicht auf Erholungsbedarf der Mitarbeiter.
Die Ladenöffnungszeiten sollten ruhig wieder auf 18:30 Uhr begrenzt werden.
Gleichzeitig sollten die einzelnen Kommunen/Stadtteile berechtigt werden einen einzelnen Wochentag als Kaufabend bis 24:00Uhr zu öffnen. Wenn alle auch kleinere Einzelhändler dies gemeinsam organisieren kann das Ein Event jede Woche werden.
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Dirk (Verbraucher/in)3. Februar 2012
Och, die armen Verkäufer, mir kommen die Tränen! Die werden doch tatsächlich gezwungen bis tiiiiief in die Nacht zu arbeiten! Aber warum hat denn keiner Mitleid mit den Angestellten der Gastronomie, in den Krankenhäusern, in den Theatern, in den Kinos etc? Mein Vorschlag: alle Geschäfte UND Restaurants, Diskos, Kinos, Verkehrtbetriebe etc. MÜSSEN um 20:00 Uhr geschlossen werden! ArbeitnehmerInnenschutz geht vor Konsum!!!!!
Und Sonntags darf überhaupt nichts geöffnet werden!
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Frank (Verbraucher/in)4. Februar 2012
@Dirk ja kannst ja mal für unser Gehalt bis 24 Uhr im Laden stehn, und schauen wie viel spaß das bereitet mit einer mini Besetzung
das Abend Geschäft zu wuppen dann darfste gerne so einen Quark hier verzapfen, übrigens sind alle mini jobber von den Zuschlägen ab 20 Uhr 55% auf den Brutto Std lohn (wird auch anteilig noch besteuert!!) ausgeschlossen nix mit 18.30 das gibts schon lange nimmer die Herren von der CDU und Co sollten sich mal die Tarifverträge anschauen wenn sie schon so Zahlen in den Raum werfen.Und ja ich mag meinen Job Nur die Arbeitszeiten sind einfach schrecklich! von wegen Schichtsystemen und so man kann sich auf nix einstellen jede Woche andere Dienstzeiten und Die Familie Bleibt auf der Strecke denn Kinder bleiben nicht extra bis 00.45 auf bis ich zu Hause bin.
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julia (Beschäftigte/r)4. Februar 2012
Dem kann ich nur zu stimmen. Ich bin eine von den 400 Euro Kräften, habe den Job nur bekommen weil sie welche für Spätdienste brauchten. Mit dem Stammpersonal wäre das ganze nicht machbar, die werden tagsüber gebraucht. Zudem wären sie viel zu teuer, wegen den Zuschlägen und promt würde sich der Gewinn für die Konzerne schmälern. Wir Verdienen zwischen 7.50 und 9.22 brutto die Stunde, mehr nicht. Zum leben reicht das nicht. Ich warte seit einem Jahr auf die versprochene Hochstufung der Stunden und nix passiert. Bin jetzt 3Jahre dabei. Soviel zum Thema mehr arbeitsplätze für alle. Was bringt es,wenn es nur noch 400 Euro Jobs gibt und man den Rest von der Arge beantragen muss… Das System ist faul…Aber die daoben haben gute Umsätze und die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer…Amerika lässt grüßen
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Janni (Verbraucher/in)4. Februar 2012
Ja, am Besten schon den Samstag lieber zum Familientag erklären um mehr Ausflüge mit den Kindern zu machen.
Die Menschen, die zu der Zeit dann in Einrichtungen wie Zoo, Freizeitpark, Museum, Kino, Kletterpark, Berghütte, Theater, Eisdiele, Wildpark, Minigolf, Schwimmbad, etc. arbeiten müssen, sind ja scheißegal, die haben halt einfach weniger Rechte und sowieso ganz bestimmt auch selbst keine Familie!
Ach halt, nein, sowas wird samstags und sonntags selbstverständlich von denjenigen, die das vorbringen nicht besucht.
Und im Gegensatz zu Lebensmitteln stehen diese Leistungen auch selbstverständlich alle im öffentlichen Interesse und sind lebensnotwendig!
Und wer es an einem 10-11 Stunden-Tag (zuzüglich Pendelstrecke) nicht schafft bis 18:30 alles eingekauft zu haben ist selbstverständlich zu faul, zu blöd und zu unorganisiert oder aber von Grund auf gelangweilt und sowieso Hartzer.
Ja, nee … is klar.
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Tom (Verbraucher/in)4. Februar 2012
Ja Janni du tust mir schon leid aber hier redet auch keiner davon die läden Um 18.30 zu schließen es geht darum ob man bis 24 Uhr einkaufen muß wenn man ja soviel arbeitet hast Du sicherlich auch lust darauf
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julia (Beschäftigte/r)4. Februar 2012
Es ist herlich, so was zu lesen!!! Keiner redet hier von Schließung um 18.30Uhr.
22 Uhr ist in Ordnung…Geplant wäre es aber bei einigen Ketten bis 24 Uhr zu öffnen und zwar alle Läden…Besser bezahlt wird man trotzdem nicht. Die keine Familie haben und jung sind arbeiten gerne in der Gastronomie und anderen Freizeit Einrichtungen.Zu denen zählte ich früher auch. Jetzt habe ich Familie und arbeite abends, weil ich den job brauche. Obwohl ich mein Kind dann von jemand anderem beaufsichtigen lassen muss. Mein Partner arbeitet wie ich im Einzelhandel, nur eben Vollzeit. Er ist abends 3mal in der Woche bis 24 Uhr nicht da. Nur das er mehr Verdient und Zuschläge bekommt!!!!
Wie wäre es denn,wenn es ja angeblich so viele neue Jobs gibt,die Klamotten-Läden auch bis 24 Uhr öffnen???
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julia (Beschäftigte/r)4. Februar 2012
Und überhaupt, läuft nicht genug falsch in Deutschland?
Was bringt es,wenn viele arbeiten zu nem Hungerlohn, mit dem sie Ihre Familien nicht ernähren können und die Lebenskosten immer mehr steigen. Ein Kind zu bekommen ist Luxus und viele sind der Meinung das man Luxus nicht braucht. Bei uns bleibts bei einem Kind, mehr können wir uns nicht Leisten.Denn die kleine soll gut aufwachsen können und es soll ihr an nichts Mangeln.Die Einstellung haben viele mitlerweile und Entscheiden sich gegen Kinder.
Nur wenn keiner mehr Kinder bekommen mag, weil man Angst hat, die Finanziele Verantwortung nicht stämmen zu können, ja dann holt man Fachkräfte aus dem Ausland zu uns…Ob das die Lösung für alle sein sollte, ich weiß nicht…
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clara (Verbraucher/in)4. Februar 2012
eine änderung der bisherigen regelung empfinde ich als unangebracht / unnötig.
momentan kann ich meinen beruf und mein einkaufsverhalten bzw -bedarf sehr gut kombinieren.
ein rückschritt auf ‘alte modelle’ bedeutet für mich eine minderung der lebensqualität.
als single, ohne auto, in einem 3-schichtsystem arbeitend ist es für mich persönlich am einfachsten bis 24uhr einkaufen zu können, anstatt wie früher das alles vor der arbeit erledigen zu müssen.
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Janni (Verbraucher/in)4. Februar 2012
@Tom & Julia: vielleicht habt ihr beiden nicht von 18:30 gesprochen, aber dass keiner das hier getan hat, ist falsch ;-) Das Argument, dass früher auch keiner verhungert sei, usw. usf. und dass es bis 18:30 ja jeder schaffen könnten eingekauft zu haben, fiel, wenn ich mich recht erinnere, in mehr als einem der oben stehenden Beiträge und auf die habe ich mich bezogen.
Ich brauche auch keinen Laden der bis 24Uhr geöffnet hat, das habe ich auch nicht gefordert. Mir persönlich würde z.B. 21 Uhr reichen, das kann ich mit meinen Arbeitszeiten dann noch vereinbaren.
Nur wenn ich als Vollzeit-Alleinverdiener dann noch lesen muss, dass, wer es bis 18:30 oder 19 Uhr nicht in einen Supermarkt schafft zu faul, zu blöd und zu unorganisiert sei, nur weil sich einige nicht vorstellen können, dass es nicht nur “Beamtenjobs” gibt, dann kotzt mich das auch an. Sorry. Das können auch nur die von sich geben, die mehr als genug Zeit haben. Eigentlich solltet gerade ihr das in eurer Situation ja auch fast ein wenig nachvollziehen können.
Es gibt viele Menschen, die sich nicht einfach aussuchen können, wo, wann und wie lange sie arbeiten möchten, sondern die sind froh, dass sie überhaupt einen Job haben, so dass sie die Gegebenheiten eben hinnehmen. Da stellt der LEH bei weitem keinen Einzelfall dar. Und auch nicht nur Mitarbeiter im LEH müssen lange arbeiten und haben Kinder ;-)
Also bitte nicht persönlich nehmen :-)
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Janni (Verbraucher/in)4. Februar 2012
Bevor jemand fragt:
Das mit den Samstagnachmittagen war übrigens auch nur auf diejenigen gemünzt, die nur allzugerne dann samstags Angebote in Anspruch nehmen wollen, wo dann andere arbeiten müssen, hauptsache sie selbst nicht. Aber auch außerhalb des EHs arbeiten samstags nicht nur junge, kinderlose Singles, denen es egal ist, dass sie arbeiten müssen, sondern ebenfalls genügend, die einfach keine andere Wahl haben.
Vielleicht sollte ich mich das nächste mal weniger ärgern und nicht so emotionsgeladen posten, vielleicht werde ich dann auch besser verstanden *zugeb*.
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Grishka (Verbraucher/in)4. Februar 2012
Ohne die Arbeit von billigen Entrechteten wären die familienfeindlichen Ladenöffnungszeiten für die Profiteure nicht rentabel.
Die staatlichen Subventionen an die Großverdiener in Form der Schaffung gesetzlicher Rahmen hinsichtlich der Knebelbeschäftigungsverträge fördern die Ungerechtigkeiten und die Kasteneinteilung in unserem Land. Neben den Beschäftigen sind insbesondere deren Kinder die Verlierer.
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Rolf (Verbraucher/in)4. Februar 2012
Solange es gilt, Arbeitslosigkeit zu verringern, also sinnvolle, auch nachgefragte Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen, ist überhaupt gar nicht einzusehen, was für Arbeitnehmerinteressen durch eine Kürzung der Ladenöffnungszeiten zu “schützen” wären. Es wäre doch geradezu unsozial, zu Lasten der Gesamtbeschäftigung die Interessen einer einzelnen Gruppe, also “der Beschäftigten im Einzehandel” zu schützen. Zudem wird ja auch mit Sicherheit nicht jeder Beschäftigte im Einzelhandel dieselben Arbeitszeiten schätzen.
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Michael (Verbraucher/in)4. Februar 2012
In der Debatte wird viel vom mündigen Bürger gespro-chen, der selbst entscheiden können soll wann und wo er einkaufen gehen will. Diese Argumentation hat vielleicht im weitesten Sinn etwas mit Mündigkeit zu tun, in dem Sinn, dass man selber etwas zu eigenen Gunsten wählen und entscheiden können soll.
Mit Bürger sein, hat es aber nichts zu tun. Denn zum Bürger gehört auch die Solidarität und Rücksicht-nahme den Bürgern gegenüber, die die Entscheidungsfreiheit ausbaden müssen. Also, die Bediensteten im Handel. Die werden nämlich nicht frei wählen können, ob sie in einem Betrieb arbeiten wollen, der seine Öffnungszeiten erheblich erweitert. Jeder weiß, daß, wenn man heutzutage einen gut bezahlten Arbeitsplatz hat, den nicht so einfach wechseln kann, wenn die Arbeitszeiten familienfeindlich werden oder es schwer machen Freundschaften aufrecht zu erhalten oder z.B. in Vereinen tätig zu sein.
Wie schwierig das ist, weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich arbeite in einem Drei-Schicht-System in der Kinder und Jugendhilfe. Nötig sind solche Arbeitszeiten da, wo es rund um die Uhr Menschen zu betreuen gilt. Nirgendwo sonst!! Nirgendwo sollen solche Arbeitszeiten eingeführt werden, wo es nicht absolut notwendig ist. Sie zerstören persönliche soziale Netzwerke (damit ist nicht facebook und Co gemeint, sondern Familien, Freundschaften und z.B. Vereinsleben). Und schon garnicht dürfen solche Arbeitszeiten eingeführt werden um des perönlichen Vergnügens anderer willen.
Deshalb:Ladenöffnungszeiten von 07.00 – 20.00 Uhr. Früh- Nacht und Spätschichtler haben in diesem Zeitraum immer eine Möglichkeit einzukaufen.
Grünen Zitat: Dein Beitrag geht davon aus, dass wir eine bestimmte Meinung vertreten. Wie wir überall auf dieser Website schreiben, ist die Diskussion ergebnisoffen – eine GRÜNE Beschlusslage existiert nicht.”
Ein Widerspruch ist für mich schon diese Aussage! (siehe meine Überschrift)
Wer so eine Frage, die für mich negativ klingt, als Überschrift für die Grünen Umfrage wählt ist schon partei-isch.
Warum nicht die Überschrift wählen:
z.B. “Einkaufsfreiheit so lassen oder Abschaffung dieser Freiheit?” oder eine andere Freiheits Frage stellen?
Auch die 3- gliedrige Fragestellung ist mir zu kompliziert und der Zeitaufwand alle Beiträge zu lesen, ist mir zu-viel des Guten. Warum muss der Samstag und dann noch der Sonntag hier separat als Blog angesetzt werden? Da machen doch viele Leute schon nicht mehr mit
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Die GRÜNEN NRW6. Februar 2012
Hallo Mike,
also wenn Du in unserer offenen Frage eine Unterstellung siehst, tut uns das leid. So ist es sicherlich nicht gemeint. Wir sind offen und haben das mehrfach diskutiert.
Deine Alternative “Einkaufsfreiheit so lassen oder Abschaffung dieser Freiheit?” ist aber doch wesentlich wertender und auch noch wesentlich länger. Du merkst, es ist nicht einfach einen griffen Slogan zu finden :-)
Zu den Thesen: Wir wollen gerne ein differenziertes Bild. Es ist viel zu lesen – ja. Beteiligung bedeutet auch Arbeit, für alle von uns :)
Mike (Verbraucher/in)4. Februar 2012
Mein Posting von soeben:
Zitat fehlt bei der Überschrift, bzw. ich machte einen Fehler, bitte ändern! Hier die Überschrift:
Euer “Shop around the clock?” Zitat ist schon Parteinahme!
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Die GRÜNEN NRW6. Februar 2012
Hallo Mike, Du gibst richtigerweise das Fragezeichen an. Und genauso ist es auch gemeint: Als Frage. Wie Du hier siehst, nehmen wir keinen Einfluss auf die Diskussionen, oder sonstwie. Wir freuen uns über jede sachliche Meinung zum Thema und werden alles ergebnisoffen(!) auswerten.
Anonymous (Verbraucher/in)4. Februar 2012
@frank: Weißt du eigentlich in wieviel Berufen Schichtdienste normal sind? Wenn für dich Arbeitnehmerschutz gelten soll, warum dann nicht auch für Angestellte in Gastronomie, Krankenhäuser etc? …Und noch ne Frage: Warum hat denn das Geschäft in dem zu arbeitest überhaupt so lange auf, wenn nichts los ist?
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Kluti63 (Verbraucher/in)5. Februar 2012
Zerlegen wir doch mal “Die zentralen Ergebnisse der Evaluierung:”
1.) “……Die verlängerten Öffnungszeiten haben also nicht dazu geführt, dass die Kundinnen und Kunden mehr kaufen bzw. mehr Geld ausgeben…..”
Schockschwerenot, das ist aber ein überraschendes Ergebnis!
2.) “…Entgegen der von CDU und FDP formulierten Motivation und Erwartung gab es keine nennenswerte Zunahme von sozialversicherungspflichtigen Jobs…..”
Siehe Punkt 1.)
3.) “…Die verlängerten Ladenöffnungszeiten an Werktagen werden nicht übermäßig genutzt….”
Ach, so ist das, statt der Begrenzung der Öffnungszeiten könnte man also auch Schneeballschlachten im Hochsommer verbieten!
4.) “Kommunen aller Größen bieten verkaufsoffene Sonn- und Feiertage an.”
Jau, stimmt, da hab ich auch so evaluiert.
5.) “In fast allen Städten und Gemeinden haben FloristInnen, Bäckereien und Hofläden sonntags geöffnet. Hier treten nur wenig Probleme auf,….”
Richtig, genauso wenig wie z.Bsp. in Restaurants oder Kinos!
6.) “Verlängerte Ladenöffnungszeiten haben die Einzelhandelslandschaft und auch die wohnortnahe Versorgung nicht nennenswert beeinflusst.”
Da fällt mir doch glatt die Schneeballschlacht wieder ein!
7.) “Die Fragen, ob es durch die längeren Öffnungszeiten einen anderen Bedarf an Kinderbetreuung oder Einschränkungen für das Ehrenamt gibt, lässt der Bericht offen.”
Ich auch!
8.) “Die Auffassungen der befragten Institutionen und Verbände zu Auswirkungen auf Kriminalität im Einzelhandel, Gesundheits- und Arbeitsschutz gehen auseinander. Lediglich ver.di und die Kirchen äußern Bedenken zum Gesundheits- und Arbeitsschutz.”
Tja, so ist das halt mit den Lobbymeinungen…..!
Zusammenfassend kann man wohl folgendes feststellen: Der Wegfall der Begrenzung der Öffnungszeiten hatte in keinem der betrachteten Punkte wesentliche Auswirkungen.
Meine Meinung:
Der Wegfall der Begrenzung der Öffnungszeiten war und ist richtig. Hier ist ohne dramatische Auswirkungen ein Privileg für die Beschäfftigten im Einzelhandel abgeschafft worden, in dessen Genuss Millionen anderer Arbeitnehmer noch nie gekommen sind (Ich verzichte an dieser Stelle auf eine Auflistung der Beispiele).
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Radio Werner Müller (Einzelhändler/in)5. Februar 2012
Als Einzelhändler im Vorort
bekomme ich diese blöden langen Öffnungszeiten besonders zu spüren! Seit sie erlaubt sind, geht die Kundenfrequenz spürbar zurück, besonders am Samstag.(War früher der stärkste Tag.) Als ein-Mann-Betrieb kann ich nicht bis 20 oder 22 Uhr aufhalten, da ich nach 18 Uhr den Kunden-Service außer Haus
bewerkstelligen muß. Deshalb das Ganze gerne rückgängig machen!
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Inga C. (Beschäftigte/r)5. Februar 2012
Mensch Kluti63, das ist ja mal ´ne pfiffige Logik, – könntest Du so eine brilliante Zerlegung mit Fazit nicht auch für die rasant gestiegenen Gehälter,- insbesondere der nicht tariflich geregelten-, im Einzelhandel hinlegen. Ich fühle mich so gerne privilegiert…. :-)
Siehst Du das genauso? +6
Kluti63 (Verbraucher/in)5. Februar 2012
Hallo Inga C.
Bitte einfach mal meinen Beitrag im Bereich “Öffnungszeiten Samstag” lesen. Vielleicht habe ich ja Deinem Wunsch damit schon entsprochen?
Siehst Du das genauso? 0
AC (Verbraucher/in)5. Februar 2012
Als ich meine Frau kennen lernte, gab es den langen Donnerstag, den sie im Einzelhandel mitmachen musste. Sie arbeitete also bis 22:00 und kam, da sie in der Nachbarstadt arbeitete und auf ÖNV angewiesen war, um ca. 23:30 übermüdet zurück.
An den Tagen sahen wir uns nur am Morgen..
Und das jetzt täglich? vielen Dank auch..
Ich bedauere die “”Familien”", die solche langen Arbeitszeiten mitmachen müssen, die meiner Meinung nach nicht nötig sind.
Wie war das nach den Amokläufen? Oder einfach nur so bei Kindern, die sich auf der Straße langweilen? “Wo bleibt die Familie?” Vorbildfunktion?
Es gibt da viele Aspekte, auf die man nicht in einem einzelnen Statement eingehen kann.
Kurz: Ladenöffnungszeiten wie früher!
Am 31.12. hat unser benachbarter Gemüsehändler zumachen müssen.. Ähnliche Begründung wie Radio Werner Müller. Keine Chance gegen Edeka..
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Dr. Peter Fischer (Verbraucher/in)5. Februar 2012
Da verbieten uns die Kirchen an bestimmten ihrer Feiertage fröhlich zu sein. Wir sollen an Sonntagen nicht einkaufen dürfen.
Die EU bringt uns mit giftigen Energiesparlampen Gefahren in Kinder- und Wohnzimmer. Wie dieser Giftmüll entsorgt wird, bleibt verschleiert.
Wir werden gezwungen, erneuerbare Energien zu finanzieren, die Großverbraucher erhalten auf unsere Kosten Rabatte und werden so gegen unseren Willen subventioniert. Und die Energieversorger verdienen prächtig.
Biokraftstoff E10 wird per Gesetz verordnet. Dafür entstehen Monokulturen, Regenwälder werden abgeholzt und die landwirtschaftliche Produktion von Lebensmitteln geht zurück.
Die Lebensmittel werden knapper und teuerer. Das wird mit sog. Entwicklungshilfe und wehleidigen Spendenaufrufen zur Hilfe für die hungernde Dritte Welt kompensiert.
Nichtraucher-Hysteriker verbieten das Rauchen während sie gleichzeitig Fixerstuben einrichten.
Mobilität wird gefordert und ist auch dringend erforderlich. Aber die Politik lässt Strassen und Autobahnen verkommen.
Dafür erhöhen die konkurierenden Parteien in schöner Einmütigkeit regelmäßig die Diäten ihrer Abgeordneten. Natürlich mit Steigerungsraten, die weit über den allgemeinen Einkommenszuwächsen liegen. Von überhöhten Pensionen bei minimalen Leistungen ganz zu schweigen.
Wen wundert es, wenn die Gewerkschaften da ihren Mitgliederschwund bremsen wollen und auf ein paar neue zahlende Mitglieder hoffen, indem sie sich gegen freie Ladenöffnungszeiten zur Wehr setzen.
Die Kette unsinniger politischer Entscheidungen ließe sich beinahe beliebig fortsetzen.
Wo man hinschaut, werden im Politzirkus neue Regelungen erdacht, die des Bürgers Freiheiten immer weiter einschränken.
Deshalb:
Lasst die Händler verkaufen, wann und wo sie wollen.
Und lasst den Kunden einkaufen, wann und wo er will.
Die Freiheit der Gesellschaft ist immer und vor allem die Freiheit des Einzelnen.
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Hugo (Verbraucher/in)6. Februar 2012
Ich habe vor Jahr und Tag diese Position vertreten:
1. Handelsunternehmen mit Betriebsrat benötigen die Zustimmung des Betriebsrats für die festgelegten Öffenungszeiten.
2. Handelsunternehmen mit Beschäftigen ohne Betriebsrat benötigen die Einzelzustimmen eines jeden Beschäftigen für die Gesamtöffnungszeiten und die individuellen Arbeitszeiten des jeweiligen Beschäftigten.
3. Händler, die nur mit Familienangehörigen ihr Geschäft betreiben, können die Öffnungszeiten frei festlegen.
Inzwischen sind die Arbeitssituationen im Einzelhandel (noch) schlechter geworden. Doch könnte das weiterhin eine Lösung sein, um die Interessen der Beschäftigten besser zur Geltung zu bringen.
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Heike (Verbraucher/in)6. Februar 2012
Besonders aus der grünen Sichtweise heraus sollte der Punkt Umweltverschmutzung nicht vergessen werden. Je länger die Läden geöffnet haben, um so mehr Fahrten ergeben sich dorthin. Die Leute sind doch alle zu bequem geworden, um ihre Einkäufe vernünftig zu organisieren. Da wird mal schnell nur für eine Mahlzeit zwei Mal zum Shop gefahren, weil ja mal wieder was vergessen wurde: Der Laden hat ja noch auf! Bei den derzeitigen Öffnungszeiten ist das Denken doch nicht mehr nötig. Für alle Anwohner eine Zumutung. Die Luft wird von morgens 6.00 Uhr bis abends 22.00/22.30 Uhr total verpestet (herrlich dabei mit offenem Schlafzimmerfenster zu schlafen). Nicht zu vergessen die Lärmbelästigung. Aus grüner Sicht kann es nur einen Weg geben: Von 6.00 – 20.00 Uhr !!! Das reicht absolut. Die Anzahl der Kunden, die nach 20.00 Uhr noch schnell ein/zwei Artikel kaufen “fahren” kann man an einer Hand abzählen.
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Inga C. (Beschäftigte/r)6. Februar 2012
Hallo Kluti63
Nö, überzeugt mich nicht. Vielleicht solltest Du Dich mal mit einem Ladeninhaber aus „Fleisch und Blut“ eines inhabergeführten Marktes über Umsatz und -Gewinnspannen und dergleichen unterhalten, und wie er denn bei gleichem Umsatz höhere Löhne zahlen soll. Wenn keine wesentliche Umsatzerhöhung stattgefunden hat, allerdings eine Zunahme der Strom, – Wasser, -Heiz und was- weiß- ich- nicht- alles- für Kosten zu verzeichnen ist. Und wie er bei dem herrschenden Konkurrenzdruck mal eben seine Öffungszeiten zurückfahren soll, wenn sich die Öffnungszeiten für seinen Laden nicht rechnen. Es ist mitnichten so, daß die schmalen Löhne immer durch „ausbeuterische“ Arbeitgeber zu erklären sind. Aber ei ei, an wem liegt´s dann? Und so denkt sich mancher Mitarbeiter, „Okay, ist nicht grad´ viel, aber besser als keine Arbeit“…., bis zum schmalen Lohn noch durch ausgedehnteres Verfügbarseinmüssen, und damit Rausfallen aus sozialen Zusammenhängen, die Schmerzgrenze erreicht ist.
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Schmalone (Verbraucher/in)6. Februar 2012
@ Inga C.
Achten Sie nicht auf solche Kommentare. Es ist keine wirklich konstruktive Meinung zu erörten aus diesem kommentar. Aber gut ich möchte hier keinen angreifen oder diskriminieren.
Zurück zum Thema:
Durch die langen Öffnungszeiten werden grossteilig Mini Jobber und 400 Euro kräft eingestellt. Gut für den Staat gegenüber dem Volke denn so kann man eine getunete Statistik vorlegen. Schlecht ist aber, dass diese Kräfte nichts oder fast nichts zumindest in die Rntenkassen einfliessen lassen. Somit sid die Rentenkassen auch nicht wie erhofft voll sondern muss es weiterhin zu einsparungen kommen. Natürlich wird dies auch andere Hintergründe haben, aber hier wollen wir mal bei dem Thema Ladenschlus bleiben. Diese Kräfte zahlen selber also nichts ein. Was steht ihnen also bei Rentenantritt zur Verfügung ? Sehr sehr wenig ! Und wer wird dieses Geld dann aufwenden müssen ? Folgende Generationen und diese tun mir heute schon leid. Warum haben wir soviele Arbeistlose Jugendliche ? Keiner will bei solchen Arbeitszeiten im Einzlhandel arbeiten, was ich auch gut nachhvollziehen kann. Also noch mehr vom Staat abhängige. Warum sind Schulnoten heutzutge im durchschnitt schlechter als damals. Weil die meisten Eltern keine lust haben sich mit ihren kindern zu beschäftigen oder die anderen weil sie nicht können. Und warum können sie dies nicht ? Aufgrund von schlechten Arbeitszeiten, gerade im Einzelhandel in dem viele Frauen arbeiten. Und wie kommen diese Mensche im Einzelhandel nach hause nach der arbeit ? Eine frage zu der in den letzten 5 Jahren nicht mal eine Antwort zustande kam. Sehr traurig, aber leider wahr.
Mfg Schmalone
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Schmalone (Beschäftigte/r)6. Februar 2012
@ Inga C.
Mein Kommentar war auf den von Kluti63 bezogen und sollte ihnen nur as gut gemeinter Rat dienen.
Mfg Schmalone
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Kluti63 (Verbraucher/in)6. Februar 2012
Hallo Inga C.
Danke dass Du Dir die Mühe gemacht hast, auch meinen zweiten Beitrag zu lesen und zu kommentieren.
Natürlich hast Du Recht mit der Aussage, das die wirschaftliche Situation grade für kleine Betriebe alles andere als rosig ist.
Ausser einer seit langem verfehlten Politik spielt hier aber auch das Verhalten der Verbraucher eine Rolle (also unser aller Verhalten: -Geiz ist geil und 3-2-1 meins-).
Es ist doch ein Teufelskreis in den wir geraten sind – wir verdienen zu wenig und müssen daher billig einkaufen…..und weil wir billig einkaufen haben die kleinen Unternehmen auch zu kämpfen und sind nicht in der Lage, bessere Löhne zu zahlen -
Aber das ist kein spezielles Problem des Einzelhandels sondern ein grundsätzliches in Deutschland.
Ich habe beruflich täglich Kontakt zu kleinen Handwerksunternehmen und glaub mir, denen geht es auch nicht besser.
Und von den dort beschäftigten werden auch Mehrarbeit und Bereitschaftsdienste in der Störungsbeseitigung am Wochenende verlangt (natürlich auch ohne fettes Lohnplus!).
Alles was ich hier darstellen möchte ist, dass die Ursache all dieser Probleme genau so wenig wie die Lösung im Ladenöffnungsgesetz zu suchen ist!
Wir verzetteln uns mit solchen Diskussionen in Kleinkriegen und übersehen dabei, welche Macht wir gemeinsam eigentlich haben.
Wir sollten lernen, sie zu nutzen!
Auf das die “Macht” mit Dir sei ;o)
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kluti63 (Verbraucher/in)6. Februar 2012
@Dr. Peter Fischer 5.2.12
Applaus und volle Zustimmung!
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Dirk (Verbraucher/in)6. Februar 2012
Fakt 1: Wenn ich abends um 22:00 Uhr durch meine Heimatstadt Köln gehe, haben 99,9 % aller Geschäfte geschlossen…Lediglich 2 REWE-Märkte haben dann noch geöffnet (und die sind rappelvoll). Ansonsten hat KEIN EINZIGES Geschäft noch auf!! Und wenn man die obigen Kommentare liest könnte man meinen, dass unzählige Angestellte nachts arbeiten müssen (schnief)….WAS SOLL DIE JAMMEREI????????????
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Dirk (Verbraucher/in)6. Februar 2012
Wenn ich abends um 22:00 Uhr durch die Innenstadt meiner Heimatstadt Köln gehe, haben lediglich 2 REWE-Märkte geöffnet (und die sind rappelvoll). Ansonsten hat KEIN EINZIGES Geschäft geöffnet!!! Wenn ich mir die obigen Kommentare lese habe ich das Gefühl JEDER Angestellte muss bis tief in die Nacht arbeiten. Was soll also die Jammerei?
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Dirk (Verbraucher/in)6. Februar 2012
@DIE GRÜNEN NRW:
Ihr behauptet allen Ernstes, dass ihr keinen Einfluss auf die Diskussionen nehmen wollt und dass ihr keine Position zum Thema vertretet? Fragen wie: “Wiegt die persönliche Freiheit auch Abends um 24 Uhr Milch einzukaufen schwerer als der ArbeitnehmerInnenschutz?” sind also neutral?
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Die GRÜNEN NRW6. Februar 2012
Hallo Dirk, Du zitierst unsere Einleitung. Der nächste Satz lautet im Übrigen: “Oder regelt nicht sowieso die Nachfrage die Öffnungszeiten und die Ladenbesitzer haben das schon ganz gut im Griff?”.
Wir können uns nur wiederholen: Wir sind ergebnisoffen. Das bist Du aber scheinbar nicht, wie Du mit uns hier diskutierst :-)
Es tut uns leid, wenn bei Dir ein falscher Eindruck entsteht. Wir haben Dir jetzt versichert, dass wir keine vorgefertigte Meinung haben und die Diskussionen hier sehr aufmerksam verfolgen und gewissenhaft auswerten werden. Dementsprechend freuen wir uns über deine sachlichen und fachlichen Beiträgen dazu.
Dirk (Verbraucher/in)6. Februar 2012
Werden hier eigentlich nur Kommentare veröffentlicht die euch – den Grünen – gefallen?
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Die GRÜNEN NRW6. Februar 2012
Hallo Dirk,
wir hatten ein kleines Problem mit dem Spamschutz. Da wir keine Mailadresse verlangen, wurden nach einer Aktualisierung einige Kommentare falsch eingestuft. Entschuldigung dafür. Wie Du siehst, beheben wir solche Probleme auch um kurz vor 22 Uhr.
Dirk (Verbraucher/in)6. Februar 2012
Soll das ein Witz sein?
Ihr habt keine vorgefertigte Meinung? Seit 20 Jahren wähle ich Grün, umso erstaunter bin ich über die primitive Einflussnahme in der Fragestellungen zur Umfrage.
- Der oben zitierte Satz (Milch einkaufen ist wichtiger als Arbeitnerschutz) ist also neutral?
- Die Überschrift “shop around the clock” suggeriert, dass viele Geschäfte die ganze Nacht aufhaben. Dass ist bei weitem nicht der Fall (ich wohne in Köln, ich kenne KEIN einziges Geschäft, dass die ganze Nacht geöffnet hat).
- Gemäß eurer Infografik kaufen 0,2 % zwischen 22:00 und 24.00 Uhr ein. Damit suggeriert ihr, dass sich die Öffnung nicht lohnt. Ihr berücksichtigt allerdings nicht, dass auch nur wenige Geschäft geöffnet haben.
Die Liste könnte ich noch erweitern!
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Die GRÜNEN NRW7. Februar 2012
Lieber Dirk,
gerne gehen wir auf deine einzelnen Punkte ein.
“Der oben zitierte Satz” ist in Wirklichkeit eine Frage, die in mehrere andere Fragen eingebettet ist. Sie stellt keinerlei Aussage da, sondern repräsentiert nur die Fragen/Argumente, die hier auch immer wieder in der Diskussion auftauchen. Genauso wie die Frage “Oder regelt nicht sowieso die Nachfrage die Öffnungszeiten und die Ladenbesitzer haben das schon ganz gut im Griff?” den anderen Standpunkt symbolisiert.
Auch die Überschrift ist eine Frage und lautet vollständig: “Shop around the Clock?”. Wir suggerieren nichts und fragen nur. Auf deine fachliche Antwort dazu freuen wir uns.
“Gemäß eurer Infografik” – wie Du der Quelle entnehmen kannst, stammen die Zahlen aus dem Bericht des Wirtschaftsministeriums. Wir suggerieren damit eigentlich nur, dass wir knapp 300 Seiten Bericht für Euch durchgearbeitet haben und verschiedene Fakten übersichtlich zusammengestellt haben. Oder suggeriert die Grafik, dass 93% der Unternehmen in Großstädten die längeren Öffnungszeiten nutzen auch etwas? Und was suggeriert die von uns dargestellte Zahl, dass der Anteil der geringfügig Beschäftigten laut Bericht unverändert geblieben ist?
Lieber Dirk, wir haben Dir nun ausführlich darauf geantwortet. Wenn Du eine Unterstellung siehst, tut uns das leid. Es liegt nicht in unserer Absicht. Wir freuen uns, wenn Du jetzt zu einer sachlichen Debatte hier beitragen möchtest und deine Meinung inhaltlich darlegst. Du findest bereits viele Diskussionsbeiträge hier, auf die Du dich auch gerne beziehen kannst.
Bernd (Verbraucher/in)6. Februar 2012
Liebe Einzelhändler?
Gibt es unter euch noch einige, die ihren Job gerne machen und dann öffnen wollen, wenn die Kunden es verlangen und die NICHT nach einer gesetzlichen Lösung brüllen? Oder quatscht ihr nur nach, was euch eure Gewerkschaft (verdi) vorkaut.
Klar, wenn es mir selbst nutzt, dann hab ich solche Gesetze gern. So kann ich sagen: “20 Uhr, Ladenschluss, alle raus!”. Aber so etwas erinnert mich ein wenig an die Selbstbedienungsmentalität mancher Politiker. Klar, dass man einer Diätenerhöhung zustimmt – man hat ja danach mehr Geld. Genauso ist es mit dem Ladenschluss. Eine gesetzlich geregelte Freizeit, das hat nicht jeder! Also ist man, wenn man im Einzelhandel arbeitet, geschlossen dafür. Oder? ;-)
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Mario (Verbraucher/in)7. Februar 2012
Ich finde es völlig albern, das Thema Ladenschluss künstlich hochzujazzen. Es gibt keinerlei Handlungsbedarf. Da, wo ausreichend Kunden vorhanden sind, haben Geschäfte länger offen, wo das nicht der Fall ist, schließen sie eben. Das hat sich doch längst eingependelt und ich kenne keine Stadt, in der man nach der Freigabe nun “rund um die Uhr” einkaufen kann. Und dass einzelne Lebensmittelgeschäfte nun bis 21 oder 22 Uhr geöffnet haben, kann ich als berufstätiger Mensch nur begrüßen. Ich denke mit Grausen an die Zeiten zurück, als pünktlich um 18.30 Uhr überall die Rollgitter runtergingen. Letztlich ist eine Einschränkung der Ladenschlusszeiten nur ein großes Konjunkturprogramm für die Tankstellen, weil man abends dann wieder da zu Apothekenpreisen einksufen darf…
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Inga C. (Verbraucher/in)7. Februar 2012
Genau Kluti63, sauber!!! „Geiz ist geil“, „3,2,1, meins“, wie Du sehr richtig erwähnst, ist die Art Verbrauchermentaliät, die uns u.a. in diesen „Teufelskreis“ gebracht hat. Das meinte ich mit meiner Frage „An wem liegt´s dann“. Und nach meinem Dafürhalten ist es exakt diese Verbrauchermentalität, die auch in postpubertärem Underdog-Feeling gegenüber dem `Feindbild´ Kirche und Staat nicht nur ihre „Habenwollen-Freiheit“, sondern auch ihre „Immerhabenwollenkönnenmüssen-Freiheit“ fordert. Nein, ich gehöre keiner Glaubensgemeinschaft an, trotzdem ist auch für mich die allgemein wachsende Gier, die wiederum die Gier nährt, nicht zu übersehen. Und weil mir vor diesem narzisstischem Balg namens Gier graut, bin ich dabei, mich wieder ins Handwerk zu fudeln. Nach meiner Wahrnehmung sieht´s dort trotzdem noch besser aus. Wir bekommen nämlich nicht nur keine fetten Zulagen, sondern überhaupt keine, stattdessen wegen ausfallender Lohnanpassung noch weniger als vor einigen Jahren. Soviel zu unseren Privilegien. Ebenso erhalten wir nicht, wie viele andere Schichtberufsgruppen unsere Arbeitspläne Wochen im Voraus, sondern drei Tage vor Beginn der kommenden Woche. Spontanänderung eingeschlossen. Von Verkäuferinnen aus den Bäckereiabteilungen weiß ich, daß sie bisweilen um 18 Uhr abends noch nichtmal wissen, in welcher Filiale sie am kommenden Morgen auftauchen sollen. Zwischen jedem Samstag(abend) arbeiten und an manchen Wochenenden Bereitschaftsdienst liegt auch noch ´ne kleine Welt, gell?
@Dr. Fischer: „Die Freiheit der Gesellschaft ist immer und vor allem die Freiheit des Einzelnen.“ Auch sehr richtig, und ich bin eine von diesen „Einzelnen“…lästig???, weshalb ich auch die Chance dieses Diskussionsforums nutze ;-), …
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kluti63 (Verbraucher/in)7. Februar 2012
Eine Bitte an die Moderatoren:
Das entwickelt sich ja hier prächtig, gut so!!!
Bei der Masse der Kommentare wird es aber langsam schwierig, die Übersicht zu behalten da alle Beteiligten sich hier auf drei Themenbereiche aufteilen.
Ich möchte gerne Beiträgen, die ich unterstütze, den “like-Button” gönnen.
Eine Filterfunktion nach Autoren wäre dazu wohl hilfreich….geht das?
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kluti63 (Verbraucher/in)7. Februar 2012
@Inga C
Puh, nu wirste abba kompliziert……sorry, nix für ungut!
Nachdem ich Deinen letzten Kommentar mühsam auf seine Kernbestandteile reduzieren konnte (3 x lesen = 1 x verstehen) geb ich Dir ja in vielen Teilen Recht…….aber hier mal ein Tipp:
Etwas Struktur in Deinen Kommentaren erhöht die Lesbarkeit für andere deutlich!
Zeilenumbrüche und Absätze sind NICHT böse sondern unsere Freunde für eine ungetrübte Kommunikation!
…und bitte beschimpf mich jetzt nicht als “Klugscheisser”……;o)
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Dirk (Verbraucher/in)7. Februar 2012
@die Grünen NRW:
In eurer sehr neutralen und überhaupt nichts suggerierenden Umfrage bzw. Infografik steht leider nicht, wieviel Prozent aller Geschäfte tatsächlich zwischen 22:00 und 24:00 Uhr geöffnet haben. Reden wir über 0,1 oder 0,2 % aller Geschäfte? Wenn man die Befürworter der eingeschränkten Öffnungszeiten und eure Infos anschaut, hat man das Gefühl, dass (gefühlt) jeder 2 Mitarbeiter bis spät in die Nacht arbeiten muss. Es kann natürlich sein, dass in Bochum, Bonn, etc. mehr Geschäfte bis Mitternacht aufhaben, aber in meiner Heimatstadt Köln kenne ich – wie bereits mitgeteilt – lediglich 2 Märkte.
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Die GRÜNEN NRW8. Februar 2012
Lieber Dirk,
gerne wiederholen wir uns nochmal: Die Infografik bezieht ihre Quellen aus dem Evaluationsbericht des Wirtschaftsministeriums. Dort kannst Du auch alle weiteren Informationen finden, wir haben nur eine kleine Auswahl getroffen.
Hardy (Verbraucher/in)7. Februar 2012
Die Ladenöffnungszeiten könnten auf 19:00 Uhr in der Woche und auf 16:00 Uhr am Samstag begrenzt werden. Sonntags sollte grundsätzlich geschlossen bleiben. Die Menschen, die im Einzelahndel tätig sind, haben genauso ein Recht auf Freizeit und Familie wie diejenigen, die einmal in der Woche einkaufen, aber erwarten, dass die Geschäfte ihretwegen lange geöffnet sind. Nach 19:00 Uhr sind die Geschäfte leer. Der Umsatz nach 19:00 Uhr liegt bei ca. 3% des Tagesumsatzes. Nach 20:00 Uhr sogar nur bei 0,8%. Die Ausnahme sind einzig die Lebensmittelgeschäfte. Aber auch da kann jeder zwischen 09:00 Uhr und 19:00 Uhr einkaufen und muss den Angstellten nicht zusätzliche Belastungen zumuten. Jeder Schichtarbeiter, egal ob 2- oder 3- schichtig, kann ein Lied davon singen. Wenn man am Abend arbeitet, ist man von allen privaten oder öffentlichen Veranstaltungen so gut wie ausgeschlossen. Es sei denn, man geht nach der Arbeit und einem womöglich umständlichen Heimweg (viele nutzen den ÖPNV) mit Umziehen zu Hause dann noch spät zu solchen Veranstaltungen. Da gehen aber die Meisten schon wieder nach Hause.
Das sich der Einzelhandel irrigerweise mehr Umsatz durch lange Öffnungszeiten erwartet, ist völlig hirnrissig. Oder hat der Kunde wegen der Öffnungszeiten plötzlich mehr Geld in der Tasche? Bei Minijobs, die immer mehr zunehmen. Bei geringfügig Beschäftigten mit 400,00 € Lohn. Oder bei befristet Beschäftigten, die ihr Geld lieber auf die Seite legen, weil sie nicht wissen, was nach dem Job kommt. Nicht die Arbeitnehmer sorgen für knappe Kassen bei den Verbrauchern, sondern diejenigen die oben genannte Arbeitsplätze erst ermöglicht und umgesetzt haben. Wo also soll der “Mehrumsatz” für die Öffnungszeiten am späten Abend, der Nacht oder dem Sonntag herkommen? Und wofür sollen dann die Beschäftigten im Einzelhandel so spät oder Sonntags noch arbeiten?
Vergleiche mit Südeuropa hinken, denn dort ist über Mittag 3 Stunden Hitzeruhe. Hier nicht. Und Vergleiche mit den USA sind ebensolcher Blödsinn, denn wir sind hier eben nicht in den USA. Der vom Einzelhandel (nicht den Verkäufern/innen) gewünschte Wandel der Öffnungszeiten benachteiligt eben diese Verkäufer/innen mehr als meiner Meinung nach zumutbar. Deshalb ist das völlig unnötig! Es gibt außerdem bereits genug Menschen, die Schichtarbeit leisten. Soll das demnächst die ganze Arbeitnehmeerschaft der Republik tun? Weil sich das einige wenige in den Kopf gesetzt haben?
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Tom (Beschäftigte/r)7. Februar 2012
@Dirk also das mit deinen 2 Märkten in Köln finde ich schon Lustig,vielleicht in deiner Nähe, Rewe hat schon paar mehr auf das weiß ich weil ich auch Im Einzelhandel bin und auch bis 24 Uhr arbeiten darf (lach) würde gerne darauf verzichten wenn ich dürfte Geöffnete Rewe Märkte 24 Uhr ( Flughafen Köln-Bonn ,Köln Ehrenfeld Lenauplatz Rewe Eigelstein Und Rewe Hohenzollernring,Rewe Brüsseler Platz Aachener Ecke maarweg und so weiter aber nur 2.Merkwürdig
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Bettina Neuhaus (Verbraucher/in)8. Februar 2012
Eure Umfrage hat Suggestivfragen. “Ich habe jetzt weniger Zeit für meine Familie”. Nein, ganz im Gegenteil: Seitdem lange geöffnet ist, kann ich stressfrei einkaufen gehen, wenn die Kinder im Bett sind. Tagsüberhabe ich Zeit für sie und abends ist der Einkauf allein viel entspannter! Bloss nicht wieder in die Ladenschluss-Steinzeit!
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Simmi (Verbraucher/in)8. Februar 2012
Ich sehe auch keinerlei Notwendigkeit für eine Änderung. Seit der Liberalisierung 2006 gestaltet sich das Einkaufen entspannter. Als Familienvater habe ich mehr von meinen Kindern, weil man einfach nach dem zu Bett bringen noch Einkäufe erledigt. Man muss nicht immer nach der Arbeit noch in den Supermarkt hetzen, vergisst die Hälfte oder kauft das erstbeste Produkt. Ich kenne auch viele Mitarbeiter im Einzelhandel in meinem bekanntenkreis, die das sehr positiv sehen. Wechselschichteinsatz passt oftmals sehr gut in fexible Arbeits- und Familienorganisation. Ich höre, dass man morgends auch mal die Kinder in die Schule bringen kann oder ins Fittnessstudio. Frühere Arbeitszeiten ließen m.E. nach weniger Freiraum und Flexibilität zu. Ich persönlich halte die Freugabe auch für einen Ausdruck von einem freiheilichen Staat, in dem es die Entscheidung des Kunden ist wie lange er einkaufen will und des Unternehmers, wie lange er öffnen will. Immer neue Regulierung ist mir da zuwider.
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silberlöwe08 (Verbraucher/in)8. Februar 2012
Mir ist kein Fall bekannt, das in der Vergangenheit ein Verbraucher wegen kürzerer Öffnungszeit verhungert ist.Deshalb sehe ich keine Notwendigkeit der Rund-Um-Die-Uhr-Einkaufs. Das bezieht sich auch auf Feiertage wo mancher Zeitgenosse nach offenen Geschäften schreit. Erfahrungsgemäß sind es die gleichen Leute die früher um 19.55 Uhr noch eine Dose Milch brauchten und heute um 21.55 Uhr ein Päckchen Backpulver kaufen. Wir haben genug Berufe die rund um die Uhr arbeiten. Die Einschränkungen im Privatleben als Folge werden von den Verbrauchern aber als Selbstverständlich abgetan. An großen Bahnhöfen und Flughäfen soll es denn auch sein, aber zu höheren Preisen die auch dem Personal zu Gute kommen sollte. Der Verbraucher muss merken das Bequemlichkeit ihren Preis hat. Wer denn dem Drang nach Einkauf nachkommen will muss dieses Vergnügen eben mit einem Zuschlag für Einkauf ausserhalb der Regelzeit bezahlen.
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Arne (Beschäftigte/r)8. Februar 2012
Nein, wir brauchen absolut keine staatliche Einschränkung der Öffnungszeiten. Was wir brauchen ist ein Schutz der Angestellten!
Was wir brauchen ist ein bedingungsloses Grundeinkommen. Nur das garantiert die Wahlfreiheit des Arbeitnehmers. Und Bedingungslos meint bedingungslos ohne Kompromisse!
Ich arbeite gerne Abends oder auch am Sonntag. Dafür habe ich dann zu anderen Zeiten frei und das genieße ich sehr. Genauso verstehe ich natürlich wenn es jemand nicht will, deshalb brauchen wir mehr Freiheit und dann kommen wir wieder zu dem Punkt des Grundeinkommens. ;-)
Im übrigen, warum soll es immer nur um den Einzelhandel gehen? Wenn dann muss es auch für alle anderen unnötigen Bereiche gehen. Wer die Öffnungszeiten einschränkt, aber gleichzeitig meint, Tankstellen dürften dann Offen haben, der hat in meinen Augen nicht zu Ende gedacht. Gleiches gilt für Gaststätten und ähnlichem Luxus.
Meine Stimme bekommen die Grünen so natürlich nicht. ;-)
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Dirk (Verbraucher/in)8. Februar 2012
@Tom: Danke für den Tip, dass es noch “unzählige” weiterer Läden gibt, die bis 24:00 Uhr geöffnet haben. Du kommst auf 6 Geschäfte, lass es 20 oder 30 Geschäfte sein. In Köln gibt es – soweit ich weiß – ca. 3.000 – 4.000 Geschäfte, nach Adam Riese haben somit 0,7 % aller Geschäfte wirklich bis 24:00 Uhr auf! Wahnsinn!!!!! Das ist doch das reinste Parardies für Einkaufssüchtige.
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Arne (Verbraucher/in)8. Februar 2012
Ihr offizinellen Grünen schreibt hier zwischendurch die Diskussion würde ergebnisoffen geführt.
Aber auf der ersten Seite steht wörtlich “Die rot-grüne Koalition plant eine Novelle des Gesetzes…” Das klingt alles andere als Ergebnisoffen. Oder ist “keine Novelle” auch eine Option?
Das bedarf einer Erklärung. ;-)
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JuHe68 (Verbraucher/in)8. Februar 2012
Ich denke, wenn die Geschäfte unter der Woche bis 20 Uhr und am Wochenende bis 16 Uhr geöffnet sind, reicht das voll und ganz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein/e Vollzeit beschäftigte/r, allein erziehende/r Mutter / Vater im Einzelhandel glücklich ist, wenn sie/er bis 22 Uhr oder 24 Uhr oder gar sonntags arbeiten muss … ganz zu schweigen von dem Kind / den Kindern. Und auf das Verständnis des Arbeitgebers, dass man allein erziehend ist und nicht bis spät in die Nacht arbeiten kann oder möchte, darf man – glaube ich – auch nicht zählen. Dann bekommt man zu hören: “Sie müssen ja nicht hier arbeiten.” Allerdings gibt es allein erziehende Elternteile, die arbeiten müssen oder möchten, und nicht dem Staat auf der Tasche liegen wollen. Wochentags einkaufen bis 20 Uhr und samstag bis 16 Uhr reicht meiner Meinung nach vollkommen aus … und sonntags sollten die Geschäfte grundsätzlich geschlossen sein! Ich bin der festen Überzeugung, dass JEDER die Möglichkeit hat, mindestens einmal die Woche zu ‘vernünftigen’ Öffnungszeiten einzukaufen. Ich bin übrigens Vollzeit beschäftigte, allein erziehende Mutter und arbeite nicht im Einzelhandel.
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arbeitnehmer (Verbraucher/in)8. Februar 2012
in fast allen berufen werden immer flexiblere arbeitszeiten verlangt – aber einkaufen geht dann nur noch bis 20 oder 22 uhr? liebe politiker: wenn ihr dafür sorgt, dass jeder arbeitnehmer um 18 uhr feierabend hat, dürft ihr die ladenöffnungszeiten gerne wieder reduzieren – ansonsten bin ich (genau so wie viele meiner bekannten & freunde) dagegen, da es meine lebensqualität erheblich einschränken würde. und nur so am rande: es wird so oft auf die möglichkeit von tankstellen verwiesen – hier ist es also in ordnung, dass diese verkäufer/innen sogar rund um die uhr arbeiten? schöne doppelmoral einiger hier.
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Tom (Verbraucher/in)8. Februar 2012
@Dirk ja es sind mehr und Du vergleichst Birnen mit Äpfeln zeig mir Baumärkte oder Große SB Warenhäuser und Möbelläden Banken,Behörden ect die so lange auf haben die machen sogar bestimmt schon um 7.00 auf und sind dann bis 24Uhr da ??? gehts noch die wahrheit sieht so aus jeder Laden macht zu unterschiedlichen Zeiten auf und zu und da meckert ihr oder Du auch nicht es wäre einfacher für viele Kunden wenn es wieder feste Kernzeiten gäbe und Lebensmittelläden bis 22 Uhr reichen auch und keine Arbeitsstelle geht verloren den es machen eh nur 200 bis 350 Märkte bis 24 Uhr auf
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Dirk (Verbraucher/in)8. Februar 2012
@Tom: Banken, Behörden? Die habe ich natürlich nicht mitgezählt! Die 200 bis 350 Läden die lt. deiner Aussage bis 24:00 Uhr geöffnet haben befinden sich wo?
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Inga C. (Verbraucher/in)8. Februar 2012
@Klut63
Danke für den Hinweis, war wohl wieder etwas sehr komplex. Werde dran arbeiten. ;-)
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Kluti63 (Verbraucher/in)8. Februar 2012
@Arne
Genau, wir brauchen vollständige Transparenz……so wie es unser Bundespräsident seit Monaten vorlebt!
(Achtung, dieser Beitrag ist völlig überzogen sarkastisch gemeint) ;o)
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Kluti63 (Verbraucher/in)8. Februar 2012
@Tom
Jau, das seh ich genau so……ohne Punkt und ohne Komma!
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Tom (Verbraucher/in)9. Februar 2012
@Dirk in NRW
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Hans Wurst (Verbraucher/in)9. Februar 2012
Wir brauchen keine Begrenzung der Öffnungszeiten.
Warum?
1) Ich will mir nicht vorschreiben lassen wann ich zu kaufen habe und wann ich es zu lassen habe
2) Es gehen nachweislich Arbeitsplätze, Umsatz und somit Wirtschaftskraft flöten (s. z.B. Wirtschaftswoche)
3) auch aus Sicht der Angestellten: Es gibt beispielsweise “Nachtmenschen” die gerne die Spätschichten belegen, abgesehen davon haben bestimmt einige der Angestellten lieber eine Nachtschicht als gar keine Schicht.
Ich sage: Eine Verkürzung der Öffnungszeiten hat Null Sinn und wäre eine einzige Bevormundung der Bevölkerung seitens der Politik.
Naja und sollten die Öffnungszeiten wieder eingeschränkt werden ist meine grüne Stimme eh futsch, aber das dürfte ja klar sein.
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Kuno (Verbraucher/in)9. Februar 2012
Und wenn schon..wenn die Geschäfte wieder um 18:30 schloßen, müßte ich mich eben wieder umgewöhnen(ich arbeite meistens am Abend und auch immer am Wochenende), ich denke ich bekomme das hin. Und wenn ich was vergessen habe oder zu “faul” war, muß eben der Kiosk zur Notversorgung herhalten. Dafür ist er(der Kiosk) ja schließlich da.
Da der stationäre Handel zunehmend unter Druck kommt, würde es bei einer abermaligen Änderung der Ladenschlusszeiten nur einen Gewinner geben: den Online-Handel.
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yonaldo (Verbraucher/in)9. Februar 2012
Es werden hier wie andernorts mehrere Argumente für eine neuerliche Einengung der Ladenöffnungszeiten angeführt. Die meisten sind Unsinn, nur eines lässt sich überhaupt diskutieren. In Einzelnen:
Gerne hört man, von der Liberalisierung würden „nur die großen Ketten profitieren“. Die kleinen Läden hingegen müssten aufgeben, weil sie bei den Öffnungszeiten nicht mithalten könnten. Nun, zunächst einmal „profitieren“ alle Kunden davon, die einkaufen dürfen, wann sie einkaufen wollen. Aber tatsächlich: Einen finanziellen Gewinn machen offenbar vor allem Rewe und ein paar andere Supermarktketten. Jetzt ist aber eine „große Kette“ zunächst einmal nichts Böses, das Strafe durch die Politik verdienen würde. Und zum anderen gibt es in demjenigen Segment, das hier interessiert, nämlich Supermärkte und Discounter, überhaupt keine kleinen Anbieter mehr – eine Entwicklung, die bereits lange vor der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten abgeschlossen war. Und soweit es Nischenanbieter – den Marktstand, den Feinkostladen, den Obstspezialist – gibt, die sich bislang behauptet haben, so haben sie offenbar etwas, was sie von den gängigen Supermärkten abhebt. Und das waren sicherlich noch nie die Öffnungszeiten. Wenn sich aber ein kleines Geschäft in nichts vom Angebot im Supermarkt unterscheidet und lediglich unfreundlichere Öffnungszeiten anbietet, dann ist es auch nicht schade, wenn es schließen muss.
Nächstes Argument: Nur Partybummler kaufen so spät noch ein, um an Bier und Zigaretten zu kommen. Erstens ist dies allenfalls ein Teil der Kunden. Und selbst wenn es so wäre: Wem wäre gedient, wenn dieselben Leute mehr Geld in entlegenen Tanken und unhygienischen Kiosken, wo auch nachts Leute jobben, ausgeben müssten?
Manchmal klingt auch eine Art Grundverdammung des Konsums an sich durch. Einkaufen ist demnach – vielleicht genauso wie Toilettengänge, Schnapstrinken und Selbstbefriedigung – moralisch fragwürdig und irgendwie bah und gehört daher eher mal eingeschränkt, damit allen mehr Zeit bleibt, gemeinsam Arte zu gucken. Nur wollen viele Menschen nicht Arte gucken, sondern in Ruhe einkaufen. Und besser für die durchaus fragilen Steuereinnahmen unseres Landes ist es durchaus, wenn viel eingekauft wird. Kurz: Konsum ist nicht böse, sondern ein legitimes und durchaus erwünschtes Bürgerverhalten.
Gerne wird in diesem Zusammenhang auch gesagt, eine Ladenöffnung bis Mitternacht sei „unnötig“. Stimmt. Und? Motorradfahren, Hamsterhaltung, Spielhallenbesuche und Likörkonsum sind ebenfalls „unnötig“ und mitunter belästigen sie sogar andere Menschen. Trotzdem ist es nicht Aufgabe des Staates, von den Verhaltensweisen, die Bürger gerne ausüben wollen, gnädigerweise nur die offiziell für „nötig“ befundenen zu genehmigen. Verbote sind nur da gerechtfertigt, wo andere Rechtsgüter von hoher Bedeutung in nennenswertem Umfang gefährdet wären. Dass dies nicht der Fall ist – dazu sogleich.
Einziges Argument, das ernsthafter Diskussion bedarf, ist nämlich, dass einige Menschen noch sehr spät arbeiten müssen und sie dies im Einzelfall sehr belasten kann. Aber man sehe sich doch einmal die Zahlen an: In Nordrhein-Westfalen öffnen lediglich rund 60 Rewe-Läden noch nach 22 Uhr (Quelle: Wirtschaftswoche). Es hat der ach so kaltherzige Markt nämlich ganz gut geregelt, dass sich die Zahl der betroffenen Geschäfte und damit der Mitarbeiter in einem wirklich überschaubaren Bereich bewegt. Gehen wir davon aus, dass in diesen Geschäften drei bis vier Mitarbeiter die Nachtstunden abdecken. Selbst wenn jeden Abend eine andere Schicht arbeitet, sprechen wir von 24 x 60, also 1440 Personen. Vielleicht kommen von anderen Märkten noch ein paar dazu, sagen wir also großzügig mal 2000. Niemand hat bislang widersprochen, dass ein großer Teil (geschätzt vielleicht die Hälfte?) davon ganz gerne so spät arbeitet, weil das in den persönlichen Plan gut passt. Also sprechen wir von einer Neuregelung, um tausend Menschen in ganz NRW davor zu bewahren, durchschnittlich einen Abend pro Woche bis Mitternacht zu arbeiten. Und diesen Menschen muss man auch mal sagen dürfen: Wenn das alles so schrecklich ist, dann sucht Euch doch vielleicht auf lange Sicht einen Job bei Aldi, die machen diese unmenschlichen Arbeitszeiten nicht mit.
Noch ein paar Worte zu anderen drolligen Stellungnahmen aus diesem Forum: Ein Einzelhandelsmitarbeiter wendet ein, er habe sich für den Job entschieden, als man noch bis 18.30 Uhr zu arbeiten hatte und samstags bis eins. Das müsse dann nun auch so bleiben. Klar. Und weil Fernsehtechniker Heinz X. mal seinen Job angefangen hat, als es nur Röhrengeräte gab, wird der Verkauf von Flachbildschirmen gesetzlich verboten, weil sich auf die neue Technik einzustellen unzumutbar wäre. Eine andere Diskutantin sagt, die Grünen müssten unbedingt für eine Neuregelung sein, weil ja heute ein nennenswerter Umweltschaden entstünde, wenn Leute abends für ein Päckchen Lätta mit dem Auto zum Rewe fahren. Zunächst mal wird ja, siehe oben, ansonsten immer gesagt, nur jugendliche Partytrinker kauften so spät noch ein, und die kaufen mehrere Teile und fahren auch nicht mit dem Auto. Und für die Ökobilanz ist es sicherlich in jeder Hinsicht besser, um 23 Uhr über leere Straßen zum Supermarkt zu fahren als sich um 18 Uhr in den Berufsverkehr zu drängen.
tl;dr: Die Argumente für eine neue Reglementierung brechen bei Licht betrachtet größtenteils zusammen. Einzig der Schutz einiger Arbeitnehmer wäre ein im Ansatz anerkennenswertes Ziel. Die Anzahl der insoweit tatsächlich betroffenen Beschäftigten ist aber so gering, dass ein Eingriff bei weitem nicht gerechtfertigt. Lasst deswegen alles so, wie es ist.
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Heidi (Verbraucher/in)9. Februar 2012
Es muss nicht alles reglementiert werden. Es sollte jedem freigestellt bleiben, wie lange er sein Geschäft öffnen will. Die Mitarbeiter können ja flexibel eingesetzt werden. Es gibt viele, die gern in den Abendstunden arbeiten, weil sie z.B. tagsüber wegen der Kinder nicht können. In anderen Berufen gibt es ebenfalls Spät- oder Nachtdienste. Ich verstehe den ganzen Wirbel nicht.
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Kluti63 (Verbraucher/in)9. Februar 2012
@yonaldo
standing ovations!
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Dirk (Verbraucher/in)9. Februar 2012
@Tom: Ist das dein Ernst? Die 200 – 350 Geschäfte, die bis 24:00 Uhr geöffnet haben, beziehen sich auf GANZ Nordrhein-Westfalen? NRW hat 18 Millionen Einwohner – d.h. auf 60.000 Menschen kommt max. 1 Geschäft! Und dafür das ganze Theater??????? Sorry, aber Theater ist wohl das richtige Wort!
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Anke (Verbraucher/in)9. Februar 2012
Warum wird um die Öffnungszeiten im Einzelhandel so ein Theater gemacht? Es gibt zig andere Branchen, in denen die Mitarbeiter auch in Schichten und auch nachts arbeiten müssen. Darüber wird aber nicht diskutiert.
Haben diese Menschen keine Gesundheit und keine Familie?
Was ist zum Beispiel mit der Industrieproduktion? Stellen wir dort in Zukunft auch die Anlagen ab, damit die Mitarbeiter sonntags alle in die Kirche gehen können?
Warum müssen wir uns nach 18:30 Uhr Filme ausleihen oder tanken? Sind die Arbeitsbedingungen in Videotheken und Tankstellen besser als im Einzelhandel?
Müssen wir nachts und sonntags Zug oder Bus fahren oder womöglich im Restaurant essen gehen?
Nein, das sind wirklich alles unverschämte Bedürfnisse!
Was kommt als nächstes? Ein Ausgehverbot?
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Michael (Verbraucher/in)10. Februar 2012
@Anke
Auch wenn Dein Kommentar ironisch gemeint ist, finde ich es gut,dass Du Dir Gedanken machst um andere Branchen in denen rund um die Uhr gearbeitet wird.
Da bin ich auch der Meinung, dass das nicht wirklich sein muss. In der Industrieproduktione sehe ich z.B. kein wirkliches Muss dafür. Da wo Menschen betreut werden müssen schon.
Ich selbst arbeite übrigens auch im Schichtbereich in der Kinder- und Jugendhilfe.
Trotzdem bin ich dafür, diese Form der Arbeit da zu unterlassen, wo es eben nicht notwendig ist.
Einfach zu sagen, weil andere rund um die Uhr arbeiten, müssen dies andere auch, ist doch wohl ein etwas eigenartiges Argument: Wenn andere Nachteile haben, soll der Rest auch Nachteile haben!
Mir fehtl bei Dir und vielen anderen hier bürgerliche Solidarität undRücksichtnahme Mitmenschen gegenüber.
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Schmalon (Beschäftigte/r)10. Februar 2012
@ Dirk
Wieviele Geschäfte haben denn nach 20 Uhr noch geöffnet ? Da lohnt sich definitif eine Überarbeitung der Gesetze.
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Inga C. (Beschäftigte/r)10. Februar 2012
@yonaldo
„Nun, zunächst einmal „profitieren“ alle Kunden davon, die einkaufen dürfen, wann sie einkaufen wollen. Aber tatsächlich: Einen finanziellen Gewinn machen offenbar vor allem Rewe und ein paar andere Supermarktketten.“
Und das ist nicht fragwürdig?
„Jetzt ist aber eine „große Kette“ zunächst einmal nichts Böses, das Strafe durch die Politik verdienen würde.“
Sie würden „bestraft“, wenn bei neuerlicher Sondierung der Lage diese Öffnungszeiten sich als unsinnig herausstellen würden und zurückgefahren würden? Echt? Womöglich noch schlimmer bestraft, als der kleine Eckladen, den diese Kette eventuell drei Jahre zuvor plattgefahren hat?
„Wenn sich aber ein kleines Geschäft in nichts vom Angebot im Supermarkt unterscheidet und lediglich unfreundlichere Öffnungszeiten anbietet, dann ist es auch nicht schade, wenn es schließen muss.“
Wenn ein kleines Geschäft aus auch schon mal hier genannten Gründen diese Öffnungszeiten gar nicht anbieten kann? Dann hat es das auch so verdient?
„Und für die Ökobilanz ist es sicherlich in jeder Hinsicht besser, um 23 Uhr über leere Straßen zum Supermarkt zu fahren als sich um 18 Uhr in den Berufsverkehr zu drängen.“
Für welche und wessen Ökobilanz?, und was ist mit der anderen Ökobilanz, die vermehrten Verbräuche durch die ausgedehnteren Öffnungszeiten? Die Energieverbräuche und Emissionen? Ach stimmt, et jibbt ja keen Klimawandel, hat´s doch früher auch nich gegeben sowatt… :-)
„Einzig der Schutz einiger Arbeitnehmer wäre ein im Ansatz anerkennenswertes Ziel. Die Anzahl der insoweit tatsächlich betroffenen Beschäftigten ist aber so gering, dass ein Eingriff bei weitem nicht gerechtfertigt.“
Jaaaaa ?
u.s.w
Das mit der Lichtbrechung ist immer so eine Sache. Einfallswinkel und so….
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Tilla (Verbraucher/in)11. Februar 2012
Ich finde unser Staat hat die Aufgabe seine Bürger/innen, , zu schützen. Entweder ein guter Mindestlohn oder ein bedingungsloses Grundeinkommen für Alle würde die Menschen vor Ausbeutung schützen. Der freie Markt würde sich selbst regulieren und wenn es sich lohnt soll auch jeder Schuhladen im Dorf auch am Sonntag Schuhe verkaufen dürfen, wie auch jede Tankstelle jederzeit heute schon Sprit verkaufen kann. Der Unterschied wären die würdevollen Arbeitsbedingungen. Hartz IV und Aufstockung gäbe es nicht,aber auch keine Subventionen mehr für Firmen.
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yonaldo (Verbraucher/in)11. Februar 2012
Nein, Inga C., es wird Sie überraschen, aber ich finde es nicht fragwürdig, wenn die Rewe und alle anderen Ketten, die kundenfreundliche Öffnungszeiten anbieten, davon auch finanziell profitieren. Geld zu verdienen ist nämlich nichts Schlechtes, auch für eine “Kette” nicht. (Abgesehen davon ist jedenfalls die Rewe in ihrer Basis ein genosschenschaftlicher Zusammenschluss kleinerer Händler, das nur nebenbei).
Und es wird sicher auch nicht Ihrer Sicht der Dinge entsprechen, wenn ich es ausdrücklich okay finde, wenn ein Händler schließen muss, der sich am Markt nicht durchsetzen kann. Vielfalt ist kein Selbstzweck. Wenn es heute nur noch Ketten im Lebensmittelhandel gibt, deren Filialnetz allerdings sehr dicht ist, dann ist das eben so. Kein Problem, solange kein Monopol entsteht. Mir fehlen kleine inhabergeführte Läden nicht, die weniger Auswahl zu schlechteren Zeiten und höheren Preisen haben. Und ich möchte mich nicht bevormunden lassen um einer sentimentalen Sehnsucht willen, die eine Einzelhandelsstruktur mit Tante Emma zurücksehnt, die es ohnedies schon lange nicht mehr gibt.
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Inga C. (Beschäftigte/r)11. Februar 2012
@yonaldo
Nein, überrascht mich jetzt nicht. Habe ich irgendwo gesagt, daß ich Geld verdienen oder Profit machen schlecht finde?
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Lothar (Verbraucher/in)11. Februar 2012
Öffnugszeiten nach 22:00 Uhr sind nicht notwendig. Sie werden auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen. Aus eigenen Beobachtugen kann ich sagen,dass die paar Artikel, meist Alkohol und Zigaretten etc., die nach 22:00 gekauft werden nach meiner Einschätzung eine längere Öffnugszeit nicht rentabel erscheinen lassen wenn ein tarifgerechter Lohn (Nachtzuschläge etc.) gezahlt würden.
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Funky (Verbraucher/in)11. Februar 2012
Ladenöffnungszeiten werktags bis 22 Uhr finde ich für viele berufstätige unverzichtbar. Ich wünschte, mehr Geschäfte – wenigstens Kaufhäuser und Fachhandel in den Zentren der Großstädte – hätten diese Öffnungszeiten. Meistens ist aber schon um 20 Uhr oder sogar eher Schluss. Ich könnte jedenfalls sehr viel leichter Geld ausgeben, wenn nach 20 Uhr Einkaufen möglich wäre.
Sonntags ist es aus meiner Sicht nicht notwendig, Geschäfte zu öffnen, da die meisten dann frei haben und diese freie Zeit doch gerade heute ganz wichtig ist.
Die Öffnungszeiten am Samstag halte ich v.a. im Lebensmittelbereich für notwendig und ansonsten für diejenigen, die in der Woche einfach nicht zum Einkaufen kommen – häufig genug das Klientel mit dem meisten Geld, die also den Konsum ankurbeln können.
Fazit, mein persönliches: Die Erweiterung der Öffnungszeiten empfinde ich persönlich als einen Segen. Wochentags werden sie viel zu selten von den Geschäften genutzt. Samstags und vor allem sonntags kann ich persönlich auf Einkauf bis 20 Uhr oder länger verzichten. Aber nicht nur ich sollte wenigstens ein rudimentäres freies Wochenende haben, sondern auch die im Einzelhandel beschäftigten.
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Matthias Engel (Verbraucher/in)11. Februar 2012
Ich finde eine Änderung des Gesetzes unnötig. Es haben nur wenige Geschäfte nach 22.00 Uhr geöffnet, manche bis 22.00 Uhr,andere wiederum schließen noch früher. Also reguliert es sich doch von selbst. Wir leben halt nicht mehr in den 80gern, vieles hat sich seitdem (Gott sei Dank) geändert. Ich erinnere mich mich mit Grauen an die vollgestopften Geschäfte und unfreundlichen Verkäufer. Das hat sich seitdem deutlich gebessert. Wir sollten nicht über eine Änderung der Öffnungszeiten nachdenken, sondern über eine gerechte Entlohnung. Dann müssen wir auch bereit sein, endlich wieder “faire” Preise für Waren zu bezahlen.
Mich ärgert aber bei dieser Diskussion ein wenig die “Sonderstellung” der Mitarbeiter im Einzelhandel. Sie sind nicht die Einzigen, die nach 18.00 Uhr arbeiten, viele andere auch, dabei in weitaus anstrengenderen Berufen. Denkt an die Gastronomie, Gesundheitswesen, Beförderungsgewerbe…Sind das alles Großverdiener und Millionäre? Wenn sich Lebensumstände und Gewohnheiten im Lauf der Jahrzehnte ändern, so kann sich der Handel wohl kaum aussschließen. Besonders bizarr finde ich hier die Argumentation einiger Beschäftigter, sie hätten ihren Beruf in den 80gern ergriffen und verstehen nun die Welt nicht mehr…Habt ihr denn gedacht, alles bleibt immer und ewig gleich? Zum Leben gehören Veränderungen. Ich selbst bin 43 Jahre, habe mich in meinem Berufsleben mehrmals verändern müssen, auch was die Arbeitszeiten betrifft. Viele argumentieren hier mit dem Schutz der Familie. Sollen wir zum Mutti-am Herd-Modell der 50ger zurückkehren? Die Frauen damals konnten prima bis 18.30 Uhr einkaufen gehen, Putzen, Kochen u.s.w. Das will und braucht kein Mensch!
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Max (Verbraucher/in)11. Februar 2012
Ich finde das L. von Mo-Sa 0-24 Uhr vollkommen in Ordnung. Es gibt heutzutage viele Branchen die rund um die Uhr arbeiten müssen. Was Sonntagsöffnung angeht könnten Geschäfte an Bahnhöfen, Häfen, Flughäfen, Messen, Tankstellen und Tourismusregionen geöffnet haben dürfen. Wenn man das alte L. von 8:00-18:30 wiedereinführen würde, würden die ganzen Supermarktketten sich alle im Ausland ansiedeln und nicht mehr in Deutschland, das würde viele Arbeitsplätze kosten.
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Tilla (Verbraucher/in)12. Februar 2012
Man kann davon ausgehen, dass auch nach erneuten Einschränkung der Öffnungszeiten im Einzelhandel die Ausweitung der 400 Euro- und geringfügig Beschäftigten- Stellen genauso weitergeht und immer weniger reguläre Vollzeitstellen vorhanden sein werden.
Das hat also nichts mit den Öffnungszeiten zu tun, sondern mit der allgemeinen verheerenden Entwicklung in allen Branchen in den letzten Jahren, die der Gesetzgeber leider zuläßt.
Die seltsame jeden Tag wechselnde Arbeitszeit der im Einzelhandel Beschäftigten hat wohl was mit grottenschlechter Organisation zu tun. Versuchen sie da etwas zu ändern!
In meiner Branche haben wir auch sogar am Samstag und Sonntag Schichtdienst, doch das wird immer für Wochen voraus je nach Bedürfnissen geklärt und ein Tausch untereinander ist ohne Probleme spontan möglich, wenn man doch verhindert ist. Auch ist es kein Problem nur vormittags oder nur nachmittags usw. zu arbeiten, nur eine Frage der Organisation!
Wenn man lange im Ausland war ist es normal, das irgendwo im Umkreis ein großes Geschäft rund um die Uhr geöffnet hat und das ist oft rettend und beruhigend. Das ist Service und nichts anderes.
Trotzdem bleibt der Sonntag ruhig und es ändert sich nichts an dem Wert des Wochenendes.
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Tom (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
Mal ehrlich, wieso werden den im Gesamten Lebensmittelhandel, die Preise hochgeschraubt jede Woche paar Artikel quer durchs Sortiment,bestimmt nicht weil es alles wirklich Teurer wird,bei uns gibts ende des Jahres nicht mal mehr Weihnachtsgeld in alter Form und wofür das? weil Geiz geil ist und der Profit stimmen muß.Aber Langeöffnungszeiten sind so schön! Freuen sich bestimmt viele alleinverdiener in unserer Firma wenn sie auf das Geld dann auch noch verzichten dürfen
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Tilla (Verbraucher/in)12. Februar 2012
Kleiner Nachtrag, da jemand meinte Südeuropa und USA könnte man nicht mit uns vergleichen:
ich habe die liberalen Öffnungszeiten nicht nur in den USA, sondern auch jahrelang in Ungarn und Belgien schätzen gelernt.
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Schmalone (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
Es müssen einige Berufe arbeiten am Samstag und Sonntag, aber solange nicht ALLE MÜSSEN, warum muss ausgerechnet der Einzelhandel ? Wenn doch die verschiedenen Branchen schon Wochen vorher ihre Dienstpläne haben, so können die Angestellten doch dort auch ihren Einkauf planen. Die Welt wartet nicht auf uns, also sehe ich es auch nicht ein auf jeden zu warten der es nicht schafft seine Einkäufe zu regeln. Das Geschäfte nach einer Regulierung des Ladenschlussgesetzes sich ins Ausland absetzen ist eine undurchdachte Sichtweise denn auch hier Essen, trinken und kleiden sich die Menschen ein. Service, immer das Wort Service. Der Kunde will immer dass der Verkäufer hinter einem steht und alles für ihn tut. Was ist denn mit Kriminalität ? Ich Persönlich wurde von Dieben angegriffen und verletzt und KEINES dieser Götzenkinder alias Kunde hat sich eingemischt. Nach dem Motto: Nicht mein Arsch, also mir scheiss egal. Sehr schöne Sichtweise und da soll ich mich noch freuen anderen zu helfen bei Unterlassener Hilfe ? Sollen doch die Einkaufsgewohnheiten anderer Personen auch am Arsch vorbei gehen, ist ja nicht mein eigener. Die Welt ist so weil wir sie so verkommen lassen, Kürzere Öffnungszeiten heisst also mehr Schutz für Angestellte und weniger Gefahr von Kriminellen.
Mfg Schmalone
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Schmalon (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
@ Herr Engel
Ich habe ja oben schon hinzugefügt, dass ich meinen Job auf eine gewisse Art verfehlt habe, aber mit dem restlichen Umstand habe ich mich arrangiert. Ich bin persönlich nur unzufrieden wegen der Öffnungszeiten. Das die bezahlung nicht so gut ist wie in anderen Branchen, da braucht man kaum noch darüber zu diskutieren. Wer sagt denn, dass ich nicht grüsse oder meinen Job gerne mache ? Legen sie mir bitte keine Wörter in den mund die ich so nie ausgesprochen habe. Weder kennen sie mich persönlich noch kennen sie mich in Verbindung mit meiner arbeit. Ich bin genauso ein Mensch wie jeder andere auf diesem Planeten und auch ich kann nicht meine Gefühle ausschalten nur um meinem Job nachzugehen. Wenn man mal nicht lächelt gilt man als Verkäufer ja schon als dauern unfreundlich, aber wie sprechen die Kunden mit uns ? Einen guten Tag kennen die meisten nicht mehr. Meistens heisst mal als Verkäufer Hallo, Ey du da, hör mal, wo ist denn und so weiter. Der Verkäufer grüsst dennoch oder der Grossteil von uns. Aber wie ist das immer mit Disziplin ? Man verlangt sie von anderen, aber selber will man damit nichts zu tun haben.
Es gibt ein Sprichwort: Der Einzelhandel könnte so schön sein, wenn da nur nicht die kundne wären.
Was sie damit jetzt über meine Person interpretieren wollen ist mir eigentlich egal soweit ich weiss, dass es das Gegenteil ist in der Realität.
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Schmalon (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
@ Kluti63
Definitif ganz einfach. An andere Menschen denken ist auch ganz einfach, tut nur keiner.
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Matthias Engel (Verbraucher/in)12. Februar 2012
Ich begrüsse es, dass die grünen diese Plattform geschaltet haben. Allerdings glaube ich mich zu erinnern, dass es Aussagen der Grünen gibt, die Ladenöffnungszeiten Müssen geändert werden. Ebenso hat sich Frau Kraft geäußert. Die Diskussion ist also nicht ergebnisorientiert, die Richtung ist doch schon vorgegeben. Dies gilt allerdings auch für CDU/FDP, die strikt jede Änderung ablehnen. Bedenklich finde ich die Haltung der Gewerkschaften, die die Bundesrepublik über NRW aufrollen wollen. Schade, dass es ihnen nicht um Argumentation geht. Wir befinden uns doch nicht im Krieg. Ich frage mich, warum sich die Diskussion nur in NRW so massiv stellt. In anderen Ländern, bspw. Hamburg oder Berlin redet niemand von Ladenöffnungszeiten. Wäre auch absurd, wenn in Weltstädten Geschäfte um 18.00 Uhr schließen würden.
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Die GRÜNEN NRW13. Februar 2012
Hallo Matthias Engel,
es gab eine einzelne Äußerung des Grünen Fraktionsvorsitzenden Reiner Priggen die Öffnungszeiten Wochentags bis 22 Uhr zu begrenzen. Unser Landesvorsitzender Sen Lehmann hat dazu gesagt, jeder Debattenbeitrag sei willkommen – aber es handele sich um keine offizielle Parteiposition, denn die befindet sich ja noch in der Entstehung. Dementsprechend können wir versichern: Die Debatte hier wird offen geführt.
Warum sich das Thema in NRW stellt: CDU und FDP haben eine Auswertung beschlossen, die nun gerade gemacht wird. Wir wollen aber nicht nur die Meinung von Politikern und Gewerkschaften hören, sondern auch gerne die der Bürgerinnen und Bürger.
Matthias Engel (Verbraucher/in)12. Februar 2012
Hallo Schmalone,
erst mal Danke für die Antwort.
Aus ihren Statements liest sich aber wirklich raus, dass Sie mit Ihrem Beruf vollkommen unzufrieden sind. Sie werfen verschiedene Dinge durcheinander, bspw. Kriminalität. Das ist kein Problem, dass nur den EH betrifft, sondern die Gesellschaft allgemein!
Und ja, SIE haben einen DIENSTLEISTUNGBERUF gewählt, da gehören Fragen der Kunden nun mal dazu. Unhöflichkeit ist mittlerweile überall ein Problem, was hat das mit den Ladenöffnungszeiten zu tun? Ich finde, Sie bemitleiden sich ein wenig selbst.Wenn ich unhöflich behandelt werde, was in meinem Beruf auch nicht gerade selten vorkommt, dann versuche ich das ganze durch bewusste Höflichkeit auszugleichen, was meist gelingt. Mir scheint es aber eher so, dass bei Ihnen die Grundstimmung negativ ist. Glauben Sie, das ändert sich durch andere Öffnungszeiten?
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Schmalone (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
@ Herr Engel
Sie haben recht un ich habe es wirklich nicht gut formuilieren können. Die Grundeinstellung war bis zur -freigabe der Öffnungszeiten wirklich gut. Erst seitdem ging es mir körperlich und seelisch schlechter. Mit dem Job konnte ich zur 20 Uhr regelung noch einigermassen gut teilnehmen am leben in meinem sozialen Umfeld. Ich bin überglücklich, dass ich eine Partnerin gefunden habe die dies noch einigermaße ertrgen kann. Aber sichtlich begeistert ist sie auch nicht. Zumal ich von Personen die im Schichtsystem gearbeitet haben, dass ihre Ehen in die brüche gegangen sind und weitere Konequenzen. Über die bezahlung z.b. möchte ich mich indes gar nicht weiter aufregen denn ich möchte dann nur nicht bis tief in die Nacht arbeiten müssen und ein paar Stunden mehr mit meiner Partnerin verbringen können, also ein durchaus nachvollziehbares Bedürfnis, dass meiner Meinung nach jedem gegönnt werden sollte der möchte und kann. Jedoch sehe ich keine Notwendigkeit, dass die Geschäfte Rund um die Uhr oder bis 24 Uhr geöffnet sein müssen. Ich bin ein sehr Solidarischer Mensch, aber leider bemerke ich das die meisten in Deutschland dies nicht widerspiegeln. Es besteht wie gesagt keine Notwendigkeit um 23:45 noch Zigaretten einzukaufen zumal man an einer Schachtel vielleicht 2 – 3 Cent verdient und man nicht stangenweise die Ware verkauft. Wenn ich nicht sehen würde, dass es so ist dann würde ich ja einlenken und eine Notwendigkeit sehen.
Mfg Schmalone
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Margot (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
Thüringen geht jetzt mit gutem Beispiel voran! Wer sich den Beruf des Krankenpflegers, Busfahrers oder dgl. ausgesucht hat, der wußte von vornherein, auf was er sich einläßt! Ich mache den Job seit 1985, wir wurden im Laufe der Jahre einfach vor vollendete Tatsachen gestellt! Keine Rücksicht der Kunden auf die Belange des Verkaufspersonals! Bis 13 Uhr stehen wir uns Samstags die Beine in den Bauch, bis Köln “aufgestanden” ist, wenn wir schließen, werden wir noch beschimpft…. Ganz zu schweigen von den wenigen Leuten, die wir noch sind, 20 (!!!!!) Vollzeitkräfte wurden abgebaut, durch Teilzeitstellen ersetzt, hahaha
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Schmalone (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
@ Margot
Soweit ich weiss ist der Freistaat Bayern das einzige Bundesland das die alten Regelungen bis 20 Uhr beibehalten hat. Thüringen ist mir jetzt völlig neu.
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Matthias Engel (Verbraucher/in)12. Februar 2012
Hallo Schlamone,
erstmal Dank für die schnelle Antwort. Ich selbst arbeite auch im Schichtdienst, früh, spät, wochenende und gelegentlich auch nachts. Da ich im öffentlichen Dienst bin, wird das (entgegen der landläufigen Meinung) nicht nennenswert vergütet. Ich kenne alle Probleme, die das mit sich bringt. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass es nicht richtig ist, für den EH Ausnahmen zu schaffen. Es soll uns vorgeschrieben werden, was lebensnotwendig ist und was nicht. Ich finde es durchaus in Ordnung, auch abends LEBENSmittel einkaufen zu können. Es geht mir nicht darum, bis Mitternacht Elektronik oder Kleidung zu kaufen, das geht ja ohnehin nicht, da diese Geschäfte fast ausnahmslos um 20.00 Uhr schließen. Viele erledigen das doch schon online, weil sie sich da besser aufgehoben fühlen. Von da her ist doch eine Gesetzesänderung gar nicht nötig. Ich bin schon für Gleichheit für alle. Kino, Kneipe, Taxi, Zoo, alles nicht lebensnotwendig nach 18.00 Uhr! Warum nimmt man das dann aus? Im übrigen glaube ich kaum, dass sich die Beschäftigten des EH, die sich hier melden, Gedanke darüber machen, wie es ihrem Gegenüber geht, wenn sie abends in Kino gehen oder sonstige Freizeitaktivitäten in Anspruch nehmen. Machen sie sich dann Gedanken über deren Bezahlung und Arbeitszeiten?
Ich bleibe dabei, keine Änderung der Zeiten. Die Bezahlung muss aber dringend geändert werden, Stichpunkt Mindestlohn!
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Schmalone (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
@ Herr Engel
Und weil jeder an sich denkt, denke ich auch nur an mich und die Geschäfte schliessen wieder früher. Definitif mache ich mir viele gedanken um andere Menschen, sonst wäre ich in meinem Job ja deplaziert. Wenn der Lebensmittelhandel als einziger dran glauben muss und länger öffnen muss als die anderen Geschäfte, entsteht auch wieder eine soziale Spaltung und es werden noch viel mehr Verkäufer vom Lebensmittelvertrieb in andere wechseln und dann wird es schwierig und die Grossen müssen schon wieder alles umstellen. Ausserdem werden solche Sachen wie schon richtig in den Verhandlungen von Gewerkschaften verhandelt, aber durch den Staat werden sie überwacht, daher sehe ich es auh nicht schlimm wenn der Staat sich einmischt. Wir gehen ja nicht umsonst wählen. Wenn weniger Menschen spät arbeiten müssen ist die Zahl der Potenziell gefährdeten schon wieder gesunken was ich für einen Fortschritt halte. Es ist ja auch nicht richtig das für den Einzelhandel ausnahmen gemacht werden. Also soll es auch keine Ausnahmen für andere geben so spät einaufen zu gehen. Man kann ewig darüber weiterdiskutieren, aber einen Kompromiss wird man nie finden. Danke trotzdem für die Dalegung ihrer Ansicht.
Mfg Schmalone
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Inga C. (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
Ich finde es unfair, Schmalone, einfach aus der Tatsache heraus, daß er hier seinen Unmut über die Situation bekundet, darauf zu schliessen, daß er vermutlich bestimmt ein unzugänglicher Verkäufer sein müsse. Zum einen ist die Plattform, so wie ich es verstehe, eben dafür gedacht, seine Situation und dementsprechende Befindlichkeit mit dieser zu schildern, sowohl aus Verbraucher als auch aus Beschäftigten und Einzelhändlersicht. Es ist durchaus möglich, seine Arbeit nicht zu mögen, aber zu beschliessen, solange es nicht anders geht, seinen Job trotzdem gut zu machen. Und vielleicht tut Schmalone dies ja. Manche haben irgendwann dies mal in anderen Bereichen als Professionalität erlernt, manche denken sich:“ Okay, auch dies ist schließlich meine Lebenszeit, die hier verrinnt, also versuche ich auch diese Zeit mir zuliebe schon gut zu gestalten, mancher tut es schon aus Anspruch an sich selbst, etc……, das schliesst meines Erachtens nach nicht aus, daß man dort, wo einem tatsächlich mal Raum für diese Dinge gegeben wird, das auch tut. Und ob die Menschen, die angeblich alles immer okay finden, die freundlicheren Mitarbeiter sind, sei mal dahingestellt, ehhm… :-)
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yonaldo (Verbraucher/in)12. Februar 2012
Es ist ein wenig off topic, aber manche Äußerungen drängen zu einer einfachen Klarstellung: Es ist nicht unsere Aufgabe als Kunden, „an die Verkäufer zu denken“. Denn: Wenn ich eine Dose Cola kaufe, kostet die 49 Cent. Der „Wert“ der Cola an sich liegt aber deutlich niedriger. Hinzu addiert werden nämlich jede Menge Kosten, unter anderem im Handel. Ein Posten ist der Lohn des Verkäufers. Mit anderen Worten: Wir Kunden zahlen bereits den Monatslohn des Verkäufers. Das ist unser Beitrag in dem Spiel. Dafür sollten wir eine Gegenleistung bekommen: eine gewisse Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Sachkunde etwa. Das ist das Austauschverhältnis zwischen diesen Parteien. Nicht hingegen gibt es auf unserer Seite eine Verpflichtung, ebenfalls freundlich, zuvorkommend, sachkundig zu sein, die Schichtpläne des Supermarktes zu bedenken oder Kleingeld bereitzustellen („Haben Sie vielleicht 78 Cent klein?“). Das haben viele im Handel aber nicht verinnerlicht. Wir – Kunden und Verkäufer – sind kein Team, sitzen nicht im selben Boot. Der eine bezahlt die Dienste des anderen. Deswegen muss auch ein „Dienst“ erbracht werden, ein „Service“. In beiden Worten steckt „dienen“ – und genau das ist Euer Job. Nur füllen viele den so aus, dass man ihnen anmerkt, dass sie genau so denken, wie mancher, der sich hier geäußert hat.
Das ganze ist nicht dünkelig, zu dienen bedeutet keine Sklaverei, sondern ist bezahlte Arbeit, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und Arbeit hat nun einmal unangenehme Seiten, im Einzelhandel zum Beispiel mitunter die Arbeitszeiten oder die nervigen Kunden. Aber deswegen heißt sie auch Arbeit und wird bezahlt.
Übrigens – bevor hier Lamento losbricht: Diese durchaus einfache und klare Verteilung von Rechten und Pflichten bedeutet keinen Freibrief für Kunden, sich schäbig zu benehmen. Höflichkeit gehört sich auch für sie.
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Inga C. (Beschäftigte/r)12. Februar 2012
@yonaldo (Verbraucher), stimme soweit in fast allem zu, – aber HIER ist ausdrücklich auch den Beschäftigten gestattet, sich frei zu äußern, oder habe ich das irgendwie falsch verstanden, und man darf sich hier nur “gebrieft” äußern?
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Guido Duell (Einzelhändler/in)13. Februar 2012
Die Ausweitung der Öffnungszeiten hatte folgende Konsequenzen:
1. Keine Umsatzzunahme, sondern nur andere Verteilung auf die Öffnungsstunden!
2. Umsatzverschiebung vom kostenintensiveren Fachhandel hin zu Großvertriebsformen mit vielen Minijobs.
3. Als Folge: Weitere Verödung der Einzelhandeslandschaft in Innenstädten (besonders in Klein-und Mittelstädten) und Verlagerung auf die “grüne Wiese”.
4. Starke Unterschiede in den individuellen Öffnungszeiten der Geschäfte, was von vielen Kunden bemängelt wird.
Fazit: Die “Großen” erhoffen sich langfristig steigende Umsätze durch Verdrängung der “Kleinen” – die Innenstädte werden immer anonymer. Sicherlich mag es für manchen Verbraucher attraktiv sein rund um die Uhr einkaufen zu können. Allerdings wird darunter die Vielfalt des Angebotes leiden! Wer das nicht glauben mag, sollte sich mal das durchschnittliche Einzelhandelsangebot in französischen oder englischen Mittelstädten ansehen! Verbunden mit der in Deutschland immer noch weit verbreiteten “Geiz ist Geil” Mentalität werden ausufernde Öffnungszeiten zum Todesstoß für viele inhabergeführte Einzelhandelsbetriebe – wollen wir das? sroßvertriebsformen
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kluti63 (Verbraucher/in)13. Februar 2012
@Guido Duell
Ich kann Ihren Frust gut verstehen, aber glauben Sie wirklich, das sich die Probleme die Sie schildern auf den Einzelhandel beschränken?
Das was Sie in den letzten 5 Jahren erleben mussten, haben andere Wirtschaftszweige längst hinter sich: Verdrängung der Kleinen durch die Großen bzw. durch globale Märkte.
Eine Rückkehr zu begrenzten Öffnungszeiten würde Ihr Leiden verlängern, aber nicht heilen.
(Ein Rettungsring hält Sie zwar eine Weile über Wasser, aber er bringt Sie nicht ans Ufer….und wenn Sie nicht anfangen zu schwimmen, sterben Sie irgendwann an Unterkühlung oder werden von den Haien gefressen!)
Es bedarf in Deutschland grundlegender Reformen, die aber eben nicht nur den Einzelhandel betreffen!
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Inga C. (Verbraucher/in)13. Februar 2012
@Kluti63, jetzt werde ich doch neugierig. Auch mal eben off topic… da es hier nicht erörtert gehört, -gibt´s nen link zu diesen “Reformen”, wo man´s nachlesen kann? Falls man das hier nennen darf. Kein “Angriff”. Ehrlich.
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Inga C. (Beschäftigte/r)14. Februar 2012
Und nein, ich habe unserem “Dr.House” hier keineswegs zugestimmt, … hatte ich es schon erwähnt? wochentags, abgesehen von 2 Tagen bis 20Uhr, samstags bis 18Uhr, Sonntags weitestgehend geschlossen.
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Bitti (Verbraucher/in)14. Februar 2012
Die Frage über 20 Uhr oder 22 Uhr stellt sich doch gar nicht, wenn Vollzeitkräfte nach Tarif und mit Zuschläge ab 20 Uhr entlohnt sowie keine billig Kräfte eingesetzt würden. Des Weiteren die vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten würden usw.
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Kluti63 (Verbraucher/in)14. Februar 2012
@Bitti
Danke, endlich mal wieder jemand der es begreift,…..und selbst Öffnungszeiten nach 22 Uhr wären sicher für viele Arbeitnehmer/innen bei entsprechender Bezahlung und dem notwendigen Freizeitausgleich interessant!
Die Entscheidung über Öffnungszeiten wäre dann reine Verhandlungssache zwischen den Beteiligten und nicht mehr staatlich aufdiktiert und durch Minilohnsubvention gefördert…….genau so soll es sein!
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Kluti63 (Verbraucher/in)14. Februar 2012
@Inga C.
Hallo Inga, auf Deine Frage von gestern antworte ich später gerne noch…….aber wen bitte meinst Du mit “Dr.House”?……
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yonaldo (Verbraucher/in)14. Februar 2012
Der “inhabergeführte” Einzelhandel versucht auch an dieser Stelle wieder, die eigene Existenz als Kulturgut darzustellen, das es zwingend zu erhalten gilt. Ist es aber nicht, sofern es nicht einen messbaren Mehrwert für die Käufer bietet. Die anscheinend sehr kostenintensive Beratung ist aber in 90 Prozent der Einkäufe völlig entbehrlich, und in einer Vielzahl der weiteren Fälle kann man die Beratungsqualität vergessen. Die Fälle, in denen ich wertvolle Beratung erfahren habe, kann ich an zwei Händen abzählen. Hierauf zu verzichten wäre zwar schade. Aber ich bin auch nicht bereit, dies mit Biotop-Gesetzen zu erkaufen, die künstlich dieses Segment schützen. Lieber kauf ich ein, wann ich will, und helfe mir selbst, als mich zu hetzen, um mir die vage Chance auf hin und wieder eine vernünftige Beratung zu bewahren. Und noch etwas: Ich empfinde es als unangemessen (aber leider nicht untypisch), dass ich als mündiger und preisbewusster Käufer ständig als geiz-geil bezeichnet werde. Denn für Service, der seinen Namen verdient, bin ich und sind wohl die meisten bereit, mehr zu zahlen. Nur gab es solchen schon lange vor Liberalisierung der Öffnungszeiten kaum mehr.
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Inga C. (Beschäftigte/r)14. Februar 2012
Hi Kluti, jetzt enttäuscht Du mich aber ;-). Sarkastisch, hier und da ´ne „einfühlsame“ Metapher, irritierende Diagnosen mit noch irritierenderen „Heilplänen“, na, wer ist wohl hier „Dr.House“… sorry nichts für ungut,…und ich mein´s auch nicht böse, find´s einfach spannend, und würde gerne mehr über das weitere gedankliche setting hinsichtlich unserer Reformbedürftigkeit erfahren, auch wenn mein Ansatz ein anderer als Deiner ist, und ich Deine Meinung nicht teile.
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Schmalone (Beschäftigte/r)14. Februar 2012
@ Yonaldo
Die meisten Inhabergeführten Geschäfte ( in der Regel kleinere Fachgeschäfte ) habe aber auch nicht immer die finanziellen Rücklagen um Geschäfte umzubauen um diese somit attraktiver für den Kunden zu machen oder mehr Personal einzustellen etc.. Sie sehen es ja nicht verkehrt sondern halt aus der Sicht eines Verbraucher/einer Verbraucherin. Aus der Sicht eines Unternehmers kann man es dann vielleicht auch nachvollziehen. Aber man muss auch die Kehrseite der Medaillie betrachten denn oftmals haben sich früher Verkäufer die mühe gemacht um einen Kunden zufrieden zu stellen bei einer Beratung / Bedarfsermittlung und hinterher sind diese dann hingegangen um die Artikel im Internet zu kaufen. Natürlich wurde dies auch schon irgendwann fast zur Regel und warum sollte man dann noch Mitarbeiter zu Seminaren schicken wenn der Verkauf sowieso kaum mehr von einer Beratung abhängig sind ? Aus persönlicher Sicht tut es mir leid, dass auf dauer solche Geschäfte verschwinden werden und unsere Innenstädte dann riesiger Einkaufszentren veröden werden. Kenne in Düsseldorf z.b. ein schönes Fachgeschäft und ich weiss vom Inhaber, dass der Laden etwas für insider ist und er von seinen treuen Kunden leben kann. Man kommt hinein, wird freundlich und teiweise mit Umarmungen gegrüsst, man wird nach der Familie und sich selbst gefragt und was zu trinken angeboten und wenn mal kein Kunde im Laden ist so geht man vo die Tür und raucht gemeinsam eine. Leider verschwinden solche schon fast nostalgischen Läden von der Karte des Einzelhandels und die Grossen werden immer grösser. Am Ende laufen wir gefahr dass Momopole entstehen werden. Dies wäre nicht sehr Vorteilhaft für die Gesamtwirtschaft. Auch Inhaber sind nur Menschen und wollen Leben und von ihrem Laden leben können.
Mfg Schmalone
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Kluti63 (Verbraucher/in)15. Februar 2012
Hallo Inga, wenn Du Menschen kennenlernen möchtest die erkannt haben, das es in Deutschland ein viel größeres Problem gibt als nur die Ladenöffnungszeiten, dann Guckst Du hier:
Auf der letzen Seite fällt ein Name besonders auf, Heiner Geißler:
Ein CDU-Politiker, der in seiner aktiven Zeit als Generalsekretär der CDU fast als “Linken-Hasser” galt, unterstützt öffentlich die Ziele von Attac!!!!
Das lässt doch hoffen, das es noch mehr Politiker gibt, die zum Umdenken fähig sind……
Mal ganz persönlich zu mir, der Wandel in der politischen Gesinnung des Heiner Geißler spiegelt so ziemlich meinen eigenen wider:
Vom eingefleischten CDU-Wäher in jungen Jahren ging mein Weg über die SPD (die seit Schröder für mich aber nur noch die schlechteren Schwarzen sind).
Bei den letzten Wahlen hab ich dann den vorerst letzten Schritt vollzogen und damit das gesamte ideologische Spektrum unserer Parteienlandschaft durchwandert.
Für 2013 bin ich aber quasi schon wieder parteilos da die Linke sich auch nur in ideologischen Kleinkriegen hervor tut und weit hinter meinen Erwartungen zurück hängt!
Und nur der Vollständigkeit halber:
Die FDP hat noch nie und wird nie eine Stimme von mir erhalten!
Und da sich ja bereits die ersten Piraten dort anbidern, wird es denen wohl genau so gehen!
Dir fehlen die Grünen in dieser Aufzählung? (ups, lesen die hier etwa mit…..?)
Ich habe die Grünen in ihren Anfängen als “Rentierpulli-strickende Protestpartei” kennen gelernt. Während ich dann von rechts nach links gewandert bin, haben die Grünen sich zur “etablierten” Partei entwickelt die weder ein Problem mit “Schwarz”, noch eins mit dem “schlechteren Schwarz” hat…..solange sie in der jeweiligen Regierung als Koalitionspartner dabei ist!
Das ist fast schon FDP-Taktik!
Fairerweise muss ich aber sagen, dass sich hier grade eine Entwicklung anbahnen könnte, die mich im September 2013 als Wähler nicht alternativlos im Regen stehen läßt…..die Hoffnung stirbt zuletzt!!!!
So, Inga, hast Du nun noch weitere Fragen an “Dr.House”? ;o))
@Bündnis90/Die Grünen:
Ich hoffe, ich habe mit diesem Beitrag nicht gegen Eure “AGB” oder “sonst was” verstoßen.
Ich bin gespannt, ob Ihr diesen Beitrag erlaubt……auch wenn er sicherlich “off Topic” ist.
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Die GRÜNEN NRW23. Februar 2012
Hallo Kluti, der Beitrag wurde automatisch als Spam klassifiziert, da er mehrere Links enthielt. Entschuldige das bitte, wir haben ihn nun freigegeben.
Bernd 2 (Verbraucher/in)15. Februar 2012
In der Zeitung Ruhrnachrichten vom 15.2.12
meint der Rewe-Vorstandschef, Ladenschluss
von 22 Uhr oder noch früher
sei “praksisfremd und altmodisch”! Mich würde nur interssieren, öb dieser Herr
Alain Caparros jemals selber eine Nachtschicht gemacht hat. Es ist unheimlich schwer eine Nachtschicht durchzustehen, wenn man
tagsüber nicht richtig zum schlafen gekommen ist , eventuell durch eigene Kinder
oder Lärmbelästigung von
außen. Es dreht sich bei diesem Herrn nur noch um Gewinne. Für mich ein Grund,
Rewe künftig zu meiden, es gibt auch andere.
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Inga C. (Beschäftigte/r)15. Februar 2012
Bedeutet “Geiz ist Geil” wirklich “Sparen”? Könnte es nicht auch sein, daß sich hinter diesem “schmissigen” Slogan zynischerweise genau das Gegenteil verbirgt? Jaha, und wer zahlt da und wer “profitiert”, und in welchen sich immer weiter auswachsenden Dimensionen?
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Alwine Meier (Beschäftigte/r)15. Februar 2012
Öffnungszeiten von Montags bis Freitags bis 19 Uhr und am Samstag bis 14 Uhr reichen völlig aus. Früher ging das ja auch und keiner ist verhungert.
In manchen Städten sind diese Öffnungzeiten noch so, es gibt sogar noch die Mittagspause von 13 bis 15 Uhr und da verhungert auch keiner.
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Alwine Meier (Einzelhändler/in)15. Februar 2012
Zitat:Es wurde geschrieben von yonaldo:
Wir – Kunden und Verkäufer – sind kein Team, sitzen nicht im selben Boot. Der eine bezahlt die Dienste des anderen. Deswegen muss auch ein „Dienst“ erbracht werden, ein „Service“. In beiden Worten steckt „dienen“ – und genau das ist Euer Job.
Das sind die typischen Aussagen eines Beamten. Vielleicht täusche ich mich auch.
Bloß mit dem einen Unterschied, dass die einen unkündbar sind und die anderen kriechen zu Kreuze.
In welchem Mittelalter sind sie stehengeblieben, mit dieser Auffassung?
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Anonym (Verbraucher/in)15. Februar 2012
Der Rewe Chef Herr Caparos,
Hat den Wirtschaftminister und den Herrn Borschel, (beide SPD) in einen Privat Geführten Laden eingeladen, und sahen natürlich und hörten wie toll alles wäre, was mich nicht verwundert, als kleiner Angestellter bleibt einem ja nix anderes übrig, als alles ist so toll zu sagen und wo das Thema Zuschläge kam wurde doch glatt gesagt, ja die bekämen alle aber das stimmt nicht so ganz, Aushilfen kriegen keine das weiß ich es sei den der Privat Markt würde besser als Rewe zahlen was ein wunderwäre.!
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Stefan (Verbraucher/in)16. Februar 2012
Die Frage stellt sich überhaupt generell, ob alles bürokratisch geregelt sein muss. In anderen Ländern gibt es keinerlei Beschränkungen. Warum soll dann wieder eine Art Deliberalisierung stattfinden? Man sollte lieber dafür sorgen, dass es keine Nischen in der Bezahlung ab 20 Uhr mehr gibt und der Handel den üblichen Zuschlag bezahlen muss. Vielleicht sollte man auch diese Entscheidung der Deliberalisierung dann doch lieber mal bei der EU in Brüssel diskutieren und nicht auf Landesebene. Warum gibt es zum Beispiel in GB ein viel liberaleres Öffungszeitengesetz als in Deutschland? Sind die Menschen in GB und Deutschland so unterschiedlich oder was?
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Micha (Verbraucher/in)16. Februar 2012
Ich denke 24h für den Einzelhandel will keiner, doch sehe ich, gerade in meiner Umgebung, dass die Läden, die nach 20 Uhr geöffnet haben, gut besucht werden (REWE, Penny, Netto etc.)
Bleibt bei der Regelung bis 22 Uhr und vielleicht sollten einige Läden in bestimmten Umgebungen auch die Erlaubnis erhalten bis 0 Uhr geöffnet zu haben.
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Thomas (Verbraucher/in)16. Februar 2012
Die Grünen und alle anderen linksorientierten Parteien zeichnen sich dadurch aus, dass sie ständig was regeln, regulieren und am liebsten was verbieten wollen… Nur die Freiheit der Menschen bringt uns weiter und dazu gehört auch, das Einzelhändler entscheiden können, wann und wie sie Ihre Geschäfte öffenen können. Ich persönlich kenne viele Beschäftigte im EH, die froh darüber sind, zu Zeiten zu arbeiten, wo es Ihnen möglich ist, z.B. Spätabends und sogar noch Zulagen dafür bekommen. Es wundert mich sowieso, das ständig über den EH und seine Öffnungszeiten diskutiert wird. Bei den Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, spricht doch auch keiner darüber, das sie Nachts arbeiten müssen… Oder die Menschen bei der Bahn, bei den Flughäfen etc… Ich persönlich freue mich über die langen Öffnungszeiten und nutze sie auch reichlich. Das Leben wird entspannter und ich gebe auch mehr Geld aus. Übrigens große Gefahr für den EH: Das Internet. Wenn die Menschen nicht mehr vor Ort einkaufen könne, dann kaufen sie im Internet. In Frankreich gibt es z.B. schon große Lebensmittel EH im Netz, die schnell und günstig liefern. Das kommt in Deutschland bestimmt auch. Nur was ist dann mit den Menschen in den Geschäften? Aber da fällt den großen Regulierern schon was ein, vielleicht ein Internetverbot nach 18.00Uhr…:-)
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Inga C. (Beschäftigte/r)16. Februar 2012
@Kluti63
Hallo Kluti, aber Danke trotzdem für die Bemühungen. Hätte zwar gerne gewusst, in welcher “theoretischen Heimat” man zu diesen Schlussfolgerungen gelangt…aber nun, – mir scheint da augenblicklich einiges etwas verwirrend.
Z.B. :
„Man nutzt also die Möglichkeiten der unbeschränkten Öffnungszeiten hauptsächlich zu Werbezwecken (Seht, wir sind ja soooo Kundenfreundlich!)
Viele andere Werbemaßnahmen kosten sicherlich mehr als die hierzu gezahlten Minilöhne.“
Zudem habe ich Dich so verstanden, daß Du eine wirkliche Umsatzeffizienz in den ausgedehnteren Öffnungszeiten auch nicht siehst. Korrigiere mich bitte, wenn ich Dich da falsch verstanden habe.
Warum scheint es Dir unter dieser Betrachtung so wichtig, dass der Einzelhandel „schwimmen“ lernen soll, mitschwimmen soll, -so wie ich Dich verstanden habe, an die Erfahrungen aus anderen Wirtschaftszweigen angelehnt. Was macht Dich so sicher, dass auch dieser Wirtschaftszweig nur diesen Weg gehen kann und wird?
Also eine (vornehmlich) Werbemassnahme soooo unabdingbar dafür sein soll?
P.s. jetzt mal ein kleiner sprachlogistischer Hinweis von mir: es heisst Neugier stillen. :-D
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Inga C. (Verbraucher/in)16. Februar 2012
Ja, Schmalone, ich sehe auch die Gefahr einer Monopolbildung. Die Renten waren ja auch mal sicher, und niemand hatte vor eine Mauer zu bauen.Und was, wenn die momentan noch anbiedernd umworbenen Kunden dann plötzlich vor Preisen stehen, die sie nie für möglich gehalten hätten. Und dies, bevor eventuell z.B.Lebendmittelkappheit (auch dies ist laut eines Radiobeitrages,den ich vor einiger Zeit mal hörte,mittellangfristig denkbar), die soetwas begründen könnte, eintritt?
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Kluti63 (Verbraucher/in)16. Februar 2012
Hallo Inga,
sorry, aber ich klinke mich hier aus. Das hat -ausdrücklich- nichts mit den Teilnehmern, sondern -ausschließlich- mit dem Veranstalter dieser Debatte zu tun (wie man aus meinen letzten Kommentaren wohl auch herauslesen kann).
Seid etwa 40 Stunden sind die Grünen nicht willens oder in der Lage, mir eine Bergündung für die Zensur zu liefern.
Dich möchte ich noch bitten, einfach mal den Begriff “Attac” zu “googlen”.
Dort geht es um eine ganze Reihe von Themen….unter anderem eben auch um die Situation der Arbeitnemer in Deutschland….und zwar ALLER Arbeitnehmer!
Und dort findest Du letztendlich auch die Begründung, warum ich zum “Dr.House” wurde ;o)
Noch eine letzte Anmerkung zu meiner Motivation:
Wir werden in Deutschland schon lange nur noch von Lobbyisten regiert, die fleißig dafür sorgen, das IHRE Interessen durchgesetzt werden.
Genau diesen Egoismus verurteile und bekämpfe ich!
Und obwohl das Ladenöffnungsgesetz wohl eine der nur ganz seltenen Lobbyarbeiten ist, bei der Arbeitnehmer profitieren, folgt sie doch den gleichen Gesetzmäßigkeiten, da eben auch hier wieder nur eine ausgewählte Gruppe bevorteilt wird.
Deshalb mein NEIN dazu!
Nenn mich einen hoffnungslosen Idealisten….aber für mich hat der Spruch “Gleiches Recht für alle” noch eine echte Bedeutung und ich ergänze ihn noch durch “Gleiche Pflicht für alle”!!!!!
So, mein Schlußwort hier ist mal wieder länger geworden als ich vorhatte…..ist wohl auch sone Macke von mir…. ;o)
Mal schauen ob es hier überhaupt erscheint……
Als Leser werde ich das hier aber sicher weiter verfolgen, das Ergebnis interessiert mich auf alle Fälle!
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Die GRÜNEN NRW23. Februar 2012
Lieber Kluti, der Beitrag hing im Spam fest – sorry. Keine böse Absicht unsererseits.
Bei solchen Sachen am besten eine Mail (siehe Impressum) schreiben, die kommt sofort und ohne umschweife an!
Schmalone (Beschäftigte/r)16. Februar 2012
Oftmals lese ich hier, dass es viele geben soll die sih im EH freuen über die Arbeitszeiten. Kenne aber NUR das Gegenteil.
@ Kluti63
Nenn mich einen hoffnungslosen Idealisten….aber für mich hat der Spruch “Gleiches Recht für alle” noch eine echte Bedeutung und ich ergänze ihn noch durch “Gleiche Pflicht für alle”!!!!!
Definitif volle Zustimmung ohne wenn und aber. Entweder dürfen ALLE wieder früher nach hause oder ALLE müsen RUND UMD DIE UHR arbeiten ohne Ausnahme. Ausserdem wählt man immer die Partei die die eigenen Interessen vertritt ansonsten wäre es das gleiche als wenn man selbst ein Esen für sich kocht das einem nicht schmeckt.
Egal wlche Politischen wege auch man gehen möchte, man sollte immer sozial gegenüber anderen bleiben denn mit Freiheit kommt ein riesiges Stück verantwortung gegenüber sich selbst und anderen Menschen.
Mfg Schmalone
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Kluti63 (Verbraucher/in)16. Februar 2012
@ Inga (Achtung: “Dr.House schlägt wieder zu…)
bevor ich es vergesse,….sollte ich mich mit meiner Äußerung “Neugier befriedigen” hier bei den Damen machomäßig daneben benommen haben, war das nicht meine Absicht………aber das “Stillen” würde mir ungleich schwerer fallen……. *lol*
Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen……
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Inga C. (Verbraucher/in)16. Februar 2012
Kluti, da bist Du ja wieder. Dabei wollte ich mich gerade von Dir verabschieden. So, von wegen, war schön, Dich “kennengelernt” zu haben u. mach´s gut und so.
….. schade auch um meinen schicken ersten “Angriff” vom Sonntag, is wohl auch ins “Leere” gelaufen ;-).
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Kluti63 (Verbraucher/in)17. Februar 2012
@Schmalone
“Ausserdem wählt man immer die Partei die die eigenen Interessen vertritt….”
Das ist vollständig richtig,….die Wähler sind in einer Demokratie die einzigen legitimen Lobbyisten!!!
“….ansonsten wäre es das gleiche als wenn man selbst ein Esen für sich kocht das einem nicht schmeckt.”
Und da liegt der Hase im Pfeffer,…….der Versuch, Dir als Wähler in Deutschland ein leckeres Essen zu kochen, schlägt schon seit langem fehl,…..mehr oder weniger heimlich kippt ständig jemand ein Brechmittel dazu!!!!!
Und das finde ich voll zum kotzen (haha, wie passend, oder?)!
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Katrin (Verbraucher/in)17. Februar 2012
Ja, wir brauchen dringend eine Begrenzung, am besten 18:00 mit Rücksicht auf die Beschäftigten. Wer ungünstige Arbeitszeiten hat benötigt vielleicht eventuell eine etwas längere Öffnungszeit, dafür sollten die Beschäftigten dann zumindest aber deutlich höher bezahlt werden. Und nach 20:00 ist einfach nur krank.
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Inga C. (Verbraucher/in)17. Februar 2012
@Kluti63(unsichtbarerweise)
Hallo Kluti,
Danke nochmal für die Mühe, die Du Dir gemacht hast. Werde mich einlesen.
Hoffe, dass ich in der Flapsigkeit meines letzten Kommentares nicht missverstanden worden bin.
Deine Vorlage war ein bischen verlockend ;-)
sodann,
Inga
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Kluti63 (Verbraucher/in)17. Februar 2012
@Inga C.
Hallo Inga,
Keine Ursache, gern geschehen.
Und keine Sorge wegen Deiner Kommentare,…..alles ist gut ;o)
Hab nur nicht verstanden, welcher Deiner “Angriffe ins Leere gelaufen ist”….Hab ich denn nicht alle pariert? :o))
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Inga C. (Verbraucher/in)17. Februar 2012
@Kluti
… jetzt sach´nur noch, auf Deinem Monitor ist der mit dem “vorbildlichen Engagement” noch zu sehen. Ich glaub´, ich klapper heute erstmal sämtliche fremde Rechner ab, und guck, ob auch überall das Gleiche drinsteht. :-o.
Aber schön, daß Du wieder da bist. Auch `Feindschaften´ sollte man pflegen.
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Inga C. (Verbraucher/in)17. Februar 2012
Hallo Bündnis 90/Grüne,
So langsam schließe ich mich zumindest im Wundern dem Teilnehmer Kluti63 an. Man kann ja von seinen Anschauungen halten, was man will, – aber dass von Euch so garnichts kommt, finde auch ich inzwischen merkwürdig im besten Wortsinne. Da man als Leser ja in Kenntnis über seine dauernd „fehlschlagenden“ Versuche gelangt, stellt sich dann ja natürlicherweise die Frage: Wieso?
Auch finde ich es seltsam, daß am Montag (13.02) ein zwar – ich gebe es zu-! recht inhaltsfreier (davon gibt´s hier aber auch haufenweise, kann also nicht der Grund sein) aber in keiner Weise beleidigender Beitrag vom Sonntag (12.02) von mir gelöscht wurde. Tut mir jetzt nicht „weh“, aber irritierend ist es schon.
Könntet Ihr Abhilfe vom Grübeln schaffen?
MfG
Inga C.
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Inga C. (Beschäftigte/r)17. Februar 2012
So, jetzt mal wieder was zum Thema.
@Katrin
Deine Fürsorge für die Beschäftigten im Einzelhandel in allen Ehren, aber ein so schmales Zeitfenster zum Einkaufen, wäre für uns keine Wohltat, sondern der Supergau. Ich weiß ja jetzt nicht, welchem Beruf Du nachgehst, aber die Arbeitswelt hat sich doch etwas verändert… ehm…, ja es gibt immer noch viele Berufsgruppen, die am (frühen) Nachmittag Feierabend haben, je nach Region, aber, wie viele hier ja schon beschrieben haben, viele eben auch nicht, die tatsächlich erst abends heimkehren. Hast Du Dir mal ernsthaft versucht auszumalen, was in den Läden abgehen würde, wenn 18 Uhr Feierabend wäre? Also, ich würde mich da nur noch ducken, und schnell zum Hinterausgang raus. An ein oder zwei Abenden länger als 20Uhr,- wie lange, wäre im Einzelnen abzuklären-, wäre ein Kompromiss. Auch der Samstag um 12Uhr ist eine sehr „fromme“ Vision, die uns Verkäufer/innen der Zerfledderung durch ungereimte Kundenanhäufung aussetzen würde. :-)
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Kluti63 (Verbraucher/in)17. Februar 2012
@Inga C.
Wie jetzt, hat es Dich auch “erwischt”?
Ich bin auch öfter mal in der Kommentarfunktion der “rp-online” zu finden, wenn die dort einen Beitrag sperren, dann immer mit einem öffentlich sichtbaren Hinweis……..
Und damit wir hier nicht ständig “off topic” sind, hab ich noch einen:
@Katrin
“Ja, wir brauchen dringend eine Begrenzung, am besten 18:00 mit Rücksicht auf die Beschäftigten.”
Auf welche Beschäftigten möchten Sie denn mit dieser Forderung Rücksicht nehmen?
“Wer ungünstige Arbeitszeiten hat benötigt vielleicht eventuell eine etwas längere Öffnungszeit”
Und welche Beschäftigten schließen Sie mit diesem Zusatz aus Ihrer Rücksichtnahme aus?
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Kluti63 (Verbraucher/in)17. Februar 2012
Aber Hallo Inga,…….ein sehr schöner Beitrag…….!
Wenn Du jetzt noch erkennst, dass “….wie lange, wäre im Einzelnen abzuklären-,…” bedeutet, dass genau dies nicht durch ein stures Gesetz regelbar ist, sondern der Einzefall regional völlig unterschiedlich aussehen kann…..dann sind wir ja gar keine “Feinde” mehr :o)
Und wir könnten sogar Katrin zustimmen, dass diese Einzelfälle “….dann zumindest aber deutlich höher bezahlt werden.” sollten (allerdings stellt sich mir dabei immer noch die Frage, warum wir ab 20 Uhr alle zu Kranken mutieren sollten….)
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Inga C. (Beschäftigte/r)18. Februar 2012
Hey Kluti, was soll das heissen, jetzt “noch” erkennen? Ich bin nach wie vor bei meinem ursprünglichen Vorschlag. :-)
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Schmalone (Beschäftigte/r)18. Februar 2012
Unter der Woche 8 – 20 und Samstags 7 – 14 reicht wirklich. Alles andere ist reiner Wahn.
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Alwine Meier (Verbraucher/in)18. Februar 2012
Wie hoch war eigentlich die Sterblichkeitsrate der Bevölkerung, als die Geschäfte in der Woche noch um 18.30 schlossen und an Samstagen um 14 Uhr?
Die muß ja ziemlich hoch gewesen sein, da dann eine Menge Leute verhungern mussten, da sie keine Möglichkeit hatten nach diesen Öffnungszeiten noch Einkaufen zu gehen.
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Kluti63 (Verbraucher/in)18. Februar 2012
@Alwine Meier
Cooler Spruch, leider nur ziemlich inhaltslos……
…..und wie haben Sie eigentlich Ihre Polemik verbreitet, als es noch kein Internet gab…….?
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Inga C. (Verbraucher/in)18. Februar 2012
@Schmalone. Wenn Deine Einschätzung zutrifft, daß der Laden, in dem Du arbeitest, samstags um 14Uhr schliessen kann, ist das eine tolle Sache. Ich persönlich habe Ladenschlusszeit 14Uhr nie kennengelernt, und denke ehrlichgesagt noch mit Entsetzen an so manche Samstage der 16Uhr Ladenschlusszeiten bei uns zurück. Vor allem, wenn man die volle Schicht von 7Uhr bis 16Uhr hatte. Ungefähr sonntags um ca. 15Uhr hörte das „Dröhnen“ dieser gnadenlosen Reizüberflutung dann mal auf. Also diese Kundenmassen dann noch auf 14Uhr zu quetschen, -ein Alptraum, bei uns zumindest, – na ja, und das Problem des Kundenverlustes tritt ja noch hinzu.
@Kluti. Warum sollte es nicht möglich sein, ein grundsätzliches (nenne Du es meinetwegen ein „stures Gesetz“) Gesetz zu basteln, das z.B. 2 verlängerte Tage gestattet, die regional unterschiedlich ausfallen können. Heutzutage rennen doch eh alle mit irgendwelchen omnipotenten Geräten durch die Gegend, die sie durch´s Leben navigieren, – wo ist das Problem, daß jemand, der mittags in Pusemuckel losfährt, in seine „Zauberkugel“ guckt wann in Dingenskirchen, wo er abends eintreffen will, die Geschäfte schliessen?
Gut, bin jetzt politisch nicht so fit, dass ich wüsste, wie man Gesetze brutzelt, ….. aber ich vertraue darauf, daß Du da ein ganz erfahrener “Hinweisgeber” sein könntest….
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Tom (Beschäftigte/r)18. Februar 2012
Also mal ehrlich,wenn Samstag um 20 Uhr zu wäre, und in der Woche von 7.00 bis 22 Uhr, das wäre schon für manchen EH Beschäftigten eine schöne Sache. 14Uhr oder 16Uhr Samstag sind doch einfach nicht machbar.Aber ehrlich gesagt, denke ich inzwischen, das sich gar nix ändern wird.
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Inga C. (Beschäftigte/r)19. Februar 2012
@Tom.
Jo, offengestanden denke ich auch, dass diese Plattform mehr eine „Als ob“ –Funktion hat, die ein beruhigendes Gefühl der Mitgestaltungsmöglichkeit geben soll. So what! Wer will, kann drin lesen, schreiben,…., wer will, kann trotzdem hier seinen Horizont erweitern. Ich z.B. frage mich gerade bei meinem derzeit noch möglichen :-) Sonntagsmorgenkaffee, was wohl passieren würde, wenn zur Abwechslung der für viele immer vertrauter werdende „Freund“ Computer (u. a. wegen zunehmender von außen produzierter Isolation) mal nicht für Ebayaktionen, Filmkonsum, Pornokonsum,… und weiß der Geier, was nicht alles, genutzt würde. So etliche Beispiele für internetgeborene Bewegungen gibt es da ja schon weltweit. Was -, wenn das Kind in genau dem Zimmer, in das es eingesperrt wurde, unter allem möglichen Plunder den Zweitschlüssel für genau dieses Zimmer finden würde…. ???
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Kluti63 (Verbraucher/in)19. Februar 2012
@Inga C.
18. Februar 2012:
“Warum sollte es nicht möglich sein, ein grundsätzliches (nenne Du es meinetwegen ein „stures Gesetz“) Gesetz zu basteln,…….?”
Eine Regierung (also der Gesetzgeber) wird im Allgemeinen erst mal nur für 4 Jahre gewählt. Wenn dann z.B. in 5 Jahren ein regionaler Arbeitgeber die Tore schließt (…..sagen wir mal, Opel in Bochum) und damit tausende von Schichtarbeitsplätzen wegfallen, wird sich das Einkaufsverhalten in dieser Region deutlich ändern.
Und dann fangen wir mit der neuen Regierung die ganze Diskussion von vorne an, oder wie…….?
Nochmal: Das müssen die Betroffenen vor Ort selbst entscheiden können,……und betroffen sind Kunden, Beschäftigte und Arbeitgeber,….nicht der Gesetzgeber!!!!!!!
19. Februar 2012:
“Was -, wenn das Kind in genau dem Zimmer, in das es eingesperrt wurde, unter allem möglichen Plunder den Zweitschlüssel für genau dieses Zimmer finden würde…. ???”
Dreh den ganzen Plunder auf links und sag Bescheid, wenn Du den Schlüssel gefunden hast. Dann brechen wir gemeinsam aus……!
Helau und Alaaf……
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Kluti63 (Verbraucher/in)19. Februar 2012
Hab mir grade das Video “Dialog und Beteiligung zu Ladenöffnungszeiten in Düsseldorfer Nordstraße” zu Gemüte geführt.
Unter anderem äußert sich dort ein Ehepaar, das offenbar gerne mal ins Theater geht:
Wenn sie dann nach eigenen Angaben gegen 22:30 Uhr ihre Zielhaltestelle mit dem ÖPNV erreichen, stellen sie regelmäßig fest, das im gegenüberliegendem REWE-Markt maximal 2 Kunden sind und schlussfolgern messerscharf, das deshalb längere Öffnungszeiten unsinnig sind!
Ich bitte hier mal die Kripo um Hilfe,…..wer waren die zwei Kunden?
Der Straßenbahnführer und das Theaterpersonal scheiden definitiv aus………die haben ein Alibi!!!!
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Inga C. (Beschäftigte/r)19. Februar 2012
@Dr. House. Es gibt Menschen, die neben ihrer Arbeit, auf der sie sich von „übel gelaunten“ Kunden „ansaugen lassen“ (14.02) müssen, -und dies täglich-, sich nicht vornehmlich der Politik widmen/können. Also kein Grund für Spott, … davon ab sehe ich selbst bei dem von Dir genannten Beispiel nicht, wieso es nicht funktionieren sollte, dass hier eine regional flexible Variable im Gesetz belassen wird.
Om
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Kluti63 (Verbraucher/in)19. Februar 2012
@Inga C.
“… davon ab sehe ich selbst bei dem von Dir genannten Beispiel nicht, wieso es nicht funktionieren sollte, dass hier eine regional flexible Variable im Gesetz belassen wird.”
Soll denn wirklich jeder Bürgermeister für seinen Bereich ein eigenes regionales Ladenöffnungsgesetz verfassen? Und dies dann auch noch regelmäßig überprüfen und anpassen, weil beispielsweise der Bau einer Umgehungsstraße dafür sorgt, dass nun einige Geschäfte nicht mehr vom Berufsverkehr tangiert werden und andere plötzlich mitten drin sind?
Ein Gesetz, das zugleich hunderte, wenn nicht tausende kaum kalkulierbarer Ausnahmen von sich selbst formulieren soll, kann man sich getrost sparen!
Das längst vorhandene Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist eigentlich das beste Beispiel für ein solches Gesetz, das sich durch endlose Ausnahmen selbst ad absurdum führt…..!
“Dr.House” sagt:
Du sollst nicht töten!…..Das ist ein Gesetz, Ausnahmen sind kaum erforderlich!
Du sollst nicht am Sonntag arbeiten müssen , außer im Fall A und im Fall B und im Fall C….. und im Fall XYZ!………Das ist kein Gesetz sondern purer Schwachsinn!
Sorry Inga, aber ich habe Dich für realistischer gehalten…….
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Dirk (Verbraucher/in)20. Februar 2012
@Schmalone: Sie schreiben am 12.02. dass es Ihnen durch die verlängerten Öffnungszeiten körperlich und seelisch schlechter geht. Wie oft müssen Sie denn in der Woche nach 18:30 Uhr arbeiten und wie oft?
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Dirk (Verbraucher/in)20. Februar 2012
@Schmalone: Sorry, es sollte heißen: Wie oft müssen Sie denn in der Woche nach 18:30 Uhr arbeiten und wie lange?
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Inga C. (Verbraucher/in)21. Februar 2012
@Kluti63, Hallo Kluti,
so, habe mich inzwischen mal der von Dir genannten Lektüre gewidmet. Aber auch nach dieser sehe ich keinen vernünftigen Grund für Rund-um-die-Uhr-Ladenzeiten. Und ein „geometrisches Gerechtigkeitsprinzip“, – welches es aber auch nicht einmal wirklich wäre -, halte ich für Nonsens, weil realitätsfern :-), – somit haben sich die Irritationen als für mich nicht weiter brauchbar erwiesen. Ich geh´ dann jetzt mal zur Arbeit `nen paar Kunden „ansaugen“ …. ;-)
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Mike (Verbraucher/in)21. Februar 2012
@ Inga und Kluti63
Leider tragt Ihr mit Euren privat Unterhaltungen nicht sehr zu diesem ernsten Thema bei. Wenn ich Eure endlosen e-mails sehe frage ich mich wieso der Webmaster das zulässt?
Mein Vorschlag: Ihr tauscht Euch mal miteinander mit Euren privaten e-mails aus!!
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Kluti63 (Verbraucher/in)21. Februar 2012
@ Mike
sorry hast ja Recht. War halt wenig los hier in den letzten Tagen…..da verliert man schon mal den roten Faden.
Aber auch durch etwas mehr Struktur und die eine oder andere Filterfunktion könnte die Übersicht hier sicher besser werden….man scrollt sich ja doof hier, um in allen 3 Teilbereichen die Aussagen einzelner Teilnehmer zu verfolgen.
Deine Aussagen zu Thema unterschreibe ich aber gerne!
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Anonymous (Verbraucher/in)21. Februar 2012
Vorab: Ich finde es gut, dass Bürgerinnen und Bürger hier die Möglichkeit haben ihre Meinung Kund zu tun. Das ist vorbildlich; auch und gerade für andere Parteien und eine positive Entwicklung in der Entscheidungs- und Diskussionskultur.
Zu meiner Meinung: Wie viele hier in diesem Diskussionsforum bin ich kein Mitglied einer Partei – aber politisch interessiert und beobachte mit Interesse die Veränderungem in unserem Land. Als 2005 das Ladenschlussgesetz aufgehoben wurde lebhaft über das Für und Wider diskutiert. Die meisten der Argumente beider Seiten finden sich hier wider. Beide haben ihre Berechtigung.
Aber nach 7 Jahren Ladenöffnungsgesetz NRW möchte ich nach vielen Gesprächen dazu im Freundes-, Familien und Bekanntenkreis hier zu Protokoll geben, dass viele von der Aussicht, wieder an das Gängelband eines Ladenschlussgesetzes gelegt zu werden erschrocken waren. Noch zu gut sind die Erinnerungen an gehetztes Einkaufen
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Alwine Meier (Verbraucher/in)22. Februar 2012
Ich muß sagen, ich kenne keine Verkäuferin oder keinen Verkäufer, der diese Arbeitszeiten gut findet. Alle hassen das. Es wird auch gelästert über die Kunden, die noch so spät einkaufen gehen.
Und es wird gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Wenn ich bis 22 Uhr am Wochenende arbeiten müßte, dann wäre ich auch miserable gelaunt. Am Wochenenden möchte doch jeder mit seiner Familie oder Freundes abends etwas unternehmen. Kulturelle Angebote oder sich einfach gemeinsam treffen. Das alles ist ja dann leider nicht mehr möglich, wenn man diese grauslichen Arbeitszeiten hat.
Es gibt natürlich auch Leute, die Freitags mittags den Bleistift fallen lassen. Das sind dann die , die nach längeren Öffnungzeiten schreien und abends um 21 Uhr noch durch die Läden schlendern.
Ich kann doch auch nicht Freitags um 21 Uhr oder Samstags um 21 Uhr meinen Personalausweis verlängern lassen oder mein Auto abmelden. Hallo? Oder zum Zahnarzt gehen.
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Schmalone (Beschäftigte/r)22. Februar 2012
@ Dirk
Ich dstanziere mich von der 18:30 Philosophie. Mir reicht es bis 20 Uhr und Samstags is 14 oder maximal bis 16.
Nun zu ihrer Frage: 3 – 5 mal Die Woche und dann auch direkt bis 00 Uhr.
@ Anonymus
So unterschiedlich sind halt Meinungn im Volke. Ich widerum kenne nur das Gegenteil von verbrauchern. Leider ist es den Leuten mittlerweile recht Gleichgültig was mit den Angestelltn passiert. Es sind ja nicht nur Verkäufer/innen davon betroffen sondern noch viel mehr erufe im Hintergrund die keiner wahrnehmen will. Angefangen von den Prodzierenden Firmen über Logistikunternehmen etc.
Gerade die Lkw Fahrer haben mein mitgefühl da sie meist für viele nur die Spinner sind die die Autobahnen verstopfen und kriegen noch ordentlich Druck vom Chef und so weiter. Auf einem LKW stand mal ein wunderbarer Spruch: Ohne mich wäre die Autobahn schön leer, genauso wie ihr Kühlschrank.
Leider finde ich das da sehr oft nur kurz gedacht wird wenn es heisst, dass nur Verbraucher leiden und Verkäufer daraus einen Vorteil ziehen.
Mfg Schmalone
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Inga C. (Beschäftigte/r)22. Februar 2012
Sorry auch meinerseits für´s Scharmützeln….
Jedoch möchte ich anmerken, dass meine Frage vom 16.02 an Kluti durchaus sehr ernst gemeint war; Diskussionen dürfen ja auch dazu dienen, das Spektrum der Perspektiven zu erweitern. Für mich war nicht ausgeschlossen, dass Kluti´s irritierender Argumentationshintergrund mir neue Einblicke in dieses Thema gewährt hätte. Gut, bin dann allerdings zu dem Schluss gekommen, dass es auch und GERADE eigentlich nicht im Sinne von „attac“ sein kann, die Öffnungszeiten zu befördern.
Wie gesagt, halte ich eine „geometrische“ Gerechtigkeit für unsinnig. Ein Teilnehmer sagte es so treffend mit: „…eigenartiges Argument: Wenn die einen Nachteile haben, sollen die anderen aber auch Nachteile haben.“
Und hier finde ich es auch durchaus beachtenswert, dass:
jemand, der einen der anderen genannten Berufe ergreift oder jobmässig angeht, sich
a) vorher klarmachen kann, was auf ihn zukommt und er sich
b) dementsprechend sein soziales Gefüge aufbaut.
Er wächst quasi da selbstgestaltend hinein. Gut, werden die „Frischlinge“ im Einzelhandel vermutlich auch tun. Wobei auch für sie viele Dinge überdurchschnittlich nachteilhafter sind. Weshalb ich es auch nur für eine scheinbare Gleichberechtigung halte.
Jemand, der z.B. mit 35 Jahren (um diese Zeit ist in den meisten Fällen die grobe Konsolidierung eines Sozialgefüges weitgehend abgeschlossen) plötzlich, von einem Tag auf den anderen mit einer nicht nur knapperen Verfügbarkeit seiner Privatzeit, sondern auch einer unzuverlässigeren Planbarkeit seiner Freizeit konfrontiert ist, ist das eine GANZ!!! andere Liga. Mit 40, 45, …. sieht´s noch schlimmer aus. Die jahrelang aufgebauten Strukturen eines Familienlebens, Theatergruppe, Sportverein, Angelclub, …. meinetwegen auch Strickclub, werden ganz plötzlich mal eben ausgedünnt bis vernichtet.
Will man da ernsthaft sagen: „Was soll´s , bau das doch alles einfach neu mit anderen auf.“?
Diesen Zynismus kann man vielleicht aufbringen, wenn man selbst sowieso nicht viel von Sozialleben hält, oder zu halten gelernt hat, – aus welchen Gründen auch immer,…,…, die „Freunde“ im Netz sowieso pflegeleichter findet, oder das eigene Sozialgefüge zufälligerweise sowieso mit dem Arbeitsplatz identisch ist.
Die Vorstellung, dass es durchsetzbar wäre, den Beschäftigten im Einzelhandel deutlich (höhere) Zulagen und Löhne zu zahlen, halte ich für, Sorry, gefährlich unrealistisch. Und sie auf´s Glatteis zu führen, ihnen erstmal Schuldgefühle für ihre vermeintlich unsolidarische Haltung zu machen, dabei mit der Option zu winken, das kaputte Sozialleben eines Tages mit höheren Gehältern auszusöhnen, finde ich schon reichlich „ausgekühlt“.
Zudem meine ich, hier findet eine perfide Ausspielung verschiedener Berufsgruppen gegeneinander statt, bisweilen noch dazu unter Verwendung von Strohmann-Argumenten.
Übrigens, in anderen Zeiten, als die Läden noch um 18.30 Uhr schlossen, habe auch ich in verschiedensten Fabriken, auch mit allen drei Schichten gearbeitet, und niemand hat für mich eingekauft….
Deswegen bin ich auch für 20 Uhr und nicht 18 Uhr30 Ladenschluss. Aber eben auch nicht später!!!
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Kluti63 (Verbraucher/in)22. Februar 2012
Hallo Inga!
OK, bringen wir es zu Ende….
Ich danke Dir, dass Du Dich mit meinen Argumenten offenbar intensiv auseinander gesetzt hast!
Das wir am Ende nicht der gleichen Meinung sind, spielt dabei keine Rolle, wir haben alles gegeben…. ;o)
Ich spare es mir, in allen 3 Teilfragen und vor allem auf jedes Deiner Argumente zu antworten, aber eines möchte ich zum Schluss noch aus Deinem Text kommentieren (es trifft den Kern!).
Du zitierst selbst folgendes (Äh, also quasi ein “Zitat-Zitat”):
“Wie gesagt, halte ich eine „geometrische“ Gerechtigkeit für unsinnig. Ein Teilnehmer sagte es so treffend mit: „…eigenartiges Argument: Wenn die einen Nachteile haben, sollen die anderen aber auch Nachteile haben.“”
Ich stell das mal um:
Wenn die einen Vorteile haben, sollen die anderen auch Vorteile haben…….ist das dann immer noch ein “eigenartiges Argument”, oder ein sehr gerechtes?
Und nun wirklich als letztes, dann bist Du mich los (ein letzter Dr. House):
Ich kenne keine “geometrische” Gerechtigkeit, ich kenne NUR Gerechtigkeit, die von Wikipedia so definiert wird:
“Der Begriff der Gerechtigkeit (griechisch: dikaiosýne, lateinisch: iustitia, englisch und französisch: justice) bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt.”
Den Idealismus, das wir diesen Zustand erreichen können, nimmt mir keiner!!!!
Tschüss…..
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Inga C. (Beschäftigte/r)23. Februar 2012
Hallo Kluti,
es war ja auch Dein Idealismus, der mich “lockte”, und gewissermaßen stimme ich Dir zu, sehe es halt nur aus in verschiedenen Lebensphasen gewachsenen Perspektiven und sage es mal mit Tolstoi´s `Lewin´ aus Anna Karenina:
“Vor allem aber wußte er wie das Volk überhaupt nicht – und er konnte es auch nicht wissen –, worin eigentlich das allgemeine Wohl bestand, fühlte andrerseits jedoch mit instinktiver Gewißheit, daß das allgemeine Wohl nur durch die Erfüllung jenes Gesetzes des Guten erreicht werden konnte, das jedem Menschen offenbar war.”
Seite und Auflage kann ich leider nicht mehr angeben, da handschriftlich in meinem „Zitatheftchen“ .
„Sorry“ an Mike und alle anderen, aber ich möchte an dieser Stelle gleichfalls die “Hand reichen” :-)
Sodann,
Inga
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Reinhard Palm (Verbraucher/in)23. Februar 2012
Mir fehlt eine Ausdifferenzierung, welche Geschäfte länger geöffnet haben sollen. Solange kleinere Lebensmittelgeschäfte bis 22 Uhr auf haben, kann von mir aus der Rest gerne zu bleiben. Ich fände es gut, wenn sich die Grünen für eine Reform einsetzen würden, dass nur kleinere Geschäfte des Lebensmitteleinzelhandels länger aufhaben sollten. Damit wäre den Anliegen von vielen nach flexiblen Einkäufen für die Waren des täglichen Bedarfs gedient und trotzdem wäre das noch relative arbeitnehmer(innen)freundlich. Für andere Dinge wie Klamotten oder Elektronik findet sich dann schon die Zeit zu normalen Öffnungszeiten oder im Internet.
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Plaskocinski (Verbraucher/in)23. Februar 2012
Von den freigegebenen Ladenöffnungszeiten profitieren nur die Konzerne.
Ich finde es im Interesse der Mitarbeiter/innen im Einzelhandel wichtig die Ladenöffnungszeiten Wochentags auf 20:00 Uhr und Samstags auf 18 Uhr für alle verbindlich runterzufahren. Die längeren Öffnungszeitengehen nur auf die Knochen der Arbeitnehmer. Es wird kein zusätzliches Personal eingestellt. Im Gegenteil, die Mitarbeiter müssen immer flexibeler sein und können ihr Familienleben nicht mehr vernünftig gestallten.
Wer denkt hier dran? Wie kommen die Mitarbeiter nachts nach Hause? Der Öffentliche Nahverkehr läuf, auf jedenfall bei uns, nicht rund um die Uhr.
Das Argument, man kann sonst nicht einkaufen weil man zu lange arbeiten muss kann man nicht gelten lassen. In Deutschland gibt es ein Arbeitszeitgesetz was besagt, das man nicht länger als 10 Stunden Arbeiten darf(mit Überstunden). Also bleibt jeden genug Zeit einkaufen zu gehen. man muss nur sein Verhalten ändern.
Wir sollten unds alle Fragen, ob wir nur einfach zu bequem geworden sind.
Sehalb meine Aufforderung an die Politik hier sehr schnell tätig zu werden.
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Sarah (Beschäftigte/r)23. Februar 2012
Ich bin absolut dafür, dass die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Mir kann niemand erzählen dass er keine Zeit zum Einkaufen hätte weil er arbeiten muss… Dann muss man halt mal früher aufstehen, dann kann man auch vor der Arbeit einkaufen – oder in der Mittagspause! Ich persönlich muss Mo-Sa bis 20 Uhr arbeiten, bin aufgrund von eingeschränkten Fahrtzeiten von Bus und Bahn erst um 22 Uhr Zuhause. Mir bleibt keine Zeit für Freunde und Familie weil diese ganz andere Arbeitszeiten haben als wir Einzelhändler!
Natürlich mögen hier Einige sagen dass man sich den Beruf selbst ausgesucht hat, aber wer konnte denn schon zu früheren Zeiten davon ausgehen, dass die Geschäfte immer länger und länger aufhaben müssen -am Besten Mo-So von 0-24 Uhr!
Außerdem kann heutzutage nicht jeder Einzelhändler entscheiden wie lange er öffnet. In Einkaufszetren und manchen Stadtgebieten gibt es vorgeschriebene Öffnungszeiten! Wir müssen Heiligabend und Silvester bis 15 Uhr arbeiten, wir können kein Karneval feiern, ja, teilweise dürfen wir nicht einmal Urlaub in der Weihnachtszeit nehmen!
Also seid so gut und lasst uns auch noch Zeit zum Leben!
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Dirk (Verbraucher/in)23. Februar 2012
@Schmalone: Sie arbeiten 3-5 mal in der Woche bis 24:00 Uhr? Das glauben Sie doch selber nicht!!!! Was für ein Arbeitgeber haben Sie denn? Ich behaupte mal, dass kein Arbeitgeber seine Mitarbeiter dazu zwingen kann, regelmäßig 3-5 mal die Woche bis 24:00 Uhr zu arbeiten!
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Dirk (Verbraucher/in)23. Februar 2012
Zusammenfassung bisheriger Argumente:
Argument 1: Früher ist auch keiner verhungert wenn die Geschäfte um 18:30 Uhr schließen mussten!
Stimmt! Aber es würde auch keiner verhungern, wenn alle Restaurants abends früher schließen und am Sonntag komplett geschlossen würden! Ganz zu schweigen von Kinos, Theatern etc.
Argument 2: Längere Öffnungszeiten werden eh nur von wenigen genutzt! Stimmt! In NRW gibt es mehrere 10.000 Geschäfte (vielleicht 100.000?), aber lediglich ca. 300 Geschäfte haben bis 24:00 Uhr geöffnet. Da ist es doch logisch, dass nur wenige Menschen die langen Öffnungszeiten nutzen können.
Argument 3: Kassierer/innen müssen mitten in der Nacht für einen Hungerlohn arbeiten! Soweit ich weiß, ist der Lohn UND die Arbeitszeiten im Einzelhandel tariflich geregelt. Kein Arbeitgeber kann lediglich einen Hungerlohn zahlen und verlangen, dass der Mitarbeiter JEDEN Abend bis spät in die Nacht arbeitet. Wenn das wirklich so wäre, wäre das nicht ein Problem der verlängerten Öffnungszeiten, sondern ein generelles Problem.
Argument 4: Um Mitternacht kaufen doch eh nur Studenten (die sowieso auf Kosten der Steuerzahler in den Tag hineinleben), Jugendlichen, Partygängern etc. ein! Ich kann natürlich nur aus eigener Erfahrung sprechen, ich sehe aber, dass alle Bevölkerungsschichten die verlängerten Öffnungszeiten wahrnehmen.
Argument 5: Die langen Arbeitszeiten sind ein Grund für die abnehmende Geburtenrate! In NRW leben 18.000.000 Menschen, davon arbeiten wahrscheinlich täglich lediglich 3000-5000 Mitarbeiter nach 20:00 Uhr (sollte die Zahl nicht stimmen, bitte ich um Korrektur). Und diese -doch sehr kleine- Zahl soll allen Ernstes Einfluss auf die abnehmenden Geburtenrate haben?
Argument 6: Großkonzerne sind Ausbeuterer: Das ist für mich der wahre Grund für viele, die wieder die alten, konservativen Öffnungszeiten haben wollen. Die Angst vor den “Ausbeuterern” – die eh nur böse sind und alles übernehmen wollen – hat jedoch nichts mit den Öffnungszeiten zu tun.
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Tom (Beschäftigte/r)24. Februar 2012
Dirk sie tun mir leid,ihr Leben scheint trostlos zu sein, das Sie die langen Öffnungszeiten so sehr brauchen.
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Schmalone (Beschäftigte/r)24. Februar 2012
@ Dirk
Also nennen sie mich einen Lügner ? Was glauben Sie denn wie der Einzelhandel funktioniert ? Wenn man eingetragen wird dann muss man so arbeiten ! Das Berufsleben ist doch kein Wunschkonzert. Was meinen Sie denn sonst wann die Geschäfte geöffnet wären ?
Zu Argument 1: Es würde auch keiner verhungern da jeder genau weiss, dass er irgendwann mal essen muss. Ausserdem ist das Kino eine Unterhaltungsplattform und nicht mit der Gastronomie verbunden.
Argument 2: Auf dem Land renttiert es sich sowieso nicht länger zu öffnen da die Menschen dort einen anderen Lebensstil haben. In Grossstädten sieht es anders aus und dort haben die Geschääfte ja auch geöffnet.
Argument 3: Wenn sie wüssten. Beim Tarif hält sich nur nicht jeder ohne weiteres dran. Es gleicht zeitweilig wirklich einem Hungerlohn. Ansonsten gucken sie sich doch mal die Gehälter von Verkaufshelfern an. DA werden sie aber Augen machen.
Argument 4: Wahrnehmen heisst nicht nutzen. Und genau das ist das Gegenteil von dem was immer behauptet wird. Gucken sie sich doch mal die Infografik an auf dieser Seite.
Argument 5: Was meinen Sie wieviele Geschäfte nach 20 Uhr geöffnet haben ? 2000 – 3000 ? Legen wir nochmal ein paar Tausend mehr drauf. Ausserdem gehören immer 2 Menschen zu einer Schwangerschaft. VErkäufer sind keine Insekten die sich selbst befruchten können und es selber austragen. Reden wir doch mal von ca. 10.000 Mitarbeitern plus ebensoviele Partner, bedeutet also 20.000 Menschen. Wenn diese sich Fortpflanzen ergibt das mindestens 10.000 Kinder. Aber egal, was gehen sie denn schon die Kinderwünsche anderer an. Sie verzichten also gerne auf Rente. Gut zu wissen. bleibt mehr ür die Leute die Kinder haben/ hatten.
Argument 6: Was ist denn Vorteilhaft daran wenn andere ihr Gewerbe aufgeben müssen weil sie mit den langen Öffnungszeiten nicht mithalten können ? Ok, wieder ein paar Existenzen mehr die dann schauen müssen wie sie vom Staat leben müssen. Daraufhin werden wieder irgendwann die Stuern angehoben womit ihr Netto Einkommen gemindert wird. Und aus FRust über diese Sitution gehen sie dann kurz vor Mitternacht nochmal einkaufen um sich abzulenken. Sehr Ironisch nicht wahr ?
Mfg Schmalone
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c. (Verbraucher/in)24. Februar 2012
es ist prima immer dann einkaufen zu können wenn bedarf besteht.
student, mutter (kind wohin?), …schläft, ja toll jetzt geh ich eine küche kaufen …rock`n`roll, bier und kippen, und n` burger, der feuerwehrmann der nicht mehr einkaufen kann, nicht mehr skaat spielen kann,
hat die bundesliga verpasst, samstag 15:30
weil die läden dicht sind…
da kann doch was nicht richtig sein …
menschen müssen durch ihre arbeit ein würdiges leben leben können.
wenn sie dann nicht mehr arbeiten können wird ihnen ein würdiges leben, durch die, die arbeiten können, gegeben.
(solidaritätsprinzip ?)
wenn aber nur noch flexible teilzeitkräfte mit den unten beschriebenen auswirkungen auf das solidaritätsprinzip (?), arbeiten können (müssen!) ..,
was wird dann aus denen die nicht mehr arbeiten können?
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Kluti63 (Verbraucher/in)24. Februar 2012
Ei verbibsch nochema……..da wurde mein Beitrag vom 15.2. ja doch noch freigegeben……Hallo Inga, liest Du noch mit…..?
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Ursula Mindermann (Einzelhändler/in)24. Februar 2012
Ich bin selbstständige Einzelhändlerin und natürlich gleichzeitig auch JKonsumentin. Längere Öffnungszeiten führen nicht zu mehr Umsatz, sie schwächen den “kleinen” Einzelhandel und seine Beratungskompetenz und führen zu Stärkung des Einkaufens auf der “grünen Wiese”. Dies hat auch das Ausbluten der Innenstädte zur Folge. Es werden mehr 400-Euro- Kräfte, meist Frauen eingestellt, um die langen Öffnungszeiten abzudecken. Folge: schlechtere Beratung im Einzelhandel, schlechtere Arbeitsbedingungen für die beschäftigten Frauen, weniger Vollzeitstellen im Einzelhandel. Familienfreundlich ist es sicher nicht, wenn die (oft dazuverdienenden Ehe-) Frauen, bzw. Mütter am Wochenende oder abends an der Kasse sitzen, nicht zuletzt auch, weil die Arbeitszeiten des Partners als Fakt und unverrückbar stehen. Mit Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt hat das nix zu tun.
Kurz: 6x von 8-22.00 Uhr, max. 4 Sonntage pro Jahr.
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Inga C. (Beschäftigte/r)24. Februar 2012
Nach weiterem Befassen mit „attac“ meine ich auch, man könnte ja ausschließlich die großen Ketten auf 20 Uhr limitieren. Und am Samstag auf 18 Uhr. Wobei ich AUSDRÜCKLICH anmerken möchte, daß ich damit nicht automatisch „attac“ diese Meinung unterstellen möchte. Ungefähr die Richtung müsste es aber gehen, wenn sie für mich glaubwürdig sein sollen. Auch unter Berücksichtigung, daß man die Globalisierung nicht zurückdrehen kann.
Ja, Kluti, hab´s inzwischen auch gesehen. Meine Neu-Positionierung wird Dir sicher nicht gefallen…;-),
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Kluti63 (Verbraucher/in)24. Februar 2012
Hallo Inga,
Deine “Neu-Positionierung” ist völlig i.O. solange Du Dich dabei gut fühlst. Es ist ja Deine Position!
Aber Deinen Vorschlag: “…meine ich auch, man könnte ja ausschließlich die großen Ketten auf 20 Uhr limitieren. Und am Samstag auf 18 Uhr”…..würde ich doch noch mal überdenken (wegen gut fühlen und so…).
Das würde dann nämlich den Todesstoß für alle kleinen Händler bedeuten……oder denkst Du nach all dem Egoismus hier wirklich, das die dann noch Arbeitskräfte finden würden…..?
Die Ketten wären dann doch das hier gewünschte “Arbeitnehmerparadies”, oder?
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Dirk (Verbraucher/in)24. Februar 2012
@Tom: Aja! Leute, die für die Beibehaltung der derzeitigen Ladenöffnungszeiten sind und nicht zurück zu den alten, konservativen Öffnungszeiten wollen, führen ein trostloses Leben…Alles klar! Danke für das tolle Argument! Das hat mich jetzt total überzeugt!
@Schmalone: Sie wollen also ernsthaft behaupten, 3-5 mal in der Woche bis 24:00 Uhr arbeiten zu müssen? Wo soll denn dieses Geschäft sein? Ich nehme Ihnen das in der Tat nicht ab!
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Dirk (Verbraucher/in)24. Februar 2012
Wenn man für Beibehaltung der derzeigen Ladenöffnungszeiten ist, ist man also egoistisch, führt ein trostloses Leben, dem ist egal ob genügend Kinder geboren werden, der verzichtet gerne auf die Rente, ist für Machtergreifung der Großkapitalisten, fördert die Kriminalität in den Geschäften, ist man Mitglied einer Sekte, dem sind ArbeitnehmerInnenrechte egal, ist für den Hungerlohn, dem ist egal, ob Kinder abends ihre Eltern sehen…..natürlich ist dem Ar….chloch auch wichtig, um Mitternacht Milch einkaufen zu können!
Hm, irgendwie macht die Diskussion hier keinen Sinn mehr, wenn man solche Reaktionen und “Argumente” liest.
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Inga C. (Beschäftigte/r)24. Februar 2012
Hallo Kluti,
hast Recht, ist mir heute nachmittag auch eingefallen. Ist wie diese chinesischen Brettspielchen.
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Tom (Beschäftigte/r)24. Februar 2012
@Dirk vielleicht sollten sie mal ihre eigenen Kommentare lesen, könnte helfen und ja man kann 3-5 mal Spätschicht machen, wenn kein Personal da ist, geht das hatte auch diese Woche 3 mal das Vergnügen(24.00 Uhr).
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Schmalone (Beschäftigte/r)25. Februar 2012
@ Dirk
In was für einer Branche arbeiten Sie denn und wie oft arbeiten sie denn nach 18:30 ?
Siehst Du das genauso? +9
Schmalone (Beschäftigte/r)25. Februar 2012
Off Topic
Vorab möchte ich mitteilen das ich nicht der Verfasser bin, jedoch so das Arbeitsleben eines Verkäufers in großen Teilen aussieht !!!
ARBEITEN IM HANDEL
….ich bin in der Lage gleichzeitig 3 Kunden zu bedienen, an der Kasse 4 Fragen zu beantworten, 5 Preise für verschiedene Artikel aus dem Stegreif auswendig zu wissen, Bestellungen bei 6 verschiedenen Firmen zu tätigen und nehme 7 eingehende Telefongespräche an.
Ich spreche alle Sprachen, verstehe jeden Dialekt, kann jede Währung im Nu umrechnen, habe mit allen Bereichen dieser Abteilung zu tun, kenne jeden Artikel, weiß wann er Lieferbar ist und weiß natürlich all dessen Eigenschaften.
Ich bin verantwortlich für die kleine Aufschrift auf der Verpackung, für defekte Produkte, dafür, dass die Firma nicht liefern kann, für unvollständige Beschreibungen und deren schlechten Übersetzungen, die Reparaturdauer beim Hersteller, eventuelle spätere Mängel und natürlich auch für die ungünstigen Einkaufspreise.
Des weiteren bin ich verantwortlich für das heutige Wetter, die unwürdigen Bedingungen Ihrer Anreise, die vollen Busse, U- und S-Bahnen, die verstopften Straßen, und die vollen Parkhäuser gehen ebenfalls auf meine Kappe – Sie dürfen mich ruhig anschreien.
Ich habe magische Fähigkeiten, und kann ausverkaufte Artikel und überschrittene Rücklagen herbeizaubern. Außerdem bin ich in der Lage die Ware zu Ihren Wunschzeiten vorrätig zu haben.
Ich kann die Wünsche meiner Kunden von der Stirn ablesen!
Ich weiß auch, dass Sie, wenn Sie eine Rückfrage für Freitag machen, diese in Wirklichkeit erst am Samstag abholen wollen.
Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden den Psychiater.
Ich bin Ihnen gerne beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit voller Ruhe auch gerne die schlimmsten Beschimpfungen und Bedrohungen.
Alkohol- und Knoblauchfahnen, sowie Schweißgeruch gehören zu meinen Lieblingsdüften. Hauchen Sie mich ruhig nach Herzenslust an.
Laden Sie all Ihren Frust bei mir ab, noch habe ich Freunde, denen ich es mit gleicher Münze heimzahlen kann, denn sie haben es schließlich verdient!
Ich ersetze die Hausinformation, kann Drucker, Computer, Faxe und Fernseher reparieren, Stromkabel verlegen, Plakate drucken, und das ganze Mobilar selber schreinern. Kann schauspielern, singen, tanzen, fliegen, mich unsichtbar machen und unter Wasser 30 Tage die Luft anhalten.
Kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite gerne gerne unentgeltlich bis in die späten Abendstunden und meine Familie ist mir eh unwichtig, denn persönliche Freizeit ist mir ein Graus.
Die einzige Freude meines Daseins ist es, anderen selbstlos zu dienen.
Ich arbeite gerne im Handel!!!
(Ursprünglicher Verfasser nicht bekannt)
Siehst Du das genauso? +12
Inga C. (Beschäftigte/r)25. Februar 2012
@Dirk,
bist Du Dir denn auch ganz sicher, daß Du vornehmlich “Verbraucher” bist?
@Schmalone :-) , ich hab´ da auch noch´n Guten: “Wenn ein Kunde dich beleidigt, … schau erstmal, wo es bei dir landet, und guck, was es mit dir macht…” Oooooom…. Antiquariatsverkäufer. :-)
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JensU (Verbraucher/in)25. Februar 2012
Öffnungszeiten bis 22 Uhr braucht kein Mensch!
Wer muss schon nach 20 Uhr einkaufen??
Heute werden die Regale von jungen Müttern vormittags eingeräumt wenn die Kinder in der Kita oder der Schule sind.
Bei Öffnungszeiten nach 20 Uhr werden die Regale nach 20 Uhr befühlt um dem Kunden der bis 22-24 Uhr einkaufen geht ein gutes Sortiment zu präsentieren natürlich werden die Regale jetzt nicht mehr von Müttern befühlt müssen sich ja jetzt um die Kinder oder allgemein um die Familie kümmern.
Mein Vorschlag wäre doch Rentner zunehmen die gehen ja eh um die Uhrzeit einkaufen da ihnen ja zuhause die Decke auf den Kopf fällt.
Das die Arbeit Rentner übernehmen müssen wird früher oder später eh der Fall sein da ich keine Kinder zeugen kann da meine frau ja bis 22-24 Uhr arbeiten geht.
Ja natürlich aber doch nicht von morgens bis abends nee nur ich gehe ja auch arbeiten und die Zeit fällt ja nun auch flach desweiteren muss sie ja nicht immer bis 22-24 Uhr arbeiten das geht ja gar nicht vom Gesetz Regelarbeitszeit!
Halbestund Frühstückspause zweistunden mittagspaus halbe Stunde Kaffeepause und wir kriegen denn Tag schon rum!!
Ich lach mich kaputt die besten Tage sind die Freitage und Samstage da ist noch richtig was los nach 20 Uhr kommen dann die Leute und kaufen schon mal ein paar Bier und Alkopops zum vorglühen vor der Disco da klingelt die Kasse richtig voraus gesetzt sie bezahlen denn Sprit und die Kippen!
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Dietmar (Verbraucher/in)25. Februar 2012
Keine Frage, die früheren sehr engen Ladenöffnungszeiten bedeuteten Stress, wenn man selber berufstätig war und Punkt 18.30 Schluss war, das wünscht sich niemand wirklich zurück. Aber muss es gleich das andere Extrem sein mit “totaler Liberalisierung”? “Marktveranstaltungen” sind seid jeher und regelmäßig an bestimmte Zeiten gebunden. Egal ob Wochenmarkt, Börse, Möbel- und Autohäuser, es gibt Öffnungszeiten und manchmal ist eben Schluss. Für mich als Verbraucher ist es vielleicht auch bequem, wenn ich noch um 23.00 kaufen kann. Wenn es um die politische Frage geht, muss der Hinweis erlaubt sein, dass nicht jeder alles haben kann. D.h. die Möglichkeit unbegrenzter Öffnungszeiten hat Rückwirkungen auf andere Bereiche. Meine Thesen dazu sind:
- Rückwirkung auf die Familienpolitik bzw. Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Elternteile im LEH sehen ihre Kinder abends seltener. Gemeinsame Mahlzeiten werden erschwert oder unmöglich. Ein Umstand den viele beklagen und nachteilig bewerten.
- Strukturpolitik: Vor allen Dingen nationale Filialisten wie Rewe und Metro spielen ihre Marktmacht aus und setzen ich vehement für unbegrenzte Öffnung ein. Kleine Selbständige können da nur eingeschränkt mithalten.
- Energiepolitik und die vielbeschworene Wende: Irgendwann sollte man das Licht vielleicht mal ausschalten, oder …?
FAZIT: Bitte nicht einseitig und vordergründig “den Kundenwunsch” sehen, sondern die Zusammenhänge und Auswirkungen auf andere Politik- und Handlungsfelder mit berücksichtigen !
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Mike (Verbraucher/in)26. Februar 2012
@ Grüne
Schade, dass Ihr meinen Beitrag vom 21.02.12 Überschrift “FREIHEIT statt REGULIERUNG” kommentarlos gelöscht habt!? Ich versuche es hier noch einmal mit anderem Text.
Guten Abend WDR 2 Team,
Ich habe bis jetzt alle Ihre Beiträge mir angehört. Auch die
Gewerkschaftsvertreter sehen, dass angeblich abends kein Geld verdient
wird. Hier Gegenbeweis aus meiner Bonner Lokal Zeitung
Zitat:
sagt Uwe Stephan vom Einzelhandelsverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen.
Trotzdem habe sich nach Ansicht der meisten Geschäftsleute in der Region
die Liberalisierung des Ladenschlusses bewährt: “Die längere Öffnung kommt
den veränderten Lebensgewohnheiten der Kunden entgegen”, zieht der
Verbandsvertreter rund fünf Jahre nach der weitgehenden Freigabe des
Ladenschlusses Bilanz.
Deutlich mehr Umsatz hätten die Einzelhändler in der Region durch die
längere Öffnung nicht verzeichnet, so Stephan. Trotzdem lohne sich der
Abendverkauf für die Geschäfte, die ihn anbieten. “Gerade bei
Lebensmittelgeschäften ist dieses Angebot auch ein Teil der Imagepflege”,
sagt er.
Für den Kölner Handelsriesen Rewe, einer der deutschen Marktführer, zahlt
sich die längere Öffnung dagegen nach Firmenangaben auch finanziell aus.
Die Kette gehört zu den Vorreitern beim späteren Ladenschluss. Von den 17
Bonner Filialen sei eine (Weberstraße/Südstadt) bis 24 Uhr geöffnet, elf
weitere bis 22 Uhr.
In Köln verkauft Rewe in 25 seiner insgesamt 79 Märkte bis Mitternacht.
“Wenn sich das nicht rechnete, würden wir früher schließen”, sagt
Konzernsprecher Andreas Krämer. Die Rewe-Filialen in NRW erwirtschaften
nach seinen Angaben ein Drittel ihre Gesamtumsatzes nach 18 Uhr. Allein
zwischen 20 und 24 Uhr landeten zwölf Prozent des Tagesumsatzes in den
Kassen, so Krämer. Auch die Umsätze seien durch die längeren
Öffnungszeiten gestiegen.
“Wer früher vielleicht zum Kiosk oder zur Tankstelle ging, kauft jetzt bei
uns ein”, so der Konzernsprecher. Bei Rewe arbeiten nach Firmenangaben zu
später Stunde vor allem Aushilfen. Der Job sei bei Studenten beliebt, so
Krämer. “Aber auch das Stammpersonal ist so flexibler und kann auch mal
etwa vormittags einen privaten Termin wahrnehmen und dafür abends
arbeiten.”
Meine Güte, Schmalone, solche Epen kann man auf jeden Beruf dichten. Meist geschieht dies von Leuten, die in ihrem Beruf irgendwie frustriert sind. Das mag ja alles sein – aber mal ehrlich: Selbst Sie wollen doch nicht behaupten, dass die Knoblauchfahne der Kundschaft in irgendeinem Kausalverhältnis zu den Ladenöffnungszeiten steht.
Verödung der Innenstädte, Konzentration im Handel, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Fußschweiß der Menschheit im Allgemeinen und der Kundschaft im Besonderen – inzwischen kristallisiert alles an der Ladenöffnung. Das alles gab es schon vorher und würde es auch bei neuer Reglementierung weiter geben.
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Schmalone (Beschäftigte/r)26. Februar 2012
@ Yonaldo
Richtig, dass würde es auch alles weiterhin geben. Wir müssten uns das aber dann nicht noch bis Mitternacht damit beschäftigen.
Wenn andere Branchen nicht gegen die Bedingungen demonstrieren wollen, dann ist es deren eigenes Problem. Aber wir Verkäufer wollen uns dass nicht mehr antun.
Mfg Schmalone
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yonaldo (Verbraucher/in)26. Februar 2012
Schmalone, ich mag Ihre Ehrlichkeit. Sie sagen deutlich, dass Sie keinen Bock auf Arbeit bis Mitternacht haben. Kann ich ja verstehen. Ich kann auch verstehen, dass Sie dafür ein Schmalone-Feierabend-Schutzgesetz wollen. Nur soll die Politik dann bitte auch ganz ehrlich zu uns Verbrauchern sein, die wir in unserer breiten Mehrheit keine Änderung des Gesetzes wollen. Sie soll sagen: Wir beschneiden 18 Millionen Verbrauchern ihre Freiheit, damit ein paar hundert Verkäufer, die wie Schmalone denken und zu unflexibel sind, ihren Job zu wechseln, früher zu Hause sind. Bitte schön, wenn die Politik so mutig ist und sich nicht hinter Pseudoargumenten versteckt, die bei Licht zu Staub zerfallen, dann sollen sie es machen. Jeden Abend, wenn ich vor einem zwangsgeschlossenen Laden stehe, werde ich mich dann daran erinnern, welche Parteien das getan haben.
Siehst Du das genauso? +2
Schmalone (Beschäftigte/r)26. Februar 2012
@ Yonaldo
Wie gesagt ich unterstütze einen Gesestzesänderung um wieder den früheren Ladenschluss aufleben zu lassen. Wenn sie vielleicht durch ihre Arbeit eingeengt werden und nicht zu bestimmten Uhrzeiten einkaufen können, dann sollten sie sich selbst bei ihrer Gewerkschaft melden und sorgen, dass sich dort was ändert. Aber von anderen verlangen ihr ” Kreuz ” tragen zu lassen ist eine herabwürdigende art in meinen Augen.
Es geht ja nicht darum Lust zu haben bis Mitternacht zu arbeiten sondern man auch in betracht ziehen sollte, dass der Einzelhandel und seine Angestellten quasi Isoliert werden von der Gesellschaft. Wozu ? Für ein paar Menschen ( und ich meine wirklich nur sehr wenige ) die sich nicht Organisieren können weil sie nicht wollen.
Ausserdem hat sich NICHTS den Öffnungszeiten des EH angepasst. Keine Bank hat länger geöffnet, kein Bus fährt uter der Woche um 2 Uhr morgens etc. Mit welchem Argument möchten sie dies rechtfertigen ? Als Dienstleister ist man ihrer Ansicht ja quasi verpflichtet rund um die Uhr da zu sein und wie der Zufall so will in ich ja auch Konsument/ Kunde. Aber mir wird Nachts nichts angeboten. Seien sie ehrlich, würden sie das Gerechtigkeit nennen ?
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yonaldo (Verbraucher/in)26. Februar 2012
Da hatte ich mich so über Ihre Ehrlichkeit gefreut und jetzt das. Das ist doch alles vorgeschoben. Sagen Sie doch nicht, Sie würden die liberale Ladenöffnung befürworten, wenn zugleich die Banken länger offen hätten! Sie können heute nahezu alle Dienstleistungen rund um die Uhr im Internet in Anspruch nehmen – zu jeder Zeit. Daran sehen Sie doch schon, dass sich sehr wohl auch um Ihren Arbeitsplatz herum die zeitlichen Gewohnheiten verändert haben. Und im Übrigen fährt von den meisten kundenfreundlichen Märkten mit Spätöffnung aus sehr wohl noch eine Bahn um Mitternacht. Abgesehen davon können Sie die zahlreichen Behördengänge, die Sie offenbar vornehmen müssen, ja problemlos vormittags abwickeln. Denn Sie werden ja nicht jede Nacht bis 24 Uhr arbeiten und jeden Morgen um sieben anfangen.
Irgendwie scheint ja auch der Betriebsratsvorsitzende von Rewe anderer Meinung zu sein als Sie – und der ist ja immerhin der Vertreter der am meisten Betroffenen. Jedenfalls hat er dem NRW-Wirtschaftsminister gesagt: Ihm seien keine Beschwerden bekannt; es gebe Zuschläge, und wenn der letzte Bus für den Nachhauseweg schon weg ist, dürften die Mitarbeiter Taxi fahren. Kann es sein, dass Sie auch in Ihren Kreisen eine Einzelmeinung vertreten, mit der Sie gerne aus Eigeninteresse ganz NRW beglücken wollen?
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yonaldo (Verbraucher/in)26. Februar 2012
Ach, und noch etwas Lustiges: Beim Durchscrollen habe ich einen Beitrag gelesen, der kritisiert, dass die lang geöffneten Rewe-Märkte in Düsseldorf den “klassischen Büdchen” die Kunden abgraben. Na Gott sei Dank, kann ich nur sagen. Oder ist das “klassische Büdchen” mit seinen Mondpreisen, angeranzten Regalen und Waren weit hinterm Verfallsdatum auch schon ein Kulturgut, das gesetzlichen Schutz verdient? Die Tanke an der Autobahn vielleicht gleich mit? Mannomann, absurder geht es kaum noch.
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Schmalone (Beschäftigte/r)26. Februar 2012
@ Yonaldo
Wenn dem mal so wäre. Nein mir zahlt keiner das Taxi und Nein meine Bahn fährt mich nicht nach hause.
Eine Einzelmeinung wird ja auch nur von einer Person wiedergegeben. Ich teile die Meinung tausender.
Ausserdem ist das Internet nicht meine erste Adresse sondern lasse ich mich lieber bedienen denn persönlichkeit ist mir wichtig. Warum gehen denn andere nicht auch ihre Sachen aus dem Automaten ziehen.
Und im Internet bekomme ich keine Beratung wie vor Ort. Weshalb soll ausgerechnet der Einzelhandel ran wenn es doch Automaten gibt ? Wenn andere Gleitzeiten haben dann können diese doch auch vorher einkaufen. Warum klappt das nicht ? Bequemlichkeit sollte das Problem derer sein die es nicht ändern wollen/ können, aber nicht auf andere schieben.
Ich glaube, dass IHR Problem auch IHRES bleiben sollte. Wenn das Geschäft geschlossen hat, dann nicht wegen unfreundlicher Öffnungszeiten sondern durch ihre eigene Planung.
Den Klempner trifft ja auch keine Schuld wenn ich vergesse den Wasserhahn richtig zu zudrehen.
Mfg Schmalone
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Schmalone (Beschäftigte/r)26. Februar 2012
Achso, jede Diensleistung ist im Internet verfügbar ? Soll ich mir nen Mechaniker Downloaden oder wie verstehen sie das ? Welcher Bankberater ist rund um die Uhr verfügbar ? Sie überschätzen die Situation gewaltig, weil da keine oder sehr wenige Menschen arbeiten. Wir müssen vor ort sein, andere nicht. Wieder Äpfel mit Birnen verglichen wie mir scheint.
Mfg Schmalone
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Anonymous (Verbraucher/in)26. Februar 2012
Ich kenne Ihr Lebensumfeld nicht, Schmalone. Aber hier kommen (gute!) Handwerker samstags oder abends. Und der telefonisch rund um die Uhr erreichbare Berater meiner Direktbank ist kompetent und aus gutem Grund regelmäßig Testsieger. Der Paketdienst liefert mir meine Internetbestellung auch am Samstag und gegen Aufpreis sogar am Sonntag, wo er womöglich auf den Pizzaboten, den Zeitungsjungen oder den Blumenlieferanten trifft. Das alles gilt natürlich nur für serviceorientierte Anbieter. Die können sich am Markt durchsetzen, weil es kein “Dienstleistungsschlussgesetz” gibt. In Wahrheit war nämlich das Ladenschlussgesetz lange Zeit einer der wenigen Reglementierungen seiner Art und ein Fremdkörper in der Marktwirtschaft. Und dieses Ausnahme-Schonungs-Gesetz für Einzelhandelsmitarbeiter wurde zurecht gekippt, um diejenige Gleichbehandlung zu schaffen, die hier so sehnsuchtsvoll angemahnt wird.
Wenn Sie, lieber Herr Schmalone, gerne persönlich zur Kreissparkasse gehen und sich an deren Öffnungszeiten halten wollen – bitte schön. Aber gängeln Sie nicht andere Anbieter und Kunden, die etwas anderes wollen, nur weil Sie beleidigt der Welt, die sich verändert, den Rücken zudrehen möchten.
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yonaldo (Verbraucher/in)26. Februar 2012
Der vorstehende Kommentar war von mir und nur versehetlich nicht gekennzeichnet. Sorry!
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Schmalone (Beschäftigte/r)26. Februar 2012
@ Yonaldo
Also posten Sie hier unter 2 Namen um also andere zu täuschen oder damit die Statistik zu tunen ?
Warum muss Sonntags nun alles verfügbar sein ? Man nenne mir doch bitte ein paar total wichtige Gründe ausser den üblichen schon erwähnten. Mehr als persönliche Ungeduld wird vielleicht nicht rauskommen, kann mich aber ja täuschen. Bisher ist kein stichfestes Argument erwähnt worden um die Läden nach 20 Uhr auf zu halten.
Generell scheint es mir, dass viele unter mehreren Usernamen hier schreiben um eine grössere Gemeinschaft darzustellen.
Mfg Schmalone
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yonaldo (Verbraucher/in)26. Februar 2012
Also, jetzt reichts. Ich habe aus Versehen meinen Namen beim Post vergessen, in das Feld zu schreiben. Das System setzt dann offenbar “Anonymous” als Default, falls Sie wissen, was das ist. Für das Versehen, das mir unmittelbar nach Absendung aufgefallen ist, habe ich mich entschuldigt. Da muss ich mir von Ihnen wahrlich nichts unterstellen lassen.
Und ein letztes Mal, Schmalone, hier der wichtige Grund, warum ich am Sonntag Pizza, Blumen und Pakete bekomme: Weil ich es will und weil ich bereit bin, dafür zu zahlen, und weil jemand anderes bereit ist, es mir für dieses Geld zu bringen. Mehr Grund braucht es nicht. Ach doch, letzter Grund: Weil es kein Faulpelz-Schutzgesetz gibt, das das alles verbietet.
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Inga C. (Beschäftigte/r)26. Februar 2012
Mannomann, hier war ja heute was los. Die REWE hält ihre Leute ja jetzt schon sonntags am Laufen. Wie war das mit Sonntagszuschlägen?
@Schmalone , ich hab´mich auch schon gefragt, wo Kluti eigentlich steckt …. ;-), und Dirk,…
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Inga C. (Beschäftigte/r)26. Februar 2012
@Schmalone, …. mit dem oben Gesagten wollte ich nicht über Sie witzeln,- wollte damit sagen, daß ich hinsichtlich der Identitäten auch so gewisse Ideen habe…..
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Schmalone (Beschäftigte/r)26. Februar 2012
@ Inga C.
Ich nahm es nicht persönlich und fühlte mich auch nicht angesprochen “Frau Kollegin” :).
Ihnen auch einen schönen und hoffentlich auch weterhin Arbeitsfreien Sonntag Abend.
Mfg Schmalone
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Kluti63 (Verbraucher/in)27. Februar 2012
@Inga C.
“@Schmalone,…. mit dem oben Gesagten wollte ich nicht über Sie witzeln,- wollte damit sagen, daß ich hinsichtlich der Identitäten auch so gewisse Ideen habe…..”
Du gehst deutlich zu weit Inga, auf solche Unterstellungen reagiere ich sehr empfindlich!!!
Ich fordere hiermit die Grünen auf, diese Vorwürfe zu überprüfen und Stellung zm Thema Mehrfachidentitäten zu nehmen!
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Tom (Beschäftigte/r)27. Februar 2012
Muhahaha Rewe zahlt mir kein Taxi das ist ausserdem ein Privat Kaufmann der in der Stadt Köln mehrere Läden besitzt und der ist bestimmt auch nicht so gönnerhaft das er seinen Mitarbeitern das Taxi zahlt würde ja auch nur einen Angstellten betreffen den der rest sind Aushilfen und nur mal zur info wieso wollen alle wieder in die Konzern Märkte zurück? na weil es da viel mehr Sozialleistungen gibt! kommt mal klar mit euren naiven Vorstellungen
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Schmalone (Beschäftigte/r)27. Februar 2012
@ Kluti63
Das Problem ist halt nunmal, dass man sich nirgends regestrieren muss und somit wirklich betrogen werden kann/ könnte. Man muss sich also auf ” die Ehrlichkeit ” der anderen verlassen.
Mfg Schmalone
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Schmalone (Beschäftigte/r)27. Februar 2012
@ Kluti63
Ausserdem finde ich dass es definitif Unterschiede gibt in den Formulierungen der Kommentare. Ihre art Texte zu verfassen gleicht nicht der eines anderen Users wie ich finde.
Mfg Schmalone
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yonaldo (Verbraucher/in)27. Februar 2012
Oh je, hoch lebe die Selbstbeschäftigung. Keine Ahnung, wer hier von wem gesteuert ist und wer unter wie viel Identitäten hier postet. Ich tauche unter dem Namen yonaldo jedenfalls schon seit einigen Jahren sporadisch im Netz auf. Wers mag, kann ja mal meine paar Blogs bei Stadtmenschen.de lesen; ich würde ich mich freuen. Jedenfalls kann ich reinen Gewissens sagen, dass mich nichts anderes hierher treibt als die Lust auf stressfreien Einkauf (und manchmal auch das Erstaunen über die Einsichtsresistenz bei Vertretern der Gegenansicht ;-)).
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Dirk (Verbraucher/in)27. Februar 2012
@Inga C.: Miss Marple hat mich entdeckt! Ich bin nicht nur ein Verbraucher! Ich bin Chef eines Großkonzerns, der sich hier -undercover- der Plattform bedient! Jetzt im Ernst: Ich bin in der Tat lediglich ein Verbraucher, mit Konzernen habe ich nichts zu tun! Ich bin – wie gesagt – nur ein Verbraucher, der sieht, dass die wenigen Geschäfte die nach 20:00 Uhr geöffnet haben, auch voll sind. Der Bedarf nach den langen Öffnungszeiten besteht, warum sollte man das ignorieren? Natürlich sollte niemand ausgebeutet werden und die ArbeitgeberInnenrechte MÜSSEN beachtet werden. Aber das ist doch ein grundlegendes Problem und hat doch nichts mit den aktuellen Ladenöffnungszeiten zu tun.
@Schmalone: Ich arbeite als Ingenieur in einem Architekturbüro. Von einer 40 Stundenwoche habe ich mich schon längst verabschiedet. Auch mache ich selten vor 18:30 Uhr feierabend! Auch Wochenendarbeit ist keine Seltenheit. Aber ich mache meine Arbeit gerne. Sollte ich unzufrieden mit meinem Arbeitgeber sein, würde ich aber auf jeden Fall meinen Job wechseln. Sollte Ihr Arbeitgeber Sie tatsächlich dermaßen ausbeuten, würde ich an Ihrer Stelle doch mal überlegen, Ihren Arbeitgeber zu wechseln!!!!!! Seit wann arbeiten Sie eigentlich bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber? Und seit wann müssen Sie so oft bis 24:00 Uhr arbeiten?
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Roger (Verbraucher/in)27. Februar 2012
Nein für Öffnungszeiten nach 22.00 Uhr, nach 20.00 Uhr nach 18.30 Uhr !! Es ist noch nicht lange her, da hatte der Einzelhandel nur bis 18.00 Uhr geöffnet und keiner in unserem Staat ist verhungert. Da plante Frau und Mann seine Einkäufe bei höheren Wochenarbeitszeiten. An Tankstellen gab es Benzin und was das Auto sonst noch brauch. Es gab auch noch den Laden um die Ecke, wo man schnell noch Vergessenes einkaufen konnte.Man wurde bedient und beraten! Nach Erweiterung der Öffnungszeiten hat sich das Bild drastisch geändert. Nur noch große Ketten können am Markt bestehen, zwar mit mehr Personal, die aber nur noch in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung, mit fast schon sittenwidrigen Verdiensten vor Ort sind. Die Aufgaben des Personals besteht darin Regale zu füllen und Kassen zu besetzen. Es gab Zeiten da wurde ich gefragt, ob man mir helfen kann. Heute suche ich Personal um eine adäquate Auskunft zu bekommen. Wenn der Einzelhandel von 08.00 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet hätte, wären das 10,5 Std. pro Tag, oder von Montags bis Freitags 52,5 Std. in der Woche.Hinzu käme noch der Samstag, der nach meine Ansicht nur bis 15.00 Uhr geöffnet sein dürfte. So lange muss in diesem unserem Lande keiner Arbeiten!! Jeder, ob Mann oder Frau, verheiratet oder ledig, mit oder ohne Kinder, würde die Zeit finden, wenn er es ernsthaft wollte, oder sogar müsste, seine Einkäufe zu tätigen.
Deshalb kann ich an der Diskussion um längere Öffnungszeiten nichts Positives erkennen.
Wir alle finden Zeit für den Gang zum Arzt, in die Apotheke, ins Autohaus, zum Nagelstudio, zum Schönheitssalon und viele weiteren Anbietern für die schönen Dinge des Lebens. Und nur wenige davon haben so lange auf wie der Einzelhandel. Warum sollen die Mitarbeiter/innen dort die Last unserer Bequemlichkeit tragen?!
Wir sollten wieder an Alle in unserer Republik denken.
Der Eine gibt, der Andere bekommt und Alle profitieren.
Lassen wir uns die Lebenszeit nicht von den Arbeitgeberinteressen vorschreiben.
Lasst uns lieber unsere Leben selbst gestallten, zum Wohle ALLER.
In diesem Sinne!!!
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Dirk (Verbraucher/in)27. Februar 2012
@Roger: Wie sieht es denn aus mit den vielen Mitarbeitern in der Gastronomie, in den Theatern, in den Kinos, in den Kiosken, in den Kneipen etc.???? Haben die auch abends um 20:00 Uhr feierabend? Nein! Warum: Weil es Interesse an deren Dienstleistung gibt!!! Warum sollte dies nicht auch im Einzelhandel gelten? Ist das Privatleben der Mitarbeiter in der Gastronomie etc. unwichtiger als das des Mitarbeiters im Einzelhandel? Wenn Bedarf an verlängerten Öffnungszeiten besteht, dann wäre es doch dumm, diese wieder einzuschränken! Wie Sie schon schrieben: Der Eine gibt, der Andere bekommt und Alle profitieren.
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Kluti63 (Verbraucher/in)27. Februar 2012
@Schmalone
Sie schreiben: “Das Problem ist halt nunmal, dass man sich nirgends regestrieren muss….”
Das ist nicht ganz richtig. Ich habe grade nachgesehen, am 5.2.2012 habe ich mich hier mit meiner E-Mail-Adresse angemeldet.
Daraufhin erhielt ich eine Mail mit einem Bestätigungslink.
Dieser Link funktioniert mit der gleichen E-Mail-Adresse offenbar nur einmal (grade getestet).
Ob es eine weitergehende Kontrolle z.B. der IP-Adressen gibt kann ich nicht sagen.
Vermutlich kann man sich aber tatsächlich mit anderen E-Mail-Adressen von verschiedenen Computern aus anmelden……
Das ist mir aber auch wurscht, weil ich dazu sowieso keine Veranlassung habe.
Und bevor ich diesen Vorwurf hier gegen jemanden anderen erheben würde, müsste ich mir schon verdammt sicher sein.
Ihr Attacke gegen yonaldo war jedenfalls vollkommen überflüssig, er hatte seinen Fehler längst bemerkt und bereits VOR Ihrem Kommentar korrigiert!!!
Nach meinem Empfinden wäre ein Wort der Entschuldigung an ihn angebracht……
Trotz all der Emotionen hier sollte doch die Sachlichkeit Trumpf bleiben!
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Inga C. (Beschäftigte/r)27. Februar 2012
O.k. O.k Asche auf mein Haupt. Ich sprach ja auch nur von gewissen Ideen.
Sorry Kluti, ich meinte da nicht, daß Du mit irgendeinem der anderen identisch wärest (… dafür bist Du einfach zu konturiert :-) nimm´s als Kompliment). Also nochmal „mea culpa“, wenn ich mich mißverständlich geäußert habe.
Aber ich gebe zu daß ich plötzlich Kluti´s Argumentationsansatz (Gleichheit… in welchem Gerrechtigkeitssinne auch immer), plötzlich in der Argumentation eines bis dahin ausschliesslich ökonomisch und materialistisch (meinetwegen im philosophischen Sinne) argumentierenden Teilnehmers las. Damit wollte ich aber nicht sagen, dass es Kluti sei.
Und ich gebe zu, daß ich das hohe Engagement, das manche hier für das Kippen des Ladenschlussgesetzes aufwenden, für „nur“ „Verbraucher“ schon mehr als erstaunlich finde.
Und hinter´m Ofen hervorgeholt hat mich aber letztlich diese „Faulpelz-Schutzgesetz“-Nummer.
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Kluti63 (Verbraucher/in)27. Februar 2012
@Inga C.
OK, Du kannst die Asche wieder ausbürsten, mein Ärger ist längst verraucht……
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Ralf Röder (Verbraucher/in)28. Februar 2012
Ich finde das Beschränkungen der Ladenöffnungszeiten nicht notwendig sind. Gerade kleine Selbständige sollten die Freiheit haben ihren Laden öffenen zu dürfen wann sie wollen. Bei Angestellten sehe ich das aber anders. Hier sollte eine andere Vergütungspflicht gelten. Alle Arbeit die ausserhalb der allgemeinen Arbeitszeit liegt muss höher bezahlt werden. Je weiter ausserhalb der Regelarbeitszeit der Branche, desto höher der Aufschlag. Dadurch wird sich eine Ausuferung der Öffnungszeiten automatisch regulieren und diejenigen die dann arbeiten müssen haben wenigstens etwas davon.
Keep it simple !
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Tom (Beschäftigte/r)28. Februar 2012
@Ralf schön aber das nur eine Spätkraft diese Zuschläge bekommt, und darum lohnt sich der ganze Hokus Pokus erst,aber keine Sorge bei dem Kostendruck der herrscht besonders bei Personalkosten, steigen bald wieder alle Preise um es rentabel zu halten,sollen ja keine Mitarbeiter entlassen werden sondern stellen ja so viele neu ein (Hust hust).Keiner von den Großkonzernen, die ja ach so Mitarbeiter/Familien freundlich sind bezahlt doch keinen Euro mehr als nötig, lieber die Manager mit fetten Prämien für so tolle Umsätze belohnen, aber ein Verkäufer kann nur mit mühe über die runden Kommen.
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Mike (Verbraucher/in)28. Februar 2012
Danke GRÜNE für die Antwort.
Ja, den Beitrag meine ich. Den hatte ich, da nach meiner Meinung, bei allen Fragen von Euch allgemein zutrifft überall als Kopie im Diskussionsforum zu den Fragen 1 bis 3 hinterlegt aber dort überall verschwunden ist.
Warum? Zur besseren Info wollte ich ihn dort mehrfach haben weil nicht jeder stundenlang die Beiträge durchrollen läßt, bzw Zeit dafür hat.
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Niels (Verbraucher/in)28. Februar 2012
Meine Meinung: Das Gesetz ist schon mal nicht schlecht, den Status Quo von vor dem Gesetzt möchte ich auf keinen Fall zurück.
In meiner Heimatstadt (studentenstadt) sind ohnehin die meisten Kräfte an der Kasse Studenten. Für die ist das geradzu super auch spät arbeiten zu können und wenn das Gesetz wegfiele, würden deswegen nicht mehr sozialversicherungspflichtige Stellen geschaffen.
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Mike (Verbraucher/in)28. Februar 2012
Wiederholung meines posting vom 22.02.12:
Allein diese Werktag/Samstag/Sonntag- Fragestellung der GRÜNEN suggeriert schon “wohin die Reise geht”.
An die GRÜNEN die es scheinbar noch nicht verstanden haben: “Freiheit oder REGULIERUNG” ist doch hier, und bei allen 3 Teilfragen, der eigentliche Kern der Fragestellung!!
Wenn Ihr wirklich die Regulierung für die NRW Menschen wollt- dann für alle Berufe. Das heißt alle Restaurants/Gaststätten,
Cafés, alle öffentliche Verkehrsmittel, alle Kinos, alle Freizeit Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen für Kranke und Alte, etc., etc. schließen abends und am gesamten Wochenende/ Feiertags. (ausgenommen Notdienste, Polizei, Feuerwehr etc. erhalten 500 Prozent Lohnzuschlag) damit diese Beschäftigten die gleichen Rechte und Annehmlichkeiten wie des des Einzelhandels haben = Gleichberechtigung. Gibt es dagegen Einsprüche? Wenn ja, sagt es hier und deutlich mal den EINZELHANDELS Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft die hier für ihre Kaste auf Kosten der Verbraucher angenehmere Arbeitsbedingungen erzwingen wollen und dafür die linken und grünen NRW Politiker vor ihren Karren spannen wollen!
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Schmalone (Beschäftigte/r)29. Februar 2012
@ Yonaldo
Ich gestehe mir ein, dass diese Unterstellung unnötig und überflüssig war. Dafür möchte ich mich bei ihnen wahrlich entschuldigen.
Nun zurück zum Thema.
Sie sind bereit dafür zu zahlen was ja auch völlig in Ordnung ist, aber denken sie wirklich allen ernstes das JEDER Freiwillig Sonntags arbeitet ? Und was ist mit den Kindern ( Ja, ich denke auch an das Leben dieser Menschen ) die ihre Eltern Abends nicht sehen weil diese am arbeiten sind und wenn die Kinder schon in der Schule sind, dass die Eltern noch schlafen oder eher gesagt einer davon. Nun soll diesen Kindern auch noch Sonntags der Vater oder die Mutter genommen werden weil andere sich nicht Organisieren wollen. Ich kenne es aus meinem Elternhaus und glauben sie mir das es nicht schön ist für ein Kind. Und nun zu meiner Frage, finden Sie es wirklich Gerecht, dass das Personal nach Feierabend nichts mehr nutzen kann und somit Isoliert werden ?
Nein natürlich muss ich morgens nicht schon wieder im Laden stehen um 7 Uhr, aber nach Ladenschluss ist noch die Abrechnung die gemacht werden muss und da vergeht noch immer was Zeit bis man raus ist. Dann folgt die fahrt nach hause. Zu hause angekommen ist man natürlich noch aufgedreht und kann nicht direkt schlafen was ja auch logisch ist wie ich finde. Dann schläft man vielleicht von 3 bis 11 oder 12. Wenn man dann aufsteht isst man erstmal was, macht sich fertig und fährt dann zur arbeit wenn man ca. um 15 uhr anfangen muss. Glauben Sie mir, man hat NICHTS vom Tag gehabt. Ausserdem haben wir ein Faulpelz-Schutz-Gesetz, man nennt es Lieberale Öffnungszeiten. Jeder kann sein Leben planen und wenn einige Ungeduldig sind dann sollten diese an sich selbst arbeiten, aber nicht verlangen, dass andere für diese an Sonntagen oder Nachts da sind um die Sucht oder was auch immer zu befriedigen. Sie sagen ja selber, dass der Verkäufer und der Kunde kein Team sind. Und somit arbeite ich nicht mit denjenigen zusammen die nicht planen oder warten können/ wollen.
Aber so sollte die Welt nicht sein.
Zum Beispiel: Für Sonntag morgen einfach vorher Aufbackbrötchen kaufen, Blumen vergehen nicht Samstags weil morgen Sonntag ist und das was man im Internet kann man früher oder später bestellen nur halt nicht so, dass es an einem Sonntag geliefert werden muss. Für alles gibt es eine Lösung und auch Sie können diese Wahrnehmen. Gehen sie doch ansonsten zu normalen Zeiten in ein Geschäft und kaufen doch dort was sie sonst im Internet bestellen wollten. SOmit sichern Sie direkt einen Arbeitsplatz mehr und haben die Ware direkt in der Hand und können Sonntags spazieren gehen ohne den ganzen Tag zu hause zu sitzen und darauf zu warten das der Lieferant endlich eintrifft.
Ausserdem beleidigen Sie zu unrecht die Handwerker die nicht Samstags arbeiten. Nur weil es ihnen nicht passt unter der Woche einen Installateur zu rufen, können sie nicht sagen dass alle anderen schlecht sind und so liest es sich aus ihrem Beitrag heraus.
Einen guten Handwerker erkennt man daran, dass er sein Handwerk versteht. Sie können sich gerne einen Installateur Samstags rufen, aber bedenken Sie immer, dass es nicht heisst das er alles richtig macht. Trotzdem finde ich es gut, dass Sie ihren Srtandpunkt so fest vertreten.
@ Dirk
Ich bin seit mehreren Jahren in diesem Betrieb und seit fast 3 Jahren muss ich mindestens 3 mal die Woche Nachtschichten machen. Mittlerweile wurde es umgestellt und ich arbeite im Wochensystem. Ich fühle mich soweit wohl in diesem Geschäft und möchte das Geschäft auch nicht verlassen. Wenn Sie sich von einer 40 Stunden Woche schon lange verabschiedet haben, dann muss es ja etwas geben was sie dort hält und dies tut es ja auch bei mir. Ich möchte nicht den Betrieb wechseln denn wer weiss wo es ” rosiger ” aussieht ? Mir geht es echt gut soweit, nur die Uhrzeit ist nicht tragbar. Finde es auch immer grausig wenn man liest, dass man sich doch einen anderen Betrieb suchen soll. Genau das gleiche denken wir Verkäufer auch von den Leuten die immer sagen, dass sie keine Zeit hätten zum Einkaufen. Immer die anderen also, aber nie man selbst. Dies ist der falsche Weg.
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Schmalone (Beschäftigte/r)29. Februar 2012
@ Yonaldo
Nachtrag:
Ich zahle jeden Monat für eine Monatsfahrktarte, aber so gut wie nichts fährt mehr nach Feierabend und nein ich kann mir einen Führerschein geschweige denn ein Auto leisten. Ich zahle Kontoführungsgebühren, aber Nachts steht kein Mensch am Schalter. Und wenn man eine Dienstleistung “verkauft” so sind immer Kosten einberechnet. Ansonsten müssten Sie sich mal fragen wie Menschen Geld verdienen.
Mfg Schmalone
Siehst Du das genauso? +8
Inga C. (Beschäftigte/r)29. Februar 2012
Ich finde, wenn Schmalone „beleidigt der Welt, die sich ändert, den Rücken zudrehen“ wollte, würde er wohl kaum hier schreiben, EBEN um an der Welt wieder teilnehmen zu können!!!, sondern von seinem Rechner aus Blumen, Brötchen, Handwerker, etc., -möglicherweise mit Genugtuung-, zu sich nach Hause bestellen, so er sich das alles leisten könnte.
Siehst Du das genauso? +6
Opidanus (Verbraucher/in)29. Februar 2012
Ich denke der Einzelhandel ist selbst in der Lage für sich Entscheidungen zu treffen. Warum wird dem kleinen Einzelhändler im Stadtteil nicht gestattet sein Geschäft zu öffnen wie er es für richtig hält, und sei es Sonntags wenn evtl. durch schönes Wetter oder Ausflügler noch Kunden zu erwarten sind. Es gibt keine Berufsgruppe oder Branche in der die Arbeitszeiten so reglementiert sind. Die Kollekte findet ja auch nicht nur Wochentags zwischen 9 und 20.00 Uhr statt. Ebenso unsinnig finde ich im übrigen das Sonntagsfahrverbot für LKW.
Mit freundlichem Gruß aus Düsseldorf
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Benny (Verbraucher/in)29. Februar 2012
Einzelhandel oder LEH ? Der komplette Fragebogen besteht doch nur aus Fragen zum LEH. Es werden aber doch die Öffnungszeiten auch der Non Food Händler in Frage gestellt, oder dürfen demnächst Autohäuser / Möbelhäuser oder andere anders öffnen als der LEH?
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Kluti63 (Verbraucher/in)29. Februar 2012
@Alle
Hey, mal so ein Gedanke…..die Zeit hier neigt sich dem Ende zu.
Neben vielen “Einzeltätern” haben sich hier in den letzten Wochen auch einige “Überzeugungs-” und “Wiederholungstäter” herauskristallisiert.
Wer hätte Lust, die Erfahrungen die er hier gemacht hat, bei einem realen Treffen (beim Grill, mit nem Bier in der Hand…) mit seinen Kontrahenten auszutauschen?
Das wär doch mal ne Maßnahme zur “Völkerverständigung”, oder?
Vorschlag an die Grünen: Organisiert so ein Treffen doch einfach mal!
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Schmalone (Beschäftigte/r)1. März 2012
@ Kluti63
Lecker, Tofuwurst vom Grill und Alkoholfreies Biobier und zum Nachtisch gibt es Laktose und Glutenfreien Sojajoghurt. Danach machen eine Akustikgitarre und ein paar Joints die runde am Lagerfeuer. :D
Wie immer Mfg
Schmalone
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Kluti63 (Verbraucher/in)1. März 2012
@Schmalone
Der war gut! :o)
OK, wir sollten das vielleicht doch besser privat organisieren……. ;o)
MfG aus dem Altbierdörfchen Issum
Kluti
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Tilla (Verbraucher/in)1. März 2012
Die meisten Menschen arbeiten Mo-Fr von 8.00-17.00 Uhr und müssen Behördengänge und Arztbesuche irgendwie in dieser Zeit unterbringen.
Wie froh ist man dann, wenn Ärzte, Tierärzte,etc. abends regulär länger auf haben oder sogar samstags öffnen und Behörden auch außergewöhnliche Zeiten anbieten (ab 7.00 oder bis 19.30)!
Ich lasse meine Katze am Samstag impfen, beantrage meinen Paß um 19.00 am Montag und gehe danach einkaufen.
Den meisten arbeitenden Menschen nützt es nichts, wenn die Geschäfte von 8.00-17.00 geöffnet sind, da sie in dieser Zeit selbst nicht einkaufen können!
Die meisten arbeitenden Menschen organisieren ihr Privatleben außerhalb von 8.00-17.00 Uhr!
Das Tanken, Ausgehen, Essengehen, Möbel-,Kleider-, Essenkaufen, Sport Betreiben, also das Leben an sich findet für die meisten arbeitenden Menschen außerhalb dieser Kernzeit von 8.00-17.00 Uhr statt und deswegen gibt es dafür außerhalb dieser Zeiten die meisten Angebote!
Angebot und Nachfrage regeln ja bekanntlich die Wirtschaft.
Ich bin gegen eine gesetzliche Regulierung der Öffnungszeiten von Geschäften.
Arbeitsschutz und moralisch nicht vertretbare Löhne haben nichts damit zu tun.
Übrigens bin ich für ein paar Wochen in Rom und ich habe auch offene Geschäfte sonntags, sogar die Müllabfuhr ist hier an einem Sonntag vorbeigefahren und die Leute stehen Schlange zum Autowaschen am heiligen Sonntag in der heiligen Stadt. Es ist unverkrampfter hier, trotzdem hat man es geschafft das Rauchen in Lokalen einfach zu verbieten und die Leute halten sich dran!
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Michael P. (Verbraucher/in)2. März 2012
Hallo!
Meine REWEs haben bis 24:00 offen und zu der Zeiten werden die Läden praktisch von Studenten geführt. Eine gut gemeinte Zwangsregulierung zum Wohle der Arbeitnehmer würde dazu führen, dass diese Studenten weniger oder nichts mehr verdienen, ihren Studiengebühren nicht mehr zahlen könnten und daher das Studium verlängern oder abbrechen müssten. Wollen wir das?
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Wolfgang (Verbraucher/in)2. März 2012
Nach meiner Beobachtung sind die Parkplätze auf Supermärkten immer recht voll. Das werte ich als Beleg, dass die meisten Leute größere Einkäufe tätigen. Den Eindruck gewinne ich auch an den Kassen selbt. Einkäufe dieser Art erfolgen nicht spontan und werden je nach Bedarf und Zeit geplant. Das sollte bei Öffnungszeiten von 07.00 oder 08.00 Uhr bis abends 20.00 Uhr möglich sein.
Kleinkram, wie eine Flasche
Wein oder eine Schachtel Pralinen kann man notfalls auch an Tankstellen kaufen.
Aus Gründen des Arbeits-schutzes und der Mitarbeiterbelastung in den Supermärkten plädiere ich für moderate Öffnungs-zeiten. Wer das anderes sieht sollte vieleicht mal über sein Zeitmanagement nachdenken.
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Kluti63 (Verbraucher/in)2. März 2012
@Wolfgang
Genau, denn nur mit einem perfekten “Zeitmanagement” ist man nämlich in der Lage, unter der Woche nicht mehr Zucker und Milch, sondern nur noch Pralinen und Wein zu vergessen……..und an der Tanke, wo man das dann “notfalls” nach 20 Uhr kauft, sind “Arbeitsschutz” und “Mitarbeiterbelastung” eh Fremdworte…….
Auch stimmt es mich sehr nachdenklich, dass die Parkplätze vor Kinos und Restaurants am Wochenende regelmäßig voll sind und ich werte dies Beleg dafür, das es seeeehr viele Menschen geben muss, die das mit dem “Zeitmanagement” einfach nicht begreifen wollen…….können die das denn nicht einfach von Montag bis Freitag in ihrer Mittagspause erledigen?
Lieber Wolfgang, danke,….Sie haben mir endlich die Augen geöffnet……
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hajo (Verbraucher/in)2. März 2012
Ich habe es geschätzt, einkaufen zu können, wann ich will und es nötig habe. Menschen, die selbst zu unterschiedlichen Arbeitszeiten gebunden sind, können mir sicherlich folgen. Es kommt nun mal vor, dass man nicht während der sog. Kernzeiten (früher meist von 8 – 18 Uhr) im Laden sein kann. Ich halte diese Vorschriften, die uns die Selbständigkeit nehmen und zu unmündigen, dem Staat zu gehorchenden “Bürgern” machen sowieso für schlimm. Daher war ich froh als damals die Ladenöffnungszeiten endlich frei gegeben wurden. Und geschockt als man diese wieder einschränkte. Und nun der angedachte Rückschritt! Was soll das? Wollen die Grünen uns zeigen, wer im Staate die MACHT hat und daher MACHEN kann??
All die Argumente bzgl Arbeitszeiten etc treffen auf Millionen anderer Arbeitnehmer genauso zu und sind – natürlich – zu regeln! Aber das ist eine andere Baustelle. Die sollte allerdings definitiv verbessernd bearbeitet werden!
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hajo (Verbraucher/in)2. März 2012
@ Wolfgang:
Zitat: “Wer das anderes sieht sollte vieleicht mal über sein Zeitmanagement nachdenken.”
Ach so! Nur derjenige, der schön gleichgeschaltet sich nach der Meinung und Verordnung bestimmter Meinungs- und Gesetzesmacher richtet, der hat sein Zeitmanagement im Griff. Wer anders lebt, sollte nachdenken…
Im Ernst: Ich habe befürchtet, dass es bei dieser Änderungsinitiative um nichts anderes geht als um Gängelung. Um Unmündigmachen. Um den immer wieder und wieder durch immer neue Vorschriften beschrittenen Weg, die Bürger unter der Knute zu halten.
Freiheit? Bloß nicht!
Auch nicht so ein ganz klein wenig, mal um 23 Uhr einzukaufen.
Wer das möchte, ist minderwertig, hat sein Zeitmanagement nicht im Griff.
Oder ist unsozial. Die armen, armen Verkäuferinnen…
(Aber am Urlaubsort auch noch um 1 Uhr nachts den Drink auf’s Zimmer bringen lassen. Ist ja im Ausland)
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Andreas (Verbraucher/in)3. März 2012
Ich finde die gesamte Argumentation, die gegen eine Liberalisierung der Öffnungszeiten sind, gelinde gesagt, sehr heuchlerisch und teilweise auch sehr altbacken.Ständig werden “die armen Arbeitnehmer” angeführt. Die “armen Kinder”die keine Familie mehr kennen.Die “armen Partner” und,und, und. Da frage ich mich doch, woher nimmt man diese Weisheiten? In allen Bereichen schreien wir, wir müssen uns den neuen Umständen anpassen, doch hier wollen wir die Zeit zurück drehen. Schon immer nehmen wir ohne nachzudenken Serviceangebote außerhalb der offiziellen Ladenschlusszeiten wahr und sie sind zur Selbstverständlichkeit geworden ohne dass wir uns deswegen einen Kopf machen. Ist der eine Betrieb, der eine Arbeitnehmer auf einer Skala höher angesiedelt, als die Millionen Menschen, die eh schon im Schichtdienst, Spätdienst oder Nachtdienst tätig sind? Gilt das Todschlagargument “Familie” nicht für das Personal, wo wir uns gemütlich einen Film ansehen? Nicht für die, die in der Kneipe malochen um uns unser Bierchen zu zapfen? Nicht für den Taxi/Busfahrer, der uns besoffen nach Hause kutschiert? Nicht für die Techniker, die arbeiten, das wir den Lichtschlalter nicht vergeblich Nachts umlegen und nicht für die Technik, wenn wir unser Radio anmachen? Es sind ja nicht nur die großen Dinge wie Krankenhäuser,Polizei,Wach- und Notdienste, die wir in Anspruch nehmen ohne uns Sorgen um Ihre Familie zu machen, sondern kleine “belanglose” Serviceleistungen, die einfach schon zur Selbstverständlichkeit gehören.
Wer Ladenschluss beschränken möchte, muss alles auf den Prüfstand Stellen, denn irgendwo habe ich im Gedächtnis: vor dem Gesetz sind alle gleich. Oder doch nicht?
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Schmalone (Beschäftigte/r)3. März 2012
Dann sollen diese sich doch auch an deren Gewerkschaften wenden. Wozu gibt es denn sonst Gewerkschaften ? Bestimmt nicht um Bürger die Mündigkeit zu nehmen. Vielleicht haben diese Leute sich aber auch von vorne herein darauf eingestellt. Es muss nicht alles verfügbar sein Rund um die Uhr, auch Serviceleistungen nicht. Nein ich persönlich verlange nicht, dass andere für mich verfügbar sein müssen obwohl ich schlechte Arbeitszeiten habe und so manches nicht wahrnehmen kann. Geduld ist einfach alles und Ja, dass Privatleben anderer ist auch Schützenswert. Bedenken sie aber auch, dass z.b. der Wirt weiss das sein Betrieb nur vom Abendlichen Geschäft leben kann denn sonst hätte er keine Kneipe öffnen sollen. Jeder sucht es sich selber aus, also brauch auch keiner zu heulen. Im Gegenteil zu den Berufen die vorhr wussten was auf sie zukommt, wurde man im EH einfach direkt hinein geschmissen von heute auf morgen.
Die armen Kunden, immer die Armen. Können nicht einkaufen weil andere ihr eigenes Leben leben wollen.
Nein wir sind nicht mehr in den 50ern und es verlangt doch keine Partei etwas von 18:30.
Manche müssen ja echt Paranoid sein. Und wenn wir auch schon dabei sind dann geht doch alle auf die Strasse und schreit nach längeren Öffnungszeiten für alle Öffentlichen und Privaten Geschäftsräume, Handwerksbetriebe etc.
Aber dann doch lieber sein lassen, der ein oder andere könnte ja dann von flexibleren ( das Unwort schlechthin ) Arbeitszeiten betroffen sein.
Mfg Schmalone
Mfg Schmalone
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Tom (Beschäftigte/r)3. März 2012
@Michael P vielleicht Studieren die Herren und Damen noch paar Semester mehr, weil sie ja abends keine Zeit mehr zum Lernen haben,es ist mir nicht egal denn sie müssen im Gegensatz zu mir schon um 8 oder 9 ín ´Die Vorlesungen und sogar ich habe wenigstens 11 std Gesetzliche Ruhezeit nach der (Nachtschicht) Die Studierenden wohl kaum.
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egal (Beschäftigte/r)4. März 2012
Alle Kommentare derjenigen, die für die längeren Öffnungszeiten sind, habe sich wohl niemals richtig mit dem Thema beschäftigt.Familien- und Privatleben bleiben auf der Strecke auch wenn in Schichtarbeit gearbeitet wird.Ich möchte euch mal ein Beispiel geben: 1-2 Stunden Anfahrt zur Arbeit- 8,5 Stunden am Arbeitsplatz mit 1 Stunde Pause-1-1,5 Stunden Rückfahrt, was bleibt da noch an Freizeit.
Es ist auch nicht richtig, dass überwiegend junge Leute abends in den Läden arbeiten.Es sind viele Hausfrauen, Mütter,gelernte Verkäufer usw.
Angeblich sollten mehr Arbeitsplätze entstehen, dies ist auch nicht richtig.Im Gegenteil es wird immer mehr abgebaut oder mit Minijobs belegt. Ein Ladenschluss wie in Bayern oder im Saarland reicht völlig aus.Dort sind bis jetzt auch keine Menschen verhungert.Wenn das Ladenschlussgesetz in NRW so bleiben soll, dann plädiere ich für 0-24 Uhr in allen Branchen und damit meine ich auch unsere Stadtbeamten, Banken,Ärzte usw. denke gleiches Recht für alle.
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Ralf (Beschäftigte/r)4. März 2012
Wenn es nach mir ginge, hätten wir sofort wieder die guten alten Öffnungszeiten wie früher. Montags bis Freitags bis 18:30 und Samstags bis 14. Natürlich ist mir bewusst, das dies in der heutigen Zeit wohl nur ein Wunschdenken bleibt. Allerdings wünsche ich mir trotzdem ein Entgegenkommen in der Richtung. Sonntage sollten Ruhetage bleiben. Und Samstags dürfte 18 Uhr auch reichen. Ich bin selbst im Einzelhandel tätig. Stehe jeden Tag von 10:30 Uhr bis 20 Uhr im Geschäft. Samstags von 10 bis 20 Uhr. Verkaufsoffene Sonntage natürlich auch und komme zu dem Schluß, das es mir persönlich rein gar nichts positives gebracht hat. Durch den Euro habe ich weniger Geld, durch die Öffnungszeiten weniger Zeit, dafür aber mehr Stress und vor allen mehr Arbeit, da bei uns die letzten Jahre auch munter Personal gekürzt wurde.
Erschwerend kommt noch dazu das ich eine Doppelbelastung durch meine körperlich schwerbehinderte Ehefrau habe. Freizeit kenne ich mittlerweile nur noch aus den guten alten Zeiten.
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Gabriele (Verbraucher/in)4. März 2012
Ich verstehe das ganze mit den Öffnungszeiten sowieso nicht und muss “Ralf (Beschäftigte/r) 4. März 2012″ vor mir Recht geben. Ich wohne in unmittelbarer Nähe von der Kölner Innenstadt. Mit der Bahn quasi ein Katzensprung. Trotzdem gibt es, was die Zeiten anbelangt einen Riesenunterschied. Wo ich wohne, machen fast alle Geschäfte genauso früh dicht, wie es damals auch war. Ich fahre eher seltener in die Innenstadt. Viel zu voll, vor allen Samstags. Nutze also dementsprechend auch eher seltener die Öffnungszeiten der Innenstadt. Und was soll ich sagen?… Ich verhungere nicht, habe genug Kleidung, und was man sonst noch braucht zum Leben. Haben sich früher eigentlich alle immer beschwert, das sie gerne länger einkaufen möchten? Kann mich nicht erinnern.
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Alwine Meier (Verbraucher/in)4. März 2012
Was muß Deutschland eigentlich gemacht haben, bevor wir diese Horroröffnungzeiten hatten? Da waren die armen Studenten wohl alle auf der Straße.
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Kluti63 (Verbraucher/in)5. März 2012
@Alwine Meier
Mal ehrlich, Sie müssen doch Bildreporter sein, oder?
Da würde die Schlagzeile passen:
“Die Horroröffnungszeiten der Kammer des Schreckens”
Interessant ist auch, wie gerne hier “die gute alte Zeit” beschworen wird…..
Also ich finde ja, dass auch der ganze “Handy-Hype” echt der Horror ist,…….früher sind doch schließlich auch alle mit der guten alten Telefonzelle klargekommen,……oder?
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Chris (Verbraucher/in)5. März 2012
Wenn ich sehe dass es in jedem Bundesland andere Regelungen gibt, wie lange welche Arten von Geschäften öffnen dürfen, kommt mir eher die Frage: muss das denn so sein?
Mit regionalen Unterschieden allein lässt sich das wohl kaum begründen, denn auch in “starken” Bundesländern wie NRW oder BW gibt es strukturschwache Regionen. Dort lohnt es sich eben nicht, so lange den Laden aufzusperren.
Ich persönlich wusste bislang nicht einmal, dass in meinem Bundesland werktags 0-24 Uhr gilt. Spätestens um 22 Uhr sind auch in der Kreisstadt alle Geschäfte zu.
Vielleicht wäre es eher sinnvoll, die Öffnungszeiten unter der Woche komplett freizugeben. Wer sie nutzen will, der nutzt sie eben
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Chris (Verbraucher/in)5. März 2012
Klar kann ich als Verbraucher das Geld nur einmal ausgeben: entweder bis 18:30 oder bis 22:00…
Allerdings haben sich die Zeiten geändert, wo landauf landab fast jeder dieselben Arbeitszeiten hatte. Deshalb sehe ich die längeren Öffnungszeiten als zusätzlichen Kundenservice an.
Ganz klar bin ich jedoch gegen die weitere Ausbreitung von verkaufsoffenen Sonntagen. Hier wird zudem ein künstlicher Hype erzeugt, als gäbe es am Montag nichts mehr zu kaufen. Und die Leute fallen drauf rein und drängen sich durch die Geschäfte.
Ich arbeite zwar selbst im Schichtdienst (einschließlich Sonntags), aber das Bedürfnis an diesem Tag auch noch einzukaufen habe ich definitiv nicht.
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Kluti63 (Verbraucher/in)5. März 2012
@Ralf (Beschäftigte/r) 4. März 2012
Zitat:
“Stehe jeden Tag von 10:30 Uhr bis 20 Uhr im Geschäft. Samstags von 10 bis 20 Uhr.”
Zitat Ende
Ist das so? Was ist mit Pausen?
Haben Sie wirklich ein 57,5-Stunden-Woche ohne Ausgleich?
Hier wird von den Beschäftigten gerne und oft mit Zahlen und Zeiten argumentiert,…ich bin nicht in Einzelhandel beschäftigt und möchte einfach wissen, ob das stimmt.
Öffnet Ihr Geschäft in der Woche immer erst um 10:30?
Wenn ja, warum?
Sie könnten, bei gleichen Arbeitsstunden, ja auch um 9 Uhr anfangen und dann nur bis zur ersehnten Zeit 18:30 arbeiten!
Allerdings müssten Sie dann am Samstag schon um 4 Uhr anfangen, damit die Arbeitsstunden bis 14 Uhr wieder passen……
Wieviel Arbeitsstunden pro Woche leisten Sie wirklich…(Pausen und Freizeitausgleich bitte abziehen!)?
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Tom (Beschäftigte/r)5. März 2012
@Kluti würde Ihnen gerne mal den Spass zeigen, 3te Kasse Getränkeabteilung /Leergut/sortieren und die Kundenfragen und das Büro zu Managen ach ja Warenannahme nicht zu vergessen.Arbeite morgen von 14.00 bis 24.15 (45 Min Pause) dabei dachte ich wenn man spätdienst macht sollten die 8Std nicht überschritten werden, habe ja auch 10 Std tage wo es 1 std Pause gibt(=11 Std reine Anwesenheit) und nach 11 Stunden Ruhezeit gehts munter weiter ist das nicht super, bin jedes mal aufs neue erfreut und keiner Schaut ob das okay ist.
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Alwine Meier (Verbraucher/in)7. März 2012
Partnerfreundlich sind die grausamen Öffnungszeiten ganz gewiss nicht.
Der eine Partner kommt, der andere geht zur Arbeit.
Jetzt komme mir bitte keiner mit in der IG Metallwirtschaft ist das genauso, wegen der Nachtschicht.
Im Einzelhandel hat man ständig wechselnde Arbeitszeiten. Da kann es sogar vorkommen, dass man mehrere Wochen hintereinander an Wochenenden bis 22 Uhr arbeiten muß. Da leidet eine Beziehung drunter. Ich habe jetzt schon viele Paare kennengelernt, die sich deswegen getrennt haben. Gerade die Wochenenden möchte man doch gemeinsam planen.
Ich finde es traurig, dass soviele hier auf die völlige Freigabe der Öffnungszeiten pochen. Sollen sich doch die so danach schreien doch selber mal jedes Wochenende bis 22 Uhr oder länger in den Laden stellen.
Es wird eine Zweiklassengesellschaft gebildet, die einen haben ab Freitags mittags frei und lassen sich bespaßen. Die anderen haben erst ab Samstags mit Aufräumarbeiten ab 22.30 frei.
Wenn sie dann zuhause sind ist es 23 UJhr oder sogar noch später. Ich finde sowas traurig. Warum kann nicht Samstags um 14 Uhr Schluss sein. Dann hat jeder noch ein schönes Wochenende und kann mit Familie und Freunden den Samstag verbringen.
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Ralf (Beschäftigte/r)9. März 2012
@ Kluti63
Warum stellen sie mir die Frage wegen der Pausen? Jede/r hier im Forum wird bei einem geregelten Arbeitsverhältnis sowohl Pausen als auch freie Tage haben.
Und diese müssen meiner Ansicht nach nicht noch extra erwähnt werden.
Das erübrigt sich doch wohl, genau so wie die Redewendung “Stehe jeden Tag von …bis …im Geschäft”, bei ein wenig klarem Menschenverstand, oder?
Abgesehen davon, was haben Arbeitsstunden einzelner Personen mit dem Thema Öffnungszeiten im allgemeinen zu tun?
Das erschließt sich mir nicht ganz.
Warum wir erst um 10:30 Uhr öffnen? Weil sich durch die längeren Öffnungszeiten der gesamte Kundenstrom ganz einfach nach hinten verlagert hat.
Sprich die ersten Kunden kommen nicht mehr ab 9 Uhr sondern entsprechend später. Sie lassen sich mehr Zeit. Zum frühstücken, zum ausschlafen, oder was auch immer. Das hat die Praxis in unserem Geschäft gezeigt und bewiesen. Darum sind frühere Öffnungszeiten für uns nicht mehr profitabel genug. Und so wurden sie auf 10:30 Uhr angepasst.
Ich würde gerne wieder um 9 Uhr anfangen wenn ich dafür um 18:30 Feierabend habe. Hat mir früher auch nichts ausgemacht.
Aber leider entscheide nicht ich das, sondern der Geschäftsinhaber.
Zum Schluß noch zu den
guten alten Zeiten… ich besitze kein Handy.
Nun dürfen Sie staunen. ;)
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Kluti63 (Verbraucher/in)9. März 2012
@Ralf
OK, der Reihe nach:
“Warum stellen sie mir die Frage wegen der Pausen? Jede/r hier im Forum wird bei einem geregelten Arbeitsverhältnis sowohl Pausen als auch freie Tage haben……..”
Genau richtig!
Leider kommt das hier bei vielen Beschäfftigten aber tatsächlich so rüber, als müssten sie nun jeden Tag durch die verlängerten Öffnungszeiten auch wesentlich mehr Arbeitsstunden leisten als andere Berufsgruppen!
“Warum wir erst um 10:30 Uhr öffnen? Weil sich durch die längeren Öffnungszeiten der gesamte Kundenstrom ganz einfach nach hinten verlagert hat……..”
Auch hier gebe ich Ihnen fast vollständig Recht!
Sie bestätigen hier ja selbst, dass sich Ihre Arbeitszeiten nicht verlängert, sondern lediglich verlagert haben!
Das hat aber nicht Ihr Geschäftsinhaber entschieden, sondern die Kunden, die sich lieber “…mehr Zeit. Zum frühstücken, zum ausschlafen, oder was auch immer….” lassen.
Ihr Geschäftsinhaber hat sich also nur den Kundenbedürfnissen angepasst……was für JEDEN Verkäufer in JEDER Branche selbstverständlich ist!
Und OK, zu den “guten alten Zeiten”…..ich gehe auch nicht um 22 Uhr einkaufen…..staunen Sie jetzt auch????
Nix für ungut und ein schönes WE!
Kluti63
Siehst Du das genauso? +2
Alwine Meier (Verbraucher/in)10. März 2012
Ach ja, ich besitze übrigens auch kein Handy.
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Schmalone (Beschäftigte/r)10. März 2012
OFFTOPIC:
@ Alwine Meier
Mines schlepp ch auch selten in meiner Freizeit mit mir rum. Es ist seitdem ich das Handy zu hause lasse viel angenehmer für mich Unterwegs denn man kann abschalten und sich mal auf wichtigeres konzentrieren. Wenn es wichtig gewesen ist dann hinterlässt der Anrufer sowieso eine Nachricht auf dem AB oder der Mailbox.
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Inga C. (Verbraucher/in)11. März 2012
Genau, und manchmal ist ein Verlust ein Gewinn, – ich hab´ mir nach dem Verlust des letzten Handys erst gar kein neues mehr zugelegt, … ein „Halsband“ weniger. Tief Luft geholt und für gut befunden. Daheim gibt´s schließlich auch ´nen AB. :-)
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Regel (Verbraucher/in)14. März 2012
Ich kann nicht verstehen, dass hier immer von Regelwut gesprochen wird, wir müssen uns alle Regeln unterwerfen, im Strassenverkehr, auf der Arbeit u.s.w.
Wie heißt es so schön in dem Buch “warum ich lernte die Deutschen zu lieben”.
Hier ist alles geregelt und deshalb herscht kein Chaos wie in den USA.
Keiner wird bei uns sterben weil er Sonntags nicht einkaufen kann. Hier kommt nur die Machtfrage des Konsumenten zum Ausdruck, ich bringe das Geld, also hast Du zu spuren. Letztendlich wird mal wieder der Frust abgeladen. Fragt doch mal die Schichtarbeiter, ob sie nicht lieber normale Arbeitszeiten hätten. Jeder sollte sich überlegen wie es bei seiner Arbeit aussehen würde, wenn man sich plötzlich die Nacht um die Ohren hauen muß.
Aber das ist ja uninteressant, denn es geht mich nichts an. Noch nicht!
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Christian H. (Beschäftigte/r)15. März 2012
Also ich finde in der Woche von 6:30 bis 20 Uhr und Samstags 6:30 bis 18 Uhr wäre ok.Auch wir die Beschäftigten haben das Recht an Gesselschaftlichen Leben teilzunehem.Wen Junden sich besser organisieren würden wäre dies kein Problem.Zb.Meine Mutter war mit 4 Kinder alleinerziehend und hatte 5 Putzstellen aber unser Kühlschrank war immer voll und waren auch immer satt.Die heutigen tussen sind aber heute nur mit ihrem Handys iPohne oder sonstiges beschäftig.
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Schmalone (Beschäftigte/r)31. März 2012
An alle die immer etwa vergessen und deshalb froh sind, dass es die viel zu langen Öffnungszeiten gibt.
SCHREIBT EUCH EINEN EINKAUFSZETTEL.
SO schwer kann das nicht sein und nicht jeder hier leidet an permanentem Stress.
Ja, ich finde schon, dass wir wochentags zum ArbeitnehmerInnenschutz eine Begrenzung der Öffnungszeiten auf 22 Uhr brauchen.
20 Uhr finde ich für ArbeitnehmerInnen, die lange arbeiten müssen zu früh und 23 oder 24 zu spät und somit ist 22 Uhr eine gute Uhrzeit!
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+78
Ich finde, dass Öffnungszeiten zwischen 22 und 6 Uhr nicht unbedingt nötig sind. Für Notfälle gibt es in dieser Zeit die Tankstellen und wenn dadurch mehr ArbeitnehmerInnen früher nach Hause können, umso besser.
Als Verbraucher finde ich es aber praktisch, auch bis 22 Uhr einkaufen zu können. Dieses Angebot nutze ich regelmäßig.
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+54
Die Ladenöffnungszeiten sollten beibehalten werden. es gibt keinen Anlass zur Regulierung. Es ist wirklich nicht nötig, dass der Staat alles reguliert, was die einzelnen Beteiligten (Konsumenten, Ladeninhaber) besser selbst regeln können.
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+299
Es gibt keinen Anlass an der derzeitigen Regelung etwas zu ändern! Wir haben jahrzehntelang um eine Liberalisierung gekämpft um diese regulierenden Fesseln endlich loszuwerden. Und ich wäre sehr dagegen daran wieder rumzufummeln. Die Beteiligten haben sich Gott sei Dank nach Anlaufschwierigkeiten sehr gut einreguliert. Dass bei einer neuen Reduzierung auch wieder Arbeitskräfte auf der Straße stehen würden ist auch ganz klar. Gerade das können wir in der jetzigen kritischen Lage (EU/€) überhaupt nicht gebrauchen
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+257
Als Arbeitnehmer im Bürobereich, der auch bis 18.30 Uhr arbeitet finde ich es vollkommen ausreichend, dass Geschäfte bis 20 Uhr geöffnet bleiben. Längere Öffnungszeiten finde ich Arbeitnehmerunfreundlich. denn auch hier gilt, Schutz für Angestellte und Familie.
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+150
Hans und Günter ist uneingeschränkt zuzustimmen. Die derzeitige Regelung hat sich bestens bewährt. Eine Begrenzung auf 22:00 Uhr halte ich für kontraproduktiv. Gerade diese zeitliche Begrenzung wirkt sich negativ auf den Arbeitsschutz aus. Denn bei rund um die Uhr geht es um Rentabilität und Tarifvertrag. Bis 22 Uhr können Angestellte zu normalem Lohn gezwungen werden, danach MUSS Nachttarif gezahlt werden, wie es in den USA auch immer war. Zudem müssen echte Nachtschichten organisiert werden, weshalb praktisch kein Laden diese Möglichkeit nutzt.
Besonders ärgerlich machen mich diese Heuchler, die mit Tankstellen und Bahnhöfen kommen. Wer dort beschäftigt ist, dessen Gesundheit ist uns egal? Im Gegenteil, wir müssen sämtliche Vergünstigungen, vor allem die Sonntagsöffnung für Tankstellen und Bahnhöfe abschaffen!
Niemand hat mehr Umsatz durch längere Öffnungszeiten erwartet. Doch in der Praxis wird auch nirgendwo rund um die Uhr geöffnet. Wenn doch, besteht auch Bedarf. Ich liebe Sonderveranstaltungen, wo Harry Potter ab 0:00 ausgeliefert wird. Warum sollten wir solche Happenings erschweren?
Schafft die Verkaufsoffenen Sonntage ab und gut is.
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+114
Die Flexibilisierung, die generell seit Jahren auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten ist, macht es nötig, dass Supermärkte & Co. auch flexibler sind. Noch vor gar nicht so langer Zeit war oft um 18.30 Uhr Ladenschluss – damit hätten aber viele Berufstätige heute arge Probleme.
Ein Ladenschluss um 22 Uhr scheint mir aber ein gangbarer Weg, 24/6 nicht wirklich nötig.
Andererseits kann man sich durchaus fragen, ob das gesetzlich geregelt werden muss.
Verkaufsoffene Sonntage müssen meinetwegen auch nicht sein. Wobei auch hier der Hinweis gestattet sei, dass es Sonntagsarbeit in ziemlich vielen Branchen gibt …
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+51
Ich denke, dass das bestehende Gesetz völlig ausreichend ist. Zum Schutz der Beschäftigten im Einzelhandel fände ich eine Begrenzung der Öffnungszeiten bis 22 Uhr wichtig: Aber genauso wichtig finde ich es, dass die Geschäfte zum teil bis 22 Uhr auf haben.Da ich mit zwei kleinen Kindern beruftsätig bin, genieße ich es, dass ich anch der Arbeit erst mal zeit mit den Kleinen verbringen kann und dass wenn die Kinder im Bett sind (so gegen 20.15) mein Mann oder ich ganz in Ruhe und stressfrei abends den Einkauf erledigen können.Konsumgüter wie Kleidung, Multimedia usw. kaufen wir ebenfalls grundsätzlich Samstags zwischen 18 und 22 uhr ein, da wir da Babysitter haben. Ergo: Begrenzung bis 22 Uhr, aber bitte nicht noch weiter eingrenzen!!!!
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+28
Ich wäre an Wochentagen für die derzeitige Regelung. Auch ich arbeite mitunter bis 20.00 oder 21.00 Uhr und bin froh, ggf. noch die Möglichkeit zu haben, ein offenes Geschäft zu finden.
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+111
Ich denke, wer in der Lage ist, logistisch vorzugehen, einen Vorratsplan zu haben, der/die kommt auch (wie früher, wie haben diese Menschen nur überlebt!?) mit Einkaufszeiten bis 20 Uhr aus. Der Kampf um die Märkte ist von den kl Einzelhandelsgeschäften nicht zu schaffen, das Personal muss auch mal Ruhezeiten haben. Die gute Nachbarschaft ist auch dazu da, mal auszuhelfen, falls wirklich mal dringend ein Teil im Haushalt fehlen sollte. Das spart auch die Fahrt zur “Tanke” und somit unnötige Ressourcen ;-)
Außerdem werden auf diese Weise soziale Kontakte mehr gepflegt!
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+118
Zunächst mal, ich persönlich bin nicht betroffen, weil hier ohnehin alles um 22 Uhr schließt. Ich bin für Beibehaltung der Öffnungszeitn. Es ist heuchlerisch auf Tankstellen und Bahnhöfe zu verweisen und es ist unökologisch wegen der längeren Anfahrtswege. Und es gibt Arbeitnehmer, die wollen so spät arbeiten.
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+142
Der Einzelhandel ist ein ganz
großer Frauenberuf. Dort arbeiten die Frauen auch für
sehr wenig Geld.Sie werden
dafür bestraft und müssen lange arbeiten,man vergießt
auch das Sie Familien haben,
auch Kinder. In meinen Augen haben Sie einen24Std.
Job.Nach meiner Meinung
reicht es aus von Mo-Fr 20.00Uhr Sa 18.00Uhr und
Sontage begrenzt.
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+141
Die Freigabe der Ladenöffnungszeiten an Werktagen hat in weiten Bereichen zu einer Selbstregelung geführt, die im wesentlichen mit den von den Grünen vertretenen Vorstellungen übereinstimmt.
Warum soll man dann per Gesetz etwas regeln, was sich selbst gut regelt. Das halte ich für eine völlig überflüssige politische Bevormundung.
Im übrigen spielen die Ladenöffnungszeiten, nach meiner Wahrnehmung, in der öffentlichen Diskussion keine Rolle mehr. Die Grünen versuchen sich hier mit Antworten zu profilieren zu den keine Fragen existieren.
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+160
Ich hinterfrage die Arbeitszeiten der nicht im Einzelhandel Beschäftigten, die es – so die Argumentation – notwendig machen, erst nachts einkaufen zu gehen! Liebe Leute: weg mit den Überstunden! Weg mit der Rund-Um-Die-Uhr-Alles-Für-Meinen-Arbeitsplatz-Opfer-Praxis!
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+60
Die unbeschränkten Öffnungszeiten der Läden (fundamentale Systemänderungen fangen immer zuerst beim Handel an!) wird langsam aber sicher dazu führen, dass Arbeitnehmer/Innen mit Vollzeitstellen durch 400 € Jobber ersetzt werden! Beim Ersatz einer Vollzeitstelle durch vier bis fünf 400 € Jobber spart jeder Unternehmer/in ca. 35% Personalkosten! Und wesentlich flexibler wird der Personaleinsatz auch noch.
Falls dieser Trend dann weiter in allen Branchen ausgebaut wird (was zu 100% zu erwarten ist!) werden in allen Branchen demnächst nur noch 400 € Jobber eingesetzt, die dann an 24 Stunden am Tag super variabel arbeiten dürfen!
Logische Schlussfolgerungen:
Auch in den kommunalen und städtischen Betrieben werden dann 24 Stunden Öffnungszeiten (Dienstzeiten) mit der Zeit der Regelfall sein/werden und viele Vollzeitstellen müssen dann zu 400 € Jobs umgewandelt werden! Da eine Stelle als 400 € Jobber/In nie ausreicht um über die Runden zu kommen, dürft ihr dann zwei bis drei Jobs annehmen und meistens zeitlich unbeschränkt arbeiten.
Die Vorstufen der totalen freien Marktwirtschaft nach dem amerikanischen Modell sind dann in Deutschland nach AGENDA 2010 zu 100% endlich vollzogen.
Da 400 € Kräfte/Jobber keine Sozialabgaben und fast keine Steuern zahlen ist der Konkurs einer nimmersatten und gierigen Konsumgesellschaft unumkehrbar für immer vorprogrammiert! Eine Rente für 400 € Jobber gibt es nicht und wird es auch nie geben!
Die Frage wird sein, woher sollen dann die Gelder für die Grundsicherung kommen, wenn keiner mehr Steuern zahlt?
Mit besten Empfehlungen
http://www.hasan-eker.com
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+81
Es wird immer wieder argumentiert, dass Sie oder Er bis 20 Uhr oder später arbeitet und deshalb länger geöffnet bleiben sollte. Diese Leute haben sicher die Möglichkeit vor Arbeits-beginn einzukaufen. Wofür also spätere als 20 Uhr Ladenschlusszeiten? Deshalb Werktags inclusive Samstags bis 20Uhr!
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+89
Ich höre immer nur Schutz der Verkäufer/innen. Wer denkt denn an Krankenschwestern/Krankenpfleger, Ärzte, Polizisten, Mitarbeiter/innen Alten- und Pflegedienst, Feuerwehr, Rettungsdienst, …???
Und warum muss alles durch Gesetz geregelt werden?! Schafft das Gesetz ganz ab! Die Beteiligten sind mündig genug, es nach ihren Bedürfnissen zu regeln.
Außerdem gibt es auch viele Menschen, die gerne abends arbeiten, wenn die Kinder im Bett sind.
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+176
Lieber Sven,
vielen Dank für die Möglichkeit, an der Umfrage teilzunehmen. Ich möchte aber einiges zu bedenken geben:
- wir machen Ladenschlusszeiten ja nicht nur für Grüne Parteimitglieder sollen für alle
- deshalb also Vorsicht mit Umfragen!!!
- warum nehmen wir uns nicht ein Beispiel an Frankreich, wo große Ketten eher schließen müssen als kleine Einzelhändler?
- brauchen wir überhaupt Ladenschlusszeiten?
- wir erziehen (ich bin Lehrer und Schulleiter) zum mündigen Bürger; kann der nicht selbst entscheiden, wann er einkaufen und wann er im Einzelhandel arbeiten will?
- meine Schüler freuen sich über jeden Job an der Kasse oder im Kino, besonders am Abend, wenn die Hausaufgaben erledigt sind
Bitte, bitte keine Diskussion, weil die Gewerkschaften sich profilieren wollen; die überwiegende Mehrheit der Bürger ist mit dem gegenwärtigen Zustand wirklich zufrieden,
jede Veränderung kostet Sympathie bei der Bevölkerung; die paar Gewerkschafter, die nicht zufrieden sind, wählen eh SPD oder Linke
Bitte keine Vorschriften, wann ich einkaufen gehen darf und wann nicht!!! Die wenigen verkaufsoffenen Sonntage sind total stressig, weil sich tausende von Leuten in die Viertel stürzen oder in die Läden, die geöffnet haben; ich bin für Freigabe der Ladenöffnungszeiten ab Sonntag um 13 Uhr; alles andere wird selbstbestimmt!
Grüne Grüße
Andreas Grüderich
Schulleiter Burgau-Gymnasium, Düren
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+120
Also würde Begrüßen wenn die Öffnungszeiten wieder zurückgefahren würden, dann fände auch wieder ein einigermaßen normales Familien Leben statt.
Verstehe auch nicht wieso
alle sich so entrüstet geben, es gibt in Köln nur wenige Supermarkt Filialen, die überhaupt bis 24 Uhr öffnen die meisten schließen spätestens um 20 Uhr und die Anwohner solcher Läden wären bestimmt auch froh, wenn sie in Ihrem zu Hause dann ihren Abend in ruhe verbringen können und nicht sich die lärmende Jugend anschauen muß weiß wo von ich rede sehe es ja allabendlich live Kurzum Läden sollten um 22 schließen.
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+63
Mir persönlich ist es wichtig auch spät noch einkaufen zu können weil ich meistens sehr lange arbeite und vor der Arbeit das nicht schaffe.
Bei uns im Einzugsgebiet wohnen circa 100.000 Menschen, die meisten Geschäfte haben bis 20 Uhr geöffnet, einige bis 22 Uhr (Rewe, Real, Kaufland) und ein einziges bis 24 Uhr (Edeka) Rund um die Uhr keines! Ich denke das passt bei uns (Grevenbroihc und umgebung) so ganz gut, 24h brauchen wir nicht und eines bis 24 Uhr wird gerne und gut angenommen. Es muss ja jedes Geschäft selber wissen wie lange es öffnet, von daher finde ich eien beschränkung von Gesetz her unnötig, der Markt reguliert so etwas selber. In einer Millionen Metropole ist denke ich auch ein 24h Geschäft angebracht.
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+113
Mir erschließt sich einfach nicht der Sinn dieses Vorstoßes. Mal abgesehen davon, dass alle mittlerweile happy sind mit der aktuellen Situation in NRW oder sich zumindest damit arrangiert haben: Hier wird genau den Bevölkerungsschichten DAS passieren, wovor die aktuell regierenden Landtagsfraktionen diese vorgeblich schützen wollen. Die Unternehmen werden das Zurückdrehen der Ladenöffnungszeiten zu einem Stellenabbau nutzen und damit argumentieren, dass ihnen gar keine andere Wahl bleibt. Insofern werden die Leid tragenden am Ende genau die vermeintlich armen Beschäftigten sein, für die man sich jetzt so engagiert.
Daher muss man einmal mehr feststellen, dass die Sozialdemokraten auch hier zynisch agieren.
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+93
Hallo Henry,
der “Sinn des Vorstoßes” ist ganz einfach: Schwarz-Gelb hat damals mit dem Gesetz verabschiedet, dass eine Auswertung nach fünf Jahren erfolgen muss. Das ist nun passiert. Die Gewerkschaften sehen großen Änderungsbedarf, die Unternehmerverbände sind zufrieden. Wir wollen nun wissen, was die BürgerInnen denken und sie an unserer Entscheidungsfindung beteiligen.
Es spricht auch nichts gegen eine Auswertung. Diese wäre ja tatsächlich sinnvoll. Wenn es allerdings nur darum ginge, haben beide Parteien aber derzeit ein großes Kommunikationsproblem. Denn sie/Sie erwecken ganz klar den Eindruck, dass sie/Sie auf jeden Fall die Zeit zurück drehen wollen und eben nicht nur eine ergebnisoffene Diskussion anstoßen wollen.
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+62
Das tut uns leid, wenn da ein falscher Eindruck entsteht. Denn genau aus diesem Grund haben wir ja diese Plattform erstellt – um eine ergebnisoffene Diskussion anzustoßen.
Die Frage ist ja was wir höher bewertet:
Die Möglichkeit jederzeit alles kaufen zu können oder
den Arbeitnehmerschutz.
Beide extreme sind – so finde ich – nicht zeitgemäß.
Weder muss man rund um die Uhr alles kaufen können, noch finde ich die alte Regelung – ein Ladenschluss um 18:00 Uhr gut.
Faktisch haben sich in meinem Umfeld die Öffnungszeiten kaum verändert – Nur ein EDEKA am Ort hat nun länger (21:00 Uhr) auf – was ich zugegebenermaßen manchmal nutze.
Auch an manchen Sonntagen würde ich gerne entspannt mit der gesamten Familie einkaufen – hier allerdings eher Möbel und dergleichen.
Dies ist an Werktagen durch Schule und Beruf faktisch nicht möglich.
Ich kaufe deswegen aber nicht mehr, nur zu einer anderen Zeit ein.
Deswegen stellt sich mir die Frage, ob wir hier eine gesetzliche Einschränkung benötigen. Denn ich finde es gut, wenn einige Geschäfte z.B. an Veranstaltungen länger öffnen können. Sie müssen es ja nicht. Können es aber momentan.
Ich arbeite zwar nicht im Einzelhandel habe aber auch flexible Arbeitszeiten, die sich manchmal auch aus den Notwendigkeiten ergeben. Wir habe Weltweit Kunden und die haben nun mal eine versetzte Zeit. Und das finde ich auch gut so.
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+40
Wenn alle mal wieder ein wenig mehr planen würden, könnten viele Spontaneinkäufe unterbleiben. Aber die Mentalität “Ich habe JETZT ein Bedürfnis und will das sofort befriedigen” erfordert natürlich Öffnungszeiten rund um die Uhr. Downshiften auch in diesem Bereich, dafür mehr Unternehmungen mit Familie und Freunden ist sicherlich befriedigender als Konsum rund um die Uhr. Aber dazu muss man eben auch gemeinsame Zeit finden, das wird immer schwieriger, wenn Arbeitszeiten rund um die Uhr zur Regel werden
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+51
Ich finde es, dass die Regelung überflüssig. Siehe USA, dort entscheidet die Geschäfte selbstständig. Und wir müssen nach Gesetz richten, wann wir hingehen dürfen. Wo haben die Kunden “Verbraucherfreundlich” gesehen? Also bitte lass unsinnige Diskussion weg. Man kann kein vernünftige Lebensmittel in der Internet bestellen ;-)
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+63
Was mir in der Umfrage völlig gefehlt hat, ist der Gedanke einer Mittagspause. Wer kauft denn in der Woche zwischen 12 und 14 Uhr ein?
Eine Deckelung der Ladenöffnungszeiten auf 21 oder 22 Uhr finde ich auch sehr sinnvoll. Aus meiner Sicht wird durch die “Selbstregulierung” nur das Oligopol der wenigen großen Ketten noch unterstützt. Ein kleiner Betrieb kann es sich vielleicht nicht unbedinkt leisten, auszuprobieren, ob nach 21 Uhr noch genug Kunden kommen. Den Einwurf von Herrn Grüderich (große Ketten müssten früher schließen als kleine Unternehmen) finde ich in diesem Sinne unterstützenswert. Außerdem finde ich auch, dass eine Einschränkung der Ladensöffnungszeiten langfristig Leute wie Frank davor schützen würde, bis 21Uhr zu arbeiten. Dies ist sicher auch nicht gesund. (Es sei denn Sie beginnen erst mittags.)
Siehst Du das genauso?
+16
Ich finde es nicht so sinnvoll, der Tankstellen- bzw. Mineralöl-Lobby auf den Leim zu gehen und somit die eigentlich relativ gut eingependelte Regelung des derzeit gültigen Gesetzes restriktiv einzuschränken.
Politisch geht es ja realistischerweise im Wesentlichen um den Zeitraum zw. 22-24 Uhr. Wer in dieser Zeit einkaufen geht, erledigt ohnehin meist eher kleine Besorgungen (ob nun Snacks und Bier oder auch mal Toilettenpapier sei dahingestellt und sollte mit Sicherheit auch in der Freiheit des Einzelnen liegen ;)
Üblicherweise sind zu dieser Zeit nur noch wenige Supermärkte geöffnet, in der Regel mit 2-3 Angestellen Besetzung, häufig Studierende als Aushilfen oä.
(Wer lieber zu einer anderen Zeit arbeiten will und kann, wird im Supermarkt kaum Probleme haben die 15 Stunden vorher eigeteilt zu werden, eher im Gegenteil.)
Im gleichen Zeitraum arbeitet eine Vielzahl bspw. an oben genannten Tankstellen.
Diese würden sich natürlich sehr über eine neue, restriktivere Gesetzgebung zu den allgemeinen Ladenöffnungszeiten freuen.
Ich laufe also lieber – nebenbei auch noch ökologisch korrekt – zum Supermarkt um die Ecke und hole dort noch, was vermeintlich oder tatsächlich fehlt, anstatt mit dem Auto zur Tankstelle und dort (für den 2-3fachen Preis des normalen
Supermarktes) einzukaufen.
Darum geht es letztendlich.
Wer nun zu welcher Zeit genau und aus welchen Gründen auch immer was genau einkauft, sollte nun wirklich im Ermessen des Einzelnen liegen.
Soviel Freiheit darf es schon sein.
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+84
Mir scheint, dass nur die Mineralölkonzerne und die Gewerkschaften hier gerne was ändern würden, ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ich habe meinen Laden (Eiscafé) in der Saison von 9-21h auf und begrüße es sehr, danach noch einkaufen zu können! Also: kein Handlungsbedarf und vor allem: keine neuen Vorschriften, wir werden schon genug gegängelt!
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+89
Es ist doch kaum nachvollziehbar warum diese Diskussion nach 6 Jahren wieder von vorne beginnen soll. Oder ist der Wähler tatsächlich so vergesslich?
Alle seinerzeit genannten Gegenargumente haben sich (Gottseidank) nicht bewahrheitet.
Sollte es tatsächlich so sein, dass der Arbeitsschutz nicht greift, muss die Ursache also der Arbeitsschutz geändert werden aber doch nicht die Öffnungszeiten!
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+71
Hallo Axel,
die Diskussion kommt jetzt, weil schwarz-gelb damals mit der Liberalisierung der Öffnungszeiten beschlossen hat, dass nach fünf Jahren eine Auswertung der Regelung erfolgen muss. An diesem Punkt stehen wir jetzt und wollen gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam über die Auswirkungen sprechen.
Häufig wird “das Ausland” mit seinen 24h Öffnungszeiten als positives Beispiel benannt.
Was ist daran positiv?
Ladenöffnungszeiten sollten sich- wie möglichst alle gewerblichen
Betätigungen – an menschlichen Bedürfnissen orientieren. Es ist seit
Generationen wissenschaftlich bewiesen, daß Schichtarbeit krank
macht. Sie aber ist bei langen Öffnungszeiten unabdingbar. Warum
sollen also Menschen geldgeilen Unternehmen sowie notorischen
Vergessern und/oder Lust-Shoppern zuliebe ihre Gesundheit zu Markte tragen?
Wenn – wie z: B. Ärzte, Kankenschwestern/-pfleger, Feuerwehr, Rettungsdienste etc. zu ungünstigsten Zeiten arbeiten müssen, ist das schlimm genug, dient aber der Hilfe in Not.
Ansonsten:
Die Gepflogenheiten des Auslandes sollten uns kalt lassen, im Gegenteil,
wir sollten ein Beispiel geben für humanen Umgang mit Arbeitskräften
und deren Umfeld.
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+53
Ich sehe das so: Die früheren Ladenschlusszeiten bis 18.30 waren zu kurz, die jetzigen sind zu lang. Also würde ich 20.30 oder 21 Uhr sagen. Wenn ich mir zum Beispiel den real markt im Rheincenter Neuss anschaue, ist dort ab 20 Uhr nix mehr los. Warum? Weil die Geschäfte drumherum um 20 Uhr schließen, nur der arme real hat noch offen.
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+31
Ich bin richtig froh, das der Ladenschluß endlich freigegeben ist. Ich habe endlich ausreichend Zeit zum Einkaufen.
Dieser Reglementierungswahn mußte mal ein Ende haben. Ich lebe in einer Lebenspartnerschaft und wir sind beide berufstätig. Früher konnten wir nur überhastet am Samstag Vormittag einkaufen. Das ist dann kein Vergnügen, durch die Geschäfte zu hasten. Jetzt können wir in Ruhe abends und am Samstag einkaufen.
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+121
Die Regelungswut von Grünen, SPD und Linken nervt unendlich. Lasst die Leute einkaufen und rauchen, wann und wo sie wollen.
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+59
Ich meine, wir brauchen keine Einschränkung der Ladenöffnungszeiten.
Mein Eindruck ist, daß das Einkaufen seit der Liberalisierung 2006 sehr viel entspannter geworden ist. Die Beteiligten – Kunden ebenso wie Verkäufer – sind weniger gestreßt, weil sie nicht mehr gegen die Uhr kämpfen. Das sollte so bleiben.
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+100
ich finde wochentags reicht 19uhr,und samstags 16uhr.alle anderen zeiten sind nicht familien freundlich.müssen denn samstags familien mit kinder in supermärkte oder kaufhäuser rumlaufen,da gibt es doch bestimmt schöneres für kinder.
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+62
Warum soll alles reglementier werden? Warum soll nicht der mündige Bürger selbst entscheiden? Was passiert denn in der Konsequenz wenn es mit den Öffnungszeiten wieder zurück in die Steinzeit geht? ALDI und Co bauen wieder Arbeitsplätze ab, die viele dieser Teilzeitmitarbeiter als CHANCE wahrnehmen etwas dazuverdienen zu KÖNNEN!
Stoppt doch endlich eure Pseudosozial”fürsorge” und schaut euch mal um: samstags 21uhr bei Real Kaufland usw. Sind die Läden rappelvoll!Würde die Nachfrage nicht bestehen hätte der Einzelhandel längst schon selbst zurückgerudert! Und tut doch nicht so als müssten die “armen Verkäuferinnen” von morgens 8 bis abends um 22 im Laden stehen!Es sind Schichtzeiten,wie in jedem vieler anderer Berufe auch!
Dieselben die jetzt hier für “familienfreundliche Arbeitszeiten mit früher Ladenschlussregelung” plädieren, erwarten aber ganz normal die Kellnerin am Sonntag im Cafe oder Restaurant, der Busfahrer der auch Samstagabend sie natürlich fährt und die Krankenschwester die selbstverständlich nachts in der Notaufnahme ihren Dienst tut…!
Übrigends…ich selbst bin Busfahrer und im Schichtdienst tätig- und habe das nie zu einem “Problem” gemacht oder werden lassen!
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+116
Lieber Jurgen,
genau damit die Bürger mitentscheiden können, haben wir diese Plattform geschaffen. Hier wollen wir gemeinsam mit allen Beteiligten zu einer Position kommen, die wir als GRÜNE im Moment noch nicht haben. Deshalb freuen wir uns über die vielen Debattenbeiträge.
Ich bin sehr überrascht, wie viele Kommentare sich auf das Thema “Familienunfreundlichkeit” beziehen. Gibt es wirklich massive Beschwerden von Mitarbeitern im Einzelhandel, dass Ladenöffnungszeiten nach 22 Uhr familienunfreundlich sind? Welches Kind ist denn um 22-24 Uhr noch auf und nicht im Bett? Wenn Mutter oder Vater abends arbeiten, haben sie doch viel mehr Chancen, ihre Kinder tagsüber zu betreuen. Ich gehe oft nach 22 Uhr einkaufen. Ich habe dort noch nie einen einzigen Mitarbeiter im Laden gesehen, der älter ist als 26. Zu der Uhrzeit arbeiten nur Studenten und Singles und die wurden alle neu eingestellt, als die Ladenöffnungszeiten verlängert wurden…Denen wurde übrigens schon mitgeteilt, dass Ihre Verträge gekündigt werden, wenn eine Änderung des Ladenschlusses kommt.
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+83
Ich bin immer noch auf die alten Ladenschlusszeiten getaktet.Nur Samstags kauf ich manchmal noch zwischen 14.00 und 16.00 Uhr was ein.
Da alle Läden unterschiedliche Öffnungszeiten haben, merk ich mir das auch nicht extra pro Laden. Sonntags kauf ich aus Prinzip nicht ein.
Wenn es keine Zäsur mehr in der Woche gibt, ist unterschiedslos Alltag. Wenn die Läden zu lange auf haben, ist erst sehr spät “Feierabend”. Nach 20.00 Uhr erreiche ich meine Hausgemeinschaft und mein Büdchen zu Fuß. Bis zum dann noch geöffneten Laden brauch ich 15 Minuten mit dem Fahrrad.
Für mich reicht Wochentags 20.00 Uhr und Sonntags nie!
Siehst Du das genauso?
+47
Das Thema Ladenschluss wird leider wie so viele Themen in unserem Lande emotionsgeladen und mit „religiösem“ Eifer ausgetragen. Die Medien tragen das ihre dazu bei und bestimmen die Meinungslandschaft durch Betonung der Nachteile der flexiblen Ladenschlusszeiten, indem bevorzugt Einzelschicksale wie z. B. alleinerziehende Mütter, die zu späten Abendstunden als Verkäuferin arbeiten müssen, dargestellt werden. Die Befürworter werden als gleichgültige und egoistische Singles an den Pranger gestellt. Keiner redet mehr von den Vorteilen der flexiblen Ladenschlusszeiten:
- Sie schaffen neue (Teilzeit-) arbeitsplätze auch für Menschen, die sonst keine (zeitliche) Möglichkeit für einen Vollzeitjob haben (z. B. Studenten oder Mitmenschen, die sich etwas dazu verdienen wollen / müssen).
- Sie verringern den Einkaufsstresses für die Kunden (und damit auch für die Verkäufer), die aus beruflichen Gründen nur abends oder am Wochenende einkaufen können.
- Sie erhöhen die Attraktivität des Handels und dessen Konkurrenzfähigkeit gegen das online shopping. Eine Einschränkung der Öffnungszeiten würde dazu führen, dass nicht nur die zusätzlichen (Teilzeit-) Arbeitsplätze wegfielen, sondern auch „normale“ Arbeitsplätze im Handel verloren gehen würden, weil noch mehr Kunden sich dem online shopping zuwenden würden und so dem normalen Handel als Kunden verloren gehen.
- Sie machen unser Berufs- und Freizeitleben flexibler, indem man nicht mit ständigem Blick auf die Uhr und in Stress einkaufen muss.
Flexible Öffnungszeiten haben aber auch etwa mit Freiheit zu tun. Freiheit für die Kunden (jeder von uns ist Kunde), einzukaufen wann er will. Freiheit für den Handel, zu bestimmen, wann er seine Läden öffnet. Möglichkeit für Mitmenschen, Teilzeit zu arbeiten und / oder etwas (hinzu-) zu verdienen (auch eine Art von Freiheit). Aber nein, wir Deutsche können ja mit Freiheit nichts anfangen, sondern rufen nach immer neuen Regeln und Gesetzen, um die Freiheit (des Mitbürgers!) immer weiter einzuschränken
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+96
Ich finde es schon ein starkes Stück, daß uns mündigen Bürgern jetzt auch durch die Landesregierung, die SPD ist ja auch beteilgt, vorgeschrieben werden wird, wie, wo und wann ich einkaufen soll und muß. was wollen Sie noch endscheiden und uns zumuten.
Außerdem, der Unternehemer der sieht, daß er in den Nachtstunden keinen Umsatz mehr hat, schließt von alleine.Der verpulvert bestimmt keinen Cent von seinem Profit. Er braucht keine Rot/Grüne Regierung in D-dorf dafür, die ihm das erst per Gesetz verbietet. Was soll uns noch alles vorgeschrieben und verboten werden. Ich kenne genug Frauen und Männer, die froh sind, daß sie in den Abend/Nacht Stunden einer Tätigkeit nachgeheen können. Wo von sollen die bitte in Zukunft ihr, und das Leben der Familie, finanzieren.Zahlt die Regierung den dann Arbeitslosen einen Ausgleich? Der anstehend Wahlkampf läßt grüßen. Hoffentlich bekommen Sie dann die Quittung
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+80
@ Bernd- natürlich gibts schöneres was man mit den Kindern machen könnte…z.B.Ausflüge mit dem Bus machen,in den Freizeitpark gehen oder ins Fast Food…- denn da arbeiten dann ja natürlich nur “die anderen”..!
Siehst Du das genauso?
+25
Die Umfrage hat sich selbst überholt. Der Verbraucher, der einkauft hat sich doch entschieden! Alle reden davon, dass man die Familie schützen muss, dass die Mutti zu Hause ist und nicht arbeiten muss. Ich bin froh, dass ich nach der Arbeit bei meinen Kindern zu Hause sein kann, um dann Stress frei einzukaufen, wenn sie im Bett liegen und der Vater zu Hause ist. Andere Mütter, die ich kenne sind froh, dass sie arbeiten können, wenn der Partner bei den Kindern ist, d. h. Abends und am Wochenende. Schluss mit der Gängelung der Menschen durch Gesetze!
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+81
Ich frage mich, warum immer wieder über ein Ladenschlussgesetz diskutiert wird und nicht zum Beispiel über ein Büroschlussgesetz, ein Fabrikschlussgesetz, ein Restaurantschlussgesetz, etc.
In allen Bereichen gibt es ArbeitnehmerInnen, deren Arbeitszeit nicht über ein solches Gesetz geregelt werden.
Man sollte so etwas den Tarifpartnern überlassen – ich bin gegen eine Eingrenzung de LADENSCHLUSSGESETZES.
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+88
Warum kann eingentlich nicht jeder öffnen wie er es für richtig befindet. Was soll die ständige Bevormundung des Verbrauchers? Ich möchte einkaufen wann immer es mir passt. Die Ladenöffnungzeiten gehören freigegeben und nicht beschränkt. So könnte jeder Händler seine Nische finden.
Es soll so bleiben wie es ist, keinesfall soll es ein Zurück geben, eher noch mehr Liberalisierung!
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+86
Abstimmung mit den Füßen:
Wenn zwischen 22 und 6 Uhr eh kaum einer kommt, bzw der Nachtschichtzuschlag den Geschäften zu teuer ist, bleiben die Geschäfte zu, mit und ohne Gesetz.
Manche Tankstellen verkaufen ne Kiste Bier auch nach 22 Uhr als “Reiseproivant”, dazu braucht dann man kein Auto, weil es am Steuer eh verboten ist.
Im Internet gibt es “kaufen rund um die Uhr” 24/7, nur dauert die Lieferung dann meist mindestens 2 Werktage.
Den Euro den ich am Morgen ausgegeben habe, kann ich am Abend nicht ein zweites mal ausgeben. Nur wenn sich mein reales Einkommen erhöht kann ich mehr kaufen.
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+12
Ich bin davon überzeugt, wenn die Ladenöffnungszeiten bis 24 uhr wären, dann würde das auch genutzt werden. Da gibt es auch nichts zu jammern. Man sollte mal an die Leute denken, die im Wechseldienst arbeiten. Da verkürzt ja auch niemand die Zeiten. Die Krankenstation muss rund um die Uhr belegt sein. Das ist ja auch eine Selbstverständlichkeit. Ich bin auch der Meinung, das man damit doch Arbeitsplätze schafft. Wieviel Leute würden ihren job verlieren, wenn man plötzlich wieder die Geschäfte früher schließt. Allerdings finde ich die verkaufsoffenen Sonntage überflüssig.
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+19
Der Staat plustert sich wieder mal als Regulator auf. Nun lasst doch die Öffnungszeiten wie sie sind. Wir waren damals doch froh, dass sie gelockert wurden. Rin in die Kartoffeln und nun wieder raus aus “die°” Kartoffeln. Es kann doch jeder Einzelhändler selbst entscheiden, ob er öffnet oder nicht. Wen stört es ausser die Kirchen? Wer den Feiertag heiligen will, der kann es doch tun. Wer nicht, der kann einkaufen gehen.
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+68
Vielleicht wurde dieses Angebot falsch verstanden – wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die bisherigen Ladenöffnungszeiten auswerten und dann hier gemeinsam diskutieren ob Änderungsbedarf besteht. Da es aktuell auch keine GRÜNE Position zum Thema besteht, kann von “Regulation” keine Rede sein.
Ich begreife nicht, warum unsere derzeitige rot-grüne Minderheitskoalition den Anschein erweckt, das bisher gut angenommene Ladenöffnungsgesetz in NRW stärker reglementieren zu wollen.
Wenn es sich tatsächlich nur um eine von der Vorgängerregierung festgelegte Überprüfung der aktuellen Lage nach 5 Jahren handeln würde – wie es von den Grünen behauptet wird – dann wäre eine Diskussion und Befragung unter den Bürgern völlig unnötig! Was bringen euch die Ansichten der Verbraucher und Beschäftigten? Das Argument: Frau XYZ aus Musterhausen denkt, eine stärkere Reglementierung wäre dringend nötig o.ä. ist doch kein Argument, welches euch zu einer Gesetzesänderung veranlasst. Letztlich werden es die Argumente des Verbraucherschutzes und Einzelhandels sowie der Gewerkschaften und Kirchenverbände sein, die eure Entscheidung beeinflussen.
Die Befragung der Bürger empfinde ich von euch als Augenwischerei.
Ihr wollt dem Bürger suggerieren, er hat es mitentschieden. Denn eine Änderung und einhergehende Gängelung des Verbrauchers geht zu Lasten der Wählergunst, das wisst Ihr sehr gut!
Ihr könnt Euch nun bei Bedarf auf ein Votum stützen, welches nicht repräsentativ ist und die unterschiedlichen Ansichten der Bevölkerung widerspiegelt. – Dann heißt es nämlich bei einer strengeren Reglementierung, dass Ihr schließlich die Bürger befragt habt und es zumindest berücksichtigt habt. Sündenbock dürfen dann SPD und Linke sein.
Naja, aber wie will eine Koalition, die nicht einmal die Mehrheit der Bürger vertritt (Minderheitskoalition) auch sonst eine solche Entscheidung Rechtfertigen, ohne dabei noch an Wählergunst zu verlieren?
Wenn Ihr was für die Beschäftigten im Einzelhandel machen wollt, dann schützt sie mit verbesserten Kündigungsschutz, Mindestlohn und dergleichen. So helft Ihr der einen Seite ohne die andere zu gängeln!
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+78
Lieber Simon,
wo erwecken wir denn den Anschein, dass wir die Öffnungszeiten reglementieren wollen?
Die Evaluierung des Gesetzes steht an und wir wollen alle Bürgerinnen und Bürger an der Auswertung und den möglichen Konsequenzen daran beteiligen. Es gibt aktuell keine GRÜNE Position zu diesem Thema und diese Beteiligungsplattform zeigt doch, dass wir ergebnisoffen den Dialog suchen.
Also sollte es wohl eher heißen: “Beteiligung statt Gängelung”.
Ich finde die Aktion von Ihnen für mehr als blödsinnig.
Wir werden in Deutschland doch wohl von der Politik genug “gegängelt”.
Überlasst doch den Händlern wie lange sie die Öffnungszeiten festlegen, so wie es in Frankreich seit -zig
Jahren möglich ist.
Hierfür brauchen wir keine Parteibonzen.
Die “Grünen” sollten sich um wichtigere Dinge kümmern – es gibt genug davon.
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+49
Für mich ist die Idee eine Schnapsidee. Der mündige Bürger soll gegängelt und zum Weltbild der Grünen umerzogen werden. Ich möchte einkaufen wenn ich möchte. Ich möchte in die Kneipe gehen wenn ich möchte. Soll es in Zukunft für die Keipen die gleiche Öffnungszeiten geben wie im Einzelhandel. Ach ja, wenn der Ladenschluss von den Grünen uns befohlen wird muss halt im Internet eingekauft werden. Oder sollen zukünftig auch Onlinezeiten verordnet werden?
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+52
Warum hinkt Deutschland den Amis immer soweit hinterher?
Weil immer und immer wieder alles bis ins kleinste Detail diskutiert werden muss. Zudem ja wohl auch jeder für sich selbst entscheiden kann, wie lange er seinen Laden öffnet. Außerdem kenne ich eine Menge Leute, die lieber nachts als tagsüber arbeiten. Deutschland hat sicher wichtigere Probleme als die Ladenöffnungszeiten.
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+64
Ich arbeite mit einem flexibelen Zeitfenster von 08.00-21.00, ebenso am Wochenende von 09.00-19.00. Vor der Arbeit kann ich aufgrund des Anfahrtweges nicht einkaufen gehen und es besteht auch nicht die Möglichkeit meine Einkäufe (insbesondere die verderblichen Artikel) im Büro zu lagern. Also bleiben mir oft nur die Randzeiten am Abend. Auf Vorrat kaufen ? Nie mehr. Weiß ich am Samstag auf was ich am Mittwoch Lust habe? Essen hat auch etwas mit Spontanität zu Lebensqualität zu tun und frische Waren sind mir lieber als Dosenfutter.
Verzichten kann ich auf Einkäufe an einem Sonntag aber ansonsten möchte ich auf Einkaufen am Abend nicht verzichten. Der Bedarf scheint ja da zu sein denn welches Unternehmen öffnet seine Tür wenn es keinen Gewinn erwirtschaftet?
Wer eine Regulierung der Öffnungszeiten fordert muss grundsätzlich darüber nachdenken ob er dann nicht auch alle anderen Arbeitszeiten auf den Prüfstand stellt. Oder geniesst der Einzelhandel besondere Privilegien?
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+45
Meine antwort auf die frage lautet: nein, wir brauchen keine begrenzung.
Sie dient nur der bevormundung durch die politiker.
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+70
Also ich finde die ganze Diskussion überflüssig. Ich arbeite in der EDV und dort ist üblich Donnerstags zu erfahren, daß man sich das WE ab Freitag 13:00h mal wieder um die Ohren schlagen muß. Alles zum Wohl des Kunden – trotz eines starken Betriebsrates. Es gibt eh schon eine totale Felxibilisierung nach amerikansichem Vorbild in allen Bereichen und Jobs also wozu die Diskussion – oder aber dann bitte konsquent sein und die Änderungen/Flexibilisierungen der Arbeitszeiten für Alle auch wieder komplett zurückdrehen – das macht dann vielleicht Sinn. Ich habe also derzeit zumindest auch noch den Vorteil, daß ich dann bei meinem Job auch noch was einkaufen kann wenn mal wieder alles drunter und drüber geht – und das ist beileibe häufiger der Fall. Also lasst alles so offen und frei wie möglich. Die arbeitsrechtlichen Regelungen sollen also auch bitte die beteiligten Parteien unter sich ausmachen. Wenn also Rot-Grün das hier jetzt nicht vernünftig hinkriegt – ich bin bisher immer noch überzeugter SPD-Wähler ; schöne Grüße an Frau Kraft – dann muß ich mir überlegen ob ich in Zukunft nicht was anderes wähle – alles zum Wohle der Familie – hahahaha das ich nicht lache. Darauf nimmt doch nirgendwo mehr Rücksicht drauf, selbs bei den Beamten nicht – also hört endlich auf zu lügen und zu heucheln und seid mal ehrlich zum Wählervolk.
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+29
Aus der Sicht eines Arbeitnehmers im Einzelhandels kann ich nur sagen, dass nach 20 Uhr fast nix mehr in den Läden passiert….es sind nicht mehr Kunden, es verschiebt sich nur. Was also hat der Einzelhändler dann davon? Früher ist auch keiner verhungert, wenn die Läden um 18 Uhr geschlossen haben. Ich finde es völlig ausreichend, wenn bis 20 Uhr geöffnet ist.
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+55
Ja, dann schliesst doch eure Geschäfte wenn ihr wollt,nichts dagegen,solange das keine gesetzliche Regelung sein muss! Dann kaufe ich doch statt bei X eben bei Y…-doch dass lässt ja euer Futterneid dann auch nicht zu: “wenn ICH bitte schön Feierabend mache darf/soll der andere aber auch nichts verdienen!”…und hört doch auf mit dem Geschwafel wie : “auch früher ist keiner verhungert und man kann den Euro nur einmal ausgeben…”- es stellt sich doch letztendlich nur die Frage: bei WEM gebe ich meine Euros aus…! Mit Sicherheit nicht in geschlossenen Läden…und: soetwas nennt sich einfach nur “Wettbewerb”!
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+50
Viele Bürger sind Single oder Doppelverdiener, oder benötigen das einige Auto für die Arbeit und wohnen auf dem Dorf und kommen aufgrund von Pendelverkehr nicht vor 20:00 Uhr nach Hause.
(Nicht unbedingt freiwillig.)
Sollen diese dann immer bei Tankstellen oder Trinkhallen einkaufen?
Wer hat in modernen Wohnungne schon noch eine Vorratskammer, um den Familieneinkauf am Samstag zu schaffen und einlagern zu können?
Von oben beschränkte Ladenöffnungszeiten passen einfach nicht mehr in unsere moderne Arbeitswelt und Lebensorganisation.
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+60
Die liberalisierte Regelung hat sich bewährt, sie soll so bleiben wie sie ist. Auf Familien mit Kindern und Arbeitnehmer mit unregelmäßigen Arbeitszeiten hat sie eine entspannende Wirkung.
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+47
Die ganze Diskussion ist überflüssig. Die Ladenschlusszeiten sollten vollständig liberalisiert werden, also völlig freigegeben werden. Ich arbeite übrigens auch im Schichtdienst im Callcenter bis 23.00 Uhr, Nachtschichten würde ich auch liebend gern übernehmen, aber dafür ist meine Arbeitszeit zu kurz, denn ich arbeite gern nachts. Abgesehen davon, ist die Bezahlung besser. Ich habe auch schon als Verkäuferin gearbeitet als es noch bis 18.30 Uhr ging. Die Kunden waren total genervt, weil sie sich abhetzen mussten, die Schlangen an der Kasse endlos, und die Kassiererin total gestresst, weil die Kunden gestresst waren. Samstags war es noch schlimmer als nur bis 14.00 Uhr auf war, endlose Schlangen an den Kassen, die sich durch den Laden zogen, auch wenn alle Kassen auf waren… Im Moment bin ich nur Verbraucherin, aber die Kunden sind einfach entspannter und ebenso die Kassierer, da sich der Ansturm mehr über den Tag verteilt. Wenn ich wieder im Einzelhandel arbeiten würde, würde ich liebend gern die späte Schicht übernehmen. Bin letztes Jahr von Bayern nach NRW gezogen und genieße die längeren Öffnungszeiten, vor allem weil die Läden dann nicht mehr so brechend voll sind.
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+62
Ich begrüße und geniesse die existierende Regelung sehr. Die Weinerei bzgl. Arbeitnehmerschutz halte ich für völlig überflüssig und unberechtigt. Fahren die Gegner der Regelung auch nur bis 20:00 Uhr Taxi/Bahn etc., erwarten Verfügbarkeit an Tankstellen nicht im aktuellen Rahmen, verzichten auf Hotlines, Rufbereitschaften im medizinischen Bereich (übrigens gibt es inzwischen auch Arztpraxen, die Sonntags und spät Abends reguläre Termine vergeben!).Und ein wenig weniger Weltfremdheit und ein Blick über den deutschen Tellerrand zeigen im europäischen Bereich attraktive Regelungen, die sich nicht mehr erst bewähren müssen.
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+55
Ich finde die Ladenöffnungszeiten sollen die Einzelhändler selber bestimmen. Wer länger auf haben will, sollte das auch weiterhin dürfen.
Die Kunden bestimmen wie lange ein Geschäft öffnet.
Wenn z.b. nach 20 Uhr kaum noch Kunden in den Laden kommen, dann wird sich das Unternehmen überlegen ob sich das finanziell lohnt, oder nicht und sein Geschäft nicht länger öffnen.
Für die Mitarbeiter muß eine faire Bezahlung in den Abendstunden gewährleistet sein.
Die Arbeitszeiten der Mitarbeiter kann man flexible gestalten.
Wer in der Industrie arbeitet muß auch Früh, Spät und Nachtschichten machen.
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+102
Danke den GRüNEN für das Forum! Ich glaube die Beiträge zeigen den Bürgerwille eindeutig…!Hatte aber mit mehr Negativresonanz der “Betroffenen” gerechnet…aber: vielleicht arbeiten die meisten noch…!? :))…
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+17
Als ich vor 15 Jahren nach mehrjährigem Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurückkehrte, dachte ich, ich wäre in der Steinzeit gelandet. Samstagnachmittags waren die Geschäfte zu, unter der Woche waren die Geschäfte um 19 Uhr geschlossen. Zum Glück hat sich das jetzt geändert. Ich arbeite als Selbstständiger immer sehr lange, auch am Wochenende, und habe deshalb wenig Zeit untertags einkaufen zu gehen. Wenn jetzt die Uhren wieder zurück gestellt würden, wäre dies für mich wieder die Steinzeit. Außerdem sollte bedacht werden, dass durch die längeren Öffnungszeiten auch Jobmöglichkeiten für Studenten und Elternteile verloren ginge. Auch fände ich es richtig, dass die Geschäfte auch an jedem Sonntag ab 13 Uhr geöffnet haben können.
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+54
Der Status Quo ist genau richtig! Ich lebe in einem Ballungsgebiet, bin beruflich gezwungenermaßen Pendler, und kaufe deshalb in erster Linie dort ein, wo von 7-24 Uhr geöffnet ist. Und ich glaube, dass das auch für eine gesundere Ernährung von Vorteil ist – früher hatte nämlich nur noch “der Grieche” oder der “McD” auf wenn ich nach 20 Uhr nach Hause kam. Jetzt kann ich mir immerhin auf dem Heimweg noch Gemüse kaufen!!!
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+45
Für: Beibehaltung der derzeitigen verbraucherfreundlichen Regelung an Wochentagen, die sich bewährt hat und mit der mittlerweile auch die Angestellten im Einzelhandel zurechtkommen.
Gegen: ausufernden Konsum an Sonntagen – einen Tag der Ruhe, und sei es nur ohne den Einkaufstress, müssen wir uns und der Gesellschaft bewahren.
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+11
Ich bin selbst im LEH beschäftigt und stelle mir ernsthaft die Frage, wieso immer der Arbeitnehmer-schutz hier “vorgeschoben” wird.
Es gibt genug Arbeitnehmer, die darauf angewiesen sind zu arbeiten und denen die späten Arbeitszeiten sogar gelegen kommen. Hier im Markt um die Ecke arbeiten zwischen 20-0Uhr viele Studenten, die tagsüber wegen Uni keine Zeit haben und froh sind, wenn sie sich trotzdem etwas fürs Studium dazu verdienen können und dafür nicht in einer verqualmten Bar bedienen müssen. Es gibt auch Menschen die so lange arbeiten (da gehöre ich selbst dazu), dass für sie in der Woche 20Uhr auch durchaus mal zu knapp zum Einkaufen ist (arbeite nicht IN einem Markt, sonst wäre das sicher leichter).
Wieso die Zeiten des LEH beschränken, wenn Kneipen (zumindest hier in der Stadt) in der Woche noch länger aufhaben dürfen?
Es gibt genügend Jobs, bei denen während dieser Arbeitszeiten gearbeitet werden muss: Arzt, Pflegepersonal/Sani, Taxifahrer, Busfahrer, Lokführer, Kneipenpersonal, Sicherheitsdienst, Polizei, diverse Notdienste usw.
Es gibt haufenweise Industrieunternehmen mit Nachtschichten. Aber sicher, “das ist was anderes” ;-)
Das steht alles nicht zur Diskussion und ja, kann es teilweise auch nicht. Weiß ich.
Nun ist es aber auch noch so, dass man sich in vielen Berufen meist nicht aussuchen kann, ob man nachts arbeiten gehen möchte oder nicht. Im LEH hingegen hat man oft die Wahl, denn es gibt durchaus viele die gern die späte Schicht übernehmen (es mag sicher Ausnahmen geben, aber die gibt es in anderen Berufen ebenso).
Ich finde, dies wird bei der ganzen Diskussion außer Acht gelassen.
24Uhr muss für mich nicht zwingend sein, aber bis 22Uhr wäre aufgrund meiner Arbeitszeiten mehr als nur vorteilhaft. Denn es gibt auch Lebensmittel, die man nicht für eine ganze Woche auf Vorrat kaufen kann oder möchte.
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+38
bis 20 uhr würde auf jeden Fall reichen. Denn die arbetnehmer können sich in der regel nicht wehren wenn deren Chef wegen zunemenden Konkurenzdruck den Laden immer länger aufmachen will oder muß.
Die angeblichen mehr einstellungen sind fast ausschlieslich aushilfen auf 400€ basis die auch benutzt werden,um Stammpersonal unter druck zu setzen oder gar mittelfristig aus dem unternehmen zu mobben! Auf diese art von job´s kann man getrost verzichten.
auch ökologisch sind zu lange öffnungszeiten nicht zumutbar,denn es fördert lebendsmittelüberproduktion,da der verbraucher immer volle regale verlangt….
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+44
Wovon soll die künftige Überwachung einer staatlich angeordneten Verkürzung der Ladenöffnungszeiten bezahlt werden? Wird dafür eine neue Steuer für die Bürger erfunden? Könnten die Bürger in Folge einer solchen staatlichen Reglementierung möglicherweise den Einzelhandel in NRW einfach boykottieren und vollständig in den Niederlanden einkaufen? Dann würde sicher sehr schnell klar werden, dass die Politik nicht alle Lebensbereiche der Bürger kontrollieren und regulieren kann.
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+17
Ich bin selber im Einzelhandel tätig, allerdings nicht im Lebensmittelbereich sondern in der Unterhaltungsbranche. Unser Einkaufszentrum hat die Öffnungszeiten eigentlich optimal geregelt: Mo-Mi 7:00 bis 20:00 Do-Sa 7:00 bis 21:00. Schaue ich ein paar Straßen weiter, sehe ich Öffnungszeiten von 6:00 bis 24:00 Uhr – was soll das? Früher sind wir auch nicht verhungert und da gab es nicht einmal die Vielfalt im Nahrungs- und Genußmittelbereich. Ich bin sehr froh, das ich maximal bis 20:00 arbeiten muss, würde samstags aber auch gerne um 18:00 Feierabend machen, wer um Himmels Willen muss noch um kurz vor Mitternacht in den Supermarkt – Lebensnotwendig kann das doch nicht sein. Wenn man eine ordentliche Planung hat, dann reicht es oft sogar aus 1 x pro Woche den Supermarkt zu stürmen. Ich mache mir Beispielsweise einen Plan, was ich die Woche brauche, gehe dann los und kaufe all das ein. Lediglich beim Bäcker, bin ich desöfteren zu finden, dann aber zu humanen Zeiten. Ich möchte mit keinem Menschen tauschen, der bis spät am Abend oder gar in die Nacht hinein hinter der Kasse oder dem Tresen sitzen muss. Es ist unnötig und öffnet der Ausnutzung von Arbeitnehmern Tür und Tor. Mo,Di, Mi & Fr: 7:00 bis 20:00, Do: 7:00 bis 21:00, Sa 7:00 bis 18:00 sonntags grundsätzlich zu – das würde ich begrüßen!
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+45
Ich bin sehr erleichtert über den größten Teil der Kommentare. Wir sind doch ein Land der vernünftigen, freiheitsliebenden Menschen.
Die meisten wollen, dass es so bleibt wie es ist. Jeder Unternehmer darf selbst entscheiden, wann er öffnet, jeder Arbeitnehmer darf entscheiden, wann er arbeiten möchte und jeder Verbraucher darf entscheiden, wann und wo er einkauft.
Dafür brauchen wir keine Gesetze!
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+71
Ich verstehe nicht, warum die Ladenöffnungszeiten begrenzt werden sollten. Welche wirklich lebenswichtigen Gründe sprechen dafür? Wenn es doch Unternehmen gibt, die ihre Läden rund um die Uhr öffnen wollen und Mitarbeiter, die das mittragen, warum sollte man es ihnen dann verbieten? Als Nachtmensch wäre ich froh, auch einmal nachts durch Ladenpassagen streifen und einkaufen zu können. Aber ich wäre in meiner freien Einkaufs- und Uhrzeitwahl sehr eingeschränkt, wenn man die Zeiten wieder regelmentieren würde. Die Diskussion dazu ist für mich also ziemlicher Quatsch! Wer öffnen will, sollte das auch dürfen! Und wer weiß, vielleicht gehen sogar mehr Menschen sonntags in die Kirche, wenn sie anschließend noch im Supermarkt frische Lebensmittel einkaufen könnten…
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+57
Warum soll die Arbeitszeit im Einzelhandel beschränkt werden aber in der Gastronomie nicht?
Haben Menschen die gefrorene Pizza verkaufen mehr rechte als Arbeitnehmer die warme Pizza verkaufen?
Niemand muss verhungern wenn die Gastronomie um 18:30 schließt.
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+40
Meiner Meinung nach könnte man doch wieder einen oder zwei “Lange xy-Tage” einführen, wie es das mit dem langen Donnerstag schon einmal gab.
Also grundsätzlich wieder auf 20 Uhr begrenzen, und für die, für die es beruflich später besser ist, gibt es dann den Langen Dienstag und Donnerstag, wo es bis 24 Uhr erlaubt ist. Somit wäre für beide Seiten etwas dabei. Man kann weiterhin spät einkaufen, aber die Verkäufer/innen haben wieder mehrere Tage, wo sie halbwegs pünktlich wegkommen.
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+14
Selbst in Großstädten sind nur vereinzelt Geschäfte zu finden die wirklich bis 24:00 geöffnet haben. Eben nur da wo auch ein Bedarf gesehen wird. Beschäftigt sind in vielen Geschäften zu den sehr späten Zeiten sehr oft Aushilfen die sich speziell diese Zeiten ausgesucht haben. z.B. in unserem R… Markt in der Nähe ist abends niemand mehr von dem Personal da, die den Tagesdienst abdecken. Das die Auswirkungen von einmal verabschiedeten Gesetzen nach einiger Zeit überprüft wird sollte bei allen Gesetzen normal sein. Ich persönlich sehe hier aber im vorliegenden Fall keinen Änderungsbedarf. Und Bitte fragt auch in Zukunft wieder die Betroffenen das finde ich wirklich gut.
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+37
Für Verbraucher/innen ist es natürlich praktisch, wenn man länger einkaufen kann. Jedoch sollte man auch an die (meist schlecht bezahlten) Beschäftigten denken, die spätabends noch arbeiten müssen und gegebenenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt, ist das ein Problem. Früher, als die Öffnungszeiten noch beschränkt waren, hat auch alles wunderbar geklappt und niemand musste verhungern, weil die Läden nicht bis 22 oder 24 Uhr geöffnet waren. Außerdem geht es hier in diesem Forum einigen Leuten gar nicht um die Öffnungszeiten, sondern um Anti-Grüne Propaganda. Diejenigen, die ständig von Bevormundung reden, sind auch diejenigen, die am liebsten auch das Rauchverbot aufheben würden. Ich sage JA zur Begrenzung von Öffnungszeiten an Werktagen.
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+21
Gewerkschaften halte ich für wichtig und unverzichtbar. Die Aufgabe, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, wird nie beendet sein, da immer neue Herausforderungen zu meistern sind. Dass Nachtarbeit auf Dauer die Gesundheit schädigen kann, ist bekannt. Dies trifft jedoch sehr viele Arbeitnehmer (Feuerwehr, Polizei, Krankenhaus, Rettungswesen, Gastronomie, Unterhaltung, Rundfunk, etc.). Somit halte ich es für heuchlerich, wenn die Warenverteilung nachts eingeschränkt werden soll, obwohl ein Bedarf vorhanden ist. Zweifellos wird dieser Bedarf hauptsächlich in Metropolen nachgefragt und eher kaum im ländlichen Bereich. In Köln sind jede Nacht zigtausend Menschen unterwegs, für die es ein Stück Lebensqualität ist, wenn sie um 24 Uhr noch einkaufen können. Solange die Mitarbeiter nachts freiwillig arbeiten weil es gut in deren Lebensplanung passt, sollte es keine Einschränkung geben, da dies zu einer win win Situation führt. Die Gewerkschaften sollten sich jedoch um gute Arbeitsbedingungen für Nachtarbeiter im Einzelhandel kümmern.
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+43
Freie Ladenöffnungszeiten bedeuten für mich ein Stück Lebensqualität. Seit die Reglementierung zurück genommen wurde, ist für mich ein persönlicher Zeitdruck weg gefallen.
Wichtig ist natürlich, dass die Rahmenbedingungen und Sozialvorschriften für Arbeitnehmer stimmen und eingehalten werden.
Ich habe erst jetzt wahrgenommen, dass die derzeitige Diskussion der vorher schon geplanten Überprüfung des Gesetzes dient (das geht bei manchen Berichten unter).
Nun hoffe ich, dass es nie wieder eine generelle Gängelung der Menschen durch Begrenzung der Öffnungszeiten gibt.
In meinem Umfeld reguliert sich die Verteilung der Zeiten nach meinem Eindruck gut.
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+58
Ich finde es super, dass wir Wähler gefragt werden, bevor in unserem vermeintlichen Interesse Gestze erlassen werden. Die sachliche und reflektierte Art der Beiträge wird meines Erachtens, dass Plattformen wie diese zu einer besseren Kommunikation zwischen Politik und Wähler führen. Super emacht. Weiter so!
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+18
Keiner ist gezwungen rund um die Uhr zu öffnen. Dort wo es sich nicht lohnt, sind die Geschäfte früher geschlossen.
Kümmert Euch stattdessen um die Ausweitung der Zeitarbeit, den Niedriglohnsektor und den immer höher werdenden Anteil an 400 € Jobs.
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+35
Mich nervt dieses dümmliche Argumentieren von eingen sehr mit den sterotypen Sprüchen : “früher,mit Ladenschlussregelung ist auch niemand verhungert..”-natürlich,wenn die Gastronomie um 19 Uhr schliesst wird man auch noch feiern können…wenn die Tanke um 18 uhr dicht macht rollen die Autos trotzdem noch…und der ÖPNV muss auch nicht zwingend nötig nach 19 Uhr fahren…Radfahren ist doch gesund..!Überlegt doch erst einmal wie ihr argumentiert bevor ihr solche Stammtischparolen zum Besten gebt!
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+38
Hallo,
ich finde, das man am jetzigen Ladnenschlussgesetz nichts ändern sollte. Die Kunden und die einzelnen Geschäfte haben es doch gut geregelt. Man denkt wieder nur an die Verkäufer und Verkäuferinnen, bei denen mal wieder die Freizeit und Familienleben zu kurz kommen könnten. Wenn das Ladenschlussgesetz geändert wird, sollte man auch an alle anderen Berufzweige denken, die Tag und Nacht, und auch an Sonn- u. Feiertagen arbeiten müssen. Bei dennen kommt die Friezeit und das Familienleben wirklich zu kurz.
Im überigen schließe ich mich den Ausführungen meines Vorredners Jurgen Barry (28.01.2012) an, der treffend viele Branchen aufzählt, wo das “Ladenschlussgestzt” nicht greift und rund um die Uhr der Verbraucher bedient wird und die Verbraucher (inklusive Verkäufer/innen) das auch wünschen.
Denkt mal darüber nach wenn Ihr nach 22 Uhr einen Dienst in Ansprucht nehmt.
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+32
zum Beitrag von Siom 26.01.2012:
Er findet es nicht nötig das zwischen 22 und 6 Uhr ein Laden auf hat, aber er möchte dennoch einkaufen gehen können und dazu soll dann eine Tankstelle offen sein. Das wiederspricht sich doch irgendwo, oder?
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+16
Warum alles reglementieren?
Wenn wirklich ab 22 Uhr nicht genügend Kunden kommen, wird der Inhaber alleine sein Geschäft schliessen.
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+45
Die Aufgabe der Volksvertreter kann es nicht sein, für uns mündige Bürger – ihre Auftraggeber – gesetzlich vorzuschreiben, wann wir einkaufen und wann ein Geschäftsmann seine Waren anbietet. Mit gesundem Menschenverstand erkennen beide Seiten, wann ihnen der Einkauf bzw. die Öffnung des Geschäftes den größten Nutzen bringt. Wenn wir alle immer nur nach dem wirtschaftlichen größten Profit streben, werden wir bald unsere Gesellschaftstruktur vernichtet, die Erde ausgebeutet und uns selbst damit die Lebensgrundlage entzogen haben.
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+25
Ich finde es reich langsam mit der Gängelung der Bürger durch die Politiker. Jeder Gewerbetreibende sollte selber entscheiden wann und wie lange er arbeitet, bzw. wie lange er seinen Betrieb öffnet.
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+41
Wir befinden uns in einer Dienstleistungsgesellschaft. Wer wieder zurück ins Mittelalter möchte, kann natürlich gerne die Öffnungszeiten verkürzen. Speziell an den Randgebieten von NRW wird es unser Einzelhandel jedoch schwer haben. Dort fährt man einfach ins Nachbarbundesland. Für den normalen Arbeiter ist es heute fast nicht möglich bis 18:30 Uhr alles eingekauft zu bekommen, wenn er bis 17 Uhr arbeiten muss und noch eine Stunde Fahrt hat. Aber unsere Politiker haben ja eh keine Ahnung was es heißt zu arbeiten….
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+32
Es bleibt jedem Bürger selbst überlassen ob er dieses Angebot animmt oder nicht.
Soviel verstand und Entscheidungsfähigkeit sollte man den Menschen schon zutrauen.
Wie man sieht ist auch die Mehrheit der Bevölkerung dafür die derzeitigen Öffnungszeiten so zu lassen wie sie sind.
Die Partei “Die Grünen” sollten doch andere Themen haben die wichtig sind und sich nicht als “wir müssen alles vermiesen Partei” dastehen.
Diese Kampagne im Verbund mit den Kirchen, den Gewerkschaften und natürlich den Linken ist doch nur wieder ein weiterer Schritt zur Gängelei und Bevormundung durch Politiker die mit dem realen Leben kaum Erfahrung haben.
Liebe Grüne……lasst es bleiben, ihr macht Euch damit nicht beliebter.
Hände weg vom Ladenschluss!!!!
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+30
Toll, ich lese aus den Kommentaren heraus das hier nur Menschen schreiben die viel Zeit haben und sich die Einkaufszeit eigentlich aussuchen können. Wer denkt denn mal daran das die Verkaufskräfte sich nicht aussuchen können wann sie arbeiten möchten. Sie haben bei einer Öffnungszeit von 7.00 bis 24.00 Uhr flexibel zu sein. Polizei,Krsankenschwestern usw haben über Wochen hinaus einen Dienstplan. Wir hingegen können weder in einem Verein eintreten noch bei der VHS einen Kurs belegen oder an einer von der Krankenkasse
bezahlte Primärprävention teilnehmen.
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+40
Ich bin für eine Begrenzung in der Woche auf 22:00 Uhr (schon als Kompromiss). Als Gewerkschafter bin ich für 20:00 Uhr mit Rücksicht auf die Beschäftigten.Samstag könnte z.B. auch als Kompromiss um 20:00 Uhr Schluß sein. Durch die Ausweitung der Landeöffnungszeiten sind die Kioske und Trinkhallen in ihrer Existenz bedroht. Das Bier nach 20:00 Uhr wird inzwischen viel beim Discounter gekauft.
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+10
Was habe ich mich gefreut, als die letzte Landesregierung eine liberalisierung des Ladenschlussgesetzes vorgenommen hat. Für mich war das ein Zeichen, dass sich endlich etwas in diesem Land bewegt. Ich finde, hier in Deutschland wird viel zu viel reguliert.
Ich kann ausserdem nicht verstehen, warum grade die Beschäftigten im Einzelhandel einen besonderen Schutz bedürfen. Es gibt so viele andere Berufe, in denen es völlig normal ist, dass auch Abends oder sogar Nachts gearbeitet wird. Ich selbst arbeite im IT-Bereich und auch dort ist es normal, dass Systemwartungen am Wochenende durchgeführt werden. Als Ausgleich für diese Einsätze kann ich mir dann an anderen Tagen freinehmen.
Und daher auch mein Vorschlag: Wenn ihr schon etwas regulieren wollt, warum macht ihr das so starr? Setzt euch doch dafür ein, dass es für Arbeit am Abend, in der Nacht oder am Wochenende einen vernünftigen Ausgleich geben muss. Zum Beispiel mindesten zwei freie Tage pro Woche. Ausserdem könntet ihr durchsetzen, dass die Leute für diese Einsätze fair entlohnt werden.
Ich kenne viele, die sich freuen, dass sie sich Abends und am Wochenende etwas hinzuverdienen können. Ausserdem haben sich in dem Bereich der langen Öffnungszeiten Nieschen gebildet, die von kleinen selbstständigen Unternehmern genutzt werden, die zum Beispiel ihren kleinen Laden jetzt am späten Abend geöffnet halten. Eine erneute Einschränkung würde für viele dieser Läden das Aus bedeuten.
Ich kann auch nicht sehen, dass die liberalen Regeln von den grossen Unternehmen ausgenutzt werden. Viele Geschäfte schliessen freiwillig schon um 20:00 oder 22:00 Uhr. Aber wo es sich lohnt, sollen sie meiner Meinung nach auch länger öffnen dürfen.
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+105
Wir Grünen treten für die Freiheit ein. Dies sollte auch in der Arbeitswelt gelten. Viele “Frauen” oder Männer möchten gerne abends noch arbeiten, wenn der Partner zu Hause ist und den Haushalt oder die Aufsicht für Kinder übernimmt. Gleiches gilt für das Einkaufsverhalten. Viele Familien und Singles möchten auch nach 22 Uhr oder Sonntags in der Nähe und in “Deutschland” locker einkaufen können und nicht erst über die Grenzen ins Ausland fahren!!!!!
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+30
Die früheren Ladenschlusszeiten waren schrecklich und ich bin froh, dass sie nun liberalisiert sind. Wenn man kaputt von der Arbeit nach Haus kommt, kann man auch erstmal etwas ausruhen und muss nicht sofort planen, was man alles braucht um noch vor Ladenschluss alles nötige zu bekommen. Das vermeidet eine Menge Stress.
Grade auch bei größeren/teureren Anschaffungen kommen meine Frau und ich doch nur abends und am Wochenende dazu, uns Gedanken darüber zu machen, was wir haben wollen, und dann in den Geschäften zu gucken, was wir denn kaufen könnten.
Wenn die Geschäfte dann geschlossen sind, ja dann stöbern wir natürlich im Internet und bestellen da. Das finde ich aber eher suboptimal, denn man kann doch besser entscheiden, wenn man die Sachen vor sich liegen sieht und angucken kann.
(Oder wir fahren über die Grenze, dort hin, wo wir einkaufen können – angesichts des Spritverbrauchs ist das aber extrem unökologisch.)
Lasst die Beteiligten frei entscheiden! Weg mit den einschränkenden Gesetzen!
Der Handel ist eine Dienstleistung wie Kino und Restaurant auch. Und wie diese ist er eine Dienstleistung, die von Verbraucher nun einmal nur in der Freizeit wahrgenommen werden kann. Also muss er eben auch entsprechende Öffnungszeiten haben. Es beschränkt doch auch keiner Kinos, Restaurants und Diskotheken auf die Zeit von 07:00 bis 21:00 – macht ja auch keinen Sinn.
Ein Lob muss ich aber unbedingt noch loswerden: Ich finde es echt gut, dass die Grünen nun die Meinung der Bürger wissen wollen. Das muss auch sein, schließlich ist Basisdemokratie seit Gründung der Grünen ein Programmpunkt. Würdet ihr hier die tollen Möglichkeiten des Internets verschlafen, so werden euch die Piraten in dem Punkt abhängen und euch große Teile der Wählerschaft wegnehmen. Ohne die könntet ihr immer noch bei über 20% liegen.
Also lernt draus, und nutzt konsequent alle Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung, grade auch übers Internet.
Diese Aktion hier zum Ladenschluss ist ein guter Anfang, damit seid ihr auf dem richtigen Weg. Aber ruht euch nicht darauf aus, sondern macht weiter so!
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+33
Ein kleiner Tipp an dieser Plattform.Könntet ihr auch mal ein Gefällt mir nicht hin machen.Man sieht ja kein vergleich.Das wäre ja noch spannender wie die Leute über ein Kommentar denken.
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+19
Lieber Dirk, danke für das Feedback. Technisch wäre es kein Problem, wir haben uns aber im Vorfeld dazu entschlossen, ausschließlich ein “Positiv”-Voting zu erlauben.
Ich halte 22.00 Uhr an Werktagen und 18.00 Uhr am Samstag für völlig ausreichend. Dann müsste zwar der ein oder andere bisher planlos lebende Mensch mal wieder nachdenken, wann er zum Einkaufen geht, aber das täte der Gesellschaft ja auch mal wieder gut.
Wichtiger wäre für mich aber eine Einheitlichkeit. Wenn der eine Laden um 22.00 Uhr schließt, andere dafür aber um 20.00 Uhr, oder ein Unterschied von einer zur anderen Stadt besteht, halte ich das für weniger sinnvoll und bringt auch den Läden mit längerer Öffnungszeit bzw. der Belebung der Fußgänger- und Einkaufszonen nichts.
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+10
Ich kann mich noch gut erinnern, dass die Geschäfte um 18.30h geschlossen haben, es war ein Horror als arbeitender Mensch, zeitig noch was zu bekommen.Heute entspannt bis 22h einkaufen zu können, Lebensmittel ist sehr gut und richtig.Wer das kippt, den wähle ich NIE MEHR.
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+29
Kann es sein, dass hier auf Teufel komm raus geheuchelt wird.
- Millionen arbeiten rund um die Uhr, was wir wohl auch benötigen und allg. anerkannt scheint.
- in einer – sozialen – Marktwirtschaft jemanden vorzuschreiben, wann er nicht zu arbeiten hat Blasphemie
- ich war eigentlich froh, dass wir einen kleinen Bereich hatten, in dem die elenden Vorschriften mal gelockert würden und mir nicht schon wieder gesagt wird, wie blöd ich bin und ich das eigentlich nicht selber entscheiden kann
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+38
Was ist eigentlich mit den Beschäftigten im Einzelhandel, die nicht in Supermärkten arbeiten und daher gegen 20.00 Uhr Feierabend haben? Wo und wann sollen die Lebensmittel nach Feierabend kaufen? Sollen die dann wieder morgens vor der Arbeit zum Supermarkt fahren, ihre Einkäufe zuhause abliefern und dann zur Arbeit? Was ist mit denen, die Kinder haben?
Wir reden immer vom Schutz von Angestellten im Einzelhandel. Aber so einfach ist das nicht, denn viele Vollzeitbeschäftigte im Einzelhandel (wahrscheinlich sogar die meisten) profitieren von der langen Öffnung in der Woche. Nur relativ wenige Angestellte arbeiten nach 20.00 Uhr. Und wenn ich mir die Besetzung in den lokalen Supermärkten ansehe, sind das fast ausschliesslich Studenten. Ohne lange Öffnungszeiten dürften die ihren Job los sein (selbst wenn ihre Arbeitgeber ihnen alternative Schichten anbieten, denn tagsüber müssen sie ja in die Uni).
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+24
Ich lese hier recht oft “früher ist auch keiner verhungert”.
“Früher” waren die Arbeitszeiten aber auch tendenziell kürzer. Die Lebensmodelle haben sich in den letzten Jahren zunehmend verändert.
Ich finde es wichtig, dass die Öffnungszeiten an die Lebensumstände und den Bedarf angepasst bleiben
(auf dem Land ist doch sowieso meist um 20Uhr Schluss, mancherorts sogar früher).
Ich muss mir (wie viele andere Menschen auch) meinen Lebensunterhalt Vollzeit alleine selbst verdienen, wenn ich keinem auf der Tasche liegen will. Dafür arbeite ich länger als die Angestellten in unsren Lebensmittelläden. Bei einer generellen Beschränkung der Öffnungszeiten von 8-20Uhr habe ich keine Möglichkeit mehr in der Woche an frische Lebensmittel zu kommen. Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich nach einem langen Arbeitstag mit Fertigfraß vollzustopfen (ja okay, who cares? Ist ja mein Problem).
Samstag wird sowieso der Hauptteil eingekauft, zwischen 7:00-8:30, denn ich hab auch keine Lust, mich Samstagvormittag mit allen andren um den Warenbestand zu prügeln, während ich an diesem Tag noch genügend andere Dinge zu tun habe, die in der Woche auf der Strecke bleiben müssen. Denn viele von denen, die die Woche über den ganzen Tag genügend Zeit hätten, ihre Einkäufe zu erledigen, rennen trotzdem Samstag los, weil das “schon immer ihr Einkaufstag war” (ist bei meiner Mum nicht anders).
Für frisches Fleisch, Salat. etc. reicht mir aber 1x die Woche Einkauf nicht.
Wer die Öffnungszeiten im LEH auf 20Uhr beschränken möchte, der soll bitte meine Arbeitszeiten bei vollem Lohn verkürzen und auf jeden Fall auch die gesamte Gastro spätestens (!) um 22 Uhr und bitte auf jeden Fall auch Sonntag dicht machen. Ist ja schließlich auch noch keiner dran gestorben, wenn er nicht bis 3Uhr nachts oder nicht Sonntags nach dem Gottesdienst in der Kneipe einen Trinken kann! Ist auch noch keiner dran gestorben von der Kneipe zu Fuß nach Hause zu gehen statt ein Taxi zu nehmen (obwohl, wer weiß ;-)). Braucht auch nicht jeder dieses Angebot!
Bitte auch auf JEDEN FALL der Lebensmittel-, Automobil- und jeglicher sonstiger Industrie die Nachschicht streichen, dann werden sich einige mal ganz schön umschauen ;-)
Sehr belustigend finde ich übrigens die Spekulationen, wer gegen die Reglementierung wettere, wäre weder Grünwähler noch Nichtraucherschutz-Befürworter. Wie putzig :-D
Ich wusste noch gar nicht, dass man hierfür in Schubladen denken muss und in keinem Punkt von der Meinung anderer anweichen darf… aber danke für den Hinweis, ich werde es mir merken.
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+17
@ Brigitte
Die “armen” Dienstleister . Wo bleibt denn die Gastronomie ? Der Feuerwehrmann (frau), der Stahlarbeiter etc. Ja, manche haben Zeit andere sind aber gebunden, um auch noch abends einkaufen zu können. Du bist im Einzelhandel beschäftigt, fragst aber nicht wie andere es machen. Das ist Klagen auf ganz hohen Niveau. Abends wird die Anwesenheit von Personal gewaltigt abgespeckt, d.h. wenige arbeiten abends im Einzelhandel und es wird gewechselt wie in einem Schichtbetrieb. Post, Verkehr hatten schon immer mit “längeren Schichtzeiten” zu tun. Aber nach dem Motto: Wasch mir den Pelz, aber mach mich n i c h t nass.
Also auch mal an die “Schichtarbeiter” denken und nicht nur jammern.
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+20
Es ist ja alles gut und schön,wenn dann auch zu einer abendlichen Zeit mehr Leute eingestellt würden,wie man es vor Jahren angekündigt hat.Aber dieses passiert ja nicht,es wird weiterhin auf dem Rücken derer ausgetragen die ohnehin schon als Ganztagskraft arbeiten.Wenn der Partner dann auch noch im Geschäft arbeitet,bleibt da keine Zeit mehr,für Familie und Freunde,weil dann durch längere Arbeitszeiten man sich überhaupt nicht mehr sieht,denn jede Filiale setzt seine Mitarbeiter ein wie er ihn braucht.Wir haben jetzt schon keine Freunde und Bekannte mehr,geschweige Zeit für die Familie.20 Uhr fände ich angemessen,und wenn länger auf,dann stellt für Abends die Leute ein,die dann arbeiten wollen.
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+23
…Es soll alles so
bleiben, wie es zur
Zeit ist, also bei
den jetzt geltenden Ladenschlußzeiten !!!
Warum diese ständigen
Änderungen ???
Nachher läuft es doch so, wie mit dem Nichtrauchergesetz !
Totales Chaos !!!
Wir haben doch andere Sorgen, Geldwertstabilität,
Schuldenbegrenzung,
unsägliche Wulff-Debatte … etc.
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+14
Ich habe früher bis 17:00 Uhr
gearbeitet und musste an-
schließend unter Streß zum
Laden flitzen um bis 18:00 h
meinen Einkauf unter den gestrengen Augen der Belgschaft, bis zum Ladenschluß in den Korb zu bekommen.
Das ist nun vorbei, “Gott sei
Dank”! Heute fahre ich ge-
mütlich nach hause und kann dann in Ruhe zum Ein-
kauf gehen. Bevormundet jetzt nicht wieder die Menschen in unserem schö-
nen NRW
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+25
Ich bin zunächst sehr zufrieden mit dem Stück Demokratie auf dieser Plattform und hoffe, dass die Meinungen mit adäquater Bewertung den Weg in die Entscheidungen der Verantwortlichen finden.
Ich schließe mich der Meinung an, dass der Staat nichts regeln sollte, was die freien Kräfte regeln können, zu mindestens wenn diese nicht unfair stärker oder schwächer sind. Am Ende entscheidet der Verbraucher was passiert, weil sein Bedarf das Angebot regelt. Diesen Verbraucher (also uns alle) können Kirchen und Gewerkschaften genauso gut erreichen wie die anbietenden Unternehmen. Es mag vielleicht einfacher sein, über Lobbyarbeit die Politik zu bewegen, den Bürger zu etwas zu zwingen, das entspricht aber nicht meinem Verständnis von Demokratie.
Ich gehe davon aus, dass jede Änderung eines Gesetzes und die folgende Umsetzung Geld kostet, was NRW nicht hat und im Zweifel in anderen Projekten sinnvoller einzusetzen wäre.
Selbst wenn ich den Forschungsergebnissen glauben würde, dass das aktuelle Gesetz nichts gebracht habe (was ich aus entgegengesetzter eigener Erfahrung nicht tue), so hat sich auch nicht ergeben, dass es irgendwem geschadet habe.
Daher halte ich jeden über gebührlichen Aufwand in die Sache und jede Änderung für einen Fehler, habe allerdings jetzt gelernt, die 5 Jahre sind um, wir müssen prüfen und handeln. OK, bitte zügig und kostengünstig.
Ansonsten macht gerne so weiter mit Demokratie, auch wenn wir damit noch keine repräsentative Volksentscheidung hinkriegen, ist es ein Schritt in die richtige Richtung.
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+17
Wie angesprochen gibt es viele Berufe die Schichtarbeit verrichten müssen. Diese stehen aber im öffentlichen Interesse.
Ich habe nichts dagegen wenn einige glauben rund um die Uhr einkaufen zu müssen weil sie ihr Leben nicht organisieren können. Diese Herschaften müssten dann auch bereit sein nach 18 Uhr einen Aufpreis zu zahlen der den arbeitenden Menschen zu gute kommt.
Ein weiterer Punkt ist, dass diese Menschen vom kulturellen Leben weitgehend ausgeschlossen werden.
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+11
Wo,bitte schön,liegt die Arbeit eines Stahlarbeiters oder Bergmannes im Schichtdienst im “öffentlichen Interesse”? Oder die Tatsache dass Fastfood Restaurants und Freizeitparks abends oder/und an Sonn- und Feiertagen geöffnet haben?
Im Umkehrschluss wäre es dann auch “öffentliches interesse” zu den jetzt geltenden Ladenschlusszeiten einkaufen zu können! Wie wird denn hier “öffentliches Interesse” definiert???
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+13
Hallo,
ich finde, das wir eine Begrenzung der Ladenöffnungszeiten brauchen.
Werktags bis 20 Uhr ist völlig ausreichend und jeder hat genug Zeit einzukaufen.
Es wird auch Energie gespart, was letzlich auch der Umwelt zugute kommt.
Außerdem tut das den kleinen Geschäften gut, weil diese meist gar nicht die Möglichkeit zu langen Öffnungszeiten haben und der Verbraucher dann nicht stärker auf große Ketten ausweicht.
Man sollte auch an die Beschäftigten im Einzelhandel denken.
Als ich im Handel anfing war um 18:30Uhr werktags und Samstags um 13 Uhr Schluß und jeder hatte genug Zeit einzukaufen.
Im übrigen sollte am Samstag eine Begrenzung auf 18 Uhr erfolgen und die Sonntage sollten auf vier pro Jahr gedeckelt werden und auch keine Sondergenehmigungen zugelassen werden.Der sonntag sollte der Familie vorbehalten sein.
Ich finde es gut, das sich die Politik damit beschäftigt und bitte die Abgeordneten eine vernünftige Lösung zu finden.
Liebe Grüße
Reinhard
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+35
Es sollte so sein wie der Verbraucher es bestimmt. Jeder Geschäftsinhaber, sei es der einer Kette oder Einzelhändler weiß am Besten wann sein Geschäft am lukrativsten ist, ob um 7 in der Frühe oder um22 in der Nacht. Ich denke auch jeder, der zu diesen Zeiten beschäftigt ist hat seine ganz persönlichen Gründe und die sind zu respektieren. Es gibt viele Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber die zu unwirtlichen Zeiten ihren Job machen müssen. Wieso sollten die Beschäftigten im Einzelhandel da eine Ausnahmestellung haben?
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+27
Wenn wir Öffnungszeiten begrenzen wollen, muss man auch Shopping im Internet einkaufen die gleichen Öffnungzeiten gelten !!! Z.B. Ebay Amazon nur bis 18 Uhr werktags wie die Geschäfte und Centers 18uhr statt ohne Ladenschluss ! Chancengleichheit herstellen wie es im Grundgesetz steht!!!
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+16
Laßt es wie es ist !!!
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+32
Hier auf dem Land machen die Geschäfte schon länger wieder um 20:00 Uhr zu. Damit komme ich zurecht, allerdings nur, weil ich selbständig bin und an weniger frequentierten Wochentagen nachmittags mit dem Einkaufen anfangen kann. Aber auch da wird es oft knapp, bis 20:00 Uhr alles zu schaffen.
Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich wäre Pendler, wie die meisten meiner Nachbarn, gäbe es nur noch wenige Möglichkeiten, bis 20:00 Uhr alle Einkäufe zu erledigen. Ok, bei den meisten meiner Nachbarn ist die “Haufrau” dafür zuständig, die schlechtestensfalls auf 400-Euro-Job Rücksicht nehmen muss. Ansonsten bleibt nur noch der Kampf am Samstag, möglichst früh in den Läden zu sein, um noch alles zu bekommen, um dann ewig an der Kasse anzustehen.
Bei meinem Vorredner Wolfgang gehe ich davon aus, dass er selbstverständlich auch bereit ist, ab 18:00 Uhr an der Tankstelle pro Liter Benzin mehr zu bezahlen, in Restaurants ab 18:00 Uhr einen höheren Preis zu zahlen und höhere Telefongebühren bei Hotlines für Auskünfte nach 18:00 Uhr, einen höheren Fahrpreis für den Öffentlichen Nahverkehr nach 18:00 Uhr. Selbstredend auch für alle anderen Leistungen, die er nach 18:00 Uhr noch in Anspruch nimmt.
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+17
Ich erinnere mich noch an die Zeiten, wo ich um 18.00 Uhr Feierabend hatte und bis 18.30 Uhr meine Einkäufe erledigen musste. Ich wünsche mir solche Zeiten nicht mehr zurück. Lasst alles so wie es jetzt ist und kümmert Euch um Dinge die wichtiger sind.
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+31
Weiter oben schrieb jemand man solle doch vor Arbeitsbeginn einkaufen, wenn man es bis 20Uhr nicht schafft.
Dumm nur, wenn der Arbeitsbeginn um 8 Uhr ist und man auch noch entsprechend Anfahrt zur Arbeit hat.
Bitte, bitte aufwachen! Es gibt auch Menschen, die zu ihrer Arbeitsstätte fahren müssen und die auch nicht nach einer 8-Stunden-Schicht nachmittags den Bleistift fallen lassen können, sondern durchaus bis abends arbeiten. Es ist ja schön für euch, wenn das bei euch anders ist, aber seid doch bitte nicht blind für andere Lebenssituationen, denn dieser lange Arbeitsalltag betrifft immer mehr Menschen.
Es hat auch nicht jeder jemand anderen an der Hand, der alles für ihn erledigt.
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+27
Hallo
Ich finde und fand schon immer, dass jedes Geschäft, jeder Händler völlig frei entscheiden dürfen müsste wann er öffnet und wann er schließt. Ganz egal ob rund um die Uhr oder auch an Sonn- und Feiertagen. Es finden sich für jede Arbeitszeit bestimmt interessierte Leute oder auf die anderen Beschäftigten zu verzichten.
Ich bin Busfahrer und muss auch Samstags, Sonn- und Feiertags arbeiten (nicht immer, aber öfter). DAS interessiert komischerweise keinen…
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+40
Längere Öffnungszeiten kosten
Arbeitsplätze,weil bei gleichem Personalkostenansatz
höhere Betriebskosten und höhere Lohnkosten(zuschlagspflichtige Zeiten)durch weniger Personal gegenfinanziert wird.Vollzeitstellen von Verkäufern werden gesplittet in Teilzeit- oder Geringfügigbeschäftigte , um längere Arbeits- und auch Leerlaufzeiten zu überbrücken(weniger qualifiziertes Personal mit nur geringen Verdienstmöglichkeiten).Arbeitszeiten von 50 Wochenstunden und mehr sind bei Marktleitungen die Regel.
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+27
Meine frau hat genau wegen der längeren Öffnungszeiten einen Job gefunden. Sie findet es gut auch mal abends zu arbeiten.
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+28
Das Problem mit den Minijobbern wurde in Rahmen der Agenda 2010 absichtlich von ROT-Grün geschaffen.
Daher ist es verständlich das die Rot/Grüne Minderheitsregierung an den Symptomen (längere Öffnungszeiten dank Minijobber) rumdoktern anstatt das eigentliche Problem zu lösen.
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+22
Durch die grenzenlose Einkaufsmöglichkeit hat sich unser zeitliches Einkaufsverhalten nicht verändert. Zudem bin ich für eine Begrenzung der Öffnungszeit Mo-Fr. längstens bis 22h. Und am Wochenende sollte der Schwerpunkt auf Samstag liegen.
Ich versprechen mir von einer Begrenzung einen größeren Schutz kleiner Läden im Stadtteil und mehr Freizeit für die Einzelhandelsmitarbeiter.
Es muß doch wohl möglich sein tatgsüber einzukaufen.
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+6
Die Gewerkschaften sollen sich um die Belange der Arbeitnehmer kümmern; der Bürger soll nicht bevormundet werden.
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+28
Ich hatte neulich zwei Mitglieder der Zeugen Jehovas vor der Haustüre…liess mich auf eine Diskusion mit ihnen ein und erkannte alsbald ihre Taktik dass,egal welche eigentlich einleuchtende,logische Gegenargumente ich vorbrachte, sie immer wieder auf den Ausgangspunkt zuruckkamen und quasi bei “Adam und Eva” wieder anfingen….-und so entwickelt sich dieser Threat ähnlich,als ob sich die Katze in den Schwanz beisst! Die Scheinargumente mit “mehr Familienfreundlichkeit,soziales Mitleid,Ausbeutung und Regelung und Bevormundung mündiger Bürger” sind doch schon zig Mal mit gesundem Menschenverstand widerlegt worden! Einfach nur mal die Postings durchlesen und nicht immer wieder dasselbe von vorne hochziehen und gebetsmühlenartig wieder durchkauen!
Nochmal: JA,das Einkaufsverhalten hat sich sehr wohl im Vergleich zu früher verändert…und NEIN, nicht jeder schafft es “tagsüber” einzukaufen…auch wenn es “doch wohl möglich sein müsste”-ist es eben nicht immer…einfach mal Lesen was die anderen so anführen!
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+22
Klasse was manche für Vorstellungen haben, also ich arbeite zufälligerweise öfters bis 24 Uhr und das nicht weil es mir so einen Spass macht sondern weil ich muß, da kann man sich nix aussuchen wie alle glauben oder schließen Studenten oder Schüler die Läden ab ???? Liebe Grüne habt den mum und ändert die Ladenöffnungszeiten auf 22 Uhr und übrigens Thema Ausland Holland Belgien usw schon mal gerechnet was der Sprit dahin kostet geschweige den der Zeitaufwand?
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+12
Wir haben ja viel Blödsinn in den letzten 15 Jahren ertragen müssen, von Agenda 2010, Hartz IV bis zum Euro, aber die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten fand ich sehr gut : Ich hoffte auf eine abendliche Belebung der Innenstadt ( Düsseldorf ). Die Idee abends einkaufen zu gehen vielleicht bis 21h ,und das noch mit essen, trinken, Kino usw. zu verbinden.
Aber nix. Um 18.30 h ist fast alles dicht, evtl. mit Ausnahme der Vorweihnachstzeit, und die Innenstadt nahezu menschenleer.Wer hat denn überhaupt länger auf ? Kaufhof, Karstadt,P & C, Aldi bis 20h, dann noch ein paar Lebensmittelgeschäfte wie Edeka, Penny, Lidl die zwischen 21 h und 22h dicht machen und dann noch 5-10 Rewemärkte die bis 24 h offen sind ?
Dafür sollen jetzt wieder die Gesetze geändert werden ?Unverständlich !
Das gleiche gilt auch für die Antirauchergesetze .Lasst die wenigen Raucherplätze doch bestehen .
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+16
Auch wenn es die Krankenpfleger,Busfahrer etc.auch betrifft ist es aber bei diesen Berufsgruppen schon immer der Fall gewesen Spätschichten zu haben.Wir im EH wurden dorthin getrieben von allen die nichts besseres zu tun haben als rund um die Uhr zu shoppen.Morgens ist es extrem ruhig und ab 16.00 Uhr fängt das treiben an. Also haben doch alle die Gelegenheit schön auszuschlafen ….., aber was machen die Verkäuferinnen ….. die stehen da und warten auf Kunden. Und bitte, mir kann niemand erzählen, dass er die ganze Woche von 7.00 uhr – 20.00 Uhr durchgehend arbeiten muss und somit,so gar keine Zeit findet um einzukaufen. Das wären ja dann 78 Std. die Woche…..vielleicht etwas Pause abgezogen…
Tja, da muss dann wohl der Arbeitschutz mal was tun, denn mehr als 10.Std. darf man nicht arbeiten.
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+28
Es soll ja auch Arbeitnehmer im Einzelhandel geben, die abends lieber länger arbeiten, um tagsüber frei zu haben.
Wenn man also eine Grenze festlegen will, dann wäre 24.00 Uhr sicher angemessener.
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+11
Ich glaube, dass der Markt die Öffnungszeiten alleine regelt. In unserer Kleinstadt gibt es ein Geschäft, dass bis 22:00 Uhr geöffnet hat und viele Geschäfte, die bis 20: Uhr geöffnet haben. Hier haben offensichtlich wir Kunden entschieden und das ist gut so. Die Landesregierung sollte sich um wichtige Dinge wie Fracking, Bildung usw. kümmern. Hier ist mehr Handlungsbedarf.
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+25
Als nächstes sollten wir die Arbeitszeiten für Ärzte regeln. Keine Samstags- und Sonntags- und Nachtarbeit für das gesamte medizinische Personal bei Notärzten und in Krankenhäusern oder Altersheimen. Bei ausreichender Planung kann man auch innerhalb der Woche erkranken und dann still vor sich hin leiden.
Gleiches gilt für die Polizei. Auch die brauchen nicht am Wochenende arbeiten.
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+21
Vielleicht sollte man die Öffnungszeiten richtig reglementieren: Alle Geschäfte haben nur morgens 3 Stunden und Nachmittags 4 Stunden geöffnet. Morgens dürfen dann nur die Rentner einkaufen und nachmittags nur die Berufstätigen. Ausnahmen nur mit Bestätigung durch den Arbeitgeber.
Die Mittagsschicht muss halt eine Woche vorher einkaufen gehen.
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+18
Jeder soll seinen Laden öffnen können wann er will. Jeder soll einkaufen können wann er will.
Je mehr Möglichkeiten um so mehr Arbeitsplätze gibt es.
Schließlich könnte sogar jeder arbeiten wann er will (aber hier muss man sich schon miteinander arrangieren).
Jede Freiheit, die nicht auf Kosten anderer geht
(wie z.B. Lärm, Rauchen, Rücksichtslosigkeit im Verkehr,…) ist wünschenswert und sollte nicht reguliert werden.
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+21
Wenn sich die Bürger noch besser organisieren würden bräuchten die Geschäfte auch nur Mittags ca 2-3 Stunden öffnen und alle Bürger könnten ihre Einkäufe in der Mittagspause erledigen. Man könnte auch abends eine generelle Restaurantöffnungzeit von ca 2 Stunden einführen z.B. von 19 – 21 Uhr. Dann könnten die Angestellten in diesem Sektor auch weniger arbeiten. Man könnte dann auch im öffentlichen Nahverkehr einsparen etc.etc. Damit alle Bürger in den Genuß der verkürzten Öffnungszeiten kommen sollte diese auch gut überwacht werden. Mittel dafür könnten aus einer neuen Steuer kommen. Zum Beispiel einer monatlich zu zahlenden Steuer zum Schutz der Bürger vor dem Einzelhandel.
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+25
@ bürger
Guuut und genau treffend!!!
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+9
Es ist keiner verhungert bei Ladenöffnungszeiten bis 18:30 Uhr von Mo – Fr. und es wird auch heute keiner verhungern.
Selber bin ich Vollzeit berufstätig und habe auch noch nie eine Sonntagsöffnung genutzt. 20 Jahre war ich im Einzelhandel beschäftigt und kann nur sagen zumindest im Lebensmitteleinzelhandel ist es ein Knochenjob.
Mir haben die Öffnungszeiten immer ausgereicht und ich kaufe immer noch innerhalb der alten Ladenschlusszeiten ein.
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+22
Keine Änderung der Ladenöffnungszeiten. Nicht noch mehr unsinnige Reglementierungen. Es scheint mir, dass die Mündigkeit der Menschen und unsere Fähigkeit, mit dem eigenen Verstand zu denken und Entscheidungen zu treffen immer stärker untergraben wird. Beachte die unsinnigen EU- Verordnungen ( Glühbirnenverbot, aktuell Arbeit an Durchflussmenge der Wasserhähne, obwohl in D bereits jetzt einige Abflussrohre mit Frischwasser gespült werden müssen, damit die braunen Massen abfliessen können. Wir sollten wachsam sein und uns gegen diesen Wahn wehren.
Guter Debattenbeitrag! Unterstützen?
+112
ganz ehrlich:
ich schaff das nicht mehr alle Kommentare zu lesen und auch nicht zu bewerten.
Wie wärs mit nem Button oder mehreren? – sinngemäß: ich kann wählen
1) LÖG soll so bleiben wie es ist
2) Öffnung 7Tage/24Stunden
3) Begrenzung der jetzigen Öffnungszeiten
Bevor hier der >Hinweis kommt: die Umfrage hab ich schon gemacht.
Einige Anmerkungen hierzu: die Frage wann ich einkaufe, kann nicht zutreffend beantwortet werden. Ich kaufe doch nicht IMMER Montags bis Freitags zur gleichen Zeit ein. Da mindestens hätte man mehrere Klicks machen können sollen. Und ob ich wenigstens hin und wieder Nachts einkaufe hat auch nicht interessiert.
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+14
Ich halte es für sehr wichtig, dass wir eine Begrenzung der Öffnungszeiten haben. 22 Uhr halte ich für eine gute Lösung, dass alle Berufstätigen es schaffen einzukaufen. Längere Öffnungszeiten halte ich für absolut unnötig sowohl für Arbeitnehmer im Einzelhalndel als auch für Konsumenten. Einzig und allein profitieren von späteren Öffnungszeiten die Jugendlichen um Alkohol zu kaufen.
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+6
@ SilviIa
Die immer wieder beliebte “verhungert-version”hatten wir schon mehrmals…und auch die Gegenargumente…s.o.
Und wiederbeisst die Katze sich in den Schwanz…!
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+8
Nein !!!
I.Es klingt jetzt sehr konservativ, aber es gilt Angebot und Nachfrage und wenn die Nachfrage da ist , was definitiv der Fall ist, sollen Geschäfte selbst eintscheiden können,wie lange sie öffnen.
II. Freie, mündige Bürger einer Demokratie müssen nicht vom Staat in all ihren Handlungen bevormundet und bestimmt werden.
III. Regelt doch lieber verplichtend, dass der Handel verplichtet wird für längere bzw. komplett neue Öffnungszeiten neue Mitarbeiter ein zustellen.
IV.Arbeitsschutz ist ein vorgeschobenes Argument. erstens weiss jeder der im Handel arbeitet, dass er dort auch mal Abends usw. arbeiten muss und zudem es gibt soviele Berufe,die auch am Wochenende, in der Nacht etc. arbeiten, z.b. Krankenschwester, Feuerwehrleute, Polizisten…
Zudem wo gibt es bitte Lebensmittelgeschäfte die Einzelhändler sind?Somit zählt das Argument auch nicht!
V. Aber wenn sich SPD und Grüne an überkommenden Werten festhalten wollen und den Blick lieber in die Vergangenheit als in die Zukunft richten wollen. Fande schon schade, dass gerade die Konservativen damals gerade eine so moderne Idee, wie die liberalisierung der Öffnungszeiten durchgesetzt haben, aber wenn Parteien, wie die Grünen sowas nun zurück nehmen wollen: Schade!
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+20
Generell kann es kaum eine von allen Seiten akzeptierte Lösung geben. Parteipolitisch ist das Problem ohnehin nicht lösbar. Es wäre jedoch einen Versuch wert, die maximale Öffnungsdauer als Stellschraube z.B. auf 13 Std. zu beschränken und dazu eine feste (zB 22:00 Uhr) Ladenschlußzeit. Das böte Flexibilität und sogar Rewe und Co kämen gut damit zurecht.
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+4
Man sollte bei den Öffnungszeiten in erster Linie an das Personal denken, das hauptsächlich aus Hausfrauen und Müttern besteht. —-
Wer abends noch berufstätig ist und einkaufen möchte, hat ja in den Vormittagsstunden die Möglichkeit, sich mit allem Möglichen einzudecken. Im Allgemeinen hat jeder Arbeitnehmer einen 8-Stunden Arbeitstag und muß nicht in den Nachtzeiten einkaufen gehen.
So einfach ist das!!!! — Und man kann jeden Euro auch nur einmal ausgeben.
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+18
Guten morgen
ich bin im Leh(REWE )beschäftigt und bin überzeugt das sich die Arbeitsbedingungen bei uns so wie bei vielen anderen Berufen weiter verschlechtern werden .Wenn mann so liest was hier von Aussenstehenden geschrieben wird könnte man glauben wir wollen nicht arbeiten ,dem ist nicht so.Es gibt sehr viele Menschen die eine Guten job im Einzelhandel machen (wie sehr viele in allen anderen Berufen ebenso),aber wenn sich wie bei uns alle paar jahre die Wochenöffnugszeiten (Arbeitszeiten )ändern zb 74 Stunden dann 81 Stunden kurz danach 84 stunden und jetzt 90 Stunden Wochenöffnungszeiten und glauben sie mir es wurde kein mehr umsatz gemacht (das ist bewiesen denn die menschen haben nicht mehr geld in der tasche).
-Mehr Personal wurde nur im 400 euro bereich eingestellt die regelmässig wechsel den(fast) niemand erträgt auf dauer die absolut unregelmässigen Arbeitszeiten die es nun mal bei uns gibt
Zum Thema Studenten und Hausfrauen die gerne abends oder nachts arbeiten die gibt es leider nicht so viele und wenn dann nicht lange was die erfahrung zeigt.
Von mir aus können die läden rund um die uhr auf machen aber bitte bezahlt das personal entsprechend und Haltet euch an Arbeitsschutzvorschriften .
-Im Lebensmitteleinzelhandel ändern sich die Arbeitszeiten wöchentlich in der regel ,das heisst jede woche neu sein Familien leben planen .
Wochenarbeitszeiten bei VOllzeitkräften von 45 -48 stunden sind absolut normal .Selbstverständlich werden 37,5 abgerechnet.
-Ich möchte das jeder Mensch der Arbeitet vernünftige Arbeitsbedingungen vorfindet in jeder branche .
-Das jeder Händler selbst enscheiden kann wann er auf und zu macht ist richtig aber in der Praxis sieht es so aus (Lebensmitteleinzelhandel)in
deutschland bestimmen wenige Ketten wann die Geschäfte öffnen und wenn der Markt nebenan Öffnen machen wir das auch ob es sich lohnt oder nicht dann wird das Personal(mal 1-2 std mehr ) gestrekt und fertig
Auch wir im LEh wissen das sich das Einkaufs und Freizeitverhalten geändert hat wie hören es ja aus erster Quelle aber das Argument man schaft es vor lauter Arbeit nicht einzukaufen hören wir selten eher schon :schön erst den rasen mähen,schwimmen ,auto waschen spazieren gehen usw aber auch dafür bringen wir selbstverständlich Verständnis auf und sind für sie da immer freundlich selbstverständlich.
Zu dem Argument Polizei Krankenhaus ,Feuerwehr Stadtwerke Kellner GAstro.usw die Personen haben meine Hochachtung für ihre Leistung aber jeder von ihnen wusste am Beginn seiner Tätigkeit welche Arbeitzeiten auf ihn zukommen ,bitte verstehen sie das viele Mitarbeiter im Leh sich erst darauf einstellen müssen das sie von morgens 4 Uhr bis 24,30 zur verfügung zu stehen haben natürlich nicht durchgehend .
Damit mich niemand falschversteht aber es war mir wichtig mal insider wissen zu vermitteln aber ich weiss auch das die meisten denken ist mir egal ihr habt für mich da zu sein egal wann und es wird sich nichts verbessern wir leben nun mal in einer zeit die für viele menschen Veränderungen bringen wird .Also alle Schranken fallen lassen und Arbeit rund um die Uhr aber dann auch alle denn warum erreiche ich nachts um 3 keinen auf dem Amt oder bei der Stadt und warum beantwortet der architekt mir nicht meine fragen wenn ich um 24 feierabend habe ,denn ich wir sind für ihn 95 stunden erreichbar ………
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+29
Trollman
Schichtarbeiter wie mein Mann arbeiten immer eine Woche eine Schicht durch. WQir im Einzelhandel wechseln täglich unsere Arbeitszeit. Kurz: Bei einer Stunde anfahrzeit zur Arbeitsstelle. 1.Tag 19.00 bis 24.00 Uhr. 2.Tag 6.00 Uhr aufstehn, Kind zur Schule, 11.00 bis 15.30 Uhr arbeiten, zu Hause schlafen,essen fertigen, sclafen. 3. Tag arbeiten von 6.30 bis 12.00Uhr. was hat dasd mit Schichtarbeit zu tun.
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+14
Hallo erstmal :-)
Ich bin gegen jegliche staatliche Regelungen und wenn ich mich recht erinnere, war das auch mal die Haltung der Grünen. Jeder soll selber entscheiden, ob und wann er sein Geschäft aufmacht. Es gibt so viele Gutmenschen (das Wort ist nicht schön, aber es trifft diese Menschen perfekt), die sich ihre eigenen Meinung bilden und meinen, diese Meinung müsse nun Allgemeingut werden. Ich kenne auch viele Leute, die im Einzelhandel beschäftigt sind, die froh sind über die langen Öffnungszeiten. So gibt es dort eine Art Schichtbetrieb und viele junge Leute machen lieber Spätschicht und schlafen aus, als Frühschicht zu machen. Auch Personen mit Kindern können so besser eine Betreuung sichern. Muss denn immer alles geregelt werden??? Wenn überhaupt, dann sollte ein Mindestlohn existieren und der 400 €-Basis – Ausbeutung ein Riegel vorgeschoben werden. Ich persönlich bin gegen jegliche Einschränkung: ob es Ladenschlussgesetz ist oder Helmpflicht für Radfahrer oder Tempo 100 oder radikale Rauchverbote (obwohl ich Nichtraucher bin).
Gruß
Bernd
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+22
haben denn die grünen nichts anderes im kopf,als alles gesetzlich zu regeln?zurück in die steinzeit?gibt es keine größere,wichtigere probleme? wie wäre es mal mit sparen und gelder kontroliert ausgeben.im ausland lacht man über so eine diskussion.
was ist denn mit den krankenschwestern,altenpflegerinnen,polizisten,feuerwehr,gastronomiepersonal,kino,theater,fernsehen,fabrikarbeiter im schichtbetrieb,hotelpersonal,transportwesen wie busse,bahnen,flieger …..diese liste läßt sich noch weiter vervollständigen.in diesen berufen wird schon immer im 3 schichtbetrieb,sowie samstag und sonntag,und an allen feiertagen gearbeitet….also was soll der ganze quatsch,der nur ideologisch begründet ist ??? alles so lassen wie es ist.der markt regelt das von ganz alleine,und viele haben erst dadurch die möglichkeit einen job zu bekommen.
das was die grünen produzieren sind arbeitslose….und davon brauchen wir nicht mehr…..was wir brauchen sind weniger politiker,die sich sowieso nur bedienen…siehe 500 €= über 5% erhöhung aufs gehalt aufschlagen…auch keine sozialträumer,sondern welche die vernünftig,mit beiden beinen auf dem bodenstehende politiker die nicht nur quatschen,sondern handeln….im sinne der gesamten bevölkerung
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+21
Ich bin seit knapp 35 Jahren im Einzelhandel beschäftigt.
Ich habe also die ganzen Veränderungen in den Öffnungszeiten erlebt.
Von 18:30 Uhr wochentags und Samstag 14 Uhr auf jetzt von Mo-Sa 0-24 Uhr.
Hätte dies wirklich mehr Umsatz in den Handel gebracht, wären vielleicht auch neue Beschäftige zu tariflichen Bedingungen eingestellt worden.
Aber die Realität sieht leider anders aus. In meiner Filiale waren bei meiner Einstellung knapp 1300 Beschäftigte, jetzt sind es noch gut 150 Beschäftigte.
Der Umsatz hat sich halbiert, die Öffnungszeiten sind stark ausgeweitet.
Auswirkungen für meine Person. Die Freizeitgestaltung hat stark verändert. Nach einem ca.11 Stundentag an 4 Tagen in der Woche fehlt abends einfach die Power noch gross irgend wohin zu gehen. Ich will einfach die Beine hochlegen und abschalten.An den freien Tagen versucht man sich zu erholen und Familie, Haushalt und Besorgungen zu erledigen. Gerade für meine kleine Tochter habe ich dadurch nicht genug Zeit. So geht es auch fast allen meiner Kolleginnen und Kollegen im Haus. Sie wollen nicht abends und Sonntags arbeiten, aber der Laden muss laufen also wird in den sauren Apfel gebissen.
Wären die Bedingungen damals schon so gewesen, hätte ich den Beruf nicht gewählt und ich liebe den Beruf trotz aller Veränderungen immer noch.
Der Einzelhandel in NRW leidet seit Jahren an Umsatzverlusten und meiner Schilderungen sind kein Einzelfall. Sie lassen sich leicht auf viele Firmen übertragen.
Viele Firmen gibt es schon garnicht mehr oder haben Probleme: Hertie, Kaufhalle, Weymeiher, Karstadt, Strauss, Schlecker.
Die Aufzählen ist nicht abschliessend.
Neue Firmen am Markt halten meist nicht die tariflichen Mindestbedingen ein und bschäftigen nur in Teilzeit. Tariflicher Stundenlohn liegt nach 6 Berufsjahren bei 13.52€.
Da wird es in Teilzeit schwierig von nur einem Job zu Leben. Deshalb kann auch Sonntagsarbeit ein Thema werden, da es dort 120% Zuschlag gibt. Wirkliche Freiwilligkeit sieht anders aus.
Die jetzigen Öffnungszeiten sind politisch gewollt und werden je nach Tag bis 18 und 20 Uhr ganz gut angenommen. Von dem versprochene Zuwachs an sozialpflichtigen Beschäftigen will erst nicht garnicht sprechen, da er nicht statt gefunden hat.
Minijobber ja, Midijobber ein paar Wenige. Aushilfen auch mal immer wieder. Studenten für abends gibt es auch. Im Handel gibt es ca. 600000 Beschäftigte und sie haben Familie und Freunde (auch wenn es durch die Öffnungszeiten bedingt weniger geworden sind).
Für mich ist das Gefühl der Verbraucher, der grenzenlosen Freiheit beim Einkaufen nachvollziehbar.
Aber es ist nur ein Gefühl.
Öffnungszeiten rund um die Uhr werden kaum geboten.
Selbst bis 24 Uhr nicht. Bis 22 Uhr fast nur von REWE und EDEKA. 20 Uhr hat einigermaßen durch gesetzt und 19 Uhr und 18:30 Uhr gibt es immer noch. Samstags bis es auch noch 13, 14 und 16 Uhr.
Auch heute könnte jeder noch bis 18:30 Uhr wochentags und Samstags bis 14 Uhr seinen Einkauf erledigen, wenn er wollte oder müsste.
Jeder hier sollte sich fragen wann er den wirklich wo einkauft und bei späten Zeiten, ob es so auch wirklich sein muss. Einzelfälle gibt es immer. Wir haben Kunden die kommen erst eine halbe Stunde vor Schliessung ín unseren Laden, egal wann wir schliessen. Begründung wir bieten die Möglichkeit, Notwendigkeit besteht nicht.
Ich glaube wirklich nicht, das durch eine Neuregulierung der Öfffungszeit Umsatz im Einzelhandel NRW messbar verloren geht. Beispiel ist für Bayern, dort ist ist Öffnungszeit noch reguliert.
Die Mehrheit der Beschäfigten wird eine deutliche Begrenzung der Öffnungszeit begrüßen.
Ich merke beim Runderschreibung gehen mir noch viele Gedanken durch den Kopf, für Heute war es das erst mal.
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+44
Ich bin für die Abschaffung jeglicher Ladenöffnungszeiten. 7 mal 24 ist zeitgemäß. (So geht es übrigens auch den Krankenpflegern/Schwestern)
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+24
Die aktuelle Regelung ist ungesund, belastend und absolut nicht Familienfreundlich!Was wurde denn seinerzeit bezweckt mit der Ladenschlussausweitung? Es sollten Arbeitsplätze entstehen und versprochen! Und?
Ich kann nur aus Erfahrung sprechen, da ich selber im Einzelhandel tätig bin, dass es absolut nicht so ist! Die Arbeitnehmer werden einfach anders verteilt. Da fängt man als Vollzeitkraft um 06.00 Uhr an, den anderen Tag um 08.00 Uhr, dann vieleicht um 11 oder um 12.00 Uhr oder gar um 14 oder 15.00 Uhr- Das soll gesund sein? Was ist mit den Wochenenden wenn man bis 22 oder gar bis 24.00 Uhr arbeiten muss und Montags wieder um 06.00 Uhr auf der Matte stehen und vieleicht noch einen Arbeitsweg von 1 Stunde in Kauf nehmen muss? Verträglicher wäre es auf jeden Fall wenn man eine Woche auf geregelter Frühschicht und die nächste Woche auf geregelter Spätschicht arbeiten könnte- Ein Familienleben findet doch für Einzelhändler kaum noch statt- Ja, die Kritik ist berechtigt- Den Job hat man sich ja ausgesucht! Aber! Es gibt auch genügend die es seinerzeit unter anderen Voraussetzungen getan haben! Und außerdem gibt es genügend, die die Einstellung haben dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen und wo bekommt man leichter einen Job als im Einzelhandel? Was ist mit der Kundenzufriedenheit? Der Kunde will bei seinem Einkauf vieleicht beraten werden aber ist es nicht so das wenn man mal jemanden zu Beratung sucht keiner da ist oder 5 andere Kunden um ihn rum stehen? Das liegt daran, dass die Kollegen erst später kommen weil die ja bis 24.00 Uhr arbeiten müssen. Wäre nur noch bis 20.00 Uhr auf, wären die Kollegen 5 Stunden eher da! Den Spätschichtzuschlag muss man ja auch noch berücksichtigen. Und die Umsätze? Klar als Unternehmer gucke ich, so und soviel haben wir nach 20.00 Uhr erzielt, aber ist es nicht vieleicht genau der Umsatz der früher bis 20.00 Uhr mehr erzielt wurde? Der Kunde hat doch seinen Einkauf nur verlagert! Und Sorry, wen sieht man den wirklich im Laden nach 20.00 Uhr rum laufen? Jedenfalls zu 80% keine Berufstätigen!! Und was ist mit dem Umweltschutz? Den Energiekosten? Längere Öffnungszeiten bedeuten auch hier eine höhere Belastung! Wer zahlt das? Der Verbraucher! Ich kann nur sagen die rund 440.000 Beschäftigten im Einzelhandel/ NRW sind auch Wähler und alle mit wenigen Ausnahmen würden begrüßen wenn Wochentags um 20.00 Uhr und Samstags spätestens um 18.00 Uhr Schicht am Schacht wäre und man den Sonntag nur noch für sich hätte! In 2 oder 3 Bundesländern gibt es solche Regelungen und dort ist noch niemand verhungert! Pleite sind die Händler erst recht nicht! Und die Drohungen der Unternhemer das Arbeitsplätze gefährdet sind, brauch auch keiner ernst nehmen, schließlich sind bis auf Minijobs auch keine neuen seit 2006, nur wegen der längeren Öffnungszeiten, entstanden! Im Gegenteil, wieviele Trinkhallen und Kioske haben denn seitdem geschlossen bzw. sind Pleite gegangen? Oder wieviele Geschäfte stehen denn in einer X beliebigen Fußgängerzone leer? Schluß mit dem langen Ladenschluss!!!
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+44
Öffnungszeiten bis 20 Uhr sind für alle Verbraucher die auch an das Verkaufspersonal denken, lange genug.3-4 verkaufsoffene Sonntage reichen auch völlig aus. Als Vollwechselschichtler, der 21 Jahre lang nur 1 freies Wochenende im Monat hatte, weiß ich , wie man
seine Einkaufsgewohnheiten
vernünftig koordinieren kann. Unserer “Spaßgesellschaft”
interessiert ja die Arbeitszeit
anderer Mitmenschen einen
Dreck. Wer ländlich wohnt so wie ich, kann ohne ein eigenes Fahrzeug nicht auskommen,da die öffentlichen Verkehrsmittel ab 21 Uhr den Betrieb einstellen.
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+25
besonders an den aktuellen Beitrag von Karsten gerichtet.
Auch wenn Leute in der Woche länger als 20.oo Uhr arbeiten müssen, habe Sie doch sicherlich Zeit morgens um 08.00-10.00 Uhr einkaufen zu gehen. Ist sogar deutlich weniger los.
Ich bin absolut dafür, dass um 20.00 Uhr Mo-Fr. Schluss sein muss. Es ist doch gar nicht mehr mit der Familie bzw. sozialem Kontakt vereinbar. Und am Samstag wäre ich für Schlusszeiten um 16.00 Uhr oder alle 2 Wochen um 18.00 Uhr.
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+27
…es sei noch hinzuzufügen, dass doch wohl keiner mehr kauft bzw. isst und trinkt, nur weil die Läden länger auf haben. So ein Schwachsinn…
Und mehr Mitarbeiter sind auch nicht beschäftigt. Nur mehr Teilzeitkräfte und dass in den Morgen- und Abendstunden weniger Personal da ist und man automatisch länger an Kasse und Theke anstehen muss.
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+22
Ich finde, dass es keine Begrenzung fürs Einkaufen geben muss. Der Markt hat in den vergangenen Jahren schon geregelt, dass 22 Uhr fast überrall Schluss ist. Und ich sehe nicht ein, wieso ich in besonderen Situationen an eine Tankstelle fahren muss, um dort einzukaufen. Die haben tw. rund um die Uhr geöffnet, das muss im Einzelfall doch auch ein 24/7-Laden anbieten dürfen.
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+21
habe gerade die Befragung abgeschlossen und finde die Kategorien für Antworten teilweise ziemlich verengt auf den Arbeitnehmer alter Schule mit festen Arbeitszeiten und Arbeitsorten. Für mich dreht sich die Arbeitswelt mehr um Anforderungen meiner Kunden und ich reagiere auf deren Bedürfnisse. Damit sind Fragen wie “arbeiten Sie am Wochenende” bzw. “wann kaufen Sie normalerweise ein” komplett an meinem Alltag vorbei. Normal ist Flexibilität und ständig andere Zeiten.
Geht das Parlamentarieren nicht auch so? Welches Bild von “normalität” habt ihr – ist das evtl. von gestern?
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+16
Ich würde alles so lassen wie es ist. Die Geschäftsinhaber sollen zusammen mit den Beschäftigten entscheiden, wann (außer sonntags) sie öffnen wollen. Der Sonntag sollte geschützt bleiben.
In meiner Nähe gibt es einige Supermärkte, manche schließen um 20 Uhr, manche um 22 Uhr und einer um 24 Uhr. Je nach dem, wann ich abends noch was brauche, kaufe ich dort ein, wo noch geöffnet ist. Das ist sehr praktisch und kommt mir entgegen.
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+27
Gehen die Öffnungszeiten zurück, gehen auch die Arbeitsstellen zurück (dann haben die Verkäufer-inen auch wieder mehr Zeit aber auch kein Job mehr!!!)
Und für mich als Schichtdienstler (arbeite bis 22 Uhr) kann mir dann das zu Essen holen worauf ich Hunger habe.
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+11
Meiner Meinung nach müssen die derzeit bestehenden Regelungen beibehalten werden. Als freier Mensch möchte ich schon gerne selbst entscheiden, wie ich mein Leben gestalte und wann ich einkaufen möchte. Warum will der Staat eigentlich immer alles regulieren? Der Markt regelt das auch alleine. Wenn kein Bedarf besteht, werden die Läden auch nicht öffnen. Im Übrigen ist das mal wieder ein Zeichen dafür, wie die Politiker sich von der Realität entfernen. In den Ballungsräumen (in meinem Fall Köln) ist auch um 23:30 Uhr noch eine Menge in den Geschäften los, vor allem in zentrumsnahem Gebieten.
Sollte es jedoch zu einer Regulierung kommen, empfehle ich der Fairness wegen jedoch, auch die Öffnungszeiten von Tankstellen, Kiosken, Bahnhöfen, Flughäfen, TV- und Radiosendern, Cafes, Bars, Diskotheken, Restaurants, Hotels etc. anzupassen! Oder sind die Beschäftigten dort Arbeitnehmer zweiter Klasse? Oder arbeiten dort nach Meinung der Grünen sowieso nur Freaks, die sowieso nichts besseres zu tun haben? Ist ja auch alles nicht wirklich nötig, sollten die Leute doch sehen, dass sie rechtzeitig nach Hause kommen und Ihre Dinge erledigen. Hätte auch den Vorteil, dass die meisten Menschen nicht mehr die Ausrede “Ich arbeite selbst und schaffe es vorher nicht” nicht mehr nutzen können.
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+24
Ich hatte mich sehr gefreut, als das Ladenschlussgesetz werktags endlich aufgehoben wurde. Für meinen Alltag stellen Öffnungszeiten bis 24 Uhr eine erhebliche Erleichterung dar.
Allerdings müssen ein paar Dinge klar sein:
- wer behauptet, der Handel würde dadurch mehr Umsatz machen, irrt. Woher soll das Geld den kommen? Ich kaufe nicht mehr und nicht weniger ein. Gut, vielleicht weniger Konserven und mehr Frischware…
- klar ist außerdem, dass der Handel ebenfalls nicht mehr Geld aufbringen kann oder will, um das zusätzliche Personal vernünftig zu bezahlen
Trotzdem finde ich, sollte die Freiheit des Ladenschlusses beibehalten werden. Schlechte Arbeitsbedingungen oder gar Arbeitsschutz sind Dinge, die sehr wichtig sind, aber nicht durch Ladenschlussgesetze reguliert werden sollten, sondern als separater Vorgang betrachtet werden müssen.
Gäbe es strengere Gesetze und Kontrollen zum Thema Arbeitsbedingungen, würden die Unternehmen von selbst überlegen, ob sie rund um die Uhr geöffnet haben können oder nicht.
Ein weiterer Aspekt ist für mich als Verbraucher nicht allein die Öffnungszeit, sondern auch die Qualität der Ware und des Services.
Ich kaufe sehr viel auf dem lokalen Markt, auch wenn dieser nur bis 13.30 Uhr geöffnet hat.
Die Dinge, die ich auf dem Markt nicht bekomme, oder wenn ich es mal wieder nicht schaffe, kaufe ich aber sehr gerne dann, wenn ich Zeit dazu habe, und das ist bei mir, beruflich bedingt, häufig nach 20 Uhr.
Siehst Du das genauso?
+17
Ich persönliche finde das eine Ladenöffnung bis 20.00 Uhr völlig ausreichend ist. Durch die verlängerten Öffnungszeiten sind nicht mehr Arbeitsplätze geschafft worden. Die Arbeitszeit wurde doch nur anders auf das Personal verteilt. Und wenn man bis 20.00 Uhr arbeiten muss, kann man am morgen einkaufen gehen.Denn niemand der im Einzelhandel arbeitet, muss von 6.00 – 20.00 Uhr arbeiten. Es bleibt also genügend Zeit zum einkauf. Durch die verlängerten Öffnungszeiten kommt das Familienleben viel zu kurz.
Eine Sonntagsöffnung der Geschäfte halte ich für völloigen Blödsinn. Wie haben wir denn nur zu unserer Kinderzeit überlebt?? Ist da jemand am Wochenende verhungert oder verdurstet wenn die Geschäfte am Samstag schon um 13.00 bzw.14.00 Uhr geschlossen hatten?? Nein!!! Wir leben alle noch. Auch die Oma hatte Sonntags ihre Blümchen zum Geburtstag, und das obwohl samstags mittags das Blumengeschäft um 13.00 Uhr geschlossen haben.Wie haben wir das nur geschafft???
Ich frage mich doch allen Ernstes, wo bleibt das Familienleben, wenn die Geschäfte bis 22.00 Uhr auf haben.Ich verbringe Abends nach Feierabend lieber die Zeit mit meiner Familie und unseren Freunden als irgendwo spät einkaufen zu gehen.Und der Sonntag gehört für mich sowieso der Familie.
Siehst Du das genauso?
+29
Als ich 1987 den Beruf des Kaufmanns im Einzelhandel wählte, konnte ich mit den Arbeitszeiten Mo – Fr bis 18.30h und Sa bis 14h gut leben, was dann kam, ist der absolute Murks, NICHT mehr Geld kam aufgrund der verlängerten Öffnungszeiten in die Kasse, im Gegenteil, Vollzeitstellen wurden abgebaut, weil Zeiten, in denen Leerlauf war, sich vergrößerten, die Betriebskosten für Personal und Strom, etc aber stiegen. Alle tuen so familienfreundlich, der EH ist aber hauptsächlich von Frauen besetzt, d.h. weniger bis gar keine Zeit mit Kindern, Familie oder Partner/in. Wenn alle Kunden wieder einmal etwas mehr Disziplin walten lassen würden und auch samstags früher aufstehen würden, könnten auch alle ihre Einkäufe tätigen und das Personal im EH würde nicht bis mittags nur rumstehen… Etwas mehr Rücksicht auf andere Mitmenschen!!!!! Auch ich schaffe es, vor oder während der Dienstzeit in der Pause einzukaufen. Dann muß man sich mal ein wenig beeilen, diese Gesellschaft ist viel zu bequem geworden…Meine Meinung: Regelung Mo bis Fr 6-19h, Sa 6 bis 14h. Das schont auch die Personaldecke des EH, denn die Kunden möchten ja auch immer gern bedient werden und nicht Verkaufspersonal suchen müssen, daß dann ja auch IMMER unfreundlich, zuwenig und schlecht gelaunt ist. Die Angestellten müssen auch noch abends oder nachts nach hause mit meist öffentlichen Verkehrsmitteln… Ja ja, Servicewüste Deutschland…wie es in den Wald reinruft, so schallt es zurück…. Übrigens findet man kaum mehr geeignetes gutes und gebildetes Personal, wenn die Bewerber diese Arbeitszeiten ableisten sollen.
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+40
Die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten empfinden wir als wohltuend,weil hier endlich mal erkannt wurde,dass bei uns vieles sinnlos überreglementiert ist. Es ist anmaßend,wenn die Politik in Bereichen,in denen wir selbst entscheiden können,glaubt vorschreiben zu müssen,was gut für uns ist und was nicht.Dies gilt gleichermaßen für den sogenannten Nichtraucherschutz in Gaststätten. Jeder kann selbst entscheiden,wo er sein Bier trinkt.
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+16
Erklär mir mal einer, worin der Vorteil liegen soll, dass ich 24 Stunden in einer Tankstelle einkaufen darf, aber nicht in einem Laden.
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+19
Wir brauchen keine Öffnungszeiten rund um die Uhr.
Als Anwohner eines gut besuchten großen Supermartes kann ich beobachten, dass sich der Parkplatz spätestens ab 20:00 Uhr rapiede leert. Zwischen 21:00 und 22:00 Uhr kommen dann sporadisch nur noch Nachzügler, die in der Regel mit Vollgas über das Gelände zum Eingang preschen – häufig mit Sportauspuff und möglichst voll aufgedrehter Bassmusik.
Nach dem Einkauf wird das Gelände in entsprechender Weise auch wieder verlassen. Rücksichtnahme – Fehlanzeige. Nicht auszudenken, wenn dies die gesamte Nacht so zuginge.
Insgesamt vermisse ich in der Diskussion auch die Hinweise auf die gestiegene Lärmbelastung durch verlängerte Öffnungzeiten.
In NRW wird Umweltschutz groß geschrieben: Nichtraucherschutz, Umweltzonen, Lärmkataster, Studien über krankmachende Lärmbelastung, Nachtflugverbot, usw..
Die Abschaffung des Ladenschlußgesetzes war kein Wahlgeschenk an die Wähler, sondern an die Lobby der großen Supermarktketten, die sich Wettbewerbsvorteile und größere Gewinne erhofften. Auflagen für die Unternehmen, z. B. bezüglich Lärmschutz der Anwohner in den Nachtstunden, sucht man in dem Gesetz vergebens – würde ja auch den erhofften Profit der Unternehmen schmälern.
Mein persönliches Fazit zu den verlängerten Öffnungszeiten:
a) nur ein geringer Teil der Gesamtkundschaft nimmt sie war
b) sie dienen nur den Interessen der großen Handelsketten und zwar zu Lasten der Beschäftigten und der Anwohner.
c) Ladenschluß um 20:00 Uhr und ein verlängerter Kaufabend pro Woche wären völlig ausreichend
d) und wenn schon verlängerte Öffnungszeiten, dann bitte auch entsprechende Auflagen für die Unternehmen zusätzliche Lärbelastung zu verhindern – Wer die Musik bestellt, sollte sie auch bezahlen und nicht unbeteiligt Dritte.
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+24
Ganz klares NEIN.
Für mich sind die Menschen freie, erwachsene, selbstbestimmte und mündige Bürger! Daher sollte das Ergebnis durch Angebot und Nachfrage geregelt sein. Da, wo es sich lohnt, öffnen die Geschäfte und da, wo es sinnlos ist, wird kein Unternehmen den Laden offen lassen. Die Politik sollte die Menschen nicht unnötig gängeln und bevormunden. Viele Politiker glauben, sie wüssten am besten,was gut für die Menschen ist – so als ob sie intelligenter wären als ihr Volk. Das nervt! Bei den Arbeitnehmern gibt es beide Ansichten: die einen wollen kürzere Öffnungszeiten wegen der Familie, die anderen schätzen die 18-0h-Schichten, z.B. weil sie Studenten sind oder weil sie in der Zeit 2-3x pro Woche gut arbeiten können, da der Partner dann auf das Kind aufpassen kann (die Alternative wäre: kein Zuverdienst). Viele Menschen arbeiten mehr als 8h und zu ganz verschiedenen Zeiten. Warum soll ein Medienmitarbeiter in Köln, der bis 22h arbeitet, gezwungen werden, bis 20h oder 22h einzukaufen? Lasst den Menschen die Freiheit: Wer bis 18h einkaufen will, soll das tun (das verbietet ihm ja auch kein Anhänger der langen Öffnungszeiten). Wer um 23:30h einkaufen will, sollte das auch dürfen – ohne von paternalistischen Politikern oder zwanghaften Mitbürgern, die alle bevormunden wollen, in seiner Lebensgestaltung gegängelt, entmündigt und schikaniert zu werden. Das gleiche gilt auch für den Samstag (und auch für den Sonntag, wenngleich mir der Sonntag persönlich weniger wichtig ist). Als Politiker zu behaupten, dass spät abends nur saufende Jugendliche einkaufen würden, ist eine bewusste Täuschung und gegenüber den noch spät arbeitenden Menschen eine Frechheit. Wer sonntags keine Lust auf “Konsumterror” hat, muss ja nicht einkaufen. Es wird keiner davon abgehalten, sonntags in die Kirche zu gehen. Aber zu einer freien Gesellschaft gehört für mich,dass jeder möglichst auch das tun kann, wonach ihm ist – und dass mit Einschränkungen hierbei sehr bedacht umgegangen werden sollte, auch wenn diese teilweise nötig sind (z.B. kein zu großer Lärm in der Nacht).
Vielleicht haben Politiker Angst, überflüssig zu werden, wenn sie die Menschen als freie Bürger begreifen, die nicht ständig bevormundet und zurechtgewiesen werden wollen? Menschen, die viel arbeiten, ihr Leben im Griff haben, viele Steuern zahlen, Kinder erziehen etc. sollte auch zugetraut werden, dass sie keine Bevormundung benötigen, da sie diese als Anmaßung empfinden.
P.S. Ich hoffe wirklich, dass die Grünen offen an das Thema rangehen. Die Erklärungen von Frau Schneckenburger klingen recht einseitig.
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+36
Fakt ist: Wenn ich bei einer Umfrage auf Basis von Radiobuttons gefragt werde zu welchen Zeit ich am ehesten einkaufen gehe, dann reflektiert das nicht meine Meinung, ob ich eine Neureglementierung befürworte oder nicht.
Ihr erhaltet so ein Abbild vom Einkaufsverhalten der Verbraucher, welches eh bekannt ist. Klar kaufe ich nicht so häufig von 22-24 Uhr ein, wie von 20-22 Uhr. Doch trotzdem nutze ich auch das Angebot nach 22 Uhr und möchte diese Freiheit auch nicht mehr missen.
Die Möglichkeit hier etwas zu posten und in den Dialog zu treten, ist ebenfalls kein Entscheidungskriterium.
Es ist schließlich bekannt, dass das Ladenöffnungsgesetz sehr unterschiedlich betrachtet wird. Gänzlich durchlesen werden sich diejenigen, die es letztlich in der Hand haben, diesen Schlagabtausch in Stammtischmanier sicherlich auch nicht.
Letztlich heißt es dann aber: Wir haben euch abstimmen lassen… Und das ist für mich Augenwischerei
Ihr erhaltet so ein Abbild vom Einkaufsverhalten der Verbraucher, welches eh bekannt ist. Klar kaufe ich nicht so häufig von 22-24 Uhr ein, wie von 20-22 Uhr. Doch trotzdem nutze ich auch das Angebot nach 22 Uhr und möchte diese Freiheit auch nicht mehr missen.
Die Möglichkeit hier etwas zu posten und in den Dialog zu treten, ist ebenfalls kein Entscheidungskriterium.
Es ist schließlich bekannt, dass das Ladenöffnungsgesetz sehr unterschiedlich betrachtet wird. Und gänzlich durchlesen werden sich diejenigen, die es letztlich in der Hand haben, diesen Schlagabtausch in stammtischmanier sicherlich auch nicht.
Letztlich heißt es dann aber: Wir aben euch abstimmen lassen… Und das ist für mich Augenwischerei
Siehst Du das genauso?
+19
Warum soll man denn alles gesetzlich regeln? Der eine kauft zu der einen Zeit ein, der andere halt zu anderen Zeiten. Da soll niemand anderen Vorschriften machen. Und kein Geschäft wird offen gehalten, wenn es sich nicht lohnt. Hier in Remscheid schließen die meisten Geschäfte um 20 Uhr, nur Rewe, Penny, Kaufland, Kaufpark und von Donnerstag bis Samstag auch Real haben länger geöffnet – Kaufpark bis 21 Uhr, Rewe bis 24 Uhr und der Rest bis 22 Uhr.
Es ist mal wieder typisch Deutschland, dass man immer nach dem Gesetzgeber ruft, wenn man sich benachteiligt fühlt! Warum gründen denn die im Einzelhandel Beschäftigten keinen Betriebsrat (oftmals sogar bereits vorhanden) und kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne anstatt per Gesetz die Möglichkeit des Einkaufens zu beschränken.
Ich finde, dass das Gesetz nicht geändert werden muss. Einem Alkohol-Verkaufsverbot zwischen 22 und 5 Uhr stimme ich allerdings zu, insbesondere am Wochenende (Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag) sowie vor Feiertagen. Wie viel Müll und gefährliche Scherben landen oft vor spät oder nachts geöffneten Verkaufsstellen? Ich habe mir schon oft einen Plattfuß am Rad geholt, weil ich durch Scherben gefahren bin. ;-(
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+22
Warum müssen sich die Politiker der Rot-Grünen Regierungspartei eigentlich immer und ausschließlich damit beschäftigen, die Beschlüsse der Vorgängerregierung rückgängig zu machen ? Die Aufhebung der Studiengebühren hat dem einzelnen Studenten nur eingebracht, dass Einführungsseminare, Anfängertutorien und Mentorenveranstaltungen aus Geldmangel wieder eingestellt wurden. Glückwunsch zu dieser ” Bild-ungsanstrengung” !
Können die Ladenöffnungszeiten nicht einfach einmal so bleiben, wie sie sind und m. E. auch gut sind und die Damen und Herren Politiker kümmern sich um wichtigere Dinge (Schutz der Bevölkerung vor Überfällen, Diebstahl, Beraubung, Mord.) ?
Wie wäre es mit einer Halbierung der Klassenstärken in den Schulen, damit endlich – fast 70 Jahre nach dem Krieg- guter,effektiver Unterricht für Alle stattfinden kann und die Defizite sehr vieler Kinder der Unterschicht verringert werden können .
Siehst Du das genauso?
+19
Was mich an dieser Grünen Debatte vor allem stört, ist, dass hier wieder ein weiterer Beitrag zur Grünen-Verbotskultur geschaffen werden soll. Aktuell DÜRFEN die Läden rund um die Uhr öffnen, nach dem Willen der Grünen MÜSSEN sie zu bestimmten Zeiten schließen. Warum haben die Grünen nur so ein großes Problem mit persönlicher Freiheit und individuellem Entscheidungswillen? Warum muss nach Grünem Duktus alles verboten werden? Ich habe selten eine Ansammlung derart intoleranter Meschen erlebt. Persönliche Freiheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität. Dieser intolerante missionarische Eifer zur Durchsetzung der eigenen Grünen Moral geht mir mächtig auf die Nerven. Lasst den Menschen doch die Möglichkeit, ihr Leben selbst gestalten zu können und zu entscheiden, wann sie was tun. Als erwachsener Mensch will ich keine Grüne Bevormundung!
Siehst Du das genauso?
+26
Hallo Thomas,
zuerst einmal: Dass es in Deutschland vor dem Jahr 2006 eine Beschränkung der Ladenöffnungszeiten gab, ist nicht auf uns GRÜNE zurückzuführen.
Schwarz-Gelb hat damals beschlossen, dass nach 5 Jahren eine Auswertung erfolgen muss – die ist nun erfolgt. Wir möchten gerne daran alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen und erst nach dieser Debatte entscheiden, was zu tun ist.
Dein Beitrag geht davon aus, dass wir eine bestimmte Meinung vertreten. Wie wir überall auf dieser Website schreiben, ist die Diskussion ergebnisoffen – eine GRÜNE Beschlusslage existiert nicht. Deshalb würden wir uns über einen konstruktiven Kommentar deinerseits freuen, der sachlich deinen Standpunkt begründe und nicht von falschen Behauptungen (“Die GRÜNEN wollen dies und das”) ausgeht.
Vielen Dank!
Es gibt wichtigere Regulierungsaufgaben als die der Ladenöffnungszeiten, wenn ich an die Finanzmärkte denke. Ansonsten tragen lange Öffnungszeiten zum Beispiel im Lebensmittelhandel nach meinem Eindruck zur Entzerrung des Einkaufsgeschehens bei. Im Übrigen dürfte sich manche/r Student/in über die Nebenjobmöglichkeit im Spätdienst freuen.
Siehst Du das genauso?
+22
Ich finde, wir müssten eigentlich noch viel grundsätzlicher diskutieren. Wollen wir eine Gesellschaft, in der alles völlig individualisiert ist, oder wollen wir eine, in der es auch Wert geschätzt wird, wenn es für möglichst viele Menschen so etwas wie gemeinsschaftliche Zeiten gibt. Wir müssen uns klarmachen, dass die totale Individualisierung von Zeit dazu führt, dass es immer schwieriger wird, gemeinschaftliche Zeiten zu organisieren – z. B. für Sportvereine, Chöre oder auch politisches Engagement innerhalb und außerhalb von Parteien. Deshlab bin ich dafür, auch Arbeitszeiten zumindest zum Teil gemeinschaftlich zu organisieren, denn daraus ergibt sich erst die Chance, auch gemeinschaftliche Freizeit zu haben. Deshlab bin ich für eine stärkere Regulierung der Ladenöffnungszeiten, mir reicht bis 20 Uhr, aber von mir aus auch 21 oder 22 Uhr, aber dann muss es auch gut sein.
Siehst Du das genauso?
+17
Wenn Reiner Ladenöffnungszeiten bis 20:00 Uhr reichen ist das schön – für Reiner. Es gibt aber auch Menschen, denen das nicht reicht. Ich mus 60 km zur Arbeit fahren, meine Frau 75 km. Wenn wir im Sommer Frischprodukte am Arbeitsort einkaufen, sind die schlecht, wenn wir zu Hause sind. Daher ist es gut, dass wir nach 20:00 Uhr noch einkaufen können. Gemeinschaftliche zeit für Sport und politische Tätigkeit schaufeln wir uns unterhalb der Woche auch noch frei. Sport um 20:30 Uhr und politische Tätigkeit ab 19:30 Uhr. Da wir beide fühestents zwischen 18:00 und 18:30 Uhr (oft auch später!) zu Hause sind, ist Reiners Ansicht nciht mher als eine nette Theorie – so wie die meisten Grünen “Verbesserugen”. Die Lebenswirklichkeit Vieler sieht ganz anders aus. Daher sollten unsere Gesellschaft und einige politische Strömungen liberalen Individualismus nicht weiter bekämpfen – auch wenn er ihnen Angst bereitet. Individualismus und Liberalität sind die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft.
Siehst Du das genauso?
+25
Ich fände es völlig ausreichend, wenn man bis 19.00 Uhr einkaufen könnte. Niemand kann mir erzählen, das er von morgens 8.00 Uhr bis abends um 20.00 Uhr arbeiten muß. Das sind sicherlich absolute Ausnahmen. Wenn man wirklich bis 20.00 Uhr arbeiten muß, dann hätte man doch sicherlich die Möglichkeit morgens einzukaufen. Ich arbeite seit fast 30 Jahren im Einzelhandel und habe mir meine Arbeitszeiten nicht ausgesucht. Als ich anfing machten wir Samstags noch um 14.00 Uhr den Laden dicht. Verhungert ist niemand und die Umsätze waren auch nicht weniger.
Liebe Leute denkt mal an die vielen Frauen und Familienväter die bis nachts in den Läden stehen und immer weniger Zeit für Ihre Familien haben.
Noch eine kleine Frage:
Warum haben Behörden oder Banken denn schon so früh Feierabend? Hat das etwas mit Gerechtigkeit zu tun.
Gruß,
Frank
Siehst Du das genauso?
+43
Das wahre Leben liegt im Wechsel zwischen Ruhe und Bewegung.Die Natur macht es uns vor.Wenn die Gesellschaft nur noch rennt, rast und hetzt, geht sie zugrunde. Schon der alte Fritz bemerkte vor 300 JAhren: Ziehst Du dem Menschen den Sonntagsrock aus, wird er zum Tier.Die alten Öffnungszeiten waren ok, die meisten Beruftätigen die auf lange Öffnungszeiten pochen haben Schichtdienst und können auch einmal vormittags einkaufen
Denkt mal nach und macht die Augen auf.
L G Walter
Siehst Du das genauso?
+18
Die liberalisierten Öffnungszeiten haben sich leider nicht bewährt und hier besteht absoluter Handlungsbedarf. Ich hoffe, dass die Landesregierung sich zu folgenden Öffnungszeiten durchringen kann: Mo-Sa 6.00(7.00)-20.00 Uhr.
Die Vielfalt an Einzelhändlern geht verloren und letztlich können unter diesen Bedingungen nur Ketten überleben. Das ist ein klarer Nachteil für den Verbraucher.
Der erwartete Mehrumsatz ist nicht eingetreten, wie denn auch, der Verbraucher hat ja nicht mehr Geld zum Ausgeben.
Das erwartete “Jobwunder” ist auch ausgeblieben. Letztlich werden die Mitarbeiter mehr auf die Öffnungszeiten verteilt bzw. Vollzeitstellen werden durch Geringverdiener ausgewechselt. Der Verbraucher hat weniger Beratung bzw. Ansprechpartner um bedarfsgerecht bedient zu werden.
Man muss mal beobachten, wer nach 20.00 Uhr einkaufen geht. In der Regel sind es Jugendliche bzw. junge Erwachsene die sich noch günstig mit Alkohol oder Zigaretten eindecken wollen. Selbst wenn es in dieser Zeit zu Umsätzen kommt, Deckungsbeiträge werden nicht erzielt. Letztlich gereicht es aus wirtschaftlichen Gründen der Gesellschaft als Nachteil, da wie gesagt der Mehrumsatz nach Abzug der Kosten zu einem fetten Minus führt.
Wer nach 20.00 Uhr einkauft, der hat i.d.R. nur noch eine limitierte Auswahl an Frischware bzw. die Ware ist schon alt, aber eine Neubestückung findet nicht statt.
Mitarbeiter im Einzelhandel arbeiten bei Öffnungszeiten bis 22.00 Uhr teilweise mehr als 10 Stunden und das zu wechselnden Arbeitszeiten in einer Woche. Dies führt zu einer höheren Unfallgefahr, Fehlern – hier müssen insbesondere Kassier(innen) die Fehlbeträge ausgleichen.
Letztlich wird das Privatleben stark eingeschränkt, denn Partnerschaften gehen öfter auseinander und Kinder sind besonders schulisch benachteilligt, da die Eltern sich weniger um die Kinder kümmern können.
Mitarbeiter werden vom gesellschaflichen Leben ausgschlossen. An ein Vereinsleben kann man faktisch nicht mehr teilhaben, da man an Übungs- bzw. Trainingsabende nicht mehr teilnehmen kann. Sport bzw. Veranstaltungen sind fast nicht mehr realisierbar.
Meine Öffnungszeiten würden lauten:
Montag – Samstag
07.00 – 20.00 Uhr
Hier kommt es zum paritätischen Ausgleich aller Bedarfsgruppen.
Wenn liberalisieren, dann bitte für alle Gruppen. Banken, Versicherungen, Schulen, Stadt- und Gemeindestellen, Autohäuser usw.
Siehst Du das genauso?
+39
Schaffe leider auch nicht mehr alles zu lesen, finde aber, dass 24Std 3 x 8 Std. Vollzeit wären. Ich wüde auch ohne Zulage nachts arbeiten. Das ist besser als keine Arbeit zu haben. Wenn mehr Leute arbeiten dürfen, können auch mehr Leute mehr Geld ausgeben.
Siehst Du das genauso?
+16
Wie ich sehe, sind viele, die für eine Beschränkung sind, Einzelhändler.
Leute, der Einzelhandel ist ein Dienstleistungsbetrieb und Dienstleistung kommt von “Dienen” und “Leisten”. Im Klartext bedeutet das, dass man zum Dienste des Kunden seine Leistung erbringen muss. Wenn es die Kunden verlangen, soll das Geschäft auch bis Mitternacht geöffnet sein. Die Kunden lassen nämlich auch Geld da und sichern euch somit euren Arbeitsplatz. Wer also nach dem Gesetzgeber ruft, damit die Kunden zu bestimmten Zeiten “aus dem Laden geworfen” werden können, der sollte sich m. E. einen anderen Job suchen.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie das rüberkam, als man bei Aldi noch vor 10 Jahren die Kunden samstags um 14 Uhr aus dem Laden warf und die Angestellten als “Türsteher” fungierten, damit nur kein Kunde mehr rein kommt. 2003 öffnete Aldi dann samstags bis 16 Uhr, 2004 bis 18 Uhr und seit 2006 (bis heute) bis 20 Uhr.
Wollen wir wirklich zu solchen Zeiten zurück? Dann könnte ich auch die Prospekte, die ich samstags verteilen muss, gleich in den Müll werfen, weil ich absolut keinen Bock habe, samstags zu arbeiten. Nur leider habe ich weder die Politik noch die Gewerkschaften hinter mir und könnte mir, wenn ich das machen würde, gleich am Montag meine Papiere holen! :-(
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+21
Borrrrr…ich glaub das alles nicht…HALLO LEUTE..wie haben es unsere Mütter nur geschafft,pünktlich zu unserem Geburtstag einen Kuchen zu backen???egal auf welchen Tag der viel.Ist irgend jemand in der vergangenheit von Euch nackend rum gelaufen,weil die Geschäfte zu waren???Nein wohl kaum…das konsum Klima hat sich durch die längeren Arbeizszeiten und Öffnungszeiten verändert,aber nicht der Verbrauch……..nach dem Motto erst mal “ausschlafen”erst mal “Frühstücken”erst mal sms “Schicken”erst mal weiter schlafen….und plötzlich ist 18 Uhr na sowas ,wie die Zeit rennt(die Verkäuferinnen und Verkäufer sind bereits seit 10 Stunden auf den Beinen um IHREN HAUSHALT UND BEDÜRFNISSE DER FAMILIE AUFRECHT ZU ERHALTEN…aber wem kümmert das schon???Haben die Verkäuferrinnen und Verkäufer kein Recht mehr ihr Leben zu gestalten nach ihren Wünschen???gerade im Sommer…..nööö da wird nicht dran gedacht…erst mal ausschlafen,erst mal ins Freibad,erst mal ein eis essen…und ach 18 Uhr ???Hilfe der Kühlschrank ist leer…..Hilfe ich bin Nackig
Nur wenn man dann mal nach 18 Uhr in die Läden geht,was findet man da??
Genau….nichts…weil die Regale leer sind…weil die Deutschen Bürger längst ihre Einkäufe getätigt haben…..ein paar verirrte auf der Suche nach das was der tag nicht gebracht hat,die findet man in den Läden,schreiende Kinder die längst hätten ins Bett gemußt….wie traurig ist das denn??
Ich könnte noch stunden schreiben…aber mich ekelt diese Debatte im Namen der Verkäuferinnen und Verkäufer einfach nur an,viele sagen ja,die haben halt den beruf gewählt,aber nicht die älteren…da war noch 18 Uhr werktags Samstag 14.00 da konnten die Familien die im Einzelhandel arbeitenden wenigsten noch planen.
UND DIE,DIE AM LAUTESTEN SCHRIEN…bestellen jetzt im Internet…oder wie ist das aus von Schlecker,Wirtschaften,Penny usw zu bewerten???
Bei uns macht ein Laden nach dem anderen zu…ich würde im Parlament auf einen 36 Stunden tag pledieren,egal ob ein Tag 24 Stunden hat…können die Verkäuferinnen und Verkäufer wenn sie um 22 oder 24 Uhr von der Arbeit kommen auch ihren Reisepass oder so verlängern??Nicht???WIESO NICHT???Die müssen doch aus Zeitmangel am nächsten Tag im Urlaub fliegen…..aber keine Bange Ihr Beamten ,das können die eh sich nicht leisten,zeitlich nicht und finanziell erst recht nicht….denkt alle mal drüber nach…..würde mich freuen
FAZIT…..Wochentags 18 Uhr
samstags 14 Uhr,dann könnten auch alle wieder besser planen….es ist zum heulen dies Läden-Sterben zu sehen aber immer wieder das Geschrei nach längeren ÖFFNUNGSZEITEN….naja..der EGOISMUSS hier im Lande stirbt zu letzt……
wünsche allen viel Spaß beim nächseten Einkauf und mal ein bisschen mehr freundlichkeit den Verkäuferinnen und Verkäufern gegenüber wäre schön
mfg Ralf Niehaus
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+28
und….Der Egoismuss hier im Land kennt keine Grenzen……..Wie sollen denn die Verkäufreinnen und Verkäufer heile nach hause kommen??? In die etwa ach so bewachten S-Bahnen??U-bahnen???Busse???
nööööööööööö die haben ja das Geld fürn Taxi….
Sind ja noch nicht genug Um gekommen auf Bahnsteigen ….aber fleißig Kerzen aufstellen wenn es mal wieder soweit ist…ich könnte kotzen…aber der Egoismuss hier im Lande kennt nun mal keine Grenzen..hauptsache ich kann einkaufen nur weil ich zu BLÖDE war es vorher einzukaufen.
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+24
Also so langsam denke ich das FDP Und CDU Wähler hier so richtig auf den Putz Klopfen es braucht keiner um 23 Uhr durch irgend einen rewe zu juckeln nur weil es spass macht 6/24 befürworter sollen mal ehrlich sein wie viele Läden das den anbieten von dennen hat eh kaum einer eine Konzision für die spätöffnungen alles nur geduldet aber vielleicht beschweren sich ja mal die Anwohner und siehe da macht der laden früher zu.
Siehst Du das genauso?
+8
Von Hamburg bis München, überall das gleiche Bild: H & M, Zara, Benetton etc.. Die Innenstädte veröden, werden austauschbar, weil die kleinen pfiffigen Familienbetriebe sich nicht 12 -14 Std. in den Laden stellen können. Draußen vor der Stadt werden riesige EKZ gebaut und produzieren Verkehr – eine tolle Entwicklung!!
Siehst Du das genauso?
+17
Meiner Meinung nach reicht ein Ladenschluss zu 20 Uhr an Wochentagen und 16 Uhr an Samstagen völlig aus. Der Sonntag muss zum Schutz der EH Beschäftigten und ihrer Familien uneingeschränkt ein Ruhetag sein. Mit diesen Ladenschlusszeiten lässt sich ein weiteres Ausufern der Teilzeitjobs im EH verhindern. Es könnten wieder mehr Vollzeitjobs geschaffen werden.
Siehst Du das genauso?
+23
Bisher,so fand ich, lief die der Meinungsaustausch zwar kontrovers,aber doch in fairen,geordneten Bahnen…
Seitdem hier aber ein Ralf Niehaus seine agressiven Beleidigungen ergiesst gehts mit dem Niveau hier in den Keller! Ausserdem heisst es “DER Arsch” und dann folgerichtig”DEN ich (kenne???)”…!
Siehst Du das genauso?
+5
Vielen Dank für diesen Hinweis.
Wir sind ebenfalls um einen zwar kontroversen, aber sachlich Austausch bemüht. Beleidigungen haben hier keinen Platz, dementsprechend haben wir die betreffenden Kommentare gelöscht.
Ich finde die befragung toll,aber wenn mann überall
wo steht siehst du das auch so und jeder klickt das an,so wird sich die Meinung sich so verschieben das es keine normale Ausarbeitung möglich ist. Man dürfte nur eine Stimme haben. Ich will hoffen das die Bewertung nicht dafür benutzt wird das man die Ladenöffnungzeit beibehält. Ich bleibe dabei Mo bis Fr 20.00 Sa bis18.00 und So nur bedingt.
Siehst Du das genauso?
+15
ich möchte gerne auf einen Punkt hinweisen, der meiner Meinung nach bei der Diskussion bisher gar nicht angesprochen wurde.
Seit Einführung der erweiterten Öffnungszeiten haben sich die Ladenöffnungszeiten nicht nur verlängert! Im Gegenteil: viele Läden machen auch erst viel später auf! Wohl gemerkt, ich rede hier nicht vom Lebensmittelhandel sondern von den übrigen Dingen des täglichen Lebens.
Mein Problem ist folgendes: seit sich die Öffnungszeiten immer weiter in die Nacht verschoben haben, kann man Dinge wie z.B. T-Shirts oder Elektrogeräte morgens kaum mehr vor 10 Uhr kaufen (es sei denn, man ist mit der Discounterqualität zufrieden), manche Läden öffnen gar erst um 11 Uhr oder um 12 Uhr. Sie haben also gar nicht länger auf sondern ihre Öffnungszeiten einfach verschoben. Da ich aber 2 Midijobs habe – den einen nachts und den anderen tagsüber in Wechselschicht – kann ich nur vormittags einkaufen (denn irgendwann muss ich zwischen den Jobs auch mal schlafen und meine Familie sehen und vielleicht auch mal mit Freunden reden). Meine Möglichkeiten einzukaufen haben sich extrem verschlechtert; da ich 6 Tage in der Woche arbeite, zieht bei mir auch nicht das Argument des Samstagseinkaufs. Und am Sonntag einkaufen – da weigere ich mich strikt, denn das ist der einzige Tag, an dem ich mal die ganze Familie sehen kann, Freunde treffen kann, usw.
Der Einzelhandel soll bitte bei seiner Argumentation für die freigegebenen Verkaufszeiten bei der Wahrheit bleiben und auch zugeben, dass sie ihre morgendlichen Öffnungszeiten einfach entweder komplett gestrichen haben oder zumindest stark reduziert haben, was Menschen wie mich eben auch diskriminiert.
Ich habe nichts gegen die Freiheit des angeblich so mündigen Bürgers – meine Freiheit wird allerdings im Bezug auf Einkaufen seit einigen Jahren mit Füßen getreten, mein Geld will morgens jedenfalls kaum einer mehr haben.
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+11
Ich bin sehr kundenorientiert, muss mich an Fahrtzeiten und Kundenzeiten halten. Somit habe ich nur zu Zeiten vor 8 Uhr und nach 20 Uhr Zeit einzukaufen. Sollte die “mittelalterliche” Regelung wieder eingesetzt werden, bin ich arbeitslos und habe keine Möglichkeit mehr anderen Menschen zu helfen. Ich werde keine Partei mehr wählen, die so menschenverachtend agiert.
Jeder Mensch kann sich doch selbst aussuchen dürfen zu welchen Zeiten er gerne arbeiten will und jeder Unternehmer weiss, zu welchen zeiten er Gewinn erzielen kann. das ist in einem Dorf anders als in einer Stadt. Ladenschlusszeiten sollten komplett aufgehoben werden. Damit erspart man sich teuere Kontrollen durch das Ordnungsamt und die Polizei. die könnten sich dann um wichtigere Dinge kümmernwie z.B. den Schutz von Menschen vor Kriminellen. Das ist vorrangig!
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+20
Ich verstehe die Mitarbeiter im Einzelhandel vollkommen. Schlechte Arbeitsbedingungen ist etwas, was man keinem wünschen möchte – und ich glaube, das tut hier auch keiner.
Aber es ist nunmal ein Punkt, den man losgelöst von den Öffnungszeiten sehen muss. Es gibt ja genug Berufsgruppen, die eine mindestens genauso umfangreiche Verfügbarkeit stemmen müssen. Polizisten, Ärzte, Bahnangestellte, Journalisten, Musiker, Pflegedienstleister, Schichtarbeiter und und und.
Diesen gegenüber ist es doch ungerecht, wenn man eine Berufsgruppe bevorteilt. Sie können nämlich nicht darauf hoffen, dass man einfach die Dienstleistungszeiten bis 20 Uhr beschränkt.
Von daher bin ich der Meinung, wichtiger, als einfach stumpf nach kürzeren Ladenöffnungszeiten zu rufen, ist es, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, und damit die Ursache im Kern zu bekämpfen. Verlängerte Ladenöffnungszeiten sind nämlich nicht die Ursache, sondern die Arbeitgeber, die die Mitarbeiter ausbeuten bzw. die Mitarbeiter, die es nicht schaffen, sich dagegen zu wehren. Vielleicht auch, weil sie viel zu abhängig von ihrem Job sind und sich gar nicht wehren können. Hier wäre also eher eine rigorose Gesetzesinitiative zu den Arbeitsbedingungen notwendig, und nicht bei den Öffnungszeiten – da wird das Problem definitiv nicht an der Wurzel gepackt.
Die Auswirkungen auf bessere Arbeitsbedingungen werden aber auch die Freiheitsliebenden treffen, nämlich in höheren Preisen, dort, wo man länger einkaufen kann. Das wäre aber auch fair und in Ordnung, jeder könnte dann ja selbst entscheiden, ob er günstiger, dafür aber kürzer oder später, dafür ein bisschen teurer einkaufen möchte. Im Prinzip ist das ja mit den Tankstellen nichts anderes…
Und noch eine Bemerkung zu dem immer wieder aufkommenden Argument, früher hätte man ja auch keine Probleme mit dem Einkaufen gehabt:
Erstens, viele Leute, die ich kenne, hatten sehr wohl ordentlich Probleme, bis 18.30 Uhr alles besorgen zu können. Es arbeiten eben nicht alle nur als Büroangestellte. Für diese, mich eingeschlossen, bedeutet es einfach nur eine extreme Steigerung der Lebensqualität, sich nicht nur von Konserven und H-Milch ernähren zu müssen.
Zweitens, die Gesellschaft hat sich verändert. Es gibt weniger Hausfrauen, der Arbeitsmarkt flexibilisiert sich, das Fernsehprogramm läuft auch nach 23 Uhr. Das muss man nicht gut finden, aber man muss es berücksichtigen und kann die Zeit nicht so einfach zurückdrehen.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden – ich bin gegen die totale Liberalisierung der Märkte, bin sogar Grünen-Stammwähler und werde diese Partei auch weiterhin wählen, weil sie viele sehr gute Ansätze hat.
Das Ladenschlussgesetz zurückzudrehen ist aber meiner Meinung nach falsch und ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die lange Arbeitszeiten oder Schichtbetrieb haben und keine gesetzliche Öffnungszeit genießen können, und greift zu sehr in die heute größer den je zu schreibende persönliche Freiheit ein. Zudem behebt es die Probleme der Ladenmitarbeiter nicht an der Wurzel. Es MUSS auch anders gehen!
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+15
Komisch, die sich darüber aufregen, finden es in Ordnung dann in Tankstellen etc. einzukaufen, wo ist der Unterschied?
Ich arbeite auch spät am Abend und auch Sonn und Feiertags, zwar im Gaststätten/Disco-Betrieb, verdiene recht gut und hab dadurch Freizeit, wo “normale” Arbeitnehmer arbeiten müssen, soll man das auch abschaffen?
Meine Meinung ist, wo es eine Nachfrage gibt, sollte es auch ein Angebot geben.
Wie viele Läden haben denn rund um die Uhr auf, obwohl es möglich wäre?
Die ganze kirchliche Scheinheiligkeit nervte mich schon immer, ob man Sonntags einen freien Tag hat oder irgendwann, wo ist der Unterschied?
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+19
Davon mal abgesehen, das so eine Umfrage eher lächerlich ist, einmal ein Botnet angeworfen und ich könnte bestimmen was Sache ist, oder noch einfacher kurz ein Programm was mir E-Mail Adressen generiert+ die Antworten die mir gefallen.
Sollten die ip´s wirklich nicht überprüft werden, wirds ja wirklich einfach…
Was mich aber wirklich nervt, ist das bestimmte “Berufsgruppen” dazu aufgefordert werden, in eine gewisse Richtung zu stimmen.
Ich sag mal nur “Gewerkschaften” den Rest kann sich jeder denken…
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+5
Hallo “ich weiss auch nicht”,
wie kommst Du zu der Annahme, dass bestimmte Berufsgruppen (welche?) dazu aufgefordert werden, in eine gewisse Richtung (in welche?) zu stimmen?
Ich fand schon die alten Öffnungszeiten von 8 – 18 Uhr völlig ausreichend. Wer nicht in der Lage ist, in den Zeiten seine Einkäufe zu erledigen, hat ein Selbstorganisationsproblem, dass er auf andere auslagert. Das Argument, auch andere Berufe müsste arbeiten, greift nicht. Im Einzelahndel werden keine Menschenleben gerettet und es ist auch kein Pflegeberuf. Es wird auch nicht mehr Umsatz gemacht, er wird nur weiter konzentriert auf wenige Unternehmen – aber darum geht es ja auch nur. Es muss endlich verstanden und Konsens werden, dass Wirtschaft sich den Bedürfnissen des Menschen Konsumenten wie auch Arbeitnehmern unterzuordnen hat – nicht dem Profitstreben.
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+28
Aus meiner Sicht reichen Öffnungszeiten bis 22.00 Uhr in der Woche und Samstags bis 20.00 Uhr vollkommen aus.
Ich selber nutze die langen Öffnungszeiten so gut wie nie und nach 20 Uhr war ich seit Änderung des Gesetzes noch nie einkaufen.
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+7
na, da kommt doch allmählich ein hübscher Strauß an Argumenten und Erfahrungen zusammen, und hin und wieder eine interessante zusätzliche Idee – die Diskussion lohnt sich also!
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+3
ich finde diese diskusion einseitig. natürlich wollen aldi und konsorten noch länger auf haben. natürlich gibt es leute die es nutzen.
ich aber als einzelhändler kann das nicht schaffen und das hat nichts damit zu tun das ich nicht genügend arbeite. ich muss die preise von diskountern mitgehen und die lafenöffnungszeit auch. ich als familienvater kann das auf dauer nicht schaffen. ich habe das mal für mich und meine familie ausgerechnet. mit hartz IV hätte ich mehr zeit für meine familie aber fast genauso viel geld. der nachteil ist sogar weil ich arbeiten bin ich gezwungen meine kinder betreuen zu lassen das mir ein immer grösseres loch in die tasche frist. einstellen geht garnicht. denken sie bitte an die vielen hundertausend einzelkämpfer die immer weniger werden. im übrigen finde ich unsere vergleichbareren innenstädte hässlich. wo ist den noch eine schöne innenstadt wo mann nicht nur rossman dm douglas oder irgendeine kette findet. einkaufen heute ist doch übrall gleich. das ist globalisierung. nein danke
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+16
1. Jeder kann sein Geld nur einmal ausgeben. Das Einkommen vermehrt sich schließlich nicht durch häufigeres Einkaufen.
2. Vermutlich werden mit den liberalisierten Öffnungszeiten ohnehin nur die animiert, die sich unnötige Ausgaben gar nicht leisten können.
3. Auch der Einkauf ist eine Frage guter Organisation. Daher sollte man wirklich einmal an das Personal denken und sich überlegen, ob es für einen wirklich erforderlich ist, dass es spätabends oder sonntags für mich parat stehen muss.
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+19
Auch meinen Dank für diese Möglichkeit.
Mir scheint ein Großteil der Befürworter der langen Öffnungszeiten ein wenig naiv zu sein, und es auch bleiben zu wollen, was die Realität von Einzelhandelskräften angeht. Sicher gibt´s auch Überarbeitungsbedarf in vielen anderen Berufsgruppen, unbedingt !!!, aber hier geht´s grad´ mal um den Einzelhandel. Ist das „böse“ ? Soweit ich es wahrnehme, ist in dem Laden in dem ich arbeite, nicht mal die Öffnungszeit bis 21 Uhr sinnvoll, und nein der Arbeitgeber fährt die Arbeitszeit nicht zurück, …. Warum wohl? Und nein, wir sind jetzt auch nicht mehr Kräfte, freie Samstage gibt es aus diesem Grunde nur, wenn man artig „bittet“, und wie oft man das versucht, kann sich auch jeder denken. Ca. 1 Mal im halben Jahr. Statt dessen jeden zweiten Samstag bis 20 oder 21 Uhr. Die Arbeitszeiten z.T. recht willkürlich etc. … Mir ist aufgefallen, daß häufig die Menschen, die das für zumutbar halten, höchst empört sind, wenn sie ausnahmsweise mal Samstags arbeiten müssen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß mein Sozialleben seit der Verlängerung ganz erheblich zusammengeschrumpft ist. Zu erklären, wie diese Dynamik von statten geht, spare ich mir jetzt mal. Aber ich möchte JEDEM Ladenbesitzer mal ans Herz legen, wirklich ehrlich zu sich zu sein, … ob er wirklich bereit wäre, diese Arbeitszeiten in ALLER!!! KONSEQUENZ selbst zu leben. Ob er dann wirklich immer noch Wert auf diese so vielbeschworene „Liberalität“ legt. Zwei Tage in der Woche länger, ansonsten bis 20 Uhr und Samstags bis 18 Uhr sind meiner Meinung nach völlig gangbare Möglichkeiten.
Und bitte, liebe Kollegen und Kolleginnen, beteiligt Euch hier!!! Hier braucht Ihr Euch schließlich nicht zu verbiegen oder gar heucheln.
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+41
Als Verbraucher ist das Spätöffnungskonzept für mich unbrauchbar, da ich gern den Haushalt erledigt habe, somit auch das Einkaufen. Nach den Erledigungen möchte ich meine Freizeit genießen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. -Will ich Samstags in der Stadt etwas besorgen, muss ich warten bis es 10:00 Uhr ist, dann bin ich zwangsläufig mit vielen unterwegs und vergeude kostbare Zeit mit Anstehen und Warten.
Als Mitbetroffener erinnere ich mich,
wie schön doch die Zeit war, als noch am Samstag um 14:00 Uhr die Läden geschlossen haben, man konnte mit der Frau gemeinsam etwas unternehmen, auch gemeinsam mit Freunden etwas planen. Oder in der Woche, wenn um 19:30 Uhr die Läden geschlossen haben, man konnte sich mit anderen nach Feierabend verabreden, um gemeinsam essen zu gehen.
Heute, Montags Spätschicht, Dienstags Mittelschicht, Mittwochs Frühschicht, Donnerstags frei, Freitags Früh- oder Mittelschicht, Samstags Früh- oder Spätschicht.
Fällt jemand aus, wird der Pan schnell umgestrickt, also auf jeden Fall die Spätschicht. Da ist eine Planung mit Freunden recht schwer möglich.
Zum guten Schluss, ich versteh die Kiddis, die vor 22:00 Uhr schnell noch Chips und Getränke, die älteren uner Ihnen auch Alkohol kaufen. Aber Pärchen die durch einen REWE-Markt spazieren und mit staunenden Augen sich die Lebensmittel anschauen mit Ohh, Aaah ?!? So laufe ich bei Herrods in London oder bei Lavayette in Paris rum, aber das auch vor 18:00 Uhr.
Mein Vorschlag: Nehmt die alten Ladenöffnungszeiten. Es wird keiner verhungern. Aber die Betroffenen, die im Gegensatz zum Feuerwehrmann, der Krankenschwester oder dem Polizisten nicht wussten, dass Lebensmitteleinkauf zum Notfall werden würde, könnten wieder ein normaleres Leben leben.
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+22
Gute Idee, eine Diskussion in dieser Form zu machen. Habe fast alle Beiträge gelesen und auch ggf. kräftig zugestimmt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich für mich schon mal zusammenfassen: es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Vielleicht wäre ergänzend eine Art Abstimmung für vorgegebene Kategorien/Modelle der Ladenöffnungszeiten als Tendenz oder Endergebnis aufschlussreich.
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+3
Als ich damals Kaufmann im Einzelhandel lernte gab es keine “langen” Öffnungszeiten.
Mo-Fr. 9-18 Uhr und Sa. bis 13 Uhr. Das war mein Berufsbild und deswegen habe ich mir den Beruf ausgesucht. Ich verstehe nicht wieso man uns Einzelhändler immer mit Krankenschwestern usw. vergleicht ? Diese haben das Berufsbild ja selber gewählt und wussten vorher was auf sie zu kommt (und dafür danke ich ihnen auch ausdrücklich !).
Ladenöffnungszeiten sollten Mo-Fr. 8-20 Uhr und Sa. 8-16 Uhr sein. Sonntags geschlossen.
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+40
es wird immer schlimmer. was soll die ganze regulierungswut?? ich bin schon jenseits der 60 aber mit meinen freunden und nachbarn der überzeugung, dass sich dinge von selbst regeln. kein unternehmen öffnet länger als nötig, wenn der bedarf (umsatz) nicht da ist. ich möchte in einem land leben, in dem der mündige bürger priorität hat und nicht politiker, die sich nicht mehr um wesentliches kümmern
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+24
wozu die ständige Gängelei,
lass die Leute arbeiten, wann sie wollen und die Geschäfte öffnen, wann sie wollen. Es regelt sich alles von selbst. Niemand wird gezwungen spät zu öffnen oder zu arbeiten.
Das nennt man Freiheit !!
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+26
Mir ist es zwar nicht egal wann die Geschäfte schließen, bevor ich die Zeiten verändere würde ich erst einmal die Unternehmen kontrolieren. Die Bedingungen die mitlerweile herrschen, sind Bedingungen aus dem vorherigen Jahrhundert.Arbeitsverträge die noch nicht einmal auf einem Papier stehen, Arbeitszeiten die spoten jedem Gesetz.Meine Vorfahren und auch ich haben einen bestimmten Standard erkämpft in den letzten 60 Jahren der auch etwas gekostet hat. In den letzten 10 Jahren wurde schleichend vieles umgedreht. Einige erfinden, für sich, Deutschland neu
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+21
Wenn man nicht zu späteren Uhrzeiten arbeiten möchte, sollte man sich einen anderen Job suchen. Ich weiß, dass das kurz- bis mittelfristig oft nicht leicht ist, aber langfristig sollte eine entsprechende Umverteilung stattfinden können. Darüber hinaus sollten die Arbeitnehmer langfristig eine entsprechend höhere Entlohnung für die ungewöhnlichen Arbeitszeiten durchsetzen können. Eins sollte jedem Einzelhändler, vielleicht abgesehen von den Lebensmittelhändlern, klar sein: Eine Beschränkung der Öffnungszeiten zu weiteren Umsatzverlusten an den Onlinehandel führen!
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+21
Es ist keine staatliche Regelung notwendig. Die Nachfrage regelt die Öffnungszeiten. Wer verlängerte Öffnungszeiten nicht will, der gehe zu den normalen Zeiten einkaufen, wer die anderen Zeiten nutzen will, der nutze sie. Bei entsprechendem Bedarf werden die Läden länger geöffnet sein, bei zu geringem Bedarf nicht. Das soll der Ladenbesitzer selbst entscheiden. Die Verlängerung der Öffnungszeiten war ein Fortschritt. Geht nicht wieder einen Schritt zurück!
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+25
das ladenschlussgesetzt was 2006 auf ein ladenöffnungesgesetzt geändert wurde hat für alle mitarbeiter im einzelhandel verschlechterungen gebracht.
ja es wird argumentiert was ist mit krankenschwestern, polizisten, bus-und bahnfahrern, ja ok sie haben noch schlechtere arbeitszeiten, aber sie wussten es wie sie ihren beruf gewählt haben.
nur wer im einzelhandel vor 40 jahren angefangen hat ( so wie ich ) hatte geregelte arbeitszeiten mo-fr von 8.00-18.30 und sa von 8.00-14.00.
die öffnungszeiten wurden scheibchenweise verändert.
es waren zeiten von mo-fr von 9.00-20.00 und sa von 9.00-16.00.
dann wurden die öffnungszeiten frei gegeben, so das jeder einzelhändler nun die möglichkeit hatte von mo-sa von 6.00-24.00 seinen laden zu öffnen.
somit wurden den mitarbeitern im einzelhandel auch immer wieder scheibchenweise ein stück seiner freizeit abgenommen.
es wird überall behauptet es wurde mehr personal für diese zeiten eingestellt.
doch die wahrheit sieht anders aus, das können denke ich viele kollegen aus dem einzelhandel hier bestätigen.
fakt ist einfach es wird noch mehr abgebaut an personal im einzelhandel, und was bleibt übrig fahrige beratung in fachabteilungen, lange wartezeiten an den kassen, das sehen unsere kunden denke ich genau so.
das soziale leben von menschen im einzehandel ist so eingeschränkt wurden das die familie darunter leidet, das man kein vereinsleben mehr leben kann, das arztbesuche oder der gang zum amt zu einer herausfordeung werden.
weil dort gibt es starre besuchszeiten, die mit dem ladenöffnungsgesetzt in keinster weise geändert wurden.
auch im nah und fernverkehr wurde dieses alles nicht berücksichtigt.
und das ist was nicht richtig ist.
im einzelhandel arbeiten überwiegend frauen denen man die möglichkeit wieder geben sollte abends ab 20.00 Uhr und samstags ab 16.00 mit ihrer familie den feierabend geniessen können.
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+43
Mir scheint der Begriff der Liberalität in der Debatte wenig angebracht, denn die einzigen Gewinner der längeren Ladenöffnungszeiten sind grosse Konzerne, viele inhaberbetriebene Geschäfte müssen sich zwangsläufig beteiligen, um nicht ganz vom Markt abgeschnitten zu werden und beuten sich zwangsläufig selbst aus!
Auch der befürchtete Verlust von Arbeitsplätzen im Handel bei Einschränkung ist nicht zu sehen, die Erweiterung der Ladenöffnungszeiten haben in der Summe nicht mehr Arbeitsplätze gebracht, sondern lediglich dazu geführt, dass immer mehr Vollzeitarbeitsplätze in Teilzeitarbeitsplätze und 400 Euro – Stellen umgewandelt wurden. Der Arbeitsdruck auf die Beschäftigten jedoch ist immens gestiegen!
Den Handel mit Feuerwehr und Krankenhaus zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen: Es gibt gesellschaftlich notwendige Arbeiten, doch ob das Einkaufen zu späten Zeiten wirklich gesellschaftlich notwendig ist wage ich zu bezweifeln!
Liebe Leute, Arbeitszeiten nach 21 Uhr sind nachweislich gesundheitsgefährend, warum dass immer mehr Menschen zumuten? Zudem haben auch über 3 Millionen Einzelhandelsbeschäftigte ein Anrecht auf gesellschaftliche Teilhabe wie Sportvereine und Theater etc. Und immer noch sind es überwiegend Frauen, die unter den Öffnungszeiten leiden, oder wollen wir nun auch, dass die Kingertagesstätten bis 22.00 Uhr geöffnet bleiben und überhaupt, warum sollen denn dann nicht alle Berufsgruppen gleich rund um die Uhr arbeiten, damit ich auch um 24.00 Uhr noch meinen Ausweis verlängern kann, ich muss ja sonst so lange arbeiten……………..
Ich wünschte mir zuweilen ein bisschen mehr Nachdenklichkeit und Ehrlichkeit in der Debatte und nicht einfach nur Sprüche, wie soll doch jeder machen was er will………….. Ein Betroffener
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+42
Aus Ökologischen Gründen bin ich für eine 20 Uhr Schließung, da die Supermärkte für die Beleuchtung Unmengen Strom verbrauchen. Da kann eine Menge Strom gespart werden und wir könnten auf ein Stromkraftwerk verzichten. Samstags sollte um 16 Uhr Schluß ein. Bei früherem Ladenschluss würde unsere Co2 Bilanz deutlich verbessert. Dies sollten die Grünen Politiker nicht nur im Fernsehen, fordern sondern auch in der praktischen Politik umsetzen.
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+25
Ich halte die aktuelle Regelung für gut und würde daran nichts ändern. Außerdem sollte man sich Gedanken um die Arbeitsplätze machen, die durch eine Regulierung der Öffnungszeiten wegfallen würden. Viele Einzelhändler haben genau für diese Schicht Personal eingestellt. Dafür gibt es entgegen der hier geäußerten Meinungen zig Beispiele. Diese Menschen wären sicherlich nicht begeistert wenn ihnen der Job flöten geht, wenn der Staat meint sie schützen zu müssen. Und kommt mir nicht mit Argumenten wie “Früher hats das auch nicht gegeben und wir haben überlebt”. Früher gabs auch kein Internet uvm. Ich arbeite bis spät abends und auch am Wochenende (bin selbständig und werde dazu nicht gezwungen). Wenn die Läden wieder um 22 Uhr oder sogar um 20 Uhr schließen sollten wäre das für mich extrem unvorteilhaft und die gewonnene Flexibilität wäre dahin. Daher, bitte lassen wie es ist.
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+18
Ich bin der Meinung das dringend an den Öffnungszeiten gearbeitet werden muss. Ich bin auch Vollzeitbeschäftigt in einer Führenden Position mit ca.43-45 Std in der Woche und trotzdem schaffe auch ich es meinen Einkauf in den normalen Zeiten zu erledigen. Ja und auch ich muss pendeln 70 Km am Tag und ich habe trotzdem frische Ware- die nicht schlecht ist wenn ich zu Hause bin!!! Es ist alles eine reine Organisationssache!Ich bin auch der Meinung das man uns nicht ständig mit anderen Berufsgruppen vergleichen sollte. Wir haben keine geregelten Wochenschichten-Nein heut mal früh morgen dann mal spät- Es ist nicht wie bei den anderen Berufen die jede Woche im Wechsel ihre geregelten Zeiten haben. Nein wir müssen immer flexibel sein! Mehr Arbeitsplätze sind dadur auch nicht entstanden. Im Gegenteil- es werden Stellen abgebaut und gegen 400€ Kräfte getauscht oder es werden Leiharbeiter eingesetzt. Ist das im Krankenhaus etc. auch so? jeder redet von Umweltschonung, Rauchverboten, Umweltzonen usw. Aber was ist mit dem Energieverbrauch den jeder Laden hat in den späten Abendstunden hat in denen fast keine Kundschaft mehr da sind? Der umsatz ist nicht gestiegen durch die geänderten Zeiten. Arbeitsplätze sind dadurch auch nicht mehr entstanden. Nein es hat sich alles nur verlagert!!! Durch längere Öffnungszeiten haben die Menschen doch auch nicht mehr Geld- Im Gegenteil die ganzen Unkosten die den Unternehmen entstehen zahlt der VERBRAUCHER. Macht euch doch mal ernsthafte Gedanken darüber wie die Lebenshaltungkosten für 5 Jahren waren und wie sie es heute sind!
Öffnungszeiten von 8-20UHr von Montags bis Freitags und Samstags von 8-16 Uhr sind ausreichend!
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+43
Liebe Redaktion dieses Diskussionsforums,
zunächst einmal danke ich Ihnen für die “Belehrung”. Mir war aber auch vorher durchaus bewusst, dass nach § 14 des LÖG-NRW die Landesregierung die Auswirkungen der liberalisierten Öffnungszeiten bis zum 31.12.11 überprüfen soll. Wie Sie sagen, wollen Sie die Debatte ergebnisoffen führen. Warum tun Sie es dann nicht? Allein die Tatsache, dass in diesem Forum die Einträge der Einzelhandelsmitarbeiter sowie der Einzelhändler (also derjenigen, die kürzere Öffnungszeiten wollen) farblich hervorgehoben werden, zeigt mir schon in welche Richtung die Grüne Tendenz geht. Ebenso Ihre Fragestellung “Brauchen wir werktags eine Begrenzung der Öffnungszeiten?) deutet an, dass hier wieder Raum für Grüne Regulierungswut erkannt worden ist. Laut Gesetz wird lediglich eine Untersuchung der Auswirkungen verlangt – also nur eine Analyse des Ist-Zustands. Jetzt schon darüber zu diskutieren, ob die Öffnugzeiten wieder staatlich eingeschränkt werden sollen, ist schon mehr als nur auszuwerten oder zu analysieren wie sich die Liberalisierung der Öffnungszeiten ausgewirkt hat. Auch das zeigt mir, dass Ihre Bürgerbeteiligung eigentlich doch nur ein Deckmäntelchen ist. Sie werfen anderen Parteien immer wieder nur all zu gerne Lobbypolitik vor – und spielen sich jetzt zum Lobbyisten der Einzelhandelsmitarbeiter auf. Wenn Sie den Stimmen in den hervorgehobenen Beiträgen dieses Forum folgen, und dann die Begrenzung der Öffnungszeiten mit “Bürgerwillen” begründen, ist das nur Augenwischerei. Auch ich bin Bürger und will, so viele viele andere, die sich hier zu Wort gemeldet haben, nicht, dass etwas reguliert wird, was gar nicht reguliert werden muss.
Es stimmt natürlich, dass es nicht auf die Grünen zurückzuführen ist, dass die Ladenöffnungszeiten in Deutschland vor 2006 strenger reguliert waren. Es war aber die Schwarz-Gelbe Koalition, die erkannt hat, dass sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen signifikant geändert haben. Die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten trägt diesem Umstand Rechnung. Arbeitnehmer müssen heute flexibel sein. Ich selbst wohne in einer niederrheinischen Kleinstadt und habe in meinem weitläufigen Bekannten- und Freundeskreis kaum jemand, der hier arbeitet. Die meisten sind in Düsseldorf, Essen, Krefeld, Köln, Mönchengladbach und Neuss beschäftigt und haben eine tägliche Fahrtstrecke zur Arbeit von bis zu 85 km. Jeder von uns ist froh, dass wir in unserem Ort noch einkaufen können, wenn wir spät von der Arbeit kommen. Das sichert in unserem kleinen Ort Arbeitsplätze und auch die Existenz einiger kleiner Ladenbesitzer. Bei uns hat keiner 24 Stunden am Tag geöffnet und jeder schließt seinen Laden wann er es für richtig hält; manche um 18:30 Uhr, manche um 19:00, andere um 20:00 uhr usw. Liberale Öffnungszeiten geben dem Handel Entscheidungsfreiheit und die sollten wir ihm auch lassen. Somit ist ist diese ganze Diskussion einigermaßen unnötig und dient einzig dazu, dass die Grünen ihr vermeintliches Interesse am Bürger zur Schau tragen können. Das wiederum ist natürlich auch aus Ihrer Sicht verständlich, denn wenn der Rot-Grüne Schuldenhaushalt nicht durchkommt, muss man ja schon beizeiten die Wähler für sich gewinnen.
Abschließend möchte ich Ihnen noch einen Tipp geben. Wenn Sie schon ein überparteiliches Diskussionsforum eröffnen, wäre es nett, wenn Sie berücksichtigten, dass sich auch Menschen daran beteiligen, die nicht gerade Grün sind. Die plumpe Duzerei, so wie unter Genossen üblich, ist in anderen Parteien nicht verbreitet. Es wäre daher ein Zeichen des respektvollen Umgangs mit Andersdenkenden, wenn Sie darauf verzichteten.
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+19
Wir sind mündige Bürger, daher sollten die Bürger mit ihren Füßen abstimmen, bis wieviel Uhr sie einkaufen gehen wollen.
Daher sollte der Ladenschluss in der Woche und am Samstag freigegeben werden.
Bitte solche Art von bürgerbeteiligungen öfter, nicht nur zu zweitrangigen Themen .
Auch in der Bildungs Diskussion (kita/schule) währe es besser gewesen, wenn wir alle unsere Meinung hätten sagen können.
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+19
Warum eine Regel, wo es keinen Regelbedarf gibt? Lasst die Leute doch einfach selbst entscheiden, wann sie einkaufen wollen. Und traut den Geschäftsleuten zu, dass sie selbst einschätzen können, wann es sich lohnt, ein Geschäft zu öffnen. Die Landesregierung hat nach Medienberichten selbst festgestellt, dass gerade einmal 60 Läden in NRW nach 22.00 Uhr geöffnet haben. Wenn es um Arbeitnehmerschutz geht, dann ändert etwas an den Regeln für 400€-Jobs, macht Nachtzuschläge zur Auflage… Für viele Menschen ist es aber auch eine Chance, einen 400€ Job auszuüben oder nachts zu arbeiten. Das sollte mal nicht vergessen werden. Wer nur bis 20.00 Uhr einkaufen will, der kann das ja tun. Aber warum müssen diese Leute dann anderen vorschreiben, dass das ausreicht? Ich komme selbst oft erst zwischen 20.00 und 21.00 Uhr von der Arbeit und bin froh, dann noch einkaufen gehen zu können. Man kann seine Freizeit sehr viel besser planen, wenn man weiß, dass man auch noch später einkaufen gehen kann. Was soll denn als nächstes kommen? Kneipen um 1.00 Uhr nachts zu. Würde ja manchen Leuten vielleicht auch ausreichen. Ach ja: Und Arbeitnehmer, in deren Betrieben Sonntagsarbeit normal ist, haben gerade mal Anspruch auf 15 freie Sonntage. Und da ist es unzumutbar, wenn Verkäufer an höchsten 4 Sonntagen arbeiten sollen? Komisch. Vor allem: Wegen längerer Öffnungszeiten, muss doch keine Verkäuferin mehr Stunden oder Tage arbeiten. Seltsam auch, dass die Diskussion angeblich ergebnisoffen sein soll, aber führende Grüne ziemich deutlich machen, dass es zu einer starken Einschränkung kommen wird. Und die Kirchen? Warum dürfen die denn schon wieder mitreden? Wer sonntags in die Kirche will, soll das doch tun. Wer darauf aber keine Lust hat und lieber shoppen will: Warum muss man ihm oder ihr das verbieten? Die Kirchen kann man fragen, wenn man wiedergeboren werden will. Ansonsten eher nicht. Oder machen die Grünen ihre Politik für Familien, Frauen und Homosexuelle demnächst auch von der Meinung der Kirchen abhängig? Na prima!
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+20
Hallo,
müsst ihr uns wieder gängeln?
Lasst doch die Leute die Läden öffnen, wenn es sich lohnt und schließen, wenn es sich nicht lohnt.
Scheinbar lohnt es sich ja nicht, rund um die Uhr zu öffnen, obwohl es das Ladenschlussgesetz erlaubt.
Ich kenne keinen Lebensmittelladen, der dies tut.
Wenn Ihr die armen Arbeitnehmer schützen wollt, was ist dann mit Kellnern, Köchen, Hotelangestellten, Tankwarten, Schauspielern, Musikern? Wann dürfen Kneipen nur noch wochentags bis 20:00 Uhr öffnen?
Ich bin Familienvater und arbeite selbst ein Wochendende (auch sonntags) im Monat, dafür habe ich in der Woche Ausgleichszeit. Das finde ich prima, frage mich allerdings, wann ich an Wochenenden Arbeitsverbot aufgrund übertriebenem grünen Regulierungsaktionismus bekomme.
Bitte, bitte, bitte, lasst uns doch einfach nur unsere Freiheit (und denkt an die nächsten Wahlen)!!!!!!
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+28
Man sollte nicht vergessen, daß Angestellte im Einzelhandel kaum noch Freizeit, Freunde, Bekannte haben. Zeit für diese und Familie sehr sind begrenzt. Und angedachte Schichtsysteme werden regelmäßig unterwandert, private Planung somit schlecht möglich. Man sollte folglich mehr die soziale Komponente mit berücksichtigen als nur auf ökonomische Gesichtspunkte, welche eh zu hinterfragen sind (mehr Umsatz wird nicht gemacht, das Gegenteil ist eher der Fall) zu achten.
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+37
Es wird Zeit,dass für den Dienstleistungsbereich vernünftige Entlohnung bezahlt wird. Dann ist auch ein Einkaufen nach 20.00 Uhr auch für die Verkäuferinnen und Verkäufer lukrativ. Festgelegt werden muss ,dass das Personal vernünftige Arbeitszeiten sprich maximal 40 Stunden Woche,bezahlte Überstunden und ausreichende Erholungsphase mindestens 48 h haben sollten. Es ist nicht einzusehen,dass Verkaufspersonal wie Sklaven behandelt werden, siehe Schlecker und Lidl Mitarbeiter die kaum Recchte haben. Ein menschlicher Umgang mit dem Verkaufspersonal käme auch in der Gesellschaft besser an. Schlecker ist nicht Pleite gegangen weil er der Zeit hinter sein sollte, sondern weil die Kundschaft dieses Sklaventum nicht unterstützen wollte. Um eines klar zustellen ich arbeite nicht im Einzelhandel.
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+16
Es reicht doch auch an einem Tag in der Woche bis 22 Uhr zu öffnen. Außer Samstags. Da sollte spätestens um 16 Uhr der Hammer fallen.
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+22
Viel wurde bisher gesagt. In den Diskussionen über ungünstige Arbeitszeiten wurden zwar Krankenschwestern, Polizisten usw. usw. genannt, aber es gibt weiterhin die Beschäftigten zahlreicher Betriebe, die einfach nur aus wirtschaftlichen Grunden oder aus technisch zwingenden Gründen rund um die Uhr arbeiten müssen, die aber in den bisherigen Beiträgen ungenannt blieben. Kennt sie niemand? Sind diese weiteren Beschäftigten Arbeitnehmer 2. Klasse?
Es gibt keinen vernünftigen Grund eines speziellen Ladenschlusses, der von sonstigen gewerblichen Regelungen der Arbeitszeit abweichen muss. Arbeitsschutz ist Sache des Arbeitschutzgesetzes, Arbeitszeit ist Sache des Arbeitszeitgesetzes, und die Überwachung der Gesetze ist originäre Aufgabe des Staates. Dass wir in solchen Bereichen Vollzugsdefizite in Nordrhein-Westfalen zu Lasten von Beschäftigten haben, ist kein Geheimnis. Die Arbeitsbedingungen sind Sache der Gewerkschaften, aber wenn sich die Beschäftigten nicht organisieren und die Gewerkschaftsfunktonäre zu faul oder zu dumm (oder beides) sind, um sich darum zu kümmern, dann darf man sich als Beschäftigter im Einzelhandel nicht beklagen. Wenn alle Beschäftigten eines Unternehmens gemeinsam für Ihre Interessen handeln, ist deren Entlassung mit hohen Risiken für das Unternehmen verbunden. Man muss nur geschickt seine Interessen vertreten. Für ein Ladenschlussgesetz mit der Begründung des Schutzes der Beschäftigten gibt es daher keinen Bedarf.
Daher bin ich der Meinung, an Werktagen (Samstag ist ein Werktag!!!) keinerlei Beschränkung der Öffnungszeiten vorzusehen. Die Ladenöffnungszeiten (=Arbeitszeiten eines Gewerbebetriebes) müssen Angebot und Nachfrage selbst regeln!
Eine Beschränkung am Sonntag kann ich nachvollziehen, die alte uns aus dem Orient überlieferte Taktung 6 Tage Arbeit und 1 Tag Ruhe scheint unserer menschlichen Natur angemessen, oder, wie die evangelische Kirche sagt: »Ohne Sonntag ist alles nur Werktag«. Aber da kann man ja in die Gewerbeordnung sehen, was dort geregelt ist und das Gesetz über Sonn- und feiertage NW anpassen!
Nachsatz: Das Frageschema mit seiner Antwortstruktur ist völlig ungeeignet, die tatsächliche und individuelle Meinung der Befragten abzubilden, vielmehr unterstützt es die Fragesteller, ihre eigene Meinung bestätigt zu sehen.
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+15
Nein, wir brauchen keine Begrenzung der Ladenöffnungszeiten. Ich geniesse die Freiheit, dass Läden endlich auch nach 18:30 Uhr geöffnet haben. Man soll nicht nur auf die Verkäufer schauen, denn auch die sind gleichzeitig Verbraucher. Die Rechte der Arbeitnehmer sind tarifvertraglich zu regeln, die der Verbraucher (leider) gesetzlich. Ich bin für eine völlige Freigabe, auch des Sonntags. Ein Ladeninhaber wird nur dann öffnen, wenn er auch Umsatz generieren kann. Das kann je nach Wohngebiet sehr unterschiedlich sein. Das regelt sich dann von selbst. Leere Kirchen wird es auch nicht geben, die gibt es in Deutschland auch mit dem Ladenschlussgesetz. In den USA sind die Kirchen voll, trotz völliger Freigabe der Öffnungszeiten.
Wie gesagt, die Arbeitnehmerrechte sind durch Tarifvertrag zu regeln. Der Gesetzgeber soll sich da raushalten.
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+16
Mein Kommentar zu vielen der obigen Beiträge:
Ich verstehe nicht, warum ausschließlich das Argument: Schutz der Arbeitnehmer” angezogen wird. Ich habe ein anderes Verständnis davon, wofür der Staat erforderlich ist und wo er eingreifen sollte.
Beispiel: Regelarbeitszeit 40 Wochenstunden, Mindestlohn, maximale Tagesarbeitszeit 10 Stunden (ist heute schon so). Diese Rahmenbedingungen sind vom Gesetzgeber vorzugeben. Viele Debattenbeiträge tun so, als ob bei einer Freigabe der Öffnungszeiten die armen Arbeitnehmer rund um die Uhr arbeiten müssten (also 24 Stunden). Das ist natürlich Unfug. Sie arbeiten nach wie vor 8 bis 10 Stunden (mit ganz seltenen Ausnahmen mehr / versetzt). Sie arbeiten zu anderen Zeiten, nicht mehr “beamtenhaft” von 8:00 bis 16:00. Ja! Das ist aber gewollt!
Der Schutz der Arbeitnehmer innerhalb des vom Gesetzgeber gegebenen Rahmens (siehe oben) ist durch Tarifvertrag zu regeln, nicht durch Gesetz.
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+14
Ich bin vollberufstätig, versorge einen 4 Personen Haushalt mit einer pflegebedürftigen Mutter. Für mich sind die Ladenöffnungszeiten morgens ab 7:00 Uhr und abends nach 20:00 Uhr perfekt, eine große Hilfe und Unterstützung. Diese “Freiheit” möchte ich nicht mehr missen. Einen verkaufsoffenen Sonntag brauche und nutze ich nicht. Wenn doch, dann vielleicht zu Weihnachten mal.
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+13
Mittlerweile wiederholen sich fast alle Argumente. Die Mehrzahl der Verbraucher will die jetzige Regelung, die Mehrzahl der im Handel tätigen will eine Beschränkung. Von daher halte ich ein Gesetz zur Regelung der Öffnungszeiten für den falschen Ansatz. Vielmehr braucht es ein Gesetz zum ArbeitnehmerInnenschutz. Einzelhändler, die alleine ihren Laden schmeißen gibt es nur wenige. Diese müssen gesetzlich vor dem Druck von Werbegemeinschaften geschützt werden, lange öffnen zu MÜSSEN. Ein fester Kundestamm gewöhnt sich an die Zeiten einzelner (Fach-)Betriebe. Bei allen anderen können die Verkäufer so verteilt werden, dass niemand mehr als 38-40 Stunden tätig sein muss. Statt die Kunden auszusperren, müssen die im Handel beschäftigten geschützt werden. Diese Regelung muss praktikabel sein. Die Neuregelung muss also im Arbeitsrecht/Arbeitsschutz stehen, statt einer starren Regelung der Öffungszeiten. Denn nicht diese Zeiten sondern die Tarifverträge im Einzelhandel und die Möglichkeit unter Umgehung der Tarifverträge einstellen zu können, haben die Lebensqualität der Verkäufer verschlechtert.
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+9
Ja, länger als 16.00 Uhr muß kein Geschäft offen haben. Wenn wir so große Individualisten wären, dann brauchen wären wir auch nicht abhängig von längeren Öffnungszeiten.
Lebensqualität hoch = Öffnungszeiten runter
Dann lieber mehr Lebensqualität!
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+16
Da ich selber im Einzelhandel bin kann ich hier aus eigener Erfahrung berichten, dass die Verlängerung der Arbeitszeiten keine Arbeitsplätze geschaffen haben. Es wurden sogar Arbeitsplätze, Festangestellte sowie, Vollzeitkräfte, abgebaut. Zeitarbeit- Unternehmer haben die Gunst der Stunde genutzt um Arbeitnehmer zu knechten! Meine Meinung: Aus dem Mittelalter wieder zurück in die Neuzeit zu fairen Arbeitsbedingungen. Im übrigen glaube ich nicht, dass die Umsätze im Einzelhandel wirklich spürbar gestiegen sind. Kioskbesitzer sowie Tankstellenbetreiber sind hier die Leidtragenden! Meine Meinung: Ladenöffnungszeiten wieder zurück auf ein vernünftiges Maß! Angestellter im Einzelhandel zu sein bedeutet die eigene Familie vernachlässigen zu müssen und das zum Teil bei schlechter Bezahlung und erst Recht wenn man das Pech hat keine Festanstellung in einem Einzelhandelsunternehmen zu bekommen, keine Vollzeitbeschäftigung hat und sich mit der Arbeitnehmerüberlassung zufrieden geben muß. Teilzeitbeschäftigung heißt aber nicht das hier Freizeit im Überfluss herscht. Gearbeitet wird oftmals dann, wenn die eigene Familie und der Freundeskreis seine Freizeit genießt. Es entsteht somit auch ein Stück soziale Isolierung!
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+39
Auch wenn es schon mehrfach geschrieben wurde, es muss doch wirklich nicht alles reglementiert und eingegrenzt werden. Die Sache läuft doch und eine Diskussion gab es doch auch nicht mehr.
Und warum reißt es in der Politik immer mehr ein, die Gesetze und Regelungen der Vorgängerregierungen aus ideologischen Gründen möglichst zügig ändern zu wollen (nur um dann später doch fest zu stellen, dass die Regelung gar nicht so schlecht war).
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+11
Ich möchte nur das von anderen Menschen erwarten, zu dem ich auch selbst bereit bin. Ich freue mich über geregelte Arbeitsbedingungen, mit grantiert freiem Samstag und Sonntag. Zusätzlich habe ich noch das Glück, meinen Arbeitstag durch eine freundliche Gleitzeitregelung zu einem guten Anteil selbstbestimmt zu gestalten. Wie kann es zu planbaren und verlässlichen gemeinsamen Familienzeiten kommen, wenn alles total flexibiliert ist? Und warum muss dies gerade in traditionell schlecht bezahlten Berufen wie im Einzelhandel der Fall sein?
Ich halte deshalb 5 Arbeitstage bis 20 Uhr, Samstag bis 18 Uhr und sonntags/feiertags an maximal 4 Tagen á 8 Stunden im Jahr/Stadt bzw. Kommune für ausreichend. Es gibt bereits genug Berufe wo eine solche Regelung nicht möglich ist (Heil- und Pflegeberufe, Teilbereiche der Lanwirtschaft usw.)
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+20
Ist schon seltsam:
Für die Mitarbeiter im Einzelhandel wird extra ein Gesetz zu Reglung der Arbeitszeiten geschaffen während der Schutz eines Gastronomiemitarbeiters im Arbeitszeitgesetz eingeschränkt wird.
Siehe z.B. § 5 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz.
http://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__5.html
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+16
Ich begrüße es, daß diese Umfrage + Diskussionsforum gestartet wurde. Leider ist die Umfrage so angelegt, daß ein schiefes Bild entsteht; beispielsweise fehlt bei den Veränderungswünschen die Option “Überflüssiges Gesetz abschaffen – Öffnungszeiten regeln sich durch Verbraucherverhalten und Tarifparteien!”
Auch die Frage nach den aktuellen Einkaufsgewohnheiten gibt eine Tendenz vor: Sehr viele Verbraucher / innen kaufen nicht nach 20:00 oder 22:00 Uhr ein, weil die meisten Geschäfte dann schon zu sind. Mit Sicherheit würden mehr Leute nach 22:00 einkaufen, wenn das Angebot vorhanden wäre; die Frage sollte also lauten: “Würden Sie noch nach 22:00 einkaufen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten?”
Siehst Du das genauso?
+15
Menschen wurden geschaffen um geliebt zu werden.
Dinge wurden geschaffen um benutzt zu werden.
Der Grund warum die Welt im Chaos liegt ist,
das Dinge geliebt und Menschen benutzt werden.
Siehst Du das genauso?
+8
Wie bei so vielen andere Dinge auch sehe ich bei diesem Thema keinen Bedarf für eine staatliche Regelung!
Der Ladenschluss muss fallen, da die Lebensumstände, die früher mit den Öffnungszeiten harmonierten (Hausfrau geht tagsüber einkaufen, Mann geht arbeiten), nicht mehr existieren.
Siehst Du das genauso?
+21
Warum lange Öffnungszeiten? Vor nicht allzu langer Zeit galt 18:30 Uhr als Ladenschluss. Und das auch schon zu Zeiten, als die 48 Stunden Woche normal war. Niemend ist damals verhungert, weil er nicht Einkaufen konnte. Die zweite Frage lautet: Wenn es keine gesetzlichen Regelungen gibt, wie können die Schwachen der Gesellschaft geschützt werden? Wenn nur der Markt ohne Spielregeln regieren würde, wären Kinderarbeit, Kinderporniografie, Zwangsprostitution, das Verkaufen von Organen wie Leber, Lunge usw. auch von lebenden Menschen in Deutschland normaler Alltag. Wollen wir das?
Siehst Du das genauso?
+22
Warum arbeiten eigentlich Banken, Versicherungen, Behörden nicht bis 22.00 Uhr oder länger, oder gar noch am Samstag? Darüber sollte man auch mal nachdenken, oder?
Siehst Du das genauso?
+36
Und ein weiterer Schritt der Grünen in den Behüterstaat. Irgendwann werde ich aufwachen, und die Grünen werden mir sagen wo (im Bioladen), was (vegetarisch) und wann (zwischen 10.00 und 18.30 Uhr) ich einkaufen muss. Ich freue mich schon drauf!
Siehst Du das genauso?
+18
Ich finde, dass der Ladenschluss komplett abgeschafft werden sollte.
Beruflich bin ich sehr viel unterwegs, insbesondere auch im Ausland.
Kaum in einem anderen Land ist es so, dass die Innenstädten sich abends so schnell entvölkern wie in Deutschland.
Die Politik sollte endlich aufhören auf konservative Werte zu setzen und die Bevölkerung zu bevormunden.
Auf der einen Seite wird gejammert, dass der Ladeneinzelhandel immer mehr zurück geht und die großen Filialisten nur noch Geschäfte machen, doch genau durch derartige Entscheidungen wie die Einschränkung von Öffnungszeiten nimmt sie kleinen Händlern die Möglichkeit, sich dem Publikum zu präsentieren und diese Publikum arbeitet meist in der Woche, so dass es für Individual-Einkäufe keine Zeit hat.
Zum anderen ist es offensichtlich, dass die gute wirtschaftliche Position von Deutschland in erster Linie vom bisher rech gut laufenden Export abhängig ist. In Zeiten wo gerade diese Einseitigkeit durch Ratingabwertungen von Ländern und eventuelle Kursschwankungen gefährdet wird, sollte man eher die politische Verantwortung für das eigene Land wahrnehmen und den Binnenmarkt stärken!
Auch von ökologischer Sicht ist ein gleichmäßiger Besucherstrom in einer Stadt weitaus sinnvoller als die üblichen rush-hour-bedingten Verkehrsströme.
Siehst Du das genauso?
+17
Bloss nicht wieder den Ladenschluss verschärfen. Von mir aus sollte man auch den Sonntag nicht regulieren. Die Argumente der Kirche sind scheinheilig. Ich Arbeite im Büro, aber oftmals bis 21: Uhr oder länger, ich bin FROH wenn die Supermärkte dann noch aufhaben. Jedes geschäft soll selber entscheiden wann es öffnet. Was soll diese Bevormundung? Wenn es hier um Arbeitnehmerschutz geht, dann soll entsprechend ein Gesetzt zum Schutz der Arbeitnehmer geschaffen werden, aber FINGER weg von den liberalisierten Öffnungszeiten. Ich würde auch Samstags oder Sonntags im Büro arbeiten gehen, wenn ich dafür an anderen tagen frei haben. Was soll das ganze? Absolut nicht mehr zeitgemäss.
Siehst Du das genauso?
+20
Eure Uhr zeigt meine Meinung um 22 Uhr fällt der Hammer Konsum muß auch Grenzen kennen.
Siehst Du das genauso?
+11
Die lagen öffnungszeiten kann mann nur Machen, wenn genug 400 Euro Kräfte hat.
Meine Schwägerin ist seit Dreisig Jahre im Einzelhandel,
und sagt immer wieder das sie mitunter Zwei bis Drei Kunden sich in den Laden Verlaufen.
Die Öffnungszeiten :
Von 7.00 Uhr-20.00 Uhr
dürften reichen.
Samstag bis 15.00 Uhr somit auch.
Welche Famielie kann noch ein Wochenende verbringen und einen Ausflug machen.
Was wären die Läden ohne
die Geringverdiener.
Schöne Grüsse aus Köln
——————————
Siehst Du das genauso?
+16
Ich möchte nicht damit anfangen, welchen Berufsgruppen man wie selbstverständlich Nachtarbeit und Sonntagsarbeit zumutet. Ich bin allerdings darüber verwundert, dass es viele Befürworter des freien Sonntages gibt, die gerne auf Kioske, Tankstellen oder Bahnhöfe verweisen. Sind denn die Geschäfte in Bahnhöfen etc. kein Teil des Einzelhandels und haben die Mitarbeiter dort, im Gegensatz zu den Mitarbeitern in normalen Supermärkten, kein Recht auf freie Sonntage?
Man sollte zunächst darüber diskutieren, ob ein Bedarf besteht und wenn ja, ob man möchte, dass dieser gedeckt wird. Wenn ja, sollte es jedem der möchte erlaubt sein diesen Markt zu befriedigen und nicht nur Kiosken und Tankstellen. Als berufstätiger Verbraucher muss ich zugeben, dass ich gerne regelmäßig sonntags die Möglichkeit hätte Kleidung zu kaufen, da das meist mehr Zeit in anspruch nimmt, als eine Tüte Milch zu kaufen. Man muss aber sonntags keinen Anzug kaufen, genauso wenig wie man tanken muss. Es ist halt bequem. Man könnte auch einfach am Samstag tanken.
Siehst Du das genauso?
+9
Dem Einzelhandel sollte klar sein, dass seine Kunden ihr Geld nur einmal ausgeben können. Unter den vielen Billiglöhnern leidet häufig der Service, das Familienleben und die Gesundheit.
Den Verbrauchern ist zu sagen, dass sie sich mit Rücksicht auf das Veraufs-perrsonal selbst besser organisieren müssten. Wer abends lange arbeiten muss, hat dafür zu anderen
Gelegenheiten Zeit zum Einkaufen. Das “rund um die Uhr”-Gedusel ist wieder eine der unüberlegten US-Importe!
Siehst Du das genauso?
+14
Braucht man wirklich immer alles zu jeder Zeit?
Darüber sollte jeder für sich nachdenken und entsprechend entscheiden.
Der Markt sollte sich Werktags selbst regulieren, meine ich.
Doch habe ich den Eindruck, dass die Läden nicht mehr Umsatz machen, weil sie bis 24 Uhr geöffnet haben. Wenn ich mal spät einkaufe, sehe ich kaum einen Verbraucher, der einen “normalen” Einkauf tätigt. Eher sind es dann Genussmittel wie etwa Süßigkeiten, Salzgebäck und Alkoholika die im Einkaufswagen landen. Muß man dafür wirklich die Läden lange auflassen? Und zudem ist ab 20:00 Uhr ohnehin kaum Kundschaft in den Läden.
Für meinen Grundbedarf brauche ich die langen Öffnungszeiten nicht, finde es aber ganz praktisch, wenn ich nach meiner Arbeit auch später einkaufen kann.
Eine Regulierung der Öffnungszeiten von 6:00 bis 22:00 Uhr halte ich für optimal.
Siehst Du das genauso?
+4
Warum wieder Vorschriften?! Haben wir nicht genug davon? Schließlich m u s s keiner rund um die Uhr öffnen. Jeder Geschäftsmann soll selbst entscheiden, wann und wie lange er geöffnet hat. Die Öffnungszeiten ins Schaufenster stellen und gut ist’s. Ich finde, diese Freiheit, die es in anderen Ländern schon immer gibt, sollte auch bei uns nicht wieder abgeschafft werden.
Auf jeden Fall war es damals eine gute Enscheidung, den Ladenschluss abzuschaffen!!!
G. Ernst
Siehst Du das genauso?
+14
Ich bin wie viele andere auch gegen jede Reglementierung der Ladenöffnungszeiten.
Die Gewerkschaften haben, bezogen auf dieses Thema eine Einstellung, die nicht nur völlig überholt und unzeitgemäß ist, ihre Argumente zum (vermeintlichen) Schutz von Mitarbeitern im Einzelhandel sind zudem seit 20 Jahren unverändert.
Und noch als Ergänzung dazu, die Mehrheit der Bevölkerung setzt sich meines Wissens nach nicht überwiegend aus “armen Verkäuferinnen” zusammen. Es gibt heute genug andere Berufe mit unregelmäßigen Arbeitszeiten, um hier nicht immer diese Berufsgruppe als (falsches) Argument für eine Reglementierung besonders herauszustellen.
Es stellt für mich eine staatliche (und unakzeptable) Bevormundung dar, sowohl dem Einzelhändler, den Filialisten, Supermarktketten und schließlich mir als Verbraucher vorzuschreiben, wann sie öffnen oder ich einkaufen “dürfen”.
Es besteht keinerlei Notwendigkeit für überhaupt irgendeine Regelung der Ladenöffnungszeiten. Die Arbeitnehmer sind durch Regelungen geschützt (was auch richtig und wichtig ist) und die Geschäftsinhaber können selbst am besten einschätzen, wann sie öffnen oder schließen.
Bleibe schließlich ich als Verbraucher, der aus beruflichen, aber auch aus Gründen die eigene Lebensqualität betreffend, selbst entscheiden möchte, wann ich wo was einkaufe.
Fazit: Die jetzige Regelung sollte beibehalten werden, wenn eine vollständige Freigabe (nicht nur werktags) – noch – nicht möglich ist.
Siehst Du das genauso?
+16
Ich arbeite in einer Branche, in der 7×24 Stunden und Arbeit am Wochenende/Feiertagen selbstverständlich sind und von unseren Kunden erwartet werden. Ich kann nicht verstehen, wieso gerade um den Ladenschluss so hewftif diskutiert wird. Wer spricht denn z.B. über Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Fernsehen, Radio, Paketdienste, Post, Telefon- und Handyhotline, um nur einige Beispiele zu nennen?
De Facto öffnen die Geschäfte ja doch nicht 24 Stunden, aber meinen Lebensmitteleinkauf erledige ich gerne abends um 22:00 Uhr. Später wäre auch ok. Arbeit und Reisezeit mit Bus und Bahn verhindern nachhaltig das Einkaufen zu “normalen” Zeiten, auch 20:00 Uhr wird da schon hektisch. Midnight Shopping im Möbelhaus hat auch seinen Reiz, in der Woche ist es sonst quasi unmöglich, entspannt einkaufen zu gehen. Mir graut vor dem Gedanken, dass die Geschäfte wieder um 18:30 schließen könnten und Samstags um 14:00. Bitte lasst den Ladenschluss in NRW so wie er ist, und mischt euch nicht überall ein. Ich möchte auch bei der nächsten Wahl noch grün wählen können!
Siehst Du das genauso?
+12
Wer geht denn da so spät am Abend noch einkaufen? Voll sind die Läden spät abends nun wirklich nicht und die einkaufende Klientel besteht hier überwiegend aus, von Langeweile geplagten, Rentnern und Sozialhilfeempfängern! Letztere gingen früher zur Tankstelle um die Ecke welche heute das Nachsehen hat und auf diese paar Euro Umsatz verzichten muß. Das ist dann die große Umsatzsteigerung durch die verlängerten Ladenöffnungszeiten. Die arbeitende Bevölkerung ist doch hier eher die Ausnahme wenn es sich darum geht Abends einkaufen zu gehen. Diese sind Abends viel zu gestreßt und geschlaucht um noch einkaufen gehen zu wollen! Erledigungen dieser Art werden geplant und mit einem minimalen Zeitaufwandt erledigt! Ich brauche diese langen Öffnungszeiten definitiv nicht!
Im Einzelhandel tätig zu sein bedeutet die Familie und den Freundeskreis zu vernachlässigen. Sicherlich ist dies auch für Polizei, Feuerwehr oder Krankenhauspersonal der Fall. Allerdings handelt es sich hierbei um hoheitliche Aufgaben und z.T. um Lebenswichtige Aufgaben. Sie wussten im übrigen auch auf was sie sich einließen, im Einzelhandel wußte dies vor mehreren Jahren noch niemand. Also kein Vergleich zu einer dringenden Notwendigkeit verlängerter Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel.
Die versprochenen Arbeitsplätze sind auch ausgeblieben. Im Gegenteil, es wurden Vollzeitstellen und Festanstellungen abgebaut. Die Hände haben sich hier nur die Arbeitnehmerüberlassungen gerieben, welche man auch nett als Dienstleister, oder wie ich sie lieber nennen würde Frondienstleister, umschreibt! Für kleines Geld werden die Mitarbeiter hier geknechtet, wer nicht spurt fliegt raus! Da im Einzelhandel ohnehin schon traditionell schlecht bezahlt wird sollte den Arbeitnehmerüberlassungen dringend Einhalt geboten werden. Festanstellung zu fairen Bedingungen müssen hier geschaffen werden. Gute und motivierte Mitarbeiter müssen auch entsprechend bezahlt werden. Ich wundere mich nicht über z.T. schlecht gelaunte Kassiererinnen. Verurteilen würde ich diese schon garnicht sondern mir ehrlich die Frage stellen wie es wohl um meine Laune bestellt wäre wenn ich zu diesen Bedingungen dort sitzen müßte!!
Siehst Du das genauso?
+24
Hallo,
ich arbeite jetzt schon eine weile im Einzelhandel und bin als 400€ kraft eingestellt worden, ich finde es super das ich von 20-24 Uhr arbeiten kann, weil mein kleiner Sohn dann zuhause vom Papa versorgt werden kann, damit ich unserer familie etwas finanzielle unterstützung ermöglichen kann! Auch wenn mein Sohn mal Krank ist, kann ich trotzdem arbeiten gehen! Ich würde mal sagen, man sollte es so lassen wie es ist, mir macht die Arbeit spass und die Uhrzeit macht mir auch nichts aus, so kann ich den Tag mit meinem Sohn verbringen. Stattdessen würde ich mal besser die Lohnsteuer verbessern so das es möglich währe auch mehrere minijobs anzunehmen ohne einen hungerlohn dafür zu bekommen und auch die Krankenkassen könnten die freibeträge heruntersetzen, damit es leichter wird! Und in unserem Unternehmen sind dadurch tatsächlich mehr arbeitsplätze entstanden, auch wenn es nur Minijobs sind!
Siehst Du das genauso?
+11
Ich verstehe nicht wo das Problem ist bis 20 Uhr eingekauft zu haben.Ich selber arbeite im kulturellen Bereich und habe sehr oft eine 6Tage Woche.Da die Veranstaltungen ausschliesslich am Abend stattfinden, muss ich mich wundern, wie Besucher dann nicht verhungern, denn vor 22Uhr endet selten eine Veranstaltung.Ich selber gehe immer so einkaufen, dass ich meine wenigen freien Abende und freien Wochenenden mit Freizeit und Familie ausfüllen kann. Es fällt mir schwer zu glauben,dass jemand der viel arbeiten muss,seine wenige und kostbare Freizeit abends und an den Wochenenden zum einkaufen nutzt, statt sie mit Familie,Freunden,Hobbys oder Ausflüge zu füllen.
Siehst Du das genauso?
+16
Die Argumente der EH-Beschäftigten machen es immer wieder deutlich. Speziell in Lebensmittelgeschäften betrachtet man sich als Teil des Staate, Teil der Obrigkeit, der die Waren großmütig zuteilt. Der Kunde hat gefälligst seinen Tagesablauf so zu organisieren, dass es für den Verkäufer kommod ist.
2 harte Kriegs- und teilweise noch härtere Nachkriegsphasen haben diese Einstellung bis heute geprägt. (Und die 40 Jahre DDR, mit permanenter Versorgungskrise, haben es auch nicht besser gemacht).
Aber die Zeiten ändern sich. Lebensmittel und tägliche Gebrauchsgegenstände sind, zum Glück, nicht mehr knapp. Die Menschen sind immer weniger vom natürlichen Tagesrhythmus abhängig und nutzen, jeder individuell, die ganzen 24 Stunden. Für manchen gehört es zur Lebensqualität, nach dem Spätkrimi um 21:45 noch kurzfristig und spontan etwas einkaufen zu können. Auch die Arbeitswelt mit internationalisierten Märkten hat ihren Anteil.
Und jetzt mal im Ernst: Wie viel Promille aller EH-Beschäftigten arbeiten denn tatsächlich nach 20:00, oder gar nach 22:00 ? Das lässt sich doch kaum berechenen. Wenn es dort Probleme mit den Arbeitsbedingungen insgesamt gibt, dann muß man das entsprechend gesetzlich regeln und durchsetzen. Aber nicht die Ladenschlußgesetze als Trostpreis verwenden. Das ist untauglich und schadet dafür anderen.
Siehst Du das genauso?
+10
Ich finde es unerträglich immer zu hören, daß die Öffnungszeiten rund um die Uhr sein müssen. Ich arbeite in einem großen SB-Warenhaus und muß feststellen, daß nach 20.00 Uhr nur noch eine handvoll Kunden im Laden sind. Dann frage ich mich, wo sind die alle, die unbedingt rund um die Uhr einkaufen wollen. Leider wurde für die längeren Öffnungszeiten keiner eingestellt, sondern nur die Arbeitszeiten verlagert. Da muß sich auch keiner wundern, wenn er keinen Verkäufer mehr findet.
Siehst Du das genauso?
+33
Warum glaubt die Politik uns immer vorschreiben zu müssen was wir zu tun oder zu lassen haben.
Ein Unternehmer sollte selber entscheiden können wann er öffnet oder nicht.
Er wird es nur dann tun wenn es sich lohnt.
Und warum meint man die Arbeitnehmer immer beschützen zu müssen?
es gibt soviel Arbeitsbereiche wo es gang und gäbe ist Wochenende und Nachts zu arbeiten.
Das nennt man Schichtarbeit-
Warum sollte da der Einzelhandel ausgenommen werden?
Es wird wahrscheinlich immer Leute geben die das gerne machen.
Dafür sollten Sie natürlich bezahlt werden.
Auch hat sich die Arbeitswelt gewandelt.
Und dies hat der Einzelhandel bisher auch gemacht.
Und es funktioniert doch wunderbar.
Und jetzt wollen die ewiggestrigen die Zeit zurückdrehen?
Das kann es nicht sein.
Die Politik sollte sich da nicht einmischen und es den arbeitgebeern,arbeitnehmern und den Betriebsräten überlassen.
Immer wenn die Politik meint sich in die Wirtschaft einzumischen ist die Kontraproduktiv.
Siehst Du das genauso?
+10
Es arbeitet kein Mensch in Deutschland rund um die Uhr.
Wenn die Geschäfte als von Mo. – Sa. von 8 – 20 geöffnet wären, wäre das eine gesamtstundenzahl von 72. Der normale Bürger arbeitet aber “nur” 40 stunden die Woche, also bleiben noch ganze 32 Stunden in der Woche zum Einkaufen. Mehr als genug.
Wir können gerne den Amerikanern alles nachmachen. Fangen wir doch mal dabei an, dass fast alle unsere Kinder dann eine Waffe bei sich tragen, weil sie es per Gesetz dürfen. Schaffen wir doch den Sozialstaat in dieser Form ab wie wir ihn kennen und lassen wir jeden arbeitslosen verhungern und Rentner hatten ihr lebenlang Zeit Geld fürs Alter anzusparen. Lassen wir doch jedes noch so schrottreife Auto auf unseren Strassen fahren. Schicken wir doch unsere Kinder für den Profit mit dem Vorwand ” Demokratie ” ind andere Länder und gucken, dass der Tank immer billig befüllt werden kann.
Nein soweit dürfen wir es nicht kommen lassen. Wer nachts einkaufen will muss halt zur Tanke oder dem Büdchen. Somit sichert aber jeder Beteiligte eine Existenz. Und an deren Existenz hat die FDP damals auch nicht gedacht. Somit sind wieder viel mehr Menschen vom Staat abhängig als früher. Ausserdem gibt es auch im Einzelhandel Pendler und das mit dem ÖPNV. Dieser hat sich aber auch nicht angepasst sowie Bankfillialen, Ämter etc. Warum plädiert dort keiner für längere Geschäftszeiten. Scheinbar schaffen es also alle zur Bank, aber nicht zur gleichen Zeit in den Laden zu rennen. Hinzu kommt, dass der Mitternachtseinkauf noch sehr sehr oft von ganzen Familien mitsamt Kleinkindern und sogar Säuglingen durchgeführt wird. Wir bewegen uns in eine furchterregende Zukunft. Die Gewerkschaften und die Politik sollten sich vermehrt für Arbeitnehmer einsetzen Auch Verkäufer sind Arbeitnehmer mit Interessen und Privatleben und keine Maschinen. Deren leben ist nicht weniger Wert als das aller anderen Menschen.
Mfg Marcel
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+27
Wieso soll ich 3 mal die Woche leiden, nur weil es einige nicht hinbekommen zu normalen Zeiten einzukaufen, bis 22 Uhr ist Vollkommen ausreichend.Und ich denke schon das wir im Handel auch ein Recht auf einen normalen Feierabend haben den wir arbeiten bestimmt nicht freiwillig bis 24 Uhr !!!
Siehst Du das genauso?
+16
Einer Begrenzung der Öffnungszeiten durch den Geseztzgeber bedarf es meiner Ansicht nach nicht. Warum lässt man (wie bei der bisherigen Regelung) nicht den Verbraucher entscheiden? Kaufen zu wenige Verbraucher zu den diskutierten Zeiten ein, wird auch kein Einzelhändler öffnen. Werden längere Öffnungszeiten angenommen, werden diese wohl auch benötigt, weil vom Verbraucher gewünscht. Einer Regelung bedarf es in keiner der beiden Fälle. Es findet ja keine Diskussion über einen Öffnugszwang statt – im gegenteil; eine Regelung wäre eine unzulässige Gängelung des mündigen Konsumenten.
Warum Angestellte im Einzelhandel eine schützenswerte Spezies (im Vergleich zu Krankenschwestern, Polizei, Feuerwehr, Hotel etc. ect.) sein sollen leuchtet mir auch nicht ein. Wer im Servicebereich arbeitet (ich selbst im übrigen auch) weiß, daß der Service zu erbringen ist, wenn der Kunde es wünscht.
Siehst Du das genauso?
+13
Es geht schon los was ich bin. Gibt es nur die 3 angebotenen Möglichkeiten? Wenn es nur diese 3 Möglichkeiten gibt können die Antworten ja auch so einfach sein, oder? Wir führen eine Diskussion der Vergangenheit und das ist das Problem. Wir haben, oder wollen nicht begreifen, dass sich die Zeiten schneller ändern als wir geeignete Antworten finden. Warum will die Politik uns immer wieder sagen oder vorgeben wie wir uns zu verhalten haben, oder was gut oder schlecht ist. Wissen unsere gewählten Volksvertreter besser als wir, was gut oder schlecht für uns ist. Ich möchte schon gerne die Entscheidungen für mein Verhalten und mein Leben selbst übernehmen und das gilt für alle Belange des tägl. Lebens. Nur den sogenannten mündigen Bürger den wollen wir ja anscheinend nicht, warum sonst meinen denn sonst so viele Organisationen für uns sprechen zu wollen oder zu können. Ich will mich nicht bevormunden lassen und hoffe wir behalten das bisschen Freiheit welches wir noch haben, reguliert ist schon genug.
Siehst Du das genauso?
+4
Lieber Andreas Grüderich,
mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen.
Sie bedanken sich für die Möglichkeit, an der Umfrage teilnehmen zu können, warnen im Folgenden aber vor genau dieser Umfrage. Da sie in der Begrüßung auf der Webseite ihres Gymnasiums mehrfach die Wichtigkeit der Diskussionsbereitschaft ihrer Schüler betonen, nehme ich jetzt mal nicht an, dass dieser (sicherlich nur scheinbare) Widerspruch bedeuten soll, dass die Beschäftigten des Einzelhandels womöglich durch Wahrnehmung ihres gesetzlich verankerten Rechtes auf Meinungsfreiheit den von Ihnen angestrebten verkaufsoffenen Sonntag ab 13Uhr gefährden könnten.
Sie hinterfragen, ob wir überhaupt Ladenschlusszeiten benötigen, und heben die Jobmöglichkeit für ihre Schüler hervor. Wie edel. Da müsste man dann vielleicht aber das Jugendschutzgesetz ein bisschen lockern, damit ihre Schüler somit auch in den Genuss der sehr späten und nächtlichen Schichten kommen können, die dann nämlich vermehrt entstünden…auf denen aber andere als Ihre Schüler hängen bleiben werden.
„die paar Gewerkschafter, die nicht zufrieden sind, wählen eh SPD oder Linke“… geht´s Ihnen darum???
Nebenbei bemerkt, eine gewagte Analyse, – ich dachte, die soll erst nach Auswertung dieser Umfrage vorliegen. Die überwiegende Mehrheit der Bürger, die mit dem gegenwärtigen Zustand wirklich zufrieden ist, wie Sie sagen, rekrutiert sich innerhalb ihres Wahrnehmungsfeldes nicht zufälligerweise überwiegenderweise aus einem ganz bestimmten Umfeld?
Sie sagen, Sie erziehen zum mündigen Bürger, der selbst entscheiden können soll,…,…und wann er im Einzelhandel arbeiten will. Die Beschäftigten im Einzelhandel haben schon jetzt in aller Regel wenig Einfluss auf dieses „wann“, und werden es durch freigegebene Ladenöffnungszeiten noch weniger haben. Und ich fürchte, dass wissen Sie auch ganz genau. Meine Zweifel an manchen „Grünen“ entstehen genau hier.
Grüße von einer mündigen Bürgerin!
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+12
Hallo,also meiner Meinung nach reicht es in den ,,Großstädten” bis 22 uhr….und in den kleinen städten bis HÖCHSTENS 20 Uhrfrüher hat das auch geklappt ich meine wenn mann einkaufen muss dann gibt es da auch einen Weg…oder mann schickt den Partner einen Weg gibt es immer niemand muss hungern ich denke heut zu tage sind die Leute einfach zu verwöhnt..ich zb.muss von Montag bis Samstag arbeiten uns Samstags auch mal bis ) völlig unnötig denn ich sehe so gut wie immer die selben Leute…..die einfach zu bequem sind vielleicht schon um 7 Uhr einkaufen zu gehen das ist für mich nur noch ein zeit absteherei von 20-21 Uhr also hoffen wir das sich was an den Öffnungszeiten ändern…Lotta
Siehst Du das genauso?
+14
Wird das Internet dann in Zukunft auch geschlossen oder ist eine “Wettbewerbsverzerrung” gewollt? Ich weiß, dass das provokant gefragt ist, wünsche mir aber, dass mal über die Frage nachgedacht wird. Die Internetanbieter bezahlen geringere Mieten (irgendwo auf der “grünen” Wiese) und auch geringere Gehälter (Lager statt Handel)…und sie können 24 Stunden anbieten und verkaufen…
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+5
da schreibt mann die
wahrheit und schon wird es gelöscht
armes deutschland
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+2
Ein weiterer Aspekt: In Düsseldorf tut sich vor allem der REWE-Konzern mit Öffnungszeiten bis 24.00 Uhr hervor; abgesehen davon, daß den klassischen Büdchen dadurch ihre Existenz abgegraben wird, entsteht ein zusätzliches Problem:
Es bilden sich um die Nachtläden herum soziale Brennpunkte. – Teilweise etablieren sich dort harte Säufercliquen, sehr junge Leute versorgen sich vor allem mit Alkohol und die Umgebung solcher (natürlich a priori zentral gelegener Läden) kommt herunter.
Seitdem am Rande der Düsseldorfer Altstadt ein solcher REWE-Markt täglich bis 24.00 Uhr geöffnent hat, ist dort eine solche Szene mit allen Begleiterscheinungen, wie zunehmende Pissecken, Müll und Sachbeschädigungen; und nach 22.00 Uhr wird dort scheinbar nur noch Alkohol verkauft … mittlerweile haben die sogar zwei Wachmänner im Laden ! – Scheint sich für REWE aber noch immer zu rechnen. Mittlerweile wird diese Umgebung ab etwa 22.00 Uhr von “normalen Leuten” eher gemieden …
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+13
Es gibt ein Arbeitszeitgesetz, in dem klar uns ausgiebig für alle ArbeitnehmerInnen geregelt ist, zu welchen Zeiten gearbeitet werden soll / darf, wie Ausnahmen zu behandeln sind und vieles mehr.
Dieses Gesetz funktioniert wunderbar in den vielen anderen Branchen, in denen auch Abends/Nachts/Rund-um-die-Uhr gearbeitet werden muss, von Polizei, Krankenhäusern, Notdienste und Hotlines aller Art, Servicebetriebe, Gastronomie, Transportwesen, etc. etc.). Mir will absolut nicht einleuchten, warum es darüber hinaus für eine einzelne Branche ein eigenes Gesetz geben soll.
Wenn Gewerkschaften in einzelnen Branchen etwas Eigenes vereinbaren, ist das in Ordnung, aber m.E. muss der Gesetzgeber hier nicht mehr eingreifen als er es über das Arbeitsrecht (neben Arbeitszeitgesetz auch Bundesurlaubsgesetz, Arbeitsschutzgesetz etc. ) schon in absolut ausreichendem Maße tut.
Die Öffnungszeiten selber werden sich von ganz alleine anhand einerseits der Nachfrage vor Ort und andererseits den verfügbaren Arbeitskräften regulieren – ebenso wie die daraus ggf. resultierenden Schichtdienste. Ich finde, hier bedarf es keiner weiteren Regelung.
Siehst Du das genauso?
+13
Ich bin der Meinung, dass der Markt dies regelt. In den meisten Lagen wird der Händler von sich aus um 22 Uhr schließen, weil danach kein nennenswerter Umsatz mehr stattfindet. Deshalb bin ich für eine völlige Freigabe der Öffnungszeiten. Man sollte nicht vergessen, dass Amazon und Co. auch 24/7-Öffnungszeiten haben. Rückschritte bei den Ladenöffnungszeiten werden automatisch zu Umsatzverschiebungen in den Internethandel führen. Merke: Wann immer Umsatz stattfindet, haben Bürger mit den Füßen (und dem Geldbeutel) dafür gestimmt, dass just zu diesem Zeitpunkt geöffnet sein soll.
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+14
Und darum müßten um 22 spätestens die Läden schließen bestellt eure Lebensmittel doch mal um 23 Uhr denke nicht das sie euch die immer so lange arbeiten jemand um 24 Uhr lieferen wírd.Es ist reine bequemlichkeit, wenn man so spät einkaufen geht
Siehst Du das genauso?
+6
Bei den länderspezifischen Feiertagen sehen wir, dass nach Hessen oder in die Niederlande gepilgert und wie wild gekauft wird. Irgendwie hat das was!?
Ziel der Verkaufsoffenen-Sonntage ist es diese Kaufkraft abzuschöpfen, ohne Rücksicht auf Erholungsbedarf der Mitarbeiter.
Die Ladenöffnungszeiten sollten ruhig wieder auf 18:30 Uhr begrenzt werden.
Gleichzeitig sollten die einzelnen Kommunen/Stadtteile berechtigt werden einen einzelnen Wochentag als Kaufabend bis 24:00Uhr zu öffnen. Wenn alle auch kleinere Einzelhändler dies gemeinsam organisieren kann das Ein Event jede Woche werden.
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+6
Och, die armen Verkäufer, mir kommen die Tränen! Die werden doch tatsächlich gezwungen bis tiiiiief in die Nacht zu arbeiten! Aber warum hat denn keiner Mitleid mit den Angestellten der Gastronomie, in den Krankenhäusern, in den Theatern, in den Kinos etc? Mein Vorschlag: alle Geschäfte UND Restaurants, Diskos, Kinos, Verkehrtbetriebe etc. MÜSSEN um 20:00 Uhr geschlossen werden! ArbeitnehmerInnenschutz geht vor Konsum!!!!!
Und Sonntags darf überhaupt nichts geöffnet werden!
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+11
@Dirk ja kannst ja mal für unser Gehalt bis 24 Uhr im Laden stehn, und schauen wie viel spaß das bereitet mit einer mini Besetzung
das Abend Geschäft zu wuppen dann darfste gerne so einen Quark hier verzapfen, übrigens sind alle mini jobber von den Zuschlägen ab 20 Uhr 55% auf den Brutto Std lohn (wird auch anteilig noch besteuert!!) ausgeschlossen nix mit 18.30 das gibts schon lange nimmer die Herren von der CDU und Co sollten sich mal die Tarifverträge anschauen wenn sie schon so Zahlen in den Raum werfen.Und ja ich mag meinen Job Nur die Arbeitszeiten sind einfach schrecklich! von wegen Schichtsystemen und so man kann sich auf nix einstellen jede Woche andere Dienstzeiten und Die Familie Bleibt auf der Strecke denn Kinder bleiben nicht extra bis 00.45 auf bis ich zu Hause bin.
Siehst Du das genauso?
+13
Dem kann ich nur zu stimmen. Ich bin eine von den 400 Euro Kräften, habe den Job nur bekommen weil sie welche für Spätdienste brauchten. Mit dem Stammpersonal wäre das ganze nicht machbar, die werden tagsüber gebraucht. Zudem wären sie viel zu teuer, wegen den Zuschlägen und promt würde sich der Gewinn für die Konzerne schmälern. Wir Verdienen zwischen 7.50 und 9.22 brutto die Stunde, mehr nicht. Zum leben reicht das nicht. Ich warte seit einem Jahr auf die versprochene Hochstufung der Stunden und nix passiert. Bin jetzt 3Jahre dabei. Soviel zum Thema mehr arbeitsplätze für alle. Was bringt es,wenn es nur noch 400 Euro Jobs gibt und man den Rest von der Arge beantragen muss… Das System ist faul…Aber die daoben haben gute Umsätze und die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer…Amerika lässt grüßen
Siehst Du das genauso?
+18
Ja, am Besten schon den Samstag lieber zum Familientag erklären um mehr Ausflüge mit den Kindern zu machen.
Die Menschen, die zu der Zeit dann in Einrichtungen wie Zoo, Freizeitpark, Museum, Kino, Kletterpark, Berghütte, Theater, Eisdiele, Wildpark, Minigolf, Schwimmbad, etc. arbeiten müssen, sind ja scheißegal, die haben halt einfach weniger Rechte und sowieso ganz bestimmt auch selbst keine Familie!
Ach halt, nein, sowas wird samstags und sonntags selbstverständlich von denjenigen, die das vorbringen nicht besucht.
Und im Gegensatz zu Lebensmitteln stehen diese Leistungen auch selbstverständlich alle im öffentlichen Interesse und sind lebensnotwendig!
Und wer es an einem 10-11 Stunden-Tag (zuzüglich Pendelstrecke) nicht schafft bis 18:30 alles eingekauft zu haben ist selbstverständlich zu faul, zu blöd und zu unorganisiert oder aber von Grund auf gelangweilt und sowieso Hartzer.
Ja, nee … is klar.
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+9
Ja Janni du tust mir schon leid aber hier redet auch keiner davon die läden Um 18.30 zu schließen es geht darum ob man bis 24 Uhr einkaufen muß wenn man ja soviel arbeitet hast Du sicherlich auch lust darauf
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+3
Es ist herlich, so was zu lesen!!! Keiner redet hier von Schließung um 18.30Uhr.
22 Uhr ist in Ordnung…Geplant wäre es aber bei einigen Ketten bis 24 Uhr zu öffnen und zwar alle Läden…Besser bezahlt wird man trotzdem nicht. Die keine Familie haben und jung sind arbeiten gerne in der Gastronomie und anderen Freizeit Einrichtungen.Zu denen zählte ich früher auch. Jetzt habe ich Familie und arbeite abends, weil ich den job brauche. Obwohl ich mein Kind dann von jemand anderem beaufsichtigen lassen muss. Mein Partner arbeitet wie ich im Einzelhandel, nur eben Vollzeit. Er ist abends 3mal in der Woche bis 24 Uhr nicht da. Nur das er mehr Verdient und Zuschläge bekommt!!!!
Wie wäre es denn,wenn es ja angeblich so viele neue Jobs gibt,die Klamotten-Läden auch bis 24 Uhr öffnen???
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+11
Und überhaupt, läuft nicht genug falsch in Deutschland?
Was bringt es,wenn viele arbeiten zu nem Hungerlohn, mit dem sie Ihre Familien nicht ernähren können und die Lebenskosten immer mehr steigen. Ein Kind zu bekommen ist Luxus und viele sind der Meinung das man Luxus nicht braucht. Bei uns bleibts bei einem Kind, mehr können wir uns nicht Leisten.Denn die kleine soll gut aufwachsen können und es soll ihr an nichts Mangeln.Die Einstellung haben viele mitlerweile und Entscheiden sich gegen Kinder.
Nur wenn keiner mehr Kinder bekommen mag, weil man Angst hat, die Finanziele Verantwortung nicht stämmen zu können, ja dann holt man Fachkräfte aus dem Ausland zu uns…Ob das die Lösung für alle sein sollte, ich weiß nicht…
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+12
eine änderung der bisherigen regelung empfinde ich als unangebracht / unnötig.
momentan kann ich meinen beruf und mein einkaufsverhalten bzw -bedarf sehr gut kombinieren.
ein rückschritt auf ‘alte modelle’ bedeutet für mich eine minderung der lebensqualität.
als single, ohne auto, in einem 3-schichtsystem arbeitend ist es für mich persönlich am einfachsten bis 24uhr einkaufen zu können, anstatt wie früher das alles vor der arbeit erledigen zu müssen.
Siehst Du das genauso?
+11
@Tom & Julia: vielleicht habt ihr beiden nicht von 18:30 gesprochen, aber dass keiner das hier getan hat, ist falsch ;-) Das Argument, dass früher auch keiner verhungert sei, usw. usf. und dass es bis 18:30 ja jeder schaffen könnten eingekauft zu haben, fiel, wenn ich mich recht erinnere, in mehr als einem der oben stehenden Beiträge und auf die habe ich mich bezogen.
Ich brauche auch keinen Laden der bis 24Uhr geöffnet hat, das habe ich auch nicht gefordert. Mir persönlich würde z.B. 21 Uhr reichen, das kann ich mit meinen Arbeitszeiten dann noch vereinbaren.
Nur wenn ich als Vollzeit-Alleinverdiener dann noch lesen muss, dass, wer es bis 18:30 oder 19 Uhr nicht in einen Supermarkt schafft zu faul, zu blöd und zu unorganisiert sei, nur weil sich einige nicht vorstellen können, dass es nicht nur “Beamtenjobs” gibt, dann kotzt mich das auch an. Sorry. Das können auch nur die von sich geben, die mehr als genug Zeit haben. Eigentlich solltet gerade ihr das in eurer Situation ja auch fast ein wenig nachvollziehen können.
Es gibt viele Menschen, die sich nicht einfach aussuchen können, wo, wann und wie lange sie arbeiten möchten, sondern die sind froh, dass sie überhaupt einen Job haben, so dass sie die Gegebenheiten eben hinnehmen. Da stellt der LEH bei weitem keinen Einzelfall dar. Und auch nicht nur Mitarbeiter im LEH müssen lange arbeiten und haben Kinder ;-)
Also bitte nicht persönlich nehmen :-)
Siehst Du das genauso?
+5
Bevor jemand fragt:
Das mit den Samstagnachmittagen war übrigens auch nur auf diejenigen gemünzt, die nur allzugerne dann samstags Angebote in Anspruch nehmen wollen, wo dann andere arbeiten müssen, hauptsache sie selbst nicht. Aber auch außerhalb des EHs arbeiten samstags nicht nur junge, kinderlose Singles, denen es egal ist, dass sie arbeiten müssen, sondern ebenfalls genügend, die einfach keine andere Wahl haben.
Vielleicht sollte ich mich das nächste mal weniger ärgern und nicht so emotionsgeladen posten, vielleicht werde ich dann auch besser verstanden *zugeb*.
Siehst Du das genauso?
0
Ohne die Arbeit von billigen Entrechteten wären die familienfeindlichen Ladenöffnungszeiten für die Profiteure nicht rentabel.
Die staatlichen Subventionen an die Großverdiener in Form der Schaffung gesetzlicher Rahmen hinsichtlich der Knebelbeschäftigungsverträge fördern die Ungerechtigkeiten und die Kasteneinteilung in unserem Land. Neben den Beschäftigen sind insbesondere deren Kinder die Verlierer.
Siehst Du das genauso?
+7
Solange es gilt, Arbeitslosigkeit zu verringern, also sinnvolle, auch nachgefragte Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen, ist überhaupt gar nicht einzusehen, was für Arbeitnehmerinteressen durch eine Kürzung der Ladenöffnungszeiten zu “schützen” wären. Es wäre doch geradezu unsozial, zu Lasten der Gesamtbeschäftigung die Interessen einer einzelnen Gruppe, also “der Beschäftigten im Einzehandel” zu schützen. Zudem wird ja auch mit Sicherheit nicht jeder Beschäftigte im Einzelhandel dieselben Arbeitszeiten schätzen.
Siehst Du das genauso?
+8
In der Debatte wird viel vom mündigen Bürger gespro-chen, der selbst entscheiden können soll wann und wo er einkaufen gehen will. Diese Argumentation hat vielleicht im weitesten Sinn etwas mit Mündigkeit zu tun, in dem Sinn, dass man selber etwas zu eigenen Gunsten wählen und entscheiden können soll.
Mit Bürger sein, hat es aber nichts zu tun. Denn zum Bürger gehört auch die Solidarität und Rücksicht-nahme den Bürgern gegenüber, die die Entscheidungsfreiheit ausbaden müssen. Also, die Bediensteten im Handel. Die werden nämlich nicht frei wählen können, ob sie in einem Betrieb arbeiten wollen, der seine Öffnungszeiten erheblich erweitert. Jeder weiß, daß, wenn man heutzutage einen gut bezahlten Arbeitsplatz hat, den nicht so einfach wechseln kann, wenn die Arbeitszeiten familienfeindlich werden oder es schwer machen Freundschaften aufrecht zu erhalten oder z.B. in Vereinen tätig zu sein.
Wie schwierig das ist, weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich arbeite in einem Drei-Schicht-System in der Kinder und Jugendhilfe. Nötig sind solche Arbeitszeiten da, wo es rund um die Uhr Menschen zu betreuen gilt. Nirgendwo sonst!! Nirgendwo sollen solche Arbeitszeiten eingeführt werden, wo es nicht absolut notwendig ist. Sie zerstören persönliche soziale Netzwerke (damit ist nicht facebook und Co gemeint, sondern Familien, Freundschaften und z.B. Vereinsleben). Und schon garnicht dürfen solche Arbeitszeiten eingeführt werden um des perönlichen Vergnügens anderer willen.
Deshalb:Ladenöffnungszeiten von 07.00 – 20.00 Uhr. Früh- Nacht und Spätschichtler haben in diesem Zeitraum immer eine Möglichkeit einzukaufen.
Siehst Du das genauso?
+8
Grünen Zitat: Dein Beitrag geht davon aus, dass wir eine bestimmte Meinung vertreten. Wie wir überall auf dieser Website schreiben, ist die Diskussion ergebnisoffen – eine GRÜNE Beschlusslage existiert nicht.”
Ein Widerspruch ist für mich schon diese Aussage! (siehe meine Überschrift)
Wer so eine Frage, die für mich negativ klingt, als Überschrift für die Grünen Umfrage wählt ist schon partei-isch.
Warum nicht die Überschrift wählen:
z.B. “Einkaufsfreiheit so lassen oder Abschaffung dieser Freiheit?” oder eine andere Freiheits Frage stellen?
Auch die 3- gliedrige Fragestellung ist mir zu kompliziert und der Zeitaufwand alle Beiträge zu lesen, ist mir zu-viel des Guten. Warum muss der Samstag und dann noch der Sonntag hier separat als Blog angesetzt werden? Da machen doch viele Leute schon nicht mehr mit
Siehst Du das genauso?
+4
Hallo Mike,
also wenn Du in unserer offenen Frage eine Unterstellung siehst, tut uns das leid. So ist es sicherlich nicht gemeint. Wir sind offen und haben das mehrfach diskutiert.
Deine Alternative “Einkaufsfreiheit so lassen oder Abschaffung dieser Freiheit?” ist aber doch wesentlich wertender und auch noch wesentlich länger. Du merkst, es ist nicht einfach einen griffen Slogan zu finden :-)
Zu den Thesen: Wir wollen gerne ein differenziertes Bild. Es ist viel zu lesen – ja. Beteiligung bedeutet auch Arbeit, für alle von uns :)
Mein Posting von soeben:
Zitat fehlt bei der Überschrift, bzw. ich machte einen Fehler, bitte ändern! Hier die Überschrift:
Euer “Shop around the clock?” Zitat ist schon Parteinahme!
Siehst Du das genauso?
+3
Hallo Mike, Du gibst richtigerweise das Fragezeichen an. Und genauso ist es auch gemeint: Als Frage. Wie Du hier siehst, nehmen wir keinen Einfluss auf die Diskussionen, oder sonstwie. Wir freuen uns über jede sachliche Meinung zum Thema und werden alles ergebnisoffen(!) auswerten.
@frank: Weißt du eigentlich in wieviel Berufen Schichtdienste normal sind? Wenn für dich Arbeitnehmerschutz gelten soll, warum dann nicht auch für Angestellte in Gastronomie, Krankenhäuser etc? …Und noch ne Frage: Warum hat denn das Geschäft in dem zu arbeitest überhaupt so lange auf, wenn nichts los ist?
Siehst Du das genauso?
+8
Zerlegen wir doch mal “Die zentralen Ergebnisse der Evaluierung:”
1.) “……Die verlängerten Öffnungszeiten haben also nicht dazu geführt, dass die Kundinnen und Kunden mehr kaufen bzw. mehr Geld ausgeben…..”
Schockschwerenot, das ist aber ein überraschendes Ergebnis!
2.) “…Entgegen der von CDU und FDP formulierten Motivation und Erwartung gab es keine nennenswerte Zunahme von sozialversicherungspflichtigen Jobs…..”
Siehe Punkt 1.)
3.) “…Die verlängerten Ladenöffnungszeiten an Werktagen werden nicht übermäßig genutzt….”
Ach, so ist das, statt der Begrenzung der Öffnungszeiten könnte man also auch Schneeballschlachten im Hochsommer verbieten!
4.) “Kommunen aller Größen bieten verkaufsoffene Sonn- und Feiertage an.”
Jau, stimmt, da hab ich auch so evaluiert.
5.) “In fast allen Städten und Gemeinden haben FloristInnen, Bäckereien und Hofläden sonntags geöffnet. Hier treten nur wenig Probleme auf,….”
Richtig, genauso wenig wie z.Bsp. in Restaurants oder Kinos!
6.) “Verlängerte Ladenöffnungszeiten haben die Einzelhandelslandschaft und auch die wohnortnahe Versorgung nicht nennenswert beeinflusst.”
Da fällt mir doch glatt die Schneeballschlacht wieder ein!
7.) “Die Fragen, ob es durch die längeren Öffnungszeiten einen anderen Bedarf an Kinderbetreuung oder Einschränkungen für das Ehrenamt gibt, lässt der Bericht offen.”
Ich auch!
8.) “Die Auffassungen der befragten Institutionen und Verbände zu Auswirkungen auf Kriminalität im Einzelhandel, Gesundheits- und Arbeitsschutz gehen auseinander. Lediglich ver.di und die Kirchen äußern Bedenken zum Gesundheits- und Arbeitsschutz.”
Tja, so ist das halt mit den Lobbymeinungen…..!
Zusammenfassend kann man wohl folgendes feststellen: Der Wegfall der Begrenzung der Öffnungszeiten hatte in keinem der betrachteten Punkte wesentliche Auswirkungen.
Meine Meinung:
Der Wegfall der Begrenzung der Öffnungszeiten war und ist richtig. Hier ist ohne dramatische Auswirkungen ein Privileg für die Beschäfftigten im Einzelhandel abgeschafft worden, in dessen Genuss Millionen anderer Arbeitnehmer noch nie gekommen sind (Ich verzichte an dieser Stelle auf eine Auflistung der Beispiele).
Siehst Du das genauso?
+10
Als Einzelhändler im Vorort
bekomme ich diese blöden langen Öffnungszeiten besonders zu spüren! Seit sie erlaubt sind, geht die Kundenfrequenz spürbar zurück, besonders am Samstag.(War früher der stärkste Tag.) Als ein-Mann-Betrieb kann ich nicht bis 20 oder 22 Uhr aufhalten, da ich nach 18 Uhr den Kunden-Service außer Haus
bewerkstelligen muß. Deshalb das Ganze gerne rückgängig machen!
Siehst Du das genauso?
+20
Mensch Kluti63, das ist ja mal ´ne pfiffige Logik, – könntest Du so eine brilliante Zerlegung mit Fazit nicht auch für die rasant gestiegenen Gehälter,- insbesondere der nicht tariflich geregelten-, im Einzelhandel hinlegen. Ich fühle mich so gerne privilegiert…. :-)
Siehst Du das genauso?
+6
Hallo Inga C.
Bitte einfach mal meinen Beitrag im Bereich “Öffnungszeiten Samstag” lesen. Vielleicht habe ich ja Deinem Wunsch damit schon entsprochen?
Siehst Du das genauso?
0
Als ich meine Frau kennen lernte, gab es den langen Donnerstag, den sie im Einzelhandel mitmachen musste. Sie arbeitete also bis 22:00 und kam, da sie in der Nachbarstadt arbeitete und auf ÖNV angewiesen war, um ca. 23:30 übermüdet zurück.
An den Tagen sahen wir uns nur am Morgen..
Und das jetzt täglich? vielen Dank auch..
Ich bedauere die “”Familien”", die solche langen Arbeitszeiten mitmachen müssen, die meiner Meinung nach nicht nötig sind.
Wie war das nach den Amokläufen? Oder einfach nur so bei Kindern, die sich auf der Straße langweilen? “Wo bleibt die Familie?” Vorbildfunktion?
Es gibt da viele Aspekte, auf die man nicht in einem einzelnen Statement eingehen kann.
Kurz: Ladenöffnungszeiten wie früher!
Am 31.12. hat unser benachbarter Gemüsehändler zumachen müssen.. Ähnliche Begründung wie Radio Werner Müller. Keine Chance gegen Edeka..
Siehst Du das genauso?
+12
Da verbieten uns die Kirchen an bestimmten ihrer Feiertage fröhlich zu sein. Wir sollen an Sonntagen nicht einkaufen dürfen.
Die EU bringt uns mit giftigen Energiesparlampen Gefahren in Kinder- und Wohnzimmer. Wie dieser Giftmüll entsorgt wird, bleibt verschleiert.
Wir werden gezwungen, erneuerbare Energien zu finanzieren, die Großverbraucher erhalten auf unsere Kosten Rabatte und werden so gegen unseren Willen subventioniert. Und die Energieversorger verdienen prächtig.
Biokraftstoff E10 wird per Gesetz verordnet. Dafür entstehen Monokulturen, Regenwälder werden abgeholzt und die landwirtschaftliche Produktion von Lebensmitteln geht zurück.
Die Lebensmittel werden knapper und teuerer. Das wird mit sog. Entwicklungshilfe und wehleidigen Spendenaufrufen zur Hilfe für die hungernde Dritte Welt kompensiert.
Nichtraucher-Hysteriker verbieten das Rauchen während sie gleichzeitig Fixerstuben einrichten.
Mobilität wird gefordert und ist auch dringend erforderlich. Aber die Politik lässt Strassen und Autobahnen verkommen.
Dafür erhöhen die konkurierenden Parteien in schöner Einmütigkeit regelmäßig die Diäten ihrer Abgeordneten. Natürlich mit Steigerungsraten, die weit über den allgemeinen Einkommenszuwächsen liegen. Von überhöhten Pensionen bei minimalen Leistungen ganz zu schweigen.
Wen wundert es, wenn die Gewerkschaften da ihren Mitgliederschwund bremsen wollen und auf ein paar neue zahlende Mitglieder hoffen, indem sie sich gegen freie Ladenöffnungszeiten zur Wehr setzen.
Die Kette unsinniger politischer Entscheidungen ließe sich beinahe beliebig fortsetzen.
Wo man hinschaut, werden im Politzirkus neue Regelungen erdacht, die des Bürgers Freiheiten immer weiter einschränken.
Deshalb:
Lasst die Händler verkaufen, wann und wo sie wollen.
Und lasst den Kunden einkaufen, wann und wo er will.
Die Freiheit der Gesellschaft ist immer und vor allem die Freiheit des Einzelnen.
Siehst Du das genauso?
+14
Ich habe vor Jahr und Tag diese Position vertreten:
1. Handelsunternehmen mit Betriebsrat benötigen die Zustimmung des Betriebsrats für die festgelegten Öffenungszeiten.
2. Handelsunternehmen mit Beschäftigen ohne Betriebsrat benötigen die Einzelzustimmen eines jeden Beschäftigen für die Gesamtöffnungszeiten und die individuellen Arbeitszeiten des jeweiligen Beschäftigten.
3. Händler, die nur mit Familienangehörigen ihr Geschäft betreiben, können die Öffnungszeiten frei festlegen.
Inzwischen sind die Arbeitssituationen im Einzelhandel (noch) schlechter geworden. Doch könnte das weiterhin eine Lösung sein, um die Interessen der Beschäftigten besser zur Geltung zu bringen.
Siehst Du das genauso?
+2
Besonders aus der grünen Sichtweise heraus sollte der Punkt Umweltverschmutzung nicht vergessen werden. Je länger die Läden geöffnet haben, um so mehr Fahrten ergeben sich dorthin. Die Leute sind doch alle zu bequem geworden, um ihre Einkäufe vernünftig zu organisieren. Da wird mal schnell nur für eine Mahlzeit zwei Mal zum Shop gefahren, weil ja mal wieder was vergessen wurde: Der Laden hat ja noch auf! Bei den derzeitigen Öffnungszeiten ist das Denken doch nicht mehr nötig. Für alle Anwohner eine Zumutung. Die Luft wird von morgens 6.00 Uhr bis abends 22.00/22.30 Uhr total verpestet (herrlich dabei mit offenem Schlafzimmerfenster zu schlafen). Nicht zu vergessen die Lärmbelästigung. Aus grüner Sicht kann es nur einen Weg geben: Von 6.00 – 20.00 Uhr !!! Das reicht absolut. Die Anzahl der Kunden, die nach 20.00 Uhr noch schnell ein/zwei Artikel kaufen “fahren” kann man an einer Hand abzählen.
Siehst Du das genauso?
+10
Hallo Kluti63
Nö, überzeugt mich nicht. Vielleicht solltest Du Dich mal mit einem Ladeninhaber aus „Fleisch und Blut“ eines inhabergeführten Marktes über Umsatz und -Gewinnspannen und dergleichen unterhalten, und wie er denn bei gleichem Umsatz höhere Löhne zahlen soll. Wenn keine wesentliche Umsatzerhöhung stattgefunden hat, allerdings eine Zunahme der Strom, – Wasser, -Heiz und was- weiß- ich- nicht- alles- für Kosten zu verzeichnen ist. Und wie er bei dem herrschenden Konkurrenzdruck mal eben seine Öffungszeiten zurückfahren soll, wenn sich die Öffnungszeiten für seinen Laden nicht rechnen. Es ist mitnichten so, daß die schmalen Löhne immer durch „ausbeuterische“ Arbeitgeber zu erklären sind. Aber ei ei, an wem liegt´s dann? Und so denkt sich mancher Mitarbeiter, „Okay, ist nicht grad´ viel, aber besser als keine Arbeit“…., bis zum schmalen Lohn noch durch ausgedehnteres Verfügbarseinmüssen, und damit Rausfallen aus sozialen Zusammenhängen, die Schmerzgrenze erreicht ist.
Siehst Du das genauso?
+4
@ Inga C.
Achten Sie nicht auf solche Kommentare. Es ist keine wirklich konstruktive Meinung zu erörten aus diesem kommentar. Aber gut ich möchte hier keinen angreifen oder diskriminieren.
Zurück zum Thema:
Durch die langen Öffnungszeiten werden grossteilig Mini Jobber und 400 Euro kräft eingestellt. Gut für den Staat gegenüber dem Volke denn so kann man eine getunete Statistik vorlegen. Schlecht ist aber, dass diese Kräfte nichts oder fast nichts zumindest in die Rntenkassen einfliessen lassen. Somit sid die Rentenkassen auch nicht wie erhofft voll sondern muss es weiterhin zu einsparungen kommen. Natürlich wird dies auch andere Hintergründe haben, aber hier wollen wir mal bei dem Thema Ladenschlus bleiben. Diese Kräfte zahlen selber also nichts ein. Was steht ihnen also bei Rentenantritt zur Verfügung ? Sehr sehr wenig ! Und wer wird dieses Geld dann aufwenden müssen ? Folgende Generationen und diese tun mir heute schon leid. Warum haben wir soviele Arbeistlose Jugendliche ? Keiner will bei solchen Arbeitszeiten im Einzlhandel arbeiten, was ich auch gut nachhvollziehen kann. Also noch mehr vom Staat abhängige. Warum sind Schulnoten heutzutge im durchschnitt schlechter als damals. Weil die meisten Eltern keine lust haben sich mit ihren kindern zu beschäftigen oder die anderen weil sie nicht können. Und warum können sie dies nicht ? Aufgrund von schlechten Arbeitszeiten, gerade im Einzelhandel in dem viele Frauen arbeiten. Und wie kommen diese Mensche im Einzelhandel nach hause nach der arbeit ? Eine frage zu der in den letzten 5 Jahren nicht mal eine Antwort zustande kam. Sehr traurig, aber leider wahr.
Mfg Schmalone
Siehst Du das genauso?
+8
@ Inga C.
Mein Kommentar war auf den von Kluti63 bezogen und sollte ihnen nur as gut gemeinter Rat dienen.
Mfg Schmalone
Siehst Du das genauso?
+3
Hallo Inga C.
Danke dass Du Dir die Mühe gemacht hast, auch meinen zweiten Beitrag zu lesen und zu kommentieren.
Natürlich hast Du Recht mit der Aussage, das die wirschaftliche Situation grade für kleine Betriebe alles andere als rosig ist.
Ausser einer seit langem verfehlten Politik spielt hier aber auch das Verhalten der Verbraucher eine Rolle (also unser aller Verhalten: -Geiz ist geil und 3-2-1 meins-).
Es ist doch ein Teufelskreis in den wir geraten sind – wir verdienen zu wenig und müssen daher billig einkaufen…..und weil wir billig einkaufen haben die kleinen Unternehmen auch zu kämpfen und sind nicht in der Lage, bessere Löhne zu zahlen -
Aber das ist kein spezielles Problem des Einzelhandels sondern ein grundsätzliches in Deutschland.
Ich habe beruflich täglich Kontakt zu kleinen Handwerksunternehmen und glaub mir, denen geht es auch nicht besser.
Und von den dort beschäftigten werden auch Mehrarbeit und Bereitschaftsdienste in der Störungsbeseitigung am Wochenende verlangt (natürlich auch ohne fettes Lohnplus!).
Alles was ich hier darstellen möchte ist, dass die Ursache all dieser Probleme genau so wenig wie die Lösung im Ladenöffnungsgesetz zu suchen ist!
Wir verzetteln uns mit solchen Diskussionen in Kleinkriegen und übersehen dabei, welche Macht wir gemeinsam eigentlich haben.
Wir sollten lernen, sie zu nutzen!
Auf das die “Macht” mit Dir sei ;o)
Siehst Du das genauso?
+1
@Dr. Peter Fischer 5.2.12
Applaus und volle Zustimmung!
Siehst Du das genauso?
+1
Fakt 1: Wenn ich abends um 22:00 Uhr durch meine Heimatstadt Köln gehe, haben 99,9 % aller Geschäfte geschlossen…Lediglich 2 REWE-Märkte haben dann noch geöffnet (und die sind rappelvoll). Ansonsten hat KEIN EINZIGES Geschäft noch auf!! Und wenn man die obigen Kommentare liest könnte man meinen, dass unzählige Angestellte nachts arbeiten müssen (schnief)….WAS SOLL DIE JAMMEREI????????????
Siehst Du das genauso?
+8
Wenn ich abends um 22:00 Uhr durch die Innenstadt meiner Heimatstadt Köln gehe, haben lediglich 2 REWE-Märkte geöffnet (und die sind rappelvoll). Ansonsten hat KEIN EINZIGES Geschäft geöffnet!!! Wenn ich mir die obigen Kommentare lese habe ich das Gefühl JEDER Angestellte muss bis tief in die Nacht arbeiten. Was soll also die Jammerei?
Siehst Du das genauso?
+6
@DIE GRÜNEN NRW:
Ihr behauptet allen Ernstes, dass ihr keinen Einfluss auf die Diskussionen nehmen wollt und dass ihr keine Position zum Thema vertretet? Fragen wie: “Wiegt die persönliche Freiheit auch Abends um 24 Uhr Milch einzukaufen schwerer als der ArbeitnehmerInnenschutz?” sind also neutral?
Siehst Du das genauso?
+2
Hallo Dirk, Du zitierst unsere Einleitung. Der nächste Satz lautet im Übrigen: “Oder regelt nicht sowieso die Nachfrage die Öffnungszeiten und die Ladenbesitzer haben das schon ganz gut im Griff?”.
Wir können uns nur wiederholen: Wir sind ergebnisoffen. Das bist Du aber scheinbar nicht, wie Du mit uns hier diskutierst :-)
Es tut uns leid, wenn bei Dir ein falscher Eindruck entsteht. Wir haben Dir jetzt versichert, dass wir keine vorgefertigte Meinung haben und die Diskussionen hier sehr aufmerksam verfolgen und gewissenhaft auswerten werden. Dementsprechend freuen wir uns über deine sachlichen und fachlichen Beiträgen dazu.
Werden hier eigentlich nur Kommentare veröffentlicht die euch – den Grünen – gefallen?
Siehst Du das genauso?
+1
Hallo Dirk,
wir hatten ein kleines Problem mit dem Spamschutz. Da wir keine Mailadresse verlangen, wurden nach einer Aktualisierung einige Kommentare falsch eingestuft. Entschuldigung dafür. Wie Du siehst, beheben wir solche Probleme auch um kurz vor 22 Uhr.
Soll das ein Witz sein?
Ihr habt keine vorgefertigte Meinung? Seit 20 Jahren wähle ich Grün, umso erstaunter bin ich über die primitive Einflussnahme in der Fragestellungen zur Umfrage.
- Der oben zitierte Satz (Milch einkaufen ist wichtiger als Arbeitnerschutz) ist also neutral?
- Die Überschrift “shop around the clock” suggeriert, dass viele Geschäfte die ganze Nacht aufhaben. Dass ist bei weitem nicht der Fall (ich wohne in Köln, ich kenne KEIN einziges Geschäft, dass die ganze Nacht geöffnet hat).
- Gemäß eurer Infografik kaufen 0,2 % zwischen 22:00 und 24.00 Uhr ein. Damit suggeriert ihr, dass sich die Öffnung nicht lohnt. Ihr berücksichtigt allerdings nicht, dass auch nur wenige Geschäft geöffnet haben.
Die Liste könnte ich noch erweitern!
Siehst Du das genauso?
+5
Lieber Dirk,
gerne gehen wir auf deine einzelnen Punkte ein.
“Der oben zitierte Satz” ist in Wirklichkeit eine Frage, die in mehrere andere Fragen eingebettet ist. Sie stellt keinerlei Aussage da, sondern repräsentiert nur die Fragen/Argumente, die hier auch immer wieder in der Diskussion auftauchen. Genauso wie die Frage “Oder regelt nicht sowieso die Nachfrage die Öffnungszeiten und die Ladenbesitzer haben das schon ganz gut im Griff?” den anderen Standpunkt symbolisiert.
Auch die Überschrift ist eine Frage und lautet vollständig: “Shop around the Clock?”. Wir suggerieren nichts und fragen nur. Auf deine fachliche Antwort dazu freuen wir uns.
“Gemäß eurer Infografik” – wie Du der Quelle entnehmen kannst, stammen die Zahlen aus dem Bericht des Wirtschaftsministeriums. Wir suggerieren damit eigentlich nur, dass wir knapp 300 Seiten Bericht für Euch durchgearbeitet haben und verschiedene Fakten übersichtlich zusammengestellt haben. Oder suggeriert die Grafik, dass 93% der Unternehmen in Großstädten die längeren Öffnungszeiten nutzen auch etwas? Und was suggeriert die von uns dargestellte Zahl, dass der Anteil der geringfügig Beschäftigten laut Bericht unverändert geblieben ist?
Lieber Dirk, wir haben Dir nun ausführlich darauf geantwortet. Wenn Du eine Unterstellung siehst, tut uns das leid. Es liegt nicht in unserer Absicht. Wir freuen uns, wenn Du jetzt zu einer sachlichen Debatte hier beitragen möchtest und deine Meinung inhaltlich darlegst. Du findest bereits viele Diskussionsbeiträge hier, auf die Du dich auch gerne beziehen kannst.
Liebe Einzelhändler?
Gibt es unter euch noch einige, die ihren Job gerne machen und dann öffnen wollen, wenn die Kunden es verlangen und die NICHT nach einer gesetzlichen Lösung brüllen? Oder quatscht ihr nur nach, was euch eure Gewerkschaft (verdi) vorkaut.
Klar, wenn es mir selbst nutzt, dann hab ich solche Gesetze gern. So kann ich sagen: “20 Uhr, Ladenschluss, alle raus!”. Aber so etwas erinnert mich ein wenig an die Selbstbedienungsmentalität mancher Politiker. Klar, dass man einer Diätenerhöhung zustimmt – man hat ja danach mehr Geld. Genauso ist es mit dem Ladenschluss. Eine gesetzlich geregelte Freizeit, das hat nicht jeder! Also ist man, wenn man im Einzelhandel arbeitet, geschlossen dafür. Oder? ;-)
Siehst Du das genauso?
+5
Ich finde es völlig albern, das Thema Ladenschluss künstlich hochzujazzen. Es gibt keinerlei Handlungsbedarf. Da, wo ausreichend Kunden vorhanden sind, haben Geschäfte länger offen, wo das nicht der Fall ist, schließen sie eben. Das hat sich doch längst eingependelt und ich kenne keine Stadt, in der man nach der Freigabe nun “rund um die Uhr” einkaufen kann. Und dass einzelne Lebensmittelgeschäfte nun bis 21 oder 22 Uhr geöffnet haben, kann ich als berufstätiger Mensch nur begrüßen. Ich denke mit Grausen an die Zeiten zurück, als pünktlich um 18.30 Uhr überall die Rollgitter runtergingen. Letztlich ist eine Einschränkung der Ladenschlusszeiten nur ein großes Konjunkturprogramm für die Tankstellen, weil man abends dann wieder da zu Apothekenpreisen einksufen darf…
Siehst Du das genauso?
+10
Genau Kluti63, sauber!!! „Geiz ist geil“, „3,2,1, meins“, wie Du sehr richtig erwähnst, ist die Art Verbrauchermentaliät, die uns u.a. in diesen „Teufelskreis“ gebracht hat. Das meinte ich mit meiner Frage „An wem liegt´s dann“. Und nach meinem Dafürhalten ist es exakt diese Verbrauchermentalität, die auch in postpubertärem Underdog-Feeling gegenüber dem `Feindbild´ Kirche und Staat nicht nur ihre „Habenwollen-Freiheit“, sondern auch ihre „Immerhabenwollenkönnenmüssen-Freiheit“ fordert. Nein, ich gehöre keiner Glaubensgemeinschaft an, trotzdem ist auch für mich die allgemein wachsende Gier, die wiederum die Gier nährt, nicht zu übersehen. Und weil mir vor diesem narzisstischem Balg namens Gier graut, bin ich dabei, mich wieder ins Handwerk zu fudeln. Nach meiner Wahrnehmung sieht´s dort trotzdem noch besser aus. Wir bekommen nämlich nicht nur keine fetten Zulagen, sondern überhaupt keine, stattdessen wegen ausfallender Lohnanpassung noch weniger als vor einigen Jahren. Soviel zu unseren Privilegien. Ebenso erhalten wir nicht, wie viele andere Schichtberufsgruppen unsere Arbeitspläne Wochen im Voraus, sondern drei Tage vor Beginn der kommenden Woche. Spontanänderung eingeschlossen. Von Verkäuferinnen aus den Bäckereiabteilungen weiß ich, daß sie bisweilen um 18 Uhr abends noch nichtmal wissen, in welcher Filiale sie am kommenden Morgen auftauchen sollen. Zwischen jedem Samstag(abend) arbeiten und an manchen Wochenenden Bereitschaftsdienst liegt auch noch ´ne kleine Welt, gell?
@Dr. Fischer: „Die Freiheit der Gesellschaft ist immer und vor allem die Freiheit des Einzelnen.“ Auch sehr richtig, und ich bin eine von diesen „Einzelnen“…lästig???, weshalb ich auch die Chance dieses Diskussionsforums nutze ;-), …
Siehst Du das genauso?
+3
Eine Bitte an die Moderatoren:
Das entwickelt sich ja hier prächtig, gut so!!!
Bei der Masse der Kommentare wird es aber langsam schwierig, die Übersicht zu behalten da alle Beteiligten sich hier auf drei Themenbereiche aufteilen.
Ich möchte gerne Beiträgen, die ich unterstütze, den “like-Button” gönnen.
Eine Filterfunktion nach Autoren wäre dazu wohl hilfreich….geht das?
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@Inga C
Puh, nu wirste abba kompliziert……sorry, nix für ungut!
Nachdem ich Deinen letzten Kommentar mühsam auf seine Kernbestandteile reduzieren konnte (3 x lesen = 1 x verstehen) geb ich Dir ja in vielen Teilen Recht…….aber hier mal ein Tipp:
Etwas Struktur in Deinen Kommentaren erhöht die Lesbarkeit für andere deutlich!
Zeilenumbrüche und Absätze sind NICHT böse sondern unsere Freunde für eine ungetrübte Kommunikation!
…und bitte beschimpf mich jetzt nicht als “Klugscheisser”……;o)
Siehst Du das genauso?
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@die Grünen NRW:
In eurer sehr neutralen und überhaupt nichts suggerierenden Umfrage bzw. Infografik steht leider nicht, wieviel Prozent aller Geschäfte tatsächlich zwischen 22:00 und 24:00 Uhr geöffnet haben. Reden wir über 0,1 oder 0,2 % aller Geschäfte? Wenn man die Befürworter der eingeschränkten Öffnungszeiten und eure Infos anschaut, hat man das Gefühl, dass (gefühlt) jeder 2 Mitarbeiter bis spät in die Nacht arbeiten muss. Es kann natürlich sein, dass in Bochum, Bonn, etc. mehr Geschäfte bis Mitternacht aufhaben, aber in meiner Heimatstadt Köln kenne ich – wie bereits mitgeteilt – lediglich 2 Märkte.
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+4
Lieber Dirk,
gerne wiederholen wir uns nochmal: Die Infografik bezieht ihre Quellen aus dem Evaluationsbericht des Wirtschaftsministeriums. Dort kannst Du auch alle weiteren Informationen finden, wir haben nur eine kleine Auswahl getroffen.
Die Ladenöffnungszeiten könnten auf 19:00 Uhr in der Woche und auf 16:00 Uhr am Samstag begrenzt werden. Sonntags sollte grundsätzlich geschlossen bleiben. Die Menschen, die im Einzelahndel tätig sind, haben genauso ein Recht auf Freizeit und Familie wie diejenigen, die einmal in der Woche einkaufen, aber erwarten, dass die Geschäfte ihretwegen lange geöffnet sind. Nach 19:00 Uhr sind die Geschäfte leer. Der Umsatz nach 19:00 Uhr liegt bei ca. 3% des Tagesumsatzes. Nach 20:00 Uhr sogar nur bei 0,8%. Die Ausnahme sind einzig die Lebensmittelgeschäfte. Aber auch da kann jeder zwischen 09:00 Uhr und 19:00 Uhr einkaufen und muss den Angstellten nicht zusätzliche Belastungen zumuten. Jeder Schichtarbeiter, egal ob 2- oder 3- schichtig, kann ein Lied davon singen. Wenn man am Abend arbeitet, ist man von allen privaten oder öffentlichen Veranstaltungen so gut wie ausgeschlossen. Es sei denn, man geht nach der Arbeit und einem womöglich umständlichen Heimweg (viele nutzen den ÖPNV) mit Umziehen zu Hause dann noch spät zu solchen Veranstaltungen. Da gehen aber die Meisten schon wieder nach Hause.
Das sich der Einzelhandel irrigerweise mehr Umsatz durch lange Öffnungszeiten erwartet, ist völlig hirnrissig. Oder hat der Kunde wegen der Öffnungszeiten plötzlich mehr Geld in der Tasche? Bei Minijobs, die immer mehr zunehmen. Bei geringfügig Beschäftigten mit 400,00 € Lohn. Oder bei befristet Beschäftigten, die ihr Geld lieber auf die Seite legen, weil sie nicht wissen, was nach dem Job kommt. Nicht die Arbeitnehmer sorgen für knappe Kassen bei den Verbrauchern, sondern diejenigen die oben genannte Arbeitsplätze erst ermöglicht und umgesetzt haben. Wo also soll der “Mehrumsatz” für die Öffnungszeiten am späten Abend, der Nacht oder dem Sonntag herkommen? Und wofür sollen dann die Beschäftigten im Einzelhandel so spät oder Sonntags noch arbeiten?
Vergleiche mit Südeuropa hinken, denn dort ist über Mittag 3 Stunden Hitzeruhe. Hier nicht. Und Vergleiche mit den USA sind ebensolcher Blödsinn, denn wir sind hier eben nicht in den USA. Der vom Einzelhandel (nicht den Verkäufern/innen) gewünschte Wandel der Öffnungszeiten benachteiligt eben diese Verkäufer/innen mehr als meiner Meinung nach zumutbar. Deshalb ist das völlig unnötig! Es gibt außerdem bereits genug Menschen, die Schichtarbeit leisten. Soll das demnächst die ganze Arbeitnehmeerschaft der Republik tun? Weil sich das einige wenige in den Kopf gesetzt haben?
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+17
@Dirk also das mit deinen 2 Märkten in Köln finde ich schon Lustig,vielleicht in deiner Nähe, Rewe hat schon paar mehr auf das weiß ich weil ich auch Im Einzelhandel bin und auch bis 24 Uhr arbeiten darf (lach) würde gerne darauf verzichten wenn ich dürfte Geöffnete Rewe Märkte 24 Uhr ( Flughafen Köln-Bonn ,Köln Ehrenfeld Lenauplatz Rewe Eigelstein Und Rewe Hohenzollernring,Rewe Brüsseler Platz Aachener Ecke maarweg und so weiter aber nur 2.Merkwürdig
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+6
Eure Umfrage hat Suggestivfragen. “Ich habe jetzt weniger Zeit für meine Familie”. Nein, ganz im Gegenteil: Seitdem lange geöffnet ist, kann ich stressfrei einkaufen gehen, wenn die Kinder im Bett sind. Tagsüberhabe ich Zeit für sie und abends ist der Einkauf allein viel entspannter! Bloss nicht wieder in die Ladenschluss-Steinzeit!
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+9
Ich sehe auch keinerlei Notwendigkeit für eine Änderung. Seit der Liberalisierung 2006 gestaltet sich das Einkaufen entspannter. Als Familienvater habe ich mehr von meinen Kindern, weil man einfach nach dem zu Bett bringen noch Einkäufe erledigt. Man muss nicht immer nach der Arbeit noch in den Supermarkt hetzen, vergisst die Hälfte oder kauft das erstbeste Produkt. Ich kenne auch viele Mitarbeiter im Einzelhandel in meinem bekanntenkreis, die das sehr positiv sehen. Wechselschichteinsatz passt oftmals sehr gut in fexible Arbeits- und Familienorganisation. Ich höre, dass man morgends auch mal die Kinder in die Schule bringen kann oder ins Fittnessstudio. Frühere Arbeitszeiten ließen m.E. nach weniger Freiraum und Flexibilität zu. Ich persönlich halte die Freugabe auch für einen Ausdruck von einem freiheilichen Staat, in dem es die Entscheidung des Kunden ist wie lange er einkaufen will und des Unternehmers, wie lange er öffnen will. Immer neue Regulierung ist mir da zuwider.
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+12
Mir ist kein Fall bekannt, das in der Vergangenheit ein Verbraucher wegen kürzerer Öffnungszeit verhungert ist.Deshalb sehe ich keine Notwendigkeit der Rund-Um-Die-Uhr-Einkaufs. Das bezieht sich auch auf Feiertage wo mancher Zeitgenosse nach offenen Geschäften schreit. Erfahrungsgemäß sind es die gleichen Leute die früher um 19.55 Uhr noch eine Dose Milch brauchten und heute um 21.55 Uhr ein Päckchen Backpulver kaufen. Wir haben genug Berufe die rund um die Uhr arbeiten. Die Einschränkungen im Privatleben als Folge werden von den Verbrauchern aber als Selbstverständlich abgetan. An großen Bahnhöfen und Flughäfen soll es denn auch sein, aber zu höheren Preisen die auch dem Personal zu Gute kommen sollte. Der Verbraucher muss merken das Bequemlichkeit ihren Preis hat. Wer denn dem Drang nach Einkauf nachkommen will muss dieses Vergnügen eben mit einem Zuschlag für Einkauf ausserhalb der Regelzeit bezahlen.
Siehst Du das genauso?
+11
Nein, wir brauchen absolut keine staatliche Einschränkung der Öffnungszeiten. Was wir brauchen ist ein Schutz der Angestellten!
Was wir brauchen ist ein bedingungsloses Grundeinkommen. Nur das garantiert die Wahlfreiheit des Arbeitnehmers. Und Bedingungslos meint bedingungslos ohne Kompromisse!
Ich arbeite gerne Abends oder auch am Sonntag. Dafür habe ich dann zu anderen Zeiten frei und das genieße ich sehr. Genauso verstehe ich natürlich wenn es jemand nicht will, deshalb brauchen wir mehr Freiheit und dann kommen wir wieder zu dem Punkt des Grundeinkommens. ;-)
Im übrigen, warum soll es immer nur um den Einzelhandel gehen? Wenn dann muss es auch für alle anderen unnötigen Bereiche gehen. Wer die Öffnungszeiten einschränkt, aber gleichzeitig meint, Tankstellen dürften dann Offen haben, der hat in meinen Augen nicht zu Ende gedacht. Gleiches gilt für Gaststätten und ähnlichem Luxus.
Meine Stimme bekommen die Grünen so natürlich nicht. ;-)
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+6
@Tom: Danke für den Tip, dass es noch “unzählige” weiterer Läden gibt, die bis 24:00 Uhr geöffnet haben. Du kommst auf 6 Geschäfte, lass es 20 oder 30 Geschäfte sein. In Köln gibt es – soweit ich weiß – ca. 3.000 – 4.000 Geschäfte, nach Adam Riese haben somit 0,7 % aller Geschäfte wirklich bis 24:00 Uhr auf! Wahnsinn!!!!! Das ist doch das reinste Parardies für Einkaufssüchtige.
Siehst Du das genauso?
+3
Ihr offizinellen Grünen schreibt hier zwischendurch die Diskussion würde ergebnisoffen geführt.
Aber auf der ersten Seite steht wörtlich “Die rot-grüne Koalition plant eine Novelle des Gesetzes…” Das klingt alles andere als Ergebnisoffen. Oder ist “keine Novelle” auch eine Option?
Das bedarf einer Erklärung. ;-)
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+7
Ich denke, wenn die Geschäfte unter der Woche bis 20 Uhr und am Wochenende bis 16 Uhr geöffnet sind, reicht das voll und ganz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein/e Vollzeit beschäftigte/r, allein erziehende/r Mutter / Vater im Einzelhandel glücklich ist, wenn sie/er bis 22 Uhr oder 24 Uhr oder gar sonntags arbeiten muss … ganz zu schweigen von dem Kind / den Kindern. Und auf das Verständnis des Arbeitgebers, dass man allein erziehend ist und nicht bis spät in die Nacht arbeiten kann oder möchte, darf man – glaube ich – auch nicht zählen. Dann bekommt man zu hören: “Sie müssen ja nicht hier arbeiten.” Allerdings gibt es allein erziehende Elternteile, die arbeiten müssen oder möchten, und nicht dem Staat auf der Tasche liegen wollen. Wochentags einkaufen bis 20 Uhr und samstag bis 16 Uhr reicht meiner Meinung nach vollkommen aus … und sonntags sollten die Geschäfte grundsätzlich geschlossen sein! Ich bin der festen Überzeugung, dass JEDER die Möglichkeit hat, mindestens einmal die Woche zu ‘vernünftigen’ Öffnungszeiten einzukaufen. Ich bin übrigens Vollzeit beschäftigte, allein erziehende Mutter und arbeite nicht im Einzelhandel.
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+13
in fast allen berufen werden immer flexiblere arbeitszeiten verlangt – aber einkaufen geht dann nur noch bis 20 oder 22 uhr? liebe politiker: wenn ihr dafür sorgt, dass jeder arbeitnehmer um 18 uhr feierabend hat, dürft ihr die ladenöffnungszeiten gerne wieder reduzieren – ansonsten bin ich (genau so wie viele meiner bekannten & freunde) dagegen, da es meine lebensqualität erheblich einschränken würde. und nur so am rande: es wird so oft auf die möglichkeit von tankstellen verwiesen – hier ist es also in ordnung, dass diese verkäufer/innen sogar rund um die uhr arbeiten? schöne doppelmoral einiger hier.
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+14
@Dirk ja es sind mehr und Du vergleichst Birnen mit Äpfeln zeig mir Baumärkte oder Große SB Warenhäuser und Möbelläden Banken,Behörden ect die so lange auf haben die machen sogar bestimmt schon um 7.00 auf und sind dann bis 24Uhr da ??? gehts noch die wahrheit sieht so aus jeder Laden macht zu unterschiedlichen Zeiten auf und zu und da meckert ihr oder Du auch nicht es wäre einfacher für viele Kunden wenn es wieder feste Kernzeiten gäbe und Lebensmittelläden bis 22 Uhr reichen auch und keine Arbeitsstelle geht verloren den es machen eh nur 200 bis 350 Märkte bis 24 Uhr auf
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+6
@Tom: Banken, Behörden? Die habe ich natürlich nicht mitgezählt! Die 200 bis 350 Läden die lt. deiner Aussage bis 24:00 Uhr geöffnet haben befinden sich wo?
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0
@Klut63
Danke für den Hinweis, war wohl wieder etwas sehr komplex. Werde dran arbeiten. ;-)
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0
@Arne
Genau, wir brauchen vollständige Transparenz……so wie es unser Bundespräsident seit Monaten vorlebt!
(Achtung, dieser Beitrag ist völlig überzogen sarkastisch gemeint) ;o)
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0
@Tom
Jau, das seh ich genau so……ohne Punkt und ohne Komma!
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0
@Dirk in NRW
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+2
Wir brauchen keine Begrenzung der Öffnungszeiten.
Warum?
1) Ich will mir nicht vorschreiben lassen wann ich zu kaufen habe und wann ich es zu lassen habe
2) Es gehen nachweislich Arbeitsplätze, Umsatz und somit Wirtschaftskraft flöten (s. z.B. Wirtschaftswoche)
3) auch aus Sicht der Angestellten: Es gibt beispielsweise “Nachtmenschen” die gerne die Spätschichten belegen, abgesehen davon haben bestimmt einige der Angestellten lieber eine Nachtschicht als gar keine Schicht.
Ich sage: Eine Verkürzung der Öffnungszeiten hat Null Sinn und wäre eine einzige Bevormundung der Bevölkerung seitens der Politik.
Naja und sollten die Öffnungszeiten wieder eingeschränkt werden ist meine grüne Stimme eh futsch, aber das dürfte ja klar sein.
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+11
Und wenn schon..wenn die Geschäfte wieder um 18:30 schloßen, müßte ich mich eben wieder umgewöhnen(ich arbeite meistens am Abend und auch immer am Wochenende), ich denke ich bekomme das hin. Und wenn ich was vergessen habe oder zu “faul” war, muß eben der Kiosk zur Notversorgung herhalten. Dafür ist er(der Kiosk) ja schließlich da.
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+6
Da der stationäre Handel zunehmend unter Druck kommt, würde es bei einer abermaligen Änderung der Ladenschlusszeiten nur einen Gewinner geben: den Online-Handel.
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+5
Es werden hier wie andernorts mehrere Argumente für eine neuerliche Einengung der Ladenöffnungszeiten angeführt. Die meisten sind Unsinn, nur eines lässt sich überhaupt diskutieren. In Einzelnen:
Gerne hört man, von der Liberalisierung würden „nur die großen Ketten profitieren“. Die kleinen Läden hingegen müssten aufgeben, weil sie bei den Öffnungszeiten nicht mithalten könnten. Nun, zunächst einmal „profitieren“ alle Kunden davon, die einkaufen dürfen, wann sie einkaufen wollen. Aber tatsächlich: Einen finanziellen Gewinn machen offenbar vor allem Rewe und ein paar andere Supermarktketten. Jetzt ist aber eine „große Kette“ zunächst einmal nichts Böses, das Strafe durch die Politik verdienen würde. Und zum anderen gibt es in demjenigen Segment, das hier interessiert, nämlich Supermärkte und Discounter, überhaupt keine kleinen Anbieter mehr – eine Entwicklung, die bereits lange vor der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten abgeschlossen war. Und soweit es Nischenanbieter – den Marktstand, den Feinkostladen, den Obstspezialist – gibt, die sich bislang behauptet haben, so haben sie offenbar etwas, was sie von den gängigen Supermärkten abhebt. Und das waren sicherlich noch nie die Öffnungszeiten. Wenn sich aber ein kleines Geschäft in nichts vom Angebot im Supermarkt unterscheidet und lediglich unfreundlichere Öffnungszeiten anbietet, dann ist es auch nicht schade, wenn es schließen muss.
Nächstes Argument: Nur Partybummler kaufen so spät noch ein, um an Bier und Zigaretten zu kommen. Erstens ist dies allenfalls ein Teil der Kunden. Und selbst wenn es so wäre: Wem wäre gedient, wenn dieselben Leute mehr Geld in entlegenen Tanken und unhygienischen Kiosken, wo auch nachts Leute jobben, ausgeben müssten?
Manchmal klingt auch eine Art Grundverdammung des Konsums an sich durch. Einkaufen ist demnach – vielleicht genauso wie Toilettengänge, Schnapstrinken und Selbstbefriedigung – moralisch fragwürdig und irgendwie bah und gehört daher eher mal eingeschränkt, damit allen mehr Zeit bleibt, gemeinsam Arte zu gucken. Nur wollen viele Menschen nicht Arte gucken, sondern in Ruhe einkaufen. Und besser für die durchaus fragilen Steuereinnahmen unseres Landes ist es durchaus, wenn viel eingekauft wird. Kurz: Konsum ist nicht böse, sondern ein legitimes und durchaus erwünschtes Bürgerverhalten.
Gerne wird in diesem Zusammenhang auch gesagt, eine Ladenöffnung bis Mitternacht sei „unnötig“. Stimmt. Und? Motorradfahren, Hamsterhaltung, Spielhallenbesuche und Likörkonsum sind ebenfalls „unnötig“ und mitunter belästigen sie sogar andere Menschen. Trotzdem ist es nicht Aufgabe des Staates, von den Verhaltensweisen, die Bürger gerne ausüben wollen, gnädigerweise nur die offiziell für „nötig“ befundenen zu genehmigen. Verbote sind nur da gerechtfertigt, wo andere Rechtsgüter von hoher Bedeutung in nennenswertem Umfang gefährdet wären. Dass dies nicht der Fall ist – dazu sogleich.
Einziges Argument, das ernsthafter Diskussion bedarf, ist nämlich, dass einige Menschen noch sehr spät arbeiten müssen und sie dies im Einzelfall sehr belasten kann. Aber man sehe sich doch einmal die Zahlen an: In Nordrhein-Westfalen öffnen lediglich rund 60 Rewe-Läden noch nach 22 Uhr (Quelle: Wirtschaftswoche). Es hat der ach so kaltherzige Markt nämlich ganz gut geregelt, dass sich die Zahl der betroffenen Geschäfte und damit der Mitarbeiter in einem wirklich überschaubaren Bereich bewegt. Gehen wir davon aus, dass in diesen Geschäften drei bis vier Mitarbeiter die Nachtstunden abdecken. Selbst wenn jeden Abend eine andere Schicht arbeitet, sprechen wir von 24 x 60, also 1440 Personen. Vielleicht kommen von anderen Märkten noch ein paar dazu, sagen wir also großzügig mal 2000. Niemand hat bislang widersprochen, dass ein großer Teil (geschätzt vielleicht die Hälfte?) davon ganz gerne so spät arbeitet, weil das in den persönlichen Plan gut passt. Also sprechen wir von einer Neuregelung, um tausend Menschen in ganz NRW davor zu bewahren, durchschnittlich einen Abend pro Woche bis Mitternacht zu arbeiten. Und diesen Menschen muss man auch mal sagen dürfen: Wenn das alles so schrecklich ist, dann sucht Euch doch vielleicht auf lange Sicht einen Job bei Aldi, die machen diese unmenschlichen Arbeitszeiten nicht mit.
Noch ein paar Worte zu anderen drolligen Stellungnahmen aus diesem Forum: Ein Einzelhandelsmitarbeiter wendet ein, er habe sich für den Job entschieden, als man noch bis 18.30 Uhr zu arbeiten hatte und samstags bis eins. Das müsse dann nun auch so bleiben. Klar. Und weil Fernsehtechniker Heinz X. mal seinen Job angefangen hat, als es nur Röhrengeräte gab, wird der Verkauf von Flachbildschirmen gesetzlich verboten, weil sich auf die neue Technik einzustellen unzumutbar wäre. Eine andere Diskutantin sagt, die Grünen müssten unbedingt für eine Neuregelung sein, weil ja heute ein nennenswerter Umweltschaden entstünde, wenn Leute abends für ein Päckchen Lätta mit dem Auto zum Rewe fahren. Zunächst mal wird ja, siehe oben, ansonsten immer gesagt, nur jugendliche Partytrinker kauften so spät noch ein, und die kaufen mehrere Teile und fahren auch nicht mit dem Auto. Und für die Ökobilanz ist es sicherlich in jeder Hinsicht besser, um 23 Uhr über leere Straßen zum Supermarkt zu fahren als sich um 18 Uhr in den Berufsverkehr zu drängen.
tl;dr: Die Argumente für eine neue Reglementierung brechen bei Licht betrachtet größtenteils zusammen. Einzig der Schutz einiger Arbeitnehmer wäre ein im Ansatz anerkennenswertes Ziel. Die Anzahl der insoweit tatsächlich betroffenen Beschäftigten ist aber so gering, dass ein Eingriff bei weitem nicht gerechtfertigt. Lasst deswegen alles so, wie es ist.
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+17
Es muss nicht alles reglementiert werden. Es sollte jedem freigestellt bleiben, wie lange er sein Geschäft öffnen will. Die Mitarbeiter können ja flexibel eingesetzt werden. Es gibt viele, die gern in den Abendstunden arbeiten, weil sie z.B. tagsüber wegen der Kinder nicht können. In anderen Berufen gibt es ebenfalls Spät- oder Nachtdienste. Ich verstehe den ganzen Wirbel nicht.
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+12
@yonaldo
standing ovations!
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+7
@Tom: Ist das dein Ernst? Die 200 – 350 Geschäfte, die bis 24:00 Uhr geöffnet haben, beziehen sich auf GANZ Nordrhein-Westfalen? NRW hat 18 Millionen Einwohner – d.h. auf 60.000 Menschen kommt max. 1 Geschäft! Und dafür das ganze Theater??????? Sorry, aber Theater ist wohl das richtige Wort!
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+5
Warum wird um die Öffnungszeiten im Einzelhandel so ein Theater gemacht? Es gibt zig andere Branchen, in denen die Mitarbeiter auch in Schichten und auch nachts arbeiten müssen. Darüber wird aber nicht diskutiert.
Haben diese Menschen keine Gesundheit und keine Familie?
Was ist zum Beispiel mit der Industrieproduktion? Stellen wir dort in Zukunft auch die Anlagen ab, damit die Mitarbeiter sonntags alle in die Kirche gehen können?
Warum müssen wir uns nach 18:30 Uhr Filme ausleihen oder tanken? Sind die Arbeitsbedingungen in Videotheken und Tankstellen besser als im Einzelhandel?
Müssen wir nachts und sonntags Zug oder Bus fahren oder womöglich im Restaurant essen gehen?
Nein, das sind wirklich alles unverschämte Bedürfnisse!
Was kommt als nächstes? Ein Ausgehverbot?
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+18
@Anke
Auch wenn Dein Kommentar ironisch gemeint ist, finde ich es gut,dass Du Dir Gedanken machst um andere Branchen in denen rund um die Uhr gearbeitet wird.
Da bin ich auch der Meinung, dass das nicht wirklich sein muss. In der Industrieproduktione sehe ich z.B. kein wirkliches Muss dafür. Da wo Menschen betreut werden müssen schon.
Ich selbst arbeite übrigens auch im Schichtbereich in der Kinder- und Jugendhilfe.
Trotzdem bin ich dafür, diese Form der Arbeit da zu unterlassen, wo es eben nicht notwendig ist.
Einfach zu sagen, weil andere rund um die Uhr arbeiten, müssen dies andere auch, ist doch wohl ein etwas eigenartiges Argument: Wenn andere Nachteile haben, soll der Rest auch Nachteile haben!
Mir fehtl bei Dir und vielen anderen hier bürgerliche Solidarität undRücksichtnahme Mitmenschen gegenüber.
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+7
@ Dirk
Wieviele Geschäfte haben denn nach 20 Uhr noch geöffnet ? Da lohnt sich definitif eine Überarbeitung der Gesetze.
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+9
@yonaldo
„Nun, zunächst einmal „profitieren“ alle Kunden davon, die einkaufen dürfen, wann sie einkaufen wollen. Aber tatsächlich: Einen finanziellen Gewinn machen offenbar vor allem Rewe und ein paar andere Supermarktketten.“
Und das ist nicht fragwürdig?
„Jetzt ist aber eine „große Kette“ zunächst einmal nichts Böses, das Strafe durch die Politik verdienen würde.“
Sie würden „bestraft“, wenn bei neuerlicher Sondierung der Lage diese Öffnungszeiten sich als unsinnig herausstellen würden und zurückgefahren würden? Echt? Womöglich noch schlimmer bestraft, als der kleine Eckladen, den diese Kette eventuell drei Jahre zuvor plattgefahren hat?
„Wenn sich aber ein kleines Geschäft in nichts vom Angebot im Supermarkt unterscheidet und lediglich unfreundlichere Öffnungszeiten anbietet, dann ist es auch nicht schade, wenn es schließen muss.“
Wenn ein kleines Geschäft aus auch schon mal hier genannten Gründen diese Öffnungszeiten gar nicht anbieten kann? Dann hat es das auch so verdient?
„Und für die Ökobilanz ist es sicherlich in jeder Hinsicht besser, um 23 Uhr über leere Straßen zum Supermarkt zu fahren als sich um 18 Uhr in den Berufsverkehr zu drängen.“
Für welche und wessen Ökobilanz?, und was ist mit der anderen Ökobilanz, die vermehrten Verbräuche durch die ausgedehnteren Öffnungszeiten? Die Energieverbräuche und Emissionen? Ach stimmt, et jibbt ja keen Klimawandel, hat´s doch früher auch nich gegeben sowatt… :-)
„Einzig der Schutz einiger Arbeitnehmer wäre ein im Ansatz anerkennenswertes Ziel. Die Anzahl der insoweit tatsächlich betroffenen Beschäftigten ist aber so gering, dass ein Eingriff bei weitem nicht gerechtfertigt.“
Jaaaaa ?
u.s.w
Das mit der Lichtbrechung ist immer so eine Sache. Einfallswinkel und so….
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+5
Ich finde unser Staat hat die Aufgabe seine Bürger/innen, , zu schützen. Entweder ein guter Mindestlohn oder ein bedingungsloses Grundeinkommen für Alle würde die Menschen vor Ausbeutung schützen. Der freie Markt würde sich selbst regulieren und wenn es sich lohnt soll auch jeder Schuhladen im Dorf auch am Sonntag Schuhe verkaufen dürfen, wie auch jede Tankstelle jederzeit heute schon Sprit verkaufen kann. Der Unterschied wären die würdevollen Arbeitsbedingungen. Hartz IV und Aufstockung gäbe es nicht,aber auch keine Subventionen mehr für Firmen.
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+1
Nein, Inga C., es wird Sie überraschen, aber ich finde es nicht fragwürdig, wenn die Rewe und alle anderen Ketten, die kundenfreundliche Öffnungszeiten anbieten, davon auch finanziell profitieren. Geld zu verdienen ist nämlich nichts Schlechtes, auch für eine “Kette” nicht. (Abgesehen davon ist jedenfalls die Rewe in ihrer Basis ein genosschenschaftlicher Zusammenschluss kleinerer Händler, das nur nebenbei).
Und es wird sicher auch nicht Ihrer Sicht der Dinge entsprechen, wenn ich es ausdrücklich okay finde, wenn ein Händler schließen muss, der sich am Markt nicht durchsetzen kann. Vielfalt ist kein Selbstzweck. Wenn es heute nur noch Ketten im Lebensmittelhandel gibt, deren Filialnetz allerdings sehr dicht ist, dann ist das eben so. Kein Problem, solange kein Monopol entsteht. Mir fehlen kleine inhabergeführte Läden nicht, die weniger Auswahl zu schlechteren Zeiten und höheren Preisen haben. Und ich möchte mich nicht bevormunden lassen um einer sentimentalen Sehnsucht willen, die eine Einzelhandelsstruktur mit Tante Emma zurücksehnt, die es ohnedies schon lange nicht mehr gibt.
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+7
@yonaldo
Nein, überrascht mich jetzt nicht. Habe ich irgendwo gesagt, daß ich Geld verdienen oder Profit machen schlecht finde?
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+4
Öffnugszeiten nach 22:00 Uhr sind nicht notwendig. Sie werden auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen. Aus eigenen Beobachtugen kann ich sagen,dass die paar Artikel, meist Alkohol und Zigaretten etc., die nach 22:00 gekauft werden nach meiner Einschätzung eine längere Öffnugszeit nicht rentabel erscheinen lassen wenn ein tarifgerechter Lohn (Nachtzuschläge etc.) gezahlt würden.
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+6
Ladenöffnungszeiten werktags bis 22 Uhr finde ich für viele berufstätige unverzichtbar. Ich wünschte, mehr Geschäfte – wenigstens Kaufhäuser und Fachhandel in den Zentren der Großstädte – hätten diese Öffnungszeiten. Meistens ist aber schon um 20 Uhr oder sogar eher Schluss. Ich könnte jedenfalls sehr viel leichter Geld ausgeben, wenn nach 20 Uhr Einkaufen möglich wäre.
Sonntags ist es aus meiner Sicht nicht notwendig, Geschäfte zu öffnen, da die meisten dann frei haben und diese freie Zeit doch gerade heute ganz wichtig ist.
Die Öffnungszeiten am Samstag halte ich v.a. im Lebensmittelbereich für notwendig und ansonsten für diejenigen, die in der Woche einfach nicht zum Einkaufen kommen – häufig genug das Klientel mit dem meisten Geld, die also den Konsum ankurbeln können.
Fazit, mein persönliches: Die Erweiterung der Öffnungszeiten empfinde ich persönlich als einen Segen. Wochentags werden sie viel zu selten von den Geschäften genutzt. Samstags und vor allem sonntags kann ich persönlich auf Einkauf bis 20 Uhr oder länger verzichten. Aber nicht nur ich sollte wenigstens ein rudimentäres freies Wochenende haben, sondern auch die im Einzelhandel beschäftigten.
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+3
Ich finde eine Änderung des Gesetzes unnötig. Es haben nur wenige Geschäfte nach 22.00 Uhr geöffnet, manche bis 22.00 Uhr,andere wiederum schließen noch früher. Also reguliert es sich doch von selbst. Wir leben halt nicht mehr in den 80gern, vieles hat sich seitdem (Gott sei Dank) geändert. Ich erinnere mich mich mit Grauen an die vollgestopften Geschäfte und unfreundlichen Verkäufer. Das hat sich seitdem deutlich gebessert. Wir sollten nicht über eine Änderung der Öffnungszeiten nachdenken, sondern über eine gerechte Entlohnung. Dann müssen wir auch bereit sein, endlich wieder “faire” Preise für Waren zu bezahlen.
Mich ärgert aber bei dieser Diskussion ein wenig die “Sonderstellung” der Mitarbeiter im Einzelhandel. Sie sind nicht die Einzigen, die nach 18.00 Uhr arbeiten, viele andere auch, dabei in weitaus anstrengenderen Berufen. Denkt an die Gastronomie, Gesundheitswesen, Beförderungsgewerbe…Sind das alles Großverdiener und Millionäre? Wenn sich Lebensumstände und Gewohnheiten im Lauf der Jahrzehnte ändern, so kann sich der Handel wohl kaum aussschließen. Besonders bizarr finde ich hier die Argumentation einiger Beschäftigter, sie hätten ihren Beruf in den 80gern ergriffen und verstehen nun die Welt nicht mehr…Habt ihr denn gedacht, alles bleibt immer und ewig gleich? Zum Leben gehören Veränderungen. Ich selbst bin 43 Jahre, habe mich in meinem Berufsleben mehrmals verändern müssen, auch was die Arbeitszeiten betrifft. Viele argumentieren hier mit dem Schutz der Familie. Sollen wir zum Mutti-am Herd-Modell der 50ger zurückkehren? Die Frauen damals konnten prima bis 18.30 Uhr einkaufen gehen, Putzen, Kochen u.s.w. Das will und braucht kein Mensch!
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+12
Ich finde das L. von Mo-Sa 0-24 Uhr vollkommen in Ordnung. Es gibt heutzutage viele Branchen die rund um die Uhr arbeiten müssen. Was Sonntagsöffnung angeht könnten Geschäfte an Bahnhöfen, Häfen, Flughäfen, Messen, Tankstellen und Tourismusregionen geöffnet haben dürfen. Wenn man das alte L. von 8:00-18:30 wiedereinführen würde, würden die ganzen Supermarktketten sich alle im Ausland ansiedeln und nicht mehr in Deutschland, das würde viele Arbeitsplätze kosten.
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+6
Man kann davon ausgehen, dass auch nach erneuten Einschränkung der Öffnungszeiten im Einzelhandel die Ausweitung der 400 Euro- und geringfügig Beschäftigten- Stellen genauso weitergeht und immer weniger reguläre Vollzeitstellen vorhanden sein werden.
Das hat also nichts mit den Öffnungszeiten zu tun, sondern mit der allgemeinen verheerenden Entwicklung in allen Branchen in den letzten Jahren, die der Gesetzgeber leider zuläßt.
Die seltsame jeden Tag wechselnde Arbeitszeit der im Einzelhandel Beschäftigten hat wohl was mit grottenschlechter Organisation zu tun. Versuchen sie da etwas zu ändern!
In meiner Branche haben wir auch sogar am Samstag und Sonntag Schichtdienst, doch das wird immer für Wochen voraus je nach Bedürfnissen geklärt und ein Tausch untereinander ist ohne Probleme spontan möglich, wenn man doch verhindert ist. Auch ist es kein Problem nur vormittags oder nur nachmittags usw. zu arbeiten, nur eine Frage der Organisation!
Wenn man lange im Ausland war ist es normal, das irgendwo im Umkreis ein großes Geschäft rund um die Uhr geöffnet hat und das ist oft rettend und beruhigend. Das ist Service und nichts anderes.
Trotzdem bleibt der Sonntag ruhig und es ändert sich nichts an dem Wert des Wochenendes.
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+4
Mal ehrlich, wieso werden den im Gesamten Lebensmittelhandel, die Preise hochgeschraubt jede Woche paar Artikel quer durchs Sortiment,bestimmt nicht weil es alles wirklich Teurer wird,bei uns gibts ende des Jahres nicht mal mehr Weihnachtsgeld in alter Form und wofür das? weil Geiz geil ist und der Profit stimmen muß.Aber Langeöffnungszeiten sind so schön! Freuen sich bestimmt viele alleinverdiener in unserer Firma wenn sie auf das Geld dann auch noch verzichten dürfen
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+15
Kleiner Nachtrag, da jemand meinte Südeuropa und USA könnte man nicht mit uns vergleichen:
ich habe die liberalen Öffnungszeiten nicht nur in den USA, sondern auch jahrelang in Ungarn und Belgien schätzen gelernt.
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+2
Es müssen einige Berufe arbeiten am Samstag und Sonntag, aber solange nicht ALLE MÜSSEN, warum muss ausgerechnet der Einzelhandel ? Wenn doch die verschiedenen Branchen schon Wochen vorher ihre Dienstpläne haben, so können die Angestellten doch dort auch ihren Einkauf planen. Die Welt wartet nicht auf uns, also sehe ich es auch nicht ein auf jeden zu warten der es nicht schafft seine Einkäufe zu regeln. Das Geschäfte nach einer Regulierung des Ladenschlussgesetzes sich ins Ausland absetzen ist eine undurchdachte Sichtweise denn auch hier Essen, trinken und kleiden sich die Menschen ein. Service, immer das Wort Service. Der Kunde will immer dass der Verkäufer hinter einem steht und alles für ihn tut. Was ist denn mit Kriminalität ? Ich Persönlich wurde von Dieben angegriffen und verletzt und KEINES dieser Götzenkinder alias Kunde hat sich eingemischt. Nach dem Motto: Nicht mein Arsch, also mir scheiss egal. Sehr schöne Sichtweise und da soll ich mich noch freuen anderen zu helfen bei Unterlassener Hilfe ? Sollen doch die Einkaufsgewohnheiten anderer Personen auch am Arsch vorbei gehen, ist ja nicht mein eigener. Die Welt ist so weil wir sie so verkommen lassen, Kürzere Öffnungszeiten heisst also mehr Schutz für Angestellte und weniger Gefahr von Kriminellen.
Mfg Schmalone
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+8
@ Herr Engel
Ich habe ja oben schon hinzugefügt, dass ich meinen Job auf eine gewisse Art verfehlt habe, aber mit dem restlichen Umstand habe ich mich arrangiert. Ich bin persönlich nur unzufrieden wegen der Öffnungszeiten. Das die bezahlung nicht so gut ist wie in anderen Branchen, da braucht man kaum noch darüber zu diskutieren. Wer sagt denn, dass ich nicht grüsse oder meinen Job gerne mache ? Legen sie mir bitte keine Wörter in den mund die ich so nie ausgesprochen habe. Weder kennen sie mich persönlich noch kennen sie mich in Verbindung mit meiner arbeit. Ich bin genauso ein Mensch wie jeder andere auf diesem Planeten und auch ich kann nicht meine Gefühle ausschalten nur um meinem Job nachzugehen. Wenn man mal nicht lächelt gilt man als Verkäufer ja schon als dauern unfreundlich, aber wie sprechen die Kunden mit uns ? Einen guten Tag kennen die meisten nicht mehr. Meistens heisst mal als Verkäufer Hallo, Ey du da, hör mal, wo ist denn und so weiter. Der Verkäufer grüsst dennoch oder der Grossteil von uns. Aber wie ist das immer mit Disziplin ? Man verlangt sie von anderen, aber selber will man damit nichts zu tun haben.
Es gibt ein Sprichwort: Der Einzelhandel könnte so schön sein, wenn da nur nicht die kundne wären.
Was sie damit jetzt über meine Person interpretieren wollen ist mir eigentlich egal soweit ich weiss, dass es das Gegenteil ist in der Realität.
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+5
@ Kluti63
Definitif ganz einfach. An andere Menschen denken ist auch ganz einfach, tut nur keiner.
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+3
Ich begrüsse es, dass die grünen diese Plattform geschaltet haben. Allerdings glaube ich mich zu erinnern, dass es Aussagen der Grünen gibt, die Ladenöffnungszeiten Müssen geändert werden. Ebenso hat sich Frau Kraft geäußert. Die Diskussion ist also nicht ergebnisorientiert, die Richtung ist doch schon vorgegeben. Dies gilt allerdings auch für CDU/FDP, die strikt jede Änderung ablehnen. Bedenklich finde ich die Haltung der Gewerkschaften, die die Bundesrepublik über NRW aufrollen wollen. Schade, dass es ihnen nicht um Argumentation geht. Wir befinden uns doch nicht im Krieg. Ich frage mich, warum sich die Diskussion nur in NRW so massiv stellt. In anderen Ländern, bspw. Hamburg oder Berlin redet niemand von Ladenöffnungszeiten. Wäre auch absurd, wenn in Weltstädten Geschäfte um 18.00 Uhr schließen würden.
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+5
Hallo Matthias Engel,
es gab eine einzelne Äußerung des Grünen Fraktionsvorsitzenden Reiner Priggen die Öffnungszeiten Wochentags bis 22 Uhr zu begrenzen. Unser Landesvorsitzender Sen Lehmann hat dazu gesagt, jeder Debattenbeitrag sei willkommen – aber es handele sich um keine offizielle Parteiposition, denn die befindet sich ja noch in der Entstehung. Dementsprechend können wir versichern: Die Debatte hier wird offen geführt.
Warum sich das Thema in NRW stellt: CDU und FDP haben eine Auswertung beschlossen, die nun gerade gemacht wird. Wir wollen aber nicht nur die Meinung von Politikern und Gewerkschaften hören, sondern auch gerne die der Bürgerinnen und Bürger.
Hallo Schmalone,
erst mal Danke für die Antwort.
Aus ihren Statements liest sich aber wirklich raus, dass Sie mit Ihrem Beruf vollkommen unzufrieden sind. Sie werfen verschiedene Dinge durcheinander, bspw. Kriminalität. Das ist kein Problem, dass nur den EH betrifft, sondern die Gesellschaft allgemein!
Und ja, SIE haben einen DIENSTLEISTUNGBERUF gewählt, da gehören Fragen der Kunden nun mal dazu. Unhöflichkeit ist mittlerweile überall ein Problem, was hat das mit den Ladenöffnungszeiten zu tun? Ich finde, Sie bemitleiden sich ein wenig selbst.Wenn ich unhöflich behandelt werde, was in meinem Beruf auch nicht gerade selten vorkommt, dann versuche ich das ganze durch bewusste Höflichkeit auszugleichen, was meist gelingt. Mir scheint es aber eher so, dass bei Ihnen die Grundstimmung negativ ist. Glauben Sie, das ändert sich durch andere Öffnungszeiten?
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+2
@ Herr Engel
Sie haben recht un ich habe es wirklich nicht gut formuilieren können. Die Grundeinstellung war bis zur -freigabe der Öffnungszeiten wirklich gut. Erst seitdem ging es mir körperlich und seelisch schlechter. Mit dem Job konnte ich zur 20 Uhr regelung noch einigermassen gut teilnehmen am leben in meinem sozialen Umfeld. Ich bin überglücklich, dass ich eine Partnerin gefunden habe die dies noch einigermaße ertrgen kann. Aber sichtlich begeistert ist sie auch nicht. Zumal ich von Personen die im Schichtsystem gearbeitet haben, dass ihre Ehen in die brüche gegangen sind und weitere Konequenzen. Über die bezahlung z.b. möchte ich mich indes gar nicht weiter aufregen denn ich möchte dann nur nicht bis tief in die Nacht arbeiten müssen und ein paar Stunden mehr mit meiner Partnerin verbringen können, also ein durchaus nachvollziehbares Bedürfnis, dass meiner Meinung nach jedem gegönnt werden sollte der möchte und kann. Jedoch sehe ich keine Notwendigkeit, dass die Geschäfte Rund um die Uhr oder bis 24 Uhr geöffnet sein müssen. Ich bin ein sehr Solidarischer Mensch, aber leider bemerke ich das die meisten in Deutschland dies nicht widerspiegeln. Es besteht wie gesagt keine Notwendigkeit um 23:45 noch Zigaretten einzukaufen zumal man an einer Schachtel vielleicht 2 – 3 Cent verdient und man nicht stangenweise die Ware verkauft. Wenn ich nicht sehen würde, dass es so ist dann würde ich ja einlenken und eine Notwendigkeit sehen.
Mfg Schmalone
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+11
Thüringen geht jetzt mit gutem Beispiel voran! Wer sich den Beruf des Krankenpflegers, Busfahrers oder dgl. ausgesucht hat, der wußte von vornherein, auf was er sich einläßt! Ich mache den Job seit 1985, wir wurden im Laufe der Jahre einfach vor vollendete Tatsachen gestellt! Keine Rücksicht der Kunden auf die Belange des Verkaufspersonals! Bis 13 Uhr stehen wir uns Samstags die Beine in den Bauch, bis Köln “aufgestanden” ist, wenn wir schließen, werden wir noch beschimpft…. Ganz zu schweigen von den wenigen Leuten, die wir noch sind, 20 (!!!!!) Vollzeitkräfte wurden abgebaut, durch Teilzeitstellen ersetzt, hahaha
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+10
@ Margot
Soweit ich weiss ist der Freistaat Bayern das einzige Bundesland das die alten Regelungen bis 20 Uhr beibehalten hat. Thüringen ist mir jetzt völlig neu.
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+2
Hallo Schlamone,
erstmal Dank für die schnelle Antwort. Ich selbst arbeite auch im Schichtdienst, früh, spät, wochenende und gelegentlich auch nachts. Da ich im öffentlichen Dienst bin, wird das (entgegen der landläufigen Meinung) nicht nennenswert vergütet. Ich kenne alle Probleme, die das mit sich bringt. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass es nicht richtig ist, für den EH Ausnahmen zu schaffen. Es soll uns vorgeschrieben werden, was lebensnotwendig ist und was nicht. Ich finde es durchaus in Ordnung, auch abends LEBENSmittel einkaufen zu können. Es geht mir nicht darum, bis Mitternacht Elektronik oder Kleidung zu kaufen, das geht ja ohnehin nicht, da diese Geschäfte fast ausnahmslos um 20.00 Uhr schließen. Viele erledigen das doch schon online, weil sie sich da besser aufgehoben fühlen. Von da her ist doch eine Gesetzesänderung gar nicht nötig. Ich bin schon für Gleichheit für alle. Kino, Kneipe, Taxi, Zoo, alles nicht lebensnotwendig nach 18.00 Uhr! Warum nimmt man das dann aus? Im übrigen glaube ich kaum, dass sich die Beschäftigten des EH, die sich hier melden, Gedanke darüber machen, wie es ihrem Gegenüber geht, wenn sie abends in Kino gehen oder sonstige Freizeitaktivitäten in Anspruch nehmen. Machen sie sich dann Gedanken über deren Bezahlung und Arbeitszeiten?
Ich bleibe dabei, keine Änderung der Zeiten. Die Bezahlung muss aber dringend geändert werden, Stichpunkt Mindestlohn!
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+2
@ Herr Engel
Und weil jeder an sich denkt, denke ich auch nur an mich und die Geschäfte schliessen wieder früher. Definitif mache ich mir viele gedanken um andere Menschen, sonst wäre ich in meinem Job ja deplaziert. Wenn der Lebensmittelhandel als einziger dran glauben muss und länger öffnen muss als die anderen Geschäfte, entsteht auch wieder eine soziale Spaltung und es werden noch viel mehr Verkäufer vom Lebensmittelvertrieb in andere wechseln und dann wird es schwierig und die Grossen müssen schon wieder alles umstellen. Ausserdem werden solche Sachen wie schon richtig in den Verhandlungen von Gewerkschaften verhandelt, aber durch den Staat werden sie überwacht, daher sehe ich es auh nicht schlimm wenn der Staat sich einmischt. Wir gehen ja nicht umsonst wählen. Wenn weniger Menschen spät arbeiten müssen ist die Zahl der Potenziell gefährdeten schon wieder gesunken was ich für einen Fortschritt halte. Es ist ja auch nicht richtig das für den Einzelhandel ausnahmen gemacht werden. Also soll es auch keine Ausnahmen für andere geben so spät einaufen zu gehen. Man kann ewig darüber weiterdiskutieren, aber einen Kompromiss wird man nie finden. Danke trotzdem für die Dalegung ihrer Ansicht.
Mfg Schmalone
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+7
Ich finde es unfair, Schmalone, einfach aus der Tatsache heraus, daß er hier seinen Unmut über die Situation bekundet, darauf zu schliessen, daß er vermutlich bestimmt ein unzugänglicher Verkäufer sein müsse. Zum einen ist die Plattform, so wie ich es verstehe, eben dafür gedacht, seine Situation und dementsprechende Befindlichkeit mit dieser zu schildern, sowohl aus Verbraucher als auch aus Beschäftigten und Einzelhändlersicht. Es ist durchaus möglich, seine Arbeit nicht zu mögen, aber zu beschliessen, solange es nicht anders geht, seinen Job trotzdem gut zu machen. Und vielleicht tut Schmalone dies ja. Manche haben irgendwann dies mal in anderen Bereichen als Professionalität erlernt, manche denken sich:“ Okay, auch dies ist schließlich meine Lebenszeit, die hier verrinnt, also versuche ich auch diese Zeit mir zuliebe schon gut zu gestalten, mancher tut es schon aus Anspruch an sich selbst, etc……, das schliesst meines Erachtens nach nicht aus, daß man dort, wo einem tatsächlich mal Raum für diese Dinge gegeben wird, das auch tut. Und ob die Menschen, die angeblich alles immer okay finden, die freundlicheren Mitarbeiter sind, sei mal dahingestellt, ehhm… :-)
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+3
Es ist ein wenig off topic, aber manche Äußerungen drängen zu einer einfachen Klarstellung: Es ist nicht unsere Aufgabe als Kunden, „an die Verkäufer zu denken“. Denn: Wenn ich eine Dose Cola kaufe, kostet die 49 Cent. Der „Wert“ der Cola an sich liegt aber deutlich niedriger. Hinzu addiert werden nämlich jede Menge Kosten, unter anderem im Handel. Ein Posten ist der Lohn des Verkäufers. Mit anderen Worten: Wir Kunden zahlen bereits den Monatslohn des Verkäufers. Das ist unser Beitrag in dem Spiel. Dafür sollten wir eine Gegenleistung bekommen: eine gewisse Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Sachkunde etwa. Das ist das Austauschverhältnis zwischen diesen Parteien. Nicht hingegen gibt es auf unserer Seite eine Verpflichtung, ebenfalls freundlich, zuvorkommend, sachkundig zu sein, die Schichtpläne des Supermarktes zu bedenken oder Kleingeld bereitzustellen („Haben Sie vielleicht 78 Cent klein?“). Das haben viele im Handel aber nicht verinnerlicht. Wir – Kunden und Verkäufer – sind kein Team, sitzen nicht im selben Boot. Der eine bezahlt die Dienste des anderen. Deswegen muss auch ein „Dienst“ erbracht werden, ein „Service“. In beiden Worten steckt „dienen“ – und genau das ist Euer Job. Nur füllen viele den so aus, dass man ihnen anmerkt, dass sie genau so denken, wie mancher, der sich hier geäußert hat.
Das ganze ist nicht dünkelig, zu dienen bedeutet keine Sklaverei, sondern ist bezahlte Arbeit, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und Arbeit hat nun einmal unangenehme Seiten, im Einzelhandel zum Beispiel mitunter die Arbeitszeiten oder die nervigen Kunden. Aber deswegen heißt sie auch Arbeit und wird bezahlt.
Übrigens – bevor hier Lamento losbricht: Diese durchaus einfache und klare Verteilung von Rechten und Pflichten bedeutet keinen Freibrief für Kunden, sich schäbig zu benehmen. Höflichkeit gehört sich auch für sie.
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+4
@yonaldo (Verbraucher), stimme soweit in fast allem zu, – aber HIER ist ausdrücklich auch den Beschäftigten gestattet, sich frei zu äußern, oder habe ich das irgendwie falsch verstanden, und man darf sich hier nur “gebrieft” äußern?
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+10
Die Ausweitung der Öffnungszeiten hatte folgende Konsequenzen:
1. Keine Umsatzzunahme, sondern nur andere Verteilung auf die Öffnungsstunden!
2. Umsatzverschiebung vom kostenintensiveren Fachhandel hin zu Großvertriebsformen mit vielen Minijobs.
3. Als Folge: Weitere Verödung der Einzelhandeslandschaft in Innenstädten (besonders in Klein-und Mittelstädten) und Verlagerung auf die “grüne Wiese”.
4. Starke Unterschiede in den individuellen Öffnungszeiten der Geschäfte, was von vielen Kunden bemängelt wird.
Fazit: Die “Großen” erhoffen sich langfristig steigende Umsätze durch Verdrängung der “Kleinen” – die Innenstädte werden immer anonymer. Sicherlich mag es für manchen Verbraucher attraktiv sein rund um die Uhr einkaufen zu können. Allerdings wird darunter die Vielfalt des Angebotes leiden! Wer das nicht glauben mag, sollte sich mal das durchschnittliche Einzelhandelsangebot in französischen oder englischen Mittelstädten ansehen! Verbunden mit der in Deutschland immer noch weit verbreiteten “Geiz ist Geil” Mentalität werden ausufernde Öffnungszeiten zum Todesstoß für viele inhabergeführte Einzelhandelsbetriebe – wollen wir das? sroßvertriebsformen
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+21
@Guido Duell
Ich kann Ihren Frust gut verstehen, aber glauben Sie wirklich, das sich die Probleme die Sie schildern auf den Einzelhandel beschränken?
Das was Sie in den letzten 5 Jahren erleben mussten, haben andere Wirtschaftszweige längst hinter sich: Verdrängung der Kleinen durch die Großen bzw. durch globale Märkte.
Eine Rückkehr zu begrenzten Öffnungszeiten würde Ihr Leiden verlängern, aber nicht heilen.
(Ein Rettungsring hält Sie zwar eine Weile über Wasser, aber er bringt Sie nicht ans Ufer….und wenn Sie nicht anfangen zu schwimmen, sterben Sie irgendwann an Unterkühlung oder werden von den Haien gefressen!)
Es bedarf in Deutschland grundlegender Reformen, die aber eben nicht nur den Einzelhandel betreffen!
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+2
@Kluti63, jetzt werde ich doch neugierig. Auch mal eben off topic… da es hier nicht erörtert gehört, -gibt´s nen link zu diesen “Reformen”, wo man´s nachlesen kann? Falls man das hier nennen darf. Kein “Angriff”. Ehrlich.
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0
Und nein, ich habe unserem “Dr.House” hier keineswegs zugestimmt, … hatte ich es schon erwähnt? wochentags, abgesehen von 2 Tagen bis 20Uhr, samstags bis 18Uhr, Sonntags weitestgehend geschlossen.
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+7
Die Frage über 20 Uhr oder 22 Uhr stellt sich doch gar nicht, wenn Vollzeitkräfte nach Tarif und mit Zuschläge ab 20 Uhr entlohnt sowie keine billig Kräfte eingesetzt würden. Des Weiteren die vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten würden usw.
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+7
@Bitti
Danke, endlich mal wieder jemand der es begreift,…..und selbst Öffnungszeiten nach 22 Uhr wären sicher für viele Arbeitnehmer/innen bei entsprechender Bezahlung und dem notwendigen Freizeitausgleich interessant!
Die Entscheidung über Öffnungszeiten wäre dann reine Verhandlungssache zwischen den Beteiligten und nicht mehr staatlich aufdiktiert und durch Minilohnsubvention gefördert…….genau so soll es sein!
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+10
@Inga C.
Hallo Inga, auf Deine Frage von gestern antworte ich später gerne noch…….aber wen bitte meinst Du mit “Dr.House”?……
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0
Der “inhabergeführte” Einzelhandel versucht auch an dieser Stelle wieder, die eigene Existenz als Kulturgut darzustellen, das es zwingend zu erhalten gilt. Ist es aber nicht, sofern es nicht einen messbaren Mehrwert für die Käufer bietet. Die anscheinend sehr kostenintensive Beratung ist aber in 90 Prozent der Einkäufe völlig entbehrlich, und in einer Vielzahl der weiteren Fälle kann man die Beratungsqualität vergessen. Die Fälle, in denen ich wertvolle Beratung erfahren habe, kann ich an zwei Händen abzählen. Hierauf zu verzichten wäre zwar schade. Aber ich bin auch nicht bereit, dies mit Biotop-Gesetzen zu erkaufen, die künstlich dieses Segment schützen. Lieber kauf ich ein, wann ich will, und helfe mir selbst, als mich zu hetzen, um mir die vage Chance auf hin und wieder eine vernünftige Beratung zu bewahren. Und noch etwas: Ich empfinde es als unangemessen (aber leider nicht untypisch), dass ich als mündiger und preisbewusster Käufer ständig als geiz-geil bezeichnet werde. Denn für Service, der seinen Namen verdient, bin ich und sind wohl die meisten bereit, mehr zu zahlen. Nur gab es solchen schon lange vor Liberalisierung der Öffnungszeiten kaum mehr.
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+4
Hi Kluti, jetzt enttäuscht Du mich aber ;-). Sarkastisch, hier und da ´ne „einfühlsame“ Metapher, irritierende Diagnosen mit noch irritierenderen „Heilplänen“, na, wer ist wohl hier „Dr.House“… sorry nichts für ungut,…und ich mein´s auch nicht böse, find´s einfach spannend, und würde gerne mehr über das weitere gedankliche setting hinsichtlich unserer Reformbedürftigkeit erfahren, auch wenn mein Ansatz ein anderer als Deiner ist, und ich Deine Meinung nicht teile.
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+5
@ Yonaldo
Die meisten Inhabergeführten Geschäfte ( in der Regel kleinere Fachgeschäfte ) habe aber auch nicht immer die finanziellen Rücklagen um Geschäfte umzubauen um diese somit attraktiver für den Kunden zu machen oder mehr Personal einzustellen etc.. Sie sehen es ja nicht verkehrt sondern halt aus der Sicht eines Verbraucher/einer Verbraucherin. Aus der Sicht eines Unternehmers kann man es dann vielleicht auch nachvollziehen. Aber man muss auch die Kehrseite der Medaillie betrachten denn oftmals haben sich früher Verkäufer die mühe gemacht um einen Kunden zufrieden zu stellen bei einer Beratung / Bedarfsermittlung und hinterher sind diese dann hingegangen um die Artikel im Internet zu kaufen. Natürlich wurde dies auch schon irgendwann fast zur Regel und warum sollte man dann noch Mitarbeiter zu Seminaren schicken wenn der Verkauf sowieso kaum mehr von einer Beratung abhängig sind ? Aus persönlicher Sicht tut es mir leid, dass auf dauer solche Geschäfte verschwinden werden und unsere Innenstädte dann riesiger Einkaufszentren veröden werden. Kenne in Düsseldorf z.b. ein schönes Fachgeschäft und ich weiss vom Inhaber, dass der Laden etwas für insider ist und er von seinen treuen Kunden leben kann. Man kommt hinein, wird freundlich und teiweise mit Umarmungen gegrüsst, man wird nach der Familie und sich selbst gefragt und was zu trinken angeboten und wenn mal kein Kunde im Laden ist so geht man vo die Tür und raucht gemeinsam eine. Leider verschwinden solche schon fast nostalgischen Läden von der Karte des Einzelhandels und die Grossen werden immer grösser. Am Ende laufen wir gefahr dass Momopole entstehen werden. Dies wäre nicht sehr Vorteilhaft für die Gesamtwirtschaft. Auch Inhaber sind nur Menschen und wollen Leben und von ihrem Laden leben können.
Mfg Schmalone
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+12
Hallo Inga, wenn Du Menschen kennenlernen möchtest die erkannt haben, das es in Deutschland ein viel größeres Problem gibt als nur die Ladenöffnungszeiten, dann Guckst Du hier:
http://www.attac.de/was-ist-attac/
http://www.attac.de/themen/soziale-sicherunggenug-fuer-alle/
http://www.attac.de/was-ist-attac/prominente-fuer-attac/
Auf der letzen Seite fällt ein Name besonders auf, Heiner Geißler:
Ein CDU-Politiker, der in seiner aktiven Zeit als Generalsekretär der CDU fast als “Linken-Hasser” galt, unterstützt öffentlich die Ziele von Attac!!!!
Das lässt doch hoffen, das es noch mehr Politiker gibt, die zum Umdenken fähig sind……
Mal ganz persönlich zu mir, der Wandel in der politischen Gesinnung des Heiner Geißler spiegelt so ziemlich meinen eigenen wider:
Vom eingefleischten CDU-Wäher in jungen Jahren ging mein Weg über die SPD (die seit Schröder für mich aber nur noch die schlechteren Schwarzen sind).
Bei den letzten Wahlen hab ich dann den vorerst letzten Schritt vollzogen und damit das gesamte ideologische Spektrum unserer Parteienlandschaft durchwandert.
Für 2013 bin ich aber quasi schon wieder parteilos da die Linke sich auch nur in ideologischen Kleinkriegen hervor tut und weit hinter meinen Erwartungen zurück hängt!
Und nur der Vollständigkeit halber:
Die FDP hat noch nie und wird nie eine Stimme von mir erhalten!
Und da sich ja bereits die ersten Piraten dort anbidern, wird es denen wohl genau so gehen!
Dir fehlen die Grünen in dieser Aufzählung? (ups, lesen die hier etwa mit…..?)
Ich habe die Grünen in ihren Anfängen als “Rentierpulli-strickende Protestpartei” kennen gelernt. Während ich dann von rechts nach links gewandert bin, haben die Grünen sich zur “etablierten” Partei entwickelt die weder ein Problem mit “Schwarz”, noch eins mit dem “schlechteren Schwarz” hat…..solange sie in der jeweiligen Regierung als Koalitionspartner dabei ist!
Das ist fast schon FDP-Taktik!
Fairerweise muss ich aber sagen, dass sich hier grade eine Entwicklung anbahnen könnte, die mich im September 2013 als Wähler nicht alternativlos im Regen stehen läßt…..die Hoffnung stirbt zuletzt!!!!
So, Inga, hast Du nun noch weitere Fragen an “Dr.House”? ;o))
@Bündnis90/Die Grünen:
Ich hoffe, ich habe mit diesem Beitrag nicht gegen Eure “AGB” oder “sonst was” verstoßen.
Ich bin gespannt, ob Ihr diesen Beitrag erlaubt……auch wenn er sicherlich “off Topic” ist.
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+1
Hallo Kluti, der Beitrag wurde automatisch als Spam klassifiziert, da er mehrere Links enthielt. Entschuldige das bitte, wir haben ihn nun freigegeben.
In der Zeitung Ruhrnachrichten vom 15.2.12
meint der Rewe-Vorstandschef, Ladenschluss
von 22 Uhr oder noch früher
sei “praksisfremd und altmodisch”! Mich würde nur interssieren, öb dieser Herr
Alain Caparros jemals selber eine Nachtschicht gemacht hat. Es ist unheimlich schwer eine Nachtschicht durchzustehen, wenn man
tagsüber nicht richtig zum schlafen gekommen ist , eventuell durch eigene Kinder
oder Lärmbelästigung von
außen. Es dreht sich bei diesem Herrn nur noch um Gewinne. Für mich ein Grund,
Rewe künftig zu meiden, es gibt auch andere.
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+16
Bedeutet “Geiz ist Geil” wirklich “Sparen”? Könnte es nicht auch sein, daß sich hinter diesem “schmissigen” Slogan zynischerweise genau das Gegenteil verbirgt? Jaha, und wer zahlt da und wer “profitiert”, und in welchen sich immer weiter auswachsenden Dimensionen?
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+8
Öffnungszeiten von Montags bis Freitags bis 19 Uhr und am Samstag bis 14 Uhr reichen völlig aus. Früher ging das ja auch und keiner ist verhungert.
In manchen Städten sind diese Öffnungzeiten noch so, es gibt sogar noch die Mittagspause von 13 bis 15 Uhr und da verhungert auch keiner.
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+18
Zitat:Es wurde geschrieben von yonaldo:
Wir – Kunden und Verkäufer – sind kein Team, sitzen nicht im selben Boot. Der eine bezahlt die Dienste des anderen. Deswegen muss auch ein „Dienst“ erbracht werden, ein „Service“. In beiden Worten steckt „dienen“ – und genau das ist Euer Job.
Das sind die typischen Aussagen eines Beamten. Vielleicht täusche ich mich auch.
Bloß mit dem einen Unterschied, dass die einen unkündbar sind und die anderen kriechen zu Kreuze.
In welchem Mittelalter sind sie stehengeblieben, mit dieser Auffassung?
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+18
Der Rewe Chef Herr Caparos,
Hat den Wirtschaftminister und den Herrn Borschel, (beide SPD) in einen Privat Geführten Laden eingeladen, und sahen natürlich und hörten wie toll alles wäre, was mich nicht verwundert, als kleiner Angestellter bleibt einem ja nix anderes übrig, als alles ist so toll zu sagen und wo das Thema Zuschläge kam wurde doch glatt gesagt, ja die bekämen alle aber das stimmt nicht so ganz, Aushilfen kriegen keine das weiß ich es sei den der Privat Markt würde besser als Rewe zahlen was ein wunderwäre.!
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+7
Die Frage stellt sich überhaupt generell, ob alles bürokratisch geregelt sein muss. In anderen Ländern gibt es keinerlei Beschränkungen. Warum soll dann wieder eine Art Deliberalisierung stattfinden? Man sollte lieber dafür sorgen, dass es keine Nischen in der Bezahlung ab 20 Uhr mehr gibt und der Handel den üblichen Zuschlag bezahlen muss. Vielleicht sollte man auch diese Entscheidung der Deliberalisierung dann doch lieber mal bei der EU in Brüssel diskutieren und nicht auf Landesebene. Warum gibt es zum Beispiel in GB ein viel liberaleres Öffungszeitengesetz als in Deutschland? Sind die Menschen in GB und Deutschland so unterschiedlich oder was?
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+4
Ich denke 24h für den Einzelhandel will keiner, doch sehe ich, gerade in meiner Umgebung, dass die Läden, die nach 20 Uhr geöffnet haben, gut besucht werden (REWE, Penny, Netto etc.)
Bleibt bei der Regelung bis 22 Uhr und vielleicht sollten einige Läden in bestimmten Umgebungen auch die Erlaubnis erhalten bis 0 Uhr geöffnet zu haben.
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+1
Die Grünen und alle anderen linksorientierten Parteien zeichnen sich dadurch aus, dass sie ständig was regeln, regulieren und am liebsten was verbieten wollen… Nur die Freiheit der Menschen bringt uns weiter und dazu gehört auch, das Einzelhändler entscheiden können, wann und wie sie Ihre Geschäfte öffenen können. Ich persönlich kenne viele Beschäftigte im EH, die froh darüber sind, zu Zeiten zu arbeiten, wo es Ihnen möglich ist, z.B. Spätabends und sogar noch Zulagen dafür bekommen. Es wundert mich sowieso, das ständig über den EH und seine Öffnungszeiten diskutiert wird. Bei den Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, spricht doch auch keiner darüber, das sie Nachts arbeiten müssen… Oder die Menschen bei der Bahn, bei den Flughäfen etc… Ich persönlich freue mich über die langen Öffnungszeiten und nutze sie auch reichlich. Das Leben wird entspannter und ich gebe auch mehr Geld aus. Übrigens große Gefahr für den EH: Das Internet. Wenn die Menschen nicht mehr vor Ort einkaufen könne, dann kaufen sie im Internet. In Frankreich gibt es z.B. schon große Lebensmittel EH im Netz, die schnell und günstig liefern. Das kommt in Deutschland bestimmt auch. Nur was ist dann mit den Menschen in den Geschäften? Aber da fällt den großen Regulierern schon was ein, vielleicht ein Internetverbot nach 18.00Uhr…:-)
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+5
@Kluti63
Hallo Kluti, aber Danke trotzdem für die Bemühungen. Hätte zwar gerne gewusst, in welcher “theoretischen Heimat” man zu diesen Schlussfolgerungen gelangt…aber nun, – mir scheint da augenblicklich einiges etwas verwirrend.
Z.B. :
„Man nutzt also die Möglichkeiten der unbeschränkten Öffnungszeiten hauptsächlich zu Werbezwecken (Seht, wir sind ja soooo Kundenfreundlich!)
Viele andere Werbemaßnahmen kosten sicherlich mehr als die hierzu gezahlten Minilöhne.“
Zudem habe ich Dich so verstanden, daß Du eine wirkliche Umsatzeffizienz in den ausgedehnteren Öffnungszeiten auch nicht siehst. Korrigiere mich bitte, wenn ich Dich da falsch verstanden habe.
Warum scheint es Dir unter dieser Betrachtung so wichtig, dass der Einzelhandel „schwimmen“ lernen soll, mitschwimmen soll, -so wie ich Dich verstanden habe, an die Erfahrungen aus anderen Wirtschaftszweigen angelehnt. Was macht Dich so sicher, dass auch dieser Wirtschaftszweig nur diesen Weg gehen kann und wird?
Also eine (vornehmlich) Werbemassnahme soooo unabdingbar dafür sein soll?
P.s. jetzt mal ein kleiner sprachlogistischer Hinweis von mir: es heisst Neugier stillen. :-D
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+1
Ja, Schmalone, ich sehe auch die Gefahr einer Monopolbildung. Die Renten waren ja auch mal sicher, und niemand hatte vor eine Mauer zu bauen.Und was, wenn die momentan noch anbiedernd umworbenen Kunden dann plötzlich vor Preisen stehen, die sie nie für möglich gehalten hätten. Und dies, bevor eventuell z.B.Lebendmittelkappheit (auch dies ist laut eines Radiobeitrages,den ich vor einiger Zeit mal hörte,mittellangfristig denkbar), die soetwas begründen könnte, eintritt?
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+4
Hallo Inga,
sorry, aber ich klinke mich hier aus. Das hat -ausdrücklich- nichts mit den Teilnehmern, sondern -ausschließlich- mit dem Veranstalter dieser Debatte zu tun (wie man aus meinen letzten Kommentaren wohl auch herauslesen kann).
Seid etwa 40 Stunden sind die Grünen nicht willens oder in der Lage, mir eine Bergündung für die Zensur zu liefern.
Dich möchte ich noch bitten, einfach mal den Begriff “Attac” zu “googlen”.
Dort geht es um eine ganze Reihe von Themen….unter anderem eben auch um die Situation der Arbeitnemer in Deutschland….und zwar ALLER Arbeitnehmer!
Und dort findest Du letztendlich auch die Begründung, warum ich zum “Dr.House” wurde ;o)
Noch eine letzte Anmerkung zu meiner Motivation:
Wir werden in Deutschland schon lange nur noch von Lobbyisten regiert, die fleißig dafür sorgen, das IHRE Interessen durchgesetzt werden.
Genau diesen Egoismus verurteile und bekämpfe ich!
Und obwohl das Ladenöffnungsgesetz wohl eine der nur ganz seltenen Lobbyarbeiten ist, bei der Arbeitnehmer profitieren, folgt sie doch den gleichen Gesetzmäßigkeiten, da eben auch hier wieder nur eine ausgewählte Gruppe bevorteilt wird.
Deshalb mein NEIN dazu!
Nenn mich einen hoffnungslosen Idealisten….aber für mich hat der Spruch “Gleiches Recht für alle” noch eine echte Bedeutung und ich ergänze ihn noch durch “Gleiche Pflicht für alle”!!!!!
So, mein Schlußwort hier ist mal wieder länger geworden als ich vorhatte…..ist wohl auch sone Macke von mir…. ;o)
Mal schauen ob es hier überhaupt erscheint……
Als Leser werde ich das hier aber sicher weiter verfolgen, das Ergebnis interessiert mich auf alle Fälle!
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+1
Lieber Kluti, der Beitrag hing im Spam fest – sorry. Keine böse Absicht unsererseits.
Bei solchen Sachen am besten eine Mail (siehe Impressum) schreiben, die kommt sofort und ohne umschweife an!
Oftmals lese ich hier, dass es viele geben soll die sih im EH freuen über die Arbeitszeiten. Kenne aber NUR das Gegenteil.
@ Kluti63
Nenn mich einen hoffnungslosen Idealisten….aber für mich hat der Spruch “Gleiches Recht für alle” noch eine echte Bedeutung und ich ergänze ihn noch durch “Gleiche Pflicht für alle”!!!!!
Definitif volle Zustimmung ohne wenn und aber. Entweder dürfen ALLE wieder früher nach hause oder ALLE müsen RUND UMD DIE UHR arbeiten ohne Ausnahme. Ausserdem wählt man immer die Partei die die eigenen Interessen vertritt ansonsten wäre es das gleiche als wenn man selbst ein Esen für sich kocht das einem nicht schmeckt.
Egal wlche Politischen wege auch man gehen möchte, man sollte immer sozial gegenüber anderen bleiben denn mit Freiheit kommt ein riesiges Stück verantwortung gegenüber sich selbst und anderen Menschen.
Mfg Schmalone
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+11
@ Inga (Achtung: “Dr.House schlägt wieder zu…)
bevor ich es vergesse,….sollte ich mich mit meiner Äußerung “Neugier befriedigen” hier bei den Damen machomäßig daneben benommen haben, war das nicht meine Absicht………aber das “Stillen” würde mir ungleich schwerer fallen……. *lol*
Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen……
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Kluti, da bist Du ja wieder. Dabei wollte ich mich gerade von Dir verabschieden. So, von wegen, war schön, Dich “kennengelernt” zu haben u. mach´s gut und so.
….. schade auch um meinen schicken ersten “Angriff” vom Sonntag, is wohl auch ins “Leere” gelaufen ;-).
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@Schmalone
“Ausserdem wählt man immer die Partei die die eigenen Interessen vertritt….”
Das ist vollständig richtig,….die Wähler sind in einer Demokratie die einzigen legitimen Lobbyisten!!!
“….ansonsten wäre es das gleiche als wenn man selbst ein Esen für sich kocht das einem nicht schmeckt.”
Und da liegt der Hase im Pfeffer,…….der Versuch, Dir als Wähler in Deutschland ein leckeres Essen zu kochen, schlägt schon seit langem fehl,…..mehr oder weniger heimlich kippt ständig jemand ein Brechmittel dazu!!!!!
Und das finde ich voll zum kotzen (haha, wie passend, oder?)!
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+1
Ja, wir brauchen dringend eine Begrenzung, am besten 18:00 mit Rücksicht auf die Beschäftigten. Wer ungünstige Arbeitszeiten hat benötigt vielleicht eventuell eine etwas längere Öffnungszeit, dafür sollten die Beschäftigten dann zumindest aber deutlich höher bezahlt werden. Und nach 20:00 ist einfach nur krank.
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+7
@Kluti63(unsichtbarerweise)
Hallo Kluti,
Danke nochmal für die Mühe, die Du Dir gemacht hast. Werde mich einlesen.
Hoffe, dass ich in der Flapsigkeit meines letzten Kommentares nicht missverstanden worden bin.
Deine Vorlage war ein bischen verlockend ;-)
sodann,
Inga
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@Inga C.
Hallo Inga,
Keine Ursache, gern geschehen.
Und keine Sorge wegen Deiner Kommentare,…..alles ist gut ;o)
Hab nur nicht verstanden, welcher Deiner “Angriffe ins Leere gelaufen ist”….Hab ich denn nicht alle pariert? :o))
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@Kluti
… jetzt sach´nur noch, auf Deinem Monitor ist der mit dem “vorbildlichen Engagement” noch zu sehen. Ich glaub´, ich klapper heute erstmal sämtliche fremde Rechner ab, und guck, ob auch überall das Gleiche drinsteht. :-o.
Aber schön, daß Du wieder da bist. Auch `Feindschaften´ sollte man pflegen.
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Hallo Bündnis 90/Grüne,
So langsam schließe ich mich zumindest im Wundern dem Teilnehmer Kluti63 an. Man kann ja von seinen Anschauungen halten, was man will, – aber dass von Euch so garnichts kommt, finde auch ich inzwischen merkwürdig im besten Wortsinne. Da man als Leser ja in Kenntnis über seine dauernd „fehlschlagenden“ Versuche gelangt, stellt sich dann ja natürlicherweise die Frage: Wieso?
Auch finde ich es seltsam, daß am Montag (13.02) ein zwar – ich gebe es zu-! recht inhaltsfreier (davon gibt´s hier aber auch haufenweise, kann also nicht der Grund sein) aber in keiner Weise beleidigender Beitrag vom Sonntag (12.02) von mir gelöscht wurde. Tut mir jetzt nicht „weh“, aber irritierend ist es schon.
Könntet Ihr Abhilfe vom Grübeln schaffen?
MfG
Inga C.
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+1
So, jetzt mal wieder was zum Thema.
@Katrin
Deine Fürsorge für die Beschäftigten im Einzelhandel in allen Ehren, aber ein so schmales Zeitfenster zum Einkaufen, wäre für uns keine Wohltat, sondern der Supergau. Ich weiß ja jetzt nicht, welchem Beruf Du nachgehst, aber die Arbeitswelt hat sich doch etwas verändert… ehm…, ja es gibt immer noch viele Berufsgruppen, die am (frühen) Nachmittag Feierabend haben, je nach Region, aber, wie viele hier ja schon beschrieben haben, viele eben auch nicht, die tatsächlich erst abends heimkehren. Hast Du Dir mal ernsthaft versucht auszumalen, was in den Läden abgehen würde, wenn 18 Uhr Feierabend wäre? Also, ich würde mich da nur noch ducken, und schnell zum Hinterausgang raus. An ein oder zwei Abenden länger als 20Uhr,- wie lange, wäre im Einzelnen abzuklären-, wäre ein Kompromiss. Auch der Samstag um 12Uhr ist eine sehr „fromme“ Vision, die uns Verkäufer/innen der Zerfledderung durch ungereimte Kundenanhäufung aussetzen würde. :-)
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+5
@Inga C.
Wie jetzt, hat es Dich auch “erwischt”?
Ich bin auch öfter mal in der Kommentarfunktion der “rp-online” zu finden, wenn die dort einen Beitrag sperren, dann immer mit einem öffentlich sichtbaren Hinweis……..
Und damit wir hier nicht ständig “off topic” sind, hab ich noch einen:
@Katrin
“Ja, wir brauchen dringend eine Begrenzung, am besten 18:00 mit Rücksicht auf die Beschäftigten.”
Auf welche Beschäftigten möchten Sie denn mit dieser Forderung Rücksicht nehmen?
“Wer ungünstige Arbeitszeiten hat benötigt vielleicht eventuell eine etwas längere Öffnungszeit”
Und welche Beschäftigten schließen Sie mit diesem Zusatz aus Ihrer Rücksichtnahme aus?
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Aber Hallo Inga,…….ein sehr schöner Beitrag…….!
Wenn Du jetzt noch erkennst, dass “….wie lange, wäre im Einzelnen abzuklären-,…” bedeutet, dass genau dies nicht durch ein stures Gesetz regelbar ist, sondern der Einzefall regional völlig unterschiedlich aussehen kann…..dann sind wir ja gar keine “Feinde” mehr :o)
Und wir könnten sogar Katrin zustimmen, dass diese Einzelfälle “….dann zumindest aber deutlich höher bezahlt werden.” sollten (allerdings stellt sich mir dabei immer noch die Frage, warum wir ab 20 Uhr alle zu Kranken mutieren sollten….)
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Hey Kluti, was soll das heissen, jetzt “noch” erkennen? Ich bin nach wie vor bei meinem ursprünglichen Vorschlag. :-)
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Unter der Woche 8 – 20 und Samstags 7 – 14 reicht wirklich. Alles andere ist reiner Wahn.
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+18
Wie hoch war eigentlich die Sterblichkeitsrate der Bevölkerung, als die Geschäfte in der Woche noch um 18.30 schlossen und an Samstagen um 14 Uhr?
Die muß ja ziemlich hoch gewesen sein, da dann eine Menge Leute verhungern mussten, da sie keine Möglichkeit hatten nach diesen Öffnungszeiten noch Einkaufen zu gehen.
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+12
@Alwine Meier
Cooler Spruch, leider nur ziemlich inhaltslos……
…..und wie haben Sie eigentlich Ihre Polemik verbreitet, als es noch kein Internet gab…….?
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+1
@Schmalone. Wenn Deine Einschätzung zutrifft, daß der Laden, in dem Du arbeitest, samstags um 14Uhr schliessen kann, ist das eine tolle Sache. Ich persönlich habe Ladenschlusszeit 14Uhr nie kennengelernt, und denke ehrlichgesagt noch mit Entsetzen an so manche Samstage der 16Uhr Ladenschlusszeiten bei uns zurück. Vor allem, wenn man die volle Schicht von 7Uhr bis 16Uhr hatte. Ungefähr sonntags um ca. 15Uhr hörte das „Dröhnen“ dieser gnadenlosen Reizüberflutung dann mal auf. Also diese Kundenmassen dann noch auf 14Uhr zu quetschen, -ein Alptraum, bei uns zumindest, – na ja, und das Problem des Kundenverlustes tritt ja noch hinzu.
@Kluti. Warum sollte es nicht möglich sein, ein grundsätzliches (nenne Du es meinetwegen ein „stures Gesetz“) Gesetz zu basteln, das z.B. 2 verlängerte Tage gestattet, die regional unterschiedlich ausfallen können. Heutzutage rennen doch eh alle mit irgendwelchen omnipotenten Geräten durch die Gegend, die sie durch´s Leben navigieren, – wo ist das Problem, daß jemand, der mittags in Pusemuckel losfährt, in seine „Zauberkugel“ guckt wann in Dingenskirchen, wo er abends eintreffen will, die Geschäfte schliessen?
Gut, bin jetzt politisch nicht so fit, dass ich wüsste, wie man Gesetze brutzelt, ….. aber ich vertraue darauf, daß Du da ein ganz erfahrener “Hinweisgeber” sein könntest….
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Also mal ehrlich,wenn Samstag um 20 Uhr zu wäre, und in der Woche von 7.00 bis 22 Uhr, das wäre schon für manchen EH Beschäftigten eine schöne Sache. 14Uhr oder 16Uhr Samstag sind doch einfach nicht machbar.Aber ehrlich gesagt, denke ich inzwischen, das sich gar nix ändern wird.
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+10
@Tom.
Jo, offengestanden denke ich auch, dass diese Plattform mehr eine „Als ob“ –Funktion hat, die ein beruhigendes Gefühl der Mitgestaltungsmöglichkeit geben soll. So what! Wer will, kann drin lesen, schreiben,…., wer will, kann trotzdem hier seinen Horizont erweitern. Ich z.B. frage mich gerade bei meinem derzeit noch möglichen :-) Sonntagsmorgenkaffee, was wohl passieren würde, wenn zur Abwechslung der für viele immer vertrauter werdende „Freund“ Computer (u. a. wegen zunehmender von außen produzierter Isolation) mal nicht für Ebayaktionen, Filmkonsum, Pornokonsum,… und weiß der Geier, was nicht alles, genutzt würde. So etliche Beispiele für internetgeborene Bewegungen gibt es da ja schon weltweit. Was -, wenn das Kind in genau dem Zimmer, in das es eingesperrt wurde, unter allem möglichen Plunder den Zweitschlüssel für genau dieses Zimmer finden würde…. ???
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@Inga C.
18. Februar 2012:
“Warum sollte es nicht möglich sein, ein grundsätzliches (nenne Du es meinetwegen ein „stures Gesetz“) Gesetz zu basteln,…….?”
Eine Regierung (also der Gesetzgeber) wird im Allgemeinen erst mal nur für 4 Jahre gewählt. Wenn dann z.B. in 5 Jahren ein regionaler Arbeitgeber die Tore schließt (…..sagen wir mal, Opel in Bochum) und damit tausende von Schichtarbeitsplätzen wegfallen, wird sich das Einkaufsverhalten in dieser Region deutlich ändern.
Und dann fangen wir mit der neuen Regierung die ganze Diskussion von vorne an, oder wie…….?
Nochmal: Das müssen die Betroffenen vor Ort selbst entscheiden können,……und betroffen sind Kunden, Beschäftigte und Arbeitgeber,….nicht der Gesetzgeber!!!!!!!
19. Februar 2012:
“Was -, wenn das Kind in genau dem Zimmer, in das es eingesperrt wurde, unter allem möglichen Plunder den Zweitschlüssel für genau dieses Zimmer finden würde…. ???”
Dreh den ganzen Plunder auf links und sag Bescheid, wenn Du den Schlüssel gefunden hast. Dann brechen wir gemeinsam aus……!
Helau und Alaaf……
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Hab mir grade das Video “Dialog und Beteiligung zu Ladenöffnungszeiten in Düsseldorfer Nordstraße” zu Gemüte geführt.
Unter anderem äußert sich dort ein Ehepaar, das offenbar gerne mal ins Theater geht:
Wenn sie dann nach eigenen Angaben gegen 22:30 Uhr ihre Zielhaltestelle mit dem ÖPNV erreichen, stellen sie regelmäßig fest, das im gegenüberliegendem REWE-Markt maximal 2 Kunden sind und schlussfolgern messerscharf, das deshalb längere Öffnungszeiten unsinnig sind!
Ich bitte hier mal die Kripo um Hilfe,…..wer waren die zwei Kunden?
Der Straßenbahnführer und das Theaterpersonal scheiden definitiv aus………die haben ein Alibi!!!!
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+1
@Dr. House. Es gibt Menschen, die neben ihrer Arbeit, auf der sie sich von „übel gelaunten“ Kunden „ansaugen lassen“ (14.02) müssen, -und dies täglich-, sich nicht vornehmlich der Politik widmen/können. Also kein Grund für Spott, … davon ab sehe ich selbst bei dem von Dir genannten Beispiel nicht, wieso es nicht funktionieren sollte, dass hier eine regional flexible Variable im Gesetz belassen wird.
Om
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@Inga C.
“… davon ab sehe ich selbst bei dem von Dir genannten Beispiel nicht, wieso es nicht funktionieren sollte, dass hier eine regional flexible Variable im Gesetz belassen wird.”
Soll denn wirklich jeder Bürgermeister für seinen Bereich ein eigenes regionales Ladenöffnungsgesetz verfassen? Und dies dann auch noch regelmäßig überprüfen und anpassen, weil beispielsweise der Bau einer Umgehungsstraße dafür sorgt, dass nun einige Geschäfte nicht mehr vom Berufsverkehr tangiert werden und andere plötzlich mitten drin sind?
Ein Gesetz, das zugleich hunderte, wenn nicht tausende kaum kalkulierbarer Ausnahmen von sich selbst formulieren soll, kann man sich getrost sparen!
Das längst vorhandene Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist eigentlich das beste Beispiel für ein solches Gesetz, das sich durch endlose Ausnahmen selbst ad absurdum führt…..!
“Dr.House” sagt:
Du sollst nicht töten!…..Das ist ein Gesetz, Ausnahmen sind kaum erforderlich!
Du sollst nicht am Sonntag arbeiten müssen , außer im Fall A und im Fall B und im Fall C….. und im Fall XYZ!………Das ist kein Gesetz sondern purer Schwachsinn!
Sorry Inga, aber ich habe Dich für realistischer gehalten…….
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@Schmalone: Sie schreiben am 12.02. dass es Ihnen durch die verlängerten Öffnungszeiten körperlich und seelisch schlechter geht. Wie oft müssen Sie denn in der Woche nach 18:30 Uhr arbeiten und wie oft?
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@Schmalone: Sorry, es sollte heißen: Wie oft müssen Sie denn in der Woche nach 18:30 Uhr arbeiten und wie lange?
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@Kluti63, Hallo Kluti,
so, habe mich inzwischen mal der von Dir genannten Lektüre gewidmet. Aber auch nach dieser sehe ich keinen vernünftigen Grund für Rund-um-die-Uhr-Ladenzeiten. Und ein „geometrisches Gerechtigkeitsprinzip“, – welches es aber auch nicht einmal wirklich wäre -, halte ich für Nonsens, weil realitätsfern :-), – somit haben sich die Irritationen als für mich nicht weiter brauchbar erwiesen. Ich geh´ dann jetzt mal zur Arbeit `nen paar Kunden „ansaugen“ …. ;-)
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@ Inga und Kluti63
Leider tragt Ihr mit Euren privat Unterhaltungen nicht sehr zu diesem ernsten Thema bei. Wenn ich Eure endlosen e-mails sehe frage ich mich wieso der Webmaster das zulässt?
Mein Vorschlag: Ihr tauscht Euch mal miteinander mit Euren privaten e-mails aus!!
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+3
@ Mike
sorry hast ja Recht. War halt wenig los hier in den letzten Tagen…..da verliert man schon mal den roten Faden.
Aber auch durch etwas mehr Struktur und die eine oder andere Filterfunktion könnte die Übersicht hier sicher besser werden….man scrollt sich ja doof hier, um in allen 3 Teilbereichen die Aussagen einzelner Teilnehmer zu verfolgen.
Deine Aussagen zu Thema unterschreibe ich aber gerne!
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+2
Vorab: Ich finde es gut, dass Bürgerinnen und Bürger hier die Möglichkeit haben ihre Meinung Kund zu tun. Das ist vorbildlich; auch und gerade für andere Parteien und eine positive Entwicklung in der Entscheidungs- und Diskussionskultur.
Zu meiner Meinung: Wie viele hier in diesem Diskussionsforum bin ich kein Mitglied einer Partei – aber politisch interessiert und beobachte mit Interesse die Veränderungem in unserem Land. Als 2005 das Ladenschlussgesetz aufgehoben wurde lebhaft über das Für und Wider diskutiert. Die meisten der Argumente beider Seiten finden sich hier wider. Beide haben ihre Berechtigung.
Aber nach 7 Jahren Ladenöffnungsgesetz NRW möchte ich nach vielen Gesprächen dazu im Freundes-, Familien und Bekanntenkreis hier zu Protokoll geben, dass viele von der Aussicht, wieder an das Gängelband eines Ladenschlussgesetzes gelegt zu werden erschrocken waren. Noch zu gut sind die Erinnerungen an gehetztes Einkaufen
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+5
Ich muß sagen, ich kenne keine Verkäuferin oder keinen Verkäufer, der diese Arbeitszeiten gut findet. Alle hassen das. Es wird auch gelästert über die Kunden, die noch so spät einkaufen gehen.
Und es wird gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Wenn ich bis 22 Uhr am Wochenende arbeiten müßte, dann wäre ich auch miserable gelaunt. Am Wochenenden möchte doch jeder mit seiner Familie oder Freundes abends etwas unternehmen. Kulturelle Angebote oder sich einfach gemeinsam treffen. Das alles ist ja dann leider nicht mehr möglich, wenn man diese grauslichen Arbeitszeiten hat.
Es gibt natürlich auch Leute, die Freitags mittags den Bleistift fallen lassen. Das sind dann die , die nach längeren Öffnungzeiten schreien und abends um 21 Uhr noch durch die Läden schlendern.
Ich kann doch auch nicht Freitags um 21 Uhr oder Samstags um 21 Uhr meinen Personalausweis verlängern lassen oder mein Auto abmelden. Hallo? Oder zum Zahnarzt gehen.
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+10
@ Dirk
Ich dstanziere mich von der 18:30 Philosophie. Mir reicht es bis 20 Uhr und Samstags is 14 oder maximal bis 16.
Nun zu ihrer Frage: 3 – 5 mal Die Woche und dann auch direkt bis 00 Uhr.
@ Anonymus
So unterschiedlich sind halt Meinungn im Volke. Ich widerum kenne nur das Gegenteil von verbrauchern. Leider ist es den Leuten mittlerweile recht Gleichgültig was mit den Angestelltn passiert. Es sind ja nicht nur Verkäufer/innen davon betroffen sondern noch viel mehr erufe im Hintergrund die keiner wahrnehmen will. Angefangen von den Prodzierenden Firmen über Logistikunternehmen etc.
Gerade die Lkw Fahrer haben mein mitgefühl da sie meist für viele nur die Spinner sind die die Autobahnen verstopfen und kriegen noch ordentlich Druck vom Chef und so weiter. Auf einem LKW stand mal ein wunderbarer Spruch: Ohne mich wäre die Autobahn schön leer, genauso wie ihr Kühlschrank.
Leider finde ich das da sehr oft nur kurz gedacht wird wenn es heisst, dass nur Verbraucher leiden und Verkäufer daraus einen Vorteil ziehen.
Mfg Schmalone
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+7
Sorry auch meinerseits für´s Scharmützeln….
Jedoch möchte ich anmerken, dass meine Frage vom 16.02 an Kluti durchaus sehr ernst gemeint war; Diskussionen dürfen ja auch dazu dienen, das Spektrum der Perspektiven zu erweitern. Für mich war nicht ausgeschlossen, dass Kluti´s irritierender Argumentationshintergrund mir neue Einblicke in dieses Thema gewährt hätte. Gut, bin dann allerdings zu dem Schluss gekommen, dass es auch und GERADE eigentlich nicht im Sinne von „attac“ sein kann, die Öffnungszeiten zu befördern.
Wie gesagt, halte ich eine „geometrische“ Gerechtigkeit für unsinnig. Ein Teilnehmer sagte es so treffend mit: „…eigenartiges Argument: Wenn die einen Nachteile haben, sollen die anderen aber auch Nachteile haben.“
Und hier finde ich es auch durchaus beachtenswert, dass:
jemand, der einen der anderen genannten Berufe ergreift oder jobmässig angeht, sich
a) vorher klarmachen kann, was auf ihn zukommt und er sich
b) dementsprechend sein soziales Gefüge aufbaut.
Er wächst quasi da selbstgestaltend hinein. Gut, werden die „Frischlinge“ im Einzelhandel vermutlich auch tun. Wobei auch für sie viele Dinge überdurchschnittlich nachteilhafter sind. Weshalb ich es auch nur für eine scheinbare Gleichberechtigung halte.
Jemand, der z.B. mit 35 Jahren (um diese Zeit ist in den meisten Fällen die grobe Konsolidierung eines Sozialgefüges weitgehend abgeschlossen) plötzlich, von einem Tag auf den anderen mit einer nicht nur knapperen Verfügbarkeit seiner Privatzeit, sondern auch einer unzuverlässigeren Planbarkeit seiner Freizeit konfrontiert ist, ist das eine GANZ!!! andere Liga. Mit 40, 45, …. sieht´s noch schlimmer aus. Die jahrelang aufgebauten Strukturen eines Familienlebens, Theatergruppe, Sportverein, Angelclub, …. meinetwegen auch Strickclub, werden ganz plötzlich mal eben ausgedünnt bis vernichtet.
Will man da ernsthaft sagen: „Was soll´s , bau das doch alles einfach neu mit anderen auf.“?
Diesen Zynismus kann man vielleicht aufbringen, wenn man selbst sowieso nicht viel von Sozialleben hält, oder zu halten gelernt hat, – aus welchen Gründen auch immer,…,…, die „Freunde“ im Netz sowieso pflegeleichter findet, oder das eigene Sozialgefüge zufälligerweise sowieso mit dem Arbeitsplatz identisch ist.
Die Vorstellung, dass es durchsetzbar wäre, den Beschäftigten im Einzelhandel deutlich (höhere) Zulagen und Löhne zu zahlen, halte ich für, Sorry, gefährlich unrealistisch. Und sie auf´s Glatteis zu führen, ihnen erstmal Schuldgefühle für ihre vermeintlich unsolidarische Haltung zu machen, dabei mit der Option zu winken, das kaputte Sozialleben eines Tages mit höheren Gehältern auszusöhnen, finde ich schon reichlich „ausgekühlt“.
Zudem meine ich, hier findet eine perfide Ausspielung verschiedener Berufsgruppen gegeneinander statt, bisweilen noch dazu unter Verwendung von Strohmann-Argumenten.
Übrigens, in anderen Zeiten, als die Läden noch um 18.30 Uhr schlossen, habe auch ich in verschiedensten Fabriken, auch mit allen drei Schichten gearbeitet, und niemand hat für mich eingekauft….
Deswegen bin ich auch für 20 Uhr und nicht 18 Uhr30 Ladenschluss. Aber eben auch nicht später!!!
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+7
Hallo Inga!
OK, bringen wir es zu Ende….
Ich danke Dir, dass Du Dich mit meinen Argumenten offenbar intensiv auseinander gesetzt hast!
Das wir am Ende nicht der gleichen Meinung sind, spielt dabei keine Rolle, wir haben alles gegeben…. ;o)
Ich spare es mir, in allen 3 Teilfragen und vor allem auf jedes Deiner Argumente zu antworten, aber eines möchte ich zum Schluss noch aus Deinem Text kommentieren (es trifft den Kern!).
Du zitierst selbst folgendes (Äh, also quasi ein “Zitat-Zitat”):
“Wie gesagt, halte ich eine „geometrische“ Gerechtigkeit für unsinnig. Ein Teilnehmer sagte es so treffend mit: „…eigenartiges Argument: Wenn die einen Nachteile haben, sollen die anderen aber auch Nachteile haben.“”
Ich stell das mal um:
Wenn die einen Vorteile haben, sollen die anderen auch Vorteile haben…….ist das dann immer noch ein “eigenartiges Argument”, oder ein sehr gerechtes?
Und nun wirklich als letztes, dann bist Du mich los (ein letzter Dr. House):
Ich kenne keine “geometrische” Gerechtigkeit, ich kenne NUR Gerechtigkeit, die von Wikipedia so definiert wird:
“Der Begriff der Gerechtigkeit (griechisch: dikaiosýne, lateinisch: iustitia, englisch und französisch: justice) bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt.”
Den Idealismus, das wir diesen Zustand erreichen können, nimmt mir keiner!!!!
Tschüss…..
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Hallo Kluti,
es war ja auch Dein Idealismus, der mich “lockte”, und gewissermaßen stimme ich Dir zu, sehe es halt nur aus in verschiedenen Lebensphasen gewachsenen Perspektiven und sage es mal mit Tolstoi´s `Lewin´ aus Anna Karenina:
“Vor allem aber wußte er wie das Volk überhaupt nicht – und er konnte es auch nicht wissen –, worin eigentlich das allgemeine Wohl bestand, fühlte andrerseits jedoch mit instinktiver Gewißheit, daß das allgemeine Wohl nur durch die Erfüllung jenes Gesetzes des Guten erreicht werden konnte, das jedem Menschen offenbar war.”
Seite und Auflage kann ich leider nicht mehr angeben, da handschriftlich in meinem „Zitatheftchen“ .
„Sorry“ an Mike und alle anderen, aber ich möchte an dieser Stelle gleichfalls die “Hand reichen” :-)
Sodann,
Inga
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+1
Mir fehlt eine Ausdifferenzierung, welche Geschäfte länger geöffnet haben sollen. Solange kleinere Lebensmittelgeschäfte bis 22 Uhr auf haben, kann von mir aus der Rest gerne zu bleiben. Ich fände es gut, wenn sich die Grünen für eine Reform einsetzen würden, dass nur kleinere Geschäfte des Lebensmitteleinzelhandels länger aufhaben sollten. Damit wäre den Anliegen von vielen nach flexiblen Einkäufen für die Waren des täglichen Bedarfs gedient und trotzdem wäre das noch relative arbeitnehmer(innen)freundlich. Für andere Dinge wie Klamotten oder Elektronik findet sich dann schon die Zeit zu normalen Öffnungszeiten oder im Internet.
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Von den freigegebenen Ladenöffnungszeiten profitieren nur die Konzerne.
Ich finde es im Interesse der Mitarbeiter/innen im Einzelhandel wichtig die Ladenöffnungszeiten Wochentags auf 20:00 Uhr und Samstags auf 18 Uhr für alle verbindlich runterzufahren. Die längeren Öffnungszeitengehen nur auf die Knochen der Arbeitnehmer. Es wird kein zusätzliches Personal eingestellt. Im Gegenteil, die Mitarbeiter müssen immer flexibeler sein und können ihr Familienleben nicht mehr vernünftig gestallten.
Wer denkt hier dran? Wie kommen die Mitarbeiter nachts nach Hause? Der Öffentliche Nahverkehr läuf, auf jedenfall bei uns, nicht rund um die Uhr.
Das Argument, man kann sonst nicht einkaufen weil man zu lange arbeiten muss kann man nicht gelten lassen. In Deutschland gibt es ein Arbeitszeitgesetz was besagt, das man nicht länger als 10 Stunden Arbeiten darf(mit Überstunden). Also bleibt jeden genug Zeit einkaufen zu gehen. man muss nur sein Verhalten ändern.
Wir sollten unds alle Fragen, ob wir nur einfach zu bequem geworden sind.
Sehalb meine Aufforderung an die Politik hier sehr schnell tätig zu werden.
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+12
Ich bin absolut dafür, dass die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Mir kann niemand erzählen dass er keine Zeit zum Einkaufen hätte weil er arbeiten muss… Dann muss man halt mal früher aufstehen, dann kann man auch vor der Arbeit einkaufen – oder in der Mittagspause! Ich persönlich muss Mo-Sa bis 20 Uhr arbeiten, bin aufgrund von eingeschränkten Fahrtzeiten von Bus und Bahn erst um 22 Uhr Zuhause. Mir bleibt keine Zeit für Freunde und Familie weil diese ganz andere Arbeitszeiten haben als wir Einzelhändler!
Natürlich mögen hier Einige sagen dass man sich den Beruf selbst ausgesucht hat, aber wer konnte denn schon zu früheren Zeiten davon ausgehen, dass die Geschäfte immer länger und länger aufhaben müssen -am Besten Mo-So von 0-24 Uhr!
Außerdem kann heutzutage nicht jeder Einzelhändler entscheiden wie lange er öffnet. In Einkaufszetren und manchen Stadtgebieten gibt es vorgeschriebene Öffnungszeiten! Wir müssen Heiligabend und Silvester bis 15 Uhr arbeiten, wir können kein Karneval feiern, ja, teilweise dürfen wir nicht einmal Urlaub in der Weihnachtszeit nehmen!
Also seid so gut und lasst uns auch noch Zeit zum Leben!
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+11
@Schmalone: Sie arbeiten 3-5 mal in der Woche bis 24:00 Uhr? Das glauben Sie doch selber nicht!!!! Was für ein Arbeitgeber haben Sie denn? Ich behaupte mal, dass kein Arbeitgeber seine Mitarbeiter dazu zwingen kann, regelmäßig 3-5 mal die Woche bis 24:00 Uhr zu arbeiten!
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Zusammenfassung bisheriger Argumente:
Argument 1: Früher ist auch keiner verhungert wenn die Geschäfte um 18:30 Uhr schließen mussten!
Stimmt! Aber es würde auch keiner verhungern, wenn alle Restaurants abends früher schließen und am Sonntag komplett geschlossen würden! Ganz zu schweigen von Kinos, Theatern etc.
Argument 2: Längere Öffnungszeiten werden eh nur von wenigen genutzt! Stimmt! In NRW gibt es mehrere 10.000 Geschäfte (vielleicht 100.000?), aber lediglich ca. 300 Geschäfte haben bis 24:00 Uhr geöffnet. Da ist es doch logisch, dass nur wenige Menschen die langen Öffnungszeiten nutzen können.
Argument 3: Kassierer/innen müssen mitten in der Nacht für einen Hungerlohn arbeiten! Soweit ich weiß, ist der Lohn UND die Arbeitszeiten im Einzelhandel tariflich geregelt. Kein Arbeitgeber kann lediglich einen Hungerlohn zahlen und verlangen, dass der Mitarbeiter JEDEN Abend bis spät in die Nacht arbeitet. Wenn das wirklich so wäre, wäre das nicht ein Problem der verlängerten Öffnungszeiten, sondern ein generelles Problem.
Argument 4: Um Mitternacht kaufen doch eh nur Studenten (die sowieso auf Kosten der Steuerzahler in den Tag hineinleben), Jugendlichen, Partygängern etc. ein! Ich kann natürlich nur aus eigener Erfahrung sprechen, ich sehe aber, dass alle Bevölkerungsschichten die verlängerten Öffnungszeiten wahrnehmen.
Argument 5: Die langen Arbeitszeiten sind ein Grund für die abnehmende Geburtenrate! In NRW leben 18.000.000 Menschen, davon arbeiten wahrscheinlich täglich lediglich 3000-5000 Mitarbeiter nach 20:00 Uhr (sollte die Zahl nicht stimmen, bitte ich um Korrektur). Und diese -doch sehr kleine- Zahl soll allen Ernstes Einfluss auf die abnehmenden Geburtenrate haben?
Argument 6: Großkonzerne sind Ausbeuterer: Das ist für mich der wahre Grund für viele, die wieder die alten, konservativen Öffnungszeiten haben wollen. Die Angst vor den “Ausbeuterern” – die eh nur böse sind und alles übernehmen wollen – hat jedoch nichts mit den Öffnungszeiten zu tun.
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+3
Dirk sie tun mir leid,ihr Leben scheint trostlos zu sein, das Sie die langen Öffnungszeiten so sehr brauchen.
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+12
@ Dirk
Also nennen sie mich einen Lügner ? Was glauben Sie denn wie der Einzelhandel funktioniert ? Wenn man eingetragen wird dann muss man so arbeiten ! Das Berufsleben ist doch kein Wunschkonzert. Was meinen Sie denn sonst wann die Geschäfte geöffnet wären ?
Zu Argument 1: Es würde auch keiner verhungern da jeder genau weiss, dass er irgendwann mal essen muss. Ausserdem ist das Kino eine Unterhaltungsplattform und nicht mit der Gastronomie verbunden.
Argument 2: Auf dem Land renttiert es sich sowieso nicht länger zu öffnen da die Menschen dort einen anderen Lebensstil haben. In Grossstädten sieht es anders aus und dort haben die Geschääfte ja auch geöffnet.
Argument 3: Wenn sie wüssten. Beim Tarif hält sich nur nicht jeder ohne weiteres dran. Es gleicht zeitweilig wirklich einem Hungerlohn. Ansonsten gucken sie sich doch mal die Gehälter von Verkaufshelfern an. DA werden sie aber Augen machen.
Argument 4: Wahrnehmen heisst nicht nutzen. Und genau das ist das Gegenteil von dem was immer behauptet wird. Gucken sie sich doch mal die Infografik an auf dieser Seite.
Argument 5: Was meinen Sie wieviele Geschäfte nach 20 Uhr geöffnet haben ? 2000 – 3000 ? Legen wir nochmal ein paar Tausend mehr drauf. Ausserdem gehören immer 2 Menschen zu einer Schwangerschaft. VErkäufer sind keine Insekten die sich selbst befruchten können und es selber austragen. Reden wir doch mal von ca. 10.000 Mitarbeitern plus ebensoviele Partner, bedeutet also 20.000 Menschen. Wenn diese sich Fortpflanzen ergibt das mindestens 10.000 Kinder. Aber egal, was gehen sie denn schon die Kinderwünsche anderer an. Sie verzichten also gerne auf Rente. Gut zu wissen. bleibt mehr ür die Leute die Kinder haben/ hatten.
Argument 6: Was ist denn Vorteilhaft daran wenn andere ihr Gewerbe aufgeben müssen weil sie mit den langen Öffnungszeiten nicht mithalten können ? Ok, wieder ein paar Existenzen mehr die dann schauen müssen wie sie vom Staat leben müssen. Daraufhin werden wieder irgendwann die Stuern angehoben womit ihr Netto Einkommen gemindert wird. Und aus FRust über diese Sitution gehen sie dann kurz vor Mitternacht nochmal einkaufen um sich abzulenken. Sehr Ironisch nicht wahr ?
Mfg Schmalone
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+9
es ist prima immer dann einkaufen zu können wenn bedarf besteht.
student, mutter (kind wohin?), …schläft, ja toll jetzt geh ich eine küche kaufen …rock`n`roll, bier und kippen, und n` burger, der feuerwehrmann der nicht mehr einkaufen kann, nicht mehr skaat spielen kann,
hat die bundesliga verpasst, samstag 15:30
weil die läden dicht sind…
da kann doch was nicht richtig sein …
menschen müssen durch ihre arbeit ein würdiges leben leben können.
wenn sie dann nicht mehr arbeiten können wird ihnen ein würdiges leben, durch die, die arbeiten können, gegeben.
(solidaritätsprinzip ?)
wenn aber nur noch flexible teilzeitkräfte mit den unten beschriebenen auswirkungen auf das solidaritätsprinzip (?), arbeiten können (müssen!) ..,
was wird dann aus denen die nicht mehr arbeiten können?
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0
Ei verbibsch nochema……..da wurde mein Beitrag vom 15.2. ja doch noch freigegeben……Hallo Inga, liest Du noch mit…..?
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Ich bin selbstständige Einzelhändlerin und natürlich gleichzeitig auch JKonsumentin. Längere Öffnungszeiten führen nicht zu mehr Umsatz, sie schwächen den “kleinen” Einzelhandel und seine Beratungskompetenz und führen zu Stärkung des Einkaufens auf der “grünen Wiese”. Dies hat auch das Ausbluten der Innenstädte zur Folge. Es werden mehr 400-Euro- Kräfte, meist Frauen eingestellt, um die langen Öffnungszeiten abzudecken. Folge: schlechtere Beratung im Einzelhandel, schlechtere Arbeitsbedingungen für die beschäftigten Frauen, weniger Vollzeitstellen im Einzelhandel. Familienfreundlich ist es sicher nicht, wenn die (oft dazuverdienenden Ehe-) Frauen, bzw. Mütter am Wochenende oder abends an der Kasse sitzen, nicht zuletzt auch, weil die Arbeitszeiten des Partners als Fakt und unverrückbar stehen. Mit Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt hat das nix zu tun.
Kurz: 6x von 8-22.00 Uhr, max. 4 Sonntage pro Jahr.
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+9
Nach weiterem Befassen mit „attac“ meine ich auch, man könnte ja ausschließlich die großen Ketten auf 20 Uhr limitieren. Und am Samstag auf 18 Uhr. Wobei ich AUSDRÜCKLICH anmerken möchte, daß ich damit nicht automatisch „attac“ diese Meinung unterstellen möchte. Ungefähr die Richtung müsste es aber gehen, wenn sie für mich glaubwürdig sein sollen. Auch unter Berücksichtigung, daß man die Globalisierung nicht zurückdrehen kann.
Ja, Kluti, hab´s inzwischen auch gesehen. Meine Neu-Positionierung wird Dir sicher nicht gefallen…;-),
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+7
Hallo Inga,
Deine “Neu-Positionierung” ist völlig i.O. solange Du Dich dabei gut fühlst. Es ist ja Deine Position!
Aber Deinen Vorschlag: “…meine ich auch, man könnte ja ausschließlich die großen Ketten auf 20 Uhr limitieren. Und am Samstag auf 18 Uhr”…..würde ich doch noch mal überdenken (wegen gut fühlen und so…).
Das würde dann nämlich den Todesstoß für alle kleinen Händler bedeuten……oder denkst Du nach all dem Egoismus hier wirklich, das die dann noch Arbeitskräfte finden würden…..?
Die Ketten wären dann doch das hier gewünschte “Arbeitnehmerparadies”, oder?
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+1
@Tom: Aja! Leute, die für die Beibehaltung der derzeitigen Ladenöffnungszeiten sind und nicht zurück zu den alten, konservativen Öffnungszeiten wollen, führen ein trostloses Leben…Alles klar! Danke für das tolle Argument! Das hat mich jetzt total überzeugt!
@Schmalone: Sie wollen also ernsthaft behaupten, 3-5 mal in der Woche bis 24:00 Uhr arbeiten zu müssen? Wo soll denn dieses Geschäft sein? Ich nehme Ihnen das in der Tat nicht ab!
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+1
Wenn man für Beibehaltung der derzeigen Ladenöffnungszeiten ist, ist man also egoistisch, führt ein trostloses Leben, dem ist egal ob genügend Kinder geboren werden, der verzichtet gerne auf die Rente, ist für Machtergreifung der Großkapitalisten, fördert die Kriminalität in den Geschäften, ist man Mitglied einer Sekte, dem sind ArbeitnehmerInnenrechte egal, ist für den Hungerlohn, dem ist egal, ob Kinder abends ihre Eltern sehen…..natürlich ist dem Ar….chloch auch wichtig, um Mitternacht Milch einkaufen zu können!
Hm, irgendwie macht die Diskussion hier keinen Sinn mehr, wenn man solche Reaktionen und “Argumente” liest.
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+1
Hallo Kluti,
hast Recht, ist mir heute nachmittag auch eingefallen. Ist wie diese chinesischen Brettspielchen.
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@Dirk vielleicht sollten sie mal ihre eigenen Kommentare lesen, könnte helfen und ja man kann 3-5 mal Spätschicht machen, wenn kein Personal da ist, geht das hatte auch diese Woche 3 mal das Vergnügen(24.00 Uhr).
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+16
@ Dirk
In was für einer Branche arbeiten Sie denn und wie oft arbeiten sie denn nach 18:30 ?
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+9
Off Topic
Vorab möchte ich mitteilen das ich nicht der Verfasser bin, jedoch so das Arbeitsleben eines Verkäufers in großen Teilen aussieht !!!
ARBEITEN IM HANDEL
….ich bin in der Lage gleichzeitig 3 Kunden zu bedienen, an der Kasse 4 Fragen zu beantworten, 5 Preise für verschiedene Artikel aus dem Stegreif auswendig zu wissen, Bestellungen bei 6 verschiedenen Firmen zu tätigen und nehme 7 eingehende Telefongespräche an.
Ich spreche alle Sprachen, verstehe jeden Dialekt, kann jede Währung im Nu umrechnen, habe mit allen Bereichen dieser Abteilung zu tun, kenne jeden Artikel, weiß wann er Lieferbar ist und weiß natürlich all dessen Eigenschaften.
Ich bin verantwortlich für die kleine Aufschrift auf der Verpackung, für defekte Produkte, dafür, dass die Firma nicht liefern kann, für unvollständige Beschreibungen und deren schlechten Übersetzungen, die Reparaturdauer beim Hersteller, eventuelle spätere Mängel und natürlich auch für die ungünstigen Einkaufspreise.
Des weiteren bin ich verantwortlich für das heutige Wetter, die unwürdigen Bedingungen Ihrer Anreise, die vollen Busse, U- und S-Bahnen, die verstopften Straßen, und die vollen Parkhäuser gehen ebenfalls auf meine Kappe – Sie dürfen mich ruhig anschreien.
Ich habe magische Fähigkeiten, und kann ausverkaufte Artikel und überschrittene Rücklagen herbeizaubern. Außerdem bin ich in der Lage die Ware zu Ihren Wunschzeiten vorrätig zu haben.
Ich kann die Wünsche meiner Kunden von der Stirn ablesen!
Ich weiß auch, dass Sie, wenn Sie eine Rückfrage für Freitag machen, diese in Wirklichkeit erst am Samstag abholen wollen.
Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden den Psychiater.
Ich bin Ihnen gerne beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit voller Ruhe auch gerne die schlimmsten Beschimpfungen und Bedrohungen.
Alkohol- und Knoblauchfahnen, sowie Schweißgeruch gehören zu meinen Lieblingsdüften. Hauchen Sie mich ruhig nach Herzenslust an.
Laden Sie all Ihren Frust bei mir ab, noch habe ich Freunde, denen ich es mit gleicher Münze heimzahlen kann, denn sie haben es schließlich verdient!
Ich ersetze die Hausinformation, kann Drucker, Computer, Faxe und Fernseher reparieren, Stromkabel verlegen, Plakate drucken, und das ganze Mobilar selber schreinern. Kann schauspielern, singen, tanzen, fliegen, mich unsichtbar machen und unter Wasser 30 Tage die Luft anhalten.
Kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite gerne gerne unentgeltlich bis in die späten Abendstunden und meine Familie ist mir eh unwichtig, denn persönliche Freizeit ist mir ein Graus.
Die einzige Freude meines Daseins ist es, anderen selbstlos zu dienen.
Ich arbeite gerne im Handel!!!
(Ursprünglicher Verfasser nicht bekannt)
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+12
@Dirk,
bist Du Dir denn auch ganz sicher, daß Du vornehmlich “Verbraucher” bist?
@Schmalone :-) , ich hab´ da auch noch´n Guten: “Wenn ein Kunde dich beleidigt, … schau erstmal, wo es bei dir landet, und guck, was es mit dir macht…” Oooooom…. Antiquariatsverkäufer. :-)
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+8
Öffnungszeiten bis 22 Uhr braucht kein Mensch!
Wer muss schon nach 20 Uhr einkaufen??
Heute werden die Regale von jungen Müttern vormittags eingeräumt wenn die Kinder in der Kita oder der Schule sind.
Bei Öffnungszeiten nach 20 Uhr werden die Regale nach 20 Uhr befühlt um dem Kunden der bis 22-24 Uhr einkaufen geht ein gutes Sortiment zu präsentieren natürlich werden die Regale jetzt nicht mehr von Müttern befühlt müssen sich ja jetzt um die Kinder oder allgemein um die Familie kümmern.
Mein Vorschlag wäre doch Rentner zunehmen die gehen ja eh um die Uhrzeit einkaufen da ihnen ja zuhause die Decke auf den Kopf fällt.
Das die Arbeit Rentner übernehmen müssen wird früher oder später eh der Fall sein da ich keine Kinder zeugen kann da meine frau ja bis 22-24 Uhr arbeiten geht.
Ja natürlich aber doch nicht von morgens bis abends nee nur ich gehe ja auch arbeiten und die Zeit fällt ja nun auch flach desweiteren muss sie ja nicht immer bis 22-24 Uhr arbeiten das geht ja gar nicht vom Gesetz Regelarbeitszeit!
Halbestund Frühstückspause zweistunden mittagspaus halbe Stunde Kaffeepause und wir kriegen denn Tag schon rum!!
Ich lach mich kaputt die besten Tage sind die Freitage und Samstage da ist noch richtig was los nach 20 Uhr kommen dann die Leute und kaufen schon mal ein paar Bier und Alkopops zum vorglühen vor der Disco da klingelt die Kasse richtig voraus gesetzt sie bezahlen denn Sprit und die Kippen!
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+6
Keine Frage, die früheren sehr engen Ladenöffnungszeiten bedeuteten Stress, wenn man selber berufstätig war und Punkt 18.30 Schluss war, das wünscht sich niemand wirklich zurück. Aber muss es gleich das andere Extrem sein mit “totaler Liberalisierung”? “Marktveranstaltungen” sind seid jeher und regelmäßig an bestimmte Zeiten gebunden. Egal ob Wochenmarkt, Börse, Möbel- und Autohäuser, es gibt Öffnungszeiten und manchmal ist eben Schluss. Für mich als Verbraucher ist es vielleicht auch bequem, wenn ich noch um 23.00 kaufen kann. Wenn es um die politische Frage geht, muss der Hinweis erlaubt sein, dass nicht jeder alles haben kann. D.h. die Möglichkeit unbegrenzter Öffnungszeiten hat Rückwirkungen auf andere Bereiche. Meine Thesen dazu sind:
- Rückwirkung auf die Familienpolitik bzw. Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Elternteile im LEH sehen ihre Kinder abends seltener. Gemeinsame Mahlzeiten werden erschwert oder unmöglich. Ein Umstand den viele beklagen und nachteilig bewerten.
- Strukturpolitik: Vor allen Dingen nationale Filialisten wie Rewe und Metro spielen ihre Marktmacht aus und setzen ich vehement für unbegrenzte Öffnung ein. Kleine Selbständige können da nur eingeschränkt mithalten.
- Energiepolitik und die vielbeschworene Wende: Irgendwann sollte man das Licht vielleicht mal ausschalten, oder …?
FAZIT: Bitte nicht einseitig und vordergründig “den Kundenwunsch” sehen, sondern die Zusammenhänge und Auswirkungen auf andere Politik- und Handlungsfelder mit berücksichtigen !
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+6
@ Grüne
Schade, dass Ihr meinen Beitrag vom 21.02.12 Überschrift “FREIHEIT statt REGULIERUNG” kommentarlos gelöscht habt!? Ich versuche es hier noch einmal mit anderem Text.
Guten Abend WDR 2 Team,
Ich habe bis jetzt alle Ihre Beiträge mir angehört. Auch die
Gewerkschaftsvertreter sehen, dass angeblich abends kein Geld verdient
wird. Hier Gegenbeweis aus meiner Bonner Lokal Zeitung
Zitat:
sagt Uwe Stephan vom Einzelhandelsverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen.
Trotzdem habe sich nach Ansicht der meisten Geschäftsleute in der Region
die Liberalisierung des Ladenschlusses bewährt: “Die längere Öffnung kommt
den veränderten Lebensgewohnheiten der Kunden entgegen”, zieht der
Verbandsvertreter rund fünf Jahre nach der weitgehenden Freigabe des
Ladenschlusses Bilanz.
Deutlich mehr Umsatz hätten die Einzelhändler in der Region durch die
längere Öffnung nicht verzeichnet, so Stephan. Trotzdem lohne sich der
Abendverkauf für die Geschäfte, die ihn anbieten. “Gerade bei
Lebensmittelgeschäften ist dieses Angebot auch ein Teil der Imagepflege”,
sagt er.
Für den Kölner Handelsriesen Rewe, einer der deutschen Marktführer, zahlt
sich die längere Öffnung dagegen nach Firmenangaben auch finanziell aus.
Die Kette gehört zu den Vorreitern beim späteren Ladenschluss. Von den 17
Bonner Filialen sei eine (Weberstraße/Südstadt) bis 24 Uhr geöffnet, elf
weitere bis 22 Uhr.
In Köln verkauft Rewe in 25 seiner insgesamt 79 Märkte bis Mitternacht.
“Wenn sich das nicht rechnete, würden wir früher schließen”, sagt
Konzernsprecher Andreas Krämer. Die Rewe-Filialen in NRW erwirtschaften
nach seinen Angaben ein Drittel ihre Gesamtumsatzes nach 18 Uhr. Allein
zwischen 20 und 24 Uhr landeten zwölf Prozent des Tagesumsatzes in den
Kassen, so Krämer. Auch die Umsätze seien durch die längeren
Öffnungszeiten gestiegen.
“Wer früher vielleicht zum Kiosk oder zur Tankstelle ging, kauft jetzt bei
uns ein”, so der Konzernsprecher. Bei Rewe arbeiten nach Firmenangaben zu
später Stunde vor allem Aushilfen. Der Job sei bei Studenten beliebt, so
Krämer. “Aber auch das Stammpersonal ist so flexibler und kann auch mal
etwa vormittags einen privaten Termin wahrnehmen und dafür abends
arbeiten.”
Zitat Ende
Viele Grüße,
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+2
Hallo Mike,
Du meinst den Kommentar, den Du hier gepostest hast und der da auch steht?
http://oeffnungszeiten.gruene-nrw.de/position-der-verbraucherzentrale-nrw/
Meine Güte, Schmalone, solche Epen kann man auf jeden Beruf dichten. Meist geschieht dies von Leuten, die in ihrem Beruf irgendwie frustriert sind. Das mag ja alles sein – aber mal ehrlich: Selbst Sie wollen doch nicht behaupten, dass die Knoblauchfahne der Kundschaft in irgendeinem Kausalverhältnis zu den Ladenöffnungszeiten steht.
Verödung der Innenstädte, Konzentration im Handel, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Fußschweiß der Menschheit im Allgemeinen und der Kundschaft im Besonderen – inzwischen kristallisiert alles an der Ladenöffnung. Das alles gab es schon vorher und würde es auch bei neuer Reglementierung weiter geben.
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+2
@ Yonaldo
Richtig, dass würde es auch alles weiterhin geben. Wir müssten uns das aber dann nicht noch bis Mitternacht damit beschäftigen.
Wenn andere Branchen nicht gegen die Bedingungen demonstrieren wollen, dann ist es deren eigenes Problem. Aber wir Verkäufer wollen uns dass nicht mehr antun.
Mfg Schmalone
Siehst Du das genauso?
+6
Schmalone, ich mag Ihre Ehrlichkeit. Sie sagen deutlich, dass Sie keinen Bock auf Arbeit bis Mitternacht haben. Kann ich ja verstehen. Ich kann auch verstehen, dass Sie dafür ein Schmalone-Feierabend-Schutzgesetz wollen. Nur soll die Politik dann bitte auch ganz ehrlich zu uns Verbrauchern sein, die wir in unserer breiten Mehrheit keine Änderung des Gesetzes wollen. Sie soll sagen: Wir beschneiden 18 Millionen Verbrauchern ihre Freiheit, damit ein paar hundert Verkäufer, die wie Schmalone denken und zu unflexibel sind, ihren Job zu wechseln, früher zu Hause sind. Bitte schön, wenn die Politik so mutig ist und sich nicht hinter Pseudoargumenten versteckt, die bei Licht zu Staub zerfallen, dann sollen sie es machen. Jeden Abend, wenn ich vor einem zwangsgeschlossenen Laden stehe, werde ich mich dann daran erinnern, welche Parteien das getan haben.
Siehst Du das genauso?
+2
@ Yonaldo
Wie gesagt ich unterstütze einen Gesestzesänderung um wieder den früheren Ladenschluss aufleben zu lassen. Wenn sie vielleicht durch ihre Arbeit eingeengt werden und nicht zu bestimmten Uhrzeiten einkaufen können, dann sollten sie sich selbst bei ihrer Gewerkschaft melden und sorgen, dass sich dort was ändert. Aber von anderen verlangen ihr ” Kreuz ” tragen zu lassen ist eine herabwürdigende art in meinen Augen.
Es geht ja nicht darum Lust zu haben bis Mitternacht zu arbeiten sondern man auch in betracht ziehen sollte, dass der Einzelhandel und seine Angestellten quasi Isoliert werden von der Gesellschaft. Wozu ? Für ein paar Menschen ( und ich meine wirklich nur sehr wenige ) die sich nicht Organisieren können weil sie nicht wollen.
Ausserdem hat sich NICHTS den Öffnungszeiten des EH angepasst. Keine Bank hat länger geöffnet, kein Bus fährt uter der Woche um 2 Uhr morgens etc. Mit welchem Argument möchten sie dies rechtfertigen ? Als Dienstleister ist man ihrer Ansicht ja quasi verpflichtet rund um die Uhr da zu sein und wie der Zufall so will in ich ja auch Konsument/ Kunde. Aber mir wird Nachts nichts angeboten. Seien sie ehrlich, würden sie das Gerechtigkeit nennen ?
Siehst Du das genauso?
+7
Da hatte ich mich so über Ihre Ehrlichkeit gefreut und jetzt das. Das ist doch alles vorgeschoben. Sagen Sie doch nicht, Sie würden die liberale Ladenöffnung befürworten, wenn zugleich die Banken länger offen hätten! Sie können heute nahezu alle Dienstleistungen rund um die Uhr im Internet in Anspruch nehmen – zu jeder Zeit. Daran sehen Sie doch schon, dass sich sehr wohl auch um Ihren Arbeitsplatz herum die zeitlichen Gewohnheiten verändert haben. Und im Übrigen fährt von den meisten kundenfreundlichen Märkten mit Spätöffnung aus sehr wohl noch eine Bahn um Mitternacht. Abgesehen davon können Sie die zahlreichen Behördengänge, die Sie offenbar vornehmen müssen, ja problemlos vormittags abwickeln. Denn Sie werden ja nicht jede Nacht bis 24 Uhr arbeiten und jeden Morgen um sieben anfangen.
Irgendwie scheint ja auch der Betriebsratsvorsitzende von Rewe anderer Meinung zu sein als Sie – und der ist ja immerhin der Vertreter der am meisten Betroffenen. Jedenfalls hat er dem NRW-Wirtschaftsminister gesagt: Ihm seien keine Beschwerden bekannt; es gebe Zuschläge, und wenn der letzte Bus für den Nachhauseweg schon weg ist, dürften die Mitarbeiter Taxi fahren. Kann es sein, dass Sie auch in Ihren Kreisen eine Einzelmeinung vertreten, mit der Sie gerne aus Eigeninteresse ganz NRW beglücken wollen?
Siehst Du das genauso?
+2
Ach, und noch etwas Lustiges: Beim Durchscrollen habe ich einen Beitrag gelesen, der kritisiert, dass die lang geöffneten Rewe-Märkte in Düsseldorf den “klassischen Büdchen” die Kunden abgraben. Na Gott sei Dank, kann ich nur sagen. Oder ist das “klassische Büdchen” mit seinen Mondpreisen, angeranzten Regalen und Waren weit hinterm Verfallsdatum auch schon ein Kulturgut, das gesetzlichen Schutz verdient? Die Tanke an der Autobahn vielleicht gleich mit? Mannomann, absurder geht es kaum noch.
Siehst Du das genauso?
+2
@ Yonaldo
Wenn dem mal so wäre. Nein mir zahlt keiner das Taxi und Nein meine Bahn fährt mich nicht nach hause.
Eine Einzelmeinung wird ja auch nur von einer Person wiedergegeben. Ich teile die Meinung tausender.
Ausserdem ist das Internet nicht meine erste Adresse sondern lasse ich mich lieber bedienen denn persönlichkeit ist mir wichtig. Warum gehen denn andere nicht auch ihre Sachen aus dem Automaten ziehen.
Und im Internet bekomme ich keine Beratung wie vor Ort. Weshalb soll ausgerechnet der Einzelhandel ran wenn es doch Automaten gibt ? Wenn andere Gleitzeiten haben dann können diese doch auch vorher einkaufen. Warum klappt das nicht ? Bequemlichkeit sollte das Problem derer sein die es nicht ändern wollen/ können, aber nicht auf andere schieben.
Ich glaube, dass IHR Problem auch IHRES bleiben sollte. Wenn das Geschäft geschlossen hat, dann nicht wegen unfreundlicher Öffnungszeiten sondern durch ihre eigene Planung.
Den Klempner trifft ja auch keine Schuld wenn ich vergesse den Wasserhahn richtig zu zudrehen.
Mfg Schmalone
Siehst Du das genauso?
+7
Achso, jede Diensleistung ist im Internet verfügbar ? Soll ich mir nen Mechaniker Downloaden oder wie verstehen sie das ? Welcher Bankberater ist rund um die Uhr verfügbar ? Sie überschätzen die Situation gewaltig, weil da keine oder sehr wenige Menschen arbeiten. Wir müssen vor ort sein, andere nicht. Wieder Äpfel mit Birnen verglichen wie mir scheint.
Mfg Schmalone
Siehst Du das genauso?
+7
Ich kenne Ihr Lebensumfeld nicht, Schmalone. Aber hier kommen (gute!) Handwerker samstags oder abends. Und der telefonisch rund um die Uhr erreichbare Berater meiner Direktbank ist kompetent und aus gutem Grund regelmäßig Testsieger. Der Paketdienst liefert mir meine Internetbestellung auch am Samstag und gegen Aufpreis sogar am Sonntag, wo er womöglich auf den Pizzaboten, den Zeitungsjungen oder den Blumenlieferanten trifft. Das alles gilt natürlich nur für serviceorientierte Anbieter. Die können sich am Markt durchsetzen, weil es kein “Dienstleistungsschlussgesetz” gibt. In Wahrheit war nämlich das Ladenschlussgesetz lange Zeit einer der wenigen Reglementierungen seiner Art und ein Fremdkörper in der Marktwirtschaft. Und dieses Ausnahme-Schonungs-Gesetz für Einzelhandelsmitarbeiter wurde zurecht gekippt, um diejenige Gleichbehandlung zu schaffen, die hier so sehnsuchtsvoll angemahnt wird.
Wenn Sie, lieber Herr Schmalone, gerne persönlich zur Kreissparkasse gehen und sich an deren Öffnungszeiten halten wollen – bitte schön. Aber gängeln Sie nicht andere Anbieter und Kunden, die etwas anderes wollen, nur weil Sie beleidigt der Welt, die sich verändert, den Rücken zudrehen möchten.
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+2
Der vorstehende Kommentar war von mir und nur versehetlich nicht gekennzeichnet. Sorry!
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0
@ Yonaldo
Also posten Sie hier unter 2 Namen um also andere zu täuschen oder damit die Statistik zu tunen ?
Warum muss Sonntags nun alles verfügbar sein ? Man nenne mir doch bitte ein paar total wichtige Gründe ausser den üblichen schon erwähnten. Mehr als persönliche Ungeduld wird vielleicht nicht rauskommen, kann mich aber ja täuschen. Bisher ist kein stichfestes Argument erwähnt worden um die Läden nach 20 Uhr auf zu halten.
Generell scheint es mir, dass viele unter mehreren Usernamen hier schreiben um eine grössere Gemeinschaft darzustellen.
Mfg Schmalone
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+5
Also, jetzt reichts. Ich habe aus Versehen meinen Namen beim Post vergessen, in das Feld zu schreiben. Das System setzt dann offenbar “Anonymous” als Default, falls Sie wissen, was das ist. Für das Versehen, das mir unmittelbar nach Absendung aufgefallen ist, habe ich mich entschuldigt. Da muss ich mir von Ihnen wahrlich nichts unterstellen lassen.
Und ein letztes Mal, Schmalone, hier der wichtige Grund, warum ich am Sonntag Pizza, Blumen und Pakete bekomme: Weil ich es will und weil ich bereit bin, dafür zu zahlen, und weil jemand anderes bereit ist, es mir für dieses Geld zu bringen. Mehr Grund braucht es nicht. Ach doch, letzter Grund: Weil es kein Faulpelz-Schutzgesetz gibt, das das alles verbietet.
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+4
Mannomann, hier war ja heute was los. Die REWE hält ihre Leute ja jetzt schon sonntags am Laufen. Wie war das mit Sonntagszuschlägen?
@Schmalone , ich hab´mich auch schon gefragt, wo Kluti eigentlich steckt …. ;-), und Dirk,…
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+4
@Schmalone, …. mit dem oben Gesagten wollte ich nicht über Sie witzeln,- wollte damit sagen, daß ich hinsichtlich der Identitäten auch so gewisse Ideen habe…..
Siehst Du das genauso?
+4
@ Inga C.
Ich nahm es nicht persönlich und fühlte mich auch nicht angesprochen “Frau Kollegin” :).
Ihnen auch einen schönen und hoffentlich auch weterhin Arbeitsfreien Sonntag Abend.
Mfg Schmalone
Siehst Du das genauso?
+3
@Inga C.
“@Schmalone,…. mit dem oben Gesagten wollte ich nicht über Sie witzeln,- wollte damit sagen, daß ich hinsichtlich der Identitäten auch so gewisse Ideen habe…..”
Du gehst deutlich zu weit Inga, auf solche Unterstellungen reagiere ich sehr empfindlich!!!
Ich fordere hiermit die Grünen auf, diese Vorwürfe zu überprüfen und Stellung zm Thema Mehrfachidentitäten zu nehmen!
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+1
Muhahaha Rewe zahlt mir kein Taxi das ist ausserdem ein Privat Kaufmann der in der Stadt Köln mehrere Läden besitzt und der ist bestimmt auch nicht so gönnerhaft das er seinen Mitarbeitern das Taxi zahlt würde ja auch nur einen Angstellten betreffen den der rest sind Aushilfen und nur mal zur info wieso wollen alle wieder in die Konzern Märkte zurück? na weil es da viel mehr Sozialleistungen gibt! kommt mal klar mit euren naiven Vorstellungen
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+9
@ Kluti63
Das Problem ist halt nunmal, dass man sich nirgends regestrieren muss und somit wirklich betrogen werden kann/ könnte. Man muss sich also auf ” die Ehrlichkeit ” der anderen verlassen.
Mfg Schmalone
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+4
@ Kluti63
Ausserdem finde ich dass es definitif Unterschiede gibt in den Formulierungen der Kommentare. Ihre art Texte zu verfassen gleicht nicht der eines anderen Users wie ich finde.
Mfg Schmalone
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+4
Oh je, hoch lebe die Selbstbeschäftigung. Keine Ahnung, wer hier von wem gesteuert ist und wer unter wie viel Identitäten hier postet. Ich tauche unter dem Namen yonaldo jedenfalls schon seit einigen Jahren sporadisch im Netz auf. Wers mag, kann ja mal meine paar Blogs bei Stadtmenschen.de lesen; ich würde ich mich freuen. Jedenfalls kann ich reinen Gewissens sagen, dass mich nichts anderes hierher treibt als die Lust auf stressfreien Einkauf (und manchmal auch das Erstaunen über die Einsichtsresistenz bei Vertretern der Gegenansicht ;-)).
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+2
@Inga C.: Miss Marple hat mich entdeckt! Ich bin nicht nur ein Verbraucher! Ich bin Chef eines Großkonzerns, der sich hier -undercover- der Plattform bedient! Jetzt im Ernst: Ich bin in der Tat lediglich ein Verbraucher, mit Konzernen habe ich nichts zu tun! Ich bin – wie gesagt – nur ein Verbraucher, der sieht, dass die wenigen Geschäfte die nach 20:00 Uhr geöffnet haben, auch voll sind. Der Bedarf nach den langen Öffnungszeiten besteht, warum sollte man das ignorieren? Natürlich sollte niemand ausgebeutet werden und die ArbeitgeberInnenrechte MÜSSEN beachtet werden. Aber das ist doch ein grundlegendes Problem und hat doch nichts mit den aktuellen Ladenöffnungszeiten zu tun.
@Schmalone: Ich arbeite als Ingenieur in einem Architekturbüro. Von einer 40 Stundenwoche habe ich mich schon längst verabschiedet. Auch mache ich selten vor 18:30 Uhr feierabend! Auch Wochenendarbeit ist keine Seltenheit. Aber ich mache meine Arbeit gerne. Sollte ich unzufrieden mit meinem Arbeitgeber sein, würde ich aber auf jeden Fall meinen Job wechseln. Sollte Ihr Arbeitgeber Sie tatsächlich dermaßen ausbeuten, würde ich an Ihrer Stelle doch mal überlegen, Ihren Arbeitgeber zu wechseln!!!!!! Seit wann arbeiten Sie eigentlich bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber? Und seit wann müssen Sie so oft bis 24:00 Uhr arbeiten?
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+1
Nein für Öffnungszeiten nach 22.00 Uhr, nach 20.00 Uhr nach 18.30 Uhr !! Es ist noch nicht lange her, da hatte der Einzelhandel nur bis 18.00 Uhr geöffnet und keiner in unserem Staat ist verhungert. Da plante Frau und Mann seine Einkäufe bei höheren Wochenarbeitszeiten. An Tankstellen gab es Benzin und was das Auto sonst noch brauch. Es gab auch noch den Laden um die Ecke, wo man schnell noch Vergessenes einkaufen konnte.Man wurde bedient und beraten! Nach Erweiterung der Öffnungszeiten hat sich das Bild drastisch geändert. Nur noch große Ketten können am Markt bestehen, zwar mit mehr Personal, die aber nur noch in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung, mit fast schon sittenwidrigen Verdiensten vor Ort sind. Die Aufgaben des Personals besteht darin Regale zu füllen und Kassen zu besetzen. Es gab Zeiten da wurde ich gefragt, ob man mir helfen kann. Heute suche ich Personal um eine adäquate Auskunft zu bekommen. Wenn der Einzelhandel von 08.00 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet hätte, wären das 10,5 Std. pro Tag, oder von Montags bis Freitags 52,5 Std. in der Woche.Hinzu käme noch der Samstag, der nach meine Ansicht nur bis 15.00 Uhr geöffnet sein dürfte. So lange muss in diesem unserem Lande keiner Arbeiten!! Jeder, ob Mann oder Frau, verheiratet oder ledig, mit oder ohne Kinder, würde die Zeit finden, wenn er es ernsthaft wollte, oder sogar müsste, seine Einkäufe zu tätigen.
Deshalb kann ich an der Diskussion um längere Öffnungszeiten nichts Positives erkennen.
Wir alle finden Zeit für den Gang zum Arzt, in die Apotheke, ins Autohaus, zum Nagelstudio, zum Schönheitssalon und viele weiteren Anbietern für die schönen Dinge des Lebens. Und nur wenige davon haben so lange auf wie der Einzelhandel. Warum sollen die Mitarbeiter/innen dort die Last unserer Bequemlichkeit tragen?!
Wir sollten wieder an Alle in unserer Republik denken.
Der Eine gibt, der Andere bekommt und Alle profitieren.
Lassen wir uns die Lebenszeit nicht von den Arbeitgeberinteressen vorschreiben.
Lasst uns lieber unsere Leben selbst gestallten, zum Wohle ALLER.
In diesem Sinne!!!
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+9
@Roger: Wie sieht es denn aus mit den vielen Mitarbeitern in der Gastronomie, in den Theatern, in den Kinos, in den Kiosken, in den Kneipen etc.???? Haben die auch abends um 20:00 Uhr feierabend? Nein! Warum: Weil es Interesse an deren Dienstleistung gibt!!! Warum sollte dies nicht auch im Einzelhandel gelten? Ist das Privatleben der Mitarbeiter in der Gastronomie etc. unwichtiger als das des Mitarbeiters im Einzelhandel? Wenn Bedarf an verlängerten Öffnungszeiten besteht, dann wäre es doch dumm, diese wieder einzuschränken! Wie Sie schon schrieben: Der Eine gibt, der Andere bekommt und Alle profitieren.
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+4
@Schmalone
Sie schreiben: “Das Problem ist halt nunmal, dass man sich nirgends regestrieren muss….”
Das ist nicht ganz richtig. Ich habe grade nachgesehen, am 5.2.2012 habe ich mich hier mit meiner E-Mail-Adresse angemeldet.
Daraufhin erhielt ich eine Mail mit einem Bestätigungslink.
Dieser Link funktioniert mit der gleichen E-Mail-Adresse offenbar nur einmal (grade getestet).
Ob es eine weitergehende Kontrolle z.B. der IP-Adressen gibt kann ich nicht sagen.
Vermutlich kann man sich aber tatsächlich mit anderen E-Mail-Adressen von verschiedenen Computern aus anmelden……
Das ist mir aber auch wurscht, weil ich dazu sowieso keine Veranlassung habe.
Und bevor ich diesen Vorwurf hier gegen jemanden anderen erheben würde, müsste ich mir schon verdammt sicher sein.
Ihr Attacke gegen yonaldo war jedenfalls vollkommen überflüssig, er hatte seinen Fehler längst bemerkt und bereits VOR Ihrem Kommentar korrigiert!!!
Nach meinem Empfinden wäre ein Wort der Entschuldigung an ihn angebracht……
Trotz all der Emotionen hier sollte doch die Sachlichkeit Trumpf bleiben!
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0
O.k. O.k Asche auf mein Haupt. Ich sprach ja auch nur von gewissen Ideen.
Sorry Kluti, ich meinte da nicht, daß Du mit irgendeinem der anderen identisch wärest (… dafür bist Du einfach zu konturiert :-) nimm´s als Kompliment). Also nochmal „mea culpa“, wenn ich mich mißverständlich geäußert habe.
Aber ich gebe zu daß ich plötzlich Kluti´s Argumentationsansatz (Gleichheit… in welchem Gerrechtigkeitssinne auch immer), plötzlich in der Argumentation eines bis dahin ausschliesslich ökonomisch und materialistisch (meinetwegen im philosophischen Sinne) argumentierenden Teilnehmers las. Damit wollte ich aber nicht sagen, dass es Kluti sei.
Und ich gebe zu, daß ich das hohe Engagement, das manche hier für das Kippen des Ladenschlussgesetzes aufwenden, für „nur“ „Verbraucher“ schon mehr als erstaunlich finde.
Und hinter´m Ofen hervorgeholt hat mich aber letztlich diese „Faulpelz-Schutzgesetz“-Nummer.
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+3
@Inga C.
OK, Du kannst die Asche wieder ausbürsten, mein Ärger ist längst verraucht……
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+1
Ich finde das Beschränkungen der Ladenöffnungszeiten nicht notwendig sind. Gerade kleine Selbständige sollten die Freiheit haben ihren Laden öffenen zu dürfen wann sie wollen. Bei Angestellten sehe ich das aber anders. Hier sollte eine andere Vergütungspflicht gelten. Alle Arbeit die ausserhalb der allgemeinen Arbeitszeit liegt muss höher bezahlt werden. Je weiter ausserhalb der Regelarbeitszeit der Branche, desto höher der Aufschlag. Dadurch wird sich eine Ausuferung der Öffnungszeiten automatisch regulieren und diejenigen die dann arbeiten müssen haben wenigstens etwas davon.
Keep it simple !
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+8
@Ralf schön aber das nur eine Spätkraft diese Zuschläge bekommt, und darum lohnt sich der ganze Hokus Pokus erst,aber keine Sorge bei dem Kostendruck der herrscht besonders bei Personalkosten, steigen bald wieder alle Preise um es rentabel zu halten,sollen ja keine Mitarbeiter entlassen werden sondern stellen ja so viele neu ein (Hust hust).Keiner von den Großkonzernen, die ja ach so Mitarbeiter/Familien freundlich sind bezahlt doch keinen Euro mehr als nötig, lieber die Manager mit fetten Prämien für so tolle Umsätze belohnen, aber ein Verkäufer kann nur mit mühe über die runden Kommen.
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+13
Danke GRÜNE für die Antwort.
Ja, den Beitrag meine ich. Den hatte ich, da nach meiner Meinung, bei allen Fragen von Euch allgemein zutrifft überall als Kopie im Diskussionsforum zu den Fragen 1 bis 3 hinterlegt aber dort überall verschwunden ist.
Warum? Zur besseren Info wollte ich ihn dort mehrfach haben weil nicht jeder stundenlang die Beiträge durchrollen läßt, bzw Zeit dafür hat.
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Meine Meinung: Das Gesetz ist schon mal nicht schlecht, den Status Quo von vor dem Gesetzt möchte ich auf keinen Fall zurück.
In meiner Heimatstadt (studentenstadt) sind ohnehin die meisten Kräfte an der Kasse Studenten. Für die ist das geradzu super auch spät arbeiten zu können und wenn das Gesetz wegfiele, würden deswegen nicht mehr sozialversicherungspflichtige Stellen geschaffen.
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+1
Wiederholung meines posting vom 22.02.12:
Allein diese Werktag/Samstag/Sonntag- Fragestellung der GRÜNEN suggeriert schon “wohin die Reise geht”.
An die GRÜNEN die es scheinbar noch nicht verstanden haben: “Freiheit oder REGULIERUNG” ist doch hier, und bei allen 3 Teilfragen, der eigentliche Kern der Fragestellung!!
Wenn Ihr wirklich die Regulierung für die NRW Menschen wollt- dann für alle Berufe. Das heißt alle Restaurants/Gaststätten,
Cafés, alle öffentliche Verkehrsmittel, alle Kinos, alle Freizeit Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen für Kranke und Alte, etc., etc. schließen abends und am gesamten Wochenende/ Feiertags. (ausgenommen Notdienste, Polizei, Feuerwehr etc. erhalten 500 Prozent Lohnzuschlag) damit diese Beschäftigten die gleichen Rechte und Annehmlichkeiten wie des des Einzelhandels haben = Gleichberechtigung. Gibt es dagegen Einsprüche? Wenn ja, sagt es hier und deutlich mal den EINZELHANDELS Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft die hier für ihre Kaste auf Kosten der Verbraucher angenehmere Arbeitsbedingungen erzwingen wollen und dafür die linken und grünen NRW Politiker vor ihren Karren spannen wollen!
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+5
@ Yonaldo
Ich gestehe mir ein, dass diese Unterstellung unnötig und überflüssig war. Dafür möchte ich mich bei ihnen wahrlich entschuldigen.
Nun zurück zum Thema.
Sie sind bereit dafür zu zahlen was ja auch völlig in Ordnung ist, aber denken sie wirklich allen ernstes das JEDER Freiwillig Sonntags arbeitet ? Und was ist mit den Kindern ( Ja, ich denke auch an das Leben dieser Menschen ) die ihre Eltern Abends nicht sehen weil diese am arbeiten sind und wenn die Kinder schon in der Schule sind, dass die Eltern noch schlafen oder eher gesagt einer davon. Nun soll diesen Kindern auch noch Sonntags der Vater oder die Mutter genommen werden weil andere sich nicht Organisieren wollen. Ich kenne es aus meinem Elternhaus und glauben sie mir das es nicht schön ist für ein Kind. Und nun zu meiner Frage, finden Sie es wirklich Gerecht, dass das Personal nach Feierabend nichts mehr nutzen kann und somit Isoliert werden ?
Nein natürlich muss ich morgens nicht schon wieder im Laden stehen um 7 Uhr, aber nach Ladenschluss ist noch die Abrechnung die gemacht werden muss und da vergeht noch immer was Zeit bis man raus ist. Dann folgt die fahrt nach hause. Zu hause angekommen ist man natürlich noch aufgedreht und kann nicht direkt schlafen was ja auch logisch ist wie ich finde. Dann schläft man vielleicht von 3 bis 11 oder 12. Wenn man dann aufsteht isst man erstmal was, macht sich fertig und fährt dann zur arbeit wenn man ca. um 15 uhr anfangen muss. Glauben Sie mir, man hat NICHTS vom Tag gehabt. Ausserdem haben wir ein Faulpelz-Schutz-Gesetz, man nennt es Lieberale Öffnungszeiten. Jeder kann sein Leben planen und wenn einige Ungeduldig sind dann sollten diese an sich selbst arbeiten, aber nicht verlangen, dass andere für diese an Sonntagen oder Nachts da sind um die Sucht oder was auch immer zu befriedigen. Sie sagen ja selber, dass der Verkäufer und der Kunde kein Team sind. Und somit arbeite ich nicht mit denjenigen zusammen die nicht planen oder warten können/ wollen.
Aber so sollte die Welt nicht sein.
Zum Beispiel: Für Sonntag morgen einfach vorher Aufbackbrötchen kaufen, Blumen vergehen nicht Samstags weil morgen Sonntag ist und das was man im Internet kann man früher oder später bestellen nur halt nicht so, dass es an einem Sonntag geliefert werden muss. Für alles gibt es eine Lösung und auch Sie können diese Wahrnehmen. Gehen sie doch ansonsten zu normalen Zeiten in ein Geschäft und kaufen doch dort was sie sonst im Internet bestellen wollten. SOmit sichern Sie direkt einen Arbeitsplatz mehr und haben die Ware direkt in der Hand und können Sonntags spazieren gehen ohne den ganzen Tag zu hause zu sitzen und darauf zu warten das der Lieferant endlich eintrifft.
Ausserdem beleidigen Sie zu unrecht die Handwerker die nicht Samstags arbeiten. Nur weil es ihnen nicht passt unter der Woche einen Installateur zu rufen, können sie nicht sagen dass alle anderen schlecht sind und so liest es sich aus ihrem Beitrag heraus.
Einen guten Handwerker erkennt man daran, dass er sein Handwerk versteht. Sie können sich gerne einen Installateur Samstags rufen, aber bedenken Sie immer, dass es nicht heisst das er alles richtig macht. Trotzdem finde ich es gut, dass Sie ihren Srtandpunkt so fest vertreten.
@ Dirk
Ich bin seit mehreren Jahren in diesem Betrieb und seit fast 3 Jahren muss ich mindestens 3 mal die Woche Nachtschichten machen. Mittlerweile wurde es umgestellt und ich arbeite im Wochensystem. Ich fühle mich soweit wohl in diesem Geschäft und möchte das Geschäft auch nicht verlassen. Wenn Sie sich von einer 40 Stunden Woche schon lange verabschiedet haben, dann muss es ja etwas geben was sie dort hält und dies tut es ja auch bei mir. Ich möchte nicht den Betrieb wechseln denn wer weiss wo es ” rosiger ” aussieht ? Mir geht es echt gut soweit, nur die Uhrzeit ist nicht tragbar. Finde es auch immer grausig wenn man liest, dass man sich doch einen anderen Betrieb suchen soll. Genau das gleiche denken wir Verkäufer auch von den Leuten die immer sagen, dass sie keine Zeit hätten zum Einkaufen. Immer die anderen also, aber nie man selbst. Dies ist der falsche Weg.
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+12
@ Yonaldo
Nachtrag:
Ich zahle jeden Monat für eine Monatsfahrktarte, aber so gut wie nichts fährt mehr nach Feierabend und nein ich kann mir einen Führerschein geschweige denn ein Auto leisten. Ich zahle Kontoführungsgebühren, aber Nachts steht kein Mensch am Schalter. Und wenn man eine Dienstleistung “verkauft” so sind immer Kosten einberechnet. Ansonsten müssten Sie sich mal fragen wie Menschen Geld verdienen.
Mfg Schmalone
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+8
Ich finde, wenn Schmalone „beleidigt der Welt, die sich ändert, den Rücken zudrehen“ wollte, würde er wohl kaum hier schreiben, EBEN um an der Welt wieder teilnehmen zu können!!!, sondern von seinem Rechner aus Blumen, Brötchen, Handwerker, etc., -möglicherweise mit Genugtuung-, zu sich nach Hause bestellen, so er sich das alles leisten könnte.
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+6
Ich denke der Einzelhandel ist selbst in der Lage für sich Entscheidungen zu treffen. Warum wird dem kleinen Einzelhändler im Stadtteil nicht gestattet sein Geschäft zu öffnen wie er es für richtig hält, und sei es Sonntags wenn evtl. durch schönes Wetter oder Ausflügler noch Kunden zu erwarten sind. Es gibt keine Berufsgruppe oder Branche in der die Arbeitszeiten so reglementiert sind. Die Kollekte findet ja auch nicht nur Wochentags zwischen 9 und 20.00 Uhr statt. Ebenso unsinnig finde ich im übrigen das Sonntagsfahrverbot für LKW.
Mit freundlichem Gruß aus Düsseldorf
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+4
Einzelhandel oder LEH ? Der komplette Fragebogen besteht doch nur aus Fragen zum LEH. Es werden aber doch die Öffnungszeiten auch der Non Food Händler in Frage gestellt, oder dürfen demnächst Autohäuser / Möbelhäuser oder andere anders öffnen als der LEH?
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+1
@Alle
Hey, mal so ein Gedanke…..die Zeit hier neigt sich dem Ende zu.
Neben vielen “Einzeltätern” haben sich hier in den letzten Wochen auch einige “Überzeugungs-” und “Wiederholungstäter” herauskristallisiert.
Wer hätte Lust, die Erfahrungen die er hier gemacht hat, bei einem realen Treffen (beim Grill, mit nem Bier in der Hand…) mit seinen Kontrahenten auszutauschen?
Das wär doch mal ne Maßnahme zur “Völkerverständigung”, oder?
Vorschlag an die Grünen: Organisiert so ein Treffen doch einfach mal!
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0
@ Kluti63
Lecker, Tofuwurst vom Grill und Alkoholfreies Biobier und zum Nachtisch gibt es Laktose und Glutenfreien Sojajoghurt. Danach machen eine Akustikgitarre und ein paar Joints die runde am Lagerfeuer. :D
Wie immer Mfg
Schmalone
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+4
@Schmalone
Der war gut! :o)
OK, wir sollten das vielleicht doch besser privat organisieren……. ;o)
MfG aus dem Altbierdörfchen Issum
Kluti
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0
Die meisten Menschen arbeiten Mo-Fr von 8.00-17.00 Uhr und müssen Behördengänge und Arztbesuche irgendwie in dieser Zeit unterbringen.
Wie froh ist man dann, wenn Ärzte, Tierärzte,etc. abends regulär länger auf haben oder sogar samstags öffnen und Behörden auch außergewöhnliche Zeiten anbieten (ab 7.00 oder bis 19.30)!
Ich lasse meine Katze am Samstag impfen, beantrage meinen Paß um 19.00 am Montag und gehe danach einkaufen.
Den meisten arbeitenden Menschen nützt es nichts, wenn die Geschäfte von 8.00-17.00 geöffnet sind, da sie in dieser Zeit selbst nicht einkaufen können!
Die meisten arbeitenden Menschen organisieren ihr Privatleben außerhalb von 8.00-17.00 Uhr!
Das Tanken, Ausgehen, Essengehen, Möbel-,Kleider-, Essenkaufen, Sport Betreiben, also das Leben an sich findet für die meisten arbeitenden Menschen außerhalb dieser Kernzeit von 8.00-17.00 Uhr statt und deswegen gibt es dafür außerhalb dieser Zeiten die meisten Angebote!
Angebot und Nachfrage regeln ja bekanntlich die Wirtschaft.
Ich bin gegen eine gesetzliche Regulierung der Öffnungszeiten von Geschäften.
Arbeitsschutz und moralisch nicht vertretbare Löhne haben nichts damit zu tun.
Übrigens bin ich für ein paar Wochen in Rom und ich habe auch offene Geschäfte sonntags, sogar die Müllabfuhr ist hier an einem Sonntag vorbeigefahren und die Leute stehen Schlange zum Autowaschen am heiligen Sonntag in der heiligen Stadt. Es ist unverkrampfter hier, trotzdem hat man es geschafft das Rauchen in Lokalen einfach zu verbieten und die Leute halten sich dran!
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+4
Hallo!
Meine REWEs haben bis 24:00 offen und zu der Zeiten werden die Läden praktisch von Studenten geführt. Eine gut gemeinte Zwangsregulierung zum Wohle der Arbeitnehmer würde dazu führen, dass diese Studenten weniger oder nichts mehr verdienen, ihren Studiengebühren nicht mehr zahlen könnten und daher das Studium verlängern oder abbrechen müssten. Wollen wir das?
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+4
Nach meiner Beobachtung sind die Parkplätze auf Supermärkten immer recht voll. Das werte ich als Beleg, dass die meisten Leute größere Einkäufe tätigen. Den Eindruck gewinne ich auch an den Kassen selbt. Einkäufe dieser Art erfolgen nicht spontan und werden je nach Bedarf und Zeit geplant. Das sollte bei Öffnungszeiten von 07.00 oder 08.00 Uhr bis abends 20.00 Uhr möglich sein.
Kleinkram, wie eine Flasche
Wein oder eine Schachtel Pralinen kann man notfalls auch an Tankstellen kaufen.
Aus Gründen des Arbeits-schutzes und der Mitarbeiterbelastung in den Supermärkten plädiere ich für moderate Öffnungs-zeiten. Wer das anderes sieht sollte vieleicht mal über sein Zeitmanagement nachdenken.
Siehst Du das genauso?
+7
@Wolfgang
Genau, denn nur mit einem perfekten “Zeitmanagement” ist man nämlich in der Lage, unter der Woche nicht mehr Zucker und Milch, sondern nur noch Pralinen und Wein zu vergessen……..und an der Tanke, wo man das dann “notfalls” nach 20 Uhr kauft, sind “Arbeitsschutz” und “Mitarbeiterbelastung” eh Fremdworte…….
Auch stimmt es mich sehr nachdenklich, dass die Parkplätze vor Kinos und Restaurants am Wochenende regelmäßig voll sind und ich werte dies Beleg dafür, das es seeeehr viele Menschen geben muss, die das mit dem “Zeitmanagement” einfach nicht begreifen wollen…….können die das denn nicht einfach von Montag bis Freitag in ihrer Mittagspause erledigen?
Lieber Wolfgang, danke,….Sie haben mir endlich die Augen geöffnet……
Siehst Du das genauso?
+1
Ich habe es geschätzt, einkaufen zu können, wann ich will und es nötig habe. Menschen, die selbst zu unterschiedlichen Arbeitszeiten gebunden sind, können mir sicherlich folgen. Es kommt nun mal vor, dass man nicht während der sog. Kernzeiten (früher meist von 8 – 18 Uhr) im Laden sein kann. Ich halte diese Vorschriften, die uns die Selbständigkeit nehmen und zu unmündigen, dem Staat zu gehorchenden “Bürgern” machen sowieso für schlimm. Daher war ich froh als damals die Ladenöffnungszeiten endlich frei gegeben wurden. Und geschockt als man diese wieder einschränkte. Und nun der angedachte Rückschritt! Was soll das? Wollen die Grünen uns zeigen, wer im Staate die MACHT hat und daher MACHEN kann??
All die Argumente bzgl Arbeitszeiten etc treffen auf Millionen anderer Arbeitnehmer genauso zu und sind – natürlich – zu regeln! Aber das ist eine andere Baustelle. Die sollte allerdings definitiv verbessernd bearbeitet werden!
Siehst Du das genauso?
+5
@ Wolfgang:
Zitat: “Wer das anderes sieht sollte vieleicht mal über sein Zeitmanagement nachdenken.”
Ach so! Nur derjenige, der schön gleichgeschaltet sich nach der Meinung und Verordnung bestimmter Meinungs- und Gesetzesmacher richtet, der hat sein Zeitmanagement im Griff. Wer anders lebt, sollte nachdenken…
Im Ernst: Ich habe befürchtet, dass es bei dieser Änderungsinitiative um nichts anderes geht als um Gängelung. Um Unmündigmachen. Um den immer wieder und wieder durch immer neue Vorschriften beschrittenen Weg, die Bürger unter der Knute zu halten.
Freiheit? Bloß nicht!
Auch nicht so ein ganz klein wenig, mal um 23 Uhr einzukaufen.
Wer das möchte, ist minderwertig, hat sein Zeitmanagement nicht im Griff.
Oder ist unsozial. Die armen, armen Verkäuferinnen…
(Aber am Urlaubsort auch noch um 1 Uhr nachts den Drink auf’s Zimmer bringen lassen. Ist ja im Ausland)
Siehst Du das genauso?
+6
Ich finde die gesamte Argumentation, die gegen eine Liberalisierung der Öffnungszeiten sind, gelinde gesagt, sehr heuchlerisch und teilweise auch sehr altbacken.Ständig werden “die armen Arbeitnehmer” angeführt. Die “armen Kinder”die keine Familie mehr kennen.Die “armen Partner” und,und, und. Da frage ich mich doch, woher nimmt man diese Weisheiten? In allen Bereichen schreien wir, wir müssen uns den neuen Umständen anpassen, doch hier wollen wir die Zeit zurück drehen. Schon immer nehmen wir ohne nachzudenken Serviceangebote außerhalb der offiziellen Ladenschlusszeiten wahr und sie sind zur Selbstverständlichkeit geworden ohne dass wir uns deswegen einen Kopf machen. Ist der eine Betrieb, der eine Arbeitnehmer auf einer Skala höher angesiedelt, als die Millionen Menschen, die eh schon im Schichtdienst, Spätdienst oder Nachtdienst tätig sind? Gilt das Todschlagargument “Familie” nicht für das Personal, wo wir uns gemütlich einen Film ansehen? Nicht für die, die in der Kneipe malochen um uns unser Bierchen zu zapfen? Nicht für den Taxi/Busfahrer, der uns besoffen nach Hause kutschiert? Nicht für die Techniker, die arbeiten, das wir den Lichtschlalter nicht vergeblich Nachts umlegen und nicht für die Technik, wenn wir unser Radio anmachen? Es sind ja nicht nur die großen Dinge wie Krankenhäuser,Polizei,Wach- und Notdienste, die wir in Anspruch nehmen ohne uns Sorgen um Ihre Familie zu machen, sondern kleine “belanglose” Serviceleistungen, die einfach schon zur Selbstverständlichkeit gehören.
Wer Ladenschluss beschränken möchte, muss alles auf den Prüfstand Stellen, denn irgendwo habe ich im Gedächtnis: vor dem Gesetz sind alle gleich. Oder doch nicht?
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+7
Dann sollen diese sich doch auch an deren Gewerkschaften wenden. Wozu gibt es denn sonst Gewerkschaften ? Bestimmt nicht um Bürger die Mündigkeit zu nehmen. Vielleicht haben diese Leute sich aber auch von vorne herein darauf eingestellt. Es muss nicht alles verfügbar sein Rund um die Uhr, auch Serviceleistungen nicht. Nein ich persönlich verlange nicht, dass andere für mich verfügbar sein müssen obwohl ich schlechte Arbeitszeiten habe und so manches nicht wahrnehmen kann. Geduld ist einfach alles und Ja, dass Privatleben anderer ist auch Schützenswert. Bedenken sie aber auch, dass z.b. der Wirt weiss das sein Betrieb nur vom Abendlichen Geschäft leben kann denn sonst hätte er keine Kneipe öffnen sollen. Jeder sucht es sich selber aus, also brauch auch keiner zu heulen. Im Gegenteil zu den Berufen die vorhr wussten was auf sie zukommt, wurde man im EH einfach direkt hinein geschmissen von heute auf morgen.
Die armen Kunden, immer die Armen. Können nicht einkaufen weil andere ihr eigenes Leben leben wollen.
Nein wir sind nicht mehr in den 50ern und es verlangt doch keine Partei etwas von 18:30.
Manche müssen ja echt Paranoid sein. Und wenn wir auch schon dabei sind dann geht doch alle auf die Strasse und schreit nach längeren Öffnungszeiten für alle Öffentlichen und Privaten Geschäftsräume, Handwerksbetriebe etc.
Aber dann doch lieber sein lassen, der ein oder andere könnte ja dann von flexibleren ( das Unwort schlechthin ) Arbeitszeiten betroffen sein.
Mfg Schmalone
Mfg Schmalone
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+14
@Michael P vielleicht Studieren die Herren und Damen noch paar Semester mehr, weil sie ja abends keine Zeit mehr zum Lernen haben,es ist mir nicht egal denn sie müssen im Gegensatz zu mir schon um 8 oder 9 ín ´Die Vorlesungen und sogar ich habe wenigstens 11 std Gesetzliche Ruhezeit nach der (Nachtschicht) Die Studierenden wohl kaum.
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+14
Alle Kommentare derjenigen, die für die längeren Öffnungszeiten sind, habe sich wohl niemals richtig mit dem Thema beschäftigt.Familien- und Privatleben bleiben auf der Strecke auch wenn in Schichtarbeit gearbeitet wird.Ich möchte euch mal ein Beispiel geben: 1-2 Stunden Anfahrt zur Arbeit- 8,5 Stunden am Arbeitsplatz mit 1 Stunde Pause-1-1,5 Stunden Rückfahrt, was bleibt da noch an Freizeit.
Es ist auch nicht richtig, dass überwiegend junge Leute abends in den Läden arbeiten.Es sind viele Hausfrauen, Mütter,gelernte Verkäufer usw.
Angeblich sollten mehr Arbeitsplätze entstehen, dies ist auch nicht richtig.Im Gegenteil es wird immer mehr abgebaut oder mit Minijobs belegt. Ein Ladenschluss wie in Bayern oder im Saarland reicht völlig aus.Dort sind bis jetzt auch keine Menschen verhungert.Wenn das Ladenschlussgesetz in NRW so bleiben soll, dann plädiere ich für 0-24 Uhr in allen Branchen und damit meine ich auch unsere Stadtbeamten, Banken,Ärzte usw. denke gleiches Recht für alle.
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+24
Wenn es nach mir ginge, hätten wir sofort wieder die guten alten Öffnungszeiten wie früher. Montags bis Freitags bis 18:30 und Samstags bis 14. Natürlich ist mir bewusst, das dies in der heutigen Zeit wohl nur ein Wunschdenken bleibt. Allerdings wünsche ich mir trotzdem ein Entgegenkommen in der Richtung. Sonntage sollten Ruhetage bleiben. Und Samstags dürfte 18 Uhr auch reichen. Ich bin selbst im Einzelhandel tätig. Stehe jeden Tag von 10:30 Uhr bis 20 Uhr im Geschäft. Samstags von 10 bis 20 Uhr. Verkaufsoffene Sonntage natürlich auch und komme zu dem Schluß, das es mir persönlich rein gar nichts positives gebracht hat. Durch den Euro habe ich weniger Geld, durch die Öffnungszeiten weniger Zeit, dafür aber mehr Stress und vor allen mehr Arbeit, da bei uns die letzten Jahre auch munter Personal gekürzt wurde.
Erschwerend kommt noch dazu das ich eine Doppelbelastung durch meine körperlich schwerbehinderte Ehefrau habe. Freizeit kenne ich mittlerweile nur noch aus den guten alten Zeiten.
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+23
Ich verstehe das ganze mit den Öffnungszeiten sowieso nicht und muss “Ralf (Beschäftigte/r) 4. März 2012″ vor mir Recht geben. Ich wohne in unmittelbarer Nähe von der Kölner Innenstadt. Mit der Bahn quasi ein Katzensprung. Trotzdem gibt es, was die Zeiten anbelangt einen Riesenunterschied. Wo ich wohne, machen fast alle Geschäfte genauso früh dicht, wie es damals auch war. Ich fahre eher seltener in die Innenstadt. Viel zu voll, vor allen Samstags. Nutze also dementsprechend auch eher seltener die Öffnungszeiten der Innenstadt. Und was soll ich sagen?… Ich verhungere nicht, habe genug Kleidung, und was man sonst noch braucht zum Leben. Haben sich früher eigentlich alle immer beschwert, das sie gerne länger einkaufen möchten? Kann mich nicht erinnern.
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+11
Was muß Deutschland eigentlich gemacht haben, bevor wir diese Horroröffnungzeiten hatten? Da waren die armen Studenten wohl alle auf der Straße.
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+8
@Alwine Meier
Mal ehrlich, Sie müssen doch Bildreporter sein, oder?
Da würde die Schlagzeile passen:
“Die Horroröffnungszeiten der Kammer des Schreckens”
Interessant ist auch, wie gerne hier “die gute alte Zeit” beschworen wird…..
Also ich finde ja, dass auch der ganze “Handy-Hype” echt der Horror ist,…….früher sind doch schließlich auch alle mit der guten alten Telefonzelle klargekommen,……oder?
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+3
Wenn ich sehe dass es in jedem Bundesland andere Regelungen gibt, wie lange welche Arten von Geschäften öffnen dürfen, kommt mir eher die Frage: muss das denn so sein?
Mit regionalen Unterschieden allein lässt sich das wohl kaum begründen, denn auch in “starken” Bundesländern wie NRW oder BW gibt es strukturschwache Regionen. Dort lohnt es sich eben nicht, so lange den Laden aufzusperren.
Ich persönlich wusste bislang nicht einmal, dass in meinem Bundesland werktags 0-24 Uhr gilt. Spätestens um 22 Uhr sind auch in der Kreisstadt alle Geschäfte zu.
Vielleicht wäre es eher sinnvoll, die Öffnungszeiten unter der Woche komplett freizugeben. Wer sie nutzen will, der nutzt sie eben
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+3
Klar kann ich als Verbraucher das Geld nur einmal ausgeben: entweder bis 18:30 oder bis 22:00…
Allerdings haben sich die Zeiten geändert, wo landauf landab fast jeder dieselben Arbeitszeiten hatte. Deshalb sehe ich die längeren Öffnungszeiten als zusätzlichen Kundenservice an.
Ganz klar bin ich jedoch gegen die weitere Ausbreitung von verkaufsoffenen Sonntagen. Hier wird zudem ein künstlicher Hype erzeugt, als gäbe es am Montag nichts mehr zu kaufen. Und die Leute fallen drauf rein und drängen sich durch die Geschäfte.
Ich arbeite zwar selbst im Schichtdienst (einschließlich Sonntags), aber das Bedürfnis an diesem Tag auch noch einzukaufen habe ich definitiv nicht.
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+3
@Ralf (Beschäftigte/r) 4. März 2012
Zitat:
“Stehe jeden Tag von 10:30 Uhr bis 20 Uhr im Geschäft. Samstags von 10 bis 20 Uhr.”
Zitat Ende
Ist das so? Was ist mit Pausen?
Haben Sie wirklich ein 57,5-Stunden-Woche ohne Ausgleich?
Hier wird von den Beschäftigten gerne und oft mit Zahlen und Zeiten argumentiert,…ich bin nicht in Einzelhandel beschäftigt und möchte einfach wissen, ob das stimmt.
Öffnet Ihr Geschäft in der Woche immer erst um 10:30?
Wenn ja, warum?
Sie könnten, bei gleichen Arbeitsstunden, ja auch um 9 Uhr anfangen und dann nur bis zur ersehnten Zeit 18:30 arbeiten!
Allerdings müssten Sie dann am Samstag schon um 4 Uhr anfangen, damit die Arbeitsstunden bis 14 Uhr wieder passen……
Wieviel Arbeitsstunden pro Woche leisten Sie wirklich…(Pausen und Freizeitausgleich bitte abziehen!)?
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+2
@Kluti würde Ihnen gerne mal den Spass zeigen, 3te Kasse Getränkeabteilung /Leergut/sortieren und die Kundenfragen und das Büro zu Managen ach ja Warenannahme nicht zu vergessen.Arbeite morgen von 14.00 bis 24.15 (45 Min Pause) dabei dachte ich wenn man spätdienst macht sollten die 8Std nicht überschritten werden, habe ja auch 10 Std tage wo es 1 std Pause gibt(=11 Std reine Anwesenheit) und nach 11 Stunden Ruhezeit gehts munter weiter ist das nicht super, bin jedes mal aufs neue erfreut und keiner Schaut ob das okay ist.
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+16
Partnerfreundlich sind die grausamen Öffnungszeiten ganz gewiss nicht.
Der eine Partner kommt, der andere geht zur Arbeit.
Jetzt komme mir bitte keiner mit in der IG Metallwirtschaft ist das genauso, wegen der Nachtschicht.
Im Einzelhandel hat man ständig wechselnde Arbeitszeiten. Da kann es sogar vorkommen, dass man mehrere Wochen hintereinander an Wochenenden bis 22 Uhr arbeiten muß. Da leidet eine Beziehung drunter. Ich habe jetzt schon viele Paare kennengelernt, die sich deswegen getrennt haben. Gerade die Wochenenden möchte man doch gemeinsam planen.
Ich finde es traurig, dass soviele hier auf die völlige Freigabe der Öffnungszeiten pochen. Sollen sich doch die so danach schreien doch selber mal jedes Wochenende bis 22 Uhr oder länger in den Laden stellen.
Es wird eine Zweiklassengesellschaft gebildet, die einen haben ab Freitags mittags frei und lassen sich bespaßen. Die anderen haben erst ab Samstags mit Aufräumarbeiten ab 22.30 frei.
Wenn sie dann zuhause sind ist es 23 UJhr oder sogar noch später. Ich finde sowas traurig. Warum kann nicht Samstags um 14 Uhr Schluss sein. Dann hat jeder noch ein schönes Wochenende und kann mit Familie und Freunden den Samstag verbringen.
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+10
@ Kluti63
Warum stellen sie mir die Frage wegen der Pausen? Jede/r hier im Forum wird bei einem geregelten Arbeitsverhältnis sowohl Pausen als auch freie Tage haben.
Und diese müssen meiner Ansicht nach nicht noch extra erwähnt werden.
Das erübrigt sich doch wohl, genau so wie die Redewendung “Stehe jeden Tag von …bis …im Geschäft”, bei ein wenig klarem Menschenverstand, oder?
Abgesehen davon, was haben Arbeitsstunden einzelner Personen mit dem Thema Öffnungszeiten im allgemeinen zu tun?
Das erschließt sich mir nicht ganz.
Warum wir erst um 10:30 Uhr öffnen? Weil sich durch die längeren Öffnungszeiten der gesamte Kundenstrom ganz einfach nach hinten verlagert hat.
Sprich die ersten Kunden kommen nicht mehr ab 9 Uhr sondern entsprechend später. Sie lassen sich mehr Zeit. Zum frühstücken, zum ausschlafen, oder was auch immer. Das hat die Praxis in unserem Geschäft gezeigt und bewiesen. Darum sind frühere Öffnungszeiten für uns nicht mehr profitabel genug. Und so wurden sie auf 10:30 Uhr angepasst.
Ich würde gerne wieder um 9 Uhr anfangen wenn ich dafür um 18:30 Feierabend habe. Hat mir früher auch nichts ausgemacht.
Aber leider entscheide nicht ich das, sondern der Geschäftsinhaber.
Zum Schluß noch zu den
guten alten Zeiten… ich besitze kein Handy.
Nun dürfen Sie staunen. ;)
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+7
@Ralf
OK, der Reihe nach:
“Warum stellen sie mir die Frage wegen der Pausen? Jede/r hier im Forum wird bei einem geregelten Arbeitsverhältnis sowohl Pausen als auch freie Tage haben……..”
Genau richtig!
Leider kommt das hier bei vielen Beschäfftigten aber tatsächlich so rüber, als müssten sie nun jeden Tag durch die verlängerten Öffnungszeiten auch wesentlich mehr Arbeitsstunden leisten als andere Berufsgruppen!
“Warum wir erst um 10:30 Uhr öffnen? Weil sich durch die längeren Öffnungszeiten der gesamte Kundenstrom ganz einfach nach hinten verlagert hat……..”
Auch hier gebe ich Ihnen fast vollständig Recht!
Sie bestätigen hier ja selbst, dass sich Ihre Arbeitszeiten nicht verlängert, sondern lediglich verlagert haben!
Das hat aber nicht Ihr Geschäftsinhaber entschieden, sondern die Kunden, die sich lieber “…mehr Zeit. Zum frühstücken, zum ausschlafen, oder was auch immer….” lassen.
Ihr Geschäftsinhaber hat sich also nur den Kundenbedürfnissen angepasst……was für JEDEN Verkäufer in JEDER Branche selbstverständlich ist!
Und OK, zu den “guten alten Zeiten”…..ich gehe auch nicht um 22 Uhr einkaufen…..staunen Sie jetzt auch????
Nix für ungut und ein schönes WE!
Kluti63
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+2
Ach ja, ich besitze übrigens auch kein Handy.
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+5
OFFTOPIC:
@ Alwine Meier
Mines schlepp ch auch selten in meiner Freizeit mit mir rum. Es ist seitdem ich das Handy zu hause lasse viel angenehmer für mich Unterwegs denn man kann abschalten und sich mal auf wichtigeres konzentrieren. Wenn es wichtig gewesen ist dann hinterlässt der Anrufer sowieso eine Nachricht auf dem AB oder der Mailbox.
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+3
Genau, und manchmal ist ein Verlust ein Gewinn, – ich hab´ mir nach dem Verlust des letzten Handys erst gar kein neues mehr zugelegt, … ein „Halsband“ weniger. Tief Luft geholt und für gut befunden. Daheim gibt´s schließlich auch ´nen AB. :-)
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+4
Ich kann nicht verstehen, dass hier immer von Regelwut gesprochen wird, wir müssen uns alle Regeln unterwerfen, im Strassenverkehr, auf der Arbeit u.s.w.
Wie heißt es so schön in dem Buch “warum ich lernte die Deutschen zu lieben”.
Hier ist alles geregelt und deshalb herscht kein Chaos wie in den USA.
Keiner wird bei uns sterben weil er Sonntags nicht einkaufen kann. Hier kommt nur die Machtfrage des Konsumenten zum Ausdruck, ich bringe das Geld, also hast Du zu spuren. Letztendlich wird mal wieder der Frust abgeladen. Fragt doch mal die Schichtarbeiter, ob sie nicht lieber normale Arbeitszeiten hätten. Jeder sollte sich überlegen wie es bei seiner Arbeit aussehen würde, wenn man sich plötzlich die Nacht um die Ohren hauen muß.
Aber das ist ja uninteressant, denn es geht mich nichts an. Noch nicht!
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+13
Also ich finde in der Woche von 6:30 bis 20 Uhr und Samstags 6:30 bis 18 Uhr wäre ok.Auch wir die Beschäftigten haben das Recht an Gesselschaftlichen Leben teilzunehem.Wen Junden sich besser organisieren würden wäre dies kein Problem.Zb.Meine Mutter war mit 4 Kinder alleinerziehend und hatte 5 Putzstellen aber unser Kühlschrank war immer voll und waren auch immer satt.Die heutigen tussen sind aber heute nur mit ihrem Handys iPohne oder sonstiges beschäftig.
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+15
An alle die immer etwa vergessen und deshalb froh sind, dass es die viel zu langen Öffnungszeiten gibt.
SCHREIBT EUCH EINEN EINKAUFSZETTEL.
SO schwer kann das nicht sein und nicht jeder hier leidet an permanentem Stress.
Mfg Schmalone
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+2